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Nieselpriem

Hexenmeister

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601

Montag, 2. Februar 2009, 20:14

Re: Sind ägyptische Pyramiden aus Beton?

Warum wurden die Pyramiden weiß getüncht? Warum pinseln sich Frauen an? Weil es vielleicht ganz nett aussieht? Soll ich dir ein hübsches Bild dazu malen? Wäre dann auch farbig. :roll:

Dieter-Bremer

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602

Montag, 2. Februar 2009, 20:22

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Mit dem Cheops ist das so eine Sache. Herodot erwähnt da wohl im Zusammenhang mit dem Pyramidenbau einen König, der nur wenige Generationen vor ihm gelebt hat.

Andererseits berichtet das Pyramidenkapitel des Hitat u.a. von der Errichtung der großen Pyramide zu vorsintflutlicher Zeit. Mit schwebenden Steinen.

Bisher habe ich nicht viel darauf gegeben.

Nun finde ich in einem apokryphen biblischen Text die Verbringung eines Schlusssteins ebenfalls per Luftfracht. Zumal die Technologie der besagten Luftfracht bekannt ist ...

Das stimmt schon nachdenklich.

Und jetzt finde ich noch eine Textquelle um 1850, die von den unterirdischen Gängen unter der großen Pyramide berichtet und von Riesen, die eben diese darauf bauten, damit das Sintflutwasser nicht in die Gänge läuft.

Bis vor kurzem habe ich an vorsintflutliche Pyramiden nicht wirklich geglaubt, aber die Quellenlage spricht für sich ...

Weiß denn jemand, wann die ersten unterirdischen Gänge dort entdeckt wurden?
Was den großen Ring bewohnet
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PocoLoco

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603

Dienstag, 3. Februar 2009, 20:39

Re: Sind ägyptische Pyramiden aus Beton?

Zitat von »"Ghostwriter"«

@ poco loco

verstößt diese aussage denn nicht gegen die forenregel?

Welche Aussage meinst du bitte? Auf was beziehst du dich?
"Perhaps you could delay your... chemical reaction?" Dr. Watson

Flanger d

Poltergeist

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604

Montag, 3. August 2009, 17:28

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Ich frage mich immer wieder wieso hier immer wieder in Pyramiden und anderen treads zu lesen ist dass es keine weltweite Sintflut gab??

Am ende der Eiszeit ist der Meeresspiegel um ca 100m angestiegen und dass WELTWEIT!!
Für mich klingt dass nach einer weltweiten Sintflut!!


Vor allem wenn man die Menschen und ihren hang zu Übertreibungen kennt, so wurde aus einem anstieg des Meeresspiegels eine weltweite Sintflut!!

Zweifler

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605

Montag, 3. August 2009, 17:39

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

@Flanger d

doch in Ägypten gab es auch ein ansteigen des Meeres. sieh mal ein Bild: da siehste Muschelbänke im Landes Inneren.

http://img.webme.com/pic/j/jensengard-area51/pymuscheln..jpgimg.webme.com/pic/j/jensengard-a ... cheln..jpg[/url]

Ist nur eine Frage ob die Ägypter schon ihre Bilderschrift hatten. oder Ihre Großen Bauten. das streiten sich noch die Gelehrten.

Zitat von »"Flanger d"«

Am ende der Eiszeit ist der Meeresspiegel um ca 100m angestiegen und dass WELTWEIT!!
Für mich klingt dass nach einer weltweiten Sintflut!!


wir leben eigendlich immer noch in der Eiszeit. der Meeresspiegel wir noch viel höher ansteigen. ungefähr so hoch, daß der Eifelturm zur hälfte unter Wasser liegt.

Flanger d

Poltergeist

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606

Dienstag, 4. August 2009, 10:45

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Mir ist klar dass wir noch in einer Eiszeit leben, wollte es nur vereinfacht darstellen!

Sollte der Meeresspiegel wirklich bis zur hälfte des Eifelturms ansteigen, währe unsere Zivilisation dem Untergang geweiht!!
Durch die verloren gegangenen Landmassen würde sich eine Völkerwanderung ungeahnten Ausmaßes ergeben, die wohl die heutigen Staaten im sumpf der Geschichte versinken lässt!!

Genau wie es wahrscheinlich beim letzten anstieg vor 12000 Jahren gewesen sein dürfte!!

eskay173

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607

Dienstag, 4. August 2009, 10:54

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat von »"Flanger d"«

Sollte der Meeresspiegel wirklich bis zur hälfte des Eifelturms ansteigen, währe unsere Zivilisation dem Untergang geweiht!!
Durch die verloren gegangenen Landmassen würde sich eine Völkerwanderung ungeahnten Ausmaßes ergeben, die wohl die heutigen Staaten im sumpf der Geschichte versinken lässt!!


Nein, würde ich so nicht sagen. Zum einen wäre es ja nur ein Bruchteil der aktuellen Landmasse, der verloren ginge. Ich wohne hier aktuell auf gemütlichen 500 Metern, da passiert gar nix. Außerdem haben wir heute Technologie, die es vor einigen Jahrzehnten, geschweige denn Jahrhunderten oder Jahrtausenden noch nicht gab. Zum einen können wir Deiche bauen, zum anderen gibt es schon heute eine handvoll Ingenieuren, die sich darauf spezialisiert haben, das Meer bewohnbar zu machen. Da gibt es etwa diesen einen Holländer, von dem ich leider den Namen vergessen habe. In einer Dokumentation, die ich vor kurzem gesehen habe, wurde gesagt, dass wohl bald die ersten Prototypen dieser schwimmenden Städte getestet werden sollen.

Flanger d

Poltergeist

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608

Dienstag, 4. August 2009, 11:31

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Da hast du sicherlich recht, diese Häuser gibt es, auch dass wir nur einen sehr kleinen teil unserer Kontinente einbüssen ist im Verhältnis richtig!
Aber wenn man bedenkt auf welcher Höhe die meisten Kornkammern der erde liegen, wie viel Ackerland versinkt, wie viele Menschen ihr hab und gut auf immer verlieren, usw.
Da scheue ich mich nicht ein sehr schlimmes Szenario auszumahlen!
Deutschland währe um die hälfte kleiner, bei gleicher Bevölkerungszahl, da triffts natürlich auch dich 500 Meter übern Meer, und natürlich mich auf 600m genauso! irgendwo müssen die Norddeutschen ja wohnen, ganz zu schweigen von den Polen, Franzosen, Spaniern, Italiener, Kroaten,....... usw. usw.
das gleich Bild auf allen Teilen der Erde!
Möglicherweise geht es in Amerika gut, die haben ja genug Platz, aber werden die auch die vielen Auswanderer der Erde verkraften die sich nun, nachdem sie kein Land und Haus mehr haben, dort ansiedeln wollen??

Meine Theorie ist natürlich kein Untergang der Menschheit, aber sicher ein bedeutender Rückschlag in unsrer Entwicklung, wenn das ganze friedlich abläuft (was ich nicht vermute), sollte es zum krieg kommen sehe ich uns eher im Mittelalter wieder, denn dieser würde nicht um Materielles geführt, sondern um neuen Lebensraum, da schlugen die Menschen immer schon alles kurz und klein ohne Rücksicht auf Verluste!!

eskay173

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609

Dienstag, 4. August 2009, 12:19

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Es gibt auch bereits Überlegungen, wie man eine Erwärmung des Planeten verhindern könnte. Dazu gibt es einige Ansätze. Zum einen, Schwefelmoleküle in die Erdatmosphäre einzubringen, dadurch würde mehr Sonnenlicht in den Weltraum reflektiert, oder eine ähnliche Überlegung, bei der massenhaft Meerwasser verdampft wird, sodass die ebenfalls reflektierenden Salzkristalle in die Atmosphäre gelangen. Desweiteren könnte man viele hundert Mikrosatelliten in den Weltraum schießen, die dann dadurch, dass sie beim Licht teilweise destruktive Interferenz erzeugen, die Sonneneinstrahlung reduzieren würden.
Es gibt da schon einige ganz gute Ansätze, Panik braucht da jetzt niemand zu kriegen.

Flanger d

Poltergeist

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610

Dienstag, 4. August 2009, 13:17

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Na ja Panik habe ich auch keine!

Aber Schwefelmoleküle wurden mich da schon viel mehr in Panik versetzen, ob dass nicht schädlich ist!? Ich sehe dass immer etwas anders als es uns manch Wissenschaftler weiß machen will! Die schwefelmoleküle würden sich in allem was wir essen trinken einatmen befinden und dass über unser ganzes leben lang... wie gesagt da hätte ich mehr Panik!!

Verdampfung der Meere ist da noch viel schlimmer, dass Wasser muss ja irgendwo wieder runter, ich sag nur Jahrtausend Unwetter.........

Und die mini Satelliten, na ja was dieses Projekt kostet, plus die Wartung usw...... wer soll dies alles bezahlen? Und irgendwann müssen die ja wider runter, im Weltraum würden die nur noch mehr weltraumschrott bilden der dann zu einem noch größeren Problem heran wachsen würde!

Die Technik ist definitiv da, ja, aber ob sie die kommende Erwärmung aufhält oder viel schlimmere Probleme verursacht können wir nicht voraussagen!!
Fakt ist sollte der Meeresspiegel ansteigen können wir uns auf sehr schwere soziale Unruhen einstellen und die weltweit!

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611

Dienstag, 18. August 2009, 21:15

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Och nö, Pyramidenfrank und sein einsamer Schütze auch hier? Und genauso am stänkern wie in Franks Forum? :winks:

Aaalso, Franks dauernde Hinweise auf sein Forum, wo man ja nun die Wahrheit ganz einfach nachlesen kann, sind ermüdend. Jeder, der sich ernsthaft mit der Seite befasst hat kann mir beipflichten, dass dort halt auch nur ein Sammelsurium der heute gültigen Lehrmeinungsthesen zu finden ist. Die Aussage, dort die FAKTEN zu finden ist einfach nur überheblich! Und wem die Seite nicht genügt, der kann dann noch Frank´s Buch kaufen. Wobei es da aber auch brisante Diskussionen und die darin dargelegten "Fakten" gibt. Aber das ist ja gar nicht das Thema hier, sorry!

ES behauptet hier immer wieder, die Cheopspyramide sei unwiderlegbar das Grabmal des Cheops. Nun, so unwiderlegbar ist das aber nicht. Es gibt halt einen Haufen Indizien, die darauf schließen lassen. Aber leider keine Fakten.

* Die Inschriften in den Entlastungskammern sind strittig! Ohne wenn und aber! Sie könnten echt sein, müssen aber nicht.

* Dass es rund um die Große Pyramide Friedhöfe des Cheops-Clans und seines Beamtenapparates gibt, ist absolut unstrittig! Aber beweist das, das Cheops auch der Erbauer der Großen Pyramide war? Nein, es ist zwar ein gewichtiges Indiz, aber auch nicht mehr! Ebenso ist es denkbar, dass die Pyramiden in der 4. Dynastie schon standen und Cheops den unbändigen Wunsch hatte, im Schatten eben dieser Pyramide(n) auch sein Grab zu errichten. Und dass seine Familie und der Hofstaat da mitziehen, ist dann ja wohl leicht nachvollziehbar!

* Es gibt ebensoviele historische Berichte, die Cheops und seine Nachfolger als Erbauer der großen Pyramiden erwähnen wie solche, die das nicht tun und auf vorzeitliche Erbauer verweisen. Aber weil die offiziellen Ägyptologen dies negieren, werden solche Thesen als GreWi-Spinnerei fortgewischt!

Aber wie gesichert ist die Lehrmeinung letztendlich? Bis Gantenbrink seinerzeit den Verschlussstein im Schacht entdeckte, sah man es als gesichert an, dass die Schächte der Königinnenkammer nicht weiter als ca. 8 Meter reichen würden. Und was wissen wir heute? Zumindest, dass die Schächte deutlich weiter reichen.
Was will ich damit sagen? Einfach nur, dass alles, was wir heute zu Wissen glauben, schnell ganz anders sein kann. Also bitte hört auf, die (gut begründeten) Annahmen und Schlußfolgerungen als Fakten darzustellen.

Last one: Jan van Helsing hat ja nun wirklich eine Glaubwürdigkeit wie ein Stück Brot. Aber die Hinweise im Film auf Nilschlammrückstände auf dem Plateau und in den Kammern der Pyramide fand ich sehr interessant. Wie erklären sich die akkreditierten Fachleute diese Funde?

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612

Mittwoch, 19. August 2009, 00:19

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Ich will hier noch mal auf ein paar konkrete Sätze des Inquisitiongehilfen Einsamer Schütze eingehen:

Zitat

Zitat:
Soweit so gut. Woher wissen wir jetzt aber, dass Cheops der Bauherr war, wenn er scheinbar keine Lust hatte, es dick und fett in seine Grabkammer zu schreiben. Ist die Wissenschaft hier etwa voreingenommen? Wird hier gar krampfhaft an einem Weltbild festgehalten, für das es gar keine Beweise gibt? Falls ja, wäre das schon schlimm.

Zum Glück ist es aber nicht so wie Däniken es uns gern weismachen will. Es gibt nämlich Fakten in Hülle und Fülle, die Cheops als Baumeister ausweisen. Däniken führt leider immer nur Herodot auf, der im 5. Jh. v. Chr. Ägypten bereiste und ganz klar Cheops als Bauherrn nennt. Herodot mischt in der Tat braucbare Informationen mit wilden Räuberpistolen. Wäre er die einzige Quelle, könnte man schon zu Recht zweifeln.

Bei anderen Sachen ist die Lage da schon eindeutiger. Der deutlichste Hinweis auf Cheops wurde durch die Bauarbeiter der Pyramide hinterlassen. In den Entlastungskammern über der Grabkammer wurden Graffiti gefunden, die mehrfach den Namen des Cheops nennen. Diese Graffiti entstanden eindeutig vor bzw. wärend des Baus, keinesfalls danach.


Wie zuvor schon gesagt, die Sache ist bis heute strittig! Die sich mir als verständlich aufdrängende Frage ist, warum diese Graffitis nur in den von Vyse entdeckten Kammern vorhanden sind. Es gibt doch mittlerweile genug Stellen im Mauerwerk, wo rein theoretisch weitere Graffitis zu finden sein müssten. Also: schwaches Argument...

Zitat

Wer immer noch zweifelt, folge mir wieder nach draußen, denn überall auf dem Gizeh-Plateau wimmelt es von weiteren Hinweisen. Zum einen wäre da der Totentempel. Ja, Pyramiden stehen nicht einfach so in der Gegend herum, da gehören immer Zusatzbauten dazu, z. B. Taltempel, Aufweg und Totentempel. Bei Chephren und Mykerinos sind diese Tempel noch hinreichend erhalten, darum kennt man von diesen Herrschern auch viel mehr Statuen als von Cheops, weil diese Statuen nämlich in den Tempeln aufgestellt wurden. Bei der Cheopspyramide sieht das leider sehr viel schlechter aus, vom Taltempel ist wahrscheinlich gar nichts mehr übrig, da sich an der Stelle, wo er einst stand, jetzt ein modernes Dorf befindet. Vom Totentempel sind nur noch die Fundamente übrig. Demzufolge haben wir auch keine Statuen - keine vollständigen zumindest! Rund um die Pyramide wurden nämlich Fragmente von königlichen Statuen gefunden, einige sogar mit dem Namenszug des Cheops. Sein Totenkult wurde also eindeutig an der Cheopspyramide vollzogen. Ganz nebenbei kennen wir aus Gizeh übrigens noch die Gräber von mehr als 60 Totenpriestern des Cheops.


All das ist richtig! Nur beweist das nicht, das die Große Pyramide auch von Cheops erbaut wurde. Ich halte es für ebenso denkbar, dass Cheops seine Kultstätten an diesem schon bestehenden, auch für ihn "göttlichen" Bauwerk haben wollte. Wer weiß, vielleicht hat er sich auch tatsächlich Zugang zur Pyramide verschafft und sie als Grab genutzt??? Vergleichbar mit diversen Gräbern aus der christlichen Geschichte, die in/unter großen Kathedralen zu finden sind. Auerdem hat sich im Neuen Reich der berühmte Ramses II. augenscheinlich auch deutlich älterer Bauwerke bedient und ihnen durch seine Inschriften seinen "Stempel" aufgedrückt. Und doch wissen wir, dass er dort nicht der Bauherr war. Als Beispiel führe ich das viel diskutierte Relief im Sethos-Tempel an, wo Ramses die alten Inschriften zuspachteln ließ und dann seine eigenen anbrachte.

Zitat

Wo wir gerade bei Gräbern sind: Schau dir doch mal das Gebiet östlich der Cheopspyramide an: Da stehen drei kleine Pyramiden, in denen einst die Königinnen des Cheops bestattet wurden. Daneben noch mehrere Mastabas, hier sind die Söhne des Cheops bestattet. Die meisten dieser Mastabas tragen übrigens Inschriften, darum wissen wir eben auch, dass ihre Besitzer Söhne des Cheops waren. Weitere, weniger nahe Verwandte und hohe Beamte aus seiner Zeit liegen westlich der Cheopspyramide begraben.


siehe Ausführungen zuvor. Absolut unstrittig, dass diese Gebäude dort sind. Aber inwieweit ist hier der Beweis erbracht, dass Cheops die Pyramide auch erbaut hat?

Zitat

Kommen wir zuletzt nochmal zurück auf die Könignnenpyramiden: Im Totentempel einer dieser Pyramiden wurde während der Spätezeit eine Stele aufgestellt, die sogenannte "inventory stela" aufgestellt. Auf ihr wird ganz klar Cheops als Bauherr beschrieben.

Aber hallo, diese Stele stammt wie richtigerweise gesagt aus der Spätzeit. Beweiskraft? Nada! Die historischen Überlieferungen von Herodot und Konsorten werden oftmals als nicht beweiskräftig bezeichnet, weil diese "Reporter" weit nach dem Alten Reich lebten und mglw. auf Überlieferungsfehler ihrer Quellen hereinfielen. Tztztz, dies sollte man doch dann auch auf diese Stele anwenden, oder?

Zitat

Du siehst, es gibt eine Fülle von Fakten, die für Cheops als Bauherrn der Cheopspyramide sprechen. Würde es sie nicht geben, würde in der Wissenschaft auch ein reger Diskurs herrschen, wer denn nun der tatsächliche Bauherr war. Es gibt genug Pyramiden in Ägypten, die keinem Herrscher zugeordnet werden können. Da gibt es z. B. sieben kleine Pyramiden in Seila (im Faijum), Sinki (bei Abydos), Saujet el-Meitin, Ombos, el-Kula, Edfu-Süd und Elephantine. Lediglich die Pyramide von Seila lässt sich Snofru zuordnen, bei den anderen ist die Sache unklar, meist wird Huni oder Snofru angenommen, aber kein Forscher würde sich hinstellen und felsenfest behaupten, es könne nur ein ganz bestimmter Herrscher und niemand sonst gewesen sein, denn dafür ist einfach die Faktenlage viel zu dünn. Zwei weitere Pyramiden stehen in Masghuna, diese werden teils in die 12., teils in die 13. Dynastie eingeordnet, auch hier herrscht Unsicherheit und eine eindeutige Zuordnung kann erst erfolgen, wenn neue Fakten vorliegen.

Da wir aber bei der Cheopspyramide mehr als genug Fakten haben, ist auch ihre Zuordnung zu Cheops völlig eindeutig. Wenn du sie also unbedingt 5000 Jahre älter machen willst, musst du schon das ganze Alte Reiche um 5000 Jahre zurückdatieren. Auch das dürfte dir schwerfallen, denn zum einen gibt es in der Ägyptischen Geschichte bei aller Unsicherheit auch ein paar astronomische Fixpunkte, die ein Herumjonglieren mit Jahrtausenden nicht möglich machen. Zweitens wurden in Gizeh (auch direkt in der Cheopspyramide) organische Proben entnommen und nach der Radiocarbonmethode datiert und es kamen stets Werte um 2600 bis 2400 v. Chr. heraus.


Auch hier spricht ES dauernd von Fakten. Es sind aber keine Fakten, punktum! Es sind naheliegende Schlußfolgerungen, die aber jederzeit durch neue Funde widerlegt werden könnten. Es sei denn, die Ägyptologen haben recht und es können in den Pyramiden keine Entdeckungen mehr gemacht werden, weil schon alles erforscht ist.

Um es mal ganz deutlich zu machen: ich möchte hier keine Lanze für die ganzen wilden Theorien um mögliche Bauherren aus dem All oder so ähnlich brechen! Mich nervt es nur, dass sich einige "extremistische" Anhänger der offiziellen Lehrmeinungen so aufführen, als sei das Thema "Wer hat die Cheops-Pyramide erbaut?" und "Es war Cheops Grabmal" völlig zweifelsfrei bewiesen und alle, die etwas anderes behaupten oder auch nur in Erwägung ziehen, hätten einen "an der Klatsche".

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613

Freitag, 21. August 2009, 21:12

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

@Schemsu-Hor
Ein paar Dinge scheinst du offenbar übersehen zu haben (möglicherweise stehen sie aber auch in einem anderen Thread).

1. Die Inschriften in den Entlastungskammern enthalten nicht nur den Eigennamen "Chufu", sondern auch den Horusnamen "Medjedu". Der war aber zu Vyses Zeiten noch völlig unbekannt. Eine moderne Fälschung ist somit ausgeschlossen.

2. Bis in moderner Zeit gewaltsam Zugänge zu den Entlastungskammern gebrochen wurden, waren diese absolut unzugänglich. Die fraglichen Inschriften müssen also während des Baus angebracht worden sein. Und da nunmal Cheops genannt wird, ist die Bauzeit doch wohl eindeutig.

3. Zudem gibt es ja noch C14-Datierungen von organischen Substanzen aus dem Baumaterial der Pyramide, die eine Bauzeit in der 4. Dynastie bestätigen.

Entkräfte das erst mal, bevor du hier weiter von Inquisitionsgehilften redest. :mrgreen:
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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614

Freitag, 21. August 2009, 22:45

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat von »"Einsamer Schütze"«

@Schemsu-Hor

1. Die Inschriften in den Entlastungskammern enthalten nicht nur den Eigennamen "Chufu", sondern auch den Horusnamen "Medjedu". Der war aber zu Vyses Zeiten noch völlig unbekannt. Eine moderne Fälschung ist somit ausgeschlossen.

Sorry, darüber habe ich in der Literatur noch nichts gelesen. Für eine Quellenangabe wäre ich dankbar.

Zitat von »"Einsamer Schütze"«

2. Bis in moderner Zeit gewaltsam Zugänge zu den Entlastungskammern gebrochen wurden, waren diese absolut unzugänglich. Die fraglichen Inschriften müssen also während des Baus angebracht worden sein. Und da nunmal Cheops genannt wird, ist die Bauzeit doch wohl eindeutig.

Nun, hier ist für mich immer noch unklar, warum die Inschriften nur in den Kammern vorhanden sind, die von Vyse entdeckt wurden. Müssten in den anderen E-Kammern nicht auch Graffiti sein? Deshalb ist dies für mich gar nicht so eindeutig wie für dich und viele andere. Aber ich lasse mich gerne belehren (siehe obige Bitte um Quellenangabe).

Zitat von »"Einsamer Schütze"«

3. Zudem gibt es ja noch C14-Datierungen von organischen Substanzen aus dem Baumaterial der Pyramide, die eine Bauzeit in der 4. Dynastie bestätigen.

Hm, ist es nicht so, dass die C14-Datierungen von der angenommenen Regierungzeit abweichen? Mir sind Differenzen von 80 bis 500 Jahren geläufig. D.h. die Pyramide könnte auch aus Seneferu´s Zeit stammen oder sogar aus der Zeit VOR der 4. Dynastie. Ich behaupte ja nicht, die Pyramide stammt von Saurid und wurde vor der Sintflut gebaut. Aber auch die C14-Datierung belegt eben nicht eindeutig Cheops als Bauherr...

Zitat von »"Einsamer Schütze"«

Entkräfte das erst mal, bevor du hier weiter von Inquisitionsgehilften redest. :mrgreen:


Hehe, siehe oben... ;) Den Inquisitionsgehilfen nimm bitte nicht persönlich, aber da du mir nur als eisenharter Unterstützer der Aussagen von Frank bekannt bist und Frank auf mich den Eindruck macht, er sei auf einem Feldzug gegen Alle, die anderes als die Lehrmeinung behaupten, kam mir der Ausdruck in den Sinn... :winks: Also, nichts für ungut!

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615

Freitag, 21. August 2009, 23:16

Re: Neue Beweise gegen Grabstättentheorie des Cheops

Zitat von »"Einsamer Schütze"«

1. Die Inschriften in den Entlastungskammern enthalten nicht nur den Eigennamen "Chufu", sondern auch den Horusnamen "Medjedu". Der war aber zu Vyses Zeiten noch völlig unbekannt. Eine moderne Fälschung ist somit ausgeschlossen.


Ich habe gerade noch mal auf Frank´s Site dieses Thema angeschaut. Dort verweist er auf die Zeichnungen von Perring und Vyse, die Kartuschen zeigen, die unter einem Block verschwinden. Zitat: Dabei gibt es bereits bei Perring Indizien, die eine Fälschung ausschließen. Auf der Tafel mit der Cheops-Kartusche, Tafel VII, "North Side" bei Perring findet sich in der Mitte die im Bild links zu sehende Kartusche (um 90 gedreht). Eindeutig das Ende einer "Chufu"-Kartusche - die hinter den Bodenbalken verschwindet. Diese und andere Inschriften kann man noch bis in die Ritzen hinein verfolgen, an Stellen in die kein Fälscher hätte hineinschreiben können. Die einzige Möglichkeit wäre das Anheben der bis zu 70 Tonnen schweren Bodenbalken gewesen - unmöglich! Zitat ende Gibt es davon eigentlich auch Fotografien? Denn handschriftliche Zeichnungen von den Jungs als Beleg zu verwenden, die unter Verdacht stehen, selber ein wenig nachgeholfen zu haben, ist für mich zu wenig. Und Frank war doch sicher nicht persönlich in den Kammern, oder?
Die von ihm abgebildete Fotografie einer Kartusche von Prof. Stadelmann zeigt nur eine Kartusche, die nicht unter anderen Balken verschwindet.

Selbst wenn Sitchins Vorwurf bezüglich der "falschen" Hieroglyphe anerkannt entkräftet ist - für mich bleibt der Zweifel, weil die ganzen Graffiti eben nur in den von ihnen entdeckten Kammern vorkommen. Und ein Foto der ganzen Sache könnte mir sicher die Zweifel nehmen... ;)

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