Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: :: Paraportal.org :: Das Forum für Grenzwissenschaften. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Intruder

Traumwanderer

  • »Intruder« wurde gesperrt

Beiträge: 485

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2007

Wohnort: International

  • Private Nachricht senden

91

Donnerstag, 3. Juli 2008, 20:22

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Zitat

Mir geht es nicht um Extremfälle, sondern um das alltägliche Leiden, das wir auch vorbeugend beeinflussen können.


Klingt so weit ganz interessant.
Das ganze basiert ja auf ganzheitlicher "Therapie" (griech. θεραπεία „[Gottes-]Verehrung“), wobei in
erster Linie die Lebensweise ausschlaggebend ist, z.B. Ernährung, Bewegung...
Wenn man ein in diesem Sinne ausgewogenes Verhalten praktiziert ist man ohnehin nicht
gerade anfällig für Krankheiten.
Dann können durchaus auch homöopathische Methoden zum Erfolg führen, falls vorbeugende
Maßnahmen, warum auch immer, versagt haben.
Ob die heutige Lebensweise sich damit allerdings in Einklang bringen lässt ist fraglich.
Die Wirkung homöopathischer Mittel würde ich bezweifeln, wenn man sich anschließend
ne Flasche Vodka kippt oder permanentem Stress ausgesetzt ist.
(da lässt auch die "heilende" Wirkung konzentrierter Medikamente nach)
Hat was von nem Teufelskreis.
Da sollte man sich auch fragen, ob das Hauptaugenmerk der Medizin noch auf die Heilung gerichtet ist.
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Medicus_curat,_natura_sanat]"Medicus curat, natura sanat."[/url]

SyQ

Bermudadreieck-Umflieger

Beiträge: 117

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2007

Danksagungen: 17

  • Private Nachricht senden

92

Donnerstag, 3. Juli 2008, 20:58

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Das Hauptaugenmerk... hm... ich glaube fast nicht. Ehrlich gesagt denke ich, dass ein Großteil der Mediziner eher an der Forschung interessiert sind, als ernsthaft Menschen zu helfen. Zumindest Ärzte und Profs in Kliniken.
"Quod sumus, hoc eritis. Fuimos quandoque, quod estis."

Intruder

Traumwanderer

  • »Intruder« wurde gesperrt

Beiträge: 485

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2007

Wohnort: International

  • Private Nachricht senden

93

Donnerstag, 3. Juli 2008, 21:42

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Zitat

Ehrlich gesagt denke ich, dass ein Großteil der Mediziner eher an der Forschung interessiert sind, als ernsthaft Menschen zu helfen.

Forschen und Helfen ließe sich ja noch irgendwie kombinieren.
Anders wenn der Patient zum Versuchskaninchen oder zur Ware degradiert wird.
Da könnte man glatt behaupten, dass das Verhalten solcher "Ärzte" und die
Krankheiten der Patienten die selben Ursachen haben.
Da fällt mir auch das hier ein.
Kann man natürlich nicht alles über einen Kamm scheren.

Pierre10

Spukhausbewohner

Beiträge: 223

Registrierungsdatum: 30. März 2008

Wohnort: Frankreich

  • Private Nachricht senden

94

Donnerstag, 3. Juli 2008, 21:59

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Wenn Mensch ohne weiter nachzudenken seinem Körper schadet, in dem er Alkohol, Café usw. trinkt, vielleicht noch raucht, in stetigem Stress lebt, sich weitgehend von Fastfood ernährt, nicht genug und nicht gut schläft und auch seelisch nicht ausgeglichen ist, braucht im Grunde weder allopathische noch homöopathische Medikamente, keinen Heiler noch Ärzte......

Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich

Intruder

Traumwanderer

  • »Intruder« wurde gesperrt

Beiträge: 485

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2007

Wohnort: International

  • Private Nachricht senden

95

Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:30

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Zitat

Wenn Mensch ohne weiter nachzudenken seinem Körper schadet,...

hm..., wenn er also vorher nachdenkt, sich dem also bedacht aussetzt, könnte es auch
homöopathisch, vorbeugend wirken? (z.B. Arsenikerhttp://www.graffiti.org/eyegasm/htm/a/arseniker-why-wc01.htm].[/url]) :lol: ;)

Intruder

Traumwanderer

  • »Intruder« wurde gesperrt

Beiträge: 485

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2007

Wohnort: International

  • Private Nachricht senden

96

Sonntag, 6. Juli 2008, 06:28

Re: Homöopathie... Wissen oder spüren?

Zitat

(z.B. Arseniker)

Ich habe mich vertan. Ich meinte Arsenesser.

Countess_of_Blood

Nachwuchsvampir

Beiträge: 34

Registrierungsdatum: 23. Februar 2008

Wohnort: Nähe Dresden

  • Private Nachricht senden

97

Dienstag, 29. Juli 2008, 10:18

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Hey
Da meine Eltern beide Heilpraktiker sind (meine Mutter ist Heilpraktikerin für Psychotherapie [kleiner HP] und mein Vater allgemeiner Heilpraktiker [großer HP]) bin ich sozusagen damit aufgewachsen. Zwar nicht von Anfang an aber trotzdem schon ne sehr lange Zeit.

Bei uns wird aber auch nicht total und ohne Ausnahme auf die Homöopathie vertraut. Wie schon gesagt wurde kommt man bei allem was operativ behandelt werden muss einfach nicht drumrum und das find ich auch gar nicht so verkehrt. Auch meine Eltern sagen, dass da die Schulmedizin einfach wirksamer ist und sie sich das sowieso nicht zutrauen würden.
Bei Zahngeschichten geh ich ohnehin nur zum "normalen" Zahnarzt weil ich das auch wirksamer finde. Ich mein, wenn ich ein Loch im zahn hab kann ich soviele Bachblüten schlucken wie ich will da wächst es trotzdem nicht zu :P jedenfalls ist das bei mir noch nie vorgekommen. Wer damit Erfahrung hat soll sich mal melden ;)

Bei allem anderen vertrau ich auf Homöopathie. Einmal weil ichs wirklichz angenehmer finde bei meinen Eltern in der schön eingerichteten Praxis zu sitzen, mich von ihnen beraten zu lassen und dort auf keinen Termin warten zu müssen (da genieß ich auch Familienprivilege ;) )
Und auch weil viele Mittel viel verträglicher sind. Wenn bei uns einer Kopfschmerzen hat dann wird er nicht mit Aspirin vollgestopft sondern bekommt Schüsslersalze oder Bachblüten.
Wie schon gesagt nehmen sich Heilpraktiker auch mehr Zeit und gehen, meistens, mehr auf die Patienten ein. das kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen allerdings will ich hier niemanden verurteilen. Natürlich gibt es auch sehr gute Schulmedizinier denen die Patienten auch am herzen liegen und die sich viel Zeit nehmen. Das ist nur bei einer richtigen Arztpraxis manchmal nicht möglich wegen dem großen Andrang.

Ich find auf jeden Fall, dass man ein gesundes Mittelmaß finden sollte. Man sollte sich nicht insgesammt auf eines versteifen. Ich vertraue beidem denn manchmal ist es besser sich homöopathisch behandeln zu lassen und manchmal ist die Schulmedizin einfach wirksamer. Es kommt immer auf die Art der Krankheit/Verletzung etc. an.

LG Jem
† Ich baut' an Eurer Türe ein ~Weidenhüttchen~

† Und riefe meiner ~Seel~ im Hause zu †

† Schrieb fromme Lieder der verschmähten ~Liebe~

† Und sänge laut sie in die stille ~Nacht~



W. Shakespeare

Realist2

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 733

Registrierungsdatum: 10. Januar 2008

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

98

Dienstag, 29. Juli 2008, 14:20

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Zitat

Homöopathische Mittel haben nach meiner Erfahrung nichts mit "Glauben" zu tun. Wenn man geimpft wird, bekommt man abgeschwächte Erreger gespritzt, bei der Homöopathie verabreicht man verdünnte Gifte. Deshalb würde keine sagen, die Spritze wirkt nicht, die Erreger waren ja schon kaputt. Das ist jetzt sehr platt gesagt, nur zum besseren Verständnis.


nein, das ist NICHT das gleiche.

bei einer Impfung bekommst du sehr VIELE tote oder abgeschwächte erreger, und dem Abwehrsystem reicht dies um einige Helferzählen sich drauf zu spezialisieren in kürzester zeit den krankheitserreger in großen mengen zu bekämpfen.
bei homöopathie wird so oft verdünnt das man NICHTS mehr bekommt außer eine wirkstofflose Tablette/Kügelchen

Zitat


Bei unseren zahlreichen Tieren (wir haben viele Pferde zum beispiel), arbeiten wir auch oft mit Homöopathie, wenn der Tierarzt die Krankheit nicht beheben kann. Unser Tierarzt war anfangs auch skeptisch, aber inzwischen nutzt er die Mittel selbst.
Bei Tieren gibt es absolut gar keinen Placebo Effekt. Man sieht einfach, ob es wirkt oder nicht, fertig. Da gibts auch keine Glaubensfragen und Diskussionen.


vielleicht handelt es sich ausschließlich um ne vitamin C tablette ;)
oder halt, dass das pferd von allein wieder gesund wird.

ich hab jetzt zwar der erste mal was von darmverschlingung gehört, vielleicht ist in dem homöpatischen mitteln ein wirkstoff enthalten oder ein kleiner Stein ;) der den darm wieder entschlingt ...

und Kopfschmerzen gehen bei mir nach einer nacht auch ohne bachblütenblätter weg ...

ich seh ja ein, auch alternative - nicht wirksame - heilpraktiken haben dank placebo auch ihre berechtigung, aber mich kann man da nicht überzeugen.
Es gibt aber auch sehr viele wirksame Heilpraktiken wie akkupunktur, etc. diese meine ich damit nicht!
zitate des monats: *geschlossen*
wegen gefährdung des verstandes leider dicht....

kleine Hexe

Forenhexe

Beiträge: 1 514

Registrierungsdatum: 17. August 2006

Wohnort: 1815 m.ü.M.

Danksagungen: 128

  • Private Nachricht senden

99

Dienstag, 29. Juli 2008, 15:16

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Das mit dem Placebo-Effekt kann ich zumindest bei einigen alternativen Heilmethoden ausschliessen:

1. Ich leide unter einem "nervösen Magen". Wenn ich nervös bin oder wenn es mir schlecht geht schlägt das innert Sekunden auf meinen Magen und mir wird übel, ich bekomme Krämpfe und Herzrasen, Schweissausbrüche usw. Das EINZIGE was mir da hilft sind Bachblüten-Notfalltropfen.

2. Mein Bruder hatte von klein auf schweres Asthma. Er war auf sehr viele Lebensmittel wie z.B. alle Nüsse, Erdbeeren, Äpfel, Soja (und Lecithin, dass so gut wie in allen Lebensmitteln drin ist) allergisch. Er musste von Klein auf Cortison nehmen, weshalb er bis heute nicht sehr gross gewachsen ist. Nach jahrelangem Kampf und vielen lebensbedrohlichen Anfällen wusste sich meine Mama nicht mehr zu helfen und ging mit ihm zur Bioresonanz-Therapie. Während einigen Monaten wurde er therapiert und siehe da. Seither (ist ca. 8 Jahre her) kann er bedenkenlos alle Lebensmittel wieder essen. Das Einzige was er nach wie vor nicht verträgt sind Erdnüsse. Da wird ihm schlecht, wenn er es nur schon riecht... Dazu muss ich sagen, dass mein Bruder von Anfang an NICHT daran geglaubt hat und ihn die Therapie eines Besseren belehrt hat. :P

Vor einiger Zeit habe ich, da ich schon von Klein auf ebenfalls an schweren Allergien (Pflanzen: Heuschnupfen) leide und auch seit ca. 16 Jahren Asthma habe ebenfalls therapieren lassen. Zuerst hatte ich mich während 5 Jahren desensibilisieren lassen (Spritzen). Dies hat leider absolut nichts gebracht. Danach bin ich vor einiger Zeit ebenfalls an eine Bioresonanz-Therapeutin gewendet. Ich war Anfangs etwas skeptisch, da die Methode doch recht ungewöhnlich ist (jedoch nicht unangenehm). Diese Frau konnte mir Dinge über meinen Körper und vor allem auch über meine Psyche sagen, die ich nicht mal meiner besten Freundin erzählen würde. Man MUSS also nicht daran glauben, damit es hilft. Die Methoden bringen diese Dinge nämlich zutage! Sie konnte mir sagen, dass ich als Kind Milchschorf hatte und deswegen bis heute Mühe mit meiner Kopfhaut habe (Das ist wirklich so und nicht einfach so ersichtlich), ich habe ihr nichts davon gesagt. Sie hat mir auch keine Fragen gestellt. Das was der Messcomputer ausgerechnet hat, hat sie mit mir nachher besprochen und ich habe immerzu nur gesagt: ja das stimmt!
Der Grundsatz dieser Therapie ist es, den Körper so einzustellen, dass sich Allergien erübrigen (ist der Körper gesund, bildet er keine Allergien)... Es werden also nicht Symptome bekämpft sondern die Auslöser. Näheres zur Therapie findet ihr hier: de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie

Ich muss dazu sagen, dass ich WEISS, dass gerade diese Methode viele Scharlatane "züchtet". Meiner Therapeutin vertraue ich jedenfalls und die Methode hat mir bisher sehr geholfen. Zudem kostet es wirklich nicht viel (ich hab bezüglich dieser Therapie schon von horrenden Preisen gehört...)

Zitat

übrigens kann ich wiederrum teebaumöl gar nicht empfehlen.


Beim Teebaumöl handelt es sich um ein sehr konzentriertes (ätherisches) Öl, welches so oder so nur auf einen bestimmten Punkt kommt und nicht aufs ganze Gesicht. Obwohl ich persönlich Teebaumöl nur selten dazu nutze (nützt bei mir wenig), ist es schon so, dass es Pickel austrocknet (was es ja auch soll)...Da könnte ich die Linie von Eucerin empfehlen, ist zwar nicht billig, aber das einzige, was mir geholfen hat. :winks:

Zitat von »"Realist2"«

ich hab jetzt zwar der erste mal was von darmverschlingung gehört, vielleicht ist in dem homöpatischen mitteln ein wirkstoff enthalten oder ein kleiner Stein der den darm wieder entschlingt ...


wohl eher nicht, Darmverschlingungen bei Pferden sind absolut gefährlich (zumal ein Pferdedarm unheimlich lang ist) und in sehr vielen Fällen tödlich. Ursache ist beispielsweise oft ausgiebiges Wälzen auf der Weide....

Ein Pferd kann man diesbezüglich nur einmal operieren, da meist grosse Teile des Darms bei der OP verloren gehen. Falls es dich interessiert findest du hier genaue Infos: de.wikipedia.org/wiki/Darmverschlingung

3. Ich therapiere selber Pferde (teilweise) mit Homöopathischen Mitteln, welche sehr gut anschlagen. Wobei man hier auch einsehen muss, dass 1. nicht alle Leiden so therapiert werden können und 2. nicht alle Tiere gleich sind. Ausserdem dürfen die Mittel, wie auch bei uns Menschen nicht übermässig lange angewendet werden. Homöopathisch heisst nämlich nicht unbedenklich....Sie sollten ebenfalls wie Medikamente und nicht einfach wahllos angewendet werden.

Bei Kopfschmerzen (wobei ich keine Migräne habe und dies absolut davon differenziere) "therapiere" ich immer mit mehreren Gläsern stillem Wasser, was sehr gut hilft. Falls das nichts bringt schmier ich mir Lotusöl auf die Schläfen. Spätestens dann gehts wieder...

Ein grosses Problem von mir sind starke Schmerzen während der Periode wobei ich teilweise echt das Gefühl habe zu verbluten. Einige Frauen kennen warscheinlich mein Problem. Ich habs mit vielen Dingen ausprobiert wobei ich jetzt bei Homöopathischen "Kügelchen" gelandet bin. Diese helfen bei mir unheimlich gut.

Ich zähle auch z.B. Akupunktur zu den alternativen Heilmethoden. Wobei ich mir teilweise da nicht sicher bin, ob nur der Schmerz und nicht die Ursache therapiert wird. Dabei spreche ich nicht von Rauchentwöhnungsprogrammen usw. sondern von schmerzhaften Verspannungen usw. Hab's leider selber noch nicht ausprobieren können.

Bei Homöopathischen Mitteln glaube ich, dass es je nach Person besser oder schlechter funktioniert. Ich persönlich spreche sehr gut darauf an. Natürlich benutze ich diese Heilmittel nur bei selbsttherapierbaren "Gebrechen". Ich denke, man sollte immer auf dem Boden bleiben, wie bereits schon gesagt wurde.... :mrgreen:
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
- Albert Einstein

Realist2

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 733

Registrierungsdatum: 10. Januar 2008

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

100

Dienstag, 29. Juli 2008, 21:41

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Zitat

Das mit dem Placebo-Effekt .....

Wenn ich nervös bin oder wenn es mir schlecht geht schlägt .....
Das EINZIGE was mir da hilft sind Bachblüten-Notfalltropfen.


hat mich jetzt weniger überzeugt, wenn du verstehst was ich meine....

Zitat


2. Mein Bruder hatte von klein auf schweres Asthma. + Allergien


freut mich für euch, dass es euch geholfen hat, aber wer weiß ob es ohne nicht auch gegangen wer? da bringen einzelfälle wenig klarheit, da muss ne breite studie her ... und die konnten ja weniger überzeugen.

ich hab selbst alle möglichen allergien (hühnerei, schokolade, nuss (außer erdnuss), kiwi, etc.), bzw. hatte ich sie wohl. ich hab neuerdings immerwieder lebensmitteln gegessen die eigentlich ei enthalten und auch mal am schokohasen geknabbert - nix... muss ich mal richtig testen.
ich habe zwar als kind auch ne homöopathische bahndlung erfahren, aber das hat bei mir überhaupt nichts gebracht, weder positiv noch negativ, und wir habens dann sein lassen (schon vor 10 jahren) ... und jetzt bitte kein gelaber, dass hätte mich geheilt. Hätte ich damals schon gewusst was homöopathie bedeutet hätte ich mir das gleich sparen können (bin streng gläubiger naturwissenschaftler)

Bioresonanz klingt mir muss ich dir sagen auch SEHR weit hergeholt ... *hust*

ich sag ja auch nicht jede alternative heilmethode ist mist, aber einige heilmethoden können nach meiner weltanschauung einfach nicht funktionieren...

Zitat


Zitat:
übrigens kann ich wiederrum teebaumöl gar nicht empfehlen.

Beim Teebaumöl handelt es sich um ein sehr konzentriertes (ätherisches) Öl, welches so oder so nur auf einen bestimmten Punkt kommt und nicht aufs ganze Gesicht. Obwohl ich persönlich Teebaumöl nur selten dazu nutze (nützt bei mir wenig), ist es schon so, dass es Pickel austrocknet (was es ja auch soll)...


selbst das ist kein allhilfsmittel. ...klar, der pickel sollte abklingen, aber das teebaumöl bekämpft nur die symptome nicht die ursache (z.b. trockene haut).

genauso sinnfrei ist meiner meinung nach warzenex. Jeder der ich kenne der warzenex benutzt hat, der hat seine warzen auch jetzt noch, sie trocknet vielleicht ab, und fällt vielleicht eines tages ab weil man das gesamte gewebe ringsrum weggeätzt hat, aber sie wächst meistens nach.

ich hatte auch mal ein paar, einfach nen dreiviertel jahr absolut in ruhe lassen und trocken halten und weg wahren sie!

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
zitate des monats: *geschlossen*
wegen gefährdung des verstandes leider dicht....

Dark Hunter

Nachwuchsvampir

Beiträge: 28

Registrierungsdatum: 31. Oktober 2007

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

101

Dienstag, 29. Juli 2008, 22:34

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Sowohl die Schulmedizin, als auch die alternativen Heilmethoden haben ihre Berechtigung.
Bei Krebs oder ähnlichem kommt man um eine Operation nicht herum und Antibiotika müssen in den verschiedensten Fällen auch sein. Andererseits muß man nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Einen Schnupfen oder ähnliches kann man auch sehr gut mit Hausmitteln kurieren. Eine Anmerkung: Alternative Medizin beschränkt sich nicht nur auf Kügelchen.
Ich selbst hab schon einen Fall erlebt, in dem die Schulmedizin jämmerlich versagt hat. Als letzter Ausweg blieb dann nur noch der Gang zu Heilpraktiker. Der hat dann sehr schnell geholfen.
Allerdings sollte man sich den Heilpraktiker, zu dem man geht, sehr genau ansehen.
Mittlerweile werden Heilpraktikerausbildungen vom Arbeitsamt als Umschulungen finanziert. Ob das zur Qualitätssteigerung beiträgt wage ich mal zu bezweifeln.
Wohlgemerkt, ich bezweifele nicht die alternativen Heilmethoden, sondern die Art und Qualität der Ausbildung.
Nur gut geschulte Leute können wirklich helfen, sowohl in der altenativen, wie in der Schulmedizin.

kleine Hexe

Forenhexe

Beiträge: 1 514

Registrierungsdatum: 17. August 2006

Wohnort: 1815 m.ü.M.

Danksagungen: 128

  • Private Nachricht senden

102

Mittwoch, 30. Juli 2008, 09:49

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Zitat von »"res"«

hat mich jetzt weniger überzeugt, wenn du verstehst was ich meine....

äää nein, versteh ich nicht! Was meinst du denn? ;)

Zitat von »"Realist2"«

selbst das ist kein allhilfsmittel. ...klar, der pickel sollte abklingen, aber das teebaumöl bekämpft nur die symptome nicht die ursache (z.b. trockene haut).


ich weiss nicht genau, welche Kenntnisse du über die menschliche Haut hast, aber trockene Haut ist nicht wirklich die Ursache von Pickeln....dies mal so nebenbei :roll:

Zitat von »"Realist2"«

freut mich für euch, dass es euch geholfen hat, aber wer weiß ob es ohne nicht auch gegangen wer?


hast du den Post überhaupt gelesen? Mein Bruder hatte schwerste Asthmaanfälle und ist einige Male fast gestorben. Er konnte nicht mal mit dem Staub von Nüssen in Kontakt kommen ohne dass ihm der Hals zugegangen ist. Mir ist klar, dass während eines Anfalls nur Cortison hilft. Ich persönlich gehe nie ohne meinen Inhalator aus dem Haus. Dies bekämpft aber nur die Symptome. Und glaubst du nicht auch, dass mein Bruder durch diese Therapie einen enormen Gewinn der Lebensqualität hat? Er kann immerhin fast alles wieder essen. Die Ärzte haben ja nichts dagegen tun können ausser ihn mit Cortison vollzustopfen. Falls du zumindest annähernd wüsstest, was Cortison auf Dauer mit dem Körper anrichten kann würdest du vielleicht anders denken. :|

Zitat von »"Realist2"«

Bioresonanz klingt mir muss ich dir sagen auch SEHR weit hergeholt ... *hust*


Ja das kommt daher, dass du dich nicht damit beschäftigt hast...

Ich persönlich habe nunmal gute Erfahrungen damit gemacht. Für mich sind Naturheilmittel so überzeugend, weil sie das Übel an den Wurzeln bekämpfen (zumindest bei den Methoden, die ich persönlich anwende) und ich sehe nicht ein, weshalb ich Geld für teure Medikamente ausgeben soll, die meinem Körper auf Dauer nur schaden...Ich weiss z.B. nicht, wann ich zuletzt ein Aspirin geschluckt habe. Da ich ja keine Migräne habe komme ich gut ohne klar. Ich kenn Leute die schmeissen sich dauernd solche Pillen ein mit dem Ergebnis, dass sie nicht mehr wirken. Dasselbe gilt auch für Antibiotika obwohl diese in vielen Fällen absolut notwendig sind. Ich weiss wovon ich rede, da ich selbst schonmal fast an Lungenentzündung gestorben bin. Aber wie ich bereits gesagt habe kann ich schwere und leichte Fälle sehr gut unterscheiden...
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
- Albert Einstein

Realist2

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 733

Registrierungsdatum: 10. Januar 2008

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

103

Mittwoch, 30. Juli 2008, 10:25

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Zitat

äää nein, versteh ich nicht! Was meinst du denn? ;)


ich meinte, dass das was du sagtest voll nach placebo klang...

Zitat

ich weiss nicht genau, welche Kenntnisse du über die menschliche Haut hast, aber trockene Haut ist nicht wirklich die Ursache von Pickeln....dies mal so nebenbei :roll:


ich bin zwar weder dermatologe, noch studier ich medizin, aber ich weiß das die haut versucht bei trockener haut sich selbst nachzufetten. bei einigen menschen verstopfen dabei die poren und wenn diese sich dann entzünden ist der pickel da...

Zitat

hast du den Post überhaupt gelesen? Mein Bruder hatte schwerste Asthmaanfälle und ist einige Male fast gestorben.


ich hab den post gelesen, und ich wäre an pfannkuchen auch schon beinahe erstickt, aber bei mir ist es auch von allein weggegangen...!

Zitat

Ja das kommt daher, dass du dich nicht damit beschäftigt hast...


der wikieintrag hat mich da halbwegs überzeugt und es klingt wirklich SEHR weit hergeholt wenn du mich fragst. ich will nichts ausschließen aber die studie laut wiki meinte ja auch das eine wirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte.
zitate des monats: *geschlossen*
wegen gefährdung des verstandes leider dicht....

kleine Hexe

Forenhexe

Beiträge: 1 514

Registrierungsdatum: 17. August 2006

Wohnort: 1815 m.ü.M.

Danksagungen: 128

  • Private Nachricht senden

104

Mittwoch, 30. Juli 2008, 10:57

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

Der Placebo-Effekt hätte dann theoretisch auch bei anderen Mitteln eintreten müssen. Hat es aber nicht getan. Diese Tropfen sind bis heute die einzigen, die mir bei nervlichen Störungen helfen. Und ich spreche hier über Nervosität, die weit über das Normale hinaus geht. Vor allem, da auch der gesamte Magen-Darmtrakt involviert ist - wirklich sehr unangenehm...

Ich muss zugeben, der Wiki-Artikel war etwas unglücklich gewählt und wenn ich ihn lese, dann fühl ich mich auch nicht überzeugt. Es ist bloss schwierig die Methode zu erklären. Deshalb habe ich auf den Artikel zurückgegriffen. :roll:

Das Allergien von alleine weggehen KANN passieren, muss aber nicht. Dies kann auch genetisch bedingt sein. Genau wie eine Allergie erst in späteren Jahren entstehen kann, kann sie auch wieder verschwinden. Bei mir in der Familie ist dies aber leider nicht so. Da hat jeder sein Leben lang irgend eine Allergie. Auch wenns "nur" Heuschnupfen ist.

Da ja mein Bruder immer geglaubt hat, dass das alles Quatsch ist und er nur meiner Mutter zuliebe da hin gegangen ist, glaube ich nicht an einen Placebo Effekt.

Ich stimme dir zu, dass der Placebo-Effekt sehr häufig auftritt und ich diesen auch schon oft beobachtet habe. Nur eben bei meinen Persönlichen Erfahrungen glaube ich nicht daran.

Hier könnte man dann auch die Grundsatzdiskussion starten - Was denn so schlimm ist am Placebo-Effekt. Wenn's hilft und dich gesund macht ist es doch auf Gutdeutsch Sch... egal weshalb...
Versteht mich nicht falsch - ich bin kein Freund von Scharlatanen und Wunderheilern aber es gibt auch im Zwischenfeld durchaus Möglichkeiten:D

Die häufigste Ursache von Pickeln, vor allem in Jungen Jahren ist immer noch Mischhaut (übermässige Talgproduktion, Verstopfung der Follikel usw.). Es bringt nichts wenn wir darüber diskutieren weil es so viele verschiedene Arten von Akne gibt, dass auch die Therapie dagegen stark abweichen kann. Grundsätzlich haben wir beide Recht. Ich finde in Fällen, in denen es um ein paar kleine Pickel geht und man dies auch zu Hause machen kann ist Teebaumöl nicht die schlechteste Idee. Klar man könnte weitergehen mit gesunder Ernährung, genug Wasser, wenig Stress usw. Dann wären auch die Ursachen bekämpft. Aber im Teenager-Alter kann man oft nicht viel mehr dagegen machen, als die Pickel an sich zu bekämpfen.Es kommt darauf an ob es Produkte sind, die lokal angewendet werden oder ob man sich damit das ganze Gesicht einreibt :winks:
Anstatt Teebaumöl würde ich aber IMMER eine ganzheitliche Kur empfehlen (wie bereits erwähnt), da dies die von dir erwähnte Austrocknung der gesamten Gesichts-Haut (was natürlich nicht der Sinn ist) verhindert...
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
- Albert Einstein

Realist2

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 733

Registrierungsdatum: 10. Januar 2008

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

105

Mittwoch, 30. Juli 2008, 11:05

Re: Schulmedizin oder alternative Heilmethoden?

an und für sich habe ich auch nichts gegen einen placebo effekt, aber das es von den krankenkasse bezahlt wird, dann auch für diese leute die nicht dran glauben und kein placebo eintritt...
zitate des monats: *geschlossen*
wegen gefährdung des verstandes leider dicht....

Zurzeit ist neben dir 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 822 | Hits gestern: 19 222 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 13 566 648 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03