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CatOfDarkness

Traumwanderer

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:29

„Wenn du isst, was du bist“: Kannibalismus

Ich war etwas erstaunt darüber, dass ich hier im Paraportal noch kein Thema darüber gefunden habe und nahm mir aus aktuellen Anlässen vor, einen Bericht zu verfassen, beziehungsweise eine höchst ethische und moralische Frage aufzuwerfen.

Um jedem das Mitdiskutieren zu ermöglichen, möchte ich zuerst einmal weit ausholen und grundlegende Dinge klären und festhalten - was natürlich meiner Einschätzung entspricht und daher auch von jedem anders wahrgenommen werden kann.



Unter Kannibalismus versteht man den Verzehr von Fleisch eines Artgenossen; dies ist in unserer Gesellschaft verpönt und tabuisiert.
Im Gegensatz zum Tier, ist die Instinktsteuerung beim Menschen erheblich eingeschränkt. Zur Reglung des Zusammenlebens und Sicherung des eigenen Verhaltens, benötigt der Mensch ethische und moralische Normen, die die Instinktreduktion ausgleichen…doch auch diese Regeln können vollkommen außer Kraft gesetzt werden.

Das eigentliche Thema dreht sich nicht (wie der Titel vermuten lässt) um den freiwilligen Verzehr von Menschenfleisch, sondern um den unfreiwilligen. Als Diskussionsgrundlage gehen wir von folgendem Szenario aus, welches auf wahren Begebenheiten beruht:


Ihr seid an Bord des Flugzeuges Fairchild mit 44 weiteren Passagiern, unter denen sich Familie und Freunde befinden. Das Ziel ist Santiago de Chile für ein Wochenende. Der Pilot kämpft mit eisigen Schneeschauern und Orkanböen zwischen den bis zu 6000 Meter hohen Andengipfeln. Die Crew will umkehren…doch dann kommt es wie es kommen musste:
Die Fairchild zerschellt in etwa 4000 Metern Höhe an einem Berghang. Das Flugzeug rutscht die steile, vereiste Felswand hinunter und kommt auf einer schier endlosen Schneedecke zum stehen. Beim Aufprall sind bereits ein Dutzend der Fluggäste gestorben. Die überlebenden Insassen verlassen das Wrack. Es herrschen extreme Minusgrade, bis zu 40 Grad unter Null. Niemand weiß wo ihr euch befindet, auf welcher Höhe und wie weit ihr vom nächsten bewohnten Ort entfernt seid. Du zitterst und siehst dich um. Einige Freunde sind tot und wer verletzt ist, hat keine Chance – 5 weitere Passagiere überleben die Nacht nicht.
Am nächsten Tag begrabt ihr Freunde und Verwandte im ewigen Schnee und hofft auf schnelle Rettung, doch die Suchflugzeuge der chilenischen Luftrettung können nicht hoch genug aufsteigen, um das abgestützte Flugzeug (das in einem Hochtal liegt) zu entdecken. Nachdem die Fairchild schon seit 8 Tagen vom Radarschirm der Flugüberwachung verschwunden ist, wird die Suche eingestellt – ihr hört die Meldung über ein Transistorradio. Die ersten Tage ernährt ihr euch von Schokolade, kleinen, genau rationieren Mengen Zahnpasta und trinkt Wein und Rasierwasser, welches ihr in einem Gepäckstück gefunden habt. Nach wenigen Tagen ist alles aufgebraucht und dann müsst ihr eine Entscheidung treffen.

Entweder du gehst zu Grunde, oder…im Schnee liegen noch die Leichen der gut konservierten Insassen begraben. Brichst du, um zu überleben eines der größten Tabus der Menschheit und isst Menschenfleisch – das Fleisch deiner toten Freunde?

___________________________________________________________________________
Wie würdet ihr nach dem Abstutz vorgehen? Welche Maßnahmen würdet ihr treffen, um zu überleben?

Ragnarsson

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:33

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Kurz gesagt ja. Es gab schon solche Fälle (wenn ich mich nicht täusche gab es da doch einmal einen Flugzeug absturz in den Anden oder täusche ich mich?) Ich denke dass in solchen Extremsituationen, der Mensch sämtliche Moral fallen lässt. Ich denke (neben dem schnellen Tod durch die Kälte bei -40 °C :P) dass in einer solchen Situation jeder binnen weniger Tage auch ttal durchdreht. Ich würde es nicht gerne tun aber ich denke wenn das wirklich der einzige letzte Weg ist, würde ich das tun. Lieber verwerfe ich meine Moral weg, anstatt zu sterben.

EDIT Cat:
Hab ich ja oben in der Einleitung geschrieben: die Geschichte ist wirklich passiert (gibt auch einen Film darüber), aber was die Insassen wirklich getan haben werde ich erst nach einer ordentlichen Diskussion posten :)
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

firo1992

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:38

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Ich würde nichts davon anfassen , bis ich kurz vorm Sterben bin , und dann würd ichs mir schmecken lassen :twisted: hehe 8-)
Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall.
Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll

Zu unserer Besserung bedürfen wir eines Spiegels.

Lexidriver

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:42

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Über dieses Thema mit dem selben Szenario habe ich schon einige Unterhaltungen gehabt.

Ich persönlich bin der Meinung das es in Extremsituationen nicht verwerflich ist so zu handeln, wie sieht das Gesetz das ganze eigentlich?
Ich glaube aber auch das man sich in so eine Situation nicht wirklich hinein versetzen kann, und die psychische Belastung ist sicher enorm hoch.

Aber ich denke der Selbsterhaltungstrieb "siegt" über kurz oder lang, und jeder wird zum Kannibalen.
Zusätzlich zum Kannibalismus kommt noch erschwerend hinzu dass das Fleisch roh ist.
Würde es auch nur irgend eine Möglichkeit geben das Fleisch zu garen, wäre der Ekel ein bisschen gemildert.(Meine Meinung)


MfG Lexidriver
Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

silvercloud

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:48

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Ach naja, schmeckt ein wenig wie Schweinefleisch wenn es gegart ist. Und Muskelfleisch ist Muskelfleisch. Früher hat man auch Meerschweinchen gegessen. Ich denke der Hunger treibts rein.
Silver

Claxan

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Mittwoch, 25. November 2009, 21:49

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Ich könnt voll schwer sagen ob ich meine Freunde oder meine Familie essen könnte. Aber wie manche sagen kann man sich auch nicht in die Situation hineinversetzen wo es heißt "Iss sie oder stirb!".

Aus meiner Sicht (mit vollem Bauch im warmen Zimmer sitzend) würd ich aber momentan dazu tendieren auf Kannibalismus und Tod durch verhungern zu verzichten und auch wenns hoffnungslos erscheint auf einem aus Wrackteilen gebauten Schlitten einfach den Berg runterzudüsen. Egal ob ich dabei draufgeh...
Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.

~~~

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Exodus

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Mittwoch, 25. November 2009, 22:01

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Hallo :)

Also ich musste zwar kurz überlegen, denke aber, in so einer Situation siegt das Tier im Menschen und der Hunger bestimmt unsere Handlungen. Vermutlich würde ich auch Menschenfleisch essen, und wie silvercloud bereits sagte - Fleisch ist Fleisch.

Zitat

wie sieht das Gesetz das ganze eigentlich?


Kannibalismus ist in Deutschland nicht explizit verboten, allerdings bringen meist die Umstände bis es dazu kommt (Stichwort: Kannibale von Rothenburg), also Tötung auf Verlangen, Totschlag, Mord o.ä. den Täter zur Bestrafung.

Zudem kann Kannibalismus als Störung der Totenruhe im Sinne des §168 StGB bis zu 3 Jahre Gefängnis bedeuten.


Zitat

Früher hat man auch Meerschweinchen gegessen


In den meisten Andenstaaten noch heute der Proteinlieferant Nr. 1 :)

cya

~€X~
Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.
-- George Bernard Shaw

silvercloud

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Mittwoch, 25. November 2009, 22:23

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Zu erwähnen sei noch, der Papst hat damals alles Insassen des Flugzeugs die Absolution erteilt, sie haben also keine Sünde begangen. Die Erhaltung des Lebens ist das höchste gut.

Hab vor ein paar Tagen noch gelesen das in Rußland / Ural Menschenfleisch an ein Dönerrestaurant geliefert wurde. War eine DPA Meldung.

Und noch eine Anmerkung: Was ist mit einer Birne die von einem auf einem Friedhof wachsenden Baum stammt? Birnbäume stehen oft auf Friedhöfen und die Wurzeln ziehen oft in die Särge und nehmen dort die Nährstoffe direkt auf. Also quasi Mensch, nur umgewandelt. Würde man sowas essen? Ich denke ich ja.
Silver

Arcordia

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9

Mittwoch, 25. November 2009, 23:50

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Kurz gesagt ^^ Ja ich würde es essen. Aus momentaner Sicht, denke ich natürlich mit Ekel daran :?
Nur kann ich nicht sagen was ich denken würde wenn ich Hunger habe. Damit meine ich RICHTIGEN Hunger ^^ Den kennen wir ja alle nicht !!
Nur wenn es anfangen würde zu riechen, hätte ich wahrscheinlich ein Problem damit auch hätte ich bedenken und angst mir bei dem "Gammelfleisch" was einzufangen. Aber man würde es wahrscheinlich trotzdem essen. In solch einer Situation zählt kein logischer Geadanke ^^

Ich würde versuchen mir vor Augen zu halten, dass es in anderen Völkern "normal" ist den Verstorbenen zu essen.
Habe das noch auf VHS :mrgreen: 'ne Doku...
Stirbt jemand....höhlen sie Baumstamm aus halbieren ihn (den Baum^^) und legen Leiche rein, dann ab hoch auf einen Baum damit ^^...Nach Tagen wird Leiche wieder runtergeholt. Unten am Boden schmieren sich die Verwanten ihren Körper mit dem Leichenwasser ein und essen die Maden. Sozusagen die Weisheit des Verstorbenen wird gegessen. Da die Maden sich ja vom Leichnam ernährten und nun alles in sich tragen.
Für uns kein schöner Gedanke nur ist es bei diesen Völkern "normal"....


:winks:
***Das Leben ist ein Fischfurz***

grimcore

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10

Donnerstag, 26. November 2009, 12:51

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Ich gehe mal davon aus, das fast jeder Mensch zum Kannibalen wird, wenn er ausser Sterben
keine andere Möglichkeit hat.
In allen grossen Hungersnöten ( Holodomor Ukraine,Der grosse Sprung vorwärts China) gibt es viele
Berichte über Kannibalismus.
Wenn es ums Überleben geht, wird der Mensch zum Raubtier....rrrrrrrrrrrrr
" ALL GLORY TO THE HYPNOTOAD "

Rônin

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11

Donnerstag, 26. November 2009, 13:15

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Es ist ja aber nicht so, dass jeder diese Möglichkeit im Hinterkopf hat. Wenn einem die Vorräte ausgegangen sind und man kurz vor dem Verhungern steht, muss einem erstmal die Idee kommen, seine Freunde wieder auszubuddeln und abzunagen.
Wenn man dann anfangen würde an den Leichen rumzuknabbern, würde man sich wahrscheinlich erstmal erbrechen müssen wegen dem rohen Fleisch (sofern man das nicht gewohnt ist); das zusätzlich auch noch tiefgefroren ist, was die Sache nicht einfacher macht.
Wegen dem ethischen Aspekt - ich glaube, das kommt auch auf die Person an. Gebraten würde es mir wahrscheinlich nichts ausmachen, das Fleisch zu essen (Wenn ich tot bin kann es mir schliesslich wurscht sein, wer was mit mir macht, also verletzt man damit ja nicht irgendjemandes Persönlichkeitsrechte), aber roh.... das kann ich tatsächlich überhaupt nicht beurteilen. Es braucht auf jeden Fall einen Haufen Überwindung, und man muss dem Tod schon so nahe sein, dass jegliche Ethik verschwunden ist.
@ Cat:
Dein Bild ist wirklich schockierend und irre eindringlich. Würde mich nicht wundern, wenn ich davon Albträume bekäme. :mrgreen:

--(====> Rônin <====)--
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

CatOfDarkness

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Donnerstag, 26. November 2009, 16:03

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

@Rônin:
Das du Albträume bekommst, war nicht meine Absicht :mrgreen: Ich wollte nur ein Bild zeichnen, was eindringlich ist und damit bezwecken, dass einem das Thema im Kopf bleibt - sich einfach mal intensiv damit beschäftigen. Außerdem wollte ich was für die Optik tun ;)


Wenn es wirklich nötig wäre um zu überleben, würde ich das gleiche wie ihr tun (hab mir eigentlich gewünscht, dass sich mal Benutzer melden, die strikt dagegen sind). Wenn es möglich wäre, würde ich mich von Blättern oder sonstwas ernähren...aber findet mal in 4000 Metern Höhe Bäume oder Tiere.

Zitat von »"Rônin"«

Es ist ja aber nicht so, dass jeder diese Möglichkeit im Hinterkopf hat. Wenn einem die Vorräte ausgegangen sind und man kurz vor dem Verhungern steht, muss einem erstmal die Idee kommen, seine Freunde wieder auszubuddeln und abzunagen.

In der Haut der Überlebenden würde ich auch nicht stecken wollen. Wie groß wohl die Empörung war, als jemand den ersten Schritt gewagt hat und die Idee vorschlug? Und wie lang und intensiv die Diskussionen über Grundsätze, Moral und Philosophie war? Vielleicht war der Hunger auch einfach so groß (und dann macht man sich keine Gedanken mehr über den Geruch oder ob das Fleisch schon schlecht sein könnte), dass kaum noch ein klarer Gedanke zu fassen war; ich kann's nicht sagen.

Was mich aber im Moment am meisten daran beschäftigt: Die Gedanken der Überlebenden. Wenn man gerettet wird, wieder Zuhause in einem warmen Zimmer sitzt, eine heiße Tasse Tee trinkt und plötzlich schießt einem der Gedanke durch den Kopf... ICH habe Menschenfleisch gegessen - das Fleisch meiner Freunde. *schauder*

Gehen wir gedanklich nochmal zum Absturz zurück:
Was würdet ihr als erstes tun? Beispielsweise versuchen Feuer mit den Sitzen zu machen, nach Rettungsdecken suchen, die Toten ausziehen um sich selbst warm zu halten....etc.

Der-Neue

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Donnerstag, 26. November 2009, 17:37

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

naja hab ja nicht gesagt das man dadrüber nich diskutieren darf, dennoch is es ne ziemlich grausige Vorstellung
Die drei bekanntesten Generale in Amerika sind immernoch General Motor, General Electric und General Food

Bob Hope

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Donnerstag, 26. November 2009, 17:41

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Zitat von »"Der Neue"«

1. Sry aber das ist irgedwie lächerlich, man kann sowas erst sagen wenn man wirklich in so einer Situation steckt und allein schon den Gedanken an solche höchst unmoralischen Fragen
lässt mir ein Stirnrunzeln ins Gesicht zaubern.....( Nix gegen den Autor! )

Das musst du mir erklären, warum ist das lächerlich? Und was genau?

Zitat von »"Der Neue"«

2. Was mich aber interessieren würde ob es dafür irgendwelche Gesetzte gibt die in solchen Situation Kanibalsismus verbieten.

Exodus hat dazu schon was geschrieben:

Zitat von »"Exodus"«

Kannibalismus ist in Deutschland nicht explizit verboten, allerdings bringen meist die Umstände bis es dazu kommt (Stichwort: Kannibale von Rothenburg), also Tötung auf Verlangen, Totschlag, Mord o.ä. den Täter zur Bestrafung.

Zudem kann Kannibalismus als Störung der Totenruhe im Sinne des §168 StGB bis zu 3 Jahre Gefängnis bedeuten.

Lexidriver

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Donnerstag, 26. November 2009, 17:41

Re: „Wenn du isst, was du bist“ – Kannibalismus

Zitat

Sry aber das ist irgedwie lächerlich,
Was ist daran lächerlich?

Zitat

erst sagen wenn man wirklich in so einer Situation steckt
Das glaube ich nicht.
Warum sollte man sich darüber nicht unterhalten dürfen?
Das sind doch reine "was wäre wenn"-Diskussionen.

Zitat

2. Was mich aber interessieren würde ob es dafür irgendwelche Gesetzte gibt die in solchen Situation Kanibalsismus verbieten.
Hättest du alles gelesen wüsstest du es!!


MfG Lexidriver
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