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Knurzhart

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226

Dienstag, 6. Dezember 2016, 12:38

@ Silvercloud

Solange nicht jedes homöopathische Verfahren und Mittelchen getestet wurde, bleibe ich bei einem vielleicht. Ansonsten gehe ich vollkommen mit dir D'accord, dass man auf Homöopathie nicht bauen sollte.

Diesen grundlegenden Ansatz, zu finden bei Wikipedia:

Zitat

Ihre namensgebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass die Inhaltsstoffe der Grundsubstanz unverdünnt an Gesunden ähnliche Krankheitserscheinungen (Symptome) hervorrufen könnten.
halte ich nicht für falsch, wird ja auch in der Form in der Schulmedizin angewendet, zum Beispiel bei Grippeschutzimpfungen. Der Rest ist aber meines Erachtens nach wirklich nur schwurbeliges Rumgedönse ohne jeglichen Inhalt. Ich muss dazu sagen, dass ich nur oberflächlich den Wiki-Artikel zu Homöopathie gelesen habe.
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Manetuwak (11.12.2016)

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227

Dienstag, 6. Dezember 2016, 13:10

Zitat von »Knurzhart«

wird ja auch in der Form in der Schulmedizin angewendet, zum Beispiel bei Grippeschutzimpfungen

Das ist schlicht und einfach falsch. Das wird so nicht in der Schulmedizin angewandt. Bei einer Impfung wird das körpereigene Immunsystem mit einem Krankheitserreger oder einem Gift bekannt gemacht, damit es schneller reagieren kann, wenn es danach erneut mit diesem Gift oder Erreger in Verbindung kommt.
Der Ansatz von Homöopathie ist nicht das Immunsystem zu trainieren. Sondern die Symptome zu behandeln. Sprich das was wir wahrnehmen. Homöopathie behandelt als die Symptome, die Schulmedizin die Krankheit.

Zitat

Solange nicht jedes homöopathische Verfahren und Mittelchen getestet wurde

Ich glaube die Auswertung von mehr als 1600 Studien ist doch schon sehr umfangreich. Und keine wirklich KEINE hat ein anderes Ergebnis gebracht als die, die durch Placeboeffekte vorhersehbar gewesen wären. Glauben darfst du natürlich gerne was du willst, aber damit besteht kein signifikanter Unterschied zu einer Religion.
Silver

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228

Dienstag, 6. Dezember 2016, 13:48

@Silvercloud

Meine Formulierung war schlecht. Ich meinte, dass es in ähnlicher Form, also auf Grundlage des Gedanken Gleiches mit Gleichem zu behandeln, in der Schulmedizin angewendet wird. Dabei beziehe ich mich auch eher auf die wörtliche Übersetzung von Homöopathie, und nicht zusätzlichen ideologischen Verbrämungen.

Der Wirkmechanismus ist dabei einerlei, genauso der Zeitpunkt oder die Art und Weise der Applikation eines Wirkstoffes, welcher Art auch immer.
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229

Dienstag, 6. Dezember 2016, 14:05

Wie soll es helfen wenn ein Giftstoff bereits im Körper ist, man mehr von diesem Giftstoff hinzu gibt? Ja in der Schulmedizin werden bei manchen Impfungen auch Erreger dem Körper zugeführt, damit dieser Antikörper bilden kann. Das macht man aber NICHT wenn man besagte Krankheit schon hat.

in der Homöopathie macht man jedoch genau dies und das ist es was ich nicht verstehe.
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230

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 20:55

Es ist schon möglich sich nachträglich zu impfen bei bestimmten Erregern. Eine Impfung gegen das Rabiesvirus ist zum Beispiel noch bis zu 5 Tage nach der Infektion möglich (und mehr als Empfehlenswert). Auf der anderen Seite kann man sich auch nicht gegen alles impfen lassen, was schlecht für den Körper ist, so wie es die Homöopathie gerne würde. Hier kommt es immer darauf an wie der Erreger oder der Giftstoff im Körper auf physiologischer Ebene wirken.
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231

Sonntag, 11. Dezember 2016, 20:07

in der Homöopathie macht man jedoch genau dies und das ist es was ich nicht verstehe.

Homöopathie arbeitet nach ihrem Ansatz ja eher mit Energien, beziehungsweise Energetisierung, nicht mit der Substanz selbst.

Manetuwak

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232

Sonntag, 11. Dezember 2016, 20:26

@Selbermacher: Kannst du das bitte genauer und umfangreicher ausführen.
Mit einer Bitte möchte ich dich dabei beladen: Verwende das Wort "Energie" nicht. Es ist schon inhaltlich belegt und sollte nicht falsch verwandt werden. Denn mit Energie hat Homöopathie rein gar nichts zu tun. Sorry.
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233

Sonntag, 11. Dezember 2016, 20:42

Homöopathie nimmt Substanzen, die in materieller Form verabreicht bestimmte Wirkungen im Menschen auslösen und bringt geeignete Trägersubstanz damit in Verfahren in Kontakt, so daß diese Trägersubstanz, so die Annahme, dadurch in einer Weise verändert wird, die Erscheinungen entgegenwirkt, die denen ähnlich sind die die Substanz in stofflicher Form hervorrufen würde. Es ist also wenn man so will ein Ansatz der auf "feinstofflicher" Ebene ansetzt und dafür diese Trägersubstanzen verwendet.

Knurzhart

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234

Sonntag, 11. Dezember 2016, 21:33

@Selbstmacher

Worauf basiert diese Inkontaktbringung?

Was ist Feinstofflichkeit?
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Selbstmacher

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235

Sonntag, 11. Dezember 2016, 22:18

Was ist Feinstofflichkeit?

Etwas, in dem der "Charakter" einer Substanz Ausdruck findet?

Zitat

Worauf basiert diese Inkontaktbringung?

Die Absicht der Frage erschließt sich mir glaube ich nicht ganz. Klassischerweise erfolgt diese dort durch Schütteln?

Tina

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236

Montag, 12. Dezember 2016, 08:02

Zitat

Klassischerweise erfolgt diese dort durch Schütteln?


Also muss man nach der Einnahme von homöopathischen Mitteln ganz doll huepfen, damit was passiert? Das erklaert natuerlich wieso das bei mir nicht funktioniert!
Tina

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237

Montag, 12. Dezember 2016, 13:31

Zitat von »Selbstmacher«

Etwas, in dem der "Charakter" einer Substanz Ausdruck findet?

Was ist denn der Charakter einer Substanz? Sorry, Menschen oder Tiere können eine Charakter haben, damit beschreibt man in der Regel die Verhaltenseingeschaften einer Person. Ein Stoff hat aber prinzipiell kein "Verhalten" da er nicht agiert sondern doof irgendwo rumliegt. Genau das ist das Eso-Geschwafel was klar denkende Menschen abstösst. Begriffe werden überall entlehnt um damit Dinge vermeintlich hochtrabend zu erklären. Und eigentlich redet man nur Unsinn.

Du meinst also, weil man einen Stoff mit einem anderen Stoff zusammenschüttelt, gehen die Eigenschaften auf den anderen Stoff über. Und nicht nur dass, beim Übergang wechseln sie quasi ihr Vorzeichen und was sie eben noch auslösten bekämpfen sie nun. Und dieser Prozess des Übergangs, wie erklärst du den? Ich kann es dir abnehmen, er ist unerklärlich und hier scheitert eben die Homöopathie wissenschaftlich zu sein und die Magie fängt an. Und damit auch das Versagen.
Silver

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238

Montag, 12. Dezember 2016, 15:40

Ein Stoff hat aber prinzipiell kein "Verhalten"

Das ist Ansichtssache.

Zitat

Begriffe werden überall entlehnt um damit Dinge vermeintlich hochtrabend zu erklären.

Es war ein Versuch diesen Ansatz zu erklären.

Zitat

Du meinst also, weil man einen Stoff mit einem anderen Stoff zusammenschüttelt, gehen die Eigenschaften auf den anderen Stoff über.

In der Homöopathie geht man davon aus, daß dieser Kontakt etwas bewirkt, das dann Wirkungen bedingt.

Zitat

und hier scheitert eben die Homöopathie wissenschaftlich zu sein

Nein.

Knurzhart

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239

Montag, 12. Dezember 2016, 16:57

@ Selbstmacher


Zitat

Das ist Ansichtssache.
Meinst du mit Verhalten die Wechselwirkung eines Stoffes mit der Umwelt in Form des Reaktionsvermögens?



Zitat

In der Homöopathie geht man davon aus, daß dieser Kontakt etwas bewirkt, das dann Wirkungen bedingt.
Wirkt Homöopathie?
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Selbstmacher

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240

Montag, 12. Dezember 2016, 17:08

Meinst du mit Verhalten die Wechselwirkung eines Stoffes mit der Umwelt in Form des Reaktionsvermögens?

Die Homöopathie geht von Einflüssen auch solcher beschriebener Art aus. Ob man das nun chemisch erklären wollte oder nicht ist wohl nicht entscheidend für den Ansatz an sich.

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