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Ricya

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Sonntag, 30. Dezember 2007, 17:20

Der Poltergeist von Enfield

Von Parapsychologen vielfach untersucht, von Kritikern zerrissen......


Der Poltergeist, der 1977 die Familie Harper aus Enfield/London heimsuchte, sorgt heute noch für Diskussionsstoff!

Die geschiedene Mrs.Harper lebte damals mit ihren Kindern in einem Haus in Enfield. Am Abend des 31. August 1977 brachte Mrs. Harper ihre 11jährige Tochter Janet und einen ihrer Söhne zu Bett. Kurz darauf behaupteten die Kinder etwas "schaben" zu hören, und prompt fing eine schwere Kommode, die im Zimmer stand, sich an von alleine zu bewegen. Mrs. Harper schob sie wieder zurück an die Wand, aber die Kommode zeigte sich unbeeindruckt und kam wieder nach vorne. Als Mrs. Harper sie wieder zurückschieben wollte, ging es nicht mehr, stattdessen hörte man es viermal an die Wand klopfen.

Voller Angst holte Mrs. Harper ihre Nachbarn, Vic und Peggy Nottingham. Sie konnten nichts ungewöhnliches im Haus entdecken, allerdings vernahmen auch sie das Klopfen aus der Wand.
So wurde schließlich die Polizei gerufen. Laut der Aufzeichungen der Beamtin Carolyn Heeps, konnte man einen Stuhl im Esszimmer beobachten, der sich ebenfalls von alleine bewegte.

Doch das war nur der Auftakt zu einem Spukfall der 11 Monate andauern und über 1500 paranormale Aktivitäten auslösen sollte.

Von nun an flogen ständig Gegenstände durch die Luft. Kleidungsstücke, Bauklötze, und Murmeln, die nach ihrem Flug heiß waren, wenn man sie anfasste. Die Presse wurde alarmiert. Und als am 4. September der Zeitungsfotograf Graham Morris anrückte, um Bilder vom Geschehen zu machen, wurde er von einem Bauklötzchen so schwer an der Stirn getroffen, daß man die Verletzung nach einer Woche immer noch sehen konnte.

Schließlich nahm sich die SPR (Societey for Psychical Research), eine Vereinigung zur Untersuchung paranormaler Vorgänge, der Sache an. Man stellte schließlich fest, daß man mit dem "angeblichen" Geist kommunizieren konnte. Mit Klopfzeichen, bei denen einmal Klopfen "Nein" und zweimal Klopfen "Ja" bedeutete, versuchte man, dem Übel auf den Grund zu gehen. Nachdem aber alle Antworten keinen Sinn ergaben, wurde diese Idee wieder fallengelassen.

Weitere Phänomene setzten ein. Janet begann mit einer fremden Stimme zu sprechen und erzählte Dinge von früheren Hausbewohnern, die sie eigentlich nicht wissen konnte. Eines der gefährlichsten Phänomene war das spontane Entzünden von Gegenständen, die von selbst in Flammen aufgingen, und sich wie von Zauberhand, auch selber wieder auslöschten.



(Schachteln, die von selbst in Brand gerieten)


Bei den Kindern wurden die Kissen und Bettdecken weggerissen. Und schließlich fing Janet desöfteren an in ihrem Zimmer zu schweben. Das besondere an diesem Fall ist, daß die "angeblichen" Manifestationen alle direkt mit Kameras aufgenommen wurden.



(Janet schwebt in der Luft)


Im Oktober 1978 hörten die furchteinflößenden Phänomene schließlich auf.
Vier Jahre später wurde Janet nocheinmal von Professor J.B.Hasted, Leiter des physikalischen Instituts, untersucht, der herausfinden wollte, ob Janet tatsächlich zur Levitation (Fähigkeit des Schwebens) fähig sei.
Sie wurde auf einen Stuhl gesetzt, der jede Art von Gewichtsveränderung durch einen Diagrammschreiber anzeigen sollte. Obwohl Janet regungslos dasaß, zeigte der Schreiber an, daß sie zwischendurch einmal für 30 Sekunden um ein Kilo leichter war.
Professor Hasted hatte keine Erklärung für dieses Ergebnis. Von Levitation zu sprechen, fand er dennoch etwas gewagt.

Man ging also von einem sogenannten Poltergeistphänomen aus, da im Zentrum der Aktivitäten eindeutig Janet zu stehen schien. Die Parapsychologie geht vom heutigen Stand des Wissens davon aus, daß Poltergeistphänomene von Menschen mit psychischen Spannungen, völlig unbewußt, ausgelöst werden. Dazu wird diesen Menschen in besonderen Streßsituationen die Fähigkeit zu PS(Psychokinese) zugeschrieben. Psychokinese ist die Gabe Dinge durch Willenskraft bewegen oder beeinflußen zu können. Meist stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt solcher Erscheinungen, die sich in der Pubertät befinden.

Janet war 11 Jahre alt, als der Spuk begann. Ihre Eltern waren geschieden. Ein Auslöser für das ganze Szenario?

Noch heute wird die Echtheit der Aufnahmen von damals angezweifelt. Auch wurde den Kindern unterstellt, sie hätten alles inszeniert, weil sie merkten, welchen Medienrummel sie damit bewirkten. Die Wahrheit? Man kann nur rätseln...........


Quellen:
www.gespensterweb.de/Phanomene/P ... nfield.htm
www.gespensterwelt.de/Poltergeis ... einung.htm
www.beepworld.de/members46/markusmatz/
Das Buch: "Geistererscheinungen" von Brian Innes


Lg Ricya
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Urmel

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Montag, 7. Januar 2008, 14:53

Re: Der Poltergeist von Enfield

Für mich ein zeichen der Echtheit von Poltergeistern ich weiß das der Großteil von euch nich an Poltergeister glauben.
Dennoch glaube ich im gegensatz nicht daran das ein mädchen im schlaf oder im Bett so einen Stress hat das es sich selbst die decke wegzieht?!
Davon abgesehn sehe ich keine Stresssituation bei dem Kind.
Die Eltern waren geschieden..jedes 3te Elternpaar lebt in Scheidung das würde ja bedeuten das es deutlich mehr Ereignisse geben müsste..

Ich weiß nur das selbst Galileo zwar viele aber nicht alle Punkte eines Poltergeistfalles erklären konnte.

ich weiß auch das es gewagt ist soetwas zu sagen aber dennoch werde ich nicht daran glauben solange ich keinen eindeutigen Beweis sehe.
ich find es lächerlich paranormales mit etwas paranormalen zu wiederlegen weil bis jetzt (wenn ich mich irre verbessert mich) ist doch auch kein beweis für die echtheit von Psychokinese.

Somit ist die falschheit von etwas mit etwas nicht bewiesenen, bewiesen wurden und für mich unütz und spekulation.


mfg Urmelchen
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Montag, 7. Januar 2008, 16:14

Re: Der Poltergeist von Enfield

Zitat

Dennoch glaube ich im gegensatz nicht daran das ein mädchen im schlaf oder im Bett so einen Stress hat das es sich selbst die decke wegzieht?!


Nein, so darf man das nicht sehen! ;)

Wie erkläre ich das? *kopfkratz* (Irrwisch Hilfe :lol: )

Es muß der Betreffende nicht in dem Moment unter "Stress stehen", indem ein Gegenstand durch die Luft fliegt.
Es ist ein Prozess von Monaten, in denen sich viele Dinge anstauen und in denen sich das Ganze aufbaut. Wenn jemand ein psychisches Problem hat, hat er das ja nicht einmal schon und dann wieder nicht! Es ist ja immer präsent! Es muß die Fokusperson also nicht unbedingt heulend in der Ecke sitzen um ein Phänomen auszulösen!

Lg Ricya
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Montag, 7. Januar 2008, 17:24

Re: Der Poltergeist von Enfield

Also ich denke das diese Geschichte durchaus realistisch sein kann.

Zitat von »"Ricya"«

Die Parapsychologie geht vom heutigen Stand des Wissens davon aus, daß Poltergeistphänomene von Menschen mit psychischen Spannungen, völlig unbewußt, ausgelöst werden.


Das habe ich auch schon gehört. Und kann auch selbst was von meiner eigenen Erfahrung mit dazu beitragen. Als ich eine Zeit lang sehr unter Stress stand und auch immer starke Gefühlsschwankungen hatte (war so mit 13 Jahren), da hörte ich bei mir in der Wand immer so ein Klopfen. Nicht nur ich hörte es, auch meine Mutter, mein Dad und meine Geschwister. Wir konnten uns es zunächst auch nicht erklären, woher diese Geräusche kamen, bis wir daruf achteten wann dieses Klopfen auftrat. Das war dann ausgerechnet immer dann wenn ich wie eben schon gesagt unter heftigen Gefühlsschwankungen stand.

Zitat von »"Urmel"«

Davon abgesehn sehe ich keine Stresssituation bei dem Kind.
Die Eltern waren geschieden..jedes 3te Elternpaar lebt in Scheidung das würde ja bedeuten das es deutlich mehr Ereignisse geben müsste..


Deswegen wird es für die Kinder tortzdem nicht leichter! ich war bis vor einem Jahr auch in einer ganz "normalen" Familie aufgewachsen. Ich hatte und habe zwar auch viele Freunde deren Eltern getrennt oder geschieden sind, aber bei uns war immer alles gut.
Und dann kam es dazu, dass meine Eltern sich getrennt haben, und leicht war es garantiert nicht. Also ich denke mal das man das nicht so locker sehen kann.
Außerdem kommt es ja noch drauf an, wie die Kinder in den entsprechenden Fällen damit fertig werden. Manche (wo ich mich auch mit zuzähle) kommen mit dieser Situaiton schnell zurecht, andere wiederrum brauchen viel zeit.

liebe grüüüße!! :)
**Carpe diem**

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Montag, 7. Januar 2008, 21:03

Re: Der Poltergeist von Enfield

Also wenn man sich so etwas durchliest da bekommt man sofort Gänsehaut oder?
Aber ich glaube auf keinen Fall das die beiden Kinder das gestellt haben. Wie sollen sie so was machen? Es wurde ja von Kameras aufgenommen und festgehalten und ich glaube schon daran dass es so etwas wie Poltergeister gibt.
Ich gebe meinem Leben einen Sinn und gebe mich ganz den Onkelz hin.

Urmel

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Montag, 7. Januar 2008, 22:04

Re: Der Poltergeist von Enfield

ich verstehe was ihr meint.
Verstehe aber dennoch keinerlei sinnvollen gedanken dieser "experten".
Weil diese ganze theorie stößt immer auf den selben Punkt und der is nunmal das dieses kind durch das was es auslöst in stress geräht und somit kann es garnicht aufhören oder sehe ich da was falsch?
Es hörte aber auf.

Und außerdem finde ich es troz aller erklärungen so widersinnig das das unterbewusstsein etwas macht was es selber fürchtet.
Ich verstehe zwar was ihr meint aber ich kann doch keine lösung akzeptieren die keine logik hat =(..
Das ist für mich so wie wenn ich blute und mich schneide damit es aufhört.
Ich weiß ich bring euch bestimmt an den rand der verzweiflung aber es ist mir einfach zuhoch..leider :(


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Dienstag, 8. Januar 2008, 08:56

Re: Der Poltergeist von Enfield

Zitat von »"Ricya"«

Wie erkläre ich das? *kopfkratz* (Irrwisch Hilfe :lol: )
Ich schau mal, was ich tun kann. ;)

Als erstes muss ich sagen, dass der Enfield-Fall in meinen Augen nur Bruchteile von RSPK aufweißt. Ich gehe davon aus, dass die Kinder den Medienrummel genossen haben und spätere Phänomene selbst inszenierten.

Zitat von »"Urmel"«

Ich weiß nur das selbst Galileo zwar viele aber nicht alle Punkte eines Poltergeistfalles erklären konnte.
Die Sendung von Pro7 war eigentlich recht gut, aber nur, weil Lucadou seine Kommentare abgegeben hat. Allerdings war Lucadou nie in der Wohnung von Alexander Rossa und wird sich dort auch nie blicken lassen. Alexander Rossa bezeichnet sich selbst als Hellseher und Zwischenweltmedium. Da kam es ihm vermutlich gerade recht, dass er einen "Geist" in der Wohnung hat. Immerhin kam vor kurzem sein drittes Buch heraus. Aber das wurde bei Galileo natürlich nicht angesprochen. Da hieß es nur "Informatiker mit Familie".

Zitat

Dennoch glaube ich im gegensatz nicht daran das ein mädchen im schlaf oder im Bett so einen Stress hat das es sich selbst die decke wegzieht?!
Davon abgesehn sehe ich keine Stresssituation bei dem Kind.
Die Eltern waren geschieden..jedes 3te Elternpaar lebt in Scheidung das würde ja bedeuten das es deutlich mehr Ereignisse geben müsste..
Würde wegen jedem Streß RSPK auftreten, dann könnten wir uns vor RSPK kaum retten. Manche Menschen können mit Streß umgehen, andere nicht. Ich kenne einen Fall, bei dem Prüfungsangst Poltergeistphänomene auslöste, so dass diese Person nicht mehr zur Klausur gehen konnte.

Zitat

ich weiß auch das es gewagt ist soetwas zu sagen aber dennoch werde ich nicht daran glauben solange ich keinen eindeutigen Beweis sehe.
Das ist auch gut so. Aber sehen wirst Du es nicht. Vielleicht bemerkst Du es nichtmal. Die Elusivität ist gerade das interessante bei RSPK. Du legst z.B. Deinen Schlüssel immer auf eine bestimmte Stelle. Doch am nächsten Tag liegt er woanders (obwohl Du nicht stockbesoffen warst). Das sind die "Psi-im-Alltag-Phänomene". Psi im Alltag ist allerdings genauso umstritten, wie alle anderen Phänomene, was RSPK betrifft.

Zitat

Verstehe aber dennoch keinerlei sinnvollen gedanken dieser "experten".
Weil diese ganze theorie stößt immer auf den selben Punkt und der is nunmal das dieses kind durch das was es auslöst in stress geräht und somit kann es garnicht aufhören oder sehe ich da was falsch?
Es hörte aber auf.
Naja, hier haben wir eigentlich das typische klassische Bild des Poltergeistes: ein pubertierendes Kind. Zugun war der Präzedenzfall. Als Eleonore ihre Tage bekam hörte der Spuk von einem auf den anderen Tag auf.

Zitat

Und außerdem finde ich es troz aller erklärungen so widersinnig das das unterbewusstsein etwas macht was es selber fürchtet.
Ich verstehe zwar was ihr meint aber ich kann doch keine lösung akzeptieren die keine logik hat =(..
Das ist für mich so wie wenn ich blute und mich schneide damit es aufhört.
Ganz so einfach ist es nicht. Bei Zugun war es der Teufel, beim Rosenheimer Spuk war es der Arbeitsplatz, bei Plach war es Neid. In diesen drei Beispielfällen wurde nur Zugun verletzt. Trotz allem ist der Rosenheimer Spuk das, was Dir möglicherweise weiterhilft: Schaust Du nicht ständig auf die Uhr, wenn Du in der Schule sitzt? Das ist bereits Streß. Und vor allem, je öfter Du auf die Uhr guckst, desto langsamer vergeht die Zeit. Und so schien es bei Annemarie gewesen zu sein.

Dietlinde

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Mittwoch, 13. Juni 2012, 08:51

Poltergeist-Spuk = elektromagnet. Felder?

Hallo!

Kennt jemand diese Seite?

http://www.thehutchisoneffect.com/index.php?option=com_content&task=view&id=30&Itemid=52

Dort wird die Theorie aufgestellt, dass praktisch alle Poltergeist-Phänomene auf elektromagnetische „Hotspots“ zurückzuführen sind. Die Grundlage für diese Theorie ist ein physikalisches Experiment:

Um 1980 herum experimentierte ein John Hutchison mit einer Anzahl von elektrischen Geräten in einem Raum und sorgte so für einen elektromagnetischen Hotspot. Dabei kam es zu verschiedenen „paranormalen“ Effekten. So:

- wurden Gegenstände aus allen möglichen Materialen in die Luft gehoben

- kam es zu elektrischen Störungen (Glühbirnen brannten durch etc.)

- kam es zu Lichterscheinungen, die sogar gefilmt werden konnten

- zerbrach Metall

- wurden Metalle glühend heiß, ließen jedoch ihre Umgebung unangetastet

- wurde Flüssigkeit in Behältern aufgewühlt

- zersprangen Spiegel

- kam es sogar in der Umgebung des Labors zu kleinen Bränden

Alle diese Erscheinungen beschränkten sich auf eine bestimmte Entfernung und traten sporadisch auf, ohne dass jemand hätte vorhersagen können, wann. Manchmal geschah tagelang nichts, dann wieder mehreres auf einmal.

Solche elektromagnetische Hotspots können anscheinend auch in häuslicher Umgebung zu solchen Erscheinungen führen. Der Autor der Internetseite selbst hat eine Familie getroffen, die direkt (mit wenigen Metern Abstand) neben einem Sendemast wohnte und sowohl gesundheitliche Probleme als auch poltergeistartige Phänomene hatte. Er sieht auch den Poltergeist von Enfield als elektromagnetischen Effekt.

Andere mögliche Quellen für elektromagnetische „Hotspots“ sind Starkstromleitungen. Vielleicht gibt es irgendwelche elektromagnetischen Felder in der Natur, die Poltergeist-Phänomene hervorrufen können, auch wenn es (noch) keinen Strom im Haus oder der Umgebung gibt.

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Andersich (16.06.2012)

Feynûri

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Mittwoch, 13. Juni 2012, 12:47

Das finde ich eine sehr interessante Theorie und einen guten Denkansatz.
Ich mag es, wenn Menschen versuchen paranormale Phänomene durch Physik und Naturgesetze logisch zu erklären. Denn irgendeine Erklärung gibt es sicherlich immer.

Elektromagnetische Felder haben tatsächlich je nach Stärke große Auswirkungen auf ihre Umgebung, die auch unberechenbar sein können, das stimmt. Ob sie nun so viel bewirken können wie auf der Seite oder von dir beschrieben,
sei mal dahingestellt, aber zumindest viele der Phänomene ließen sich dadurch erklären.
Generell halte ich so etwas für realistisch. Ich denke nicht, dass wir alle Auswirkungen solcher elektromagnetischen Felder untersucht haben. Immerhin reagiert sehr viel auf dieser Erde auf Magnetik.
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res

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Mittwoch, 13. Juni 2012, 13:02

Irgendwie kann ich das kaum glauben. Um Gegenstände aus Metall zum zerreißen zu bringen, benötigt man sehr große magnetische Felder, die man nur im Labor oder einen Kernspintomographen hat. Mit den Glühbirnen kann ich mir noch vorstellen, wenn eine Überspannung herrscht, aber das nichtmagnetische Gegenstände sich bewegen glaube ich einfach nicht. Man hat es zwar schon geschafft z.B. Frösche zum schweben zu bringen, aber dafür braucht man gigantische Magnetfelder die man nur mit Supraleitung erzeugen kann und auch nur in sehr kurzer Reichweite. Das Metalle heiß werden können, kann ich dann schon verstehen, wenn z.B. elektromagnetische Strahlen mit der halben Wellenlänge der Metallausmaße hat und so die Strahlung schluckt (wenn man z.B. etwas aus Metall in die Mikrowelle steckt und es anfängt zu glühen oder zu verbrennen). Aber auch da sind sehr hohe Leistungen notwendig, die wohl kaum von einem Fernsehmast stammen kann.
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Donnerstag, 14. Juni 2012, 08:41

Angeblich braucht es für all diese Effekte nicht viel mehr als die Gerätschaften der Versuchsanordnung von diesem Hutchinson. Er selbst dachte wohl kaum an Poltergeister, sondern eher an die Möglichkeiten, die man dadurch haben könnte. Außerdem treten die Effekte ja nicht ständig auf, sondern immer nur zwischendurch und (bisher) ohne die Möglichkeit, voraussagen zu können, wann. Nach einiger Zeit soll sich das System übrigens selbst kaputtmachen (und die Poltergeist-Erscheinungen hören ja auch alle irgendwann auf).

Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe, sowohl aufgrund meiner Englisch-, als auch (vor allem) meiner geringen Physikkenntnisse. Es gibt aber auch Youtube-Videos von diesem Hutchison. Da steige ich allerdings genauso wenig durch. Für mich als physikalische Niete bleibt nur die Erkenntnis: Elektromagnetische "Hotspots" können in besonderen Fällen zu Lichterscheinungen führen und Gegenstände aus allen Materialien in die Luft heben. Wobei letztere eine Weile schweben, aber auch sofort wieder zu Boden knallen können. Das alles nehme ich als Laie mal als Tatsache hin.

Dass Poltergeist-Phänomene elektromagnetische (also physikalische) Effekte sein können, ist auch nicht meine eigene Theorie, sondern die von dem Herrn, der die Seite von dem Link (siehe oben) betreibt. Aber ich finde die Idee, dass auch die widersinnigsten Erscheinungen auf physikalische Ursachen zurückgehen könnten, faszinierend. Besser jedenfalls, als die Schuld bei einer angeblich besonders stark betroffenen Person zu suchen - sei es, dass man ihr Betrug oder stressbedingte Psychokinese unterstellt. Sicher ist auch jeder Fall gesondert zu betrachten.

Dietlinde

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12

Donnerstag, 14. Juni 2012, 17:45

Link auf deutsch

Hier ist noch ein Link zu einer deutschen Erklärung für das Hutchison-Phänomen: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/der-hutchison-effekt

Demnach reichen elektromagnetische Felder nicht aus, sondern es müssen noch Radiowellen dazukommen. Laut einem englischen Video hatte Hutchison seinen ganzen Balkon voller Antennen; er hatte also deutlich mehr Geräte als ein normaler Haushalt.

Dietlinde

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13

Freitag, 15. Juni 2012, 21:15

Hallo! Kommando zurück!

Auf der Suche nach genaueren (und verständlicheren) Erklärungen zu dem angeblichen Hutchison-Effekt, vor allem zur Levitation von nicht-metallenen Gegenständen, habe ich festgestellt, dass es kaum eine seriöse Seite darüber zu finden gibt. Zumindest nicht auf deutsch, und englische Seiten sind mir, wenn es um Physik gibt, zu kompliziert. Die einzige Diskussion von "Fachleuten" dazu habe ich hier gefunden: http://www.physikerboard.de/topic,22501,-hutchison-effekt.html , und diese Leute scheinen das ganze eher anzuzweifeln.

Und es scheint auch nur ein einziges Video dazu zu geben, das von Hutchison selbst erstellt und von ihm kommentiert wurde. Irgendwo hieß es, er hätte inzwischen selbst zugegeben, dass die Objekte an Seilen befestigt waren - angeblich nur, weil es ihm nicht gelungen wäre, das Schweben für den Film zu wiederholen.

Das finde ich alles ziemlich merkwürdig, denn seine Experimente sind ja schon mehr als 30 Jahre her. Falls wirklich etwas dahinter stecken würde, hätten sich doch alle Wissenschaftler darauf stürzen müssen. Nicht nur, um paranormale Dinge aufzuklären. Was könnte man alles mit solchen Mitteln anstellen! Doch angeblich kann nicht einmal Hutchison selbst seine Effekte wiederholen, und das scheint auch keinem anderem Physiker gelungen zu sein. Dass keiner von denen Interesse daran hatte, kann ich nicht glauben.

Mittlerweile erscheint mir der Hutchison-Effekt mit der Kernschmelze im Wasserglas vergleichbar: klingt phänomenal, aber anscheinend ist nicht viel (oder gar nichts) dahinter. Natürlich sind auch Poltergeister selten; eine solche elektromagnetische Ursache wäre also immer noch denkbar. Aber inzwischen glaube ich nicht mehr richtig daran, weil ich Hutchison selbst auch nicht mehr richtig glaube.

Zeitfenster

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14

Freitag, 15. Juni 2012, 22:28

Einige bekannte Poltergeistphänomene lassen sich nicht damit erklären.
Elektromagnetische Hotspots kommen z.B. nur für ortsgebundenen Spuk in Frage,
betroffene Personen erleben solche Phänomene aber nicht zwingend an nur einem Ort.
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

SyQ

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15

Freitag, 15. Juni 2012, 22:51

Wenn ich höre das die Gegenstände an Seilen gehangen haben, dann komme ich wieder zu meiner alten Überzeugung: Da will sich jemand wichtig machen. Man schmückt eie seltsame Begebenheit mit ein paar Fetzen wissenschaftlicher Theorien und schon ist das Mysterium fertig. Nur weil sich was im ersten Moment logisch anhört, muss es das nicht sein. Nicht einfach Hirn ausschalten und das gesagt glauben sondern selber nachdenken und hinterfragen... wird hier ja auch schön gemacht. Leider gibt es viel zu viele... hm... wie nenne ich diese Leute? Dumm sind jene vielleicht nicht, aber auf jeden Fall zu Faul nachzudenken.
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