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Nagerfreund

Traumwanderer

  • »Nagerfreund« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 30. Mai 2007, 20:25

Die Magdalenen-Kultur

Im Jahre 1940 wurde in Lascaux (Frankreich) eine Höhle entdeckt. Diese war mit Höhlenmalereien verziert. Im Sommer 2001 wurde in der Nähe, noch eine weitere Höhle entdeckt. Das vermutete Alter der Malereien: 28.000 Jahre. Die Linienführung ist klar und genau, die Farben sind gleichmäßig verteilt. Diese Malereien sind teilweise besser, als die, mancher Renaissancemaler. Doch die offizielle Wissenschaft reduzierte das Alter der Höhle herunter. Zuerst hieß es, sie sei 25.000 bis 30.000 Jahre alt. Danach waren es nur noch 15.000 bis 20.000 Jahre. Und anschließend nur noch 12.000 Jahre. Dass eine französische Astronomin astronomische Zusammenhänge bestätigt hat, die von Erich von Däniken entdeckt wurden, interessiert die klassische Wissenschaft natürlich nicht. Doch was wurde aus dieser Kultur? Die Verhaltensforschung von Robert Charroux beweist, dass wenn Kunst als Selbstzweck dient, große Erfindungen folgen. Folglich hätten die Höhlenmaler kurz danach, landwirtschaftliche Geräte gebaut und Städtebau betrieben. Kleidung z.B. Schuhe und Hüte und Hosen wären sicherlich auch schon erfunden worden. Etwa 100 bis 200 Jahre später, wäre Metallurgie, Viehzucht, und planmäßige Landwirtschaft gefolgt. Anschließend hätte man steinerne Städte gebaut. Rund 1.000 Jahre später, wäre die Buchdruckerkunst, sowie das Schießpulver erfunden worden. Auch der Fahrzeugbau hätte begonnen. Weitere 2.000 bis 3.000 Jahre später, wäre unser Wissensstand erreicht worden. Autobahnen und Raketen und Flugzeuge wären gebaut worden. Und noch ein paar Jahrtausende später, wären sie die Beherrscher unseres Sonnensystems gewesen. Und das alles, 5.000 bis 6.000 Jahre vor unserer Zeit; selbst nach den gekürzten Zeitangaben gerechnet. Doch wo sind ist nun, diese Zivilisation? Stimmen die alten Sagen vielleicht doch, dass eine gewaltige Katastrophe diese Kultur auslöschte, und die Überlebenden, wieder zurück in die Barbarei fielen? In den Volksagen und Mythen zahlreicher Völker wird diese Katastrophe erwähnt. War es vielleicht die Gleiche, die auch Atlantis zerstörte? Unsere Geschichtsschreibung ist etwa 5.000 Jahre alt, und beginnt mit dem alten Sumer. Den Homo sapiens soll es aber schon seit 300.000 Jahren geben. Es erscheint mir sehr unlogisch, dass wir 295.000 Jahre der Existenz unserer Spezies als Troglodyten (primitive Höhlenbewohner) verbracht haben, bis vor ca. 5.000 Jahren einer auf die Idee kam: „Lasst uns doch sesshaft werden, und ´ne Kultur gründen. Na, wie wär´s?“ Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass es immer wieder Kulturen gab, die Hochtechnologie erlangten, und dann untergingen, oder in den Weltraum auswanderten. Vielleicht sind nicht alle UFOs außerirdischen Ursprungs.

Quelle: Geheimsache Zukuft von Viktor Farkas.
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elperdido

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2

Donnerstag, 31. Mai 2007, 07:07

Hallo nagerfreund :)

Interessante Idee ! doch wird dabei leider eines völlig unterschlagen , nämlich die Populationsgröße der Gattung mensch zu jener Zeit , denn alle erfindungen werden ja nicht nur in einer Gruppe von menschen gemcht , sondern in verschiedenen die dann miteinander in kontakt stehen und diese austauschen und sich damit gegenseitig weiterfördern , und auch nicht von allen Mitgliedern einer Gruppe , sondern nur von ganz wenigen innerhalb dieser ...je kleiner die populationen und verstreuter , desto weniger Erfindungen und Austausch . Wieviele Menschen haben wohl zur zeit der Höhlenmalerei die erde bewohnt ? 100 000 ? 1 Mio ? dass entspricht der bevölkerungszahl einer heutigen Kleinstadt ! wieviel epochale erfindungen werden denn in einer heutigen Kleinstadt gemacht ?! und dass wo uns Internet , Medien und Universitäten und Schulen zur Verfügung stehen , und das gesamte wissend er Menschheit mit wenigen Mausklicks erreichbar ist . Wieviele Geothes,einsteins,Curies,Kochs hat wohl so eine Kleinstadt ...wo wären wir heute , wenn wir nie mit den Chinesen in kontakt gekommen wären ...oder der frühislamischen kultur ???

elperdido

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3

Donnerstag, 31. Mai 2007, 10:46

...In deiner kleinen Rechnung fehlt zb auch ein wichtiger Faktor J die Zeit , die der mensch benötigte um Wildpflanzen und Tiere zu domestizieren und nutzbar zu machen ...In Amerika gab es zb weder Rinder die man domestizieren konnte noch Pferde , damit auch keine Zugtiere für effektiveren Ackerbau(damit Populationswachstum , weil bessere Ernährung) oder als Antriebsmittel für Mechanische Vorrichtungen (Wasserförderung , Maschinen , Mahlwerke) , das Rad wurde nicht erfunden , zwar besass man in Südamerika die Neuweltkamele als tragtiere und wolllieferant , aber dort machten zb die unwegsamen geographischen Gegebenheiten Tragtiere nützlicher als Zugtiere ...damit auch kein Zahnrad für Mechanik ...etc
Dazu benötigt man fürs sesshaft werden auch kultivierbare fruchtbare Böden , ohne die kann man nur (zb in extremen Klimazonen ) als Nomadenvolk überleben , wie stark ist der kontakt mit anderen Völkern ist auch ein faktor (geographische Isolation wie zb in Australien) und damit mit neuen erfindungen , die man selber aufgrund bestimmter Faktoren nie machen würde ...Wie hätte Amerika ausgesehen ,als die Spanier kamen , wenn die Wikinger intensiven Kontakt mit den Indianern gepflegt hätten ?

baerli2403

Poltergeist

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4

Donnerstag, 31. Mai 2007, 14:08

ich finde elperdido hat völlig recht.
natürlich ist das eine tolle entdeckung und natürlich versucht die wissenschaft die entdeckung in eine zeit einzudatieren, die den bisherigen erkenntnisse entsprechen und so wird dann lieber zu spät datiert als zu früh.
im stimme nagerfreund allerdings zu wenn er sagt dass es vor den sumerern hochkulturen gegeben haben könnte, z.b. atlantis. dass diese aber über "laserwaffen", "raumschiffe" und ähnlichem verfügt haben sollen ist utopisch, gar schwachsinnig. die hochkulturen vor den sumerern stelle ich mir eher vergleichbar der kultur der sumerer vor.
dass man heute von diesen kulturen nichts mehr findet liegt wohl daran, dass es zum einen die sintflut gab. die ist in den entlegensten teilen der erde und in den unterschiedlichsten kulturen fester bestandteil der geschichtserzählung/-schreibung. außerdem darf man nicht vergessen, dass nachfolgende kulturen oftmals über den untergangenen gesiedelt und gebaut haben und dabei haben sie sich oftmals auch am baumaterial der zerfallen stätten bedient. die hochkulturen, von denen man heute noch überbleibsel findet werden (meiner meinung nach) falsch datiert und einer anderen kultur zugeschrieben oder als unerklärbares wunder der steinzeit, an der tausende über jahrtausende gearbeitet haben zugeschrieben. die pyramiden und stonehenge als beispiel. Allerdings meine persönliche überzeugung.
dennoch hat perdido recht. die 300.000 jahre der sapiens geschichte lassen keine hochkulturen aus den genannten gründen in den ersten 200.000 jahren zu. man muss bedenken, dass bei der damaligen verstreuten und geringen population eine klimaveränderung, eine epedemie oder auch eine naturkatastrophe viel gravierender gewirkt hat. da war dann vermutlich direkt eine ganze kultur ausgelöscht, mit deren errungenschaften und erfindungen, ohne dass diese vorher weitergetragen oder aufgezeichnet werden konnten. die überlebenden konnten nur noch geschichten davon erzählen.
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Donnerstag, 31. Mai 2007, 14:13

Der gute Herr Farkas scheint die Jahreszahlen hier aber sehr optimistisch durch die Gegend zu werfen. Von der Steinzeit bis zur Metallurgie nur 100 Jahre? und nach 4000 Jahren wäre unser Wissensstand erreicht worden? das geht mir dann aber doch zu sehr im Zeitraffertempo. Die ersten Spuren von Ackerbau und Viehzucht reichen immerhin 12000 Jahre zurück, das ist dreimal so lang.

Zitat

Unsere Geschichtsschreibung ist etwa 5.000 Jahre alt, und beginnt mit dem alten Sumer.

Das zeigt mal wieder ganz gut, dass GreWis neuere Forschungserkenntnisse äußerst selten zu Rate ziehen. Wenn er den Beginn der Geschichte immer noch mit der Erfindung der Schrift gleichsetz, mag das annähernd hinkommen. Doch wenn er uns weismachen will, die Wissenschaft ginge davon aus, dass vor 5000 Jahren in Mesopotamien und Ägypten Hochkulturen quasi über Nacht entstanden wären, dann verdreht er die Tatsachen ganz entschieden. Erstens gab es zu diesem Zeitpunkt auch in anderen Gegenden der Welt Kulturen, die die Steinzeit schon hinter sich gelassen hatten, etwa im Industal oder in Zentralasien. Zweitens blicken sowohl Ägypten als auch Sumer auf eine wesentlich ältere Geschichte zurück: Sesshaftwerdung verbunden mit Ackerbau und Viehzucht setzten sich schon ein paar Jahrtausende vor der Schrifterfindung durch und in teilen der Welt wurden bereits während der Steinzeit bedeutende Bauwerke errichtet, wie etwa in Göbekli Tepe (über 11000 Jahre alt).

Farkas' Bild von den "primitiven Troglodyten" ist also völlig wirklichkeitsverzerrend, eines dieser typischen Strohmannargumente, dass man der "bösen, bösen Schulwissenschaft" in den Mund legt, um seine eigene Position glaubhafter erscheinen zu lassen.

Damit baut seine abschließende Frage letztlich auf völlig falschen Prämissen auf:

Zitat

Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass es immer wieder Kulturen gab, die Hochtechnologie erlangten, und dann untergingen, oder in den Weltraum auswanderten.


Hätte es solche Kulturen gegeben, wäre ich garantiert einer der ersten, der losrennen würde, um sie zu erforschen. Aber diese Kulturen gab es nicht. Hätte es vor 5000 oder vor 10000 Jahren schon mal eine Hochkultur mit unserem heutigen technologischen Wissensstand gegeben, dann wären wir längst auf ihre Spuren gestoßen, doch bisher haben wir nichts. Keine Ruinen von prähistorischen Wolkenkratzern, keine Raketen, nicht einmal einer kleine Plastikschüssel. Solche Sachen wären inzwischen längst gefunden worden, hätte es tatsächlich schon mal eine Kultur wie die unsrige gegeben.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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Kersham

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6

Donnerstag, 31. Mai 2007, 14:21

Zitat

Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass es immer wieder Kulturen gab, die Hochtechnologie erlangten, und dann untergingen, oder in den Weltraum auswanderten.


warum sollten sie denn die erde komplett verlassen?

im grossen und ganzen ist aber meine meinung so ziemlich genau das was Einsamer Schütze und elperdido schon geschrieben haben hier.

Frank D

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Donnerstag, 31. Mai 2007, 14:48

@Baerli:

Es GAB keine Sintflut!

baerli2403

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8

Donnerstag, 31. Mai 2007, 15:02

@frank d

dann erkläre mir bitte warum dieses "legende" in sovielen kulturen verankert ist.
ich weiß dass die beweise für eine sintflut fehlen. ich weiß aber auch dass ich mit sintflut nicht die x tage regen der bibel meine. tsunami?
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9

Donnerstag, 31. Mai 2007, 16:22

Zitat

dann erkläre mir bitte warum dieses "legende" in sovielen kulturen verankert ist.

Weil JEDE Kulutr, die am Meer siedelt irgendwann mal mit einer Flut konfrontiert wird, die weitaus stärker ist als alle zuvor?

Am Ende der letzten Eiszeit zerbrach der Bosporus und Unmengen Wasser aus dem Mittelmeer ergossen sich ins Schwarze Meer, das damals noch ein Binnensee war. Mit Sicherheit ein katastrophales Ereignis für alle dort siedelnden Kulturen.

Mesopotamien ist ein sehr flaches Land und der persische Golf hat seinen Küstenverlauf in den letzten Jahrtausenden mehrfach geändert, meistens landeinwärts. Da es sich um eine Erdbebenregion handelt, geschah dies meistens ziemlich abrupt. dort ist auch der ursprung der biblischen sintflut zu suchen, die unmittelbar auf den gilgamesch-mythos zurückgreift.

auch dass die griechen die sintflut kannten ist nicht ungewöhnlich, schließlich leben sie auf zig inseln, die ebenfalls alle in einer erdbebenregion liegen. da kam es mit sicherheit auch zu einigen extrem heftigen überschwemmungen. evtl. geht die griechische flutsage auf die minoische eruption (vulkanausbruch auf santorin) zurück.


fazit: mehrere voneinander unabhängige flutkatastrophen führen zu ähnlichen sagen in verschiedenen kulturkreisen. dazu braucht es keine weltumspannende sintflut, die allein schon physikalisch gar nicht möglich wäre.
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Frank D

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10

Donnerstag, 31. Mai 2007, 16:55

Der beste Beleg gegen eine Sintflut sind die vielen Völker, die eben KEINE Sintflutlegende haben. Hätte es eine globale Katatrophe gegeben, sollte man die nicht nur bei vielen, sondern bei allen Völkern mit langer Überleiferungstradition finden. Aber ausgerechnet eine Kultur mit der längsten Geschichte überhaupt kennt keine Sintflut: Ägypten!

Da gibts aus dem Neuen Reich nur ne geschichte, in der sich Ra ÜBERLEGT, die aufsässigen Menschen eventuell mit einer Flut von der Erde zu fegen, aber dieser Plan wird nie umgesetzt.

Daß geologische Spuren fehlen hast Du ja schon gesagt - und dann gibts übrigens noch die nicht unabhängigen Sintflutsagen. So ist die biblische Sintflut ziemlich eindeutig vom Gilgamesch-Epos abgeschrieben, das geschah wahrscheinlich in der Babylonischen Gefangenschaft im 7. JH v. Chr, als das Pentateuch wohl erstmals niedergeschrieben wurde. Es erzählt also kein reales Ereignis aus der hebräischen Vergangenheit, genausowenig wie die übrigen Moses-Bücher.

FD

baerli2403

Poltergeist

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11

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:55

danke einsamer schütze / frank d!
klingt einleuchtend, aber bei mir bleiben zweifel.

"Als die Flut zurückging, fand Mochba ein neues Land im Westen." berichtet die Mandan-Legende der Hawazoo - im Grand-Canyon-Gebiet, Tausende von Kilometern von der Küste, von jeglichem Meer entfernt.

die geschichte "der großen flut" ist, meiner meinung nach, ein viel imposanteres ereignis gewesen als regionale überschwemmungen und tsunamis.
ein indiz dafür ist unter anderem, dass großteils/immer (so genau kenne ich nicht alle geschichten) von der vernichtung des lebens gesprochen wird, mal von auserwählten rettungen (noah und wie sie alle heißen) abgesehen.

außerdem muss ich revidieren. es scheint sogar sehr viele geologische beweise für extreme überschwemmungen zu geben. für eine globale sintflut allerdings nicht, zumindest ist man sich nicht sicher ob diese einem globalen ereignis zugeordnet werden können.

ist auch schwer mich da zu überzeugen, zumal die seriöse wissenschaft sich da uneinig ist.

nochmal kurz zum ursprünglichen thema: das es vor der hochkultur der sumerer, die als wiege der zivilisation genannt werden, andere hochkulturen gab spricht auch die übereinstimmenden geschichten von einem vorsintflutlichen volk von riesen. nicht das es wirklich riesen gab, aber der ursprung der geschichte von riesen (großes volk? / große kultur?) und sintflut liegt vor den sumerern und damit auch einer anderen kultur zugrunde. selbst die sumerer haben sich nur an überlieferungen orientiert. die sumerer bezeichneten sich selbst als die überlebenden der sintflut, meines wissens nach.
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Frank D

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12

Donnerstag, 31. Mai 2007, 18:33

Hallo Baerli

Zitat


ist auch schwer mich da zu überzeugen, zumal die seriöse wissenschaft sich da uneinig ist.


Nein, die seriöse Wissenschaft ist sich völlig einig, daß es keine Sintflut gegeben hat, und auch nicht gegeben haben KANN. Ich kenne Deine Englischkenntnisse nicht, wenn Du es Dir zutraust solltest Du mal auf www.talkorigins.org gehen und da die Sintflutecke lesen...

Zitat


andere hochkulturen gab spricht auch die übereinstimmenden geschichten von einem vorsintflutlichen volk von riesen.


Nenn mal ein paar dieser alten Hochkulturen mit Zitaten...

Zitat


und sintflut liegt vor den sumerern und damit auch einer anderen kultur zugrunde.


Nein, die Flutgeschichte ist eine spätere Ergänzung des Gilgamesch-Epos, die älteste Tafel mit dem Teil des Mythos datiert so auf 1200 v. Chr...

Zitat


die sumerer bezeichneten sich selbst als die überlebenden der sintflut, meines wissens nach.


Zitate? belege? Ich glaube, Du solltest Dein Wissen mal etwas aufpolieren :-D

FD

elperdido

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13

Freitag, 1. Juni 2007, 06:55

Hätte es eine Sintflut gegeben ...
1: wie konnten sich dann die rezenten korallenriffe erhalten ? die reagieren sehr enmpfindlich auf plötzliche Meeresspiegelschwankungen
2.Wie konnten sich innerhalb weniger 1000 Jahre sämtliche Ökosysteme dann von solch globaler Katastrophe erholen
3: Wäre die Tier und Pflanzenwelt mit ihrer Artenvielvalt wohl nicht so reichhaltig wie sie es heute "noch" ist ...immerhin hätte eine globale Sintflut sämtliches Landleben ausgelöscht und selbst Süßwasserfische
4.Datieren die einzelnen Flutgeschichten der vielen kulturen aus völlig unterschiedlichen Epochen
5.Wovon hätten sich die Überlebenden und ihre gerettetetn Haustiere ernähren sollen ...solche wassermasse verschwindet ja nicht innerhalb weniger Monate , was zu
6. führt ! wo ist das ganze wasser geblieben ????

www.waschke.de/twaschke/artikel/ ... t/sint.htm

Nagerfreund

Traumwanderer

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14

Freitag, 1. Juni 2007, 14:24

@ Einsamer Schütze

Es gab Technologie in der Antike.

de.wikipedia.org/wiki/Mechanismu ... ntikythera ,

Zwar nicht 5.000 Jahre alt, aber trotzdem sehr fortschrittlich für seine Zeit.

Gruß Nagerfreund
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baerli2403

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15

Freitag, 1. Juni 2007, 14:37

@frank d
alles sehr schön .... :-) .. aber:

Zitat

Nein, die seriöse Wissenschaft ist sich völlig einig, daß es keine Sintflut gegeben hat, und auch nicht gegeben haben KANN.


Prof. Mojib Latif, Leibniz-Institut Kiel: "Wenn es etwa in der Wüste auf einmal sintflutartige Niederschläge gibt, dann können ausgetrocknete Flüsse, die so genannten Wadis, anschwellen, und der Mensch vor Ort empfindet das als Sintflut."
"Ryan und sein Kollege Professor Walter Pitman arbeiteten an einer neuen These, die die beiden über Nacht berühmt machen sollte: Das plötzliche Eindringen von Mittelmeerwasser in die heutige Schwarzmeer-Region nach der Eisschmelze."
"Ali Aksu, Professor an der neufundländischen Memorial-Universität stützt die These nicht."
quelle: www.zdf.de
Prof. Dr. Werner Gitt:"Die Sintflut war eine globale Flut, die die gesamte Erde bedeckte."
quelle: www.werner-gritt.de
Hydrologe Prof. Dr. Uwe Grünewald: "Die Sintflut gab es nicht nur einmal."
quelle: www.tu-cottbus.de
Prof. Dr. F. Wenzel: "Viele Geowissenschaftler sind heute überzeugt, dass die biblische Sintflut tatsächlich stattgefunden hat [..]"
quelle: www.physik.uni-karlsruhe.de

soviel zu der einigkeit der seriösen wissenschaft. alles wissenschaftler, z.t. sogar promoviert.

Zitat

Nenn mal ein paar dieser alten Hochkulturen mit Zitaten...


ich berufe mich hierbei mal auf deine quelle: www.talkorigins.org
hier sind sehr viele sintflutgeschichten aufgeführt: http://www.talkorigins.org/faqs/flood-myths.html

zu den riesen (wie erwähnt metapher für riesiges/großes volk oder kultur):

allgemein:
Bei der Arbeit genießt der Mensch die Unterstützung und das Vorbild der Götter. Daher bildet der Streit zwischen Göttern und Riesen eines der beliebtesten Themen der Mythologie.

- In der germanischen Mythologie sind das z. B. die Donnerdämonen, die vom Donnergott Thor bekämpft werden. Ferner die Midgardschlange, der Fenriswolf usw. Am Ende der Welt (Ragnarök) kämpfen alle Riesen gegen die Götter, angeführt vom Feuerriesen Surtr (Surt), und vernichten Erde, Götter und Menschen. Ebenso wie das Ende ist auch der Beginn der Welt mit den Riesen verbunden; denn alles ist geschaffen aus dem Körper des Urriesen Ymir, Stammvater der Hrimtrursen, von Odin getötet. Das Kulturleben von Menschen und Göttern ist hier wie ein Stadium zwischen Beginn- und Endchaos.
Griechische Mythologie Ihrerseits werden die Titanen, welche allerlei Kulturtechniken erfanden und ein erstes Menschengeschlecht erschaffen haben sollen, von den Nachkommen des Kronos gestürzt, die Kroniden genannt werden und ihrerseits zwölf an der Zahl sind.
In der Odyssee von Homer wird von dem Volk der Lästrygonen berichtet. Sie sind ebenfalls Riesen und Menschenfresser, die versuchen, die Schiffe des Odysseus mit riesigen Felsbrocken zum Kentern zu bringen. Auch die Argonauten treffen während ihrer Fahrt nach Kolchis auf (sechsarmige) Riesen, die Spaß an der Gewalt haben.
christliche Mythologie Die Riesen seien entstanden, nachdem die "Gottessöhne" sich die Töchter der Menschen zu Frauen nahmen und sich mit diesen paarten. Die Kinder aus diesen Beziehungen legten nach der Erzählung den Grundstock für das Volk der Riesen.
jüdische mythologie Die Nephilim (hebräisch hanNephillim: "Fäller,zu Fall Bringende") waren in der altisraelischen Mythologie riesenhafte Mischwesen, gezeugt von göttlichen Wesen und Menschenfrauen. Die Nephilim waren größer und stärker als Menschen und von großer Boshaftigkeit.
ägyptische Mythologie Pharao Sethenes/Sendi (ca. 2775 -2747) Dieser Pharao soll ein letzter Nachkomme der vorsintflutlichen Riesen gewesen zu sei. Berichte schreiben ihm eine Körpergröße von über fünf Ellen (ca. 2,80 m) zu.
Ute-Indianer MythologieEinst, so sagt die Legende, waren alle Ute Riesen. Ein Jagdtrupp dieser Ute-Riesen liess einen der ihren zurück, um bis zu ihrer Rückkehr über das Land zu wachen. Jahrhunderte gingen vorüber, und schliesslich schlief der Wachposten ein. Darüber wurde der Schöpfer zornig, und er liess alle Ute auf normale Menschengrösse schrumpfen - mit Ausnahme des schlafenden Wachpostens, der in einen Berg verwandelt wurde, um für alle Zeiten das Land zu beschützen.

ich hör hier mal auf.

Zitat

Nein, die Flutgeschichte ist eine spätere Ergänzung des Gilgamesch-Epos, die älteste Tafel mit dem Teil des Mythos datiert so auf 1200 v. Chr...


ich habe eine übersetzung des gilgamesch epos gefunden, ob die stimmt - mal dahingestellt. aber ich gehe davon aus.

http://www.lyrik.ch/lyrik/spur1/gilgame/gilgam01.htm

hier wird also von könig gilgamesch (ca. 2650 v Chr.) berichtet, der halb mensch, halb gott war und VOR dem die sintflut passierte. denn er stellte die städte wieder her, die die sintflut vernichtet hatte; so das epos. demnach nicht ergänzung. demnach auch die überlebenden der sintflut.

ich möchte außerdem nochmal anmerken, dass ich nicht weiß, dass es sich um eine globale katastophe gehandelt hat, aber ich schließe die möglichkeit nicht aus. .... wegen der vielen indizien. ich tendiere deshalb auch eher zu einer globalen, heißt aber nicht dass es die gegeben haben muss.

noch ein paar anmerkungen zu elperdido

zu 1: ich kenne mich mit korallen nicht aus, aber müssen die sich unbedingt erhalten haben. kann ein riff nicht in mehreren tausenden jahren entstehen. denn wenn es eine globale sintflut gab, dann weit vor 5000 v. Chr.

zu 2: dass ist eine gute frage. was wäre wenn diese globale katastrophe mehrere 10.000 Jahre alt wäre und sich die legende trotzdem bis in unsere zeit gehalten hätte, weil so einschneidend für die menschheit.

zu 3: ich denke dass eine globale sintflut auch überlebende (menschen, tiere, süsswasserfische) zulässt. ich gehe nicht von einer "biblischen" sintflut aus.

zu 4: die meisten erzählungen geben nach meinen recherchen garkeine datierungen der sintflut wieder. sie wird immer zwischen entstehung der welt und entstehung der eigenen kultur genannt. nur die heutige wissenschaft versucht datierungen zu finden. wann dateieren die ersten funde der kultur, wann die ersten aufzeichnungen - lässt aber keine rückschlüsse auf die sintfluten der einzellnen kulturen zu.

zu 5: siehe 3, dass schließt jagdwild und fruchtpflanzen ein

zu 6: in den ozeanen? ... aus denen es kam?!?

also, nochmal. ich weiß es nicht ob es eine globale sintflut gab, aber ich tendiere eher dazu, als an zufällige übereinstimmungen oder zufällig bildung von ähnlichen mythen in der ganzen welt zu glauben. es sind ja wie gesagt auch nicht nur die geschichten über die sintflut. die geschichten sind mir zu ähnlich und dass nur eine einzige urquelle gibt, aus der sich alle anderen bedient haben sollen, möchte ich auch nicht glauben.

aber wir sind völlig vom thema weg und hängen uns an der sintflut auf. die these war doch, dass es hochkulturen vor den sumerern gegeben haben könnte (z.b. atlantis) ich halte z.b. atlantis nicht für das hirngespinnst eines homer. wohl aber frühzeitliche "laserwaffen" :-)))
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