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Jagd Elite

Lord of War

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Dienstag, 2. Dezember 2008, 13:31

Re: 青木ヶ原 Aokigahara-Wald, Japan

Mich würde wundern wenn sonderlich viele Japaner diesen Tod wählen.

Es entspräche ja gar nicht dem Stand. Solche Arten zu Sterben waren damals dem Adel (Samurai, Shogun usw.) vorbehalten, also je nach Epoche. Oft war es auch für normale Bürger nicht erlaubt eine Waffe zu führen <-- wieso die Waffenlosen Kampfsportarten so beliebt waren.

Das wäre folglich das gleiche wenn wir erwarten das sich Deutsche mit einem Ritterschwert erstechen...

Ich denke einfach man wählt den Wald wegen der Bedeutung und der abgelegenheit. Auch glaube ich es hat was mit, wie schon gesagt, der nähe zur Natur zu tun.

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terranigma

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Freitag, 26. März 2010, 19:20

Ein kleines Update:

nach langer Abwesenheit möchte ich meinen neusten "Fund" mit euch teilen. Ich versuche den Bericht so sachlich wie möglich zu halten.

Es handelt sich um Aokigahara, der Wald der Selbstmörder.

Hier einmal der Link zu Google Maps:

http://maps.google.com/maps?ll=35.47,138…5.47,138.619722

Es handelt sich um einen sehr bekannten Ort negativer Natur. Dort finden viele Suizidtäter ihr Ende.
Die zahlen sind wohl recht Eindeutig, ich zitiere mal beide Wikis:



Zitat:
Über den Wald kursieren zahlreiche Spukgeschichten und Moderne Sagen. So soll es angeblich ein mysteriöses Magnetfeld geben, das Kompasse und Elektronik unbrauchbar mache. Für diese Behauptungen gibt es jedoch keine Belege. Das japanische Militär und die US-Armee führen in dem Gebiet regelmäßig gemeinsame Manöver durch und konnten keine Spuren ungewöhnlicher Aktivitäten verzeichnen.

Eine sehr reale Tatsache ist hingegen die Popularität des Waldes unter Selbstmördern seit den 1960er Jahren. Seit der Bestsellerautor Matsumoto Seichō die Protagonisten seiner Bücher Nami no tō (波の塔 Der Wellenturm) und Kuroi Jukai (Meer aus Bäumen) aus unglücklicher Liebe an den Hängen des Fuji Selbstmord begehen ließ, stieg die Anzahl der Lebensmüden, die zum Sterben an den Fujisan reisen, rapide an.

Der Wald gilt als so dicht und eintönig, dass man schon auf kurze Distanz die Orientierung verliert und Personen kaum wiederaufgefunden werden können.

Seit 1971 durchkämmen jedes Jahr Kräfte von Polizei und Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen. Im Jahr 2002 wurden insgesamt 78 Tote gezählt, die bis dahin höchste Zahl.[1] Patrouillen und Beschilderung mit Hinweisen auf die Angebote der Telefonseelsorge soll ein weiteres Ansteigen der Suizide verhindern.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aokigahara


Zitat:
The forest is a popular place for suicides, reportedly the world's second most popular suicide location after San Francisco's Golden Gate Bridge.[3][4] This popularity is often attributed to the 1960 novel Kuroi Jukai by Seichō Matsumoto, which ends with two lovers committing suicide in the forest. However, the history of suicide in Aokigahara dates from before the novel's publication, and the place has long been associated with death: ubasute was practiced there into the 19th century, and the forest is reputedly haunted by the ghosts of those left to die.[5]

Since the 1950s, more than 500 people have lost their lives in the forest, mostly suicides,[4] with an average of approximately 30 counted yearly.[6] In 2002, 78 bodies were found within the forest, replacing the previous record of 73 in 1998.[7] In 2003 the rate climbed to 100, and in recent years the local government has stopped publicizing the numbers in an attempt to downplay Aokigahara's association with suicide.[8] The high rate of suicide has led officials to place signs in the forest, in Japanese and English, urging those who have gone there in order to commit suicide to seek help and not kill themselves. The annual body search, consisting of a small army of police, volunteers and attendant journalists, began in 1970.[9]

Aside from those intending to die there, the dense forest and rugged inaccessibility has attracted thrill seekers. Many of these hikers mark their routes by leaving colored plastic tapes behind, causing concerns from prefectural officials for the ecosystem of the forest.[10]

In 2004, a movie about the forest was released, called Jyukai — The Sea of Trees Behind Mt. Fuji (樹の海, lit. Sea of Trees?), by the director Takimoto Tomoyuki. It tells the story of four people who decide to end their lives in the forest of Aokigahara. While scouting for shooting locations, Takimoto told reporters that he found a wallet containing 370,000 yen (roughly $3,760 USD), giving rise to the popular rumor that Aokigahara is a treasure trove for scavengers.[11] Others have claimed to have found credit cards, rail passes, and driver's licenses.

In 2008, Joshua Gates and his team from the Syfy television show, Destination Truth, went to Aokigahara to look for ghosts. During their visit their compass malfunctioned due to the volcanic rock nearby. They captured an apparition on film and in a different area they recorded an EVP (Electronic Voice Phenomenon) saying "Get out" next to three different piles of ripped up papers and photos which are thought to be from the wallet of a suicidal person. They also found an abandoned campsite with a machete, food and materials for making a fire which was thought to be used by a suicidal person. Joshua Gates, the show's host, also believes he saw a man appear then disappear.

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Aokigahara

Ein Video der Gegend ist hier zu finden:

http://www.gruselfabrik.de/2009/08/aokig…r-selbstmorder/

Eine kleine Bilderübersicht findet man hier:

http://www.insanetwist.com/2009/10/suici…ml#comment-form

Es ist allgemein schon bedrückend das es in Japan zu solch hohem aufkommen von Suicidtätern kommt.

Natürlich sagt man der Gegend viel nach unter anderen das der Wald hoch frequentiert sein soll. Den Gipfel der "bekanntheit" erlebte der Wald 2008 in der Sendung "Destination Truth"

Quelle / link: http://naturalplane.blogspot.com/2008/10…ra-suicide.html

In der Sendung soll angeblich ein EVP enstanden sein mit dem Inhalt "get out". Dazu sollen sie etwas auf Kamera gebannt haben, doch stehe ich dem Skeptisch Gegenüber.


Es steht außer Frage das solch ein Ort neben den Lebensmüden auch die Abenteuerlustigen anzieht.


So das waren die Fakten / Gerüchte über die Gegend.

Was denkt ihr darüber? Habt ihr noch andere Quellen? War jemand in Japan und hat von diesem Ort gehört?

Liebe Grüße,

Terra
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PostalDude

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18

Freitag, 26. März 2010, 19:36

Ich finde das sehr interessant, danke für den Beitrag.
Aber die Bilderserie grenzt schon an Perversion..Ich weiß nicht, ob dieser Link hier drin sein sollte.
Vor allem ist er keinesfalls jugendfrei und erwachsene könnten sich mit den Bildern auch schwer tun...
Wir ironieren so lange, bis wir einen Sarkasmus bekommen!

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19

Freitag, 26. März 2010, 19:37

In Japan habe ich von diesem Ort nichts gehört, aber Wikipedia sagt eigentlich auch schon alles: Seichô verschaffte diesem Ort Popularität, seitdem eifern diesem Vorbild viele Lebensmüde nach. Eine ähnliche Suizidwelle gab es schon zu Goethes Zeiten nach der Veröffentlichung vom Werther. Und Japaner haben sowieso oft eine romantistische Ader.

Zitat

Oft war es auch für normale Bürger nicht erlaubt eine Waffe zu führen

Bürger durften Waffen führen, ihnen war nur das Tragen der Daitô (Langschwerter) untersagt. Die waren seit Beginn der Edo-Zeit den Samurai vorbehalten.

Zitat

Japan hat die höchste Selbstmord Rate der Erde

Das ist nicht richtig, Japan ist im internationalen Vergleich "nur" auf Rang 11, noch hinter Staaten wie Russland oder Ungarn: Suizidrate nach Ländern
Überhaupt halte ich es für ein Zerrbild des Westens, dass die hohe Selbstmordrate irgendetwas mit dem Seppuku der Feudalzeit zu tun haben soll. Die Gründe dürften eher im unglaublichen Arbeitsethos und damit -stress der japanischen Arbeitnehmer zu finden sein, in Kombination mit der Wirtschaftskrise seit den 90ern (und wieder seit ein paar Jahren). Bezeichnenderweise stieg die Selbstmordrate Ende der 90er, als es zur Asienkrise kam, rasant an. Ein erneuter Anstieg dürfte in Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise zu erwarten sein. Bei den jüngeren Selbstmördern kommt ein übles Mobbing-Problem an Schulen hinzu, gegen das seit Jahren massiv vorgegangen wird. Mit Seppuku und Samurai hat das alles nichts zu tun.

santiago
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Krobelus

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Samstag, 24. November 2012, 09:11

Ohne jetzt mal alles gelesen zu haben! ich zieh ernsthaft die überlegung in betracht diesen Wald mit in meinen Japan Urlaub (leider erst in 2Jahren) mit einzubringen! ;) würde dann auch Fotos machen und hier online stellen... weil schön sieht der echt aus!

Zum Wald selber: Ich denke auch nicht das er selbst Menschen dazu verleiht sondern einfach das es viele Nachahmer gibt und alles eben nicht so einfach erreichbar ist. LG
Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner.

Yensaya

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21

Samstag, 24. November 2012, 10:53

Also wenn ich ehrlich bin, finde ich das Ganze gar nicht mysteriös oder merkwürdig, in Frankfurt am Main, gibt es etliche Hochhäuser die von Selbstmördern belagert wurden, ich glaube Anfang 200 wurden aus dem Grund auch einige Sicherheitskräfte mehr eingestellt.

Es spricht sich schnell rum, wo die geeigneten Stellen zu finden sind. Egal wo man gerade lebt, das Internet machts möglich. Der Wald ist halt prädestiniert dafür.

Was ich nur schade finde ist, das dieser Wald jetzt seinen Makel weg hat. Kein normaldenkender Erwachsener würde mit seinen Kind da spazieren gehen.
Ich würde ihn auf jeden Fall meiden wie die Pest.
Auf Leichen oder Gliedmaßen kann ich gut verzichten.

Grüße von Yen.

Galrath

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22

Sonntag, 9. Dezember 2012, 08:45

Dieser Wald wirkt durch sein dichtes Unterholz und die Gefahr, sich zu verlaufen, unheimlich auf den Menschen. Ja, sogar Experten können sich dort leicht verlaufen. Gepaart mit Suizidopfern verleiht das dem Wald dieses bedrückende Gefühl.
Ich denke nicht, dass dieser Wald etwas unnatürliches an sich hat und Menschen zum Suizid treibt, diesen begeht der Mensch aus freiem Willen.

Nichtsdestotrotz finde ich das Thema dennoch interessant.

Black Crow

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23

Mittwoch, 12. November 2014, 17:03

Ruhestörung der Toten Threats und so..

hi und erstmal ein Großes Sorry für das "Ausgraben und Reanimieren der Threatleiche",

Allerdings hab ich letztens einige Dokus darüber gesehen (Youtube ist zwar nicht wirklich vertrauenswürdig, jedoch ist es auch recht brauchbar wenn ma Videos zur Untermauerung setzten möchte)

Einmal eine der Dokus (gibt es auch auf Deutsch, jedoch finde ich diese hier auch aus Übersetzungsicht besser)
http://www.youtube.com/watch?v=4FDSdg09df8

Ich finde dieses Thema sehr interessant, da dieser Wald scheinbar eine sehr spezielle Anziehungskraft auf Suizid Täter hat. Evtl. Erklärt es sich auf grund der nähe zum Fuji (der damals soweit ich das im Kopf hab als heilig galt) oder aufgrund seiner Dichten und streckenweiße sehr undurchdringlichen Laubwerk. Irgendjemand eine weiter Idee warum?

Und des Weiteren finde ich die Frage interessant, ob es noch weitere "Massen Suizidorte" auf der Welt gibt? Also nicht Orte wo sich eine Sekte zum Tag des jüngsten Gerichts mit Limo hinrichten wollte, sondern wie auch im Fall Aokigahara, um den Leben aufgrund Physischer oder Psychischer Vorfälle ein Ende zusetzen. Kann man diesem evtl vorbeugen? Seelsorgestationen mögen hier evtl. zu "christlich" klingen, allerdings denke ich würden an den Eingängen solche Seelsorgeeinheiten streckenweise wahre Wunder bewirken. Oder ist hier evtl, eher der Ansatz dann vorhanden, das mehr Leute Nachts und heimlich in den Wald gehen?

Da ich einige Jahre als Jugendvorstand und Jugendleiter einiger Gruppen aktiv war, kenne ich auch einige Jugendliche und auch Junge Erwachsene in meinem Alter, die solche Gedanken auch bereits hatten, allerdings das Gespräch mit einer Vertrauensperson oftmals suchten, und sich rat erhofften.

@ Autoren: Wenn ihr denkt es wäre unpassend oder eifnach schon zu "Staubig" als Thema, dann könnt ihr mich da gern drauf hinweisen :)

grüße

Black Crow
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24

Mittwoch, 12. November 2014, 17:19

Zitat



Ich finde dieses Thema sehr interessant, da dieser Wald scheinbar eine
sehr spezielle Anziehungskraft auf Suizid Täter hat. Evtl. Erklärt es
sich auf grund der nähe zum Fuji (der damals soweit ich das im Kopf hab
als heilig galt) oder aufgrund seiner Dichten und streckenweiße sehr
undurchdringlichen Laubwerk. Irgendjemand eine weiter Idee warum?
Die Dichte und die wildromantische Verklärung wird eine Erklärung dafür sein. Ich denke diejenigen die sich hier umbringen wollen auch wirklich sterben oder glauben das zumindest. Selbstmordballungsorte sind nichts ungewöhnliches, soweit ich weiß. Ich meine mich zu erinnern das es in China eine Brücke gibt, an der es noch viel mehr Selbstmorde gibt.


Zitat

Und des Weiteren finde ich die Frage interessant, ob es noch weitere "Massen Suizidorte" auf der Welt gibt?
Jepp, da gibt es eine ganze Menge. Irgendwo gibt es auch eine Liste davon, aber frag mich nicht wo. Wie gesagt in China gibt es da ne Brücke, In England soll woll das Londoner U-Bahnsystem sehr beliebt dafür sein und in Deutschland haben wir die Göltzschtalbrücke.

Bekanntester Ort dürfte aber wohl die Golden Gate Bridge in San Francisco sein. Gibt dazu auch ne relativ gute Dokumentation. http://www.youtube.com/watch?v=7JO_mrJBI98

Zitat

Kann man diesem evtl vorbeugen? Seelsorgestationen mögen hier evtl. zu
"christlich" klingen, allerdings denke ich würden an den Eingängen
solche Seelsorgeeinheiten streckenweise wahre Wunder bewirken. Oder ist
hier evtl, eher der Ansatz dann vorhanden, das mehr Leute Nachts und
heimlich in den Wald gehen?
Es gibt ja nicht nur christliche Seelsorge. In psychatrischen Fachkreisen ist man allgemein der Meinung das hinter den meisten Selbstmordversuchen gar kein Todeswunsch liegt, sondern ein Hilferuf. Deswegen ja, man kann wohl die meisten vorbeugen. Wer allerdings den wirklich starken Wunsch hat zu sterben, der wird das gegen alle Widerstände schaffen.

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25

Mittwoch, 12. November 2014, 17:34

Zitat

Die Dichte und die wildromantische Verklärung wird eine Erklärung dafür
sein. Ich denke diejenigen die sich hier umbringen wollen auch wirklich
sterben oder glauben das zumindest. Selbstmordballungsorte sind nichts
ungewöhnliches, soweit ich weiß. Ich meine mich zu erinnern das es in
China eine Brücke gibt, an der es noch viel mehr Selbstmorde gibt.
Wie bereits erwähnt, der Meinung bin ich auch.

Jepp, da gibt es eine ganze Menge. Irgendwo gibt es auch eine Liste
davon, aber frag mich nicht wo. Wie gesagt in China gibt es da ne
Brücke, In England soll woll das Londoner U-Bahnsystem sehr beliebt
dafür sein und in Deutschland haben wir die Göltzschtalbrücke.Bekanntester Ort dürfte aber wohl die Golden Gate Bridge in San Francisco sein.

Zitat

Jepp, da gibt es eine ganze Menge. Irgendwo gibt es auch eine Liste
davon, aber frag mich nicht wo. Wie gesagt in China gibt es da ne
Brücke, In England soll woll das Londoner U-Bahnsystem sehr beliebt
dafür sein und in Deutschland haben wir die Göltzschtalbrücke.



Bekanntester Ort dürfte aber wohl die Golden Gate Bridge in San Francisco sein.
Das mit der Golden Gate Bridge hab ich bereits schon einmal irgendwo gelesen. Wobei deren Ruf ja scheinbar nicht so vorrauseilt wie die des Waldes oder die der Londoner U-Bahn tip ich, liegt wohl daran, das die Brüke weit Sichtbar und ein relativ "Offener" Bereich ist, nicht wie in den beiden anderen Fällen, Dunkel (U-Bahnschacht) oder Mystisch/Friedlcih wie im Wald.

Von der Brücke in Deutschland hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, finde es jedoch Interessant, das es diesen Selbstmordkult scheinbar in letzten Jahren Hauptsächlich nur in Wirtschaftsnationen so extrem gibt. Punkte hierfür wären wohl der Steigende Leistungsdruck, die Sieg oder Flieg Mentalitäten der Firmen.


Zitat

Es gibt ja nicht nur christliche Seelsorge. In psychatrischen
Fachkreisen ist man allgemein der Meinung das hinter den meisten
Selbstmordversuchen gar kein Todeswunsch liegt, sondern ein Hilferuf.
Deswegen ja, man kann wohl die meisten vorbeugen. Wer allerdings den
wirklich starken Wunsch hat zu sterben, der wird das gegen alle
Widerstände schaffen.
Christliche Seelsorge war auch nur als Beispiel aufgeführt. Klar kann man mit solchen Methodiken sicher nicht jeden aufhalten der einen Aktiven drang nach Selbstmord verspürt, allerdings finde ich es wichtig, das zumindest Aufklärungsarbeit geleistet wird. Es trifft ja nicht nur einen selbst in diesem Fall sondern die Familen udn Angehörigen als auch die jenigen die, denn Selbstmörder finden.

Z.b.. Finde ich den Ansatz denn die Japanischen Aufsichten verfolgen nicht einmal schlecht, dort Menschen einzusetzen, die dort "Streife" gehen und Leute ansprechen, die sich seltsam verhalten :)

grüße

Black Crow
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femshep

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26

Mittwoch, 12. November 2014, 17:49

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_suicide_sites

Hier ist die Liste, gerade gefunden.


Zitat

Von der Brücke in Deutschland hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört,
finde es jedoch Interessant, das es diesen Selbstmordkult scheinbar in
letzten Jahren Hauptsächlich nur in Wirtschaftsnationen so extrem gibt.
Punkte hierfür wären wohl der Steigende Leistungsdruck, die Sieg oder
Flieg Mentalitäten der Firmen.
Muss man vorsichtig sein und erstmal sehen ob man Vergleichszahlen findet. Subjektiv gesehen würde ich dir zwar Recht geben, aber ob die Selbstmordrate steigt oder sinkt und wie es in 3. Welt-Ländern aussieht kann ich leider nicht sagen.

Rônin

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 21:42

Der Wald ist aktuell so bekannt wie lange nicht, weil Logan Paul, ein extrem unsympathischer YouTuber, vor ca. ner Woche n Video von sich und Freunden dazu postete - sie wollten im Wald campen gehen und entdeckten bei der Aufnahme des Vlogs eine echte erhängte Leiche. Er postete das dann (Die Leiche hatte n verblurrtes Gesicht) unter dem Titel "We Found A Dead Body", nahm das Video dann aber am Montag mit ner Entschuldigung wieder runter, nachdem der Backlash immer massiver wurde.
http://www.businessinsider.de/youtube-st…e-forest-2018-1

Mirror des Videos:
https://www.dailymotion.com/video/x6ciei6
Wenn der Link down geht sucht einfach "logan paul we found a dead body", es wird immer irgendwo einen geben.

Der Typ ist ne absolut clickbaitige View-Hure; der Backlash bezieht sich also v.a. darauf, dass er offensichtlich vor gar nichts mehr zurückschreckt. Außerdem reißt er n paar blöde Witze. Ich mein, es ist auch recht offensichtlich, dass die Truppe sich safe erhofft hat, da im Wald exakt das zu finden, um das Video tausendfach zu verbessern. Bei vielen anderen YouTubern würde ich so n Video verteidigen, insbesondere da die Leiche ja zensiert wurde.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
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Davy Jones

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28

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:10

Hat schon etwas sehr surreales: der Typ steht wie der letzte Vollidiot mit bunter Jacke und Alien-Mütze neben einer echten Leichte.
In jedem Film würde man solch einer Szene fehlende Realitätsnähe vorwerfen.

Die Handlungen des Typen während des Drehs kann ich alle noch unter Schockbewältigung verbuchen.
ABER: Zurück im Hotelzimmer oder wo auch immer haben die sich das Material nochmal angesehen. Dann wurde es Geschnitten, überarbeitet und schließlich nochmal begutachtet. Da ist keiner von den Beteiligten drauf gekommen, dass das nicht nur pietätslos ist, sondern auch backfiren könnte?

Naja, dann gab es an dem Tag im Wald zwei Selbstmorde. Der Arme Japaner und die Karriere von Logan Paul.

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Estebenjo

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29

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:27

Leider nein, die Abo-Zahlen von dem Typen sind enorm gestiegen.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


Wer weiß muss nicht glauben.

Rônin

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30

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14:12

Viele Abonnenten sind absolut wertlos, wenn YouTube oder die Werbepartner deine Werbung kappen - YouTuber, die aus irgendeinem Grund in Ungnade fallen, machen da teilweise auch mit nem Video, das 6+ Millionen Views hat und YouTube viel Geld und Traffic bringt, gerne mal knapp 10 Euro oder so, und wenn man bedenkt, dass grad n ausgedehnter Vlog teilweise mehr als nen Tag von Beginn bis Ende braucht, ist das n schlechterer Lohn als in nem 450-Euro-Job. Klassisches YouTube krepiert daher auch aktuell, alte Größen hören auf und werden durch aggressive Clickbait-Huren wie die Paul-Brüder ersetzt - nur dass die sich jetzt halt auch selbst in den Arsch ficken.

Per se find ich nen Vlog im See of Trees einfach nur interessant und an sich ne coole Idee - und wenn in dem Wald keine Leichen hängen würden, wäre es halt nicht der Selbstmord-Wald. Der generelle Outrage im Sinne von "Man darf doch kein Video mit ner Leiche machen" ist mir egal; sie wurde ja unkenntlich gemacht.
Logan Paul ist aber halt einfach einer der Clowns die YouTube mit ihrem Stil ruinieren und hat keinen Respekt vor der Materie. Jake Paul, sein Bruder, ist ebenso krebsig.
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