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Buh

Psiball-Erzeuger

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16

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 16:30

Heute versteht auch keine Sau hier Spaß. Mich eingeschlossen *kicher*. Meine Bemerkung war auf niemand bestimmtes gemünzt.

Übrigens: Er hat das nie zu Ende studiert und ist jetzt Koch im zweiten Lehrjahr.

P.S.: Das "geringgeschätzte" habe ich nicht übersehen. Nieselpriem, gib mir mal Deine Hand....Danke...*patsch*....pfui, pfui
Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
Zitieren? Is nich.
Smileys? Vergiss es.

Nieselpriem

Hexenmeister

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17

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 16:39

Na paßt doch! Als Koch kann er ja genauso in undefinierbaren Dingen rumrühren, wie als Psychologe. Und die Suppe muss dann ein anderer auslöffeln. War die Veränderung also garnich sooo groß. Und ja, ich bin heute minimal gereizt. Liegt aber wohl an der allgemeinen Situation hier. Der Stichtag rückt näher und die Nerven liegen blank.

elperdido

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18

Sonntag, 21. Oktober 2007, 11:08

Menschen haben sich schon mit der Psychologie beschäftigt , und sie zum nutzen oder schaden angewendet , bevor sich die "Wissenschaft" Psychologie zur alles , und einzigst zuständigen !,erklärenden Erklär-Ikone im Bezug auf mensch und verhalten aufgeschwungen hat , und dabei mit religiösem Eifer anfing die menschheit missionieren zu wollen . Was hat es da nicht alles an Strömungen, Sekten und Psychokulten gegeben und gibt es noch ...Die einzigsten wirklichen fachpsychologen findet man sowiso nur im psychiatrischen Bereich , und auch dort ist oft der Bock der Gärtner :)

wie man am Ex Mann der Komödiantin beatrice Richter sieht ..
www.stern.de/lifestyle/leute/:wa ... &p=2&nv=cb
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elperdido

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19

Montag, 22. Oktober 2007, 09:15

Zusatz : eigentlich ist diese Diskussion sinnfrei , da Psychologie für das leben und überleben des Individuums in der Gruppe unabdingbar ist , es könnten genauso die Profiköche verlangen , die Hobbyköche und Hausfrauen/Männer mögen ihre "dilletantischen" Versuche einstellen , und nur noch in Restaurants ab 3 Sterne essen gehen , oder die Linguistiker , dass die menschen das sprechen und die Sprache nur noch den ausgebildeten Fachleuten überlassen mögen ...und offenbart etwas , von massloser Selbstüberschätzung , aufgrund des erlernten udn ziemliches elitäres dominantes Denken . :papst:
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20

Montag, 22. Oktober 2007, 10:32

Ich komme mit dem Begriff "Hobbypsychologe" nicht zurecht. Ist es mein Kumpel, der mir Lebenstipps gibt, oder ist es ein sogenannter Lebensberater, der nur mein Bestes will (mein Geld)?

Persönlich würde ich mich auch als "Hobbypsychologen" bezeichnen. Eine andere Bezeichnung wäre aber auch "arrogantes A-Loch". So, wie Scarabea es auch sagte: "Ich würde einen Hobbypsychologen eher als jemanden Titulieren, der redet aber keine Ahnung hat was er sagt, hauptsache er hat etwas gesagt."

Aber eigentlich ist es eine Frage, ab wann man selbst jemand als "Hobbypsychologen" bezeichnet. Da sind Eltern, Verwandte, Freunde gleichermaßen beteiligt.
"Mach dies, mach jenes und du wirst sehen, dass dein Leben besser läuft." Wer hat so einen ähnlichen Spruch noch nie gehört? ... Und wer hat so einen ähnlichen Spruch noch nie abgelassen???

Foxy Mulder

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21

Montag, 22. Oktober 2007, 15:57

Mit dem Begriff "Hobbypsychologe" kann ich ebenfalls nicht so arg viel anfangen, muß ich sagen. Allerdings weckte er doch einige Erinnerungen an eine Person, die ich vor einigen Jahren etwas näher kennenlernte. Bei ihr war das Helfersyndrom recht gut ausgeprägt.

Mit Helfersyndrom meine ich ein krankhafte Art, anderen Menschen "helfen" zu müssen, wobei nicht wirklich echte Hilfe gemeint ist, sondern eher eine Form von Abhängigkeit, bei gleichzeitiger Erhöhung der eigenen Person, erreicht werden soll. Dabei ist der Helfende immer in der dominanten Rolle, kontrolliert das Opfer. Und ich halte es bei diesen Kontrollfreaks durchaus für berechtigt, von Tätern und Opfern zu reden, egal wie subtil andere Menschen manipuliert werden.

So eine Person kann einen Menschen zerstören, indem sie infame Gerüchte streut, andere Menschen im Umfeld beeinflußt, usw. Dabei spielt so jemand dem Opfer gegenüber dann den Retter vor, erscheint als guter Freund. Kann somit "helfen" und dominieren, obwohl sie eigentlich der Verursacher der Misere ist. Misere ist ein gutes Stichwort, dabei denke ich an den Film "Misery", in dem ein ähnliches Verhalten beschrieben wird.

Die Bekannte von mir hat mir gegenüber per PN sogar zugegeben, dass sie Andere gerne beeinflußt und manipuliert, allerdings erst nachdem ich mehrfach nachgebohrt hatte. Mittlerweile hat sie ihr Problem auch erkannt und arbeitet daran, macht eine Therapie. Nebenbei erwähnt hat sie zwei Semester Psychologie studiert, vielleicht ist sie sich dort auch einigen Dingen bewußt geworden.

Nun, damit wollte ich nur mal umreißen, was ich wirklich für krankhaft und sogar gefährlich halte.

Jemand, der anderen versucht zu helfen, und versucht nach besten Gewissen ohne Hintergedanken Ratschläge zu geben, würde ich nicht auf negative Art einfach als Hobbypsychologen abstempeln. Das halte ich für falsch.

Manchmal ist ja auch so, dass man mit einem Ratschlag gerade den falschen Nerv trifft, nahe an eine unbequeme Wahrheit kommt, die eine Person lange verdängt hat. Etwas, das der Empfänger des Ratschlags nicht als angenehm empfindet und deswegen den anderen abwertet. Wahrheiten können bekanntlich oft sehr unangenehm sein, sogar verletzen. Wenn man so etwas entdeckt, sollte man vorsichtig sein. Leider kann man es nicht immer im Voraus wissen.

Es wurde auch geschrieben, dass einige Psychologen selbst eine Macke haben. Ich finde sogar, dass jeder Mensch irgendwo eine Macke hat, und selbst Psychologen dürfen bis zu einem gewissen Grad Menschen sein. ;) In diesem Zusammenhang ist es vielleicht interessant, dass jeder Psychologe erfolgreich eine Langzeittherapie durchlaufen muß, bevor er seinen Beruf ausüben darf. Schließlich kann es nicht im Sinne des Erfinders sein, wenn ein Patient falsch behandelt wird, weil sein Problem etwas aus der Kindheit oder Vergangenheit des Beraters an die Oberfläche spült.
Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.

(Oscar Wilde)

Scarabae

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22

Montag, 22. Oktober 2007, 16:26

Zitat

Manchmal ist ja auch so, dass man mit einem Ratschlag gerade den falschen Nerv trifft, nahe an eine unbequeme Wahrheit kommt, die eine Person lange verdängt hat. Etwas, das der Empfänger des Ratschlags nicht als angenehm empfindet und deswegen den anderen abwertet. Wahrheiten können bekanntlich oft sehr unangenehm sein, sogar verletzen. Wenn man so etwas entdeckt, sollte man vorsichtig sein. Leider kann man es nicht immer im Voraus wissen.


Ich gebe dir Recht, manchmal muss man nun einmal einen Menschen bewusst weh tun damit er es versteht. Man denkt dabei immer an Ausnahmesituationen wie Drogen, aber das stimmt nicht. In jeder Basis kann ein Mensch auf die falsche Schiene kommen, sei es indem er sich oder andere zerstört.

Die Wahrheit tut immer weh, wenn man sich ein Luftschloss gebaut hat wird es platzen. Die Welt ist nicht dein Freund, aber wenn man nicht weiß wie man mit seinem Leben umgehen soll, muss man darauf aufmerksam gemacht werden.

Manchmal ist es auch notwendig einem Menschen etwas auf zu zwingen, wenn man ihn wirklich gerne hat. Sei es nun, weil er seine Familie auf irgend eine Art und weise Misshandelt, sich selbst Misshandelt oder eventuell Drogen nimmt. Wenn man dann jemanden aus Freundschaft manipuliert, sehe ich keinen Fehler darinnen, man meint es gut und man weiß das sich diese Person irgendwann besser fühlen wird, wie auch ihr Umfeld.

Zitat

Es wurde auch geschrieben, dass einige Psychologen selbst eine Macke haben. Ich finde sogar, dass jeder Mensch irgendwo eine Macke hat, und selbst Psychologen dürfen bis zu einem gewissen Grad Menschen sein. Zwinkern2 In diesem Zusammenhang ist es vielleicht interessant, dass jeder Psychologe erfolgreich eine Langzeittherapie durchlaufen muß, bevor er seinen Beruf ausüben darf. Schließlich kann es nicht im Sinne des Erfinders sein, wenn ein Patient falsch behandelt wird, weil sein Problem etwas aus der Kindheit oder Vergangenheit des Beraters an die Oberfläche spült.


Hier kann ich kaum zustimmen, ein Psychologe ist im seltensten falle ein guter Psychologe. Ich denke das man das Fach so lange studieren kann wie man will, man wird nie in der Lage sein in einen anderen Menschen zu blicken oder sich in ihn zu versetzen, sofern man es nicht selbst erlebt hat.
Jeder Mensch ist zu verschieden vom anderen, Gefühle sind einfach nur subjektiv, so das man gar nicht objektiv damit umgehen kann. Wenn 'A' wegen einem Hund weint, heißt es nicht das 'B' genau so fühlt oder reagiert. Ich denke nicht das man die Psyche eines jeden Wesens mit einer Liste von Thesen abhaken kann, dafür ist sie einfach viel zu komplex.
Ein Psychologe versucht zu verstehen, aber er versteht es einfach nicht, da seine subjektive Meinung immer da sein wird, egal wie objektiv er es versucht zu behandeln.
Leider gibt es einfach keine Objektivität was das betrifft. Und es wird sie auch niemals geben.

Lg:
Scarabae

elperdido

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23

Montag, 22. Oktober 2007, 17:08

Hallo Foxy Mulder

Zitat

Mit Helfersyndrom meine ich ein krankhafte Art, anderen Menschen "helfen" zu müssen, wobei nicht wirklich echte Hilfe gemeint ist, sondern eher eine Form von Abhängigkeit, bei gleichzeitiger Erhöhung der eigenen Person, erreicht werden soll. Dabei ist der Helfende immer in der dominanten Rolle, kontrolliert das Opfer. Und ich halte es bei diesen Kontrollfreaks durchaus für berechtigt, von Tätern und Opfern zu reden, egal wie subtil andere Menschen manipuliert werden.
Ja , der Typ Mensch ist weit verbreitet , sie wollen nur helfen , um damit macht zu bekommen ...rate mal , welche Berufe von solchen Leuten besonders frequentiert werden :papst: :roll: :grins: ...
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Foxy Mulder

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24

Dienstag, 23. Oktober 2007, 17:00

Hi elperdido! Ja, das mit der Berufswahl.... ;) Natürlich gibt es auch genügend Menschen mit Helfersyndrom, die sich selber mit ihrer Aufopferung schaden, indem sie ihre eigenen Probleme, gar ihr eigenes Leben, hinten anstellen. Die manipulativ-sadistische Sorte, ich hoffe sie ist weniger weit verbreitet...

[hr]

Zitat

Manchmal ist es auch notwendig einem Menschen etwas auf zu zwingen, wenn man ihn wirklich gerne hat. Sei es nun, weil er seine Familie auf irgend eine Art und weise Misshandelt, sich selbst Misshandelt oder eventuell Drogen nimmt. Wenn man dann jemanden aus Freundschaft manipuliert, sehe ich keinen Fehler darinnen, man meint es gut und man weiß das sich diese Person irgendwann besser fühlen wird, wie auch ihr Umfeld.

Hallo Scarabae! Natürlich möchte man einen Menschen, der seine Familie misshandelt, dahingehend beeinflussen, dass er damit aufhört und sich bessert, keine Frage. Aber ihn dazu zwingen, geht das überhaupt?
Gerade hier sehe ich ein grundlegendes Problem: Was ist, wenn die manipulierte Person das ganze Spiel von Anfang an durchschaut? Die gesamte Manipulation wird keine Wirkung haben, im Gegenteil, sie wird sehr viel Wut und Ärger verursachen und vor allem Mißtrauen! Jeder, der merkt, dass er manipuliert werden soll, wird sich die Frage stellen, wieviel von den Aussagen und Handlungen wirklich der Meinung des Anderen entsprechen und wieviel davon nur gesagt und getan wurde, um zu manipulieren. Das ist sehr gefährlich! Für jede Art von Beziehung ein K.O.-Schlag, das Vertrauen ist für immer futsch. Ohne Vertrauen gibt es keine Freundschaft, Beziehung, Liebe.

Ich kenne einige Personen in meinem Bekanntenkreis, bei denen deswegen eine Therapie wohl nie Erfolg haben wird, zumindest keine Therapie, die auf einer Art Manipulation aufbaut. Aus dem einfachen Grund, weil sie es durchschauen, wegen ihrer emotionalen Intelligenz und Lebenserfahrung.

Zitat

Hier kann ich kaum zustimmen, ein Psychologe ist im seltensten falle ein guter Psychologe. Ich denke das man das Fach so lange studieren kann wie man will, man wird nie in der Lage sein in einen anderen Menschen zu blicken oder sich in ihn zu versetzen, sofern man es nicht selbst erlebt hat.

Ein Psychologe ist sehr darauf angewiesen, dass der Ratsuchende ihn nicht belügt. Das ist das wohl grundlegenste Problem der Psychologie. Besonders schwierig wird dies bei psychologischen Gutachten, die in Gerichtsverhandlungen einfließen und oft nur auf einige Stunden an Gesprächen zwischen Gutachter und Angeklagten hinauslaufen!

Einfach ausgedrückt: Ein gebrochenes Bein kann man nicht vorspielen, eine Soziophobie schon. Vielleicht wird in Zukunft jedoch der Bereich der Neuropsychologie Abhilfe schaffen, indem man physiologische Nachweise für bestimmte Verhaltensprobleme findet. Bei Winterdepressionen z.B., gibt es bereits eine Möglichkeit, die dafür typischen Durchblutungsstörungen zu finden.

Das andere Problem mit dem Hineinversetzen ist natürlich zum Einen von der Lebenserfahrung abhängig, zum anderen auch von der Berufserfahrung. Genauso wie es gute und schlechte Ärzte gibt, sogar regelrechte Quacksalber, gibt es das gleiche auch bei den Psychologen. Wobei hier sicher noch erschwerend hinzu kommt, dass man sich als Patient lieber einem Psychologen öffnet, mit dem man auf einer Wellenlänge ist; logisch, dass dies nicht bei jedem der Fall sein kann.

Zitat

Ein Psychologe versucht zu verstehen, aber er versteht es einfach nicht, da seine subjektive Meinung immer da sein wird, egal wie objektiv er es versucht zu behandeln.
Leider gibt es einfach keine Objektivität was das betrifft. Und es wird sie auch niemals geben.

Reine Objektivität kann es sowieso niemals geben, weil kein Mensch der Welt jeseits allen Seins stehen kann. Jedoch gibt es nur dort eine wahre Objektivität.
Ein fremder Berater hat allerdings einen entscheidenden Vorteil: Er ist nicht durch seine Gefühle den beteiligten Personen gegenüber befangen und kann dadurch freier beurteilen. Ein enger Freund kann dies in der Regel weniger gut, was bei schwerwiegenden Problemen ein echter Nachteil sein kann. Ganz zu schweigen von verliebten Beziehungspartnern, dort gibt es fast nur Subjektivität und ein Außenstehender sieht die Dinge meist viel klarer.
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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 11:53

Ich habe die Diskussion gespannt mit verfolgt, eigentlich kann ich mich der Meinung von Nieselpriem anschließen.

Das ist genau das, was ich auch unter Hobbypsychologie verstehe.

Hobbypsychologen sind Menschen:

- die einen nicht kennen, aber sie kennen Dein Problem

- sie kennen Dich nicht, aber sie wissen wie es Dir geht und was das Beste für Dich ist

- sie kennen Dich nicht, aber sie analysieren... was auch immer..

- sie geben Wissen und Ahnung vor, das sie eigentlich nicht besitzen, denn sie kennen Dich ja nicht

- sie kennen Dich nicht, aber sie wissen immer was Du denkst, was Du meinst und wie Du Dich fühlst (der sogenannte Augendoktor, "Analyse per Augen")


Ich mag daher gelaufene Menschen die mich nicht kennen nicht, die meinen zu wissen, was das Beste für mich ist.

Menschen die mir versuchen einzureden, wer und was ich bin, ohne das sie mich und mein Leben wirklich kennen.

Das sind für mich Hobbypsychologen.

Hingegen sind Freunde natürlich keine Hobbypsychologen, denn sie wollen Dir normalerweise nicht ihre Meinung aufzwingen und sagen Dir nicht energisch:
"Du musst das so und so machen, denn Du hast ein großes Problem."

Freunde kennen einen für gewöhnlich und sie kennen Deine Probleme und Deine Gedanken, deshalb können sie adäquat darauf eingehen.

Also ich ziehe einen großen Unterschied zwischen Hobbypsychologen und Freunden bzw. Familie.


Gruß, Phobophobia. :)
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elperdido

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 12:37

Hallo Foxy Mulder

Zitat

Hallo Scarabae! Natürlich möchte man einen Menschen, der seine Familie misshandelt, dahingehend beeinflussen, dass er damit aufhört und sich bessert, keine Frage. Aber ihn dazu zwingen, geht das überhaupt?
Bestimmt nicht , wenn Hyperaggression eine charakterliche Eingenschaft des Täters ist , und zb durch neurologische oder biochemische Prozesse ausgelöst wird ,meist sind die Täter auch die besseren Psychologen , haben sie doch auch die stärkere Motivation ...der Arzt will helfen ...der Täter gesellschaftlichen Repressionen und Strafe entgehen.

www.reticon.de/news/die-wurzeln- ... _1361.html
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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 12:41

Hallo Phobo

da hast Du sicher Recht! :grins: ...aber werfe den ersten stein , der frei von schuld ist , und oftmals sind psychische Störungen bei personen , auch ohne diese persönlich zu kennen , nur zu offensichtlich ...mitunter reicht da schon zb der Schreibstil oder Wortwahl :lese: und analysieren wir nicht täglich fremde Menschen , schon aus Sicherheitsgründen ?! allein schon die Körpersprache sagt auch viel aus
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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 14:42

Hallo elper :)

Zitat

und oftmals sind psychische Störungen bei personen , auch ohne diese persönlich zu kennen , nur zu offensichtlich ...mitunter reicht da schon zb der Schreibstil oder Wortwahl


Das stimmt ja, aber an dieser Stelle darf sich kein Mensch anmaßen, dem Menschen gegenüber zu sagen,
wie es ihm geht und was er tun muss damit es ihm besser geht.

Denn das ist zu diesem Zeitpunkt ja nicht sein Problem und gefragt wurde ein Hobbypsychologe auch meistens nicht nach seiner Meinung.

Leider machen das aber manche Menschen so.

Das wäre das selbe, als wenn ich auf der Strasse einfach Menschen anspreche (oder sie auslache) und ihnen sage,
das sie fett sind (und sie sind es wirklich) und sie unbedingt etwas dagegen tun müssen,
denn sonst haben sie ständig gesundheitliche Nachteile in ihrem Leben.

Es geht einen Außenstehenden einfach nichts an, ungefragt ein Kommentar oder "Ratschläge" abzugeben.


Zitat

analysieren wir nicht täglich fremde Menschen , schon aus Sicherheitsgründen ?!


Klar tun wir das, aber ich würde mir niemals wagen das Ergebnis meiner Analyse laut auszusprechen, denn ich kann mich böse irren.

Das was Du meinst, ist eine Art Eindruck verschaffen über gewisse Menschen und ich weiß aus eigener Erfahrung,
das erste Eindruck schon oft der falsche war, obwohl ich eine relativ gute Menschenkenntnis habe.

Zu meinen Gunsten ist es dann, wenn ich diesen Eindruck der Person gegenüber niemals laut ausgesprochen habe.

Und ich weiß wie überrascht ich schon geguckt habe, wenn mir Leute sagten:
"Oh ich habe mich in Dir getäuscht, ich dachte Du wärst so und so, aber dem ist ja gar nicht so."

Wiederum sagt mir sowas etwas über den Charakter von anderen aus, nämlich,
das sie ihrer ersten Vermutung glauben und vielleicht auch den Aussagen von anderen,
anstatt sich erstmal selbst ein Bild von dem Menschen gegenüber zu machen, bzw. ihn erstmal richtig kennen zu lernen.

Nein, lieber wird direkt analysiert, abgestempelt und in einer Schublade gesteckt. (So kann man es sich einfach machen)

Das ist ein verdammt schlechter und falscher Charakterzug, würde ich mal glatt behaupten.

Man könnte meinen,
Hobbypsychologen verstecken sich hinter etwas und versuchen mit ihrem Halbwissen von den eigenen Problemen abzulenken. <--- meine Analyse


Gruß, Phobi. :)
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29

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 14:55

Hm...

Ich könnte mich natürlich auch als Hobbypsychologen bezeichnen tu das aber nicht. Ich bin nicht der Beste im Ratschläge erteilen, kann mich aber gut in meine Mitmenschen hineinversetzten...

Es gibt da nämlich himmelweite Unterschiede. Manche Menschen erkennen es sofort wenn es einem schlecht geht und wüssten auch sofort wie einem zu helfen wäre, tun dies aber nicht, weil sie vielleicht schüchtern sind, oder einfach nicht gut mit Anderen können. Andere haben keine Ahnung, wollen aber aufgrund ihres übermäßigen Mitteilungsdrangs, jedem erzählen was er oder sie zu tun hat.

Genau so Psychologen. Es gibt bestimmt welche die sich gut in ihr gegenüber hineinversetzten können, es gibt aber meiner Ansicht nach auch solche, die Emotional und Gefühlsmäßig total abgestumpft sind, möglicherweise von Geburt an, oder einfach weil sie schon so viel erlebt haben und ihnen das alles zu viel wird.

Das sind für mich die wahren "Hobbypsychologen"!

Gruß Beat


Foxy Mulder

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30

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 16:01

Zitat

Bestimmt nicht , wenn Hyperaggression eine charakterliche Eingenschaft des Täters ist , und zb durch neurologische oder biochemische Prozesse ausgelöst wird ,meist sind die Täter auch die besseren Psychologen , haben sie doch auch die stärkere Motivation ...der Arzt will helfen ...der Täter gesellschaftlichen Repressionen und Strafe entgehen.

Hi elperdido! Ja, das macht das Ganze natürlich noch schwieriger, keine Frage. Wenn es um tatsächliche physiologische Vorgänge geht, die stark von der Norm abweichen, sind wir eigentlich schon fast in der Psychiatrie, wobei die Übergänge oft fließend sind, und die Trennung von Geist und Körper im Grunde eh ein Relikt aus der christlichen Vorzeit ist.

Falls es einen interessiert, die erwähnte Bekannte von mir arbeitet mittlerweile ehrenamtlich als Telefonseelsorgerin. So eine Arbeit ist sicher nicht einfach und im Gegensatz zu Domian sitzen da auch keine Leute im Hintergrund, die einen unterstützen. Natürlich gibt es auch hier eine Ausbildung mit psychologischer Überprüfung, aber es ist trotzdem eine Aufgabe, die mir Respekt einflößt. Ich zieh den Hut vor jedem, der so etwas macht. Die Wenigsten halten es länger als ein paar Jahre aus.

Sie wird bei dieser Beschäftigung sicher schon einige Menschenleben gerettet haben, nur geht dies leider nicht immer.
Bei Domian gibt es nie jene besonders heiklen Anrufer, die dir direkt am Anfang sagen: "Ich hab die Schlaftabletten schon eingeworfen, bitte begleite mich in den Tod..."
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