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nasserHut

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646

Samstag, 3. Oktober 2009, 18:53

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Zitat von »"querdenker"«

Wir hatten alleine letzte Woche einen Tag mit 73 % Luftfeuchtigkeit , mach im Jahr wieviel ?
Dazu haben wir in und um Kairo in der Nacht im schnitt 20 Grad niedrigere Temperaturen , was da wohl mit der Luftfeuchtigkeit passiert ?
Nicht zu vergessen die 14,2 Tage Regen im Jahr das macht in 3,500 Jahren wieviel Tage an denen es rostet ?


Es hat keiner bestritten, dass Metall auch in Ägypten rostet! :roll:
Es rostet nur weitaus langsamer, als beispielsweise in unseren Breiten.

Heute waren es z.B. ganze 43% Luftfeuchtigkeit in Kairo. Falls du in der Lage bist den Schnitt dieser Woche zu errechnen, dann kannst du die Tage im Jahr mit einer LF über 70% an zwei Händen abzählen. Selbst wenn es etwas mehr wären, würde das nicht viel an der Tatsache ändern, dass Metall dort weitaus langsamer rostet.
Außerdem bestätigt jede Statistik meine Angaben.

Wo hast du denn den Schwachsinn her, dass es im Schnitt nachts 20 Grad kälter als am Tag ist in Kairo. Auch hier gibt es Statistiken. Da sind Nächte mit mehr als 10-12 Grad kälter als am Tag eher die Seltenheit. Und diese ach so kalten Nächte haben dann immer noch oft genug zwanzig Grad und mehr. 8-)

Nur mal als Beispiel das Wochenwetter in Kairo ( mit Nachttemperaturen ) :

http://www.aegypten-spezialist.de/wetter…e-aegypten.htmlwww.aegypten-spezialist.de/wette ... ypten.html[/url]

oder hier deine von dir oben verlinkte Seite:

http://de.weather.com/weather/local/EGXX0004de.weather.com/weather/local/EGXX0004[/url]

Und derzeit ist längst kein Hochsommer mehr. 8-)

Außerdem gibt es keine 14,2 Regentage in Kairo sondern im Schnitt 2-3 Tage im Jahr.

Ich gebe dir mal einen Tipp: Fahr doch einfach mal hin, denn so redest du wie ein Blinder von Farbnuancen.

Was wolltest du noch zu deinem Metall-Fisch-Fossil sagen ?
Da lagst du doch sicherlich, deiner Meinung nach, auch absolut richtig, oder ?

Menschen mit Rückrat sagen dann wenigstens, dass sie falsch lagen :twisted:, denn es ist ja nichts schlimmes ... für solche Menschen.
Aber wer hat heute schon noch Rückrat ?
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Montag, 5. Oktober 2009, 18:09

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Nach 1000 von Jahren ist Metall auch bei uns gerostet und sicher auch in Ägypten es stimmt man hat ungerostete Kupferwerkzeuge gefunden.
Aber diese waren meines Wissens an weitaus geschützteren Stellen als die erwähnten Rostflecken... wobei ich zugeben muss das der Einwand mit den Fossilien und ihren Eisenbeständen hier wirklich lächerlich war. :mrgreen:
Desweiteren können die Rostflecken durchaus von etwas anderem als Werkzeugen stammen und vorallem rosten unterschiedliche Metalle selbstverständlich unterschiedlich schnell... wobei ich keine Ahnung hab ob Eisen oder Kupfer schneller rostet.

Trotzdem es beseteht eine gewisse Chance das es wirklich Eisen(Titan)werkzeuge waren. - wobei ich keine Ahnung habe was das zu bedeuten hat.

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648

Montag, 5. Oktober 2009, 18:33

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

@ Interessierter

Zitat

Nach 1000 von Jahren ist Metall auch bei uns gerostet und sicher auch in Ägypten es stimmt man hat ungerostete Kupferwerkzeuge gefunden.
Es heißt verrostet oder korrodiert.

Zitat

Trotzdem es beseteht eine gewisse Chance das es wirklich Eisen(Titan)werkzeuge waren. - wobei ich keine Ahnung habe was das zu bedeuten hat.
Eisen, Titan??

Ich bezweifle das Werkzeuge aus Titan gefunden wurden.

Zum Streitthema von NaHu und Querdenker.

Wenn ihr mir die genaue Zusammensetzung des Materials sagt kann ich euch weiter helfen.


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649

Montag, 5. Oktober 2009, 18:55

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Da das Video leider nicht mehr da ist: ich nehme mal an, dass es sich um dieses hier handelt http://nuoviso.tv/wissenschaft/das-geheimnis-von-gizeh.html

Bei den entnommenen Proben scheint es sich um zwei verschiedene Erscheinungsformen zu handeln, wenn ich das richtig sehe.
Einmal etwas, dass sich scheinbar über das Gestein ergossen hat und zum anderen Einschlüsse im Stein.

Zu den Einschlüssen kann ich nur sagen, dass es in Ägypten Eisenerz-Lagerstätten gibt, in denen der Rohstoff abgebaut wird. Diese befinden sich ca. 200 km südwestlich von Gizeh. Ich möchte nicht ausschließen, dass sich auch im Gestein rund um Gizeh Eisenerz befindet. Auch Barium wurde gefunden, welches ebenfalls in Form von Baryt in den Eisenerz-Lagerstätten vorkommt.

Zu den "Ergussproben": mir kommt dabei in den Sinn, dass die alten Ägypter ihre Reliefs oft farbig gestalteten. Dies taten sie vorwiegend mit mineralischen Farbstoffen, beispielsweise nutzten sie dafür Metalloxyde.
Vielleicht ist man dort ja auf Farb-Überreste gestoßen, die bei der Zubereitung der Farben vergossen wurden?

Für diese Theorie habe ich natürlich keine Beweise, aber es wäre evtl. ein Denkanstoss....
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Montag, 5. Oktober 2009, 21:38

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Zitat von »"Lexidriver"«

Wenn ihr mir die genaue Zusammensetzung des Materials sagt kann ich euch weiter helfen.

Danke für das Angebot Lexidriver, aber die genaue Zusammensetzung weiß ich auch nicht. Eventuell erkennt man genaueres, wenn man den Film sieht.

@obsidienne

Ja, genau danke, das ist der Film.

Deine Gedanken dazu finde ich interessant. Zugegebenermaßen ist das alles Spekulativ ...
Vielleicht sollte man wirklich die näheren Ergebnisse der Untersuchungen von den Russen abwarten.

Zitat von »"Interessierter"«

Nach 1000 von Jahren ist Metall auch bei uns gerostet und sicher auch in Ägypten es stimmt man hat ungerostete Kupferwerkzeuge gefunden.

Das mit dem Rost in Ägypten ist wirklich so. Selbst Metallgestelle, z.B. auf Dächern, oder Gitter an Toren die Jahrhunderte alt sind, haben wirklich verhältnismäßig wenig Rost.
Ich bin mir selbst Augenzeuge 8-) . Wenn man das hochrechnet, dauert es wirklich sehr lange ( schätzungsweise etliche Jahrtausende ), bis da etwas so verrostet und zersetzt ist, dass nur noch z.B. ein Fleck im Untergrund vorhanden ist.
Aber auch das ist wieder nur rein spekulativ, so lange nichts bewiesen ist.

naHu
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Montag, 5. Oktober 2009, 21:57

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

@ NaHu

Leider funktioniert mein Internet nicht wirklich, aber ich werde mir das Video dann ansehen.

Und bei deinen Argumenten kann man dir nur recht geben, und wenn es ein noch so minderwertiges Metall ist, wenn nicht genügend Feuchtigkeit da ist, ist auch (fast)keine Reaktion zu erwarten.

Da ich eben viel mit Metallen zu tun habe kann ich dir aber sagen das es da gravierende Unterschiede gibt.
Hochlegierte Metalle korrodieren gar nicht, und dann gibt es Baustahl(St37, St52...), wenn du da mit "schwitzigen" Fingern drauf greifst hast du nach 15 Minuten eine deutliche Korrosion(kein Scherz! :shock: ).


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Montag, 5. Oktober 2009, 22:47

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Um mal aufzuzeigen, mit welchen Mineralien die alten Ägypter hantiert haben und auch welche Vorkommen es dort gibt, die man auch in den Analysetabellen des Videos antrifft, habe ich hier mal einiges zusammengestellt.
(Auch wenn es jetzt thematisch etwas trocken wird ;) )

Zuerst einmal möchte ich mich den Farbstoffen zuwenden:
Palette der ägyptischen Pigmente
• Ägyptisch Blau
• Ägyptisch Grün
• Eisenoxidrot
• Ockergelb
• Holzkohle


Ägyptisch Blau
Calcium-Kupfer-Silicat (CaCuSi4O10)
Ägyptisch Blau wird seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. gewonnen, indem ein Gemisch aus Quarzsand,
Calciumcarbonat, Kupfer(II)-oxid, Borax in einem Brennofen mehrere Tage lang auf ca. 900 bis 950°C
erhitzt wird.

Borax
Chemische Formel: Na2B4O5(OH)4·8H2O
Chemische Zusammensetzung: Natrium, Bor, Sauerstoff, Wasserstoff

Lapislazuli/Lasurit (blau)
Chemische Formel: (Na,Ca)8(AlSiO4)6(S,SO4,Cl)1-2
Chemische Zusammensetzung: Aluminium, Calcium, Chlor, Natrium, Silicium, Sauerstoff, Schwefel

Ägyptisch Grün:
Kupfer, Siliciumoxid und Calciumoxid

Malachit (grün) (Abbau am Berg Sianai)
Chemische Formel: Cu2(CO3)(OH)2
Chemische Zusatzinformation: Beimengungen von Zn,Co,Ni
Chemische Zusammensetzung: Kupfer, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff

Ocker/Rötel (rot und gelb)
abfärbendes Mineralgemisch aus Tonerde (d.h. Aluminiumverbindungen als Silikate, Oxide und Hydroxide) und Eisenoxidhydrat (Hydrat von III-wertigem Eisenoxid), bzw. natürlich vorkommende Verwitterungsprodukte von Eisenoxiden, Eisenhydroxiden, Eisensulfaten und Feldspat mit oder ohne Kalkgehalt.

und noch einige Mineralien, die im alten ägyptischen Reich vorkommen:
Pyrit/Markasit
Chemische Formel: FeS2
Chemische Zusammensetzung: Eisen, Schwefel
Kommt im ägyptischen Kalkstein vor. Der hohe Eisengehalt in den Einschlüssen (der ja laut Video durch Verwitterung über mehrere hunderttausend Jahre entstanden sein soll), könnte also von verwitterte Pyrit- bzw. Markasitknollen stammen.

Baryt
Chemische Formel: BaSO4
Chemische Zusammensetzung: Barium, Sauerstoff, Schwefel
Baryt bildet neben Gips auch die bekannten Wüstenrosen, die sich in der Wüste finden lassen und gerne als Souvenir gekauft werden.

Mangan
chemische Formel: Mn
z.B. aus der Kalahari, wurde in Ägypten zur Glasherstellung genutzt
kommt dort in allerhand verschiedenen Mineralien vor, daher auch zu viele chemische Zusammensetzungen, um sie hier aufzuführen.

Damit wäre also schon ein ziemlich großer Teil der chemischen Analyseergebnisse zumindest erklärbar, wenn man davon ausgeht, dass in Gizeh einst Handwerksstätten standen, in denen mit diesen Materialien gearbeitet wurde und auch mögliche natürlich vorkommende Bodenfunde wie z.B.den Pyrit in Betracht zieht.
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653

Dienstag, 6. Oktober 2009, 17:15

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

@ Lexidriver

Find ich gut, wenn davon mal jemand echte Ahnung hat.
Bin gespannt, was du mit den Angaben aus dem Video anfangen kannst !

@obsidienne

Wau, machst du dir eine Mühe :winks: . Ich glaube mich an einige Namen erinnern zu können, dass sie auch im Video genannt wurden.
Was mir explizit nicht aus dem Sinn geht ist, dass glaube ich auch Titan genannt wurde und das wäre doch überraschend bzw. interessant, oder ?

naHu
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654

Dienstag, 6. Oktober 2009, 18:02

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

@ naHu

Zitat

Was mir explizit nicht aus dem Sinn geht ist, dass glaube ich auch Titan genannt wurde und das wäre doch überraschend bzw. interessant, oder ?
Wenn es nicht in der natürlichen Form gefunden wurde, sondern bearbeitet oder ähnliches wäre das mehr als interessant.

Aber Titan ist gar nicht so selten anzutreffen.
Da ich leider das Video noch nicht schauen kann, kann ich nicht mehr dazu sagen.

Wurde es in Form von Ablagerungen, Spuren, Bodenproben...gefunden oder explizit als irgend etwas bearbeitetes(Werkzeug,...)?


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Dienstag, 6. Oktober 2009, 18:42

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Zitat von »"Lexidriver"«

Wurde es in Form von Ablagerungen, Spuren, Bodenproben...gefunden oder explizit als irgend etwas bearbeitetes(Werkzeug,...)?


So weit ich verstanden habe, als Ablagerung im Gestein, in ungewöhnlich hoher Konzentration, zusammen mit anderen Metallen in ebenfalls hoher Konzentration, die an der Oberfläche als bräunlicher Fleck ( Rost ) zu erkennen waren.
An neun verschiedenen Stellen in Gizeh wurden Proben entnommen und an 1 oder 2 davon wurde neben anderen, auch Titan gefunden.
Derzeit keine Garantie für die Angaben. Müßte mir den Film auch noch mal anschauen, ist schon einige Zeit jetzt her :? .

naHu
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Dienstag, 6. Oktober 2009, 20:32

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

@ naHu

Vielleicht findet man im Netz vertrauenswürdige Analyseergebnisse, anhand derer müsste man das schön vergleichen können.

Vielleicht ist ein kleiner Meteorit runter gekommen und der hat dann etwas Material verteilt was dort eigentlich nicht sein sollte?!


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Donnerstag, 8. Oktober 2009, 15:41

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

nasserHut,
ich habe jetzt einige Tage Daten gesammelt und antworte darum erst heute .
Bei den Tag und Nacht Temperaturunterschieden hast du recht das sind in der regel 10-12 Grad , da habe ich mich in der Tabelle vergriffen .
Bei den " Rostflecken " habe ich die die Häkchen vergessen , die Flecken sehen zwar wie Rost aus sind aber keiner .
Das ändert aber nichts daran , das sie in , an und um Fossilien in Kalkstein vorkommen und leicht verwechselt werden können .
Ein Metallfisch ist also nicht notwendig .
Was dieangeblichen 2-3 Tage Regen in der Gegend betrifft hätte ich dazu gerne eine Quelle , den meine sagt 14,2 Tage .
http://de.wikipedia.org/wiki/Kairo#Klimade.wikipedia.org/wiki/Kairo#Klima[/url]
Wie man sehen kann bezieht der Wiki-bericht seine Daten von hier
http://worldweather.wmo.int/059/c00248.htmworldweather.wmo.int/059/c00248.htm[/url]
besonders sollte man auf die 0,1 Regentage in Juni achten , die kann man rechnerisch nämlich nur erreichen wenn man vieljährige Daten kombiniert .
Was nun die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit betrifft ist dein Link unbrauchbar , er zeigt sie nicht an .
Auf meinem Link sieht man sie schon und wenn man jetzt wie ich in der letzten Woche nicht nur tagsüber reinschaut, stellt man fest das in der letzten Woche jede Nacht eine Luftfeuchtigkeit von über 70 % hatte , die Nacht auf Sonntag sogar über 80 % .
Wenn wir jetzt berücksichtigen das Eisen ca. im 15. vorchristlichen Jahrhundert nach Ägypten kam und was alles in den letzten 3.500 Jahren um die Pyramiden los war ergibt das auch genug Zeit das dort etwas echte Rostflecken hinterlies ohne das die Geschichte neu geschrieben werden muss.
Daneben haben obsidienne und Lexidriver ja auch noch andere Erklärungen gebracht .

Im übrigen solltest du vielleicht deinen Diskusionstil mal ändern , es ist irgendwie eine blöde Idee mit einem verbalen Tritt vors Schienenbein in eine Diskussion einzusteigen .

nasserHut

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Samstag, 10. Oktober 2009, 13:23

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Zitat von »"querdenker"«

Bei den " Rostflecken " habe ich die die Häkchen vergessen , die Flecken sehen zwar wie Rost aus sind aber keiner .
Das ändert aber nichts daran , das sie in , an und um Fossilien in Kalkstein vorkommen und leicht verwechselt werden können .

Solch eine Mühe hättest du dir nicht machen müssen ;) .
Dennoch: Ich verstehe immer noch nicht, wie du das meinst :?
Keine Ahnung, ob du dir den Film angeschaut hast. Worum es geht, bei den geologischen Gesteinsproben ist, nicht der optische Eindruck ( bräunliche oder sonstwelche Flecken im Gestein ), sondern um die Zusammensetzung, die die Analyse hervorgebracht hat ( hohe Konzentration von versch. Metallen ). Unter diesem Aspekt bestrachtet ist und bleibt deine Behauptung dass das Fosilien sein könnten schlichtweg falsch, denn Fosilien aus solchen Zusammensetzungen gibt es nicht, egal wie du es drehen magst :mrgreen: .

Das mit der Luftfeuchtigkeit, hmm mag sich auch immer wieder im Laufe der Jahrtausende geändert haben, weshalb ich letztendlich nicht stur darauf beharren möchte.
Fakt ist aber und daran dürfte nun mal nichts zu ändern sein, dass in dem Klima, dass seit doch schon sehr langer Zeit in und um Kairo und deshalb auch in Gizeh herrscht, Metall definitiv weitaus langsamer rostet, als in unseren Breiten.
Und das und nichts anderes war im Grunde meine Aussage. Wie lange es nun letztendlich unter Berücksichtigung aller Umstände, Metall-Zusammensetzung, Klima gesamt über Jahrtausende usw., benötigt, damit dieses Metall, was auch immer es in seiner hergestellten Form war, benötigt um nur noch ein dunkler Fleck im Gestein zu sein, wird sich eventuell aus weiteren Untersuchungen ergeben.

Zitat von »"Querdenker"«

Im übrigen solltest du vielleicht deinen Diskusionstil mal ändern , es ist irgendwie eine blöde Idee mit einem verbalen Tritt vors Schienenbein in eine Diskussion einzusteigen .

Nun ja mein lieber :winks:, erstens bist du in diese Diskussion hier eingestiegen und nicht ich, und das mit Behauptungen, die so, wie zum Großteil bewiesen, nicht gestimmt haben. Dann bleibst du mit kurzen, teilweise ebenfalls falschen Bemerkungen ich zitiere:

Zitat

Luftfeuchtigkeit in Kairo , heute 61 % .
Bei solcher Luftfeuchtigkeit rostet ungeschützetes Eisen in 1-2 Tagen .

Bei deiner Meinung, ehe du anfängst zu recherchieren.
Ich denke, wir sollten uns beide nicht über den anderen beklagen, sondern erstmal an die eigene Nase fassen, o.k. ;) ?

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Samstag, 10. Oktober 2009, 14:34

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

Wenn man bedenkt, dass Meteoriteneisen (was auch den hohen Gehalt anderer Elemente in den Proben erklärt) bereits um 4000 v.Chr. in Ägypten und Mesopotamien in Schmuckstücken und Speerspitzen nachgewiesen wurde, muss man eigentlich nicht weiter rätseln. Und selbst verhüttetes Eisen wurde bereits für einen Zeitraum zwischen 3000 und 2000 v.Chr. (also genau in der Regierungszeit von Cheops) in eben dieser Region nachgewiesen, wenn auch wiederum hauptsächlich für zeremonielle Zwecke, da es damals teurer als Gold war. Dass das ein russischer Physiker nicht weiß, ist zwar durchaus nachvollziehbar, lässt die ganze Untersuchung allerdings recht unseriös erscheinen.

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Samstag, 10. Oktober 2009, 14:59

Re: Interessante geologische Untersuchungen in und um Gizeh

nasserHut,
die letzten 2 Nächte seit meinem letzten Beitrag war die Luftfeuchtigkeit ebenfalls über 70 % und in der Statistik bei Wiki stehen auch noch 14,2 Regentage pro Jahr .
Ich habe ja schon beim letzten mal gefragt wo du die 2-3 Tage Regen und die an 2 Händen abzählbaren Tage mit über 70% Luftfeuchtigkeit her hast .
Scheinbar sind diese Behauptungen von dir mindestens so schlecht recheriert wie die Punkte die du an meinen Beiträgen kritisierst .
Wenn man sich übrigens sicher wäre was man da gefunden hat bräuchte man es nicht erst noch in den Labors umtersuchen , oder?

Klar rostet etwas in Ägypten langsammer als in unseren Breiten aber dafür haben wir dort einen zeitrahmen von rund 3.500 Jahren in denen dort Eisen rosten kann ohne das wir unsere Geschichtsbücher umschreiben müssen .

Nieselpriem ,
das die Ägypter schon vor der Eisenzeit Meteoriteneisen kannten ist bekannt , es war aber zu selten und wertvoll um so was irgendwo rumliegen zu lassen , darum halte ich die Erklärung für unwahrscheinlich .
Spuren in den Wänden der Steinbrüche dürften dazu nicht von Werzeugen oder liegengelasener Ausrüstung stammen , das gäbe nur eine äusserst dünne Verschmutzung die nach wenigen Jahren abgewaschen wäre .

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