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Zweifler

Geisterjäger

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196

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 13:19

Re: Was war die Älteste Hochkultur der Welt?

Zitat von »"Erz"«

Aber wenn du dir die Indische Überlieferung aus dem "Mahabharata" oder dem "Ramayana" durchliest stellst du fest das sehr wohl von Panzer ähnlichne waffen die rede war.


de.wikipedia.org/wiki/Mahabharata

Zitat von »"Erz"«

Felsentempel Maltas wurden vor 5800 Jahren

ja der Bau ansich, der Anlage begann schon vor 10 000 Jahren. schrieb ich aber schon. Göbekli Tepe

Zitat von »"Erz"«

m Mittelalter gabs in Europa sowas vornehmlich nicht und Bäder eig. auch nicht wieso ?

Weil Europa sehr oft mit Krieg überzogen wurde.

Zitat von »"Erz"«

Also ich spreche jetzt so in der Zeit um 1200-1400 nach Christi.


1000 bis 1300 in dem Zeitraum gab es viele Kriege auch mehrere Kreuzzüge.
Zur gleichen Zeit übernahmen Normannen einige ihnen fremde Gebiete Europas und drangen in die alten Herrscherdynastien ein.
Eine der größten Katastrophen, die Europa heimgesucht haben, war die Pest. Es gab eine Reihe von Epidemien, aber die schwerste von allen war die erste Epidemie von 1346 bis 1352, die vermutlich ein Drittel der Bevölkerung Europas dahinraffte. Aber nicht nur die Pest ist daranschult

Alles kam durch ein Naturereigniss. der Krakataua brach aus und bedeckte einige Teile vom Himmel in Europa. klingt erst mal verrückt, war aber so. Auch in Asien dokumentierte man dieses Ereignis.
der Himmel war tatsächlich finster in manchen Teilen für Monate sogar. dadurch gab es keine Ernten und keine Nahrung. Krankenheiten breiteten sich durch die Sterbenden aus. ( die Pest ) und Türken und andere aus anliegenden Völker fielen in Europa ein. weil sie auch diese Problem hatten und so ist halt alles vor die Hunde gegenagen. Brandschatzen, keiner der Dinge wieder aufbaut, oder Schriften in sicherheit brachte.

Also so zusagen eine Verkettung von meheren Umständen.

Das Ende des Mittelalters wird normalerweise mit dem Fall von Konstantinopel 1453 und der endgültigen Eroberung des Byzantinischen Reichs durch die Osmanen verbunden.

So habe ich das noch alles in Errinnerung. :winks:

Zitat von »"Erz"«

Ich finde es halt nur seltsam das manche Kulturen einfach erschienen sind und sich etabliert haben mit wissen das sie angeblich von Göttern bekommen haben sollen ?!


Naja das taten halt die Priester und Schamanen. wenn etwas gut funktionierte und etwas großartiges geleistet wurde schrieb man es gerne den Göttern zu. um eine Glaubensstruktur aufrecht zu erhalten.

silvercloud

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197

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 16:38

Re: Was war die Älteste Hochkultur der Welt?

Bisher sehr schöne Fakten von euch beiden beigebracht. Wobei ja die Frage nach der ersten Hochkultur gestellt wurde. Da sollte man erstmal spezifizieren was man denn darunter versteht? Einfach nur eine feste Siedlung oder ein Einflussbereich in dem die kulturellen Errungenschaften der jeweiligen Siedlung weitergegeben und angepasst wurden?

Ich werf es mal in den Raum....
Silver

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198

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 18:18

Re: Was war die Älteste Hochkultur der Welt?

Zitat von »"silvercloud"«

Wobei ja die Frage nach der ersten Hochkultur gestellt wurde. Da sollte man erstmal spezifizieren was man denn darunter versteht?

Eine Hochkultur ist recht eindeutig definiert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochkultur_…wissenschaft%29

Demnach entstanden die ersten Hochkulturen mehr oder weniger zeitgleich im südlichen Mesopotamien, in Elam und in Ägypten, etwas später dann auch im Industal, in China, in Zentralasien und in Peru.

Göbekli Tepe ist hier übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass die Menschen bereits große Dinge leisten konnten, ohne bereits einer Hochkultur anzugehören, denn Göbekli Tepe entstand interessanterweise bereits vor der Sesshaftwerdung, also noch zu Zeiten der Jäger- und Sammlergesellschaften.
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Erz

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199

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 23:03

Re: Was war die Älteste Hochkultur der Welt?

Zitat

Wobei ja die Frage nach der ersten Hochkultur gestellt wurde.


Ja stimmt sind vom Thema etwas abgedriftet....

Zitat


Demnach entstanden die ersten Hochkulturen mehr oder weniger zeitgleich im südlichen Mesopotamien, in Elam und in Ägypten, etwas später dann auch im Industal, in China, in Zentralasien und in Peru.


Das ist es ja was ich meine wenn man mal überlegt das all diese Kulturen zeitgleich ( mehr oder weniger ) entstanden sind und sich in ihrem gebiet etablieren konnte frag ich mich einfach nur woher sie das Wissen hatten..

Zitat

Göbekli Tepe ist hier übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass die Menschen bereits große Dinge leisten konnten, ohne bereits einer Hochkultur anzugehören, denn Göbekli Tepe entstand interessanterweise bereits vor der Sesshaftwerdung, also noch zu Zeiten der Jäger- und Sammlergesellschaften.


Das ist wirklich ein gutes Beispiel... da die Menschen vor knapp 12000 jahre noch Jäger und Sammler waren woher kam dann das Wissen oder der Antrieb irgendwo einen Tempel zu errichten ? Auf den bildern im Link sieht das schon recht gut aus so wie alles angeordnet ist... die Steine wurde sauber bearbeitet... aber wie kamen sie darauf?

Wenn zeit gleich in vielen Regionen der Erde Kulturen mit so großen Wissen entstanden sind ist es doch recht fragwürdig ob sie das Wissen zum bauen und errichten ihrer Tempel und städte nich in der Vergangenheit etwa durch sich selbst also durch austausch angeeigent haben oder von einer andern Kultur gelernt haben ( hört sich jetzt stark nach Alien vs. Predator an ) .. vielleicht waren es ja am anfang auch nicht mehrere Kulturen sondern eine Kultur und durch interne Streitigkeit zerbrach die gemeinschaft ... wie im ( k.a ob das jetzt so ganz genau stimmt ) Babylonischen Mythos das alle Menschen die gleich Sprache sprachen und sich untereinander verständigen konnten doch dann durch eine Katastrophe sie sich nicht mehr verstanden und dann getrennt ihres weges gingen.

Das sind zwar jetzt keine Fakten und ist auch nix belegt aber Theoretisch wäre das eine möglichkeit ... 12000 jahre der älteste Tempel und dieser noch von Jäger und Sammlern! Wieso dann nicht noch einen schritt weiter ...

Hier noch mal der Link :http://www.sueddeutsche.de/kultur/204/408978/text/

So Long Erz

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200

Mittwoch, 14. Juli 2010, 17:44

@Zweifler

Manchmal sollte man selbst sein eigenes Wissen etwas schärfen!!

Die Kuppel des Pantheon konnte nur durch den Einsatz von Beton verwirklicht werden!
Genau wie dass Kolosseum nur durch Beton so schnell gebaut werden konnte!!

Cloaca Maxima, nur ein Beispiel einer heute noch bestehenden Kanalisation unter Rom!


Genau wie nicht einfach Feuer im keller endzunden wurde um die Räume darüber zu Heizen! Viel mehr wurde in einem Heizraum Luft erhitzt und durch eigens gebaute Bodengewölbe geleitet, (Bodenheizung)!

Im Mittelalter glaubten dann die Leute dass in besagten Gewölben Zwerge gehaust hatten!


Und zu behaupten dass römisches Wissen durch Kriege und Pest verloren gingen find ich auch sehr spekulativ!!
Sicher ist durch die Einfälle von germanischen Stämmen und den dadurch ausgelösten Untergang des Imperiums viel Wissen verloren gegangen, aber meist ist die Kirche sicher der Hauptschuldige!
Mittelalterlicher Aberglaube und die Bündelung von Wissen in Klöstern tat den rest!!

Pest, Kreuzzüge usw wie von dir genannt, fanden erst ca. 500-800 Jahre nach dem Untergang Roms statt!
Außerdem kann man verloren gegangenes Wissen nicht durch Kriege erklären!! Man nehme die zeit seit Erfindung des Buchdrucks ca. 1500 n.ch bis heute, diese zeit ist fast mehr von Kriegen und Leit gezeichnet als das Mittelalter! Z.b. 30 jähriger Krieg......... sowas war im Mittelalter fast nie der Fall, nicht mal der 100 jährige krieg zwischen England und Frankreich ist so schrecklich gewesen!!
Wissen ist aber in den letzten 500 Jahren eher dazu gekommen als verloren gegangen!!


@topic
Ich bin ja persönlich der Meinung dass es schon eine Hoch entwickelte Kultur vor dem Ende der Eiszeit gab, ca. 12000 vor ch! Aber da der Meeresspiegel seit da ca 100 m gestiegen ist wird die Entdeckung wohl sehr lange auf sich warten lassen, wenn es diese jemals geben wird!!

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201

Mittwoch, 14. Juli 2010, 21:49

Zitat

@topic

Ich bin ja persönlich der Meinung dass es schon eine Hoch entwickelte
Kultur vor dem Ende der Eiszeit gab, ca. 12000 vor ch! Aber da der
Meeresspiegel seit da ca 100 m gestiegen ist wird die Entdeckung wohl
sehr lange auf sich warten lassen, wenn es diese jemals geben wird!!
Dann müsste diese Hochkultur aber ausschließlich in Küstennähe gesiedelt haben. Im Landesinneren dürfte sie dann merkwürdigerweise keinerlei Spuren hinterlassen haben. Sofern sie Bergbau betrieb, hatte sie das aber zumindest dadurch tun müssen. Es ist auch nicht ganz ersichtlich, warum sie das schöne, fast ungenutzte Landesinnere links liegen ließ. Aus Sicht einer Hochkultur war es ja fast unbesiedelt. Die Bevölkerungsdichte bei paläolithischen Kulturen (also Jägern und Sammlern) beträgt zwischen 0,01 und 0,1 Menschen pro Quadratkilometer. Durch die Neolithisierung stieg dieser Werk um mindestens das Zehnfache. Dass sie spärlich besiedeltes Fruchtland einfach ignorierten oder dessen eingesessene Bevölerung durch ihre neuen, offensichtlich besseren Methoden nicht wenigstens beeinflussten, wäre doch mehr als rätselhaft.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
- Max Planck -

hermundurus

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:06

In diesem Zusammenhang ist der Artikel zu den Hochkulturen von Wikipedia sehr dürftig. Ich will garnicht erst zitieren, jeder von euch kann googeln.
Der Übergang von Gentil/Stammesgeschichtlichen Gesellschaften zu echten Hochkulturen ist nicht behandelt und gerade da liegt viel Nachholebedarf in der Forschung
Die Aufzählung der Hochkulturen ist beim gegenwärtigem Wissensstand ok, auch wenn eventuell auch noch weitere Kandidaten in Frage kommen (Tartessos/Tarschisch z.B.)
Gerade die aufgezählten Merkmale brauchen nicht überall vorhanden sein.
Mängel dieses Artikels werden besonders deutlich bei der Aufzählung der Nachfolgekulturen. Parther, Sassaniden, Byzanz, das Klassische Griechenland, die Anfänge des Islam z.B. gehören in spätere Zeiten und sind nicht bei direkten Nachfolgern einzustufen.

>>> Wikipedia ist gut, aber nicht jeder Artikel. Bitte keinen Fetisch draus machen.

Das Zeitalter des Neolithikums (Jungsteinzeit) ist mit vielen Funden von Asien (Göbekli Tepe) bis Europa (Himmelsscheibe von Nebra) eine Epoche, die mit noch vielen Überraschungen aufwarten wird.

Freilich werden durch die Unterwasserarchäologie wichtige Erkenntnisse gewonnen. Aberwie diese Funde, auch von Siedlungen und Tempelanlagen einzuordnen sind, bedarf noch vieler Forschungen.

Vielleicht gab es Kulturen auf hohem Niveau, deren Entwichlung durch verschiedenste Gründe unter- oder abgebrochen wurden (Klimaveränderungen, primitivere Invasoren, Meeresüberflutungen etz.) aber das sind beim gegenwärtigen Wissenstand Spakulationen, genauso wie ein Zeitpunkt vor der letzte Eiszeit.

Und noch was, der Begriff "finsteres" Mittelalter, gewöhnt Euch den mal ab. Diese Zeit war nach dem Kulturabfall in den Gebieten des ehemaligen Römischen Reiches eine Zeit voller Dynamik, die mit ihren gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen unser modernes Europa ermöglichten.
Auch wenn sich das Wissen vieler vom Mittelalter auf Hexenprozesse und Kreuzzüge beschränkt und dieses dann mantrahaft und mit verbittert nickenden Gesicht dahergebet wird.
Ich will nichts schönreden, aber bitte bedenken, das alles vies Schlimmes erst richtig ab ungefähr 1500 auf Kosten der modernen Neuzeit geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hermundurus« (14. Juli 2010, 22:33)


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203

Mittwoch, 14. Juli 2010, 23:53

Zitat

Das Zeitalter des Neolithikums (Jungsteinzeit) ist mit vielen Funden von
Asien (Göbekli Tepe) bis Europa (Himmelsscheibe von Nebra) eine Epoche,
die mit noch vielen Überraschungen aufwarten wird.
Die Himmelsscheibe gehört übrigens schon in die Bronzezeit (1600 v. Chr.), aber auch diese Zeit hält ja noch einiges an Überraschungen bereit.
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
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hermundurus

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204

Donnerstag, 15. Juli 2010, 00:22

Stimmt, leider habe ich hier schneller getippt als gedacht, hatte besser von Vorgeschichte schreiben sollen.
Wurde schon im Chat darauf abgesprochen.

Ragnarsson

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205

Donnerstag, 15. Juli 2010, 01:03

Sooooo jetzt muss ich mal wieder.

Zum ersten möchte ich erklären, warum die Römer scheinbar vorraus wahren. Das Römische Reich hatte eine bombastische Organisation. Viele Menschen konnten schreiben und lesen, nahezu alles wurde schriftlich niedergelegt und verwendet. Gerade in der Architektur oder vielmehr in der Baumeisterkunst, ist jedoch sehr viel Mathematik und Physik beinhaltet. Heutzutage kann jeder einen Bauplan lesen, der einfach gehalten wurde, da die meisten von uns Grundkenntnisse in der Mathematik und der Physik haben. Aber wenn ich jemanden nun eine Detailzeichnung aus dem Bau (wer eine per email will, einfach nachfragen) vorlege, wird er nur Bahnhof verstehen, denn es werden sehr viele Abkürzungen und Zeichen benutzt. Wenn man die nicht nachschlagen kann und nicht weiss, was sie bedeuten, wird es schon sehr schwer das ganze zu verstehen. Umzusetzen wird gleich noch viel viel schwerer. Ein einfaches Haus mit 4 Wänden und nem Dach kann wohl jeder bauen. Aber eine Steinbrücke ohne die Kenntnisse, wohl die wenigsten. Begriffe wie Schlüsselstein und dergleichen sind nichts auf die man einfach so draufkommt, sind die Römer übrigens auch nicht, bei dennen hat es auch eine lange Zeit gedauert. Man darf nicht sehen, dass man Steinkomplexe so einfach baut wie Holzkonstrukte. Stein hat statisch ganz andere Eigenschaften als Holz, da muss man sehr viel beachten. Die römische Baukunst war sehr fortschrittlich, aber ist auch nicht für allerorts geeignet. Man muss auch sehen woher die Rohstoffe kommen. Nicht überall in Europa kann man die passenden Materialien finden. Stein ist auch nicht Stein. Basalt, Marmor, Sandstein, Speckstein, gebrannter Ziegel, Schiefer etc, haben alle Unterschiedliche Eigenschaften. In Italien und dem Südseeraum, hat man es leichter an "gutes" Material in Bezug auf Stein zu kommen, als in Nord bzw Mitteleuropa. In Nord bzw Mitteleuropa hat man es einfacher Holz zu benutzen. Man konnte die Steine ja auch nicht einfach auf einen LKW laden. Ja mir ist natürlich bewusst, dass die Römer auch in England etc waren aber da wurden die Steine verschifft und das römische Reich konnte es sich leisten. Vieles Wissen ging durch den Zusammenbruch des römischen Reiches zusammen. Natürlich hat man versucht, die Baukunst nachzuahmen oder zu übernehmen, jedoch gab es da einige an Problemen. Andere Sprache, Wenige Handwerker konnten lesen oder schreiben, die "eigene Baukultur" die seit Jahrzenten benutzwurden (Holzbau), das Resourcen problem, Mangel an Geld etc. Deswegen hat man weiter das benutzt was man bereits konnte und nicht das Wissen von anderen weiter benutzt. Hinzukommt, dass die Organisation der Kulturen nicht so hoch war wie bei den Römern. Jeder hat gebaut wo er wollte. Auch in Grossstädten wie etwa London (Lundene) etc. Ebenso wurden viele Burgen, Dörfer etc Gebaut und wenige Jahre danach wieder zerstört. Deswegen war es einfach nicht Zweckmässig, alles für die Ewigkeit zu bauen. Desweiteren wurden die meisten Bauten, von Bauern oder sonstigem gebaut und die wenigsten wurde von oder mithilfe von Handwerkern gebaut. Es gab einige Steinmetze etc, die waren aber alle in Prunkbauten wie etwa Schlösser, Burgen oder Kathedralen eingespannt. Man fand nicht an jeder Ecke nen Steinmetz der einem das Haus gebaut hat. In den Städten gab es Gilden, aber die haben sich um Kirchen, Wehranlagen etc gekümmert.

Einige Zeit später kam hinzu, dass man im Volk den Glauben hatte, in den Römischen Häusern und bauten würden die Geister der Römer legen. Deswegen wurden Strassen gemieden und ganze Stadtteile (wie etwa in London) waren leerstehend. Der Aberglaube damals war riesig. Badehäuser in Rom bzw dem Römischen Reich waren übrigens nicht zu reinigungszwecken da, sondern für Sex und Geschäftemacherei oder einfach zum genuss der Wärme (den meisten Bädern lag eine Natürliche Warmwasserquelle zu grunde). Die Hygiene war damals nicht wie heutzutage. Körpergeruch war sogar angesehen, da es von Arbeit zeugt. Gewaschen wurde mit Urin, dementsprechend rochen die Klamotten. Leider war es halt nicht so schön wie in den ganzen Filmen.

Die Fussbodenheizungen waren auch eher praktisch als Luxus. Man hatte im Keller oder im Haus eine Räucherkammer, um Fleisch und Fisch haltbar zu machen. Diesen Rauch hatte man durch den Boden geleitet, was einen Positiven nebeneffekt hatte, nämlich dass er schön warm war. Aber auch das war in Mittel bzw Westeuropa nicht möglich. Die Bodenbeschaffenheit hier ist eine ganz andere und die wenigsten Häuser waren unterkellert. Das Privileg gab es nur für viel Geld in Städten. Auch hier lügen Videospiele, Filme und dergleichen. Ebenso verhält es sich mit der Kanalisation. Es war in den meisten Städten im Mittelalter einfach nicht möglich aufgrund fehlender statischer Kenntniss.

Aber zurück zum Thema ältester Kulturen:

Ich frage mich ohnehin wie man das Alter von Tempeln genau bestimmen will. Die mir bekannten Methoden zeigen nur das Generelle alter von Gestein. Bei Organischem und Metallischem, kann man anhand der Kohlenstoffablagerung bzw der Oxidation das Alter berechnen, aber bei Stein wäre mir so etwas neu.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

Flanger d

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206

Donnerstag, 15. Juli 2010, 11:52

Zitat


@topic
Ich bin ja persönlich der Meinung dass es schon eine Hoch entwickelte
Kultur vor dem Ende der Eiszeit gab, ca. 12000 vor ch! Aber da der
Meeresspiegel seit da ca 100 m gestiegen ist wird die Entdeckung wohl
sehr lange auf sich warten lassen, wenn es diese jemals geben wird!!

Dann müsste diese Hochkultur aber ausschließlich in Küstennähe gesiedelt haben. Im Landesinneren dürfte sie dann merkwürdigerweise keinerlei Spuren hinterlassen haben. Sofern sie Bergbau betrieb, hatte sie das aber zumindest dadurch tun müssen. Es ist auch nicht ganz ersichtlich, warum sie das schöne, fast ungenutzte Landesinnere links liegen ließ. Aus Sicht einer Hochkultur war es ja fast unbesiedelt. Die Bevölkerungsdichte bei paläolithischen Kulturen (also Jägern und Sammlern) beträgt zwischen 0,01 und 0,1 Menschen pro Quadratkilometer. Durch die Neolithisierung stieg dieser Werk um mindestens das Zehnfache. Dass sie spärlich besiedeltes Fruchtland einfach ignorierten oder dessen eingesessene Bevölerung durch ihre neuen, offensichtlich besseren Methoden nicht wenigstens beeinflussten, wäre doch mehr als rätselhaft.

Zitat

@topic

Ich bin ja persönlich der Meinung dass es schon eine Hoch entwickelte
Kultur vor dem Ende der Eiszeit gab, ca. 12000 vor ch! Aber da der
Meeresspiegel seit da ca 100 m gestiegen ist wird die Entdeckung wohl
sehr lange auf sich warten lassen, wenn es diese jemals geben wird!!
Dann müsste diese Hochkultur aber ausschließlich in Küstennähe gesiedelt haben. Im Landesinneren dürfte sie dann merkwürdigerweise keinerlei Spuren hinterlassen haben. Sofern sie Bergbau betrieb, hatte sie das aber zumindest dadurch tun müssen. Es ist auch nicht ganz ersichtlich, warum sie das schöne, fast ungenutzte Landesinnere links liegen ließ. Aus Sicht einer Hochkultur war es ja fast unbesiedelt. Die Bevölkerungsdichte bei paläolithischen Kulturen (also Jägern und Sammlern) beträgt zwischen 0,01 und 0,1 Menschen pro Quadratkilometer. Durch die Neolithisierung stieg dieser Werk um mindestens das Zehnfache. Dass sie spärlich besiedeltes Fruchtland einfach ignorierten oder dessen eingesessene Bevölerung durch ihre neuen, offensichtlich besseren Methoden nicht wenigstens beeinflussten, wäre doch mehr als rätselhaft.
Nun was ist wenn diese Kultur in einem bereich gesiedelt hat, der zwar fruchtbar und gut zu verteidigen war (meist wurde Siedlungsgebiet so gewählt) aber diese ebene ca 50 meter unterm heutigen Meeresspiegel lag!
Bergbaustellen hätten in den darauf folgenden Jahrtausenden von anderen Kulturen neu übernommen worden sein!
Aber dass ist ja reine Spekulation von mir!!

Aber allein die Tatsache dass zufällig die ersten Jäger nach ende der Eiszeit auf die Idee kamen mal samen in die erde zu stecken und Monate später die Pflanze zu ernten, ist verdächtig!
Wieso machte die Menschheit sowas nicht schon viel früher!!
Überlegt mal 100000 Jahre moderner mensch, gleicher Körper, gleicher geist, usw./ 12000 Jahre Entwicklung vom Jäger zum bauern!! Da sollen echt knapp 90000 Jahre jagen und sammeln gewesen sein, ich kanns mir nicht vorstellen!!

Aber nochmal ich spreche nicht von einer Hochkultur!!!! Eine hoch entwickelte Kultur reicht schon, vergleichsmäßig wie Rom und die Kelten!
Rom die Hochkultur, die Kelten eine hoch entwickelte Kultur aber eben keine Hochkultur da keine schrift usw.!

Ragnarsson

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Donnerstag, 15. Juli 2010, 13:29

Öhm die Kelten hatten sehr wohl eine Schrift. Eine Keilschrift namens Ogham , die gleichnamigem Gott geweiht war. In Irland hat man auch an Denkmälern und Grabstätten einige Schriften davon gefunden. Es ist nicht viel schriftliches Erhalten, das heisst aber noch langen icht, dass sie es nicht konnten.
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208

Donnerstag, 15. Juli 2010, 13:42

Öhm die Kelten hatten sehr wohl eine Schrift. Eine Keilschrift namens Ogham , die gleichnamigem Gott geweiht war. In Irland hat man auch an Denkmälern und Grabstätten einige Schriften davon gefunden. Es ist nicht viel schriftliches Erhalten, das heisst aber noch langen icht, dass sie es nicht konnten.
Man lernt nie aus........hab ich echt nicht gewusst!! Ist diese schrift schon entziffert?
Bis jetzt wusste ich nur von Runen die aber keine wirkliche schrift wahren!

Es tut aber dem vergleich keinen abbruch, kelten gelten heute noch als hoch entwickeltes volk, aber eben nicht als hochkultur......


P.S. hab gegooglet die besagte schrift stammt aus dem 4-6 jahrhundert nach Ch.! Um meinen vergleich leichter zu machen nehmen wir statt den kelten einfach die nicht unterworfenen stämme der Germanen...die hatten echt keine schrift!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flanger d« (15. Juli 2010, 13:52)


hermundurus

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209

Donnerstag, 15. Juli 2010, 16:32

Hier habe ich zwei Links mit dem Schriftbild und weiteren Informationen zum Ogham-Alphabet:

http://www.omniglot.com/writing/ogham.htm
http://www.obib.de/Schriften/AlteSchrift…Runen.html~Text

Zudem ist bekannt, daß die Festlandkelten Galliens, speziell die Druiden, griechische Buchstaben für Aufzeichnungen verwendeten.

Die Germanen hatten sehr wohl eine Schrift, die bekannteste war das Futhark-Alphabet.

http://www.omniglot.com/writing/runic.htm
http://www.obib.de/Schriften/AlteSchrift…Runen.html~Text

Für alle, die sich für Schiften interessieren bzw. sich weiter informieren wollen, hier sind die Hauptseiten der Links zum Rumstöbern:

http://www.omniglot.com/index.htm
http://www.obib.de/Schriften/AlteSchrift…e_schriften.php

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210

Donnerstag, 15. Juli 2010, 17:22

Ich frage mich ohnehin wie man das Alter von Tempeln genau bestimmen will. Die mir bekannten Methoden zeigen nur das Generelle alter von Gestein. Bei Organischem und Metallischem, kann man anhand der Kohlenstoffablagerung bzw der Oxidation das Alter berechnen, aber bei Stein wäre mir so etwas neu.

Guckst Du hier

Ich wollte auch noch einen Ausgrabungsort erwähnen: Çatalhöyük in der Türkei ist zwar keine richtige Hochkultur aber ein gut organisierte Siedlung der Jungsteinzeit. Alter 6000 – 7000 v. Chr. Wiki-Link

Ohne neue wissenschaftliche Erkenntnnise (vorerst) würde ich aber auch sagen die Sumerer waren die ersten mit einer richtigen Hochkultur. Sie hatten eine Keilschrift, hatten eine Keramik- und Töpferindustrie, nutzten Wasser und Tier erstmals auch effizienter als die anderen, gehören vermutlich zu den Erfindern des Rades, sie führten eine Export/ Import Warenwirtschaft mit den Nachbarn, es gab schon Handwerk, Bildung (Schulen), Kultur, Religion, Wissenschaft (auch Astronomie), Verwaltungs- und Behördenapparate (eine erste Gesetzgebung existierte).

Ein somit erster Anfang zur zivilisierten Gesellschaft, macht nicht das eine Hochkultur aus?!


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