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Ragnarsson

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841

Samstag, 26. September 2015, 17:49

Welch blanke Ironie dass gerade EvD etwas von "gegen die Spirale der Verdummung" sagt/schreibt. Aber es gibt immernoch seine blinden Gläubigen die jetzt ganz stumpf das Buch kaufen werden, weil der gute EvD ja niemals irgendwas für Geld gemacht (beispielsweise einen Vergnügungspark oder seine "Musik"). Aber man muss ihm ja zu gute halten, dass er schon immer die richtigen Schlagwörter rausgeballert hat die seine Lemminge zufrieden gestellt haben.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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Dirk (27.09.2015)

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842

Samstag, 26. September 2015, 18:07

Das rechne ich EvD groß an, vermarkten kann er sich ja. Mittlerweile müsste der doch auch schon steinalt sein, über 70 oder? Man muss ihn halt als das betrachten, was er ist. Ein Showman.
"To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in" Charles Godfrey Leland

Rônin

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843

Samstag, 26. September 2015, 18:43

Däniken ist mittlerweile so alt, dass er selbst dabei war, als die Aliens beim Bau der Pyramiden halfen.
Ne, neulich erst wurde er 80.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
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Knurzhart (27.09.2015)

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844

Dienstag, 13. Oktober 2015, 15:38

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Rônin

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845

Dienstag, 13. Oktober 2015, 18:53

"Wissenschaftliches Dogma" ist ein Oxymoron, vergleichbar mit z.B. "Beweisbare Lüge". Ein Dogma ist eine Behauptung, die ohne eindeutige Beweise als wahr erachtet wird; Dogmen sind also das, was Däniken verbreitet.
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Tina (14.10.2015)

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846

Dienstag, 13. Oktober 2015, 18:58

Nichtsdestotrotz ist die Aussage, die er hier zum Besten gibt, nicht unbedingt und in Gänze verkehrt.

Und vielleicht, ich bezweifle es selbst, hat er diese Redewendung absichtlich so gewählt.
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847

Dienstag, 13. Oktober 2015, 21:03

Selbstverständlich ist das absichtlich gewählt; man hört das ständig. Ist halt kein cleveres Stilmittel, sondern einfach Uninformiertheit darüber was Wissenschaft ist. Oder ein Dogma. Hier gehts darum, dass manche Leute etwas sagen, andere Leute dies aufgreifen, und erstere Leute sich jede Form von Widerspruch gegen sie eigentlich nur durch Dummheit und/oder Böswilligkeit aller anderen erklären können. Viele Redner sind so; Alice Schwarzer und Dieter Nuhr fallen mir spontan ein. Wenn das System nicht akzeptiert was ich sage, muss das ganze System scheiße sein. So denken Menschen, die sich niemals reflektieren.
Däniken überprüft seine eigenen Aussagen nicht auf Lücken. Das tun andere, und die sind alle doof, denn vielleicht hat er ja doch Recht. Wobei ich das Gefühl habe, dass er eigentlich recht clever ist; er weiß halt, dass diese Verhaltensweisen ihn zur Identifikationsfigur machen; er präsentiert sich quasi als Verfolgten, Unterdrückten, der so dermaßen Recht hat, dass es einfach keiner wissen will, denn woah. Denn so wird er gerne auch dargestellt; also lebt er das halt.
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Einsamer Schütze (15.10.2015), elperdido (31.03.2017)

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Dienstag, 13. Oktober 2015, 21:19

Ja, das verstehe ich. Dieter Nuhr ist aber auch wirklich nicht sonderlich lustig, mit seiner polemischen Sprechart und die dauerhafte Diskriminierung von eigentlich Allem und Jeden.
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849

Dienstag, 13. Oktober 2015, 21:33

Ob der lustig ist oder nicht ist mir egal; ich meinte jetzt nur die Art, wie er quasi immer suggeriert zensiert zu werden, wenn jemand überhaupt mit ihm diskutiert. Oder wie er es für selbstverständlich hält dass jeder ihn immer lustig findet; und wenn das nicht der Fall ist, sind diese Leute arrogante Idioten und wollen ihn mundtot machen. Irgendwann neulich ballerte er auf Twitter irgendeinen flachen Nazipost raus, keine Sau fand ihn lustig, und er trat frustirert darauf rum, wie korrupt und faschistisch doch die Twittergemeinschaft sei.
Und dann hat man hier halt Däniken und viele seiner Unterstützer, die gegen "die Wissenschaft" wettern, in genau dieser weltfremden Manier. Solche Leute sind Personen, die, wenn man ihnen Gegenargumente bringt, niemals denken würden "Okay, meine Position scheint mir zwar schlüssig, aber ich überprüfe das jetzt mal und wäge ab". Die denken sich "Die wollen mich unterdrücken und sind zu blöd die Wahrheit zu akzeptieren; denen zeig ich, wer hier die dickste Hose hat". Das kann man in ner Diskussion nicht ernst nehmen.
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Dienstag, 13. Oktober 2015, 22:15

Das Dieter Nuhr nicht sonderlich lustig ist, entspricht auch meiner persönlichen Meinung und auch wenn es nicht zum Thema passt, fühlte ich mich genötigt, dazu ein Kommentar abzugeben.

Um zu Däniken zurückzukommen:

Er trifft in der Wissenschaft aber auch zurecht auf eine unüberwindliche Wand, an denen seine Thesen abprallen und zerstört werden. Das er sich dann abkapselt und auf etwaige Kritik und Widerlegung entsprechend abweisend reagiert ist dann nur natürlich, vor allem, wenn es ihm an stichhaltigen Argumenten fehlt. Vergleichbar war es aber auch beim Teilchen-Welle Dualismus oder der Quantentheorie, die ähnlich abgewiesen wurden wie Däniken ihm zuwidere wissenschaftliche Aussagen abweist. Nur mit dem Unterschied, das diese Beispiele mindestens ebenbürtig mit den anderen herrschenden Theorien waren, und dadurch eine Existenzberechtigung besaßen.

Worauf ich aber hinaus will, dass die Wissenschaften, explizit einzelne Wissenschaftler, ihrer Lehrmeinung behaftet sind und sich nicht nur von Argumenten überzeugen lassen, sondern durchaus affektiv mit Abneigung auf neue Theorien reagieren. Und nach dem Gesichtspunkt muss ich Däniken zustimmen, dass die Wissenschaft, als Verallgemeinerung, dogmatisch wirkt.
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851

Dienstag, 13. Oktober 2015, 22:27

Ach komm, wir hatten das doch bereits; wiederhol die Verschwörungstheorie nicht einfach nochmal unreflektiert, wenn du hier bereits aufgeklärt wurdest. Jede Einzelperson darf ne neue Theorie skeptisch betrachten; wenn man diese Theorie beweisen kann, hat die Einzelperson halt Pech gehabt. Diverse Wissenschaftler halten doch ständig Wetten ab im Sinne von "Das glaube ich nicht; beweis es und du kriegst Kohle" und drücken die Kohle dann auch gerne und sofort ab, weil man harten Beweisen halt nicht widersprechen kann. Das ist so dermaßen üblich, dass es nen eigenen Wiki-Artikel zu den besten Beispielen gibt.
https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_wager
Wäre jemand dogmatisch, würde er sich nach nem erbrachten Beweis nicht fügen und weiterhin auf sein Recht pochen. Und das ist das absolute Gegenteil eines normalen Wissenschaftlers. Beweise zu verlangen, zu sagen, welche Ansicht man zu nem Thema hat und dann sein Unrecht zu akzeptieren, hat nichts mit nem Dogma zu tun; de facto ist es das exakte (!) Gegenteil dessen.
Selbstverständlich ist es also auch keine Rechtfertigung, wenn man sagt "Wenn einer immer wieder im Unrecht ist, ist es ja normal, dass er irgendwann nur noch beleidigen kann". Jeder ist oft im Unrecht, und gerade Wisssenschaftler akzeptieren das freimütig. Das nicht zu tun ist schlechter Stil. Däniken tut das nicht; wann hat der schonmal sein Unrecht eingestanden, einfach gesagt "Okay, das war jetzt Quatsch"? De facto wirft er anderen also vor, er zu sein. Er gesteht kein Unrecht ein, und wirft Personen die dies eindeutig tun vor, kein Unrecht einzugestehen. Du kannst doch auch nicht ernsthaft nicht der Ansicht sein, dass Däniken hier exakt das tut was er kritisiert.
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852

Dienstag, 13. Oktober 2015, 23:21

Es geht mir aber gerade um Einzelpersonen und nicht die Wissenschaft per se. Das die Wissenschaft ausschließlich argumentativ ist, steht doch außer Frage. So aber nicht einzelne Menschen und davon sind auch Wissenschaftler nicht ausgenommen. Ich kann nur einen zugesagten Ausspruch Einsteins als Beispiel anführen, der sich offenkundig kritisch gegenüber der Quantentheorie und einige ihrer auch schon damals beobachteten Effekte äußerte: "Gott würfelt nicht.". Sicherlich gibt es noch ähnliche Beispiele. Und auf Grundlage dieser Tendenz von Menschen, Dinge abzulehnen, die ihnen nicht in den Kram passen, lässt sich so ein Begriff wie Wissenschafts-Dogma ableiten, besonders wenn es sich beim Ableitenden um einen Menschen wie Däniken handelt, der wohl tatsächlich glaubt, was er von sich gibt und von der Richtigkeit überzeugt ist. Wahrscheinlich gehe ich sogar von einem anderen Standpunkt als Däniken aus, dennoch bleibe ich dabei Wissenschafts-Dogma als Begriff nachvollziehen zu können.

Noch sind auch Wissenschaftler nur Menschen und unterliegen genau denselben Denkmustern wie jeder andere auch. Erst beim zweiten Durchlauf kann die Logik ureigene Triebe und Verhaltensweisen überwinden.
Das ist bildlich gemeint, nicht wörtlich.
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Freitag, 18. August 2017, 13:20

Zeitgeist - Erich von Däniken

Erich von Däniken - Zeitgeist - Trailer


Wir waren zu Gast bei Erich von Däniken. Hier der Trailer zum überaus spannenden Interview.

Das ganze Gespräch kommt am 29. September bei Hangar18b


Viel Spass beim Trailer.
Euer Hangar18b Team



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mister x (19.08.2017)

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854

Freitag, 18. August 2017, 18:45

Ich liebe den Typen, der ist so genial, standhaft und zudem noch authentisch in seiner Meinung. Außerdem ist die Thematik so interessant das ich mir ganze 2 stündige Interviews reinziehe und diese Aufmerksamkeit bekommen von mir leider die wenigsten Menschen.

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Hangar18b (30.09.2017)

mister x

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Samstag, 19. August 2017, 01:00

Cool Hangar 18 B,freu mich schon drauf
Und natürlich Ronin hat EVD schon zugegeben sich geirrt zu haben.Zb bei der angeblich nicht rosten den Stele
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