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Charon

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Dienstag, 24. November 2009, 22:37

Metro 2033 Theorie

Nabend alle zusammen.

Hoffe manchen Paraportalusern ist das Buch Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky bekannt um das es hier geht. Es geht mir mehr darum was die Menscheit nach einem Holocaust Atomarer Sprengkraft macht um sich verbissen am Leben zu halten.
In diesen Scifiction-Horror Buch werden z.B. viele Emotionen des Menschlichen Verstandes in so einer Situation sehr gut beschrieben vom Autor.

Kurzfassung:

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch das U-Bahn-Netz macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.



Natürlich ist das ganze mit einer gut gelungenen Geschichte mit einigen Fiktiven Phänomenen wie z.B. Supermutanten usw verpackt (aber wer weiß was mit einigen Lebensformen bei einer gewissen menge an Strahlung passiert).

Es geht mir mehr um die sehr gut möglichen Endzeitthematik die aus diesen Buch entspringt, den ein Atomarer Krieg ist bei der heutigen angespannten Weltpolitik nicht auszuschließen so verrückt wie sich dass auch anhört.
Würde sich die Menschheit in ihre letzten "Festungen" den U-Bahn Netzten aller Welt ,die bekanntlicher Weise fast alle als Thermetische Bunker fungieren können, zurückziehen und von der Außenwelt abschneiden?

Was haltet ihr davon? Für mich ist das Buch Metro 2033 und die damit genannte Metro Moskau's sehr faszinierend.

MFG

Euer Charon :winks:
In der Griechischen Mythologie führte Fährmann Charon die Seelen der Abgeschiedenen über den Acheron, den Totenfluß in das Reich der Schatten.

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Dienstag, 24. November 2009, 22:50

Re: Metro 2033 Theorie

Nun nach einem Atomkrieg, der tatsächlich jederzeit möglich wäre, auch wenn er unwahrscheinlich ist, nach einem solchen würde nichts mehr existieren. Es würde kein Leben mehr möglich sein. Erdoberfläche, Wasser alles wäre dann verstrahlt. Und nach genug Strahlung, entsteht nur eins: Tödliche Tumore. Den Begriff Strahlenkrankheit kennst du doch oder? Also nix mit Endzeit-Szenario. Sollte es so weit kommen, was das mit der Rasse Mensch erstmal...

Und Ja es wäre möglich das sich manche Menschen in vorbereiteten Atombunker verkrümeln könnten. Doch auch diese hätten keine allzulange Lebenserwartung. Außer solch ein Krieg wäre schon seit Jahren bzw. Jahrzehnten geplant gewesen, dann würden vielleicht für eine längere Zeit Vorräte zur Verfügung stehen.

Und was das Buch angeht, das kenne ich nicht. Ich musste hier jetz einfach mal meinen Senf dazugeben. Wenn ich auch schon wieder Mutanten höre >.< ;)
Wir sind doch schon lange allesamt hinüber, die Welt ist doch schon min 30 Mal untergegangen. Wir habens bis jetzt nur immer verpasst...

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Dienstag, 24. November 2009, 23:19

Re: Metro 2033 Theorie

@ Nattefrost

Naja was die Strahlungkrankheiten angeht scheints du eher der unwissendere zu sein ohne dich angreifen zu wollen ;) Strahlung ist nicht gleich Strahlung die Konstant in gleicher Stärke um das betroffene Gebiet herrscht.

Die Strahlung wird bekanntlicherweise in Gy und Sv gemessen und haben auch unterschiedliche Strahlungsmengen. Strahlungkrankheit ist nicht gleich Tod, es kommt nur auf die Potenzielle Menge der Radioaktiven Strahlung pro Stunde an (Man siehe Tschernobyl). Das nur Tödliche Tumore entstehen ist auch ein bisschen weit hergeholt, gibt ab hoher Strahlungsmenge viele unterschiedliche Syntome die bis hin zum Tod führen können.
Es Leben nachwievor Menschen in näherer Umgebung dort trotz Strahlung.

Was das Wasser angeht ist eine Gründliche Dekontaminierung erforderlich um gefährliche Strahlung auszuschließen.

Zitat

Und was das Buch angeht, das kenne ich nicht. Ich musste hier jetz einfach mal meinen Senf dazugeben. Wenn ich auch schon wieder Mutanten höre


Gehen wir einfach mal davon aus das mit Mutanten nicht immer gleich Supermutanten mit Superkräften gemeint sind, durch Strahlung missgebildete Menschen können auch als Mutanten angesehen werden so schlimm das auch klingt (Aber Mutanten hören sich einfach besser an als Missbildungen) :mrgreen:

Aber natürlich ist hier jede Meinung erwünscht (auch wenn ich manchmal überschwinglich meine Gegenmeinungen äußere :roll: )

MFG Charon
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Dienstag, 24. November 2009, 23:36

Re: Metro 2033 Theorie

In der Unmittelbaren Nähe vom Explodierten Reaktor leben keine Menschen. Da ist ein riesiges Gebiet auch heute noch gesperrt und grade Tschernobyl ist ein extrem schlechtes Beispiel, weil man damals einfach keine Ahnung hatte und deswegen einige Leute noch ne Zeitlang dort gelebt haben, aber die haben auch Menschen praktisch ohne Schutz in den kaputten Reaktor geschickt, weil sie es einfach nicht wussten.

Radioaktivität ist tödlich. Ohne wenn und aber. Gewiss gibt es starke und schwache Strahlen etc, aber sobald ein gewisser Punkt überschritten wird, stirbt man daran. Dieser Punkt ist aber nicht sehr hoch. Sobald auch nur sehr wenig Strahlung in den Körper gelangt, sind die Überlebenschancen nicht gerade die besten. Der einzige Schutz der uns bleibt ist die Haut und die ist nicht sehr geeignet zum Schutz vor Strahlen.

Mutationen entstehen nur indirekt wegen der Strahlen. Ein bereits existentes Wesen wird keinerlei Mutation unterliegen. Die Einzige Mutation die entsteht ist Krebs bzw Tumore, weil die Zellen zerstört werden. Aber mehr ist nicht möglich. Was jedoch passieren kann, ist dass das Erbgut verändert wird und somit ein "Mutant" gezeugt wird. Jedoch ist hier wieder der Punkt, dass nur "unnütze" Zellen entstehen. Selbst wenn ein Weiteres Auge, eine weitere Hand oder sonstiges dabei entsteht, so sind sie absolut unnütz.

Und was man auch nicht ausser Augen lassen darf, ist dass "moderne" Atombomben sehr viel mehr Kraft haben als der Reaktor in Tschernobyl und somit auch ein Vielfaches mehr an Strahlung auftritt.
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Dienstag, 24. November 2009, 23:54

Re: Metro 2033 Theorie

Davon abgesehen die Extreme Sprengkraft der heutigen Nuklearsprengköpfe die auch über viele Kilometer nahezu jedes Leben auslöschen. Ausser man befindet sich in dem Moment zufälligerweise tief unter der Erde in einem z.B. Obengenannten U-Bahn Netz. Die Wahrscheinlichkeit ist da.

Was die Strahlungsmenge angeht ist man nach 6 bis 10 Gy 100% nach einer dauer von meist 14 Tage Tot. (Hab mich imer gefragt ob man da net schon als "untoter" gilt :D )

Natürlich da in einem Epizentrum eines Nuklearen Sprengkopfes mehr als 80 Gy Strahlung herrschen müssten man auf der stelle "braungebrannt" Tot umfallen :twisted:

Aber nachwievor haben viele Menschen Hiroshima und Tschernobyl überlebt auch wenn es im Vergleich zu jetzigen Sprengköpfen (auf hiroshima bezogen!!) deutliche unterschiede gibt in der Sprengkraft und der freigesetzten Radioaktiven Strahlung.
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Mittwoch, 25. November 2009, 01:16

Re: Metro 2033 Theorie

In Tschernobyl hat im näheren Umfeld egal ob während oder nach des Gaus niemand überlebt. Absolut niemand. Bei Hiroshima kann ich es nicht sicher sagen deswegen sage ich dazu garnichts, weil ich keine Halbwahrheiten von mir gebe.

U-Bahn Netz etc schön und gut, aber das Problem ist, dass alles verstrahlt ist. Von der Erde über sämtliche Lebewesen bis hin zum Wasser. Sollte sich so etwas wirklich abspielen, sind die Überlebenschancen verschwindent gering. Kein Trinkwasser, kein Strom, keine Nahrung, keinerlei Medizinische Versorgung mehr, von der nahezu überall vorherrschenden Strahlung ganz zu schweigen. Selbst wenn in der U-Bahn Anlage ausreichend Trinkwasser und Nahrung Vorhanden ist (gilt auch für alle anderen Orte an dennen man vlt Überleben könnte) ist es nicht mehr als ein Rauszögern, denn ohne Strom, Ausrüstung, Fachpersonal etc, ist es nahezu unmöglich Nahrungsmittel zu reinigen. Ausserdem kommen auch keine weiteren Nahrungsmittel nach, denn sämtliche Tiere und Pflanzen sind tödlich.
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Mittwoch, 25. November 2009, 06:04

Re: Metro 2033 Theorie

Um erstmal auf die Strahlung zu kommen.

Soweit ich informiert bin sind die Alpha-Teilchen die wirklich tödlichen, dass sind die, die mit dem Staub etc. mitgetragen werden.

Die kann man einfach gesagt "abwaschen".
Dann gibt es noch die anderen Teilchen, die sind nicht so stark radioaktiv, und würden nicht gleich alles nieder metzeln.

Bei diesem Szenario würde es (denke ich) einige "Todesszonen" geben, aber auch gewisse Punkte die von der Strahlung nur wenig betroffen sind bzw. aufgrund von geographischer Besonderheiten nicht betroffen sind.

Auch würde es einige Bunker geben in denen Menschen überlebt haben. Natürlich wäre die Versorgung mit Wasser, Nahrung, Medikamenten etc. mehr als schlecht, aber ich glaube das der Mensch (je nach schwere der Verstrahlung) einen Weg findet um zu überleben.


MfG Lexidriver
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Mittwoch, 25. November 2009, 10:46

Re: Metro 2033 Theorie

Da stimme ich Lexidriver zu.
Es wird auch Orte geben die nicht betroffen sein werden und soweit ich weiß bewegt sich die Strahlung nicht einfach so durch den Boden als wäre es eine unsichtbare Materie die alles durchdringt :mrgreen: und demnach ist das was man unter der Erde anbauen könnte (Pilze wie im Buch so komisch wie das auch klingt :P ) nicht von der Strahlung betroffen.

Man müsste sich halt nur an den frass gewöhnen :pflaster:

Ich denke die Menschen würden einen Weg finden sich verbissen am Leben zu halten..

Ausserdem nimmt die Radioaktivität mit der Zeit mehr und mehr ab soviel ich weiß.. Zwar in der Menge über lange Zeitraum aber die hoffnung bleibt.
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Mittwoch, 25. November 2009, 11:01

Re: Metro 2033 Theorie

Zitat

(Pilze wie im Buch so komisch wie das auch klingt :P )
Von Pilzen würde ich persönlich abraten.
Wenn ich nicht irre sind von der Tschernobyl-Katastrophe die heimischen Pilze teilweise noch bedenklich radioaktiv verstrahlt.

Wie sich das mit der Strahlung genau verhält weiß ich leider nicht, aber ich denke bösartige Veränderungen im Körper würden sprunghaft ansteigen,
Fehl- und Totgeburten würden sich häufen.

Zitat

Ausserdem nimmt die Radioaktivität mit der Zeit mehr und mehr ab soviel ich weiß.. Zwar in der Menge über lange Zeitraum aber die hoffnung bleibt.
Das kommt dann natürlich auf das verwendete radioaktive Material an, manche haben eine geringe Halbwertszeit, andere hingegen eine sehr hohe.
Auf jeden Fall würde eine globale Atomschlacht/Katastrophe die Weltbevölkerung auf ein paar Millionen (wenn nicht noch weniger) reduzieren.
Wir wären praktisch wieder in der "Steinzeit".


MfG Lexidriver
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Mittwoch, 25. November 2009, 11:05

Re: Metro 2033 Theorie

Jetzt mal vollkommen unabhängig von der Strahlung: Ein leben in den U-Bahn-Schächten halte ich für unmöglich. Ich weiß nicht, wie es in Moskau aussieht, aber in New York werden die Schächte ständig abgepumpt. Würde man das nicht machen, würden die Tunnel und Schächte nach kurzer Zeit einfach voll laufen. Ich denk mal, dass das in anderen Städten ähnlich aussehen wird, nur halt etwas langsamer. U-Bahn-Tunnel können meines Wissens nach nur bestehen, wenn sie ständig (von der Oberwelt aus) supportet und gewartet werden.

Zitat von »"Charon"«

Ausserdem nimmt die Radioaktivität mit der Zeit mehr und mehr ab soviel ich weiß..

Ich weiß nicht wie es bei verstrahlten Stoffen ist, aber bei selbststrahlenden Stoffen wird der Zerfall der Strahlung immer schwächer, je mehr zerfällt; die Halbwertszeit gibt an, nach Welchem Zeitraum die Hälfte des Stoffes zerfallen ist.

lg Davy
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Nattefrost

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Mittwoch, 25. November 2009, 15:51

Re: Metro 2033 Theorie

Und wie läuft die Wartung ab? Natülich mit Maschinen die in solch einem Szenario in dem es keinen Strom mehr gibt nicht mehr funktionieren. Und das mit der Geographischen Lage und den sogenannten Todeszonen halte ich für Schwachsinn. Man hat es ja damals gesehen, als Tschernobyl quasi explodiert ist. Selbst wir in Deutschland haben den Sauren Regen noch abbekommen. Und wenn man sich nun vorstellt, wie viele Atombomben in einem Nuklearen Krieg gezündet werden würden, wäre die Menge an Saurem Regen ungleich höher.

Was auch noch beiträgt sind all die Atomkraftwerke die dann nicht mehr gewartet werden und wahrscheinlich auch nicht extra deswegen abgeschaltet werden. Diese werden früher oder später mit Glück ausfallen oder, was wahrscheinlicher ist wird es sie genau wie Tschernobyl zerfetzen. Das wäre dann noch mehr Saurer Regen, der sich über den ganzen Globus ausbreitet.

@ Charon

Ja ich weiß das eine nur sehr geringe Menge an Radioaktivität nicht lebensgefährlich ist. Aber ich denke mal bei solch einem Szenario würden die Strahlungswerte enorm sein. Keine Tiere, kein Wasser mehr da selbst das Grundwasser mit der Radioaktivitä verseucht werden könnte. Und die Menge die darin dann vorhanden ist, würde wahrscheinlich ausreichen einen menschen zu töten.
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Mittwoch, 25. November 2009, 16:17

Re: Metro 2033 Theorie

@ Nattelfrost

Naja wenn das alles Schwachsinn ist, dann leg einfach Fakten vor.
Ich habe nur Vermutungen angestellt und keine Wahrheiten verbreitet.

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und die selbigen dann gepostet.
Wenn man sich Nagasaki oder Hiroshima ansieht kann man sich schon halbwegs ein Bild von der Situation machen.

Und ich glaube nicht das jeder Quadratmeter mit einer Bombe gepflastert wird.
Und "unwichtige" Punkte auf der Erde werden sicher verschont bleiben.

Und ich sage es nochmal, gefährlich ist die Alphastrahlung, alles andere kann man einfach "abwaschen".

Ob es Möglichkeiten gibt kontaminiertes Wasser wider aufzubereiten weiß ich nicht, aber der Mensch wird GLAUBE ICH nicht aussterben.

Zitat von »"Wiki"«

Folgen eines Atomkrieges

Die Folgen eines interkontinentalen Atomkrieges lassen sich nicht allein durch bloße Summation zahlreicher Atombombenexplosionen verstehen. Vielmehr sind aufgrund der großen Flächendeckung weitere Auswirkungen zu erwarten:

* Zusammenbruch nationaler oder kontinentaler Populationen
* Langfristig vermehrtes Auftreten von Fehlbildungen und Krebs bei allen Lebewesen aufgrund der erbgutschädigenden Wirkung ionisierender Strahlen und der Langlebigkeit einiger radioaktiver Nuklide
* Zerstörung oder schwere Schädigung ganzer Ökosysteme, Massenaussterben
* Klimaveränderungen durch von Rauch und Staub verminderter Sonneneinstrahlung (Nuklearer Winter)
* Vollständige oder weitgehende Zerstörung der gesamten Infrastruktur der beteiligten Länder, erschwerte Erholung durch Verlust von Anlagen zur Produktion und Rohstoffgewinnung
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffen ... es_Fallout
Ziemlich genau das was ich geschrieben habe, oder nicht?


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Mittwoch, 25. November 2009, 16:36

Re: Metro 2033 Theorie

Tja Nattefrost, deine Idee ist zwar nett, aber leider völlig haltlos.

Zum ersten sollte man wissen das die Großstädte wie Moskau, New York, Washington DC. oder Berlin nicht nur von einer Kernwaffe getroffen würden.
Und obwohl das Moskauer U-Bahn Netz als Bunker angelegt wurde, würde es einen nuklearen Angriff nicht überstehen.

Bei einer Kernwaffenexplosion werden sogenannten Kurzstrahler und Langstrahler erzeugt. Kurzstrahler strahlen zeitlich gesehen nur kurz, 10-14 Tage, und senden dabei hauptsächlich Alpha und Beta Strahlung aus.
Diese Strahlung ist für Zellen sehr schädlich, kann allerdings durch ein Blatt Papier (Alpha) oder dünne Metallfolie (Beta) abgeschirmt werden. Die Eindringtiefe in den menschlichen Körper beträgt lediglich 1-2cm.
Daher ist es wichtig ein Eindringen dieser Kurzstrahler in den menschlichen Körper zu verhindern. (Atem- und Augenschutz, Ohrenstöpsel, Schutzplane)
Langstrahler senden Gammastrahlung aus. Dabei handelt es sich um eine reine elektromagnetische Strahlung, die den menschlichen Körper ohne weiteres durchdringt und nur durch dicke Bleiplatten oder mehrere Meter dicken Beton abgeschirmt werden.
Gammastrahlung ist deswegen gefährlich weil die Strahlung in der DNA Kette Atome zerstören kann. Dadurch kommt es zu Zellmutationen die in der Regel zum Tod der einzelnen Zelle führen. (Selbstschutz des menschlichen Körpers, programmierter Zelltod)
Erst wenn es zu viele Zellschäden gibt kann der Körper damit nicht mehr umgehen und es können Tumore entstehen.
Die zulässige Strahlungsdosis für einen Menschen sind hierbei Relativwerte. Es kann nämlich sein, das auch bei einer geringen Strahlungsleistung Zellen geschädigt werden.
Allerdings ist es so, das ab einer gewissen Strahlungsstärke der sofortige Tod eintritt, Wikipedia ist da sehr auskunftsfreudig.
Generell ist bei einem Atomschlag das Problem, das sogar die Luft verseucht wird und Strahlungspartikel enthält. Und tut mir Leid, U-Bahn Schächte sind sehr gut durchlüftet. Abgesehen von Dingen wie Wasseraufbereitung und ähnlichem. Und als Hinweis, der Mensch kann ohne die Sonne nicht überleben. Wir brauchen das Sonnenlicht um in unserer Haut Vitamin D zu bilden. Als in der Zeit der Industrialisierung Kinder Wochen in Bergwerken verbacht haben, als billige und kleine Arbeitskräfte, erkrankten sie trotz gutem Essens an Mangelerscheinungen auf Grund des Vitamin D Mangels (Rachitis)
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Mittwoch, 25. November 2009, 16:41

Re: Metro 2033 Theorie

@ Silvercloud

Die Gamma-Strahlung, Mensch es lag mir auf der Zunge, die habe ich ganz vergessen.
Diese Strahlung wird sich aber nicht ewig halten, oder?

Ist das auch von der Halbwertszeit abhängig, oder gelten da andere Kriterien für die Wirkungsdauer?


MfG Lexidriver
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Mittwoch, 25. November 2009, 16:46

Re: Metro 2033 Theorie

Hihi die Gammastrahlung hält bei einer atomaren Explosion zwischen 80.000 und 120.000 Jahren, je nachdem wie die Halbwertszeit der Strahler ist. Sonst hätten wir in Deutschland auch kein Problem mit einem atomaren Endlager.

In Hiroshima ist der Aufenthalt am Atomdom immer noch gefährlich, dort werden immernoch massiv erhöhte Strahlungswerte gemessen.
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