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marco.g

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Mittwoch, 27. Dezember 2006, 21:03

Zitat

Mitten unter euch würde genau genommen irgendwo in der Nähe Jerusalems liegen..oder sagen wir Israel.. Ezechiel ist aber dort aufgewachsen, müsste sich also dort auskennen..doch der Berg erscheint im Fremd und weit weg..


Erich von Däniken spekulierte vor einigen Jahren, ob Chavin de Huantar (liegt in Peru, soweit ich weiß) nicht jener Tempel sein könnte, den Hesekiel beschreibt.

Laut Däniken gibt es einige deutliche Parallelen der Anlage in den Anden mit dem salomonischen Tempel in Jerusalem bzw. zu den Beschreibungen eines Tempels, der dem Propheten Hesekiel nach längerem Flug in einer Region mit "sehr, sehr hohen Bergen" vorgeführt wurde:

- Wie der Tempel Salomos war auch Chavin de Huantar in die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet
- Chavin de Huantar liegt über einem Labyrinth von unterirdischen Stollen und Kanälen, wie der Tempel Salomos
- Chavin de Huantar besaß im fensterlosen Heiligtum ein erstaunliches Ventilationssystem, die Innenräume wurden künstlich beleuchtet - wie beim Allerheiligsten des Tempels Salomos

Vaanir

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 00:08

Da würde es doch nahe kommen den Tempel Chavin de Huantar ( von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe ) zu vermessen, man hat doch alle angaben die dazu benötigt werden..
Und da stellt sich mir die nähste Frage, wozu die ganzen Maße ?
Wozu musste Ezechiel die gesamte Anlage vermessen ?
In der Bibel die ich gerade zur Hand habe geht das ganze über zig Kapitel man kann schon fast sagen das das ganze Buch Ezechiel nur Längen Angaben beinhaltet..
Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos

marco.g

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 00:29

Zitat

Da würde es doch nahe kommen den Tempel Chavin de Huantar ( von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe ) zu vermessen, man hat doch alle angaben die dazu benötigt werden..


Genau das hat Däniken auch gemacht - das habe ich noch aus einem seiner Bücher in Erinnerung. Dummerweise kann ich mich an das Ergebnis nicht mehr erinnern.:?:

Zitat

Und da stellt sich mir die nähste Frage, wozu die ganzen Maße ?
Wozu musste Ezechiel die gesamte Anlage vermessen ?
In der Bibel die ich gerade zur Hand habe geht das ganze über zig Kapitel man kann schon fast sagen das das ganze Buch Ezechiel nur Längen Angaben beinhaltet..


Genau das ist der Punkt: Wozu diese Mengen an Zahlen - seitenweise! Aber gerade das macht Dänikens Theorie so plausibel. Wenn es eine Vision gewesen wäre: Wie hätte Hesekiel diese Zahlenkolonnen im Gedächtnis behalten können? Er hat aber alles feinsäuberlich notiert.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist die kirchliche Auffassung folgende: In seiner Vision hat Hesekiel von Gott persönlich die Daten zum Bau eines neuen Tempels in Jerusalem erhalten. In dieser Vision sah er auch den bereits fertigen Tempel.

Hesekiel

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 01:34

wenn das so wäre.. hatt man in jerusalem jemals einen tempel dieser art gebaut?

gibt es von dem tempel in peru bilder.. vielleicht kann man da schon parallelen ableiten, schließlich konnte man ja das bild des nachgestellten tempels im video betrachten..!?
Wenn es nicht beides geben würde, Leben und Tod, dann gäbe es auch keine Unergründlichkeit. Wenn es nur Dunkelheit gäbe, dann wäre alles klar. Aber gerade weil es nicht nur Dunkelheit gibt, sondern auch Licht, wird unsere Lage unerklärlich

Vaanir

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 02:03

Ja die Kirche tut es wiedermal ab als eine Vision die Ezechiel an die Menschen weiter leiten sollte...lustig lustig..wie interpretiert sie dann das Helikpopter-ähnliche Gefährt ? Habe dazu näheres gefunden..Diese Maßeinheiten sollten dazu dienen einen neuen Tempel für die neue "Rasse" von Juden zu errichten...auf all den theologischen Seiten die ich zurzeit sehe ich jedoch kein vermerk auf die Begegnung mit dem Gefährt zu lesen...

Das was Ezechiell erlebt hat war auf jeden fall kein Traum, ich kenne keinen der ganze Seiten Füllen kann mit dem was er letzte Nacht erlebt hat..ihr etwa ?

marco.g wenn das Ergebnis von Dänikens Vermessungen mit den Angaben von Ezechiel übereinstimmt dann wäre das ein stichfester Beweis für Existenz von einer Rasse auf der Erde die den damaligen Menschen und vllt. sogar uns weit voraus war...Mach dich da mal Bitte schlau und poste näheres dazu, ist ne ziemlich interessante Sache...





Eine Parallele fällt mir jedoch ständig auf..Tut mir leid wenn es etwas weit hergeholt klingt aber das ist für die die sich richtig damit befassen..

Es ist nicht das erste und letzte Mal das in der Bibel Landungen, Rundflüge
und Technik anderer Wesen (Gott ?) berichtet wird Ich habe mich schon gefragt, angenommen, die Zeitbarriere
ist überwindbar, dass die damaligen Seher womöglich als "Gäste" mit anderen Lebensformen, z.B. in UFO's, Rundflüge gemacht haben (viele Schilderungen sind auch so dargelegt, als wenn der Betrachter im All gewesen wäre).

Die Bibel beschreibt ja auch mehrere Kulturen, ein davor (Sintflut), ein darin und ein danach (Jüngstes Gericht). Vielleicht wurde Hesekiel nur der Lebensstandard, einer parallel, denoch höher entwickelten Rasse auf der Erde
gezeigt. Es soll doch genug Beweise geben die auf eine längst verstrichene Zivilisation hindeuten...
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marco.g

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 15:59

Zitat

Es ist nicht das erste und letzte Mal das in der Bibel Landungen, Rundflüge und Technik anderer Wesen (Gott ?) berichtet wird


Däniken behauptet auch, dass beispielsweise die Bundeslade außerirdischer Herkunft gewesen sei.

Er zitiert auch seitenlang die indischen Veden, die ja viel älter sind als die Bibel. Dort sind angeblich Beschreibungen von Flugobjekten ganz normal - sie gehören sozusagen zur fernöstlichen Tradition - behauptet Däniken.

Leider bin ich nach der Lektüre von fünf seiner Bücher zu dem Ergebnis gekommen, dass er absolut unwissenschaftlich arbeitet und argumentiert. Er versucht nicht, die wahrscheinlichste Möglichkeit herauszufinden, stattdessen will er alles in sein Schema und seine Theorien pressen. Es ist auch vielfach zu lesen, dass er schon Beweismaterial gefälscht haben soll. Daher muss man alle Aussagen (und angeblichen Beweise) Dänikens generell mit großer Skepsis sehen.

Seine Anregungen und Ideen sind jedoch äußerst Interessant und auf jeden Fall Wert, darüber nachzudenken und sich damit zu beschäftigen.

Zitat

Ich habe mich schon gefragt, angenommen, die Zeitbarriere
ist überwindbar, dass die damaligen Seher womöglich als "Gäste" mit anderen Lebensformen, z.B. in UFO's, Rundflüge gemacht haben (viele Schilderungen sind auch so dargelegt, als wenn der Betrachter im All gewesen wäre).


Also ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Außerirdischen - sofern sie uns bereits besucht haben (ich habe leider noch kein Ufo gesehen und mich hat auch bisher noch kein Außerirdischer zu einer Spritztour durchs All eingeladen) - Zeitreisende sind. Ich denke, es ist sehr, sehr viel einfacher, große Entfernungen im Raum zurückzulegen, als durch die Zeit zu reisen. Aber bei diesem Thema kann man wirklich nur spekulieren.

Vaanir

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 16:22

Was Däniken angeht, ich halte ihn für jemanden der mehr sieht als andere jedoch hat er feste Bild von der Sache und alles was nicht dazu passt wird passend gemacht :)
Er hat sich selbst als einen Fälscher geoutet also braucht man ihn da nicht mehr zu beschuldigen..

Aber um solchen Sachen nachzugehen braucht man keinen von Däniken, es genügt einfach die Bibel aufzuschlagen und parallelen zu ziehen..
Es ist etwas länger her als ich fast täglich zur Bibel griff und mich damit befasste..dazu habe ich dann einen Freund befragt der in meiner Uni Theologie als Hauptfach studierte, der genau wie ich ziemlich verblüfft war das sowas überhaupt in der Bibel steht..die meisten Texte die Aufschluss auf eine höhere Technologie geben werden oftmals als Vision oder einfacher Traum gedeutet..und das ist wiedermal ein Paradebeispiel wie leicht es sich manche machen indem sie etwas unabstreitbares so einfach abstreifen...

Zeitreisen liegen in garnicht so weit entfernter Zukunft wie manche tatsächlich annehmen, wir können im Labor schon Teilchen über Lichtgeschwindigkeit beschleunigen jetzt muss uns nur der Schritt gelingen auf größere Objekte überzuspringen..
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marco.g

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 16:36

Ich wollte Däniken damit auch nicht angreifen, denn Dank seiner Bücher habe ich vor vielen Jahren Interesse an der Geschichte bekommen, so dass ich danach noch viele andere Bücher zu allen möglichen Geschichtsthemen gelesen habe (Ägypten, Griechen, Römer ...).

Allerdings bin ich einfach verärgert darüber, dass er es nötig hat, Beweise zu fälschen und in einem Stil zu schreiben, der fast noch unter Bild-Zeitungs-Niveau liegt.

Dabei sind seine faszinierenden Ideen und unkonventionellen Methoden wirklich lobenswert. Das ändert aber nichts daran, dass ich bei Däniken jede Aussage und Theorie, die mich interessiert, nachprüfen muss, bevor ich sie ihm glaube - das ist bei weitem nicht bei allen Autoren so.

Zum Thema Zeitreisen: Es wird noch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange dauern, bis Zeitreisen möglich sind. Wobei ich große Zweifel hege, ob es überhaupt prinzipiell möglich ist, jemals einen makroskopischen Körper in die Vergangenheit zu schicken. Im Mikrokosmos (Quantenphysik) sind Zeitreisen von Teilchen an der Tagesordnung. Daher ist es nur mittelmäßig interessant, wenn irgendein Forschungsinstitut in dieser Richtung einen Fortschritt meldet.

Doch der Schritt von Mikrokosmos zum Makrokosmos ist gigantisch. Es existieren völlig andere Gesetzmäßigkeiten. Es ist völlig ausgeschlossen - und da sind sich ausnahmslos ALLE Physiker einig - einen makroskopischen Körper auf Lichtgeschwindkeit zu beschleunigen. Im Mikrokosmos dagegen existieren hypothetische Teilchen, die sich ständig mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Daher lässt sich auch die Einsteinsche Relativitätstheorie nicht auf den Quantenkosmos übertragen.

marco.g

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144

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 18:01

Zitat

... dass es da eine verschworene Gemeinschaft aller Wissenschaftler dieser Welt gibt, die alle Erkentnisse die die Welt umkrempeln könnten vertuschen will.


Diese Behauptung wäre sicherlich übertrieben. Aber es gibt genügend Beispiele, dass festgefahrene, dogmatische Meinungen von einflussreichen Wissenschaftlern die Forschung behindert haben.

Beispielsweise bei der Erforschung der Maya-Schriftzeichen: Jahrzehntelang war es festgeschriebene Lehrmeinung, dass diese Schrift nur geschrieben, nicht gesprochen wurde, und dass es eine reine Bilderschrift ist. Erst nachdem die alte Generation der Maya-Forscher im Ruhestand bzw. verstorben war, konnte die junge Generation die Wahrheit ans Licht bringen.

Um jetzt die Kurve zu Däniken hinzukriegen: Es ist sicherlich kein Nachteil, dass es jemanden gibt, der durch unorthodoxe Methoden frischen Wind in bestimmte Forschungsgebiete bringt.

Was ich (nach der Lektüre von fünf seiner Bücher) schade finde, ist dass er einfach zu unwissenschaftlich agiert und oftmals die Wissenschaftler pauschal angreift. Auch sein Schreibstil ist sicherlich zu bemängeln.

Dennoch: Er hat mich mit seinen Büchern dazu gebracht, mich mit Geschichtsthemen auseinqanderzusetzen und weitere Bücher zu diesen Themen zu lesen. Ich denke, dass genau das sein Verdienst ist: Er begeistert viele Menschen für geschichtliche Themen ... auch wenn seine Theorien oftmals haarstäubend sind.

Vaanir

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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 23:04

Wie ich merke kennst du dich da besten aus, was bei mir in diesem Gebiet nicht Fall ist denoch bin ich fest der Ansicht das wir dummen Menschen es schaffen Gegenstände, Körper etc. auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen..dazu benötigt es nur ein paar Pioniere, Genies in diesem Gebiet und der Plan wäre machbar..was Physiker meinen interessiert mich nicht da jede Theorie eines Tages widerlegt wird von jemanden der mehr im Element ist..
Obwohl ich befürchte das Zeitreisen das Leben ziemlich einseitig machen würden oder nicht ? Stell dir nur mal vor du willst wissen was mit der erde in sagen wir mal 50 Jahren los ist ein kurzer Zeitsprung genügt und du fügst dich dem Schicksaal...

Um auf Däniken abschließend zu sprechen zu kommen, auf Bild-Zeitungs-Niveau würde ich ihn nicht herabstufen..er ist einer unter vielen die ihr Produkt mit ein wenig Fatansie verschönern sonst hätte er nicht soviele Abnehmer..aber solche Leute gibt auch in der Wissenschaft zB. die Archäologen die einfach Skelette mit
fremden Knochen vermischen um letztendlich ein komplettes Knochengerüst liefern zu können..aber ich finde es sehr fair von ihm das er wenigstens zu seinen Taten steht die er gemacht hat..
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marco.g

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146

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 23:43

Zitat

denoch bin ich fest der Ansicht das wir dummen Menschen es schaffen Gegenstände, Körper etc. auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen..dazu benötigt es nur ein paar Pioniere, Genies in diesem Gebiet und der Plan wäre machbar..was Physiker meinen interessiert mich nicht da jede Theorie eines Tages widerlegt wird von jemanden der mehr im Element ist..


Keine Frage - was heute noch unmöglich scheint, kann schon morgen Realität werden. Das Problem bei der Lichtgeschwindigkeit: Es ist nicht nur irgendeine Theorie - es ist DIE Naturkonstante schlechthin.

Je schneller man einen Körper beschleunigt, desto mehr Masse besitzt er, und desto mehr Energie braucht man, um ihn noch weiter zu beschleunigen. Um einen Körper auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, bräuchte man eine unendliche Menge an Energie. Da müsste man schon noch ein paar Atomkraftwerke bauen, um das zu erreichen :wink:

Was Däniken angeht: Ich bleibe bei "Bildzeitungs-Niveau". Damit meine ich nicht in erster Linie den Schreibstil, sondern eher seine Argumentationsmethoden. Aber wie gesagt: Man sollte seine Theorien zumindest zur Kenntnis nehmen und den Dingen auf den Grund gehen.

Vaanir

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Freitag, 29. Dezember 2006, 14:42

Die katholische Interpretierung zur der ganzen Geschichte..Wenns interessiert :)

Zitat


Der noch übrige Teil der Weissagung enthält eine Beschreibung des Heiligtums Jehovas, wie es inmitten Seines Volkes errichtet werden wird. Der Leser wird finden, daß wir in diesen letzten Kapiteln eine ähnliche Offenbarung vor uns haben, wie sie Mose einst empfing, als er das Zelt der Zusammenkunft aufrichten sollte, und wiederum David, als es sich um den Tempelbau handelte; nur daß in dem vorliegenden Falle in den von Gott eingegebenen Schriften, die dem Volke anvertraut waren, eine ins einzelne gehende Beschreibung des Geschauten niedergelegt ist, zum Zeugnis für die kommenden Tage und zu einer Mahnung an das Gewissen in allen Zeiten. Gott nimmt Anteil an Seinem Volke. Er will Sein Heiligtum unter den Menschen wieder aufrichten. Inzwischen empfängt das Volk ein bestimmtes Zeugnis hierüber, damit es sich der Verantwortlichkeit bewußt werde, welche der Beweis eines solchen Wohlwollens von seiten Gottes ihm auferlegte. Der Prophet erhielt nämlich den Auftrag, dem Hause Israels alles mitzuteilen, was er gesehen hatte; und demgemäß handelt er auch. Nachdem die Maße der einzelnen Teile des Hauses angegeben sind, erscheint im Gesicht die Herrlichkeit Jehovas und erfüllt das Haus, wie es seinerzeit tatsächlich bei der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft und des Tempels geschah.

In Kapitel 44 wird die Tatsache kundgetan, daß Jehova zu Seinem Hause zurückgekehrt ist, und zum Andenken daran soll das Tor, durch welches Er einzog, für immer verschlossen bleiben. Nur der Fürst (denn einen solchen wird Gott in Israel erwecken) soll durch dasselbe eingehen, um vor Jehova zu sitzen. Hesekiel betrachtet, wie wir bereits gesehen haben, Israel immer in seiner besonderen Stellung als ein irdisches Volk, das zu dem Throne Gottes auf Erden in Beziehung steht (vgl. Sach 12, 7. 8. 10). Schließlich zeigt Gott, daß Er die Heiligkeit Seines Hauses allen Söhnen der Fremde und selbst den Leviten gegenüber, welche jene Heiligkeit aufgegeben hatten, aufrechterhalten werde. Die Familie Zadoks wird in Ausübung des Priesterdienstes bestätigt, und um sie vor aller Verunreinigung zu bewahren, werden besondere Anweisungen erteilt.

In Kapitel 45 wird zunächst das, was den Priestern im Lande gehören soll, diesen zugewiesen, und zwar in der unmittelbaren Nähe des Heiligtums. Das Teil der Leviten sollte sich an das der Priester anschließen; darauf folgte das Eigentum der Stadt und ihr Freiplatz. Was auf beiden Seiten von der Breite des Landes übrigblieb, war für den Fürsten und das Erbteil seiner Kinder bestimmt, damit das Volk nicht länger unterdrückt werden möchte. Alles übrige Land war für das Volk. Ferner wird Vorsorge getroffen für die täglichen Opfer und für diejenigen am Sabbattage. Die außerdem noch angeordneten Opfer sollen durch den Fürsten dargereicht werden.

Es erübrigt noch, einiger Einzelheiten kurz zu gedenken. Das Jahr beginnt mit der Entsündigung des Heiligtums. Es handelt sich nicht länger um eine Sühnung, die nach sieben Monaten geschehen muß, um die Verunreinigungen, die sich angehäuft haben, zu entfernen. Am Eingang des Jahres steht eine bereits vollbrachte Entsündigung. Nachher, damit alle mit den Leiden des Passahlammes Gemeinschaft haben können, wird am siebenten des Monats für den, der aus Versehen sündigt, und für den Einfältigen ein Opfer dargebracht (V. 20). Während des Festes werden statt zweier Farren sieben dargebracht. Der Gottesdienst wird einen vollkommenen Charakter tragen. Das Bewußtsein von der Annahme Christi als Brandopfer wird an jenem Tage vollkommen sein. Das Pfingstfest ist ausgelassen - ein sehr bedeutungsvoller Umstand, denn dieses Fest kennzeichnet unsere gegenwärtige Stellung. Nicht als ob in dem zukünftigen Zeitalter, wenn Christus Sein Reich errichten wird, der Geist nicht mitgeteilt werden würde. Allein diese Gabe ist nicht das besondere Kennzeichen jenes Zeitabschnittes, wie sie das des gegenwärtigen ist; denn Christus wird gegenwärtig sein.

Wir haben bereits bemerkt, daß der Prophet alles von einem jüdischen Gesichtspunkt aus betrachtet. Demgemäß wird zu jener Zeit die Erinnerung an die Erlösung, das Passahfest (die Grundlage von allem), sowie der Genuß der Ruhe, der im Laubhüttenfest zum Ausdruck kommt, für die Stellung der Juden vor Gott bezeichnend sein. Beide Feste werden in der Erkenntnis des vollen Wertes des Gott dargebrachten Brandopfers gefeiert. Bezeichnend für den Gottesdienst während des Tausendjährigen Reiches ist auch, daß die zwei Feste, welche jenen Zeitraum vorbilden, besonders hervorgehoben werden; es sind dies der Sabbat und der Neumond. Ersterer stellt die Ruhe Israels dar, letzterer seine Wiederherstellung, sein Wiedererscheinen in der Welt. An beiden Tagen (Sabbat und Neumond) soll das auf der Ostseite befindliche innere Tor geöffnet sein; der Fürst betet auf der Schwelle desselben an und das Volk vor dem Tore. An allen anderen Tagen ist es geschlossen (Hes 46, 1 - 3). So werden sie vor Jehova stehen in dem Bewußtsein, daß Gott ihnen Ruhe gegeben hat, und daß Seine Gnade es ist, die Sein Volk wieder im Lichte darstellt. Dennoch bleibt es wahr, daß weder das Volk noch der Fürst in das Innere des Heiligtums hineingehen. Diejenigen, welche an jenem Segenstage die Gesegneten auf der Erde sein werden, haben doch niemals den Zugang in die Gegenwart Jehovas, welchen wir mittels des Geistes durch den Vorhang haben. Das Pfingstfest steht in Verbindung mit dem Zerreißen des Vorhangs, gehört gleichsam zu ihm, es läßt uns mit aller Freimütigkeit im Lichte wandeln, wie Gott Selbst im Lichte ist, nachdem wir ins Heiligtum eingetreten sind auf dem neuen und lebendigen Weg, den Er uns eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist Sein Fleisch.

Der Fürst geht zu dem auf der Ostseite befindlichen Tore hinein und auf demselben Wege wieder hinaus. An den Festen geht das Volk durch das Nordtor hinein und durch das Südtor hinaus, oder umgekehrt, und der Fürst in ihrer Mitte. Kommt er allein, als freiwilliger Anbeter, so geht er durch das Osttor hinein und hinaus. Diese Verordnungen lassen einerseits dem Fürsten eine ganz besondere Auszeichnung zuteil werden, und zwar in Verbindung mit der Herrlichkeit Gottes, der ihm seinen Platz inmitten des Volkes verleiht; andererseits, wie wir aus den Versen 16 - 18 ersehen, sorgen sie dafür, daß zwischen ihm und dem Volke Gottes brüderliche und wohlwollende Beziehungen erhalten bleiben, und räumen jeden Anlaß zur Ausübung von Unterdrückungen hinweg.

Die beiden letzten Kapitel bedürfen keiner ausführlichen Bemerkungen. Die Wasser, welche aus dem Heiligtum hervorfließen, stellen die lebenbringende Macht dar, die von dem Throne Gottes ausgeht; sie durchströmen Seinen Tempel, und wenn sie zu dem Toten Meere, diesem dauernden Denkzeichen des Gerichts, gelangen, so lassen sie seine Wasser wieder gesund werden. Die Wasser haben Überfluß an Fischen; die Bäume, welche an beiden Ufern wachsen, tragen reichlich Früchte; nur die Sümpfe bleiben unter dem Fluch - sie sind „dem Salze hingegeben“. Der Segen jenes Tages ist also ein tatsächlicher und überströmender, und doch ist er nicht vollständig. Das Land wird in einer neuen Weise unter die Stämme verteilt, und zwar durch gerade, von Osten nach Westen laufende Linien. Der für das Heiligtum und die Stadt bestimmte Teil oder die 25 000 Quadratruten folgen auf den Anteil des siebenten Stammes, von Norden an gezählt. Der Name der Stadt soll fortan heißen: „Jehova daselbst.“ Bezüglich der Wasser, welche aus dem Tempel hervorfließen, vergleiche Joel 3, 18 und Sacharja 14, 8, welche Stellen von derselben Zeit reden.

Die beiden Orte, welche den Fischern als Grenze angegeben werden, scheinen die beiden äußersten Enden des Toten Meeres zu sein (vgl. dazu 1.Mo 14, 7; 2.Chr 20, 2; Jes 15, 8 ). In diesem ganzen Abschnitt wird uns hauptsächlich die Wiederherstellung Israels, die jedoch auf neuen Grundlagen erfolgen wird, vor Augen gestellt, dazu ein Segen, der demjenigen des Paradieses entspricht, welch letzteres Bild in dem Buche der Offenbarung dieser Weissagung entlehnt wird 1 Wenn ich sage „entlehnt“, so meine ich damit nicht, daß der Geist Gottes uns in der Offenbarung kein ursprüngliches Bild gegeben habe; man braucht die Stelle nur zu lesen, um von dem Gegenteil überzeugt zu werden, Aber es werden in den Beschreibungen, die wir dort finden, fortwährend Bilder aus dem Alten Testament benutzt, allerdings nur in der Weise, daß sie auf himmlische Dinge angewandt werden. Dieser Umstand erleichtert das Verständnis des Buches der Offenbarung bedeutend, indem das, was an das Alte Testament erinnert, den eigentlichen Charakter desselben erschließen hilft. , jedoch immer noch mit der Einschränkung, daß der Segen nicht alles Böse gänzlich entfernt, wie es in den Zeitaltern der Ewigkeit der Fall sein wird.

Es ist eine reiche und dauernde Quelle des Segens geöffnet, die sich weit mächtiger erweist als das Böse, ja es beinahe verschwinden läßt; dennoch wird es nicht völlig beseitigt. Was aber die Stadt, den Sitz der Macht, kennzeichnet, ist der Name, den sie trägt, nämlich: „Jehova daselbst“, Jehova, der große König, der Schöpfer aller Dinge und das Haupt Seines Volkes Israel.


Hatte keine Lust es mir durchzulesen da die wichtigsten Punkte schon von Anfang an übersprungen wurden um die Geschichte als Vision abzustempeln..
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Freitag, 29. Dezember 2006, 14:55

Quellenangabe bitte posten
Mehr als die Vergangenheit interessiert
mich die Zukunft,

denn in ihr gedenke ich zu leben.

*~'°*Albert Einstein*~'°*

Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel*
:roll:

Vaanir

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Freitag, 29. Dezember 2006, 15:02

http://bibelkommentare.de

Viel Spass Knusperengelchen :)
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150

Freitag, 29. Dezember 2006, 19:39

Das war nicht böse gemeint :)

Lies mal hier

Punkt 5
Mehr als die Vergangenheit interessiert
mich die Zukunft,

denn in ihr gedenke ich zu leben.

*~'°*Albert Einstein*~'°*

Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel*
:roll:

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