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res

Herr der Zahlen

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301

Freitag, 16. Juli 2010, 17:03

Wenn du dir die Mühe machen würdest und es liest, dann würdest du schnell feststellen, dass es auf dieser Erde erst gar keine Not und auch keinen Mangel gegeben hätte wenn die Regierung die Techniken der weisen Leute genutzt anstatt zerstört oder, zu kriegerischen Mitteln, umgebaut hätte.
Viele Lösungen der Menschheitsprobleme beinhaltet die Natur bereits, hilfe von Außerhalb war bis vor noch gut 30 Jahren gar nicht nötig.
rst jetzt wo die Mutter Erde kurz vor dem Tod steht mischen sich unsre Raumgeschwister ein und zB das Magnetische Feld aufrecht zu erhalten. Dieses wäre ohne sie schon längst zusammengebrochen und unsere Erde hätte aufgehört sich zu drehen. Das wird sie zwar früher oder später eh, um dann nach dem Polsprung in die andere Richtung zu drehen aber dafür ist es noch zu früh. Panik würde ausbrechen.

Ich habe nur die erste Seite gelesen und habe dann aufgehört, aber wenn der soviel Ahnung von Physik hat wie du, dann lohnt es sich sowieso nicht, außer man will was zum lachen haben.
Das Magnetfeld der Erde hat sich schon öfters umgepolt, aber dabei ändert sich nichts an der Drehung der Erde. Das verhindert schon der Drehimpulserhaltungssatz. Das einzige was sich ändert ist, dass dann der magnetische Nordpol im Süden und der magnetische Südpol im Norden ist. Allerdings hätte ein zusammenbrechen des Magnetfelds schon einige Probleme, z.B. wären Satelliten und Stromnetze mehr der kosmischen Strahlung ausgesetzt. Allerdings bildet sich ein Schwaches Magnetfeld automatisch wenn geladene Teilchen auf die Atmosphäre eindonnern. Also ganz ohne Magnetfeld werden wir nie sein.

So jetzt muss ich die Kurve bekommen um keine Prügel zu bekommen.
Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, ich glaube nicht an eine Seele und ich glaube nicht an irgendwelche Wesen die uns helfen müssen. Die Welt kommt auch ohne uns gut zu recht und findet ihren Weg. Da können wir noch so viele Bohrinseln in die Luft jagen oder Atombomben werfen, nach einigen Jahrhunderten wird die Natur sich alles wieder zurück geholt haben.

edit
Man kann ja den Thread ein wenig Teilen in On Topic und den Schmarn was Nina86 meint (keine Ahnung wie der Titel heißen soll)
Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
Tötet alle Schmetterlinge!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »res« (16. Juli 2010, 17:16)


Carnie

Nachwuchsvampir

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302

Freitag, 16. Juli 2010, 22:26

Ich glaube ebenfalls an ein Leben nach dem Tod, ich werde morgen mal aus einem Artikel Theorien zum Nahtoderlebnis zusammenfassen. Aber ich denke, das es so ein Erlebnis wirklich gibt, die vielen Menschen die davon berichten sind meiner Meinung nach schon ein Beweis. Mehr dazu aber morgen ich muss für heute erstmal oofline gehen!
~A line is a dot that went for a walk~

Carnie

Nachwuchsvampir

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303

Samstag, 17. Juli 2010, 20:49

Was könnten Gründe für OBE's und Nahtoderfahrungen sein?

Viele Menschen berichten über Nahtoderfahrungen oder OBE's. Die Wisschenschaftler streiten darum, in wiefern diese Erlebnisse ernstgenommen und ein Zusammenhang zwischen Körper und Seele erforscht werden kann.
Die meisten Wisschenschaftler gehen davon aus, das mit unserem Tod auch die Seele stirbt, und es deswegen kein Leben nach dem Tod geben kann.

Sie begründen dies mit neurophysiologischen Vorgängen oder abnormalitäten, wie z.B. zu wenig Sauerstoff im Blut, zu hoher Endorphin Ausstoss oder die Erwartung des Patienten zu sterben. Kurz gesagt: Wissenschaftler halten diese Erlebnisse für Halluzinationen oder Fantasien. Für alle, die aber an ein Leben nach dem Tod glauben, bedeutet es mehr. Denn viele Menschen berichten hinterher, durch einen hellen Tunnel gegangen zu sein, verstorbene Verwandte getroffen zu haben usw.

Nun hat sich eine Handvoll Wissenschaftler zusammengetan und versucht herauszufinden, wie diese Erlebnisse wirklich zu bewerten sind. Das überraschendste daran waren die Berichte die Nahtodpatienten hinterher an die Wissenschaftler gaben: So konnten einige genau erzählen was der Arzt für Instrumente nutze, Unterhaltungen zwischen den Ärzten wiedergeben usw. Die Ärzte und Assistenten bestätigten die Richtigkeit der Dialoge und anderen Geschehnisse.

Ausserdem wurden Tests mit Karten durchgeführt: Im OP Saal wurden Karten mit Symbolen an den Monitoren, die sich seitlich am Bett der Patienten befanden angebracht. Einer der Patienten brauchte eine Notbehandlung während der Op, er verlor das Bewusstsein, war aber nicht klinisch tot. Dennoch berichtete er hinterher, einen Teil der Op "von oben über dem Bett schwebend" gesehen zu haben. Die Karte habe er aber nicht sehen können (was dazu führte das die Karten später unter der Decke angebracht wurden, da angenommen wird, das bei einer OBE Erfahrung der Patient zuerst an die Decke sieht, bevor er auf sich selbst schaut.)

Eine andere Patientin fragte den leitenden OP Arzt später warum man ihr während der OP einen pinken Lutscher aus dem Mund nahm. Was die Frau als "Lutscher" wahrnahm war eigentlich ein Katheder, an dem ein pinker Schwamm angebracht war. Der Arzt bestätigte später, diesen Katheder benutzt zu haben.

Trotz all dieser Berichte und Erzählungen von Patienten sind viele noch skeptisch, wenn es um diese Erfahrungen geht. Denn was wirklich im Gehirn während solcher Vorgänge geschieht, ist nicht erforscht. Um dies zu tun, so berichten Wissenschaftler müsste man tief im Gehirn Elektroden anbringen, die Vorgänge messbar machen können.


(Quelle: "Paranormal Magazine" Ausgabe 50. Inhalt frei wiedergegeben)
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tirichl

Poltergeist

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304

Donnerstag, 19. August 2010, 12:22

Also mich persönlich nervt es, wenn die menschen immer erst alles erforscht haben wollen, um dran glauben zu können. Das mit dem leben nach dem Tod kann man ja auch schlecht erforschen, oder?!
Hier ist also jeder auf seine eigenen Träume und gedanken angewiesen. Auch bei paranormalen Dingen wie geistern, magie usw....- wie kann man solche Dinge wissenschaftlich beweisen, wo sie doch gegen alle möglichen Gesetze der Wissenschaft, Physik, Ethik usw verstossen? Ich persönlich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher wie, aber ich könnte mir zum beispiel etwas im Sinne von astralreisen vorstellen. Was das "Paradies" betrifft (Ich möchte die extrem religiösen Menschen hier nicht verärgern, dies ist meine persönliche Ansicht) glaube ich auch, dass das nur von Menschen erdacht ist um sich den Tod erträglicher zu machen. Aber es gab sicherlich viele Menschen die wirklich daran glauben( geglaubt haben).Ich finde, dass ist ein schöner gedanke und letzendlich weiß doch keiner genau, was nach unserem ableben kommt ;)
lg Tilmann

PS: wie gesagt, ich möchte hier die kirche und gläubige Menschen nicht abwerten
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!



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Black Cat

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305

Mittwoch, 25. August 2010, 14:11

Ich glaube das ein Teil der Religion daraus besteht,zu glauben,ohne genau zu wissen was passieren wird.
Ich habe mir in letzter Zeit leider viel zu wenig Gedanken über meinen Glauben oder über das Leben nach dem Tod gemacht.
Bin mal ne Zeit lang zwischen allen möglichen Religionen umhergeschwirrt,aber entschieden hab ich mich nie wirklich.
Ich bin aber Momentan überzeugt davon,dass es nach dem Tod etwas geben wird,es wird nicht alles einfach vorbei sein.
Was es genau sein wird,da muss ich mir für mich erst nochmal Gedanken drüber machen,aber ich glaube es wird etwas Paradiesähnliches sein,wie es im Christentum beschrieben wird.
Zu den Nahtoderfahrungen denke ich das es ein Beweis für ein Leben nach dem Tod sein könnte,aber nicht sein muss.
Es gab jedenfalls mal eine Studie,da wurden 200 Leute nach solchen Erfahrungen direkt befragt,und fast alle gaben an,dass sie einfach ein Gefühl von undendlicher Glückseeligkeit verspürt haben.
Was danach passierte war aber von Religion zu Religion unterschiedlich.
Soll sich jeder selber sein Urteil drüber bilden können.
Lg Black Cat
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
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ad_santiago

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306

Mittwoch, 25. August 2010, 15:06

Zitat

und fast alle gaben an,dass sie einfach ein Gefühl von undendlicher Glückseeligkeit verspürt haben.

Kein Wunder bei massiver Ausschüttung von Serotonin...

Zitat

wie kann man solche Dinge wissenschaftlich beweisen, wo sie doch gegen alle möglichen Gesetze der Wissenschaft, Physik, Ethik usw verstossen?

Ja, wie kann man Dinge beweisen, die gar nicht existieren? Gute Frage. Die Frage ist eher: warum sollte man das beweisen wollen?

Zitat

die vielen Menschen die davon berichten sind meiner Meinung nach schon ein Beweis

Sie sind lediglich ein Beweis für bestimmte Vorgänge beim Sterbeprozess, die vereinzelt stattfinden können (aber nicht müssen). Bislang gibt es keinen zwingenden Grund, anzunehmen, dass etwas jenseits der physisch-neuronalen Ebene stattfindet.

Zitat

Das mit dem leben nach dem Tod kann man ja auch schlecht erforschen, oder?!

Hm, ich dachte, genau den selben Beitrag vor kurzem schon einmal kommentiert zu haben. Wie auch immer: da ich "Glauben" als unsinnig und überflüssig ablehne, sehe ich es auch nicht als zwingend nötig an, ein sicheres Konzept über den Nach-Todes-Zustand haben zu müssen - viele "kann sein" und ein "wahrscheinlich" müssen dann eben mal ausreichen. Nimmt man die Begrenztheit des menschlichen Lebens an, ist aber jedes Nachtodes-Konzept, das dem Menschen ein besseres Leben ermöglicht, zu befürworten; die Frage wäre dann nur, ob auch ein intersubjektiver Realitätsanspruch besteht.

santiago
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307

Freitag, 3. September 2010, 11:52

Also ich glaube das unsere Seele im Jenseits oder wo auch immer ein neues Leben Plant und sich dabei ein paar Negative Eigenschaften ins neue Leben nimmt um diese zu erforschen oder zu lernen wie man damit Lebt. Sicherlich wen man 10.000 mal wiedergeboren wird oder wie oft auch immer kommt da ziemlich vieles Negatives dazu. Ich denke aber das die Seele auch mal im Jenseits bleibt und dort wieder frische Energie für das neue Leben tankt.
Vielleicht werden wir ja auch sofort wiedergeboren und meine Theorie ergibt Null sinn wer weiß wer weiß. Ich schätze jedoch nicht das wir in die Hölle oder in ein Paradies kommen, jedoch können wir nicht wissen was wirklich passiert bis wir es erlebt haben oder? ;)

lg
Ist es von Wert sich anzupassen, um Respekt zu bekommen? Oder reichen gar die Taten, die ein Mensch vollbringt um Respekt zu bekommen?
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308

Freitag, 3. September 2010, 18:43

Ich glaube, dass die Anteile unserer Selbst, die wir mit dem parawissenschaftlichen Begriff PSI bezeichnen, weiterexistieren nach dem Tode. Was dahinter steckt kann jedoch weiterhin erforscht werden, womit ich einem meiner Vorpostings widerspreche. Menschen, die nicht an PSI glauben, tun mir von daher im Mindesten leid, da sie den Schlüssel zu den Geheimnissen der seelischen Inkarnation weniger gewahr werden können. Ohnehin ist es weniger eine Frage des Glaubens als eine der unmittelbaren Erfahrung und Eingebung.

Wenn aber die unsterbliche Seele im Besitz unserer leiblichen Hülle ist, so wird der nach dem Tode dahingeschiedene Rest unseres PSI nicht die physikalische Welt verlassen, wohl aber den Umkreis einer biologisch-organischen Umgebung. Im weitesten Sinne bedingen die mentale und materielle Essenz einander, und Leben ist eine Verbingung aus beidem. Existenz ist aber ein Begriff, dem wir sowohl unserem Psychischen als auch dem Körperlichen zuschreiben. Insofern ist das erstere nur vergänglich, solange wir den Glauben daran verlieren.
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309

Freitag, 3. September 2010, 18:54

Zitat

Ohnehin ist es weniger eine Frage des Glaubens als eine der unmittelbaren Erfahrung und Eingebung.

Erfahrung/Eingebung ist keine Basis für intersubjektive Erkenntnis. Es ist hinlänglich bekannt, dass unsere subjektive Wahrnehmung uns täuschen kann. Eine Theorie auf Basis subjektiver Erfahrung ignoriert alle Grundlagen der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie.

Zitat

da sie den Schlüssel zu den Geheimnissen der seelischen Inkarnation weniger gewahr werden können.

Mir tun sie nicht leid, da sie sich keinen subjektiven Fantasien hingeben, ohne sie als solche zu erkennen.

Deine Gedanken mögen daher für dich tröstlich sein, haben aber keinen intersubjektiven Realitätsanspruch. Anders formuliert: was du hier beschreibst, ist deine Fantasie und hat für andere Menschen darum keine Bewandnis. Sie basiert auf einem erkenntnistheoretischen Fehlschluss.
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310

Freitag, 3. September 2010, 19:33

Wirf bitte nicht mit einem als solchen ettikierten erkenntnistheoretischen Kardinalargument um dich. Um vielleicht das Paradigma (und Paradigmen können sich ändern) der Intersubjektivität aufzugreifen, und subjektive Erkenntnistheorien wie die Phänomonelogie Husserls gibt es tatsächlich überdies zur Genüge, möchte ich nur die begriffliche Exaktheit der Telepathie heranführen, welche die interpersonale Transaktivitär der von mir mit PSI betitelten Essenz nicht als Akzidenz sondern so als Notwendigkeit in sich trägt. Insofern ist jeder mit dieser und auch allen anderen PSI-Aktivitäten bekannte Mensch durchaus der Intersubjektivität der Materie betraut, da er sich in Relation- und ohnehin auch einer beidseitigen- mit der Außenwelt befindet.
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311

Freitag, 3. September 2010, 19:57

Astroboy, erstmal: wenn du deine Äußerungen mit möglichst vielen Fremdwörtern schmückst, wirken sie auch nicht intelligenter. Nichts für ungut. Nun zum Inhaltlichen:

Zitat

(und Paradigmen können sich ändern)

Deine Denkweise ist schon lange überwunden und jeder, der auch nur geringstes philosophisches Verständnis hat, erkennt auch die Problematik. Hinter dem Argument des "Paradigmenwechsels" (haben wir schon mal diskutiert, nicht?) kannst du dich nicht verstecken. Der derzeitige wissenschaftstheoretische Stand ergibt sich aus logischen Schlussfolgerungen, so wie die Tatsache, dass 2+2 eben 4 ist. Bewiesen wird das durch die Effizienz der modernen Naturwissenschaft, die eben nur möglich war, indem man dogmatisches Denken überwand (das sich aus subjektiven Erfahrungen ergibt). Wir können das alles von unten her aufrollen, aber ehrlich gesagt habe ich dazu keine Lust, da sowas hier schon oft genug diskutiert wurde.

Daran ändert übrigens auch Husserl, den du hier in völlig falschem Zusammenhang anführst, nichts. Dieser radikale Subjektivismus, wie du ihn anscheinend vertrittst, führt nirgendwohin außer zur völligen Beliebigkeit. Über Jahrtausende haben die Gläubigen der unterschiedlichsten Religionen aufgrund ihrer "Eingebung" und "Erfahrung" dieses oder jenes geglaubt. Es geht nicht darum, das Subjekt aus dem Diskurs auszuklammern, sondern darum, zwischen Subjektivität und Intersubjektivität zu unterscheiden. Erst diese Unterscheidung macht Wissenschaft überhaupt erst möglich, und wer keine Vorschläge hat, wie Intersubjektivität zu erkennen ist, muss in seinem Wesenskern ein Feind der modernen Naturwissenschaften sein.

santiago
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312

Freitag, 3. September 2010, 20:21

Hm, stimmt, hatten wir schon mal diskutiert. Aber bevor wir uns nur gegenseitig immer widerlegen, möchte ich trotzdem auf den Punkt hinaus, um auch zum Thema zurückzubringen, dass man ab gewissen Fragen einfach nur noch glauben kann, weil die Wissenschaft keine Antworten liefert.

Das Leben nach dem Tod wurde nie systematisch erforscht und die Frage danach ist nicht sinnlos. Ich stelle sie mir und andere auch. Und viele glauben einfach an irgendétwas, um ihre Ruhe zu haben. Ich finde es viel interessanter, wenn Menschen hier ihre Visionen austauschen, was denn sein könnte, wie das Leben nach dem Tod gestaltet sein kann und wie das alles möglich sein kann.

Du hast eine feste Position, ich auch. Ich finde es nicht sinnlos, qualitativ sozusagen zu forschen und unmittelbare Erfahrungen auszutauschen um sich vielleicht so eine Art Bild zu machen, woran die Menschen glauben. Wenn da Fantasie und Wünsche mitspielen, ist das doch nicht schlimm, wir sind doch Menschen und keine kalten Maschinen.

Selbst wenn es nur eine schöne Vorstellung ist, so hilft es den Menschen den Tod zu verkraften. Es ist genauso, wie mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Vielleicht gibt es ihn, oder aber nicht und wir müssen ihn selbst herstellen. Vielleicht sterben wir und nichts bleibt von uns übrig. Das ist eine mögliche Hypothese. Bleiben wir mal fair. Aber vielleicht stimmt auch etwas der religionen oder der Esoteriker. Vielleicht passt aber die Frage tatsächlich nicht zu den herrschenden Wissenschaften und wir müssen sie uns irgendwann neu stellen. Vielleichtz wirklich erst, wenn wir PSI bewisen haben, oder je nachdem akzeptiert haben, so wie ich behaupte.

Es ist nicht unsinnig, an ein Leben nach dem Tod zu glauben, wenn es das wäre, und wenn es widerlegt wäre, würde ich nicht daran glauben. Es ist bloß einfach nicht bewiesen.
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313

Freitag, 3. September 2010, 20:58

Zitat

dass man ab gewissen Fragen einfach nur noch glauben kann, weil die Wissenschaft keine Antworten liefert.

Aber auch nur dann, wenn man unbedingt auf alles eine Antwort, besser gesagt: die Illusion einer Antwort haben will. Wir sollten uns vielleicht mal damit abfinden, dass wir bestimmte Dinge nicht wissen können. Die Religionen und alle alternativen Glaubenssysteme können keine Antworten liefern, weil sie dogmatisch vorgehen. Es ist wie mit einer verschlossenen Kiste: wir wollen unbedingt wissen, was darin ist, können sie aber nicht öffnen. Nun können wir uns entweder damit zufrieden geben, dass wir es eben nicht wissen, oder wir fantasieren herum, was drin sein könnte. Dazu hat dann jeder seine eigene Meinung und nennt das "Glauben".

Zitat

Das Leben nach dem Tod wurde nie systematisch erforscht und die Frage danach ist nicht sinnlos.

Jein. Das Leben nach dem Tod an sich kann man ja nicht erforschen. Man kann höchstens Rückschlüsse aufgrund von Umstandsbeweisen ziehen. Die Erforschung des Bewusstseins zum Beispiel ist sicher nicht sinnlos, und sollte man eines Tages erkennen, dass Bewusstsein einen nicht-physiologischen Ursprung hat, dann würde das zumindest gewisse Möglichkeiten eröffnen. Bislang gibt es aber keine überzeugenden Hinweise auf ein solches nicht-materielles Bewusstsein; Phänomene wie NDE, Reinkarnation etc. konnten bislang nicht bewiesen werden, es wäre also unvernünftig, seine Argumentation darauf zu stützen. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu folgen und zu sagen: was nach dem Tod ist, wissen wir nicht, wahrscheinlich ist aber, dass unser Bewusstsein mit dem Tod des Körpers verschwindet. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Welt beinhaltet meines Erachtens auch das Eingeständnis, dass man oft mit Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten hantieren muss, auch wenn man gerne absolute Sicherheiten hätte (ich halte das menschliche Streben nach Absolutem aber ohnehin für kontraproduktiv, siehe die Weg-Ziel-Diskussion im Philosophieforum).

Zitat

Du hast eine feste Position, ich auch. Ich finde es nicht sinnlos, qualitativ sozusagen zu forschen und unmittelbare Erfahrungen auszutauschen um sich vielleicht so eine Art Bild zu machen, woran die Menschen glauben. Wenn da Fantasie und Wünsche mitspielen, ist das doch nicht schlimm, wir sind doch Menschen und keine kalten Maschinen.

Da hast du schon recht. Ich bin aber der Meinung, auch Foren wie dieses dienen zur Bildung aller Beteiligten, und ich sehe alternative Welterklärungskonstrukte wie Religionen, Sekten oder Esoterik eben v.a. negativ; es bringt meines Erachtens nichts, wenn sich die Menschen immer tiefer in Irrationales flüchten. Darum möchte ich schon widersprechen, wenn etwas m.M.n. Falsches gesagt wird. Wer seine Überzeugungen nicht hinterfragen möchte - und das wäre absolut legitim - der sollte sich nicht an Forendiskussionen beteiligen. ;)

santiago
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314

Sonntag, 5. September 2010, 23:01

Zitat

Uns bleibt also nichts anderes übrig, als dem derzeitigen
wissenschaftlichen Kenntnisstand zu folgen und zu sagen: was nach dem
Tod ist, wissen wir nicht, wahrscheinlich ist aber, dass unser
Bewusstsein mit dem Tod des Körpers verschwindet.
Ich habe auch nicht unbedingt behauptet, dass unser Bewusstsein nach dem Tod weiterbesteht, sondern eben nur das Etwas namens PSI, was sich als bisher unerforschbar erweist, zumindest teiweise, je nach den Quellen, derer man sich bedient. Es ist ja nicht sinnlos zu argumentieren, dass das, was bisher nicht sichtbar gemacht wurde, weiter existiert nach dem Tode, es führt bloß leider zu nichts.

Vielleicht kommunizieren Seelen über Telepathie miteinander und das ist ein bisher unsichtbares Vermögen der Psyche. Vielleicht ist es auch unsichtbar, wie die Seele eines Menschen selbst, weil man über seelische Befindlichkeiten und Emotionen vielmehr telepathiert, sprich vielmehr seelisch über private Dinge auf übersinnliche Weise kommuniziert, als über die berühmten Zenerkarten. Warum soll eine Seele im Jenseits erlent haben, Symbole wie Kreise, Dreiecke, Wellen, Quadrate und Sterne zu übertragen, wenn dies nicht überlebensnotwendig war. Vielleicht. Sicher spekuliere ich nur, aber nur um den Unsinn der derzeitigen Forschung sichtbar zu machen. Spektakulärer wäre es sicher, wenn der Durchschnittsmensch auch Dinge der Außenwelt, sprich Laborwerte wie die genannten Kartensymbole übertragen kann, nur das ist bisher nur mit einer gewissen (je nach Quelle sogar mit einer signifikanten sprich hohen) Wahrscheinlichkeit nachgewiesen wurden. Spektakulärer wäre es sicher, wenn PSI nicht so unauffällig, zufällig, sporadisch, "unsichtbar" und scheinbar unerklärbar wäre. Ist es aber leider.

Entschuldig(t) falls hier wieder unnötig zuviele Fremdwörter enthalten sind, aber ich kann mich manchmal nicht anders kurz und bündig ausdrücken.
Licht und Liebe

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315

Samstag, 18. September 2010, 19:49

Warum nicht? wäre doch schön

Hey Dark Moon, ist eigentlich eine gute Frage, denn ich glaube jeder von uns hat mal über ein Leben nach dem tot nachgedacht.
Ich glaube aber auch, dass solche Vorstellungen von Religionen geprägt sein können. Ich persönlich glaube, dass das Leben nach dem Tot
von der eigenen spiritualität abhängt. Wir könnten in einer Welt landen, welche ganz allein unseren schönsten Vorstellungen entspricht.
Ich glaube, ich würde die germanische Tradition mit der Fähre wählen, die bezahlt werden muss und von Raben geleiter wird, um auf eine Insel meienr selsbt zu gelangen, aber
sowas ist Geschmackssache^^ Wie auch immer, ich glaube dein Seelenfrieden ist in jeden Fall bewahrt. :gut:

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