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Potatus

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76

Sonntag, 21. September 2008, 04:49

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"res"«

Dann verate mir mal wie du die Wahrscheinlichkeit von 50:50 bestimmt hast? Oder was soll das 50:50 sonst bedeuten?
Die habe nicht ich bestimmt, sondern sie ergibt sich m.E. logisch daraus, dass die Frage nicht beantwortet werden kann, denn: entweder gibt es ein Leben nach dem Tod, oder es gibt kein Leben nach dem Tod. Wir haben also zwei Möglichkeiten. Setzt man Wahrheit gleicht 100%, erhält man jeweils 50% für beide Antworten. Unterschied zum Spaghettimonster: Das Spaghettimonster wurde von einer Person aus einem bestimmten Grund erfunden, das Leben nach dem Tod (wie auch die meisten Religionen und Götter) zählt zum geistigen Kulturgut der Menschheit. Nochmal zum 50:50: Die Neurologie ist mehrheitlich anderer Meinung, da sie auf Ockhams Rasiermesser schwört, in dessen Sinne es eher keinen Sinn gibt als einen Sinn mit Schnörkeln. Du kannst also mit derselben Berechtigung zu 100% davon ausgehen, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, wenn es dir Spaß macht. Jeder soll dahingehend glauben, was er will. Wer aber behauptet, seine Sichtweise sei bewiesen, der lügt - ob er es will oder nicht.

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res

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77

Sonntag, 21. September 2008, 06:34

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"Potatus"«

Zitat von »"res"«

Dann verate mir mal wie du die Wahrscheinlichkeit von 50:50 bestimmt hast? Oder was soll das 50:50 sonst bedeuten?
Die habe nicht ich bestimmt, sondern sie ergibt sich m.E. logisch daraus, dass die Frage nicht beantwortet werden kann, denn: entweder gibt es ein Leben nach dem Tod, oder es gibt kein Leben nach dem Tod. Wir haben also zwei Möglichkeiten. Setzt man Wahrheit gleicht 100%, erhält man jeweils 50% für beide Antworten. Unterschied zum Spaghettimonster: Das Spaghettimonster wurde von einer Person aus einem bestimmten Grund erfunden, das Leben nach dem Tod (wie auch die meisten Religionen und Götter) zählt zum geistigen Kulturgut der Menschheit. Nochmal zum 50:50: Die Neurologie ist mehrheitlich anderer Meinung, da sie auf Ockhams Rasiermesser schwört, in dessen Sinne es eher keinen Sinn gibt als einen Sinn mit Schnörkeln. Du kannst also mit derselben Berechtigung zu 100% davon ausgehen, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, wenn es dir Spaß macht. Jeder soll dahingehend glauben, was er will. Wer aber behauptet, seine Sichtweise sei bewiesen, der lügt - ob er es will oder nicht.

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Und warum nicht 10%:90%? Wenn man dazu nichts sagen kann sollte man auch keine Zahlen erfinden, damit macht man sich nur lächerlich.
Habe ich irgendwo behauptet, dass es bewiesen wäre, dass es keine Seele gibt oder dass sie keine Errinerungne speichern kann? Ich sage nur, dass ich es halt unglaubwürdig finde, dass sich während Milliarden Jahre Evolution sich nichts entwickelt haben soll, dass das Gehirn sich der Seele bedient um Informationen zu speichern. Immerhin wäre das ein großes Energieeinsparungspotential für ein Lebewesen, wenn er weniger seines Gehirns nutzen müsste.
Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
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Potatus

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Sonntag, 21. September 2008, 20:03

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

@res: Eben gerade weil eine Möglichkeit aus meiner Sicht nicht wahrscheinlicher ist als die andere - lies die Antwort nochmal! Auch habe ich nichts gegen deine Meinung gesagt, sondern nur ausgeführt, warum deine Argumentationskette in meinen Augen nicht stimmig ist. Personenbezogenes á la "Wenn man dazu nichts sagen kann..." verbitte ich mir. Ebenso könnte ich dir vorwerfen, irgendwelche Mutmaßungen zu treffen, obwohl du die Antwort auf die Frage (genauso wie ich) nicht kennst, und mich damit generell dagegen aussprechen, dass irgendjemand noch laut über etwas nachdenkt - dieser Vorwurf wäre ein so grober Unfug (schließlich spekulieren wir hier), dass ich ihn gar nicht erst erhebe.

bg P.
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res

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79

Sonntag, 21. September 2008, 20:18

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Das heißt nur, dass du denkst die Wahrscheinlichkeit ist 50:50, aber das ist genauso so viel Wert wie jemand sagt, ich bin mir sicher, dass es eine Seele gibt und z.B. dann 99:1 sagt, nach dem Motto: Ich kanns nicht beweisen bin mir aber sehr sicher, also lasse ich mir eine Sicherheit von 1%. Diese Zahlenangabe ist also reiner Glaube, kann aber missverstanden werden, dass das der Wahrheit entspricht bzw. errechnet werden kann.
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Potatus

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80

Montag, 22. September 2008, 00:34

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"Potatus"«

Du kannst also mit derselben Berechtigung zu 100% davon ausgehen, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, wenn es dir Spaß macht. Jeder soll dahingehend glauben, was er will. Wer aber behauptet, seine Sichtweise sei bewiesen, der lügt - ob er es will oder nicht.
Dito. 8-)
Was macht dich glauben, ich würde behaupten, etwas besser zu wissen als alle anderen? Solche Themen dulden keine Besserwisser. Sie können im Leben nicht ausreichend erfasst werden, weshalb grundsätzlich niemand etwas darüber weiß, sondern jeder sich seine Meinung bilden kann. Wissenschaftler würden sagen: "Zeitverschwendung". Wir dagegen finden die Themen spannend, nicht?

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Sensation

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81

Montag, 22. September 2008, 03:46

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Ich bin aber auch für Frieden bei solch spekulativen Themen. Ich glaube, die Zahlenangabe 50:50 macht eben argumentativ Sinn, wenn man zwei sich ausschließende Aussagen hat und feststellt, dass es keine Methoden der Messung der Wahrheitswerte solcher Aussageninhalte gibt. Wer wissenschaftlich versucht die Fragen zu beantworten, macht es falsch. Wer Eingebungen und Intuitionen als Beweis heranzieht, macht es falsch. Was das eben bedeutet, ist, dass keine der beiden Herangehensweisen und keine der beiden Ansichten Übermacht gewinnen kann, wenn es gar kein Kriterium gibt, diese Frage zu entscheiden.
Ich selbst habe natürlich eine Meinung und einen Glauben dazu, aber deswegen will ich euch nicht überzeugen oder beeinflussen, an das zu glauben, an was ich glaube. Wer behauptet, er habe die Antwort zu mehr als 50 % spielt schon einmal mit unfairen Methoden, denn es lässt sich letzten Endes eben nicht quantifizieren. Aber wer hier ein entweder-oder-Spiel daraus macht, ist eben unfair.

res

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82

Montag, 22. September 2008, 18:08

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

50:50 ist aber eben eine quantitative Aussage und wenn man keine Zahlen hat, dann soll man das auch nicht schreiben. 90:10 wäre ja bei sich gegenseitig ausschließenden Aussagen auch möglich.
Den Begriff Wahrscheinlichkeit würde ich hier sowieso nicht verwenden, da dies ja kein zufälliges Ereignis ist oder eine Menge von Ereignissen die man mit einer Funktion beschreiben könnte die einer zufälligen ähnlich sind.
Es ist entweder so oder nicht, wir wissen es halt nicht und können es nicht mit ähnlichen bekannten Sachen vergleichen, aber das hat nichts mit Wahrscheinlichkeiten (oder Sicherheit) zu tun.
Man sollte einfach schreiben es ist so oder eben nicht.
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Potatus

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83

Montag, 22. September 2008, 19:06

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

@res: Ok, zum dritten Mal: Aus meiner Sicht ist, GERADE WENN MAN ETWAS NICHT WEISS, 50:50 die neutralste Lösung. Gut, du störst dich daran, dass ich überhaupt Zahlen nenne - das ist aber spätestens jetzt, wo ich zum dritten Mal erkläre, was ich meine, kleinliche Erbsenzählerei. Können wir uns darauf einigen, dass wir zu einer unbeantwortbaren Frage unterschiedliche Meinungen haben? Vor allem anscheinend, was den Wortlaut unserer Beiträge angeht? Wenn wir jetzt nicht aufhören, uns ständig zu wiederholen, dann wird womöglich noch ein Streit daraus. Streit entsteht oft auf diese Weise, und ich habe keine Lust, hier gesperrt zu werden, weil das Paraportal das einzige dauerhaft erträgliche GreWi-Forum im Netz ist.

@sensation: Gut gesagt! Es geht mir ja auch nicht darum, anderen meine Meinung aufzuschwatzen. Ich will sie nur äußern, und dass mein Schrieb oftmals recht arrogant klingt, ist wohl eher eine schlechte Angewohnheit, die man sich einfängt, wenn man hauptsächlich Sensationsliteratur und Populärwissenschaftliches liest. ;)

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res

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84

Montag, 22. September 2008, 19:48

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

OK, dann lasse ich das mal mit der Erbsenzählerei (Ich bin halt Mathematiker :mrgreen: ).
Aber ganz will ich den Satz auch nicht so stehen lassen, was mich stört ist noch das objektiv in

Zitat von »"Potatus"«

...kein Beweis möglich, aber trotzdem auch kein Vergleich zum Spaghettimonster, sondern ein bequemes und m.E. objektiv unanfechtbares 50:50.

Warum gibt es jetzt kein Vergleich zum Spaghettimonster? Weil der Schöpfer dieser Theorie das nicht ernst gemeint hat? Was ist wenn jetzt doch mal Leute an die Idee gefallen finden, es also ernst nehmen wie die Christen z.B. die Wunder von Jesus oder die Kreationisten die Sache mit Adam und Eva? Wo ist da die Grenze zu objektiv?
Ich würde sagen alles ist subjektiv, egal ob die Sache mit der Seele, Gott oder eben dem Spaghettimonster.
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No09

Poltergeist

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85

Montag, 22. September 2008, 20:11

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

also ich kann nur zu diesem thema sagen, dass man es nur erfährt wenn man gestorben ist :(
...Nichts ist schlimmer, als Dinge, die nie beendet wurden...

res

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86

Montag, 22. September 2008, 21:33

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"No09"«

also ich kann nur zu diesem thema sagen, dass man es nur erfährt wenn man gestorben ist :(

Aber nur wenn etwas danach kommt, denn sonst kann man ja nichts mehr erfahren. ;)
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Potatus

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87

Dienstag, 23. September 2008, 00:03

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"res"«

Warum gibt es jetzt kein Vergleich zum Spaghettimonster? Weil der Schöpfer dieser Theorie das nicht ernst gemeint hat? Was ist wenn jetzt doch mal Leute an die Idee gefallen finden, es also ernst nehmen wie die Christen z.B. die Wunder von Jesus oder die Kreationisten die Sache mit Adam und Eva? Wo ist da die Grenze zu objektiv?
Ich würde sagen alles ist subjektiv, egal ob die Sache mit der Seele, Gott oder eben dem Spaghettimonster.
Ok, das ist eine berechtigte Frage. Zuerst aber bitte ich zu beachten, dass "m.E." "meines Erachtens" bedeutend - ich habe dieses Kürzel lange nicht gekannt, aber dann wuchs es mir sehr ans Herz, weil man damit so schön knapp sagen kann, dass die folgenden Ansichten subjektiv sind. :) Aus meiner Sicht also - wiederum nur eine Idee, kein Wissen - macht es durchaus einen Unterschied, ob irgendjemand ein Monster behauptet oder ob es sich um mehr vage Vorstellungen handelt, die sehr vielen Menschen zu eigen sind - hier spreche ich nicht vom Christentum, sondern von der Religiosität an sich, heutzutage so nett ausgedrückt von den jungen Leuten, die bei Befragungen immer erzählen, "nicht an den Gott der Christen, aber an eine Art höhere Macht" zu glauben. Jetzt kann man natürlich der Ansicht sein, dass in der Urzeit mal ein Verrückter gesagt habe: "Es gibt so eine Art höhere Macht" und ihm so viele Urmenschen glaubten, dass sich seine fixe Idee bis zum heutigen Tage halten konnte. Das, finde ich, ist aber ein unsinniger Gedanke. Das Spaghettimonster könnte durchaus mal die Stufe Jahwes erreichen und damit den Sprung vom Witz zum Gott schaffen, wäre damit aber immer noch - ebenso wie Jahwe, Allah und die ganze Bande - nur ein Götze, ein Gesicht, das dem eher diffusen, gestaltlosen "Göttlichen" von Menschen gegeben wird. Lustig, dass in den zehn Geboten steht, man solle sich kein Bild von Gott machen. Offensichtlich hat da ein findiger Hebräer einen Blick in die Zukunft getan und versucht, die Brüderkriege der drei Oberkindskopfvereine zu verhindern. ;)

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Potatus

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88

Dienstag, 23. September 2008, 00:13

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

Zitat von »"Potatus"«

Unterschied zum Spaghettimonster: Das Spaghettimonster wurde von einer Person aus einem bestimmten Grund erfunden, das Leben nach dem Tod (wie auch die meisten Religionen und Götter) zählt zum geistigen Kulturgut der Menschheit.
Bevor du mich auf diesen Widerspruch aufmerksam machst, mache ich es gleich selbst. Meine Klammerbemerkung in obigem Zitat war offensichtlich Unsinn. Gut, jeder Fachbereich hat seine Schwächen. Mathematiker sind Erbsenzähler, Geisteswissenschaftler Wirrköpfe. :lol:
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89

Mittwoch, 24. September 2008, 13:51

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

also ich persönlich glaube an ein leben nach dem tod
hierzu eine kurze geschichte:

als meine oma vor 3 jahren gestorben ist, waren meine letzten worte an sie:,,oma wenn da oben etwas ist schick mir bitte ein zeichen."
einige monate später wuchs ein salatkopf auf ihrem grab. dazu solltet ihr vll. wissen dass sie zu lebzeiten immer sehr gerne im garten bearbeitet hat sprich salat und anderes gemüse gerne gepflanzt usw.

ich weiß nciht ob ihr das jetzt versteht aber ich sehe den salat als zeichen. und desshalb glaube ich an i-etwas nach dam tod

Sensation

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90

Donnerstag, 25. September 2008, 02:46

Re: Glaubt ihr an das Leben nach dem Tod?

In das Kalkül zur Begründung des Lebens nach dem Tod kann man verschiedene Erfahrungsebenen im Diesseits und in der menschlichen Kulturgeschichte einbeziehen:

1-4 sind leidlich unakzeptierte, da nicht methodisch sauber greifbare Phänomene, denen Glauben geschenkt werden darf aufgrund der zeitlichen Wiederholung und kontinuierlichen Erscheinung dieser Phänomene. Man muss es nicht glauben! Ich versperre mich sofort Diskussionen über die wissenschaftliche Belegbarkeit bzw. bisherige Bewiesenheit solcher Phänomene mit dem Gegenargument, dass bisher gar keine angemessene Operationalisierung zur Messung von Paraphänomenen geschehen ist, wozu sich erst der Zweig der Parapsychologie von den anderen Wissenschaften hätte differenzieren müssen.

- (1) Zum einen gibt es spiritistische Medien, denen es gelingt zu Verstorbenen Kontakt aufzunehmen und zudem Kontakte zu geistigen Geschöpfen erlangen, die unkörperlich auf einer Astralebene existieren.

- (2) Zum anderen gibt es Menschen, vor allem jugendliche, pubertierende oder gar Kinder, die visuelle Geistererscheinungen haben und es gibt physikalisch nachweisbare Poltergeistphänomene bzw. messbare ektoplasmatische Energien in Orten der Vergangenheit von Verstorbenen.

- (3) Desweiteren gewinnen durch (hypnotische) Regression Menschen die Gewissheit und die Erkenntnis von einem früheren Leben.

- (4) Nahtoderfahrungen können als Indiz der Entkopplung von Bewusstseinszuständen an neuronale Prozesse gesehen werden.

- Der psychologische Todestrieb im Menschen sollte aus seelenutilitaristischen Gründen einbezogen werden in eine Überlebensstrategie der seelischen Kräfte, die sich über die physische Existenz hinaus zieht.

- Aus lauter Arroganz der Menschen darf das kulturell Jahrtausende lang gewachsene Wissen der Weltreligionen um die Fortsetzung der Existenz der Seele nicht vernachlässigt werden.

- New Age-Theorien der modernen Esoterik, die in der Lage sind, gesellschaftliche Veränderungen nicht nur auf einer spirituellen Ebene zu erklären, sondern auch zu prognostizieren, geben Hinweise auf hypergalaktische bzw. allgemein extraterristrische Lebensformen und korrespondierende Seelenwanderungen, für die vergleichbar plausible naturwissenschaftlichen Hypothesen und empirischen Belege fehlen. Stichwort: Indigo-Kinder.

- Philosophie aller Jahrhunderte seit der Antike bis heute hat bisher auf keinster Weise das Problem des Leib-Seele-Dualismus bzw. der Geist-Materie-Dialektik erklären können, noch haben Wissenschaft und geistige Kontemplation das Problem der Schöpfung auf widerspruchsfreie Weise lösen können, ohne wiederum auf unbeweisbare (verbale und mathematische) Axiome zurückgegriffen zu haben. Diese These wird von mir als einen Vertreter des Geist-Materie-Dualismus vertreten. Ganz aktuellen Debatten der Philosophie, die zu mechanistischen Theorien des Geistes auf einzig der Basis neurologischer Prozesse führen, halte ich für nicht mehr als Modeströmungen (vgl. hierzu Heidegger "Einführung in die Metaphysik" Seite 1-10) und OFFENSICHTLICHE Reduktionismen und szientistischen Dogmatismus (Vgl. kritisch Forschung des Neurologen Wolf Singer). Ich selbst befürchte im heutigen Zeitgeist "die Verhurung der Philosophie an die Wissenschaften". Dann lieber der Descart´sche universale Zweifel.

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