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Davy Jones

mürrischer Meeresgeist

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Dienstag, 21. August 2018, 18:06

Da sieht man schön die Kante des Plateaus.
Noch interessanter ist aber, dass die Stadt mittlerweile um das Pyramiden-Plateau herum wächst.
Nur noch der Süden des Plateaus ist zur Wüste hin offen.

https://www.google.de/maps/place/Pyramid…62!4d31.1324955

lg Davy
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Freitag, 24. August 2018, 12:32

Reverse-Engineering der Cheops-Pyramide als technisches Bauwerk

Ich habe inzwischen mehrere Theorien zum Zweck der Cheops-Pyramide zur Kenntnis genommen und bisher
hat noch keine einer Überprüfung standgehalten.
1. Grabstätten-Hypothese

Die Cheops-Pyramide wird wesentlich älter sein als angenommen und zu Cheops Zeiten längst da gestanden haben.
Ich vermute sie wurde vorm dem Ende der letzten Eiszeit erbaut,.
Vielleicht war die Pyramide in Betrieb, als der Nil sein Flussbett nahe an der Pyramide hatte.
2. Dunns Theorie eines Kraftwerks zur Energieerzeugung aus Erdwellen oder so
Es gibt tatsächlich ein Erdbrummen (tieffrequenter Schall in der Erde), aber das im Milli-Hertz-Bereich.
Dunn mixt das mit der Schumann-Frequenz durcheinander, die sich auf stehende elektromagnetische
Wellen in der Atmosphäre zwischen Erde und Ionosphäre als kugelförmiger Resonator bezieht
und absolut nichts mit Schallwellen im Boden zu tun hat.
Die durch das Erdbummen übertragenen Energien sind auch zu schwach für eine Nutzung.
Desweiteren sollen in der Königinnenkammer Wasserstoff erzeugt worden sein, durch zwei Chemikalien
die durch den südlichen Luftschacht und den nördlichen Luftschacht zugeführt worden sein sollen.
Erstens enden diese Luftschächte blind innerhalb der Pyramide und zweitens waren sie in der
Königinnenkammer ursprünglich verschlossen, bis sie gegen Ende des 19. Jh. gewaltsam geöffnet wurden.
Der Erdschall soll dann auch noch in der großen Galerie installierte Helmholtz-Resonatoren angeregt haben.
Da liegen frequenzmäßig aber Potenzen dazwischen.
Auf geheimnisvolle Weise soll dann die akustische Energie plötzlich in Mikrowellen umgewandelt worden sein.
Irgendwie bemüht man dabei den piezoelektrischen Effekt.
Passt alles gar nicht zusammen.
3. Wasser-Pumpen-Theorie
Ein Ingenieur hat praktisch mit einem Modellnachbau der Cheops-Pyramide nachgewiesen, dass sie
als Wasserpumpe funktioniert.
Es gibt aber keinen Sinn Wasser aus den kleinen Öffnungen der nach draußen führenden Luftschächte der
Königskammer herauspumpen zu wollen.
Man hätte dann auch nicht den Aufwand mit dem Granit in der Königskammer betreiben müssen.
Ich halte diese Theorie aber teilweise für richtig und einleuchtend.
4. Was bleibt ist Reverse-Engineering Stück für Stück und ein Zusammensetzen wie ein Puzzle
bis sich ein stimmiges und sinnvolles Gesamtbild ergibt.
Man muss da Annahmen machen dürfen, um zu sehen, ob man zu einem stimmigen Gesamtbild kommt.
Interessant finde ich die Annahme, dass es sich bei der Königskammer samt Ausgang um ein akustisches
Konstrukt handeln könnte.
Jedenfalls läßt sich die Königskammer (als Resonanzkörper) und sein Ausgang als Hals als
Helmholtz-Resonator leicht berechnen.
Man kommt dabei auf eine Frequenz auf etwa 1,66 bis 1,8 Hz je nachdem mit welchen Abmessungen man
von der Königskammer rechnet, da verläßliche Quellen als Berechnungsgrundlage im Internet absolute Mangelware sind.
Wem diese Frequenzen für die Abmessungen des Raumes zu tief vorkommt, dem sei gesagt, dass nicht wie bei
elektromagnet. Wellen mit der Lichtgeschwindigkeit gerechnet werden muss, sondern mit der Schallgeschwindigkeit.
Die große Galerie als Transmission-Line mit einer Länge von Schallwellenlänge / 4 passt von ihrer Länge zwar nicht genau
aber liegt in der Größenordnung.
Auch hier geben die Quellen leider unterschiedliche Längen für die große Galerie an (46,7 m oder 48 m ?)
Bei Schall dieser Frequenz handelt es sich natürlich um Infraschall.
Vor dem Hintergrund, dass Wasser in der Cheops-Pyramide eine Rolle gespielt haben könnte, fällt mir ein,
dass Wasser für Infraschall ein sehr guter Leiter ist.
Elektromagnet. Wellen werden im Wasser dagegen schlecht übertragen und für niedrige Frequenzen (wegen Reichweite) bräuchte man
viel zu große Antennen.
Heutzutage setzt man Infraschall übrigens für Unterwasser-Kommunikation ein. Reichweite bis 1000km.
Frage:
Könnte es sein, dass die Cheops-Pyramide eine Infraschallquelle ist, die die Schallenergie in das Wasser einleitet zur
Energieübertragung an andere Stätten entlang des damaligen Nils ?
Vielleicht erlaubt die Cheops-Pyramide sogar gleichzeitig eine Energiegewinnung aus einer uns noch unbekannten Quelle.
Ich möchte anmerken, dass man unsichtbare elektromagnetische Wellen im Mittelalter auch als Blödsinn abgetan hätte
oder man wäre wegen Hexerei oder Ketzerei auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Fest steht, dass der Zweck der Cheops-Pyramide extrem wichtig gewesen sein muss, um einen solchen Aufwand
mit einer solchen Genauigkeit zu betreiben.
Zivilisationen betreiben üblcherweise dann eine großen Aufwand wenn es um folgende Dinge geht:
1. Das Überleben
2. Energieerzeugung, Energieverteilung und Energiespeicherung

3. Kommunikation
Natürlich kann ich mit dem Akustik-Kram genauso gut völlig falsch liegen, aber es erscheint mir zunächst als naheliegend.
Irgendwo muss man ja ansetzen.
Ich bin von Beruf übrigens Industrieelektriker und sehe was da ist (Cheops-Pyramide) und versuche es ohne schulwissenschaftliche
Scheuklappen zu analysieren.
Es hat in der Geschichte anerkannte Beispiele für technische Rückentwicklungen gegeben.
Man vergleiche dazu mal die vergleichweise fortschrittlichen Städte der alten Römer
mit denen des viel späteren Mittelalters.
Ich rechne damit, dass die Cheops-Pyramide vor dem Ende der letzten Eiszeit betrieben wurde als
der Nil wohl viel näher an der Pyramiden vorbeifloss (ehrlich: mir fehlt hier mal eine Quelle / ist nur eine Annahme)
Anhand des Bauwerks läßt sich feststellen, dass die Erbauer von einer technisch entwickelten Kultur stammen, die dann
irgendwie untergegangen ist oder sich technisch zurückentwickelt hat.
Das Ende der letzten Eiszeit könnte Katastrophen mit sich gebracht haben, die sich in der Sintflutgeschichte in den Keilschrifttafeln
und später in der Bibel niedergeschlagen haben.

Was meint ihr dazu ?
Danke im voraus für konstruktive Beiträge
Die Königskammer ist wie die Königinnenkammer mit Rosengranit ausgekleidet.
Beide Kammern kann man als Helmholtz-Resonatoren ansehen mit einem
Resonanzkörper (Kammer) und einem Hals (Zugang).
Die Resonanzfrequenz der Königinnenkammer würde liegen bei knapp 0,8 Hz.
Die Resonanzfrequenz der Königskammer würde liegen bei etwa 1,177 Hz.
Mit Hilfe der Fallsteine ließ sich der Hals des Königskammer-Resonators ändern und
damit dessen Resonanzfrequenz abstimmen.
Vermutlich hat man damit beide Resonanzfrequenzen exakt aufeinander abgestimmt.
Die große Galerie könnte als Transmission-Line gedient haben.
Die Nischen und Vertiefungen an den Seiten könnte einen Einbau aus Holz
getragen haben, um den Schall sozusagen zickzack laufen zu lassen, um

die große Galerie in ihrer Länge (relativ !) klein zu halten.
Hier ist ein Beispiel für eine Transmission-Line-Box:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transmissionline-Geh%C3%A4use
Die ursprünglich abgeschlossenen Luftschächte der Königinnenkammer sind mir allerdings noch ein Rätsel.
Sie könnten eine Funktion wie beidseitig geschlossene Orgelpfeifen gehabt haben, aber deren Frequenz passt nicht:
f = c /( 2 * Länge) mit c = Schallgeschwindigkeit

Die nach draußen führenden Luftschächte der Königskammer könnten auf irgendeine Weise dazu gedient haben,

die akustischen Schwingungen in der Königskammer anzuregen (oder auch nicht).
Vermutlich wurde auch Wasser hochgepumpt; deswegen die Felsenkammer und die Gänge dahin.
Die Verbindung könnte sein, dass Wasser Infraschall hervorragendst leitet (z.B. über 1000 km hinweg), s. als Beispiel die heutige Unterwasserkommunikation:
https://www.net.in.tum.de/fileadmin/TUM/…011-07-1_07.pdf
Ob die Pyramide auf eine uns noch unbekannte Weise selber in der Lage war Energie zu erzeugen, weiß ich nicht.
Jedenfalls könnte sie sich zur kabellosen Energieübertragung über Infraschall in Wasser entlang des Nils geeignet haben.
Interessant wäre jetzt eine seriöse Quelle mit Angaben zur Geschichte des Nilverlaufs vor 5000 bis 20000 Jahren, um
Hinweise zu bekommen, wann die Pyramide nahe genug am Nil war, um mit Wasser zu arbeiten.
Ich möchte noch anfügen, ob man mit den akustischen Anordnungen gezielt die Resonanzfrequenz der Pyramide
treffen wollte.
Das würde die großen Abmessungen der Pyramide erklären und auch ihre Bauweise als Pyramide, was
die stabilste Form ist.
Die Abmessungen der Resonanzkörper innerhalb der Pyramide fallen deswegen relativ gering aus, weil die
Schallgeschwindigkeit in Luft etwa 343 m/s beträgt.
Die Schallgeschwindigkeit in Kalksandstein dagegen liegt zwischen 2000 bis 3000 m/s.
Ich habe leider keine Formel um mir selber die Resonanzfrequenz des Bauwerkes Cheops-Pyramide ausrechnen zu können.
Kann jemand helfen ?

silvercloud

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828

Dienstag, 28. August 2018, 11:32

Hallo utnapishtim,

Zitat

Die Cheops-Pyramide wird wesentlich älter sein als angenommen und zu Cheops Zeiten längst da gestanden haben.
Ich vermute sie wurde vorm dem Ende der letzten Eiszeit erbaut,.
Vielleicht war die Pyramide in Betrieb, als der Nil sein Flussbett nahe an der Pyramide hatte.

Wie kommst du darauf? Es existiert doch sogar der Aufgang vom Nil bis zur Pyramide. Die Pyramiden liegen doch nicht isoliert da rum, um die Pyramiden herum gibt es doch viele Nebengebäude. Klassischer Fall einer isolierten Betrachtung. Frage, warst du schon mal da?
Und worauf fusst deine Vermutung?

Zitat

Es gibt aber keinen Sinn Wasser aus den kleinen Öffnungen der nach draußen führenden Luftschächte der
Königskammer herauspumpen zu wollen.
Man hätte dann auch nicht den Aufwand mit dem Granit in der Königskammer betreiben müssen.
Ich halte diese Theorie aber teilweise für richtig und einleuchtend.

Also, erst widersprichst du allem was in der Theorie hergeleitet wird, dann sagst du aber du hälst sie teilweise für richtig? Was denn nun?

Zitat

Vor dem Hintergrund, dass Wasser in der Cheops-Pyramide eine Rolle gespielt haben könnte, fällt mir ein,
dass Wasser für Infraschall ein sehr guter Leiter ist.

Und wieso sollte es das? Im Alten und auch aktuellen Ägypten ist Wasser zwar wichtig, mit dem Nil vor der Haustürm macht es doch keinen Sinn, wenn man mitten in ein Wüstenplateau etwas setzt, das mit Wasser zu tun haben soll. Vor allem, was hat die Pyramide denn mit Wasser zu tun?

Zitat

Könnte es sein, dass die Cheops-Pyramide eine Infraschallquelle ist, die die Schallenergie in das Wasser einleitet zur
Energieübertragung an andere Stätten entlang des damaligen Nils ?

Nein, sie steht auf einem Felsplateau in der Wüste, und nicht direkt am Nil. Abgesehen davon, warum sollte man das tun? Schall ist nichts weiter als Wellenbewegungen von Molekülen. Ein Impuls der sich fortpflanzt.

Zitat

Vielleicht erlaubt die Cheops-Pyramide sogar gleichzeitig eine Energiegewinnung aus einer uns noch unbekannten Quelle.

Und vielleicht existiert ja auch das Fliegende Spaghettimonster. In gewisser Weise existiert es ja tatsächlich, wenn auch nur als Idee bzw. Persiflage. Das sind nette Ideen, aber wo sind die Beweise, Indizien, Belege, etc.?

Zitat

Ich möchte anmerken, dass man unsichtbare elektromagnetische Wellen im Mittelalter auch als Blödsinn abgetan hätte
oder man wäre wegen Hexerei oder Ketzerei auf dem Scheiterhaufen gelandet.

Da liegst du leider völlig falsch. Wenn es so gewesen wäre, dann hätte es im "Mittelalter", dass es so als Zeit gar nicht gab, ja auch keine Fortentwicklung geben können. Und das eine (Elektromagnetismus) ist ein immer vorhandenes und beweisbares Naturgesetz. Deine Theorie entbehrt jedoch jeglicher Beweise, Hinweise oder wissenschaftlicher Ansätze.

Zitat

Fest steht, dass der Zweck der Cheops-Pyramide extrem wichtig gewesen sein muss, um einen solchen Aufwand
mit einer solchen Genauigkeit zu betreiben.
Zivilisationen betreiben üblcherweise dann eine großen Aufwand wenn es um folgende Dinge geht:
1. Das Überleben

Richtig, und für den einzelnen Ägypter war es extrem wichtig, dass der Pharao nach seinem Tod seinen Platz auf der Sonnenbarke einnehmen konnte. Das galt als Überlebenswichtig. Und damit ist der Grund erfüllt.

Zitat

2. Energieerzeugung, Energieverteilung und Energiespeicherung

Nein, das sind moderne Anforderungen. Im Altertum gibt es dafür keinen Bedarf, zumindest nicht in den Mittelmeerkulturen. Auch findet sich weder bei den asiatischen, noch den amerikanischen Hochkulturen hierfür ein Beleg. Woher kommt also diese These?

Zitat

Ich bin von Beruf übrigens Industrieelektriker und sehe was da ist (Cheops-Pyramide) und versuche es ohne schulwissenschaftliche
Scheuklappen zu analysieren.

Ja, seufz, das merkt man. Vielleicht solltest du dir erstmal ein bisschen Allgemeinbildung im Bereich Altes Ägypten aneignen. Du ignorierst gesellschaftliche und soziale Gründe bzw. Anforderungen im Kontext der Zeit völlig, stellst kühne Thesen ohne Beweise auf und bleibst bis jetzt Begründungen schuldig, woher denn deine Ansichten stammen. Und Wissenschaft hat keine Scheuklappen, das ist einfach Unfug. Wissenschaft und Wissen schließt nichts aus. Aber Wissenschaft fordert Beweise und Belege. Ohne die ist es keine Wissenschaft, sondern Träumerei.

Zitat

Man vergleiche dazu mal die vergleichweise fortschrittlichen Städte der alten Römer
mit denen des viel späteren Mittelalters.

Und was soll ich da vergleichen? Du meinst die zurückgegangene Infrastruktur? Um die zu unterhalten bedarf es einer starken und überregionalen Infrastruktur. Nicht das Wissen um Kanalisation oder Wasserversorgung ist verloren gegangen, sondern schlicht die Möglichkeit zur Umsetzung. Auch hier würde ein bisschen mehr "Schulwissenschaft" dir besser zur Gesichte stehen.

Zitat

Ich rechne damit, dass die Cheops-Pyramide vor dem Ende der letzten Eiszeit betrieben wurde als
der Nil wohl viel näher an der Pyramiden vorbeifloss (ehrlich: mir fehlt hier mal eine Quelle / ist nur eine Annahme)

Eben, du stellst eine Theorie auf, ohne den geringsten Hinweis oder Beleg. Wissenschaftlich ist das nicht. Eine wissenschaftliche These nimmt die vorhandenen Fakten und Hinweise und versucht diese in einen sinnvollen Kontext zu setzen. Du stellst hingegen eine Theorie auf und suchst dann nach Belegen und eventuellen Hinweisen.
Und der Verlauf des Nils ist ziemlich gut dokumentiert. Die Existenz von Totentempeln und Nilaufwegen blendest du völlig aus. Wieder fehlendes Wissen? ;)

Zitat

Anhand des Bauwerks läßt sich feststellen, dass die Erbauer von einer technisch entwickelten Kultur stammen, die dann
irgendwie untergegangen ist oder sich technisch zurückentwickelt hat.

in wie weit lässt sich das feststellen? Streitest du ab, dass die Ägypter jener Zeit dazu das Handwerkszeug gehabt hätten? Da muss ich dich enttäuschen, der Bau der Pyramiden war technisch mit den Mitteln die zur Verfügung standen ohne weiteres möglich. Das ist hinlänglich bewiesen.

Zitat

Das Ende der letzten Eiszeit könnte Katastrophen mit sich gebracht haben, die sich in der Sintflutgeschichte in den Keilschrifttafeln
und später in der Bibel niedergeschlagen haben.

Das erste Mal, dass du was geschrieben hast, was stimmt und auch allgemeine Lehrmeinung ist. Nur, was hat das mit den Pyramiden zu tun? Die letzte Eiszeit ist vor rund 16.000 Jahren zu Ende gegangen. Die Pyramiden sind ungefahr 6.000 Jahre alt. Haben wir also eine Differenz von 10.000 Jahren die du nun füllen musst. Mit einer Hochkultur, für die es keinerlei Beweise oder Hinweise gibt? Die keinerlei Spuren hinterlassen hat? Und man kann technisch messen, wie lange die Pyramiden schon da rumstehen. Man hat die Hütten der Arbeiter gefunden, die sie gebaut haben. Man hat im Mörtel (ja, es gibt Mörtel an den Pyramiden) Spuren von Gräsern und Getreide gefunden, deren Alter man bestimmten kann. Das ignorieren wir dann einfach mal? :shock:
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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 20:33

Was sagt ihr zu dem bericht ?


http://atlantisforschung.de/index.php?ti…ägyptern_erbaut


Ich persönlich glaube da doch stark an die prä astronautik
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830

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 21:09

"Wir müssen von allen liebgewonnenen Thesen, Hypothesen, Hilfsrekonstruktionen mit ihren Unterthesen Abstand nehmen, die im Laufe der Zeit von der Ägyptologie, der Archäologie und den Historikern über die Pyramiden von Gizeh (Al Jzah) und ihre Errichtung jemals aufgestellt wurden. Der Grund: es kann unmöglich so gewesen sein."

In der Folge wird niemals ne Begründung genannt für "Kann nicht so gewesen sein" - abgesehen von "Leute haben versucht es nachzumachen; es ging zwar, aber es war schwer und hat gedauert".
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 23:07

Klahr ich glaub auch das 1000 - 10000 ägypter (ich nehme an zum gross teil sklaven oder so) in 20 jahren und unter folter safe ne pyrame gebaut bekommen haben. Mir gehts eher um die mathematik und astronomie dahinter.
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832

Montag, 15. Oktober 2018, 16:36

Zitat

Klahr ich glaub auch das 1000 - 10000 ägypter (ich nehme an zum gross teil sklaven oder so) in 20 jahren und unter folter safe ne pyrame gebaut bekommen haben. Mir gehts eher um die mathematik und astronomie dahinter


In dem Satz stecken so viele falsche Aussagen:

Am Bau der Pyramiden haben so gut wie keine Sklaven mitgearbeitet. Es galt bei den Ägyptern als Ehre am Bau mitzuarbeiten. Die Arbeit selber war zwar schwer, aber das war die Feldarbeit auch. Der Vorteil war, man bekam gutes und nahrhaftes Essen und Bier.

Folter oder Peitschen gab es definitiv nicht beim Bau

Astronomie und Mathematik waren auf dem Stand der Zeit. Andere Hochkulturen in dieser Zeitschiene waren ebenso weit oder sogar weiter als die Ägypter.

Warum nur fällt es den Menschen so schwer zu akzeptieren das wir aus uns selbst heraus pfiffig genug sind?
Silver

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833

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 15:30

Zitat von »Silvercloud«

Warum nur fällt es den Menschen so schwer zu akzeptieren das wir aus uns selbst heraus pfiffig genug sind?
"Wenn ich selber nix denk und tu, dann trau ich den Anderen auch nix zu"
...oder so ähnlich hieß es doch. :)

Was die Mathematik und Berechnung der Pyramiden angeht: Es stehen doch genug Pyramiden im Wüstensand herum, wo die Berechnungen nach hinten losgegangen sind.
Es gibt während des Baus aufgegebene Pyramiden und zum Beispiel auch die Knickpyramide von Dahshur (welche, hätte man so weiter gebaut, statische Probleme bekommen hätte; guckt euch Bilder an). Da ist doch eindeutig eine Lernkurve und Try-and-Error zu erkennen.

Wirklich rätselhaft bei den Pyramiden von Gizeh ist noch das Rampensystem, mit welchem die Steine nach oben gebracht wurden.
Bei der Höhe der Pyramide muss dieses Kilometer-lang gewesen sein. Das ist eine Menge Sand.

lg Davy
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834

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 12:13

Zitat von »wikipedia«

In der Nähe der Cheops-Pyramide wurde eine riesige Rampe ausgegraben, die von den Steinbrüchen westlich der Sphinx auf das Pyramiden-Plateau führt, bis östlich der Königinnenpyramiden.[177] Die sorgfältig aus Lesesteinen konstruierte Rampe ist 5,4 bis 5,7 m breit, enthielt zwei parallele Mauerzüge und war mit Mörtel bestrichen. Die Rampe ist auf einer Länge von 80 m erhalten geblieben. Die heute entfernte Auffüllung enthielt Siegelabdrücke mit dem Namen Cheops.[178] Vermutlich diente die Rampe der Lieferung der Gesteine auf das Plateau, möglicherweise aber nicht für die Pyramiden, sondern für eine Mastaba der späten 4. Dynastie (Mastaba G 5230).[179]


Naja, nur weil es lang war, heißt das ja nicht unmöglich. Und der Aufwand für die Rampe war nun im Vergleich zur Pyramide eher geringer. Und man hat ja nun etliche Rampen an anderen Pyramiden gefunden. Insbesondere an den aufgegebenen.
Silver

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 15:18

Zitat von »Silvercloud«

Naja, nur weil es lang war, heißt das ja nicht unmöglich.
Ich sprach ja auch nicht von "unmöglich". Seid doch nicht immer gleich drauf erpicht das Gegenüber zu bekämpfen. ;)

Zitat von »Silvercloud«

Und man hat ja nun etliche Rampen an anderen Pyramiden gefunden. Insbesondere an den aufgegebenen.
Die Cheops ist aber die Größte. Zusammen mit 3 anderen mit Abstand die Größte.
Und je höher das Ziel desto länger (überproportional) die Rampe.

Zudem wurden verschiedene Rampen an den verschiedenen Pyramiden gefunden. Manche wirklich starr grade aus und lang, andere im Zickzack direkt an der einen Seite der Pyramide hoch. Wieder andere spiralförmig um die Pyramide hoch. Das ist halt für die Cheops noch unbekannt.
Dein Wikipedia-Zitat beschreibt übrigens "nur" den Weg der Steine zur Pyramide hin. Nicht aber den Weg hoch.

Zitat

Und der Aufwand für die Rampe war nun im Vergleich zur Pyramide eher geringer.
Geringer vielleicht, aber definitiv nicht zu unterschätzen.
Wird die Rampe spiralförmig um die Pyramide rum gebaut, so drückt auch das komplette Eigengewicht der Rampe auf die Pyramide ein. Das ist statisch auch zu beachten.
Wird die Rampe starr gradeaus gebaut drückt nur ein geringer Teil auf die Pyramide ein. Der Rest geht aber Kilometerweit in die Wüste hinaus. Der Schlussstein musste immerhin auf 140m hoch.

Und nochmal als Disclaimer: ich glaube niht, dass da was unmöglich war und von Wookies gebaut werden musste.
Ich halte es nur für Spannen, dass wird stand heute nicht wissen wie genau die Steine da hoch gekommen sind, und das genau dieser Vorgang selbst schon eine Meisterleistung war.

lg Davy
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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:51

Ne Möglichkeit, die Steine ohne eine Rampe ziemlich platzsparend zu heben, ist mithilfe von Keilen, die unter die zu hebenden Steine gehämmert werden.

Für die einige Tonnen schweren Steine des Kernmauerwerks reichen Holzkeile allemal aus, wie's dann damit aber bei den über 50 Tonnen schweren Steine über der Königskammer ausschaut, keine Ahnung. Die Königskammer und deren Entlastungssteine sind aber auch nicht in 140 Meter Höhe. Da hätt's vielleicht auch noch ne Rampe geben können.
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Freitag, 19. Oktober 2018, 12:08

Keile?
Stelle ich mir ehrlich gesagt schwer vor so einen Außenstein über sich selbst zu heben (sprich auf den nächsten Stein rauf).
Oder übersehe ich da eine genial-einfache Methode?

lg Davy
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838

Freitag, 19. Oktober 2018, 12:37

Die Keile schlägt man unter den Stein, der hebt sich dadurch nen Stück, dann packt man was darunter, und setzt neue Keile. Damit könnte man den Stein dann beliebig hoch "heben". Man braucht halt Platz für den Stein selbst und die Leute, die drum herum stehen um die Keile darunter zu schlagen. Zeit und Manpower waren ja nicht das Problem. Wüsste also nicht, warum es nicht so gehen sollte.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Knurzhart« (19. Oktober 2018, 12:51)


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