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amen_ra

Poltergeist

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166

Mittwoch, 12. März 2008, 02:08

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

also das video das vor kurzem hier gepostet wurde, stammt aus einer "pseudo" doku über nessie, ist also alles fake (wurde hier schon erwähnt).
diese doku stammt von einem werner herzog, keine ahnung wer das ist, wenn man sich aber den ganzen film anschaut sagen alle leute darin wie toll es ist mit ihm zu arbeiten. übrigens die frau im film ist glaube playmate oder model, die anderen alles schauspieler. im film selber wird behauptet die aufnahmen seien echt, doch merkt man schnell das der film unseriös und nicht wirklich ernstgemeint ist.
der film sollte absichtlich täuschen, was für viele die sich ersthaft damit beschäftigen ärgerlich ist, da eben die beweise für ein seemonster fehlen, und der film mit angeblichen echten beweisen nur "pamperlapamp" ist.

auch die "echten" coleman- aufnahmen, auf denen man kein monster aber einen grossen schatten im wasser erkennen kann, sind umstritten, da coleman nicht gerade als seriöser hobby-zoologe gilt, vor ein paar jahren z.b. behauptete er er habe beweise für elfen...

aber ob all die anderen filmaufnahmen, fotos und zig-tausende augenzeugenberichte alle falsch sind, glaube ich nicht.
solche existieren ja nicht nur von nessie, sondern auch von anderen seeungeheuern auf der welt.
Jedem seine Meinung, sind Alle einer Meinung, so stimmt etwas nicht...

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167

Montag, 17. März 2008, 13:22

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

Nessie...ich glaube,dass da vieeel zu viel Rummel um sie gemacht wird :roll: es fallt mir eigentlich nicht recht schwer an das Ungeheuer von Loch Ness zu glauben,aber diese Fakes...brrr...da kriegt man schon die Krise!
***Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.***

drago344

Poltergeist

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168

Dienstag, 15. April 2008, 03:03

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

ich habe neulich gehört das es überhaupt kein loch ness ist
sonder ein elefant mit dem rüssel nach oben :D
lg Drago244 @--}---

Sakura Silbermond

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169

Dienstag, 15. April 2008, 11:07

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

Das Ungeheuer wird jetz bestimmt eh schon Tod sein, also denke ich das man' s nie so richtig beweisen kann. :(
Sie bewegt sich durch die dunkle Nacht
Ganz sanft und sacht
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170

Mittwoch, 16. April 2008, 19:17

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

1. Frage: Wie frischt jene "Saurier-Population" ihren Gen-Pool auf?
2. Frage: Wo sind die nächsten Vorkommen jener "Saurierspezies"?
3. Frage: Wovon ernähren diese "Saurier" sich? (Plesiosaurier waren Raubtiere; ein ausgewachsenes Tier dürfte einen beachtlichen Energiebedarf haben.)

Zu bedenken: Störe wurden im Loch Ness nachgewiesen. Manche Arten, wie z.B. der Hausen (Huso huso) erreichen grundsätzlich über 7 m Länge. Ihr Rücken ist mit kleinen Höckern besetzt.

elperdido

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171

Donnerstag, 17. April 2008, 12:39

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

Hallo Skeptiker2112

Zitat

[3. Frage: Wovon ernähren diese "Saurier" sich? (Plesiosaurier waren Raubtiere; ein ausgewachsenes Tier dürfte einen beachtlichen Energiebedarf haben.)


Zu bedenken: Störe wurden im Loch Ness nachgewiesen. Manche Arten, wie z.B. der Hausen (Huso huso) erreichen grundsätzlich über 7 m Länge. Ihr Rücken ist mit kleinen Höckern besetzt.
Beitrag Verfasst: Mi. 16 Apr 2008 18:17
/quote] da hast du dir diese Frage aber gerade selbst beantwortet :) ...schlisslich waren Plesios Fischräuber
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

Sakura Silbermond

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172

Donnerstag, 17. April 2008, 12:51

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

Würde gerne mal wissen wenn es das Tier wirklich gab oder gibt wie es so lange überlebt hat?!?!
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Mafiusu

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173

Donnerstag, 17. April 2008, 13:38

Re: Das Ungeheuer von Loch Ness

Moin bin neu hier hallo,

zum Thema: es gab eigentlich nie wirklich Anzeichen dafür, daß eingroßes Ungeheuer da existiert. Alles was wir haben sind Ur alte Geschichten, zwielichtige Foto-und Videoaufnahmen, bei denen man kaum was erkennen kann, und dubiose Zeugenaussagen.

Mag vielleicht sein, daß irgendwann einmal ein etwas größerer Fisch dort lebte, der den Mythos in Gang setzte, aber die gleichen Geschichten über Seeschlangen gibt es von so ziemlich jeden größeren alten See auf der Welt.

Ein Plesiosaurus ist allein aus den schon genannten Gründen der Nahrungssuche und Population schon sehr unwahrscheinlich. Störe wurden zwar im Loch ness gefunden, aber sehr dass diese für die Sichtungen verantwortlich sind, ist sehr unwahrscheinlich, da in den seltensten Fällen Störe an die 7m lang werden. Meistens sind sie höchstens 4 m lang und es wird aber immer von Monstern von 12 m länge und mehr berichtet.

Davy Jones

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174

Freitag, 5. Juli 2013, 13:19

Whoa, das nenne ich mal Thread-Nekrophilie.
Ich meine, der Thread war ja schon tot als ich mich im PP registriert habe. :shock:
Aber egal, es gibt Neuigkeiten...

Zuerst mal das Unspektakulere:
Der schottische Öko-Statistiker (geiler Beruf! :D ) Dr. Charles Paxton will einen Katalog über alle Nessie-Sichtungen zusammenstellen.
Sehr aufwendig, aber durchaus interessant. Vielleicht kann man dadurch ja gewisse Muster bei den Sichtungen erkennen...
Lest selbst: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo…llt-nessie.html

Doch ein anderer Artikel ist wesentlich interessanter.
Hier geht es um das Berühmte Nessie-Photo, welches von vielen Skeptikern als fliegende Möwe identifiziert wurde. Für mich war das auch eine äußerst einleuchtende Erklärung.
Aber jetzt kommt da ein Nessie-Forscher namens Glaskow-Boy daher und behauptet, dass dieses Photo von den Proportionen her niemals eine Möwe, oder ein anderer Wasservogel gewesen sein kann. Und diese Behauptung wirkt gar nicht mal so aus der Luft gegriffen. Anhand der Vergleiche komme ich da jetzt auch ins grübeln.
Hier gibts den Artikel mit viel Bildmaterial: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo…storisches.html
Und hier der Blog von Glaskow-Boy: http://lochnessmystery.blogspot.de/2013/…photograph.html

lg Davy
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Worldrider

mister twix

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175

Freitag, 5. Juli 2013, 14:02

Moin bin neu hier hallo,

zum Thema: es gab eigentlich nie wirklich Anzeichen dafür, daß eingroßes Ungeheuer da existiert. Alles was wir haben sind Ur alte Geschichten, zwielichtige Foto-und Videoaufnahmen, bei denen man kaum was erkennen kann, und dubiose Zeugenaussagen.

Mag vielleicht sein, daß irgendwann einmal ein etwas größerer Fisch dort lebte, der den Mythos in Gang setzte, aber die gleichen Geschichten über Seeschlangen gibt es von so ziemlich jeden größeren alten See auf der Welt.

Ein Plesiosaurus ist allein aus den schon genannten Gründen der Nahrungssuche und Population schon sehr unwahrscheinlich. Störe wurden zwar im Loch ness gefunden, aber sehr dass diese für die Sichtungen verantwortlich sind, ist sehr unwahrscheinlich, da in den seltensten Fällen Störe an die 7m lang werden. Meistens sind sie höchstens 4 m lang und es wird aber immer von Monstern von 12 m länge und mehr berichtet.


Naja dass mit den Stören finde ich plausibel, da sie dort heimisch sind und, zwar nicht im Normalfall aber durchaus, 7 Meter lang werden können . Die meisten Sichtungen kommen ja vom Strand oder aus der Luft per Flugzeug, aber durch die Einbildung und den Glauben der Zeugen an das Monster könnten sie es als durchaus viel größer gedacht haben .

Sie haben kein Vergleichsobjekt mit dem sie sich sicher sein können, dass ist die Sache, die diese Sichtungen unglaubwürdig macht . Ich bezweifle, dass das "Monster" von Loch Ness je existiert hat oder ein Plesiosaurus war . Es gibt einfach zu viel, was dagegen spricht .
the gears have been broken, there´s no turning back now.....

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176

Freitag, 5. Juli 2013, 15:21

sämtliche Fotos wo lange Hälse aus dem Wasser ragen und offensichtlich die Plesiosaurus-These anspielen, können wir vergessen. Es ist längst bekannt dass diese nicht in der Lage waren ihren Hals aus dem Wasser zu strecken. Aus klimatischen Gründen kann man ein grosses Reptil eh ausschließen, zwar gibt es in den gemäßigten Zonen Schildkröten und Schlangen, die werden aber nicht groß genug um die Ungeheuerlegende zu halten.

Möglich wäre ein maritimer Säuger, wobei der ebenfalls leichter zu entdecken sein müsste.

Fische oder Amphibien geben bessere Kandidaten ab, so könnte es ein grosser Aal oder ein Schleichenlurch (Wühle) sein, diese wären wohl auch schwieriger zu entdecken und könnte erklären warum "Nessie" relativ selten zu sehen ist.

Häufig wird immer behauptet, daß "Nessie" durch Sonar längst hätte entdeckt sein müssen. Da Sonar zwar Objekte und Fischschwärme orten, jedoch nichts eindeutig identifizieren kann, halte ich auch diese These für fragwürdig.

Davy Jones

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177

Freitag, 5. Juli 2013, 15:59

sämtliche Fotos wo lange Hälse aus dem Wasser ragen und offensichtlich die Plesiosaurus-These anspielen, können wir vergessen.
Hast du die Links überhaupt gelesen?

Aus klimatischen Gründen kann man ein grosses Reptil eh ausschließen, zwar gibt es in den gemäßigten Zonen Schildkröten und Schlangen, die werden aber nicht groß genug um die Ungeheuerlegende zu halten.
Heyhey, dreimal falsch in einem Satz. Das ist Rekord. ;)
Reptilien kann man aus klimatischen Gründen eben nicht sofort ausschließen. Die Lederschildkröte wird vor den Küsten Schottlands verhältnismäßig häufig gesehen. Und sie ist nicht nur relativ groß, sondern die größte lebende Schildkrötenart.
Und grade ihre Sichtungen in historischen Zeiten werden für mögliche Seeungeheuersichtungen verantwortlich gemacht.

Und nein, ich glaube nicht, dass Nessie eine Reptilenart (ob jetzt Plesiosaurus, Lederschildkröte, oder Sonstiges) ist. Alleine die Sauerstoffproblematik spricht dagegen.
Aber ein Tier aus den falschen Gründen ausschließen ist ebenso kontraproduktiv wie eines aus den falschen Gründen favorisieren.

lg Davy
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Samstag, 6. Juli 2013, 15:38

Ich ging auch nicht von Meeresbewohnern wie die Lederschildkröte aus, sondern eher an Fluss/-Seelebende Arten und da gibs halt nichts was zur Ungeheuerlegende wegen Größe reichen würde.

Zudem da die Seeungeheuer meist Schlangenartig dargestellt/beschrieben werden, ist zumindest die klassische Vorstellung, kann man Schildkröte (einschließlich australische Schlangenhalsschildkröte) schon ausschließen. Und daß ne schwimmende Ringelnatter ne Sichtunghysterie erzeugt bezweifle ich.

Bei Fischen oder Amphibien ist es schon wieder was anderes. Ein aalartiger Fisch wird seltener auftauchen und muß auch nicht zwangsläufig schonmal gefangen worden sein. Somit wäre das noch nicht entdeckt worden durchaus plausibel.

Eine große Amphibie wie eine Wühle oder ein schlanker Molch braucht nicht die Sonne/Wärme wie ein großes Reptil, daher könnte es so etwas in nördlichen Breitengraden in großen/tiefen Gewässern schon geben. Zudem leben die etwas "unauffälliger", selbst in einem Aquarium ist z.B. eine Schwimmwühle seltener zu sehen als eine aquatisch lebende Schlange.

Corvus Corax

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Sonntag, 7. Juli 2013, 15:16

Hallo!

Ich frage mich soeben, warum das Objekt kein Kormoran sein soll?
Hier wird zwar eine kurze aber sehr oberflächliche Betrachtung eines Wasservogels geliefert.
Es wird ein Bild gezeigt, welches in etwa mit dem Objekt übereinstimmt, allerdings fehlt mir da die Flexibilität. Ein Vogel ist doch kein starres Objekt.
Wenn der Vogel gerade ein Stück mit seiner Brust aus dem Wasser aufsteigt, kommt die Überschneidung mit dem Objekt haargenau hin, auch die Größe erklärt sich auf diese Weise. Im unteren Drittel des Objektes erkenne ich einen dunkleren Breich, welcher die dunklere Brust inklusive Handgelenk des Vogels markiert.
Bis heute gibt es keinen Beweis dafür, dass Plesiosaurier ihren Kopf auf diese Art anwinkeln konnten.


Zitat


Reptilien kann man aus klimatischen Gründen eben nicht sofort ausschließen. Die Lederschildkröte wird vor den Küsten Schottlands verhältnismäßig häufig gesehen.
Hierbei vergisst du aber einen wichtigen Punkt: Die Lederschildkröte kann ihre Körpertemperatur regulieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schildkr%C3%B6ten

[...]Ermöglicht wird das durch ihre Fähigkeit ähnlich wie
Dinosaurier und später Warmblütler ihre Körpertemperatur bis zu 10 °C
und möglicherweise sogar mehr über der Umgebungstemperatur zu halten
(James & Mrosovsky 2004)


Gruß, Sina
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

Davy Jones

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180

Sonntag, 7. Juli 2013, 23:22

Hierbei vergisst du aber einen wichtigen Punkt: Die Lederschildkröte kann ihre Körpertemperatur regulieren.
Ich komm grad nicht mit. In wiefern steht das denn nun ihrem Auftauchen in Schottland entgegen?

Ich ging auch nicht von Meeresbewohnern wie die Lederschildkröte aus, sondern eher an Fluss/-Seelebende Arten und da gibs halt nichts was zur Ungeheuerlegende wegen Größe reichen würde.
Ich hab da jetzt erstmal keinen Unterschied gemacht, da einige Fluss-lebende Reptilien auch ganz gut mit Salzwasser klarkommen (Leistenkrokodile, Afrikanische Weichschildkröten). Da würde ich es andersherum auch nicht unbedingt ausschließen. ;)

Zudem da die Seeungeheuer meist Schlangenartig dargestellt/beschrieben werden, ist zumindest die klassische Vorstellung, kann man Schildkröte (einschließlich australische Schlangenhalsschildkröte) schon ausschließen.
Und gerade da liegst du falsch!
Wenn mehrere Tiere hinter einader schwimmen und ab und zu die Wasseroberfläche durchbrechen, dann kann das von Außen beobachtet schon wie mehrere Buckel eines einzigen Tieres aussehen. Im Meereskundemuseum Stralsund gibts dazu eine interessante Abbildung (nebst der Lederschildkröte, die 19irgendwas am Strelasund gefangen wurde).

Aber wo wir gerade bei den Buckeln sind:
Bei dem typischen Bild einer Seeschlange...

...kann es sich ehe niht um ein Reptil handeln.
Ein Reptil bewegt sich (wie Fische) seitwärts schlängelnd fort. Bei so einer Fortbewegung an der Oberfläche würde man eben nicht versetzt auftauchende Buckel sehen, sondern einen ganzen Rücken, oder eben gar keinen.

Ich frage mich soeben, warum das Objekt kein Kormoran sein soll?
Hast du mal auf die Größe geachtet? ;)
Wenn das der Hals eines Kormorans sein soll, dann wäre alleine der Hals ja schon 1,50m lang.
Da finde ich den Gedanken eines (in die andere Richtung) fliegenden Vogels doch wesentlich besser. Aber welcher Vogel?
Die Möve ist es anhand des Körper-Flügel-Verhältnisses nicht.
Wir suchen also einen Vogel mit einem kurzen Körper, aber dafür mit langen, schmalen und an der Spitze gebogenen Flügeln.
Ich hatte da an Fregattvögel gedacht, aber die kommen hier nicht vor. Aber Verwandte: der Basstölpel. Ich habe leider kein Photo eines fliegenden Basstölpes gefunden, dass von der Pose her gepasst hätte um es mal über das "Nessie"-Bild zu legen...

Bis heute gibt es keinen Beweis dafür, dass Plesiosaurier ihren Kopf auf diese Art anwinkeln konnten.
Wäre echt schön, wenn wir mal von dem dämlichen Plesiosaurier wegkommen würden. Der kann es eh nicht sein.
Aber nur weil Plesio es nicht sein kann heißt es ja auch nicht automatisch "da ist nix im Loch"... ;)

Eine große Amphibie wie eine Wühle oder ein schlanker Molch
Sowohl Wühle, als auch Molch von dieser Größe wäre echt Atemberaubend.
Wähle sogar zweifach, da die (soweit ich ich weiß) nur in den Tropen und Subtropen vorkommen.

lg Davy
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