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isis777

Poltergeist

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Montag, 14. Januar 2008, 11:02

Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Hat villeicht jemand schon die DVD "Die Cheops-Lüge" von Stefan Erdmann und Jan van Helsing gesehen,in der bewiesen wird,daß einst lange Zeit,Wasser durch die Pyramiede floss.Hinweise für ein technisches Bauwerk?

Black Betty

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Montag, 14. Januar 2008, 11:43

Re: Neue Beweise´,gegen Grabstättentheorie des Cheops

ich nicht...
aber wenn ich mir dass so vorstelle würde es einige theorien durcheinander bringen :shock:
oder?
:::...Man sagt die Zeit heiℓt aℓℓe Wunden, doch ωer sagt dass keine Narben zurückbℓeiben?...:::

http://s15.bitefight.de/c.php?uid=33358

Frank D

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468

Montag, 14. Januar 2008, 15:38

Re: Neue Beweise´,gegen Grabstättentheorie des Cheops

Es gibt keine Beweise, daß Wasser durch die Pyramide floss. Die Wasserpumpen.These ist purer Blödsinn.

Zudem sind die Belege für Cheops als Bauherr und den Zweck als Grabmal "wasserdicht" und werden lediglich von absolut fach-unkundigen Laien und Oberspinnern wie Holey geleugnet.

isis777

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Dienstag, 15. Januar 2008, 01:26

Re: Neue Beweise´,gegen Grabstättentheorie des Cheops

Nach Zecharia Sitchin,sind die Hieroglypen oberhalb der Königskammer eine Fälschung.Da dort nicht Chufu sondern Reufu steht.Dann ist der Name auch noch in Rot gemalt,welche damals als Farben des bösen galt,in der die Namen von unheilbringenden Wesen aufgeschrieben wurden.In koptischen Manuskripten wird ein König mit Namen Saurid aufgelistet,der die Pyramieden erbaut haben soll.Und das vor der Sintflut.Villeicht war es auch der dreifache Hermes selbst(Thot Hermes Trismigistus).Es gibt mehr Beweise gegen,als für die Grabmaltheorie... Erforsche villeicht lieber das "Blue Hole"/in Dahab Ägypten,als`die Pyramieden.

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Dienstag, 15. Januar 2008, 04:03

Re: Neue Beweise´,gegen Grabstättentheorie des Cheops

der film scheint ja noch schlimmer als befürchtet zu sein...

nach dem was du da schreibst, scheinen erdmann und holey sich nicht mal die mühe zu machen, irgendwelche neuen "beweise" zu finden, sondern wiederholen einfach nur dinge, die andere leute schon jahrzehnte vor ihnen behauptet haben. und diese dinge sind bereits seit jahrzehnten widerlegt.

Zu Sitchin und der angeblich gefälschten Kartusche:
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr03.phpdoernenburg.alien.de/alternativ/ ... /pyr03.php[/url]

rot ist mitnichten die farbe des bösen. die gleiche farbe, die für die Cheops-Kartusche verwendet wurde, fand überall in der ägyptischen Malerei und schreibkunst anwendung.

saurid kommt nicht in koptischen manuskripten vor, sondern in arabischen, genauer gesagt in al-makrizis "hitat". und die pyramiden können schon allein deshalb nicht vor der sintflut entstanden sein, weil es eine weltumspannende sintflut nie gegeben hat.

für die grabthese gibt es unmengen an beweisen, die eindeutigste: es steht ein sarkophag in der grabkammer.
für die wasserpumpentheorie hingegen gibt es keinerlei beweise, aber wenn die fehlen, werden eben einfach ein paar pseudo-beweise zurechtgezimmert...
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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Dienstag, 15. Januar 2008, 10:52

Re: Neue Beweise´,gegen Grabstättentheorie des Cheops

Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist falsch; das Gegenteil einer großen Wahrheit ist ebenfalls wahr ;)

Daedalus

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Dienstag, 15. Januar 2008, 11:56

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Das ist doch wieder eines dieser klassischen Beispiele. Dass sie Grabstätten waren ist vielleicht genauso streitbar wie die Theorie von Erdman/Holey. Aber bevor man die gängige Theorie nimmt, versteift man sich lieber auf eine andere, weil die vermeintlich unpopulärer und damit "geheimnisvoller" ist.
Genau so verkaufen Leute wie Holey und Konsorten ihr Bücher und jetzt auch Filme.

Ich hab in den thread eigentlich nur wegen des Tiels "neue Beweise ...." reingeschaut und siehe da...es gibt keine, es ist bestenfalls eine neue, vielleicht sogar interessante Theorie, mehr aber nicht.

Zitat

Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist falsch; das Gegenteil einer großen Wahrheit ist ebenfalls wahr

Eine Theorie ist aber grundsätzlich erstmal nicht wahr oder falsch, sondern wie der Name sagt einfach eine auf Betrachtung beruhende These.
.W I D E R S T A N D.
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473

Dienstag, 15. Januar 2008, 14:45

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat von »"isis777"«

Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist falsch; das Gegenteil einer großen Wahrheit ist ebenfalls wahr ;)

Schön. Hat aber mit dem Thema irgendwie gar nix zu tun...

Was alles für Cheops als Bauherrn spricht, habe ich alles schon mal in einem anderen Thread geschrieben, ich mache mir also nicht die Mühe, nochmal alles wiederzukäuen, sondern kopier es einfach hier rein:

Zitat

Soweit so gut. Woher wissen wir jetzt aber, dass Cheops der Bauherr war, wenn er scheinbar keine Lust hatte, es dick und fett in seine Grabkammer zu schreiben. Ist die Wissenschaft hier etwa voreingenommen? Wird hier gar krampfhaft an einem Weltbild festgehalten, für das es gar keine Beweise gibt? Falls ja, wäre das schon schlimm.

Zum Glück ist es aber nicht so wie Däniken es uns gern weismachen will. Es gibt nämlich Fakten in Hülle und Fülle, die Cheops als Baumeister ausweisen. Däniken führt leider immer nur Herodot auf, der im 5. Jh. v. Chr. Ägypten bereiste und ganz klar Cheops als Bauherrn nennt. Herodot mischt in der Tat braucbare Informationen mit wilden Räuberpistolen. Wäre er die einzige Quelle, könnte man schon zu Recht zweifeln.

Bei anderen Sachen ist die Lage da schon eindeutiger. Der deutlichste Hinweis auf Cheops wurde durch die Bauarbeiter der Pyramide hinterlassen. In den Entlastungskammern über der Grabkammer wurden Graffiti gefunden, die mehrfach den Namen des Cheops nennen. Diese Graffiti entstanden eindeutig vor bzw. wärend des Baus, keinesfalls danach.

Wer immer noch zweifelt, folge mir wieder nach draußen, denn überall auf dem Gizeh-Plateau wimmelt es von weiteren Hinweisen. Zum einen wäre da der Totentempel. Ja, Pyramiden stehen nicht einfach so in der Gegend herum, da gehören immer Zusatzbauten dazu, z. B. Taltempel, Aufweg und Totentempel. Bei Chephren und Mykerinos sind diese Tempel noch hinreichend erhalten, darum kennt man von diesen Herrschern auch viel mehr Statuen als von Cheops, weil diese Statuen nämlich in den Tempeln aufgestellt wurden. Bei der Cheopspyramide sieht das leider sehr viel schlechter aus, vom Taltempel ist wahrscheinlich gar nichts mehr übrig, da sich an der Stelle, wo er einst stand, jetzt ein modernes Dorf befindet. Vom Totentempel sind nur noch die Fundamente übrig. Demzufolge haben wir auch keine Statuen - keine vollständigen zumindest! Rund um die Pyramide wurden nämlich Fragmente von königlichen Statuen gefunden, einige sogar mit dem Namenszug des Cheops. Sein Totenkult wurde also eindeutig an der Cheopspyramide vollzogen. Ganz nebenbei kennen wir aus Gizeh übrigens noch die Gräber von mehr als 60 Totenpriestern des Cheops.

Wo wir gerade bei Gräbern sind: Schau dir doch mal das Gebiet östlich der Cheopspyramide an: Da stehen drei kleine Pyramiden, in denen einst die Königinnen des Cheops bestattet wurden. Daneben noch mehrere Mastabas, hier sind die Söhne des Cheops bestattet. Die meisten dieser Mastabas tragen übrigens Inschriften, darum wissen wir eben auch, dass ihre Besitzer Söhne des Cheops waren. Weitere, weniger nahe Verwandte und hohe Beamte aus seiner Zeit liegen westlich der Cheopspyramide begraben.

Kommen wir zuletzt nochmal zurück auf die Könignnenpyramiden: Im Totentempel einer dieser Pyramiden wurde während der Spätezeit eine Stele aufgestellt, die sogenannte "inventory stela" aufgestellt. Auf ihr wird ganz klar Cheops als Bauherr beschrieben.

Du siehst, es gibt eine Fülle von Fakten, die für Cheops als Bauherrn der Cheopspyramide sprechen. Würde es sie nicht geben, würde in der Wissenschaft auch ein reger Diskurs herrschen, wer denn nun der tatsächliche Bauherr war. Es gibt genug Pyramiden in Ägypten, die keinem Herrscher zugeordnet werden können. Da gibt es z. B. sieben kleine Pyramiden in Seila (im Faijum), Sinki (bei Abydos), Saujet el-Meitin, Ombos, el-Kula, Edfu-Süd und Elephantine. Lediglich die Pyramide von Seila lässt sich Snofru zuordnen, bei den anderen ist die Sache unklar, meist wird Huni oder Snofru angenommen, aber kein Forscher würde sich hinstellen und felsenfest behaupten, es könne nur ein ganz bestimmter Herrscher und niemand sonst gewesen sein, denn dafür ist einfach die Faktenlage viel zu dünn. Zwei weitere Pyramiden stehen in Masghuna, diese werden teils in die 12., teils in die 13. Dynastie eingeordnet, auch hier herrscht Unsicherheit und eine eindeutige Zuordnung kann erst erfolgen, wenn neue Fakten vorliegen.

Da wir aber bei der Cheopspyramide mehr als genug Fakten haben, ist auch ihre Zuordnung zu Cheops völlig eindeutig. Wenn du sie also unbedingt 5000 Jahre älter machen willst, musst du schon das ganze Alte Reiche um 5000 Jahre zurückdatieren. Auch das dürfte dir schwerfallen, denn zum einen gibt es in der Ägyptischen Geschichte bei aller Unsicherheit auch ein paar astronomische Fixpunkte, die ein Herumjonglieren mit Jahrtausenden nicht möglich machen. Zweitens wurden in Gizeh (auch direkt in der Cheopspyramide) organische Proben entnommen und nach der Radiocarbonmethode datiert und es kamen stets Werte um 2600 bis 2400 v. Chr. heraus.
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Aristoteles

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Dienstag, 15. Januar 2008, 14:50

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Hallo, zusammen,

Zitat

Zudem sind die Belege für Cheops als Bauherr und den Zweck als Grabmal "wasserdicht" und werden lediglich von absolut fach-unkundigen Laien und Oberspinnern wie Holey geleugnet.

Naja, wenn ich solche, angeblich 'wasserdichten' Behauptungen lese, muß ich mir das Grinsen mit Gewalt verkneifen.

Das mal Wasser durch die Pyramide floß, macht sogar für mich Sinn. Immerhin haben wir die nach oben offenen Belüftungsschächte (ich glaube 4 wurden inzwischen gefunden) und wenn es mal stark regnet, fließt da nun mal Wasser durch!
:mrgreen:

Die Grablegestätten-Theorie halte ich für reichlich überzogen. Ansonsten hätte man ja etwas gefunden. Entweder unten in der Hauptkammer oder oben in dem Bereich, der im allgemeinen als Königinenkammern interpretiert werden. Auch kann ich mir nicht vorstellen, das ein Dutzend Träger mit einem 200kg schweren Sarkophag die große Galerie hochkämen. Und die Sarkophage durften nur getragen, nicht gezogen werden. (Zumindest wenn man dem Chefkurator des kairoer ägyptischen Museums Glauben schenken darf.)

Was die Erbauerung der großen 'angeblichen' Cheops-Pyramide angeht, muß ich sagen, das nicht nur Sitchin einen gewissen Saurid als Erbauer ausfindig gemacht hat, sondern schon der sagenhafte Solon von Athen (ich glaube, der ist einigen ein Begriff!) erwähtn in seiner Geschichte über Atlantis, die er aus Ägyptenland mitbrachte, das die große Pyramide schon vor der Sintflut gestanden hat (komisch, woher wußten die Griechen das bloß, das mal so was gewesen ist) und von einem König Saurid vor seinem Tode erbaut worden war, um das Wissen der Menschheit im Auftrage von Thot zu retten.

In einer Tempelinschrift (ich glaube, Dendera wars) steht geschrieben, das Cheops die Pyramide und die Sphinx nur wieder restaurieren ließ, weil sie schon über drei Dynastien ungepflegt in der Gegend rumstanden. Cheops hat nur Wiederherstellungsmaßnahmen angewendet, um die archaischen Bauten zu retten. Deshalb durfte er seinen Namen auch nicht in der Pyramide verewigen, weil er nur ein Restaurator alten Bauguts war (ähnlich unseren Denkmalschützern) und kein Erbauer.

Ich kenne den Van Helsing-Film zwar nicht, aber seinen Sender schaue ich mir auch nicht an, weil da einiges verquirltes gebracht wird, was keiner ernsthaften wissenschaftlichen Überprüfung standhält. Hier, beim Pyramidenthema, halte ich mich eher an Solon von Athen und an Sitchin als an van Helsing. Auch empfehle ich einmal EvD zu dem Thema Pyramiden zu lesen, da er einiges von dem bestätigt, das Sitchin erst Jahre nach ihm herausgefunden hat. Nur mal so als Tipp!

MfG
:twisted:
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Dienstag, 15. Januar 2008, 15:57

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat von »"Aristoteles"«


Das mal Wasser durch die Pyramide floß, macht sogar für mich Sinn. Immerhin haben wir die nach oben offenen Belüftungsschächte (ich glaube 4 wurden inzwischen gefunden) und wenn es mal stark regnet, fließt da nun mal Wasser durch!
:mrgreen:

Dem Smiley nach zu urteilen war das wohl ironisch gemeint. Trotzdem zwei Bemerkungen: Die zwei Schächte der Königinnenkammer waren ursprünglich unten verschlossen und enden oben offenbar blind im mauerwerk. die schächte in der königskammer sind zwar an beiden seiten offen, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass ihre ausgänge ursprünglich von verkleidungssteinen verdeckt waren. Apropos Regen: Wo steht die Pyramide nochmal? Genau, in der Wüste. Da regnet es nur alle Jubeljahre einmal.

Zitat

Die Grablegestätten-Theorie halte ich für reichlich überzogen. Ansonsten hätte man ja etwas gefunden. Entweder unten in der Hauptkammer oder oben in dem Bereich, der im allgemeinen als Königinenkammern interpretiert werden. Auch kann ich mir nicht vorstellen, das ein Dutzend Träger mit einem 200kg schweren Sarkophag die große Galerie hochkämen. Und die Sarkophage durften nur getragen, nicht gezogen werden. (Zumindest wenn man dem Chefkurator des kairoer ägyptischen Museums Glauben schenken darf.)

Man hat etwas gefunden, nämlich einen Sarkophag, das reicht doch wohl, oder? Die Cheopspyramide steht seit mindestens 1200 Jahren offen, wenn nicht länger. Dass nach dieser Zeit keine Schätze mehr vorhanden sind, ist nun wirklich nicht verwunderlich. In anderen Pyramiden wurden übrigens menschliche Überreste gefunden. Dazu kommt noch die ganze Nekropole drumrum. Wo würdest du dich denn lieber bestatten lassen? In der Nähe deines Königs oder bei irgendeiner profanen Wasserpumpe?

Zitat

Was die Erbauerung der großen 'angeblichen' Cheops-Pyramide angeht, muß ich sagen, das nicht nur Sitchin einen gewissen Saurid als Erbauer ausfindig gemacht hat, sondern schon der sagenhafte Solon von Athen (ich glaube, der ist einigen ein Begriff!) erwähtn in seiner Geschichte über Atlantis, die er aus Ägyptenland mitbrachte, das die große Pyramide schon vor der Sintflut gestanden hat (komisch, woher wußten die Griechen das bloß, das mal so was gewesen ist) und von einem König Saurid vor seinem Tode erbaut worden war, um das Wissen der Menschheit im Auftrage von Thot zu retten.

1. Solon berichtet nicht persönlich über Atlantis. Die Werke darüber stammen von Platon, der hier lediglich Hörensagen wiedergab, sofern er die Geschichte nicht komplett erfunden haben sollte.
2. Pyramiden werden nirgendwo in der Atlantisgeschichte erwähnt.
3. Die Pyramide kann nicht vor der Sintflut entstanden sein, weil es diese nie gegeben hat.

Zitat

In einer Tempelinschrift (ich glaube, Dendera wars) steht geschrieben, das Cheops die Pyramide und die Sphinx nur wieder restaurieren ließ, weil sie schon über drei Dynastien ungepflegt in der Gegend rumstanden. Cheops hat nur Wiederherstellungsmaßnahmen angewendet, um die archaischen Bauten zu retten. Deshalb durfte er seinen Namen auch nicht in der Pyramide verewigen, weil er nur ein Restaurator alten Bauguts war (ähnlich unseren Denkmalschützern) und kein Erbauer.

Diese Inschrift befindet sich nicht im Tempel von Dendera, sondern direkt in Gizeh, auf der in meinem vorangegangenen post erwähnten "inventory stela". dort wird cheops allerdings eindeutig als ERBAUER und nicht als RESTAURATOR der Pyramide genannt. Sitchin hat das einfach falsch übersetzt und die PSler schreiben unkritisch bei ihm ab.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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Dienstag, 15. Januar 2008, 16:48

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Ok, ES,

ich gebe mich geschlagen!
:mrgreen:

Die Ironie hast du vielleicht erkannt, aber nicht verstanden!

Da viele dieser selbsternannten Pyramidenhistorikern eher nach dem gehen, was sie nicht wissen als nach dem, was sie wissen, glauben diese natürlich prompt daran, das Cheops die große Pyramide errichten ließ und nicht irgendein sagenhafter König Saurid, der merkwürdigerweise bei anderen Völkern ebenfalls Erwähnung findet. Nicht nur bei den Griechen.

Stichwort Griechen:
Platon schreibt zwar, er hätte sein Wissen von Solon. Dann wunderts mich aber dennoch, das in dem Solon-Bericht, den er da so zitiert, von Pyramiden die Rede ist. In der eigentlichen Atlantis-Geschichte natürlich nicht. Aber in dem, wie man im allgemeinen sagt, Reisebericht des Solon kommen sie vor. Und auch ein uralter Priester, der Solon damals darauf aufmerksam gemacht hat, wie alt das alles hier ist (also Pyramiden & Sphynx)!

Zitat

die schächte in der königskammer sind zwar an beiden seiten offen, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass ihre ausgänge ursprünglich von verkleidungssteinen verdeckt waren.

Stimmt, aber warum sollten sie? Warum sollten die Ausgänge zum Licht der Sonne mit Verkleidungssteinen bedeckt gewesen sein? Ich hoffe, du erkennst die Logik in dieser Frage und kannst es mir beantworten. Angeblich soll doch da unten die Begräbniszremeonie mit der Mundöffnung vollzogen worden sein - und das geht nur, wenn das Licht des Sonnengottes hinabscheint, damit der Geist des toten Pharao zu ihm aufsteigen kann.

Zitat

Apropos Regen: Wo steht die Pyramide nochmal? Genau, in der Wüste. Da regnet es nur alle Jubeljahre einmal.

Stimmt, heute ist da wüste Wüste. Aber was war dort vor ca. 5000 Jahren? Auch nur wüste Wüstenei? Oder glaubst du nicht, das sich unser Klima in den letzten 5 Jahrtausenden das eine oder andere Mal bereits geändert hat? Ich gehe davon aus, das dort wirklich blühende Landschaften standen, so wie in der heutigen EX-DDR! :mrgreen:

Zitat

Man hat etwas gefunden, nämlich einen Sarkophag, das reicht doch wohl, oder?

Einen leeren, offenen Sargophag, der niemals verschlossen worden war. Ein bissel merkwürdig für eine Grablegestätte, findest du nicht?

Zitat

Die Cheopspyramide steht seit mindestens 1200 Jahren offen, wenn nicht länger. Dass nach dieser Zeit keine Schätze mehr vorhanden sind, ist nun wirklich nicht verwunderlich.

Waren denn jemals welche in der Pyramide drin? Warst du vor mehr als 1200 Jahren in der pyramide und hast nachgeschaut, ob noch alles drinliegt, falls jemals etwas drin gelegen haben sollte?

Zitat

In anderen Pyramiden wurden übrigens menschliche Überreste gefunden. Dazu kommt noch die ganze Nekropole drumrum.
Wir reden aber nicht über andere Pyramiden, sondern über die Cheops. Bleibe bitte beim Thema!

Zitat

Wo würdest du dich denn lieber bestatten lassen? In der Nähe deines Königs oder bei irgendeiner profanen Wasserpumpe?
Und spar dir bitte die Polemik!

Zitat

1. Solon berichtet nicht persönlich über Atlantis. Die Werke darüber stammen von Platon, der hier lediglich Hörensagen wiedergab, sofern er die Geschichte nicht komplett erfunden haben sollte.

Solon läßt einen uralten Priester eines längst vergessenen Glaubens in Ägypten sprechen. So etwas war zu damaliger zeit normal, wenn man auf seinen Reisen interessante Geschichten sammelte. Das Platon dies vom Hörensagen haben soll sagen alle philosophischen Zweifler, die meinen, das der Mond aus grünem Käse ist, nur weil im Fernsehen so etwas gesagt wird!

Klar, Platon hat den Kram geschrieben. Aber du kannst nicht sagen, ob er abgeschrieben hat oder die Quelle Solon aus seinen Studien bei seinem Lehrer her kannte. Außerdem glaube ich nicht, das Platon das alles frei erfunden hat. Klar, er hat in dem einen Bericht den Fehler mit der Entfernung - falls dies überhaupt ein Fehler ist! Und ich glaube nicht, das er eine so weitreichende Phantasie hatte, dazu war er ein bissel zu logistisch eingestellt.

Zitat

2. Pyramiden werden nirgendwo in der Atlantisgeschichte erwähnt.

Doch am Anfang, als es noch um Solons Reisebericht geht und er von dem Land der großen Pyramiden und der friedlich dasitzenden Sphynx erzählt. Im eigentlichen Atlantisteil, der sich mit der Erzählung des Priesters beschäftigt, kommt natürlich keine Pyramide vor. Da diese zu jenem Zeitpunkt noch nicht erbaut gewesen sein sollen.

Zitat

3. Die Pyramide kann nicht vor der Sintflut entstanden sein, weil es diese nie gegeben hat.

Beweise für diese abenteuerliche Behauptung?

Zitat

sondern direkt in Gizeh, auf der in meinem vorangegangenen post erwähnten "inventory stela". dort wird cheops allerdings eindeutig als ERBAUER und nicht als RESTAURATOR der Pyramide genannt.

Ja, die Existenz dieser Stele ist mir bekannt. Und auch, das über sie gesagt wird, das sie eine Fälschung ist!
Aber ich nehme einmal an, das dir dies nicht bekannt ist, da es nicht falsch übersetzt worden sein kann, was nicht falsch übersetzt worden sein darf - richtig? :mrgreen:

Zitat

Sitchin hat das einfach falsch übersetzt

Ok, Sitchin! Dieser Mann beherrscht das Altägyptische besser als jeder Ägypter, beherrscht die summerische Keilschrift und besitzt sogar noch im altgriechisch gleichfalls eine aktive Professur. Du willst mir also erzählen, das ein Mann, der die drei wichtigsten Sprachen (inklusive aramäisch, gehört aber nicht zum Thema) fließend beherrscht und übersetzen kann, schlichtweg bei Cheops falsch übersetzt?

Das andere von ihm abgeschrieben habe, bezweifle ich ja nicht. Nur bezweifle ich ernsthaft, das du jemals ein Buch von Sitchin in den Händen hattest!

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Dienstag, 15. Januar 2008, 17:12

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

:clapfür Aristoteles

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Dienstag, 15. Januar 2008, 17:18

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

@isis777


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Dienstag, 15. Januar 2008, 18:32

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Immer wieder erstaunlich, wie sich Leute praktisch ohne Faktenwissen sich für Experten halten...

@Aristoteles:

Solon erwähnt keine Pyramiden, das verwechselst Du mit Herodot. Und der schreibt nichts über den Sphinx, erzählt dafür aber, daß die Pahraonen Cheops und Chefren und Mykerinus die drei Pyramiden in Gizeh bauten.

Saurid als Bauherr ist als Aussage auch nicht aus den Schriften zu entnehmen, das habe ich auf dieser Seite gezeigt:
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr08.php

Du scheinst außerdem nicht verstanden zu haben, daß die Schächte nicht nur oben, sondern auch UNTEN verschlossen gewesen sind - die in der Königinnenkammer wurden erst 1872 von W. Dixon aufgemeißelt. Und die Beschädigungen an denen in der Königskammer deuten darauf hin, daß die ebenso verschlossen gewesen sind. Zudem haben sie so viele Biegungen und Knicke, daß da eh kein Licht durchscheinen würde.

Beim Klima hast Du ausnahmsweise Recht: als die Pyramiden gebaut wurde, war dei Region ne Trockensavanne.

Woher willst Du wissen, daß der Sarg nie verschlossen war? Kannst ja mal diese Seite von mir durchlesen - da steht auch was zu den Mumienfunden in der Cheopspyramide drin :D

http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr09.php

Die Pyramide ist nachweislich sei 820 n. Chr. geöffnet, zur Zeit vom Kalifen el-Mamun. Die Berichte darüber stehen ebenfalls auf der Seite.

Solon läßt auch keinen uralten Priester eines längst vergessenen Glaubens sprechen, sondern einen aktuellen Priester vom Neith-Tempel in Sais vorlesen, beides waren recht junge Einrichtungen (Sais wurde erst um 700 v. Chr. gegründet). Und wahrscheinlich bereichtete der Priester von den Seevölkerkriegen, die da gerade ein paar 100 Jahre zurücklagen und auffällige Ähnlichkeiten zum Atlantis-Bericht hatten.

Niemand sagt übrigens, daß die Inventory-Stele eine Fälschung ist... mehr dazu habe ich auf dieser Seite geschrieben...

http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr02.php

Sitchin beherrscht übrigens keine der angegebenen Sprachen - wie denn auch, als Wirschaftsjournalist mit Hilfsdiplom - mehr habe ich auf dieser Seite geschrieben :D

http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr06.php

Und wie sich Sitchin seine Beweise zusammenfälscht, habe ich auch auf ein paar Seiten beschrieben:

http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr01.php
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr03.php
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr04.php

und wie gut er altägyptisch kann, kannst Du an dem Beispiel sehen:
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr05.php

Und ja, ich habe schonmal ein Buch von Sitchin in der Hand gehabt :D

Naja, wird Dich aber wohl kaum von Deinem Weltbild abbringen...

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Dienstag, 15. Januar 2008, 19:09

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat

Da viele dieser selbsternannten Pyramidenhistorikern eher nach dem gehen, was sie nicht wissen als nach dem, was sie wissen, glauben diese natürlich prompt daran, das Cheops die große Pyramide errichten ließ und nicht irgendein sagenhafter König Saurid, der merkwürdigerweise bei anderen Völkern ebenfalls Erwähnung findet. Nicht nur bei den Griechen.

Gegenfrage: Warum sollte man irgendeinen Saurid für den Erbauer halten, wenn doch die ägyptischen Quellen stets von Cheops sprechen und selbst im inneren der Pyramide der Name Cheops und eben nicht Saurid verewigt ist?

Zitat

Stimmt, aber warum sollten sie? Warum sollten die Ausgänge zum Licht der Sonne mit Verkleidungssteinen bedeckt gewesen sein? Ich hoffe, du erkennst die Logik in dieser Frage und kannst es mir beantworten. Angeblich soll doch da unten die Begräbniszremeonie mit der Mundöffnung vollzogen worden sein - und das geht nur, wenn das Licht des Sonnengottes hinabscheint, damit der Geist des toten Pharao zu ihm aufsteigen kann.

Ich habe ja nicht behauptet, dass sie verkleidet waren, sondern nur, dass die Möglichkeit besteht. Mit Gewissheit kann das keiner sagen, da die Verkleidung schon vor über 1000 Jahren abgetragen wurde. Völlig ausschließen kann man es aber nicht, denn allein schon die Tatsache, dass die Schächte erst horizontal verlaufen und dann erst nach oben abknicken, macht eine direkte Sonneneinstrahlung unmöglich. Ihr Nutzen war eher symbolischer Natur, ein realer Ausgang war für den Übergang ins Totenreich nicht zwingend notwendig. Das zeigen deutlich die sogenannten Scheintüren, die in fast jedem ägyptischen Grab zu finden sind.

Zitat

Stimmt, heute ist da wüste Wüste. Aber was war dort vor ca. 5000 Jahren? Auch nur wüste Wüstenei? Oder glaubst du nicht, das sich unser Klima in den letzten 5 Jahrtausenden das eine oder andere Mal bereits geändert hat?

Ein wenig feuchter als heute war das Klima damals sicherlich. Im Alten Reich hatte sich aber abseits des Niltals bereits eine weitläufige Wüste gebildet. Es gab Zeiten, als in Ägypten eher ein Savannenklima vorherrschte, das war aber noch im Neolithikum und die fortschreitende Wüstenbildung begann schon einige tausend Jahre vor Cheops.

Zitat

Einen leeren, offenen Sargophag, der niemals verschlossen worden war. Ein bissel merkwürdig für eine Grablegestätte, findest du nicht?

Leer und offen ist nun leider kein Einzelschicksal des Cheops. Die meisten Pharaonengräber sind leider leer und ausgeraubt. Es gibt aber keinerlei Hinweise, dass Cheops niemals in diesem Sarkophag bestattet wurde. Wenn du ihn dir genauer ansiehst, dürfte dir eine sehr auffällige Beschädigung an einer der oberen Kanden auffallen. Für mich sieht das jedenfalls so aus, als wäre sie entstanden, als der Deckel gewaltsam entfernt wurde. Wohin dieser allerdings verschwunden ist, ist leider völlig unklar. Vielleicht wurde er wiederverwendet, so wie auch schon die Verkleidungsblöcke.

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Waren denn jemals welche in der Pyramide drin? Warst du vor mehr als 1200 Jahren in der pyramide und hast nachgeschaut, ob noch alles drinliegt, falls jemals etwas drin gelegen haben sollte?

Vor 1200 Jahren ist der Kalif al-Mamun in die Cheopspyramide eingedrungen, indem er einen Tunnen graben ließ. Der wird übrigens noch heute als Touristeneingang benutzt. In diese Zeit fällt auch der Abtransport der Verkleidungsblöcke. Möglicherweise war zu dieser Zeit das Begräbnis noch intakt, allerdings sind die Angaben, die al-Makrizi hierzu macht, sehr widersprüchlich und ungenau.

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Wir reden aber nicht über andere Pyramiden, sondern über die Cheops. Bleibe bitte beim Thema!

Warum eigentlich nicht? Was macht denn die Cheopspyramide so einzigartig, dass auf gar keinen Fall Vergleiche mit anderen Pyramiden sein dürfen?

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Solon läßt einen uralten Priester eines längst vergessenen Glaubens in Ägypten sprechen. So etwas war zu damaliger zeit normal, wenn man auf seinen Reisen interessante Geschichten sammelte. Das Platon dies vom Hörensagen haben soll sagen alle philosophischen Zweifler, die meinen, das der Mond aus grünem Käse ist, nur weil im Fernsehen so etwas gesagt wird!

Apropos Polemik...

Warum rede ich von Hörensagen? Tja, weil es genauso im Text steht. Die eigentliche Quelle ist ein Neith-Priester. Dieser erzählt (möglicherweise durch einen Übersetzer) die Atlantisgeschichte Solon. Solon erzählt sie Dropides. Dropides erzählt sie seinem Sohn. Der Sohn erzählt sie widerum seinem Enkel Kritias. Kritias erzähl sie Platon. Die Geschichte landete also über mehrere Ecken bei Platon.

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3. Die Pyramide kann nicht vor der Sintflut entstanden sein, weil es diese nie gegeben hat.

Beweise für diese abenteuerliche Behauptung?

Abenteuerlich? Eine weltumspannende Sintflut ist schlicht und einfach nicht möglich, wo sollen denn bitte die unglaublichen Wassermassen herkommen? Und wohin wieder verschwinden? Die biblische Sintflut ist eine teilweise wörtliche Übernahme der 11. Tafel des Gilgameschepos, die wiederum aus alten sumerischen Legenden schöpft. Das Land am persischen Golf ist sehr flach und zudem eine Erdbeberegion. Der steigende Meeresspiegel nach dem Ende der letzten Eiszeit sowie heftige, durch Erdbeben verursachte Fluten sind der Ursprung der biblichen Sintflutgeschichte.

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Ja, die Existenz dieser Stele ist mir bekannt. Und auch, das über sie gesagt wird, das sie eine Fälschung ist!
Aber ich nehme einmal an, das dir dies nicht bekannt ist, da es nicht falsch übersetzt worden sein kann, was nicht falsch übersetzt worden sein darf - richtig?

Schon wieder Polemik...

Ich glaube, du verwechselst da schon wieder was. Bei der Stele spricht keiner von einer Fälschung. Als Fälschung wird in der PS lediglich die Namenskartusche des Cheops in den Entlastungskammern angesehen - Beweise dafür haben sie allerdings nicht.

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Ok, Sitchin! Dieser Mann beherrscht das Altägyptische besser als jeder Ägypter, beherrscht die summerische Keilschrift und besitzt sogar noch im altgriechisch gleichfalls eine aktive Professur. Du willst mir also erzählen, das ein Mann, der die drei wichtigsten Sprachen (inklusive aramäisch, gehört aber nicht zum Thema) fließend beherrscht und übersetzen kann, schlichtweg bei Cheops falsch übersetzt?

Hey, der war gut. Lang nicht mehr so herzlich gelacht (sorry, jetzt werde ich schon wieder polemisch).

Sitchin ist kein Altertumswissenschaftler und seine Kenntnisse der altorientalischen Sprachen sind geradezu miserabel. Wenn du genaueres wissen willst:
http://www.mysteria3000.de/wp/?p=37www.mysteria3000.de/wp/?p=37[/url]
http://doernenburg.alien.de/alternativ/pyramide/pyr06.phpdoernenburg.alien.de/alternativ/ ... /pyr06.php[/url]
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
- Max Planck -

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