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Dean Winchester

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Freitag, 22. Januar 2010, 23:27

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Also von Ghost Hunter's halte ich ehrlich gesagt auch nicht viel... bei denen geht es wirklich nur um Quote da sie fast nie was greifbares für's Fernsehen zeigen. Wenn ich mir UFO Hunter's angucke dann zeigen die zumindest die Area 51, alte Aufzeichnungen und brisante Dokumente... da sieht man zumindest etwas, ich hoffe Du verstehst was ich meine... einen Geist sieht man ja bekanntlich nicht.

Zum Thema Spuk fällt mir sofort Rosenheim ein... das Erste Mal das man was auf Video hatte, und dann stellte sich heraus das es kein Geist ist in der Anwaltskanzlei der für den Spuk verantwortlich ist, nein es war die Sekretärin, die entweder alles gefaked hat, oder durch aufgestaute innere Wut sowas wie Telekinese unterbewusst herbeigeführt hat.

Dann kann ich mich noch an einen Test in England erinnern, der mal in einer Doku gezeigt wurde;
Eine Freiwillige hat sich entschlossen eine Nacht im Tower auf London im dortigen Verlies zu verbringen. Vor Start des Experiments wurden ihr alle Spukgeschichten erzählt die man von dort kannte. Mit Nachsichtkameras wurde aufgezeichnet.... Die Frau begann Stimmen zu hören, bekam Panik, der Puls war auf 180, es war stockdunkel ihrer Meinung nach um Sie herum überall Geister, und nach 15 min. musste abgebrochen werden, sonst wer Sie bewusstlos geworden.
Ich weiss nicht wie es Dir geht, aber wenn ich bei einem bekanntlichen Spukort in der Nacht bin oder durch den Wald nachts spaziere bekomme ich unterbewusst auch leichte Panik.
Ich schätze mal wenn wir nichts sehen, oder sehen wollen kann uns unser Gehirn einen gewaltigen Streich spielen.
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Samstag, 23. Januar 2010, 09:28

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Dean Winchester"«

Zum Thema Spuk fällt mir sofort Rosenheim ein... das Erste Mal das man was auf Video hatte, und dann stellte sich heraus das es kein Geist ist in der Anwaltskanzlei der für den Spuk verantwortlich ist, nein es war die Sekretärin, die entweder alles gefaked hat, oder durch aufgestaute innere Wut sowas wie Telekinese unterbewusst herbeigeführt hat.
Ein Fake ist beim Rosenheimer Spuk ausgeschlossen. Denn um das zu faken hätte das E-Werk, die Telefongesellschaft und die Polizei mitspielen müssen (wenn man mal vom Aktenschrank absieht).
Das Videomaterial des Rosenheimer Spuks ist leider auch nicht das Wahre. Ein "sich drehendes Bild" kann man nur schemenhaft erkennen.
Bender hat aber wenige Jahre später leider mit "Chopper" ein wenig ins Klo gegriffen, als er zu naiv an diesen Spukfall ran ging. Und das hat auch bei älteren Spukfällen noch Spuren hinterlassen. Vor allem, weil die Presse sehr an dem (fake) Fall "Chopper" dran hing. Das machte aus Bender keine gute Figur und auch der Rosenheimer Spuk wurde nicht mehr so "bierernst" genommen.

Zitat von »"Dean Winchester"«

Dann kann ich mich noch an einen Test in England erinnern, der mal in einer Doku gezeigt wurde;
Eine Freiwillige hat sich entschlossen eine Nacht im Tower auf London im dortigen Verlies zu verbringen. Vor Start des Experiments wurden ihr alle Spukgeschichten erzählt die man von dort kannte. Mit Nachsichtkameras wurde aufgezeichnet.... Die Frau begann Stimmen zu hören, bekam Panik, der Puls war auf 180, es war stockdunkel ihrer Meinung nach um Sie herum überall Geister, und nach 15 min. musste abgebrochen werden, sonst wer Sie bewusstlos geworden.
Dazu benötigt man eigentlich nichtmal Geistergeschichten. Kuckst Du hier: http://doku.cc/2008/08/14/isoliert-%E2%8…eitsexperiment/
Auch dieses Experiment wurde abgebrochen.

Zitat von »"diesteffi"«

aber das ist so ähnlich wie in der film- oder buchkritik. kritisieren kann man vorhandendes immer, aber meist tut man das, weil man selber nicht in der lage dazu ist, etwas eigenes zu erstellen oder es besser zu machen.
Dem stimme ich zwar so nicht zu, aber zitiere aus dem Film "Ratatouille": Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Wir riskieren sehr wenig und erfreuen uns dennoch einer Überlegenheit gegenüber jene, die ihr Werk und sich selbst unserem Urteil überantworten.
In meinen Augen also: Wer keine Kritik vertragen kann, der soll sein "Werk" gefälligst für sich behalten.
Wenn ich eine Kurzgeschichte geschrieben habe und umher zeige, dann will ich nicht hören "Ist eine schöne Geschichte." sondern "Dort hast du eine Wiederholung und dieses Komma ist falsch gesetzt."! ;)

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108

Sonntag, 24. Januar 2010, 07:17

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Irrwisch"«

Ein Fake ist beim Rosenheimer Spuk ausgeschlossen. Denn um das zu faken hätte das E-Werk, die Telefongesellschaft und die Polizei mitspielen müssen (wenn man mal vom Aktenschrank absieht).
Das Videomaterial des Rosenheimer Spuks ist leider auch nicht das Wahre. Ein "sich drehendes Bild" kann man nur schemenhaft erkennen.
Bender hat aber wenige Jahre später leider mit "Chopper" ein wenig ins Klo gegriffen, als er zu naiv an diesen Spukfall ran ging. Und das hat auch bei älteren Spukfällen noch Spuren hinterlassen. Vor allem, weil die Presse sehr an dem (fake) Fall "Chopper" dran hing. Das machte aus Bender keine gute Figur und auch der Rosenheimer Spuk wurde nicht mehr so "bierernst" genommen.


Guck mal; http://www.youtube.com/watch?v=xTtjN6E2BtA&feature=related
Also ich bin ja auch ein skeptischer Mensch, aber wenn das ne Bildstörung ist fress ich nen Besen.
Außerdem ist es interessant zu erfahren das der Spuk nur dann auftrat wenn die Anwaltsassistentin anwesend war, und sofort aufhörte als Sie beurlaubt wurde. Klingt halt verdächtig nach Telekinese, auch wenn das ebenfalls nicht bewiesen ist. http://en.wikipedia.org/wiki/Psychokinesis
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109

Sonntag, 24. Januar 2010, 11:35

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Dean Winchester"«

Also ich bin ja auch ein skeptischer Mensch, aber wenn das ne Bildstörung ist fress ich nen Besen.
Das Problem ist, dass das Bild wirklich so schlecht ist. (Ich hab das Filmmaterial 2001 in Bensheim gesehen, als W.v.Lucadou seinen Vortrag zum "Studientag Spuk", veranstaltet von der "Gesellschaft für Anomalistik", hielt.) Aber zum Problem wurde es eigentlich erst 1982, also 15 Jahre nach dem Rosenheimer Spuk, als Bender naiv den Fall "Chopper" in Neutraubling als "echten Spuk" deklarierte, noch bevor er überhaupt mit seinen Untersuchungen begonnen hatte. Dementsprechend verloren auch ältere Fälle, unter anderem auch Rosenheim, eben ihre beweiskraft. "Chopper" hatte quasi die Ergebnisse von fast 40 Jahren "Spukergebnissen" ruiniert, weil Bender so forsch war, der Presse zu sagen, es handele sich bei "Chopper" um "echten Spuk".

Zitat von »"Dean Winchester"«

Außerdem ist es interessant zu erfahren das der Spuk nur dann auftrat wenn die Anwaltsassistentin anwesend war, und sofort aufhörte als Sie beurlaubt wurde. Klingt halt verdächtig nach Telekinese, auch wenn das ebenfalls nicht bewiesen ist.
Diese Theorie ist ja nicht neu. Sie wurde bereits in den 30ern von Carrington aufgestellt und hat sich über die Jahre bei Spukphänomenen bisweilen gut gehalten.

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Dienstag, 26. Januar 2010, 04:17

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Irrwisch"«

Ich kenne TAPS nur über die HP und muss sagen, dass es für mich ganz normale 08/15-Hobby-Geisterjäger sind.
Das sehe ich nicht so. Das ist kein zusammengewürfelter Haufen, der planlos durch die Gegend läuft. Der Jason Hawes führt seine Truppe mit strenger Hand, hat bei jedem Fall klare Vorstellungen, wie er an die Sache rangehen will, verlangt seinen Leuten alles ab. Das technische Equipment ist umfangreich, es wird immer wieder was neues ausprobiert, Geräte werden weiterentwickelt. Man steht in Kontakt mit befreundeten Gruppen, tauscht sich aus, vergleicht die Praktiken und will sich stets verbessern.


Zitat von »"Irrwisch"«

Sie wollen nicht erklären sondern "finden", ganz nach dem Motto "der Weg ist das Ziel".
Sie wollen erklären, sie erklären und zwar nachvollziehbar. Werden mysteriöse Dinge auf den Aufnahmen entdeckt, wird alles nochmal genau unter die Lupe genommen, alles ausprobiert um auszuschließen, daß man etwas übersehen hat.
Und natürlich wollen sie gerne etwas finden.


Zitat von »"Irrwisch"«

Kaum spürt ein "Member" einen kalten Lufthauch, schon war es "Lady Butterfly".
Auch das kann man ihnen nicht nachsagen. Luftströme werden überprüft. Interessant wird es, wenn die Temperatur ohne erkennbare Ursache rapide abfällt, eine Kältequelle im Raum wandert bei gleichzeitigen EMF-Spitzen.

T.A.P.S. geht genauso an die Sache ran, wie Lucadou. Sie reden mit den Betroffenen, versuchen alles physikalisch und psychologisch Erklärbare in Betracht zu ziehen. Der Unterschied ist: Was dann noch übrig bleibt, erklärt sich T.A.P.S. mit Geistern, Lucadou mit (u.a.) RSPK.

Lucadou ist Wissenschaftler. Jason Hawes ist Klempner - das finde ich schon sympatisch und sehe das ebenfalls als gute Voraussetzung an. Ein guter Klempner weiß, was in einem Haus vor sich geht.


Zitat von »"Irrwisch"«

Hans Bender (der Mentor von Lucadou) war aber der Meinung, dass es manifestierte RSPK auf dem Tonband sein könnte.
Dazu wurden z.B. von Mitgliedern des VTF Experimente gemacht. Man fuhr mit dem Auto eine Stunde durch die Gegend, während die Aufnahme zuhause weiterlief und bat die Stimmen zuvor, weiterhin etwas zu sagen. Und es wurde etwas gesagt. Ich kann mir schwer vorstellen, daß RSPK über Kilometer hinweg Stimmen auf das entsprechende Band zaubert.
Die VTF-Erfahrungsberichte finde ich sehr interessant und z.T. echt abgedreht. Immerhin beschäftigen sich die Leute seit Jahrzehnten damit:
http://www.vtf.de/erfahr.shtml


Zitat von »"PocoLoco"«

Während ich Leute kenne, die von TAPS besucht wurden wo das Kamerateam dabei war oder auch nicht
Dann hast du ja Informationen aus erster Hand. Kannst du mehr davon erzählen?



Zitat von »"Dean Winchester"«

Dann kann ich mich noch an einen Test in England erinnern, der mal in einer Doku gezeigt wurde;
Eine Freiwillige hat sich entschlossen eine Nacht im Tower auf London im dortigen Verlies zu verbringen. Vor Start des Experiments wurden ihr alle Spukgeschichten erzählt die man von dort kannte. Mit Nachsichtkameras wurde aufgezeichnet.... Die Frau begann Stimmen zu hören, bekam Panik, der Puls war auf 180, es war stockdunkel ihrer Meinung nach um Sie herum überall Geister, und nach 15 min. musste abgebrochen werden, sonst wer Sie bewusstlos geworden.
Das kann man nicht 1:1 auf erfahrene Ghost Hunter übertragen. In den einzelnen Folgen von GH wird deutlich, daß die Empfindungen der Ermittler an verschiedenen Orten sehr unterschiedlich sind - unabhängig vom Gruselfaktor der Lokalität an sich. Selbst bei wiederholtem Besuch der selben Örtlichkeit wurden völlig unterschiedliche Empfindungen gemacht.
Dennoch halte ich persönliche Eindrücke ebenfalls für trügerisch. Bei GH stimmen persönliche Wahrnehmung und technisch erfasstes Material auch oft nicht überein.
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Dienstag, 26. Januar 2010, 15:09

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Zeitfenster"«

Zitat von »"Irrwisch"«


Hans Bender (der Mentor von Lucadou) war aber der Meinung, dass es manifestierte RSPK auf dem Tonband sein könnte.

Dazu wurden z.B. von Mitgliedern des VTF Experimente gemacht. Man fuhr mit dem Auto eine Stunde durch die Gegend, während die Aufnahme zuhause weiterlief und bat die Stimmen zuvor, weiterhin etwas zu sagen. Und es wurde etwas gesagt. Ich kann mir schwer vorstellen, daß RSPK über Kilometer hinweg Stimmen auf das entsprechende Band zaubert.
Die VTF-Erfahrungsberichte finde ich sehr interessant und z.T. echt abgedreht. Immerhin beschäftigen sich die Leute seit Jahrzehnten damit:
Ich bin von Benders RSPK-Theorie auch nicht überzeugt, weil es einfach zu simpel für mich klingt. Stattdessen halte ich EVP immer noch für Imagination. Kommen wir auf Jürgenson zurück, dann dürfen wir erstmal nicht vergessen, dass er die "Stimmen" in den 50ern aufgenommen hat. Viele Menschen glauben bis heute nicht, dass ein Teekessel Stimmen erzeugen kann. Warum sollte also ein einfaches Magnetband von damals nicht auch durch äußerliche Einflusse beeinträchtigt werden können? Und wenn wir die "Raudive Voices" als bahre Münze nehmen, dann frage ich mich, weshalb immer nur die Angehörigen diese Stimme als "von der Person stammend" erkennen. Das impliziert mir wieder Imagination. :?
Zum Thema ob RSPK über Kilometer möglich sei, halte ich mich zurück, aber verweise auf Canneto di Caronia, da dort keine physikalische Lösung bisher in Betracht kam (und das Dorf evakuiert war!).

Zitat von »"Zeitfenster"«

Das technische Equipment ist umfangreich, es wird immer wieder was neues ausprobiert, Geräte werden weiterentwickelt.
Ich nenne soetwas "Wichtigtuerei". Hauptsache viel Zeug und wenn möglich sogar teuer. Diese "Ghosthunter-Ausrüstung" kann man in diversen Esoterik-Shops kaufen. Geht man in einen Baumarkt, dann bekommt man es zu einem Fünftel des Preises. http://www.theghosthunterstore.com/kits.html

Zitat von »"Zeitfenster"«

Das sehe ich nicht so. Das ist kein zusammengewürfelter Haufen, der planlos durch die Gegend läuft.
Ähm, also was ich bei YouTube so gesehen hab, ist das ein zusammengewürfelter Haufen, der planlos durch die Gegend läuft. Und auch die HP sagt nichts anderes:

Zitat

Remember, though we like to have fun, we understand the fear and the seriousness of your situation. We are after all, normal people. Heck, I don't think we even watch Star Trek. ha ha ha.
http://www.the-atlantic-paranormal-socie…/mentality.html

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Dienstag, 26. Januar 2010, 15:12

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Zeitfenster"«

Dann hast du ja Informationen aus erster Hand. Kannst du mehr davon erzählen?

Es ist so, dass TAPS nicht nur mal eben einen Abend vorbei kommt, die Nacht bleibt und wieder geht. Es ist ein viel längerer Prozess als natürlich im Fernsehen gezeigt wird. Ist ja logisch. Die Hülle der Vorkommnisse die teilweise in einer Folge vorkommen sind das Ergebniss von 2 oder 3 Nächten. Je nachdem. Ist das TV dabei, ist es natürlich stilisierter, als wenn es nicht dabei ist. Man muss ja Medienpräsentabel sein. TAPS gibt es schon sehr viele Jahre und wurde nicht fürs Fernsehen gegründet. Weswegen ich den Spin-Off Ghost Hunters Academy absoluten Unsinn finde und ihn mir auch nicht ansehe. TAPS nahm und nimmt auch immer noch kein Geld von den Klienten. Wie weit sie nun was von der Medienanstalt bekommen, oder die Werbung für die Sanitärfirma für die sie arbeiten weiß ich nicht. Wenn nicht, dann scheint der Beruf Klempner in den USA lukrativer zu sein, als bei uns. ;) Bei der Ausrüstung, die sie da auffahren.... Respekt.

Alles im Allem werden die Leute von TAPS als glaubwürdig und vertrauenswürdig bezeichnet. Was die Lifeaufzeichnung zum Halloweenspecial angeht, da kamen bei mir auch starke Zweifel auf, als dem einem an der Kapuze gezogen wurde. Normalerweise ist das Verhalten diesen Kerls so, dass er bei Situationen wie diese die Hände hochreißt, sich schnell umdreht etc. Was jeder von uns tun würde, wenn einer uns unvermittelt in die Kapuze greift. Die Tatsache, dass er bei jedem Mal die eine Hand nicht aus der Tasche nahm und sich auch völlig anders benahm als sonst und diese Dinge immer dann passierten, wenn die Kamera auf ihm war, ließ mich die Folge schnell wieder abschalten.

In ihrem Forum ist diese Begebenheit immer noch stark diskutiert. Die einen sagen es war gefaket, aber nur auf Grund des Mediendrucks, die anderen wieder, dass Grant (so der Name des Menschen) sowas nicht nötig hat.

Wenn man sich die ersten Folgen von Ghost Hunters anschaut, schläft man dabei regelrecht ein. Es ist totlangweilig. Aber mit der Zeit wird es wirklich interessant. Ich glaube nicht, dass alles gefaket ist, da TAPS nunmal in die Gebäude reingeht, mit dem Gedanken alternative Möglichkeiten für Paranormales zu finden. Und ich denke auch, dass sie in der Lage sind, ungewöhnliche EMF Ausschläge von gewöhnlichen Ausschlägen, zB elektronische Quellen zu unterscheiden. Aber es ist nun mal im TV was anderes, als würden sie privat ermitteln.

Ich kenne niemanden von TAPS privat oder auch niemanden aus deren direkten Umfeld und kann die Aussagen von den Leuten die von TAPS besucht wurden auch nicht nachprüfen.
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 00:00

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Hallo,

ich hatte ja schonmal das "Vergnügen" mich mit GHI auf der Burg Frankenstein zu treffen. Wer mehr darüber erfahren möchte kann dies hier --> { GHI auf Burg Frankenstein }

Ich will mal was du den "Klempnern" sagen. Die verdienen mittlerweile sehr viel Geld mit TAPS. Sie nehmen zwar von den Leuten nichts zu denen sie gehen, aber dafür vermarkten sie sich sonst recht gut.

Wer mal ein Blick hinter die Kulissen von TAPS werfen will kann sich ja auch mal das hier anhören: TAPS LIES : DONNA LACROIX CONFESSES

Ob man das was "Donna" da sagt ungefiltert für die reine Wahrheit halten sollte ist natürlich auch so ne Sache. Aber ich denke das man doch einiges mehr erfährt als das was die Jungens von TAPS uns gerne "vorspielen".

TAPS hat viel für das Thema getan, allerdings sind sie seit geraumer Zeit dabei das was sie positives erschaffen haben ins Gegenteil umzukehren. Die Kapuzen-Sache ist da nur einer von einigen "Tiefpunkten".

Ich kann TAPS einfach nicht mehr respektieren - dazu haben sie zuviel "Porzelan" zerschlagen. Durch die Ausstrahlung auf "Das Vierte" werden sie besonders zu Anfang natürlich wieder einen großen Aufschwung in Deutschland erfahren, wer sich aber mit TAPS näher beschäftigt, der wird sehr bald sehen das nicht alles Gold ist was glänzt.

Es ist einfach auch mal von Vorteil sich die zweite Seite der Medaille anzuschauen - hierzu existieren einige Videos auf Youtube etc....

http://www.youtube.com/user/ultimatetubetime

http://www.youtube.com/watch?v=-2Qea6sQ1Ic&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=_YztAc1lC8g&feature=related

Macht euch euer eigenes Bild.

Soviel mal von mir dazu.


Grüße Jörg
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 04:34

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Hallo Jörg,

jetzt wo du dich eingeschaltet hast würde mich mal interessieren, welche Phänomene die bei GH gezeigt bzw. beschrieben werden auch bei euren Untersuchungen vorgekommen sind und welche möglichen Erklärungen ihr dazu habt.
Was sind eure ungewöhnlichsten Phänomene?
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 06:00

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Ektoplasma"«

TAPS hat viel für das Thema getan, allerdings sind sie seit geraumer Zeit dabei das was sie positives erschaffen haben ins Gegenteil umzukehren. Die Kapuzen-Sache ist da nur einer von einigen "Tiefpunkten".

Gut ausgedrückt und ich kann dir in den Punkten auch nur zustimmen. Allerdings schaue ich diese Sendung immer noch gern, da sie doch einen gewissen Unterhaltungswert hat. Ich finde vorallem die Vorstellungen der meisten Plätze sehr interessant und das im geschichtlichen Sinne. Obwohl es sich meist um Gebäude in Amerika handeln.

GHI hatte letztens einen Fall in Agentinien, in einem alten Hotel, in dem angeblich Hitler gestorben sein soll. War sehr interessant, wie sie da mit ihm Kontakt aufnehmen wollten.

@Zeitfenster
Sehr interessante Frage, der ich mich anschließen möchte.
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 06:29

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"PocoLoco"«

Ich finde vorallem die Vorstellungen der meisten Plätze sehr interessant und das im geschichtlichen Sinne.

Ich hab zwar nur wenige Folgen von GH gesehen, aber nach dem Video würde ich nicht mal mehr den geschichtlichen Teil Beachtung schenken;

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 08:48

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Das ist Ghost Hunters International. Für mich etwas ganz anderes... ;)
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 11:15

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Hallo,

Zitat

Hallo Jörg,

jetzt wo du dich eingeschaltet hast würde mich mal interessieren, welche Phänomene die bei GH gezeigt bzw. beschrieben werden auch bei euren Untersuchungen vorgekommen sind und welche möglichen Erklärungen ihr dazu habt.
Was sind eure ungewöhnlichsten Phänomene?


Also das EVP-Phänomen gehört auf jeden Fall dazu. Obwohl man hier wirklich sehr aufpassen muss das man sich net selber bescheisst. Wir machen seit einiger Zeit während der Untersuchung deshalb auch Parallelaufnahmen. Damit kann man schon sehr viele "angebliche" Evp´s widerlegen. Trotzdem haben wir öfters was auf den Aufnahmen was wir uns einfach net erklären können. Jedoch sagen wir immer dazu das es uns immer nur um das Phänomen an sich geht und wir versuchen die EVP´s nicht esoterisch zu deuten.

Bei uns zählt nur das was wir aufnehmen können - unabhängig von subjektiven Eindrücken. Da unterscheiden wir uns von TAPS und GHI. Wenn mich jemand aber nach den subjektiven Eindrücken fragt, könnte ich auch einiges erzählen. Jedoch ist man immer auch Sklave seines eigenen Gehirns und der Umgebungsvariablen. Das ist also mit Vorsicht zu genießen.
Bei interessanten subjektiven Erlebnissen hacken wir nach und besuchen den Ort öfters um Indizien zu sammeln.

Was das "historische Interesse" bei GHI betrifft..... die nehmen was man ihnen vorwirft und was sich spannend anhört. Ob sich da TAPS so grundlegend unterscheiden weiss ich nicht genau. Ich würde mir halt von TAPS wünschen das sie ihre Fehler und ihr Fehlinterpretationen offen zugeben. Nur so könnte man wieder Vertrauen zu denen gewinnen. Aber so wie sie sich verhalten sind sie bei mir unten durch. Es geht doch vor allem um eines in diesem Gebiet --> Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit. Und da haben sie ihren "Bonus" verspielt.

Auch find ich es lustig wie sehr viele deutsche GH die "Theorien" die man bei TAPS sieht nicht hinterfragen sondern als physikalisch gegeben vorrausetzen. Thema EMF.... alle gehen davon aus das sich ein "Geist" durch die Änderung des EMF-Feldes quasi ankündigt. Ich hab bei TAPS noch nie gehört das Phänomene von ihnen selber, unterbewusst durch RSPK ( Recurrent Spontaneous Psychokinesis ) ausgelöst werden könnten. Nee, da ist es lieber gleich ein intelligenter "Geist" eines Verstorbenen. Kann ja sein - aber wo bleiben bitte die anderen ebenfalls doch möglichen Erklärungsansätze ????

Also, wer Unterhaltung mag kann sich das gerne anschauen. Mach ich auch, aber wer wirklich dem Thema näher kommen will, der sollte sich von der "TAPS-Hörigkeit" befreien und kritisch hinterfragen. Und da haben auch einige GH-Gruppen meiner Meinung nach noch Defizite - und da nehm ich uns nicht mal aus davon. Wichtig ist nur das man weiss das man nichts weiss. Und das man weiss das TAPS Fernsehen und Unterhaltung ist in erster Linie.

Grüße Jörg
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 14:28

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

Zitat von »"Ektoplasma"«

Ich hab bei TAPS noch nie gehört das Phänomene von ihnen selber, unterbewusst durch RSPK ( Recurrent Spontaneous Psychokinesis ) ausgelöst werden könnten.

Es gibt eine Folge, in der sie die Tochter des Hauses als Ursache für den Spuk deklarieren.

Was mich an TAPS stört, ist die Vorraussehbarkeit. Man kann ein klares Gefälle erkennen, ähnlich ihrer Teamstruktur. Die beiden Gründer haben IMMER die besseren Erlebnisse. Kaum ein anderes Teammitglied sieht so viele Schatten, Erscheinungen, hat bessere "EVP"s als die beiden. Und grundsätzlich findet immer alles ausserhalb der Kamera statt. Dann kommt immer ein gestresstes "Hast du das gesehen?". Wobei grundsätzlich einer von denen eine Kamera in der Hand hat, die genauso grundsätzlich in die andere Richtung zeigt. Und die beiden Tech-Manager erschrecken sich auch regelmäßig. Aber es sind in 99.99 % der Fälle Spinnen und andere Insekten, vor denen sie die Panik bekommen. Die beiden Mädels sind da für's Auge.

Es hat im übrigen noch nie einer Sache genutzt, wenn sie ins TV kam. Im Gegenteil. Es hat bis jetzt immer geschadet. Sei es der Ruf einer Person oder Gruppe, oder einem ganzen Thema. Denn steigen die Quoten, reicht es nicht mehr nur einem Grüppchen beim herumlaufen im Dunkeln zu zuschauen.
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 17:42

Re: Das "Ghost Hunter" Prinzip

@pocoLoco

Zitat

Und warum passiert das dann nicht ständig? Ich lasse sehr oft ein Aufnahmegerät laufen, wenn ich ausser Haus bin um meinen Hund zu kontrollieren. Egal zu welcher Tages und Nachtzeit, von an die 100 Stunden Aufnahme, kein einziges "EVP", wenn man so möchte. Auf unserem Hausdach sitzt eine riesige Antenne. Ebenso auf dem Hochhaus daneben. Überall Antennen an Balkonen. Es gibt im Radio keine Störung und bei Aufnahmen schon mal gar nicht. Deswegen glaube ich nicht, dass diese Erklärung ausreichend ist.


Schönen Abend !

Ich verstehe das gerade mit dem Tonbandgerät um den Hund zu kontrollieren nicht, hörst du nachher ab ob da ein sekundenlanges, nichtidentifizierbares Geräusch drauf ist?

Muss aber eh gestehen das ich EVP mit der "White Noise Methode" (heißt glaub ich so?) verwechselt habe, wo man eben das "weiße Rauschen" zwischen den Frequenzen im Radio aufnimmt, und wo schon zu vermuten ist das aufgenommene Geräuschfetzen mit meinem Vorposting erklärbar sind.

Wie jetzt die sekundenlangen Geräusche bei EVPs zustande kommen kann ich auch nicht sagen, wenns mechanische Aufnahmegeräte sind - könnte ich mir vorstellen - können schön Geräusche entstehen, die GH verstärken ja extrem beim Abspielen.

Was aber die jeweiligen Deutungen betrifft, bin ich der Meinung das diese leider oft wertlos sind,
weil die menschliche Wahrnehmung nach dem Prinzip der Assoziation funktioniert - und zwar völlig, keine Ahnung - muss uns in der Entwicklungsgeschichte extrem von Vorteil gewesen sein, beeinflußt uns aber ungemein.
Glaube, brauche das nicht weiter vertiefen, weist sicher bescheid - die Werbung, Autos, alle möglichen techn. Geräte - alles ist so designt das wir unterschwellig ständig assoziieren (meist sind gesichtsformen grob schematiesiert, bestes Bsp nach wie vor Autos von vorn, aber auch Staubsauger, Espressomaschinen - da geht es darum welches Produkt beim Kauf am besten wegkommt - Tests haben gezeigt das es die sind die Gesichter schematisieren )weil wir so drauf programmiert sind, ist uns klarerweise nicht automatisch bewußt..( 2 Punkte und ein Strich und JEDER wird ein Gesicht sehen..Hören funktioniert genauso, wenn nicht noch besser)

Na und so hört man ein 3sekundenlanges Rauschen, keine Ahnung, mit 2 Knacksern und die stehen schon zu viert um den Recorder und vier Hirne rattern und assoziieren schon auf Volldampf......

Na und natürlich hört der Betroffene seinen verstorbenen Vater oder Großvater usw, und wenn ein chinesisches Ghosthunters Team dieselbe Aufnahme in China einem Geplagten vorspielen würden, dann hätte der auch feuchte Augen weil er SEINEN Großvater oder wenauchimmer "hören" würde.

Wie schon öfters erwähnt, das Prinzip der Assoziation b.d. menschlichen Wahrnehmung macht sogar den Gerichten Kopfzerbrechen weil so derart viele Zeugenaussagen sich im Nachhinein als völlig falsch herausstellen.

Ich fürchte das uns das auch im paranormalen Bereich oft reinpfuscht.

Lg ! :winks:
Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
"Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
"Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

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