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Reâlist

Bermudadreieck-Umflieger

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46

Freitag, 15. Mai 2009, 14:34

Re: Das Sein -Bewusstsein

Ich sehe das aus einem anderen Blickwinkel.
Bewusstsein bedient sich einer physischen Lebensform um in dieser Welt interagieren zu können und Erfahrungen zu sammeln, solange bis die Lebensform, in unserem Fall der menschliche Körper, verbraucht/vernichtet ist. Ich denke Bewusstsein hat einen nicht-menschlichen Ursprung und ist ein Kontinuum, (sowie Raum und Zeit). Es legt fest welches "Ich" man basierend auf einem Bewusstseinsträger (physischer Körper) wahrnimmt.

Zitat

Ich denke das Bewusstsein ist nur eine Art Werkzeug,


Nein, das Werkzeug ist dein Körper.

Nacktaffe

Verschwörungstheoretiker

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47

Freitag, 15. Mai 2009, 14:49

Re: Das Sein -Bewusstsein

Klingt mir etwas zu esoterisch. Bin zwar für alles offen, weil ich meiner Unwissenheit "bewusst" bin (toller Ausdruck...), aber im Grunde meines Herzens glaube ich, dass wir nicht viel mehr sind als Haut, vollgestopft mit Blut, Knochen und Organen. Einfach nur Zellen, die irgendwie überleben wollen. Aber wie gesagt, keine Ahnung...
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just-a-hero

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48

Dienstag, 19. Mai 2009, 03:39

Re: Das Sein -Bewusstsein

Zitat von »"Der_dan"«


Habt ihr euch schonmal gefragt, wie es sein kann, dass die Natur es aus dem "Nichts" heraus so weit bringt, dass Molekyle so zusammengefügt sind, dass ihr euch dann aufeinmal als ein Individuum und nicht Teil eines ganzen seht??


...hmm, so ganz aus dem Nichts sind wir ja laut Evolutionstheorie nicht gleich solche Individuen geworden *g* Vielmehr frag ich mich also, wie es die Natur schafft, eine kleine "lebende" Zelle zu schaffen, die sich ständig erweitert, immer nach Fortschritt und Anpassung strebt, bis sie schließlich ein solches Individuum aus zigbilliarden Zellen geworden ist. ...aber da man die Natur dazu leider nicht befragen kann, wird diese Frage wohl unbeantwortet bleiben.


Zitat von »"Der_dan"«

Habt ihr euch schonmal gefragt, was das ist, Bewusstsein??
Die einen sagen es sei eine Form der Energie, andere wiederum sagen es sei das Zusammenspiel unserer Sinne....


Ich persönlich vertrete ja die Energietheorie, da nunmal Alles aus Atomen und die widerum aus Energie bestehen. Wir selbst somit selbstversändlich auch.
Somit sind wir also gewissermaßen ein "Energiebündel" im wahrsten Sinne des Wortes, dass aus irgendwelchen Begebenheiten die Fähigkeit erhalten hat , sich selbst bewusst zu sein... anders wie ein Stein, der ja auch ein kleines Energiebündel ist... und wie es nun zu diesem Bewusstsein kommt? Vielleicht eben ein gewisses Interagieren der Energie in uns, die das ermöglicht...

Zitat von »"Der_dan"«


Aber was denkt ihr was das ist und wieso alles so ist, wie es ist? Nehmt ihr es einfach so hin oder hinterfragt ihr auch oft die Dinge und wollt es nicht verstehen??


Nun, ich denke, alles ist so, weil es so ist... das nehme ich guten Gewissens so hin... und blicke dann wieder nach Vorn :)

Zitat von »"Nacktaffe"«

aber im Grunde meines Herzens glaube ich, dass wir nicht viel mehr sind als Haut, vollgestopft mit Blut, Knochen und Organen. Einfach nur Zellen, die irgendwie überleben wollen. Aber wie gesagt, keine Ahnung...


Zum Glück sind wir doch etwas mehr als das...also ich habe mir mehr Ziele gesteckt, als irgendwie zu Überleben *grins*
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49

Donnerstag, 21. Januar 2016, 15:18

Leib-Seele Problem

Zitat :


"Falscher Ansatz. Die Wissenschaft weiß das sehr wohl, lediglich du akzeptierst das jedoch für dich nicht. Das ist ein feiner Unterschied. Man kann den Zustand "Bewusstsein" mittlerweile schon sehr gut nachvollziehen. Schlussendlich sind es lediglich biochemische Abläufe in unserem Gehirn. Leider gibt es Menschen, denen dieses banale Ergebnis einfach nicht reicht und die dann fantasievolle Erklärungsversuche erfinden, um Dinge neu zu erklären, die lange erklärt sind."



Das las ich hier im Forum.
Und weil grade das Bewusstsein, ein Thema ist, welches mich zutiefst interessiert, würde ich gerne von Menschen hier im Forum, welche viel Wissen auf dem Gebiet besitzen, erfahren, was die Wissenschaft wirklich weiß.
Ich habe dazu nämlich nichts im Internet finden können.
Eure Ansichten zum Thema, wie hängt das Bewusstsein mit der materiellen Welt zusammen,...etc...würde ich auch gerne hören ! :)

Knurzhart

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Donnerstag, 21. Januar 2016, 18:31

Wissenschaftlich gibt es momentan mehrere Modelle, mit denen man versucht, das Bewusstsein zu beschreiben.

Hier mal ein Link der diese thematisiert:

http://www.scholarpedia.org/article/Models_of_consciousness

Inwiefern diese Theorien dem aktuellsten Stand entsprechen, weiß ich nicht.


Was meine persönliche Meinung betrifft, ich weiß es nicht genau.
Das Bewusstsein ist aber zumindest nach wissenschaftlichen Kenntnissen, mit unserem Erfahrungsschatz beschreibbar.
Wie in deinem zitierten Abschnitt bereits beschrieben wird, basiert alles auf biochemischen Prozessen, nämlich der Reizübertragung zwischen mehreren Nervenzellen. Dabei darf man sich das nicht so einfach vorstellen. Das Gehirn ist ständig aktiv, nicht nur wenn äußere Reize auftreffen oder wir nachdenken. Aus diesem dauerhaften Prozess kann man dann unser Bewusstsein und Unterbewusstsein ableiten. Das Bewusstsein ist dabei eine Einheit mit dem Unterbewusstsein, die sich beide ständig beeinflussen. Wie genau nun das Bewusstsein aussieht, wird in dem oben angeführten Link näher beleuchtet.
Was passiert, wenn dieser Prozess der Reizübertragung unterbrochen wird? Darauf weiß ich keine fundierte Antwort. Ich vermute, dass dann der Hirntod einsetzt. Schicht im Schacht. Falls der Denkprozess wieder in Gang gesetzt werden könnte, würde es in der Konsequenz zu Problemen und/oder Veränderungen kommen. Man wäre sozusagen eine ganz neue Persönlichkeit. Die Hirnstruktur gibt schon einige Merkmale der Persönlichkeit wieder aber ich glaube es gibt auch Rechenprozesse im Gehirn, die nicht irgendwie chemisch oder physiologisch gespeichert sind, sondern aus dem Denkprozess heraus aufrecht gehalten werden. Die könnte man nicht so einfach wieder aktivieren.

Daraus folgt auch, dass ich nicht an so etwas wie Wiedergeburt oder höhere Bewusstseinsebenen glaube, ich würde gern aber meine Erfahrung spricht dagegen.
There is porn of it.

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Freitag, 22. Januar 2016, 01:25

Schade, ich finde es jetzt nicht im Internet.

Es gab zum Bewusstsein ein Computer Experiment, da wurde dem Computer eine Aufgabe Programmiert, welche nicht lösbar ist.
Eigentlich sollte das Programm unendlich ins leere laufen. Einem Computer daneben hat man die Lösung programmiert, aber die beiden Computer nicht verbunden.
Jetzt wurde die aber mit Protonen beschossen (Ich weiss es nicht mehr genau, die hatten irgendwas mit dem Experiemnt zu tun)
Dann lies man die Computer laufen.

Als man nach Stunden wieder in den Raum kam, hatte der Computer ohne Lösung die Lösung gefunden.
Man weiss jetzt nicht wie die Rechner da eine Verbindung aufbauen konnten, aber sie konnten es.

Solche Experimente, ist wie auch das Doppelspalt Experiment, findet man nicht in jedem Buch.
Aber zeigen eindeutig, dass Protonen nicht einfach aufs gerate wohl hin etwas tun.

Ich denke, unser Bewusstsein wird wenn wir sterben, wie ein Tropfen der wieder zurück ins Meer fliesst, wieder mit dem URBewustsein verbunden, was alles steuert und alles überwacht.
So gibt es ganz kleine Bewussten, wie eben ein Proton, was ein Regentropfen wäre, Dann etwas grössere, wie ein glas Wasser. Und wenn man stirbt, geht das wieder in das grosse Bewusstsein über.
So wie Regentropfen am Ende immer wieder im Meer enden.

Eigentlich passiert ja mit dem Körper nichts anderes. Unser Körper ist nichts anderes als Atome die ananeinder heften. Stirbt man, gehen diese Atoma ja nicht ins NIchts, sondern sie werden zu staub, aber sind immer noch atome!

Wie einmal ein Physiker sagte, NICHTS geht in unserer Welt verloren, es wandelt sich nur in eine andere Form!
Denn früher glaube man ja auch, Wasser welches verdampft, würde ins NIchts fliessen. Bis dieser beweisen konnte, das Dampf nichts anderes als Wasser ist, die Teilchen werden durch die Erhiezung einfach in Schwingung gesetzt. Kühlt man die Gaswolke wieder ab, geht kein mml Wasser verloren.
Das selbe wenn man es friert, dann wird Wasser einfach zu Eis.

Und für mich ist das Leben und der Tod nichts anderes als Bewusstseinstropfen wenn man so will, die sich vom grossen Bewusstsein abspalten und zu eigenen kleinen Bewutstsein werden, und nach dem Tod wieder vereint werden mit dem grossen allwissenden Bewusstsein.

Also so erkläre ich mir das Leben.
Es ist doch so, dass wir alle denken, unsere Sicht der Welt sei die richtige.
Obwohl es Menschen gibt, die genau das Gegenteil von uns sehen und fühlen, leben sie trotzdem ein gutes Leben.
Ich denke, jeder hat Recht, wir stehen alle nur an verschiedenen Ausgangspunkten und sehen daher eine ganz andere Sicht
der Welt, und der Geschehnisse.

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52

Freitag, 22. Januar 2016, 08:52

Wissenschaftlich gibt es momentan mehrere Modelle, mit denen man versucht, das Bewusstsein zu beschreiben.

Hier mal ein Link der diese thematisiert:

Wissenschaftlich gibt es momentan mehrere Modelle, mit denen man versucht, das Bewusstsein zu beschreiben.

Hier mal ein Link der diese thematisiert:

http://www.scholarpedia.org/article/Models_of_consciousness

Inwiefern diese Theorien dem aktuellsten Stand entsprechen, weiß ich nicht.


Was meine persönliche Meinung betrifft, ich weiß es nicht genau.
Das Bewusstsein ist aber zumindest nach wissenschaftlichen Kenntnissen, mit unserem Erfahrungsschatz beschreibbar.
Wie in deinem zitierten Abschnitt bereits beschrieben wird, basiert alles auf biochemischen Prozessen, nämlich der Reizübertragung zwischen mehreren Nervenzellen. Dabei darf man sich das nicht so einfach vorstellen. Das Gehirn ist ständig aktiv, nicht nur wenn äußere Reize auftreffen oder wir nachdenken. Aus diesem dauerhaften Prozess kann man dann unser Bewusstsein und Unterbewusstsein ableiten. Das Bewusstsein ist dabei eine Einheit mit dem Unterbewusstsein, die sich beide ständig beeinflussen. Wie genau nun das Bewusstsein aussieht, wird in dem oben angeführten Link näher beleuchtet.
Was passiert, wenn dieser Prozess der Reizübertragung unterbrochen wird? Darauf weiß ich keine fundierte Antwort. Ich vermute, dass dann der Hirntod einsetzt. Schicht im Schacht. Falls der Denkprozess wieder in Gang gesetzt werden könnte, würde es in der Konsequenz zu Problemen und/oder Veränderungen kommen. Man wäre sozusagen eine ganz neue Persönlichkeit. Die Hirnstruktur gibt schon einige Merkmale der Persönlichkeit wieder aber ich glaube es gibt auch Rechenprozesse im Gehirn, die nicht irgendwie chemisch oder physiologisch gespeichert sind, sondern aus dem Denkprozess heraus aufrecht gehalten werden. Die könnte man nicht so einfach wieder aktivieren.

Daraus folgt auch, dass ich nicht an so etwas wie Wiedergeburt oder höhere Bewusstseinsebenen glaube, ich würde gern aber meine Erfahrung spricht dagegen.


Ich glaube hier gibt es das Problem, wie man Bewusstsein definiert, oder?
Für mich ist das Bewusstsein, nicht der Denker, oder die Persönlichkeit, noch die Triebe, Bedürfnisse etc.
Denken, Gefühle, Empfindungen sind meiner Meinung nach neurologische Prozesse, aber nicht das "Sein" an sich.
Wie kann ein "Mischmasch" aus Atomen, Molekülen, etc. so ein "Gefühl" erzeugen ?
In tiefster Meditation, ist man frei von Denken, Empfindungen und dergleichen, aber das "Seinsgefühl" bleibt. Selbst in der Ich-Vergessenheit, in der man seine gesamte Persönlichkeit "vergisst"

Ob es im Endeffekt wirklich eine Art "Seele" ist, oder ob es nur biologisch und chemisch ist, es ist so oder so unglaublich, dass es sowas gibt !

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Freitag, 22. Januar 2016, 09:30

Es gibt nicht DAS Bewusstsein, daher wird es auch niemals erklärt werden können. Es wird ja so getan, als wäre es etwas selbstständiges. Es gibt auch nicht der Arm als selbständiges, der gehört immer zu jemanden. Ohne demjenigen auch kein Arm. Ohne Mensch auch kein Bewusstein, denn der Mensch selbst ist es der dies erzeugt, eben damit er wahrnehmen kann.
VORSICHT ! Der Kontakt mit mir verursacht entweder graue Haare oder gratis Ferien in der
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Knurzhart

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Freitag, 22. Januar 2016, 12:48

@naseweiß

Zitat

Denken, Gefühle, Empfindungen sind meiner Meinung nach neurologische Prozesse, aber nicht das "Sein" an sich.

Und für mich ist der Gedankengang eben doch nachvollziehbar, wobei man natürlich erstmal das "Sein" definieren müsste.

Unser Bewusstsein ist nicht mehr als neurologische Prozesse in unserem Gehirn. Auch kann man unsere bewusste Wahrnehmung in ein Modell stecken und es beschreiben, sodass logisch schlüssige Konzepte entstehen, wie in dem Link dargestellt wird. Welches genau nun der Realität entspricht oder ob es noch ein anderes Konzept gibt, welches bisher noch nicht beleuchtet wurde, ist erstmal vollkommen irrelevant.
Es ist möglich unser Sein auf triviale physikalische und chemische Prozesse zu reduzieren.

Ich bin damit selbst unzufrieden aber ich wiederhole mich gerne: Mein Kenntnisstand und meine Erfahrungen, die ich in vielen Bereichen meines Lebens sammeln konnte, geben nicht mehr her.

Das Gehirn ist einfach so unsagbar komplex, dass aus diesem neurologischen Netzwerk unglaubliche Potenziale erwachsen, die aber einfachen physiologischen Prozessen entspringen.
Als Beispiel. Unser Gehirn hat hochgerechnet 100 MILLIARDEN Nervenzellen. Das entspricht in der Größenordnung der Anzahl der Sterne, die man schätzungsweise für unsere Galaxie annimmt.
Jede einzelne dieser Nervenzellen hat dann noch pauschal 1000 Verknüpfungen zu anderen Nervenzellen. Alleine diese 1000 Verknüpfungen pro Nervenzelle sind unvorstellbar aber das im Durchschnitt für jede dieser 100 Milliarden Nerven.... Dann sind diese Nervenzellen nicht wahllos verbunden, sondern folgen bestimmten Strukturen, die wiederum die Grundlage für weitere Strukturen sind usw.
Ich hoffe es wird deutlich, unser Gehirn ist nicht einfach und es ist nicht notwendig, sich irgendwelche metaphysischen Gedankenkonstrukte zu ersinnen, die allesamt nicht einmal ansatzweise beweisbar sind. Das Potenzial ist dafür da, auch ohne auszukommen.
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Freitag, 22. Januar 2016, 13:18

Ich merke wie sich alles in mir streubt so etwas zu lesen ! :D
Nicht im Sinne von, "ich halte das für Schwachsinn", sondern eher im Sinne von, "Die "Realität" wird wohl anders aussehen, als mein Verstand es sich wünscht"
Ich hoffe zwar, dass du Unrecht hast, aber habe selbst keine Gegenargumente in petto.
Von daher, danke ich dir.

Knurzhart

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Freitag, 22. Januar 2016, 13:34

Falls du einen Gegenbeweis findest, teile ihn hier mit! Ich wäre dann dir dankbar. Bis dahin, willkommen in der materialistischen Welt.
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Mittwoch, 27. Januar 2016, 01:06

Deutsche Hirnforscher geben der Debatte um den freien Willen neue Nahrung. Schon zehn Sekunden vor einer bewussten Entscheidung wird das Gehirn aktiv. Was folgt daraus?

http://www.zeit.de/2008/17/Freier-Wille


Es könnte daher auch sein, dass unser Bewusstsein gar nicht im Gehirn sitzt, sondern es wirklich eine Art von Seele gibt.
Und die Seele solche Bewusste Entscheidungen einfach an das Gehirn weiterleitet.

Denn ich denke nicht, dass das Bewusstsein im Gehirn stattfindet.

So zum Beispiel Menschen die an altsheimer leben und deshalb alles vergessen.
Die wissen aber, dass sie Dinge vergessen.
Wieso weiss jemand der etwas nicht mehr weiss, dass er es mal gewusst hast?
Sowas ist nicht logisch,
Wenn ich also nur im Gehirn funktioniere, sollte es mich nicht kümmern, was ich nicht mehr weiss.

Aber alte Menschen die dinge Vergessen, die erleben eine art Angst, sogar Panik, da sie fühlen, etwas stimmt mit mir nicht.
Ich weiss plötzlich nicht mehr, wer mein Bruder ist.

Ich habe früher alter Menschen begleitet, da war ein alter Mann, wenn sein Bruder ihn besuchen kam, wusste er nicht, dass er einen Bruder hatte.
Hat dann aber immer angefangen zu weinen, und gesagt, es tut mir so leid, dass ich dich nicht mehr kenne und dich vergessen habe.
Wieso wird ein alter Mensch traurig, wenn er seinen Bruder vergisst?
Ist nicht logisch. Wenn er Weg ist, ist er eben Weg.


Wenn ich etwas nämlich noch nicht weiss, habe ich ja auch keine Angst. Wieso also diese Panik, wenn ich etwas nicht mehr weiss.
Und wieso dieses Angstgefühl? Und sogar Trauer?

Wenn ich bei einem Computer ein Programm lösche, meldet es auch nicht, Error du hast mich gerade gelöscht.
Oder das OS meldet dann auch nicht, wenn ich ein Programm suche, schade du hattest ja man so ein ähnliches.
Weil was nicht auf der Festplatte ist, ist Weg, der Computer weiss dann nicht, dass es überhaupt mal da war.

Ist ja gar nicht möglich, was Weg ist, ist weg.
Also wieso wissen Menschen mit Altsheimer, dass sie Dinge vergessen?
Und wieso entschuldigen sie sich, dass sie Dinge vergessen?
Auch hier, unmöglich, dass dir ein Computer meldet, sorry du könntest diesen Song hören, aber du hast mp3 Player gelöscht.
Wenn er gelöscht ist, weiss der Computer nicht mehr, dass er überhaupt mal da war!

Wieso wissen es also alte Menschen? Wieso wissen die, ich vergesse so viel? Wo liegt im Gehirn die Info, du hast deinen Bruder vergessen?
Wenn das Gehirn ja gar nicht mehr weiss, dass ich einen Bruder habe?
Wie kann etwas fehlen, wenn ich gar nicht weiss, das es jemals da war?

Ist nicht logisch.
Und daher kommt das Bewusstsein für mich nicht nur aus dem Gehirn.

Ich denke dass Bewusstsein wird an verschiedene Sinne gekoppelt sein. Und erst wenn alles miteinander funktioniert, entsteht ein Bewusstsein.
So wie ein Buch auch viel mehr ist, als einzelne Buchstaben.
Erst durch den Leser, der den Sinn versteht, werden die Buchstaben zu einer Geschichte.
reit man nur Buchstaben aneinander, ohne dass jemand Wörter und Sätze kennt, ergeben sie keine Geschichte.
Es braucht also mehr als nur Lesen und schreiben können, um eine Geschichte entstehen zu lassen.

Wir müssen uns einig sein, dass wir alle unter dem Wort Brücke dass selbe verstehen. Und jemand der noch nie eine Brücke gesehen hat, wird trotzdem nicht schlau aus dem Wort Brücke...
Also müssen wir alle zusammen ähnliche Erfahrungen erlebt haben, damit wir eine Geschichte verstehen können.

Und das Bewusstsein ist für mich auch, viel mehr als nur den Teil, den sich im Gehirn abspielt.
Es ist doch so, dass wir alle denken, unsere Sicht der Welt sei die richtige.
Obwohl es Menschen gibt, die genau das Gegenteil von uns sehen und fühlen, leben sie trotzdem ein gutes Leben.
Ich denke, jeder hat Recht, wir stehen alle nur an verschiedenen Ausgangspunkten und sehen daher eine ganz andere Sicht
der Welt, und der Geschehnisse.

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Manetuwak

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Mittwoch, 27. Januar 2016, 07:03

Denn ich denke nicht, dass das Bewusstsein im Gehirn stattfindet.


Doch. Bewusstsein findet im Gehirn statt, genau wie das Unterbewusstsein. Verstanden ist noch nicht welche Prozesse alle im Gehirn ablaufen während eines Entscheidungsprozesses. Logisch herleitbar ist der Umstand das im Vorfeld im Gehirn bereits gemachte Erfahrungen abgerufen und abgeglichen werden, welche die Entscheidungsfindung erleichtern und/oder beeinflussen, auch wenn der Proband dies weder im Vorfeld bewusst einleitet noch später in der Begründung für die gemachte Entscheidung anführt.

Wieso weiss jemand der etwas nicht mehr weiss, dass er es mal gewusst hast?


Das liegt daran, dass im Gehirn nie nur ein Ort für das Abspeichern belegt wird. Das Wissen um deinen Bruder oder deine Schwester, allgemein das Wissen um deine Familie ist an etliche tausende Erfahrungen gekoppelt und daher nicht nur auf einem Speicherplatz zu finden.

Wieso wird ein alter Mensch traurig, wenn er seinen Bruder vergisst?


Weil dieser Mensch an seinen Bruder auch emotional gebunden ist. Er erkennt das Gesicht vielleicht wieder oder der charakteristische Geruch desjenigen, oder die Stimme, die Gestik, die Mimik, andere Äußerlichkeiten. Wenn du deinen Vater oder deine Mutter siehst, dann kannst du beide sicherlich vollständig beschreiben, inklusive der emotionalen Einfärbung ihnen gegenüber, vor allem wenn du schöne oder traurige Erinnerungen bemühst.
Darum ist dein Beispiel mit der Festplatte nur schlecht anwendbar und kann nur oberflächlich mit der Speicherkapazität, geschweigedenn der Art und Weise der Datenspeicherung in unserem Gehirn verglichen werden.

Ist ja gar nicht möglich, was Weg ist, ist weg.


Ich weiß, du willst das gerade von mir nicht hören aber diese Schlussfolgerung ist falsch und beruht auf nicht zu Ende gedachten Gedanken zu diesem Thema.

Ich denke dass Bewusstsein wird an verschiedene Sinne gekoppelt sein.


Sicherlich. Wie sonst sollen wir Erfahrungen machen und abspeichern, wenn wir sie nicht durch unsere Sinne erfahren?

Es braucht also mehr als nur Lesen und schreiben können, um eine Geschichte entstehen zu lassen.


Richtig. Es braucht eine gemeinsame Sprache. Unabhängig davon ist die Geschichte dennoch eine fertige Geschichte auch wenn der Leser die Sprache nicht oder nur unzureichend versteht.

Also müssen wir alle zusammen ähnliche Erfahrungen erlebt haben, damit wir eine Geschichte verstehen können.


Ist dem so? Wie ist es mit Literatur im Allgemeinen. Wir müssen lediglich die Wortbedeutung kennen und die können wir einfach erlernen. Sonst könntest du einen Krimi nie verstehen da du hoffentlich noch nie gemordet hast. Du findest die Geschichte aber dennoch spannend, weil du weißt das der Antagonist ein Leben zu Unrecht beendet hat und die Protagonisten versuchen dieses Unrecht auszugleichen. Noch schwerer wird es mit dem Nachweis von Erfahrungswerten, wenn es um Science-Fiction geht oder um reine Fantasy. Keiner von uns ist magisch begabt, trotzdem haben Abermillionen von Menschen Harry Potter gelesen oder den Herrn der Ringe oder Das Lied von Eis und Feuer.
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Mittwoch, 27. Januar 2016, 12:37

Zitat

Wieso wissen es also alte Menschen? Wieso wissen die, ich vergesse so viel?


Das ist durchaus nicht immer so. Manche Menschen reagieren ueberhaupt nicht auf ihre Verwandten, unterstellen ihnen sogar Luegen und werfen sie hinaus.
Aber es ist auch leicht, zu erklaeren, warum andere wissen, dass sie viel vergessen, und warum sie traurig warden.

Sie interagieren ja mit anderen Menschen und bekommen teilweise mit, dass sie abbauen. Und wenn jemand kommt und sagt "Ich bin Dein Bruder", und Du weisst das nicht mehr - wuerde Dich das nicht traurig machen? Ausserdem bekommen sie ja auch die Reaktion ihres Gegenuebers mit. Es ist fuer Angehoerige von Dementen sehr schwer, mitzuerleben, wie sich der Kranke veraendert, und nicht alle koennen diesen Schmerz vor dem Betroffenen verbergen. Stelle ich mir schon scheisse vor, wenn jemand vor mir steht und ich bemerke, die Person ist traurig, weil ich sie nicht kenne. Da wuerde ich mich auch fuer mein Vergessen entschuldigen.
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Mittwoch, 27. Januar 2016, 23:00

Zitat

Deutsche Hirnforscher geben der Debatte um den freien Willen neue Nahrung. Schon zehn Sekunden vor einer bewussten Entscheidung wird das Gehirn aktiv. Was folgt daraus?
Es gibt eben eine interessante These darüber. Demnach ist das Gehirn unfähig eine bewusste Entscheidung zu treffen. Demnach ist das Gehirn ne Art "emotionale Entscheidungsmaschine". Das Bewusstsein ist dabei nur ne Art Überwachungsprozess, der ausschliesslich passiv eingreifen kann. Das heisst, das Bewusstsein kann durch die emotionalen Verknüpfungen Informationen anziehen, um sie neu bewerten zu lassen. Solche "Umbewertungen" (= Rekonsolidierung) können Entscheidungen in die eine oder andere Richtung beeinflussen.
Beispiel: Wenn sich die erste grosse Liebe eines Menschen als Trugschluss herausstellt, kann dies im Moment so schlimm wie ein Weltuntergang sein... Einige Jahre später kann man darüber nur noch schmunzeln, weil die Situation unter gegebenen Umständen völlig neu rekonsolidiert wird.

Zitat

Es könnte daher auch sein, dass unser Bewusstsein gar nicht im Gehirn sitzt, sondern es wirklich eine Art von Seele gibt.

Es ist durchaus im Gehirn, das Problem besteht darin ,dass es eine Art von Prozess ist. Es ist in gewisser Weise ähnlich, wie auf einem PC. Dort lauen auch Prozesse. Die können zeitgleich auf dem Prozesser, im RAM, auf der Festplatte oder sonst wo sein (selbst auf fremden PC's). Dabei "materialisieren" sie sich in keiner Form und trotzdem sind sie da... Sie sind eine Art Folge der Hardware.

Zitat

Ich habe früher alter Menschen begleitet, da war ein alter Mann, wenn sein Bruder ihn besuchen kam, wusste er nicht, dass er einen Bruder hatte.
Hat dann aber immer angefangen zu weinen, und gesagt, es tut mir so leid, dass ich dich nicht mehr kenne und dich vergessen habe.
Wieso wird ein alter Mensch traurig, wenn er seinen Bruder vergisst?
Ist nicht logisch. Wenn er Weg ist, ist er eben Weg.
Das ist nach oben genannter These eben möglich. Die emotionale Verknüpfung kann demnach im Gehirn durchaus überleben, auch wenn dahinterliegende Erinnerungen längst futsch ist. Ähnlichem ist der Mensch immer mal wieder ausgesetzt. Wenn einem z.B. ein Begriff oder Name nicht mehr einfällt und "auf der Zunge liegt". Man weiss, es ist da, aber man findet die richtigen Verknüpfungen nicht, um die Erinnerung wiederherzustellen.

Zitat

Wieso wissen es also alte Menschen? Wieso wissen die, ich vergesse so viel? Wo liegt im Gehirn die Info, du hast deinen Bruder vergessen?
Man muss dazu auch noch sagen, dass sich Alzheimer je nach Person anders entwickeln kann. Der eine ist gewahr darüber, der andere nicht... Ich denke das Stichwort des Rätsels Lösung heisst "Selbstreflexion". Je mehr davon vorhanden ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehirn in solch einem "Fehlerzustand" irgendwie noch halbwegs funktionieren kann.
Auch ein Beispiel von mir: Ich hatte mal einen schweren Verkehrsunfall mit Schädelbruch. An der Unfallstelle bin ich zu mir gekommen und auch noch aufgestanden. Ich hatte eine Teilamnesie. Auf die Frage, wie es mir geht, antwortet ich, dass mit meinem Gehirn etwas nicht stimmt. Ich konnte nicht sagen was, ich wusste nur, dass es nicht so funktionierte, wie es sollte...

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