Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: :: Paraportal.org :: Das Forum für Grenzwissenschaften. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ad_santiago

im Ruhestand

Beiträge: 889

Registrierungsdatum: 18. November 2009

Danksagungen: 26

  • Private Nachricht senden

376

Samstag, 7. Mai 2011, 23:05

Die Diskussion ist müßig. Definiert man Intelligenz als die kognitive Leistungsfähigkeit, dann ist selbst der dümmste Mensch auf diesem Planeten jedem Tier überlegen. Punkt. Mit Arroganz hat das nichts zu tun, das ist einfach eine empirische Tatsache, abhängig von der Intelligenzdefinition (man müsste aber schon eine merkwürdige Definition heranziehen, um Tiere auf eine gleiche Stufe mit dem Menschen zu heben). Ob's im Universum noch intelligentere Viecher gibt, wissen wir nicht, darum eignen sich diese spekulativen Geschöpfe auch nicht dazu, den Menschen kleinzureden...
~ felix qui potuit rerum cognoscere causas ~

Tats

Nachwuchsvampir

Beiträge: 30

Registrierungsdatum: 18. April 2010

  • Private Nachricht senden

377

Sonntag, 8. Mai 2011, 13:33

Jeder hat seine eigene Ansicht. Ich find nur wir können uns nicht mir fremden Federn schmücken. Hätten wir das in die Wege geleitet das wir entstehen wäre es verständlich nur sich zu sehen. Allerdings wer ist den für unsere Existenz verantwortlich? Der Zufall wie ich finde, vielleicht auch eine Bestimmung je nachdem, sicherlich nicht von uns! Wir stammen von anderen Tieren ab und was z. B. die Steinzeitmenschen erreicht haben bzw. herausgefunden haben, vergessen vielleicht oft welche. Die Zeit hat uns so weit gebracht. Ich glaube daran das auch wir irgendwann noch weiterentwickelt werden und dann denkt diese Generation das sie die "tollsten" sind.

Es ist mehr als logisch wenn auch anderes Leben im Universum besteht es müssen nicht einmal Viecher sein wie du so schön sagst. Es können genauso "Menschen" (vielleicht im anderen Sinne) sein wie wir.

Stell dir doch ma vor wie unendlich groß das Universum ist nicht nur unsere Galaxy sondern auch andere, da kann man nicht behaupten das wir die einzigsten sind und sich alles nur um uns dreht.

ad_santiago

im Ruhestand

Beiträge: 889

Registrierungsdatum: 18. November 2009

Danksagungen: 26

  • Private Nachricht senden

378

Sonntag, 8. Mai 2011, 14:13

Hat irgendjemand behauptet, dass unsere jetzige Zeit die tollste, klügste, beste ist, die es je gab und geben wird? Nö.
~ felix qui potuit rerum cognoscere causas ~

Ravyn

Poltergeist

Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 10. Juni 2011

  • Private Nachricht senden

379

Samstag, 11. Juni 2011, 20:22

Für mich gibt es drei Sinne im Leben:
1. Mich selbst zu verwirklichen, tu ich in Form von schriftstellerischen Tätigkeiten, Studium und zum Teil auch Malerei
2. Glücklich zu sein (sehr abstrakt, für mich zählen vor allem dazu: eine glückliche Beziehung, Freunde und Kinder haben)
3. Ganz biologisch: Fortpflanzung (und zwar wirklich, nicht einfach durch die Gegend vögeln ;))

LG

Perish

Alien

Beiträge: 9

Registrierungsdatum: 18. August 2011

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

380

Donnerstag, 18. August 2011, 20:53

Also ich glaube es gibt "den" Sinn des Lebens nicht. Der eine mag sich mit der Gründung einer Familie zufrieden geben, der andere strebt nach höherem. Für mich ist eigentlich eher der Weg das Ziel und mein Sinn des Lebens ist es, so viele Erfahrungen wie möglich zu machen und dabei nichts bereuen zu müssen.

Freundliche Grüße,

Perish

381

Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:25

Meine Meinung zum Sinn des Lebens: Der Sinn des Lebens ist, etwas zu erreichen, und theoretisch - wenn man an ein Leben nach dem Tod (in dieser oder anderen Welten): das nächste Leben...obwohl das bei einigen Religionen eben nicht das Ziel ist.......

AstraRotlicht

Nachwuchsvampir

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 8. Februar 2011

Wohnort: Salzgitter

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

382

Mittwoch, 29. Februar 2012, 09:55

Was genau der Sinn des Lebens ist, kann ich für mich selbst nicht sagen.
Ich weiß nur, was es meiner Meinung nach nicht ist.
Nämlich 45 Jahre hart zu arbeiten, sein "Leben" für einen Betrieb zu opfern und am Ende kaputt und mit einer miesen Rente dahin zu vegetieren!
--Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz!!!--

Rônin

Shinjidai

    Deutschland

Beiträge: 3 128

Registrierungsdatum: 24. September 2009

Wohnort: NRW

Danksagungen: 863

  • Private Nachricht senden

383

Mittwoch, 29. Februar 2012, 13:34

Okay, ich hab hier zwar vor Äonen schonmal was geschrieben, aber es kann ja nicht schaden, meine Gedanken nochmal neu zusammenzufassen. :mrgreen:
Nen kosmischen Sinn gibts nicht. Auch Fortpflanzung ist nur eine aus dem entsprechenden Trieb resultierende Konsequenz. Wir haben aber die Kapazität, den Begriff des Sinns überhaupt erst zu definieren und über seine Implikationen nachzudenken; d.h., den Sinn sucht und macht man sich selbst, wenns denn beliebt.
Ich persönlich möchte etwas erschaffen oder tun, das Menschen inspiriert; vielleicht auch noch nach meinem Tod. Wenn ich das bereits hinkriege, bevor ich steinalt bin, müsste ich mir wohl was Neues suchen. Bis dahin wäre dann der Sinn, den Sinn zu finden.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Farbwechsel

Schrödingers Pony

Beiträge: 436

Registrierungsdatum: 25. Dezember 2011

Wohnort: Nicht vorhanden.

Danksagungen: 127

  • Private Nachricht senden

384

Mittwoch, 29. Februar 2012, 14:10

Nen kosmischen Sinn gibts nicht. Auch Fortpflanzung ist nur eine aus dem entsprechenden Trieb resultierende Konsequenz. Wir haben aber die Kapazität, den Begriff des Sinns überhaupt erst zu definieren und über seine Implikationen nachzudenken; d.h., den Sinn sucht und macht man sich selbst, wenns denn beliebt.


Genau das ist mMn der springende Punkt. Tiere denken nicht über den Sinn ihres Lebens nach und verstehen ihn auch nicht als Teil eines größeren Zusammenhangs. Erst durch den Menschen und seinen Verstand wurde die Frage danach überhaupt erst notwendig, weil das schlichte Leben für ein Wesen mit derartiger Gehirnkapazität ungenügend wäre. Ich glaube auch nicht, dass es einen kosmischen Sinn gibt. Falls es einen geben würde, wäre er mit wissenschaftlichen Methodn messbar und nachweisbar, so wie jede normale Wissenschaft auch.
Das ist aber nicht möglich, von daher ist es einfach eine Gewissensfrage, über deren Antwort man zugegebenermaßen einiges über den Menschn erfahren kann, die aber nicht notwendig zu beantworten ist. Genau wie die ganzen anderen philosophischen Fragen ist der Sinn des Lebens eine Erfindung der Menschheit, die aber bisher von niemandem klar definiert werden konnte.

Der Sinn meines Lebens ist es, glücklich zu werden. Ein schwieriges Unterfangen, aber sonst wäre es ja langweilig.
I always let my imagination run away from me! Then it comes back... with cake!

Cosma_Leah

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 51

Registrierungsdatum: 6. Juli 2006

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

385

Samstag, 3. März 2012, 13:38

Hallo

Da ich nicht wissen kann, ob Tiere ihr Leben als sinnvoll begreifen, ob sie das bewusst oder unbewusst tun und empfinden, bleibt das für mich offen, vor allem weil der Sinn selbst ja auch nicht klar definiert werden kann, er unterschiedlich ausfällt, je nach Lebewesen. Für einen Einzeller mag der Sinn des Lebens sein, als Einzeller zu funktionieren und wer weiß vielleicht empfindet der Einzeller so was wie ein sinnvolles Einzellerdasein. Höher entwickelte Tiere jedenfalls können leiden oder etwas angenehm empfinden, sich für dieses oder jenes Vorgehen entscheiden, also geben auch sie ihrem Leben eine Richtung, z. B. Nestbau, Höhlensuche, Tunnelbau, Partnerwahl, Aufzucht. Vielleicht ist dort das Aufziehen der Jungen selbst in sich sinnvoll. Ich empfinde jedenfalls Sinn, wenn ich an die Zeit denke, wo ich meinen Jungen großzog. Es geht nicht nur um das Ergebnis, dass er nun erwachsen ist, sondern um jeden Moment, den ich mit ihm erlebte und mir sinnvoll erscheint, damals und auch jetzt in der Erinnerung.

Ich finde das Leben an sich sinnvoll, wie es sich entwickelt, welchen Menschen ich begegne, der Austausch mit ihnen, all das, was ich dazulerne durch Menschen, Bücher, Eindrücke, Lebenserfahrungen, neue Wege, Wahrträume etc.

Ich denke, der Sinn steckt überall in jedem Atom und Zelle, in und außerhalb von uns, in unserer Seele, was wir wünschen, wohin wir wollen, was wir empfinden, wer wir sind, was uns ausmacht als Individuum, aber auch in einem größeren Kontext.
Liebe Grüsse, Cosma_Leah

Petestor

Spukhausbewohner

Beiträge: 288

Registrierungsdatum: 18. April 2008

Wohnort: Straubing

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

386

Montag, 30. Juli 2012, 08:09

Der Sinn es Lebens ist dass was man aus seinem Leben macht. Wenn man nichts aus seinem Leben macht, dann hat das Leben auch keinen Sinn! :nerd:
Tod ist nicht was ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt

SchwarzWeiß

Nachwuchsvampir

Beiträge: 45

Registrierungsdatum: 4. Februar 2017

Wohnort: NRW

Danksagungen: 10

  • Private Nachricht senden

387

Montag, 25. September 2017, 21:26

Ich suchte den Sinn des lebens und wurde Opfer meiner Gedanken.

Meiner Meinung nach ist es
- aus evolutionärer Sicht gesehen reine Fotzpflanzung.
- aus Philosphischer Sicht die liebe zu dir selbst.
Klischee oder Vorurteil?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SchwarzWeiß« (25. September 2017, 21:48)


Knurzhart

Geisterjäger

Beiträge: 848

Registrierungsdatum: 5. Juni 2015

Wohnort: rechts oben, neben Polen

Danksagungen: 320

  • Private Nachricht senden

388

Dienstag, 26. September 2017, 18:17

Dem beiden kann ich nicht zustimmen.


Der Sinn des Lebens ist, meines Erachtens nach und aus biologischer Sicht nicht die reine Fortpflanzung sondern die Sicherung des Fortbestandes genetischer Informationen. Wie sonst sollten komplexe soziale Interaktionen erklärt werden können wie Altruismus, Selbstaufopferung für beispielsweise die Familie oder staatenbildende Tierarten, in denen die allermeisten Individuen die meiste Zeit überhaupt nicht in der Lage sind sich fortzupflanzen oder gar nie in die Lage kommen das zu tun? Fortpflanzung ist durchaus ein wichtiger Aspekt aber zu kurz gegriffen. Es geht im Prinzip nie um das Individuum sondern immer um die genetischen Informationen, die durchaus Effekte über ein einzelnes Individuum hinaus haben können.

Mit deiner philosophischen Betrachtung bin ich auch nicht zufrieden, da sie im Grunde kaum eine Erweiterung deiner evolutionären Sichtweise darstellt, die ich für mich bereits als mangelhaft deklariert habe. Aber das ist Auslegungssache und jedem frei, was er als Sinn im Leben findet.

Rônin

Shinjidai

    Deutschland

Beiträge: 3 128

Registrierungsdatum: 24. September 2009

Wohnort: NRW

Danksagungen: 863

  • Private Nachricht senden

389

Donnerstag, 28. September 2017, 20:15

Der Sinn des Lebens ist, meines Erachtens nach und aus biologischer Sicht nicht die reine Fortpflanzung sondern die Sicherung des Fortbestandes genetischer Informationen.
Dann wäre der Sinn jedes Einzellebens, dass wir als Spezies langfristisch den totalen Weltfrieden schließen und das All besiedeln; das klingt romantisch.
Laut Star-Trek-Timeline haben wir noch n bisschen Zeit.
Von 1993 bis 1996 führte die Menschheit die eugenischen Kriege gegen Khan und seine Supersoldaten. Von 2026 bis 2053 findet der dritte Weltkrieg statt; es sterben 600 Millionen Menschen. 2063 führt Zefram Cochrane den ersten Flug mit Warp 1 durch und die Vulkanier nehmen den Erstkontakt mit uns auf. Kurz darauf starten die Kzinti den ersten von vier Angriffen auf die Erde; den letzten 2069 - alle Schlachten verlieren sie. 2103 werden die ersten Kolonien auf dem Mars gegründet. 2113 ist der absolute Weltfrieden erreicht; es gibt keine Armut und keine Krankheit mehr.
2143 findet der erste Warp 2-Flug statt. 2150 befinden sich alle Staaten der Welt im Bündnis Vereinte Erde. 2151 startet die Warp 5-fähige Enterprise NX-01 unter Jonathan Archer ihre Mission. 2153 bis 2154 greifen die Xindi mehrfach die Erde an und töten sieben Millionen Menschen. 2155 gründen die Erde, Vulkan, Tellar und Andoria die Koalition der Planeten; 2156 bis 2160 führt die Erde krieg gegen die Romulaner und wird dabei von der Koalition unterstützt, die dann 2161 in San Francisco zur Vereinten Föderation der Planeten umgeformt wird.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist halt extrem rekursiv; der Sinn existiert nicht, wenn man nicht nach ihm fragt. Bevor man, wie einige hier im Thread, in ne persönliche Krise stürzt, sollte man sich eher noch dem Nihilismus zuwenden.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Davy Jones

mürrischer Meeresgeist

Beiträge: 2 841

Registrierungsdatum: 25. November 2008

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Danksagungen: 1524

  • Private Nachricht senden

390

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:42



Das entspricht auch meiner Ansicht.

Und weniger Nihilistisch ausgedrück:
Es gibt keinen Sinn des Lebens, aber man kann seinem Eigenen Leben selbst einen Sinn geben.

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Manetuwak (16.10.2017)

Zurzeit ist neben dir 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 3 316 | Hits gestern: 5 729 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 11 991 861 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03