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glueckspilz07

Nachwuchsvampir

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16

Samstag, 19. April 2008, 20:10

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Wenn ich wüsste, dass derjenige, der gerade in Lebensgefahr schwebt, in einigen Jahren ein schlimmes Verbrechen begehen wird oder es vielleicht sogar schon hat, dann würde ich ihn seiner eigenen Situation überlassen, doch jedem anderen würde ich helfen. Immerhin ist jeder Mensch für seine Taten verantwortlich und wenn jemand ein Verbrechen begeht, muss er auch mit der Konsequenz klar kommen, die in diesem Fall als Tod symbolisiert wird.
Gruß,
glueckspilz07

Steven Inferno

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17

Samstag, 19. April 2008, 20:27

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Disturbed, stell keine Fragen, die ich dir aus juristischen Gründen nicht beantworten kann... :lol:

Man ist verpflichtet ihn zu retten, wenn man ihn sieht...:
dejure.org/gesetze/StGB/323c.html

Wenn man nichts mitbekommt, nichts sieht und nichts hört... tja, dann ist es weder strafbar noch "unmoralisch". :twisted:

Schattenkanzler

Hexenmeister

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18

Sonntag, 20. April 2008, 22:46

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Ich würde zuerst einmal jeden retten:

Denn:
-Einen ertrinkenden nicht zu retten stellt eine Straftat dar, das heißt fällt es auf, werde ich bestraft unabhängig ob da Hans Wurst oder der Belzebub persönlich absäuft, und das sehe ich nicht ein.
-Man müsste sich fragen ob man dann besser ist als der zukünftige Diktator Hans Wurst der da grad absäuft.
-Wenn z.B Herr Hitler 1932 absaufen würde, würde ich eingedenk dessen retten, weil ich nicht weiß was der Mann einst für ein grausamer Diktator wird.
-vielleicht wird meinen Tat dem Leben des Ertrinkenden eine andere Richtung geben, wenn jemand der dem Tode so nahe war, heißt es doch das sie das Leben mit neuen besseren Augen sehen.(wers glaubt wird seelig, aber vielleicht stimmt ja doch, wer weiß?)

Und wenn das nicht eintritt, das heißt klein Hans Wurst würde sich zum Diktator aufschwingen, hätte ich einen besonderen Grund der weißen(Rose) Bretzelbande beizutreten, oder ner ähnlichen Widerstandsfraktion, die versucht ihn wieder los zu werden.
Aber wie gesagt ich würde erstmal jeden retten, und hoffen das das mal einer für mich tun wird wenn ich am Absaufen bin, auch wenn er weiß das ich in einigen Jahren bereits die Weltherrschaft an mich gerissen habe :twisted: :mrgreen: :lol: .

Gruß Schattenkanzler
Wenn das, was du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige!

Petestor

Spukhausbewohner

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19

Montag, 21. April 2008, 09:15

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo,

tja, diese Frage ist zwar leicht gestellt, jedoch nicht leicht zu beantworten.

1. Was würde denn passieren, wenn AH gerettet wird. Hat man dadurch nicht schon die Zukunft verändert. Vielleicht wird er ja durch dieses einschneidende Ereignis ganz anders???

Des Weiteren stimme ich dir natürlich voll und ganz zu. Sicherlich ist AH am 2. Weltkrieg nicht alleine schuld. Dem Deutschen Volk ging es nicht besonders gut und er hat Hoffnung und Verbesserung versprochen.

2. Was würde denn passieren wenn wir AH nicht retten????. Vielleicht würde ein noch viel schlimmerer nachfolgen und würde die Welt in ein noch größeres Chaos stürzen.

Von da her ist die Fragestellung schon absurd.

Interessanter ist da tatsächlich die etwas realistischere Variante. Wenn du den Mörder deiner Familie nicht rettest würdest du da nicht auch zum Mörder???

Hier auch noch eine andere Variante zum Boot. Würdest du den alten, kranken Mann auch „Opfern“, wenn es dein Vater, oder ein anderer naher angehöriger wäre????

Oder würdest du dich Opfern um die anderen zu retten????
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elperdido

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20

Dienstag, 22. April 2008, 06:25

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo Petestor

Zitat

Interessanter ist da tatsächlich die etwas realistischere Variante. Wenn du den Mörder deiner Familie nicht rettest würdest du da nicht auch zum Mörder???
Kaum , da er ihn ja nicht aus niederen beweggründen tötet , sondern nur nicht errettet , also unterlassene Hilfeleistung ...anderseits , rettet er ihn und der Täter begeht weitere taten ...er könnte ja versuchen ihn zu retten ...aber wenn er natürlich plötzlich einen wadenkrampf bekommt und nicht rechtzeitig da ist ... :twisted:
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Petestor

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21

Dienstag, 22. April 2008, 11:07

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo Alperdido,

also ich würde sagen, dass schon ein niedriger Beweggrund vorhanden ist, nämlich „Rache“. Das ist ja der Grund warum ich ihn nicht retten möchte.

Da bleibt jetzt nur noch die Frage ob ich aktiv oder passiv am Tod des Menschen beteiligt bin.

Ob ich den Menschen nun helfen würde oder nicht weiß ich selber nicht. Wahrscheinlich wäre mir dass Wasser zu kalt.
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Buh

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22

Donnerstag, 24. April 2008, 09:23

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Eine vorgezogene Todesstrafe, oder wie? Wollt ihr etwa den Henker spielen? Über das Leben eines anderen richten?
Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
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elperdido

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23

Freitag, 25. April 2008, 06:38

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo Petestor

Zitat

Hallo Alperdido,

also ich würde sagen, dass schon ein niedriger Beweggrund vorhanden ist, nämlich „Rache“.
ist es Rache ,w enn man weitere Opfer verhindert ?

da werden Serientäter freigelassen obwohl sicher ist ,dass sie weitere taten begehen werden , die frage ist nur wann und wem es trifft

nehmen wir diesen fall

www.mariann.de.ki/

wäre der Täter nach der ersten tat der ertrinkende gewesen und die Familie wäre zufälig in der Lage gewesen ihn zu retten ...

Hallo Buh

da hast du schon recht , anderseits, wer nicht zb über die Freiheit oder unfreiheit von Tätern richtet , richtet damit auch über das Leben udn die Gesundheit von unschuldigen Opfern ...sollen wir auf ein göttliche Gericht für die Täter warten und sie ansonsten gewähren lassen wie es ihnen beliebt? ....Mensche begehen diese taten , also müssen auch menschen über sie richten , die Frage ist nur wie udn in welchen rahmen ...und zur Todesstrafe , nicht die Todesstrafe sit das Problem , sondern die menschen , die diese verhängen oder ausführen wollen(müssen) ...
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Buh

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24

Freitag, 25. April 2008, 09:40

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Dass ein solcher Mensch ganz klar bestraft werden muss, steht außer Frage. Was ich nur nicht richtig finde, ist, diesen IM VORAUS mit dem Tod zu bestrafen (bzw. bin überhaupt grundsätzlich gegen die Todes"strafe")

Gut, ich weiß, was passieren wird, aber dennoch bin ICH ALLEIN für nur MEINE Taten zuständig und nicht für die eines anderen.

Wer weiß, vielleicht ändert sich die Geschichte durch seine Rettung, vielleicht auch nicht. Vielleicht, wenn ich nicht helfe, rette ich Millionen Menschen, vielleicht auch nicht. Vielleicht passiert das Dritte Reich irgendwo anders. Vielleicht schlimmer, oder auch nicht. Wer weiß.

Aber in diesem Moment, wenn ich sehe, dass ein Mensch stirbt und ich ihm nicht helfe, bin ich kein Mensch. Ein Mensch bleibt ein Mensch, egal wie grausam er werden könnte.
Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
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elperdido

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25

Freitag, 25. April 2008, 12:05

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo Buh :P

tja , leider funktioniert solch ideologischer Perfektionismus in der Realität nicht ...da muss man Entscheidungen treffen , auch pragmatische unbequeme , sonst treffen sie andere für dich , und man muss die Konsequenzen dann tragen und verantworten ...heile welt gibt es nicht und keinen Ideale Lösung die keinem weh tut ...


wärst du arzt , hättest nur ein spenderherz , und zwei patientinnen die dieses benötigen , um die nächsten stunden zu überleben ...die eine Patientin wäre ein 10jähriges Mädchen , die andere eine 87jährige Frau , müsstest du entscheiden wer lebt und wer nicht oder ob beide sterben ,weil du dich nicht entscheiden möchtest ...es sind solche Entscheidungen die uns zu denkenden sozialen lebewesen machen , und dazu gehören auch Fehler , und dann muss man entscheiden was persönlich schwerwiegender ist ....so haben schon einige Psychologen die Serientäter falsch begutachtet haben , später Selbstmord begangen ,weil sie mit den durch ihr Urteil verbundenen folgenden taten und dem unheil nicht weiterleben konnten ...die dann zwar einen täter die freiheit , aber Frauen und Kindern zu Folter, Verstümmelung und Tod verurteilt ahben , auch wenn sie es nicht beabsichtigten...

Zitat

Gut, ich weiß, was passieren wird, aber dennoch bin ICH ALLEIN für nur MEINE Taten zuständig und nicht für die eines anderen.


Da machst du es dir aber sehr einfach ! jeder ist verantwortlich ! und wenn ich eine Tat nicht verhindere , bin ich auch für die Folgen verantwortlich ...wenn ich den geiselnehmer nicht erschiesse, bevor er seine Geisel getötet hat , bin ich für deren Tod verantwortlich ,und hab für meine egoistischen Ideale deren Tod billigend in Kauf genommen , nur um mir selber ethisch nicht die Hände schmutzig machen zu müssen ...sollen doch andere entscheiden ! und deshalb sieht es auf der Welt so aus...weil niemand sich die Hände schmutzig machen will und alle nur ihre eigene ethische Sauberkeit im Kopf haben , egal welche Folgen daraus entstehen ...hauptsache ich kann mich in meinem moralischen sonnenschein baden ..koste es was es wolle

Wüsste ich ,der ertrinkende wäre ein mehrfacher Mörder oder Gewalttäter ...wüsste ich auch mit welcher entscheidung ich besser leben könnte ! vieleicht weil ich schon öfter in Situationen war , wo ich leicht über leben und Tod hätte entscheiden müssen , um meine oder die Gesundheit von dritten zu schützen ...Aus Angst vor Fehlern gar nichts tun oder entscheiden und nachher sagen ...das habe ich nicht gewollt ...obwohl man es hätte verhindern können !? was ist unmenschlicher ?????? Wenn die letzte gebärfähige Frau der welt also von diesem ertrinkenden Mann mit dem Tod bedroht würde , würdest du warten , bis er seine Tat vollbracht hat ?...deine Gesamte Gattung deinen idealen opfern? und damit auch die Ideale selbst ,weil sie niemand mehr weitergeben wird ...wem oder wofür dienen diese ideale dann , ausser der eigenen moralischen Befriedigung ?!
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Buh

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26

Freitag, 25. April 2008, 12:26

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Ich soll mir also jedes Mal wenn ich etwas tue oder unterlasse überlegen, wie der "Butterfly-Effect" in dem Falle aussieht. Jedes Mal?
Ich kann andere nicht beeinflussen, ich kann ihnen nicht Entscheidungen abnehmen, ich kann nur das tun, was ich für richtig halte. Man kann nicht bei jeder Entscheidung, die man trifft alle möglichen Folge-Szenarien durchspielen. Und man kann sich nicht die Schuld daran geben, wenn andere Fehler begehen. Das Beispiel mit den Psychologen: Es ist natürlich einfach zu sagen "Du hast in der Situation die richtige Entscheidung getroffen. Du kannst Dir nicht vorwerfen, nicht gut genug oder "unsauber" gearbeitet zu haben". Das ist einfach. Ich kann verstehen, wenn man sich in solchen Fällen Vorrwürfe macht, aber die einzig richtige Entscheidung ist immer die, bei der man in dem Moment und zu dieser Zeit zu 100 % das Gefühl hat, das richtige zu tun. Man kann sich nur Vorwürfe darüber machen, dass man die Zweifel nicht beachtet hat, dass man den Dingen nicht auf den Grund gegangen ist, aber nicht für eine Entscheidung, die sich in dem Moment richtig angefühlt hat.

Natürlich ist meine Denkweise idealistisch. Natürlich sind Menschen von Rachegelüsten, Angst und Feigheit beseelt, aber nichtsdestotrotz: Innerhalb dieses idealistischen Weltbildes finde ich es nicht richtig jemand sterben zu lassen. Und: Man lasse mir meinen Idealismus.
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Kryton

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27

Freitag, 25. April 2008, 19:21

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Das ist auch immer eine Entscheidung, die sofort getroffen wird. Da denkt man nicht lange nach. Wenn man einen Ertrinkenden sieht, dann handelt man einfach. Ein Mensch in Not schlägt bei uns Alarm, egal, um wen es sich handelt. Und auch wenn der Ertrinkende ein schwerer Verbrecher sein sollte (oder wie in diesem Fall Adolf Hitler), so ist man für dessen Tod verantwortlich und würde wahrscheinlich bei Hilfeverweigerung im Nachhinein Gewissensbisse spüren.
Wie schon gesagt, das sind alles nur Spekulationen. Niemand weiß, wie man selbst in so einer Stresssituation reagieren würde. Da fand ich das Beispiel mit der Abtreibung bei 16-jährigen passend, oder auch zum Beispiel das Raten bei "Wer wird Millionär". Daheim auf der Couch denkt man: "Klar ist das C, würde ich sofort nehmen." Sitzt man dann aber selbst auf dem Stuhl, ist es etwas völlig anderes. Ich will einfach nur damit sagen, dass man sich in so einer Situation wahrscheinlich keine ethischen Fragen stellt, sondern einfach handelt. Vielleicht würde beim Erkennen der Person eine Alarmglocke schrillen, aber ob ich diese PErson dann sterben lassen würde? Ich weiß nicht...
Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
Oscar Wilde

elperdido

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28

Dienstag, 29. April 2008, 06:33

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Hallo Buh :P

da wiederspreche ich dir nicht :) ich hoffe , du kannst dir deinen Idealismus lange genug bewahren ! hatte ihn in deinem Alter auch noch ... :roll:
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maarhgziam

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29

Dienstag, 29. April 2008, 09:35

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Ich meine wir finden solche Art der Diskussion auch in der Schrift.
Jesus hatte beispielsweise den Judas als Jünger ausgesucht.
Wusste Jesus denn nicht, daß Judas ihn später verraten würde?
Klar wusste er das.
Judas Iskariot ist für die Menschen eine einzige Lektion die man studieren sollte!

Ich lese immer es ist eine Straftat, wenn man einen Ertrinkenden nicht rettet.
Wie siehts den mit der Nächstenliebe aus?
Und wenn ein einziger, egal ob gerecht oder nicht, für eine ganze Stadt geopfert werden würde, damit diese nicht untergeht, wäre dieses ein Verbrechen.
Ganz ehrlich; ich wollte damit nichts zu tun haben und hätte immer ein sehr schlechtes Gewissen.

Gruß maarhgziam

donnie darko

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30

Dienstag, 29. April 2008, 11:14

Re: Einen Ertrinkenden Retten?

Nun, eine schwierige Frage.

Die Frage ist, ob derjenige 1930 in Deutschland lebt. Dann würde derjenige mitkriegen wie die Inflation schier unendlich in die Höhe steigt, Kinder auf den Straßen verrecken weil sie verhungern, ein Laib Brot unvorstellbar viel kostet - alles Folgen des Versailler Diktats und den Reparationszahlungen.

Wie auf den Straßen Straßenschlachten stattfinden, militante Kommunisten mindestens genauso brutal vorgehen wie ihre konservativen Kontrahenten.

Wie Polen die Westerplatte militärisch besetzt und dabei gegen das Völkerbundstatut verstößt.

Wie eine gigantische Weltwirtschaftskrise die Eliten lähmt. ;)

Wir sind heute satte Wohlstandsmenschen und haben äußerst leicht reden.......
Realist 2 hat geschrieben:

"wie ist eigentlich eure meinung über josef stalin?
bin mal gespannt..."

Gute Frage. ;) Antwort ganz einfach: versuch mal einen Haufen Russen in die politische Schuld und Sühne Ecke zu stellen für geschätzte 65 Millionen Tote durch den Kommunismus, ursprünglich "Made in Russia" ;)

Oder versuch mal nachdrücklich von der russischen Politik Wiedergutmachungen oder ähnliches einzufordern deswegen. ;)

Wetten das traut sich kein Land?
Die russischen Eliten sagen:" was wollt ihr von uns? Das war eine andere Zeit, das war Leninismus, Trozkysmus, Stalinismus, das ist längst Geschichte, habt ihr keine anderen Sorgen? Wir sind mittlerweile eine Demokratie........"
Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
"Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
"Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

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