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Midgardschlange

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Freitag, 23. Oktober 2009, 20:15

Zweiter Weltkrieg

So.

Da ich meinen Freunden damit im Extremsten auf den Sack gehe will ich mal n bissel Diskutieren^^.

Wie ich schonma in nem anderen Thread gesagt habe bin ich Leidenschafftlicher Hobby Militärhistoriker.
Grad was den 2 und 1. Wk angeht.
Besondere Spezialisierung liegt auf der jeweilige Kriegsmaschinerie und Strategischen Ideen.

Darum will ich mal mit anderen "Historikern" ein wenig Diskutieren und Philosophieren.

Wenn man hört Wehrmacht denken die meisten leider an den Sinnlos mordenden Deutschen Soldaten, das es nicht die regel war wollen manche gar nicht wissen und von diesem Thema will ich in diesem Thread auch ABSTAND nehmen.
Ich will einzig über Strategischen und Taktische Meisterleistungen und Totale Rohrkrepierer der Achsenmächte, Aliierten und der Roten Armee Diskutieren.

Ich werfe zu beginn mal an paar Themen ein und hoffe das jemand dazu einen Anfang findet. Mir fällt es leider immer schwer eine schöne Diskussion zu beginnen.
Schalte mich dann aber umgehend ein sobald washier steht.

Also die Themen.

- Sichelschnitt
- Operation Merkus
- Operation Overlord
- Dünkirchen
- Operation Barbarossa
etc etc etc.

Hoffe das sich wenigestens ein paar Leute beteiligen.
Sonst führe ich Selbstgespräche :lol:
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

Winston Churchill 1941

Gamma

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Freitag, 23. Oktober 2009, 21:17

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Interessantes Thema! :winks:

Bevor die Diskussion losgeht, möchte ich dir aber noch zwei kurze Fragen stellen:

Müsste "Operation Merkus" nicht eigentlich "Unternehmen Merkur" heissen? Das war jedenfalls das Codewort für die Landung der Deutschen auf Kreta während des 2. Weltkriegs.

Und weil ich heute mal wieder besonders spitzfindig bin:
Meinst du mit "Sichelschnitt" den Schlieffenplan, den Mansteinplan oder vielleicht doch eher die Lachsschaumspeise?

1:00 bis 1:22:


Manta

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Freitag, 23. Oktober 2009, 21:24

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Hallo Midgardschlange

Zitat

Wie ich schonma in nem anderen Thread gesagt habe bin ich Leidenschafftlicher Hobby Militärhistoriker.
Grad was den 2 und 1. Wk angeht.
Besondere Spezialisierung liegt auf der jeweilige Kriegsmaschinerie und Strategischen Ideen.


Super das ich hier einen finde,der die gleichen Interessen hat wie ich. :winks:
Ich hatte auch mal überlegt so einen Thread zu eröffnen,dachte aber das das keinen hier interessien würde. :?
Ausserdem wusste ich nicht wie ichs beginnen sollte. :mrgreen:

Mfg Manta

Midgardschlange

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Freitag, 23. Oktober 2009, 22:01

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Meinte Natürlich Unternehmen Merkur^^
Bei den ganzen Operationen kommt man ja durcheinander :D

Sichelschnitt is der Manstein Plan.
Ablenkungsangriff über Holland Belgien und so die Französische Armee mit dem Britischen Expeditions Korps in die Fallen locken.
Dann mit Panzerdivisionen durch die Ardennen, die für unpassierbar gehalten wurden, durschlagen an der Maginot Linie vorbei und ohne Rücksicht auf die eigenen Flanken über die Maas und ab zum Kanal.
Was auch geklappt hat ;)

Die Schliefen Plan war doch im 1. WK.
Das einfach über die Benelux Staaten nach Frankreich rein.

So sahen es die älteren Generalitäten anfangs ja auch für den 2. WK vor.
Dann wäre dieser wohl schon 41 gescheitert.
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

Winston Churchill 1941

Manta

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Freitag, 23. Oktober 2009, 22:13

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

Die Schliefen Plan war doch im 1. WK.
Das einfach über die Benelux Staaten nach Frankreich rein.

So sahen es die älteren Generalitäten anfangs ja auch für den 2. WK vor.


Mit den Panzerdivisionen durch die Ardennen zu gehen,war ein Meisterstück der Strategie durch Manstein.Hätte aber auch in die Hose gehen können.Das Glück war auch auf seiner Seite.


Zitat

Dann wäre dieser wohl schon 41 gescheitert.


Da haste Recht,der Angriff auf Frankreich sollte ja schon Ende 1939 beginnen,aber er wurde ja 23 mal verschoben.Aber er wäre zu dem Zeitpunkt aber auch garnicht möglich gewesen,aufgrund des Munitionsmangels.


Mfg Manta

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Freitag, 23. Oktober 2009, 22:33

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

der hätte mehr als nach hinten losgehen können!

Hätten die Franzosen sich mal getraut richtig die Inititive zu ergreifen.
Schon als wir Polen Angegriffen haben standen nur einen handvoll 3. Klassiger am Westwall.
DIe Franzmänner hätte ohne Probleme bis an den Rhein und ins Ruhrgebiet marschieren können, aber sie starteten ja nur ihre Minioffensive im Saarland.

Jep.
Die Wehrmacht war alles andere als Kriegsbereit.
Hitler selbst sagte ja das er frühestens 1944 einen Krieg rieskieren wollte.
Aber hier zeigt sich das eine Strategische und Taktische Führung die allen überlegen war eine Armee die noch im Aufbau war über Zahlenmässig Stärkere Armeen Triumphieren lassen kann.

Mann muss ja mal vergleichen.

1941
UDSSR - 20.000 Panzer
DR - 3500

Beim völligen stillstand der Deutschen Offensive im WInter 1941

UDSSR - 9500 Panzer
DR - 1800 (wobei nur an die 500 durch Feindeinwirkung ausfielen. Der rest bleib im Russischen Winter stecken ;))

Zum Pesch der Wehrmacht und zum Glück für uns hat sich ja der Untalentierteste FEldherr aller Zeiten eingemischt

Adolf Hitler Himself
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

Winston Churchill 1941

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Freitag, 23. Oktober 2009, 22:43

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

DIe Franzmänner hätte ohne Probleme bis an den Rhein und ins Ruhrgebiet marschieren können, aber sie starteten ja nur ihre Minioffensive im Saarland.


Diese Offensive war ein reines Alibi für die Westmächte gegenüber Polen.Naja,wenn man es Offensive nennen will ;)


Zitat

Hätten die Franzosen sich mal getraut richtig die Inititive zu ergreifen.
Schon als wir Polen Angegriffen haben standen nur einen handvoll 3. Klassiger am Westwall.


Wobei man dabei bedenken muss,der Polenfeldzug war sehr schnell vorbei.Die Mobilisierung dauerte auch seine Zeit und Deutschland begann schon während des Polenfeldzugs Divisionen an die Westfront zu verlegen die nicht zwingend mehr gebraucht wurden.


Zitat

Aber hier zeigt sich das eine Strategische und Taktische Führung die allen überlegen war eine Armee die noch im Aufbau war über Zahlenmässig Stärkere Armeen Triumphieren lassen kann.


Frankreichs Generalität war ja leider noch in Vorstellungen des 1.WK verstrickt.Z.B. Panzer nur als Unterstützung der Infanterie.Während Deutschland die Panzer in Divisionen zusammen fasste,um sie ihrer Vorteile nicht zu berauben.


Ich denke mal das erste Thema ist gestartet...Fall Gelb,der Westfeldzug.


Mfg Manta

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Freitag, 23. Oktober 2009, 23:13

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Alle Westalliierten hatten ja diese Doktrin.
Panzer nur als Unterstützung für die Infanterie.

Ein Britischer General dessen Name mir entfallen ist wollte sogar 38 die Produktion Britischer Panzer minimieren und wieder Kavalerie aufstellen.

Ja das mit den Divisionen war die große Stärke Wehrmacht.
Obwohl wir noch Qulitativ minderwertige Panzer hatten.

Panzer 1 war zwar fast ausser dienst aber stellenweiße immer noch da.
Panzer 2 bildete mit Panzer 3 (noch nicht alle waren mit der 5cm KWK ausgerüstet) das Rückratt.
Und der Panzer 4 rollten mit seiner 7,5cm Stummelkanone nur neben der Infanterie, wofür eig die Stugs gedacht waren.

Wenn man deutsche Panzer von 1940 mit dem Alliierten Panzern vergleicht.

Das CHAR B1 Monster der Franzosen un der Englische Mathilda 2 der damals ein undurchdringliches Ziel für unsere Panzer war.
Unser wirkungsvollste Bodenwaffe war da immer noch die 88er Flak die bis Kriegsende alles abschießen konnte.

Aber totz der Schwachen Panzer.
Die Führung der Divisionen brachte da immer noch den Vorteil.

Ich will nur mal die 6. Panzerdivision unter Rommel erwähnen ;)
Die berüchtigte Gespensterdivision.
im VORBEIFAHREN vernichtete diese eine gesamte Mot. Infanterie Division der Franzosen. Die wussten nicht mal was sie da trifft.
Und das OKW wusste auch selten wo Rommel sich nun wieder rumtreibt^^

Aber der größte Grund für den Sieges Deutschland war da immer noch die Gefürchtetste Waffe der Deutschen Armee.
Die Ju87, besser bekannt als Stuka.
Da die Luftwaffe die Luftherrschafft nach wenigen Tagen hatte wurden die Stukas zum Horror der Alliierten.
Truppenkonzentrationen der Alliierten waren unmöglich und an Offensiven gar nicht zu denken.

So wäre der Sieg beinahe perfekt gewesen wäre da nicht Dünkirchen gekommen.
Und ein völlig untalentierter Göring.
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

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Freitag, 23. Oktober 2009, 23:31

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

Panzer 1 war zwar fast ausser dienst aber stellenweiße immer noch da.


Stellenweise ist gut,von 1214 vorhandenen Pz. I waren 523 bereitgestellt für den Feldzug.Das macht knapp 20% der eingesetzten Panzer.Anders ging es aber ja nicht,die Industrie war zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage die Wehrmacht mit ausreichend moderneren Typen auszustatten.Ohne die Übernahme der tschechischen Typen hätte es sehr schlecht ausgesehen.


Zitat

Wenn man deutsche Panzer von 1940 mit dem Alliierten Panzern vergleicht.


Zitat

Die Führung der Divisionen brachte da immer noch den Vorteil.


Das war auch ein springender Punkt,abgesehen von der Aufsplitterung der Panzerkräfte.Die allierten Panzer waren in Panzerung und Bewaffnung überlegen,allein schon der Somua S35.Aber taktisch waren sie hoffnungslos unterlegen.Bei den französischen Typen war das Hauptproblem ja das der Kommandant gleichzeitig Richtschütze und Ladeschütze spielen musste,totale Überforderung war das Ergebnis.

Ein grosser Vorteil der Deutschen war das jeder Panzer mit Funk ausgerüstet war,dadurch konnte im Gefecht schneller reagiert werden.Bei den Franzosen wurde das noch mit Fähnchen geregelt. :wut:

Zitat

Die Ju87, besser bekannt als Stuka


Tja,ihre Unzulänglichkeiten wurden in der Luftschlacht um England offensichtlich.Ich hätte eher auf die Heinkel He 118 gesetzt.Meiner Meinung nach bessere Entwicklungschancen.Für mich einer der Fehler der Luftwaffenführung.

Zitat

So wäre der Sieg beinahe perfekt gewesen wäre da nicht Dünkirchen gekommen.


Wobei ich mir nicht sicher bin,ob es was geändert hätte wenn der Befehl zum Stoppen der Panzerdivisionen nicht gekomen wäre.Der Iststand war schon bedrohlich gesunken und die Besatzungen ausgebrannt.Ausserdem wurde Fall Rot(die Schlacht um Frankreich) vorbereitet.

Mfg Manta

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Samstag, 24. Oktober 2009, 06:52

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Die Heinkel wäre die besser Wahl gewesen.
Die Ju 87 war eine sitzende Ente und nix anderes.
Aber halt in Relativ hoher Stückzahl vorhanden.

Aber auch ncht die einzige Fehlentscheidung.

Die FW 190 war der BF 109 überlegen erreichte aber nicht die Produktionszahlen der Messerschmidt.
Keine 4 Motorigen Strat Bomber. Wir griffen England mit Taktischen Bombern an!
Und diese waren für die Front Nahunterstützung gedacht.
Das sie im Flächenbombademont an ihre grenzen Stoßen sollte klar sein.
Auch das Hitler unbedingt eine Sturzkamffähigkeit für große Bomber wollte.

Und dann Natürlich die Arado Blitz der ME262 vorzuziehen.

hmmm ja die Truppen waren sehr geschafft.
Aber trotzdem hätten sie den zusammengewürfelten und Demoralisierten Haufen in Dünkirchen schlagen können.
Wäre dies geschehen wären 300.000 Briten in gefangenschafft gegangen. 80% des Britischen Heeres. DAvon hätte sich england nicht so schnell erholen können.
Und vermutlich wäre Churchill nach einer solchen Niederlage ins wanken geraten und es wäre ein 2. Chamberlain gekommen.
Dieser hätte dann dem Deuschen Friedenangebto zugestimmt.

Fall Rot war ja eig nur noch ein Verzuweifelter versuch der Franzosen ihr Land zu verteidigen.
Franz. Divisionen brachen nach wenigen Minuten Kampf auseinander und die Front wenn man sie so nennen will hatte mehr löcher als ein Schweizer Käse.
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

Winston Churchill 1941

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Samstag, 24. Oktober 2009, 14:14

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

Die FW 190 war der BF 109 überlegen erreichte aber nicht die Produktionszahlen der Messerschmidt.


Wobei eine Produktionszahl von fast 20000 Stück auch nicht wenig ist. ;) Aber es mussten ja die F- und die G-Version hergestellt werden um die Ju 87 in den Schlachtfliegergeschwader zu ersetzen,diese Maschinen fehlten dann natürlich in den Jagdgeschwadern.Das Problem der Fw 190 war ja eigentlich das der BMW-Motor in grossen Höhe extrem an Leistung verlor.Abhilfe wurde da erst geschaffen als der Jumo 213 zur Verfügung stand und die Fw-190D hergestellt werden konnte.


Zitat

Keine 4 Motorigen Strat Bomber. Wir griffen England mit Taktischen Bombern an!
Und diese waren für die Front Nahunterstützung gedacht.
Das sie im Flächenbombademont an ihre grenzen Stoßen sollte klar sein.


Das fällt mir ein Spruch von Göring zu ein,den ich mal gelesen habe:"Den Führer interessiert es nicht wie gross seine Bomber sind,sondern wieviele es sind!"

Für eine strategische Luftwaffe ist das natürlich nicht so praktisch.Aber es war Deutschland kapazitätsmässig nicht möglich eine strategische und eine taktische Luftflotte aufzubauen.Also musste man sich entscheiden.So war man in der Lage die Kampfgeschwader ausreichend auszurüsten.


Zitat

Auch das Hitler unbedingt eine Sturzkamffähigkeit für große Bomber wollte.


Das zeigte wirklich sein technisches Unverständnis.Die Sturzkampffähigkeit bei der Ju 88 war ja noch vertretbar.Aber bei grossen Typen wie der Do 217 und He 177 war das totaler Unsinn.


Zitat

Und dann Natürlich die Arado Blitz der ME262 vorzuziehen.


Verwechsels du da was?Das Problem der Me262 war das Hitler in ihr seinen "Blitzbomber" sah den er unbedingt haben wollte,anstatt sie den Jagdgeschwadern zu geben.Die Arado Ar234 wäre dieser Typ gewesen,kam aber zu spät.


Zitat

Dieser hätte dann dem Deuschen Friedenangebot zugestimmt.


Man mutmast(verdammt wie wird das Wort geschrieben? :mrgreen: ) ja,das Hitler das britische Expeditionskorps entkommen lies um für England ein Zeichen zu setzen,das man auf Frieden aus ist.Wobei es natürlich wie du sagst eine bessere Situation für Verhandlungen ist wenn man 80% der gegnerischen Streitkräfte als Faustfand besitzt. ;)

Zitat

Fall Rot war ja eig nur noch ein Verzuweifelter versuch der Franzosen ihr Land zu verteidigen.
Franz. Divisionen brachen nach wenigen Minuten Kampf auseinander und die Front wenn man sie so nennen will hatte mehr löcher als ein Schweizer Käse.


Man musste sich entscheiden.Entweder Dünkirchen oder Frankreich sofort zerschlagen bevor sie sich erholen.Man wusste ja nicht das Frankreich schon vor dem totalen Kollaps steht.Und Hitler vertraute ja Göring das er das mit der Luftwaffe schon schaft in Dünkirchen.


Mfg Manta

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Samstag, 24. Oktober 2009, 17:47

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Ja die Höhenleistung war echt ein Problem.
Aber trotzallem war die Focker Wulf besser gepanzert, wendiger, unter 6000m Schneller als die Spitfire und um einiges Schwerer Bewaffnet als die Messerschmidt.
Nicht umsonstr nannten die Thomys den 190 Butcher Bird ;)

Und was besonders wichtig war.
Verbesser mich wenn ich mich Irre starb DURCHSCHNITTLICHE jeder 9. Junge Pilotenrekrut bei Landungsvrsuchen mit der Messerschmidt.
Dieses verdammte Schmale Fahrwerk.

Ja die Schwalbe sollte auch als Blitzbomber dienen aber da sie dafür nicht wirklich zu gebrauchen war wollte Hitler die Arado Blitz schneller Fronttauglich haben.

So kamen anfangs mehr Bomber als Jäger aus den werken.
Und in der Verteidigung des Reiches auf Bomber zu setzen?

Wäre die Me262 bereits 42 in Serienproduktion gegangen hätte es für die Fliegende Festungen ganz anders ausgesehen.
Die P51 und die Lightnings waren den Jägern der Luftwaffe ja überlegen.
Die BF 109 war Aerodynamisch veraltet aber in den Händen eines Guten Piloten ein gefährliches Flugzeug.
Die FW 190 hatte ab der Dora Baureihe ja mit der Schwachen Panzerung zu Kämpfen, aber konnte mit den Alliierten Jägern die jetzt mit der P51 Mustang, Lightning, Tempest, Spitfire 6(?) mehr oder minder mithalten.
Die Me262 hätte 42 als der Treibstoff noch nicht sooo knapp war mit seiner extremen Bewaffnung von 4(!) 20mm Maschinenkanonen die Festungen vom Himmel holen können und den Jagdmaschinen davon fliegen können.
Sie war nicht so wendig wie die Kolbenflieger aber die unerreichte Geschwindigkeit machte das wet.

Aber nein. Man setzte auf Fliegende Todesfallen wie die Komet als Abfangjäger wo man Immerhin schnell einsah das, das ding ein misserfolg war.

Zitat


Für eine strategische Luftwaffe ist das natürlich nicht so praktisch.Aber es war Deutschland kapazitätsmässig nicht möglich eine strategische und eine taktische Luftflotte aufzubauen.Also musste man sich entscheiden.So war man in der Lage die Kampfgeschwader ausreichend auszurüsten.


Ein Strat Bomber kann aber auch das was Tak Bomber können ;)
Für Punktangriffe gabs die Stuka verbände und begrenzt ab der FW Jabos.
Aber das bis Kriegsende auf Bomber gesetzt wurde die Technische Mängel hatten ist mir unverständlich.

JU88 war ein guter Bomber aber auch nicht das Non Plus Ultra
HE 111 war auch nicht das wahre.
Und das waren die beiden Standarttypen.

Diese nebenprodukte wie die Greif oder der FLiegende Bleistift waren noch unbrauchbarer.

was nach meiner Meinung ein guter Grundriss für einen Strat Bomber gewesen wäre.
Die Focker Wulf 200 Condor.
Die Geisel des Atlantiks.
Ein gelungenes Projekt mit großen Potenziall.

Grad wenn man bedenkt das es sich eig um eine Passagiermaschine handelte.

Zitat

Man musste sich entscheiden.Entweder Dünkirchen oder Frankreich sofort zerschlagen bevor sie sich erholen.Man wusste ja nicht das Frankreich schon vor dem totalen Kollaps steht.Und Hitler vertraute ja Göring das er das mit der Luftwaffe schon schaft in Dünkirchen.


Ich glaube eher die Wehrmacht wusste das Frankreich nur noch den Todesstoß brauchte und so gut wie Geschlagen war.
Wie sagte ein Landser noch mal in einer Doku "Wir dachten wir kommen in ein großes MG Speerfeuer. Aber dioe Franzosen schossen einfach nicht!"
Die Franzosen hatten halt immer noch ihre meinung "Für Danzig sterben?!" im Kopf.
Und realisierten nicht das IHR Land grad von einer Armee überrollt wird die noch in den Kinderschuhe steckte.

Göring...
Ich weiß nicht..
Traurig das sich Geniale Strategen wie Guderian, Rundstedt, Manstein, Kesselring und Rommel mit einem Solchen Inkopetenten (jetzt hab wirklich 3 mal inpotenten geschrieben :stirnhau: ) Menschen rumschlagen mussten.
Für uns kann man nur sagen zum Glück.
Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.

Winston Churchill 1941

Manta

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Sonntag, 25. Oktober 2009, 01:21

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

Verbesser mich wenn ich mich Irre starb DURCHSCHNITTLICHE jeder 9. Junge Pilotenrekrut bei Landungsvrsuchen mit der Messerschmidt.
Dieses verdammte Schmale Fahrwerk.


Da haste Recht.Das schmale Fahrwerk war für den Tod von vielen Piloten verantwortlich,und das nicht nur bei der Ausbildung,auch nach Kampfeinsätzen.

Zitat

Wäre die Me262 bereits 42 in Serienproduktion gegangen hätte es für die Fliegende Festungen ganz anders ausgesehen


Tja,man entschied ja 1941 die Entwicklung der Strahlflugzeuge nicht mehr die höchste Priorität zukommen zulassen.Weil man ja Siegesgewiss wahr.Als sich das Blatt wendete wars zu spät um den Zeitverlust wieder aufzuholen.


Zitat

Die Me262 hätte 42 als der Treibstoff noch nicht sooo knapp war mit seiner extremen Bewaffnung von 4(!) 20mm Maschinenkanonen die Festungen vom Himmel holen können und den Jagdmaschinen davon fliegen können.


Es waren sogar 4x30mm Kanonen mit Minengeschossen. ;) Sehr effektiv gegen Bomber.Leider war die Me262 sehr anfällig gegen Beschuss bei der Landung,aufgrund ihrer kleinen Landegeschwindigkeit.Deswegen griffen die meisten Allierten Piloten sie dann erst an.So war man gezwungen Jagdmaschinen abzustellen die die Me262 beim Landeanflug zu decken hatten.

Zitat

Ein Strat Bomber kann aber auch das was Tak Bomber können


Ausser Bomben abwerfen nicht wirklich.Wenn du z.B. eine Brücke oder Truppenansammlung angreifen willst,wirst du mit nem schwerfälligen Strat Bomber aber Probleme bekomen bei der Feindabwehr.Oder würdest du mit einer Lancaster oder B17 das machen wollen?


Zitat

Aber das bis Kriegsende auf Bomber gesetzt wurde die Technische Mängel hatten ist mir unverständlich.

JU88 war ein guter Bomber aber auch nicht das Non Plus Ultra
HE 111 war auch nicht das wahre.
Und das waren die beiden Standarttypen.


Es ist ja nicht so das man nicht versucht hat diese Vorkriegsentwicklungen zu ersetzen.Ich erinnere nur an das "Bomber-B"-Programm.Wo Typen wie die Ju288 und Fw191 entwickelt wurden,leider konnten sie nie in Dienst gestellt werden weil die dafür vorgesehenen Motoren (z.B. Jumo222) nie die Serienreife ereichen konnten.Ohne diese Hochleistungsmotoren waren sie aber nicht grossartig besser als die alten Typen.Ab 1943 war man dann eh gezwungen die bisherigen Typen weiter zubauen,da eine Umstellung der Produktion zu zeitraubend war,und man sonst nicht die Verluste hätte ausgleichen können.


Zitat

was nach meiner Meinung ein guter Grundriss für einen Strat Bomber gewesen wäre.
Die Focker Wulf 200 Condor.
Die Geisel des Atlantiks.
Ein gelungenes Projekt mit großen Potenziall.

Grad wenn man bedenkt das es sich eig um eine Passagiermaschine handelte.


Sorry sie war nur ein Behelfsbomber weil man nichts hatte was die benötigte Reichweite besass.Grade weil sie eine Passagiermaschine war,ist sie nie für so einen Zweck konstruiert worden.Als man sie dann dazu Umbaute musste man Panzerung,Bewaffnung,selbstdichtende Tanks und andere Dinge einbauen die ihr Gewicht bis an ihr strukturelles Maximum trieb.Dadurch wurde ihre Geschwindigkeit stark verringert und ihre Beweglichkeit.Es gibt genug Berichte wie Fw200s die von Short Sunderlands(!) abgeschossen wurden.


Zitat

Die Franzosen hatten halt immer noch ihre meinung "Für Danzig sterben?!" im Kopf.


Da haste absolut Recht,das war ein weit verbreiteter Gedanke bei den französischen Soldaten,der die Kampfkraft auch stark verminderte.


Mfg Manta

14

Sonntag, 25. Oktober 2009, 13:07

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Also ich interessiere mich auch für das Thema, allerdings eher für die "kleinen" Operationen wo man auch viel nachlessen muss um an Infos zu kommen. Etwa der Handstreich von Belgrad, die Verteidigung der Karpaten. Oder auch solche Sondereinsätze wie das eine deutsche Einheit mit T34 ausgerüstet im Rücken des Feindes operierte. Auch finde ich es interessant über die beweggründe der ganzen Ausländer zu lessen die der deutschen Seite dabei waren, was ja eine nicht geringe Zahl war. Es gab ja sogar ne muslimische Devision usw.

Manta

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Sonntag, 25. Oktober 2009, 21:32

Re: Strategische Meisterleistungen und Fehler im 2. WK

Zitat

Auch finde ich es interessant über die beweggründe der ganzen Ausländer zu lessen die der deutschen Seite dabei waren, was ja eine nicht geringe Zahl war


Hallo LimDul

wenn du daran interesse hast,kann ich dir ein Buch dazu wärmstens empfehlen.

"An der Seite der Wehrmacht - Hitlers ausländische Helfer beim Kreuzzug gegen den Bolschewismus 1941-1945"

http://www.amazon.de/Seite-Wehrmacht-aus…B/dp/3861534487

Darin wird auf jedes Land eingegangen das entweder mit Deutschland verbündet war oder aus dem Freiwillige kamen.


Mfg Manta

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