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vendigoboy

Bermudadreieck-Umflieger

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1

Dienstag, 16. März 2010, 11:36

Wer tot ist, ist tot!

Guten Morgen,

Meine Mutter hat mir mal folgende geschichte erzählt, die sie in einer Zeitung gelesen hatte.

Ein Mann der sehr nach den Richtlinien seiner Religion lebte (Christentum) war gerade damit beschäftigt, seiner Arbeit als Nachtwächter nachzugehen und machte seinen Rundgang im Leichenschauhaus. Ein paar Teenager, die dem Mann einen Schreck einjagen wollten, schlichen sich in die Halle und einer von ihnen plazierte sich in einem leeren Sarg. Als der Mann nun vorbei ging, um seine Runde abzuschließen, kam der versteckte Junge aus dem Sarg und richtete sich auf. Der Wächter erschrak und griff nach dem Kerzenständer. Mit den Worten: "Wer tot ist, ist tot!" schlug er dem Jungen den Kerzenständer in den Schädel. Als de anderen Ihren Freund suchten, fragten sie den Wächter, ob er Jemanden bemerkt hätte. Er aber sagte ihnen, dass er außer den toten niemand gesehen habe. Sie gingen in den Raum und fanden ihren Freund tot im Sarg liegen. Die kerze hatte er noch im Kopf. Davon erbost, was der Wächter getan hatte, beschlossen sie ihn an zu zeigen. Die Anklage wurde abgewiesen und die Teenager bekamen Arreste wegen groben Unfuges.

Ist doch eine schaurig schöne geschichte oder? Jedenfalls stimmt sie wirklich und soll in der nähe meines Wohnortes passiert sein. Was haltet ihr davon? Kennt ihr auch Geschichten solcher Art?

LG
VB

kleine Hexe

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2

Dienstag, 16. März 2010, 12:46

Ich find die Geschichte ganz gut und könnte durchaus so (oder so ähnlich) passiert sein. Ich halte es für möglich, dass der Nachtwächter dem Jungen den Schädel eingeschlagen hat (aus Schreck, Angst vor Untoten usw.). Allerdings frage ich mich, wie es möglich ist, dass dem Jungen noch die Kerze im Kopf steckte. Hört sich für mich irgendwie unglaubwürdig an. ;)
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- Albert Einstein

vendigoboy

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3

Dienstag, 16. März 2010, 13:02

Naja man kennt das ja ... Ein Urereignis wird durch die verbreitung über einen Nächsten zu einem Ereignis. Der Ursprung kann also Abweichungen zu dem haben, was übermittelt wird. Ich denke auch, dass sie Kerze b.z.w der Kerzenständer vorher weggenommen wurde. Allerdings ist die Geschichte muss ich zu geben meine Lieblingsgeschichte.

LG
VB

Davy Jones

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4

Dienstag, 16. März 2010, 14:13

Gar nicht so abwegig.
Aber die Sache mit der Kerze ist echt übertrieben. Wenn ich die UL irgendwo das nächste mal lese oder höre, dann hat die im Kopf steckende Kerze bestimmt noch gebrannt. :roll:

lg Davy
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littleCaitlin

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5

Dienstag, 16. März 2010, 14:25

Angenommen der Wärter hat den Jungen wirklich mit dem Kerzenständer erschlagen, aus Schreck, Angst vor Untoten, Reaktion oder was auch immer, meint ihr nicht, dem Fall wäre jemand nachgegangen?

Zitat

Davon erbost, was der Wächter getan hatte, beschlossen sie ihn an zu zeigen. Die Anklage wurde abgewiesen und die Teenager bekamen Arreste wegen groben Unfuges.



Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anklage einfach so abgewiesen worden sein soll. Immerhin wurde die Leiche von den Freunden ja als die des Jungen identifierzt, und später sicher auch von den Eltern. Die hätten das doch bestimmt nicht einfach dabei belassen :?



Zitat

Meine Mutter hat mir mal folgende geschichte erzählt, die sie in einer Zeitung gelesen hatte.






Den Zeitungsartikel würde ich zu gerne sehen. Hat deine Mutter gesagt in welcher Zeitung der Artikel stand? Gibt es ein genaues Datum bzw. einen genauen Ort an dem das Ganze passiert sein soll?


Natürlich kann sich die Geschichte so zugetragen haben (bis auf die Kerze :mrgreen: ) aber irgendwie hört es sich für mich eher nach einer Gruselgeschichte fürs Lagerfeuer oder einen Pyjamaparty an ;)

lg caitlin
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vendigoboy

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6

Dienstag, 16. März 2010, 14:38

Naja ... Die zeitung existiert nicht mehr, aber ich kann mal versuchen mehr über die Quelle rauszubekommen. Das die Klage zurückgewiesen wurde liegt daran, dass die Zeugen augesagt haben (die Teenager), sie wollten dem Mann einen Schreck einjagen und dieser sagte aus, er habe aus Affekt nach dem Kerzenständer gegriffen und den jungen erwischt. Er gab also zu die *Tat* begangen zu haben, jedoch konnten ihm keine Vorsätze oder ein Motiv zugesprochen werden, was zum Freispruch führte!

Die Jungs haben sich bei ihm entschuldigt soweit ich weiß.

LG
VB

Zensur

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7

Dienstag, 16. März 2010, 14:53

Selbst bei dem Zugeständnis jemanden erschrecken zu wollen, einer gestandenen Tat und einer Berücksichtigung der Umstände (Arbeit in einer Leichenhalle) würde ein solcher Fall nicht einfach ignoriert. Ein Verfahren MUSS in so einem Falle eingeleitet werden, denn eine Beweisaufnahme, Tatrekonstruktion, Zeugenbefragung, psychologisches Gutachten, usw MUSS in einem solchen Falle angfertigt und dem Gericht vorgelegt werden.
Meiner Meinung nach müsste das ganze unter (mindestens) "fahrlässiger Tötung/fahrlässigem Totschlag" laufen, wenn nicht sogar unter "Mord im Affekt".

Jemanden zu töten ist kein Kavaliersdelikt - nichtmal, wenn man im Grunde nichts dafür kann.


Ist doch eine schaurig schöne geschichte oder? Jedenfalls stimmt sie wirklich und soll in der nähe meines Wohnortes passiert sein. Was haltet ihr davon?
Will sinngemäß heißen: "Sie ist auf jeden Fall, tausendprozentig möglicherweise wahr." :roll:
"Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."

"Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

Lexidriver

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8

Dienstag, 16. März 2010, 15:47

Erstmal vorweg.
Was ist ein Leichenschauhaus?
Es gibt ein Leichenhaus und eine Leichenschau.
Also passierte das im Bestattungsunternehmen oder im Krankenhaus?
Das verstehe ich nicht so ganz.

Wo wir gerade schon zum Nächsten Knackpunkt kommen.

Er griff zum Kerzenständer?
Also muss sich das ganze eher im Bestattungsunternehmen zugetragen haben, wo der Tote schon fertig aufgebarrt ist?
Was hat da ein Nachtwächter zu suchen?

Wenn es aber im Krankenhaus war, was hat da der Kerzenständer zu suchen?

Mich verwirrt die Geschichte ein bisschen.


MfG Lexidriver
Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

vendigoboy

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9

Dienstag, 16. März 2010, 19:18

Ja, es war eine Leichenhalle in einem Bestattungsunternhmen. Dort stehen immer Kerzen für die Trauerfeier (sie waren aus, soweit ich weiß).
Jedenfalls habe ich mich am anfang verschrieben und bitte um Entschuldigung Lexidriver ^^

LG
VB

Keeper

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10

Mittwoch, 17. März 2010, 03:01

Klingt für mich nach einer Geschichte, die Kindern dazu abraten soll, üble Streiche zu Spielen.

Trotz allem, gefällt mir die Geschichte wirklich sehr gut ;)
Wächter in Leichenhäusern wäre mir allerdings auch Neu, viel zu teuer...
Der Preozess wäre dem Mann aufjedenfall gemacht worden.

Immerhin ist er Ausgebildet, Gründstücke zu beschützen und nicht, Menschen zu töten und noch weniger Untote :mrgreen:

Egal... die Geschichte ist nice, die merk ich mir, denn sie hat auf jedenfall ihre existenzberechtigung :supergut:

Tina

Lebendes Mysterium

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11

Mittwoch, 17. März 2010, 07:48

Totaler Quatsch meiner Meinung nach! :) Im Bestattungsunternehmen gibt's keinen Nachtwaechter wie schon gesagt. Selbst wenn es einen gaebe, waere er auf jeden Fall verknackt worden, mindestens wegen Totschlags. Und ich als Staatsanwalt haette den Affekt mal sowas von nicht gelten lassen, denn wenn der Mann ein Rambo-cooles "Wer tot ist, ist tot!" raushaut bevor er den Jungen erschlaegt, kann er so erschrocken nicht gewesen sein! (Woher weiss man ueberhaupt, dass er das gesagt hat? Der einzige Zeuge war doch tot! War der Nachtwaechter bescheuert genug, anzugeben, dass er sowas gesagt hat??) Mal ganz davon abgesehen, dass es eine total abwegige Reaktion ist, einer Leiche, die sich hinsetzt, was ueber den Schaedel zu schlagen! Da rennt man bestenfalls, er wurde schliesslich nicht angegriffen!

Nee nee, das ist eine Story die, wie auch schon gesagt, Kids von Unsinn abhalten soll!
Tina

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vendigoboy

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12

Freitag, 19. März 2010, 11:20

Also, dass es ein Nachtwächter war, hat mich auch gewundert, da es für sowas doch Alarmanlagen gibt :D, aber man kennt das ja aus solchen Geschichten. Mit der ergründung der Qelle brauche ich leider noch etwas *g*

LG
VB

Irrwisch

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13

Freitag, 19. März 2010, 12:59

Was ist ein Leichenschauhaus?

Es gibt ein Leichenhaus und eine Leichenschau.
Bei uns im Dorf heißt das Gebäude auch Leichenschauhaus. Es befindet sich direkt auf dem Friedhof (es ist keine Friedhofskapelle!!!). Dort wird die Leiche (meist mit geschlossenem Sarg) für Kondolenzbesuche aufgebahrt. Allerdings gibt es dort auch keinen Nachtwächter sondern eine Alarmanlage. Manchmal, wenn der Verstorbene lange Zeit Mitglied in einem Verein oder ähnlichem war (Schützenverein, Freiwillige Feuerwehr) stellen sich Vereinsmitglieder zur Nachtwache zur Verfügung, ähnlich einer Zeltwache.

Leichenhaus und Leichenschauhaus ist genauso Haarspalterei wie Leichenschau und Leichenbeschau.

Zur Story: Es ist eine UL. Also: who cares?

vendigoboy

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14

Samstag, 20. März 2010, 21:17

Also lieber Irrwisch, ^^

ich sage es jetzt einfach mal so. Dieses Forum oder speziell dieser Teil des Forums beinhaltet *urban Legends". Deinem Posting zu Folge, hattest du also potenziell auch Interrese an meinem Beitrag. So viel also zu deiner Frage "Who cares?" Jetzt aber mal die guten Seiten an deinem Beitrag zu meinem Beitrag. Danke! Du hast den Unterschied zwischen Leichenhalle und Leichenschauhaus erklärt. Darauf ein Amen! Du hast das getan, was ich nicht tun wollte, da ich davon ausgegangen bin, es würde falsch verstanden, was jedoch nur der fall gewesen wäre, wenn ich das erleutert hätte :D habe ich aber nicht und somit sollte die Sache eigentlich aufgelöst sein, klar soweit? ;)

was ich damit sagen wollte: "Eh voll korrekt DANKE Alter !!!"

LG
VB

donnie darko

Spukhausbewohner

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15

Donnerstag, 25. März 2010, 16:14

Selbst bei dem Zugeständnis jemanden erschrecken zu wollen, einer gestandenen Tat und einer Berücksichtigung der Umstände (Arbeit in einer Leichenhalle) würde ein solcher Fall nicht einfach ignoriert. Ein Verfahren MUSS in so einem Falle eingeleitet werden, denn eine Beweisaufnahme, Tatrekonstruktion, Zeugenbefragung, psychologisches Gutachten, usw MUSS in einem solchen Falle angfertigt und dem Gericht vorgelegt werden.
Meiner Meinung nach müsste das ganze unter (mindestens) "fahrlässiger Tötung/fahrlässigem Totschlag" laufen, wenn nicht sogar unter "Mord im Affekt"
Du sagst es - den Affekt kann kein Gericht der Welt ignorieren - wenn ich meine Runde durch eine Leichenhalle drehen würde, ein Sarg öffnet sich und Einer setzt sich auf - ich erschrecke mich zu Tode und schlage sofort zu dann kann mir kein Mensch einen Vorsatz oder eine Überschreitung anhängen, bis man da zum Nachdenken kommt haben die Abwehrreflexe schon längst reagiert und sind schon wieder am Abklingen....... ;)

D.h. sollte das stimmen dann kann maximal ein Freispruch rausgekommen sein, na sicherlich - ausser er hat den Jungen mit dem Leuchter in der Hand durch die Halle gejagt, ist klar.

Ich glaube aber trotzdem auch eher an einen wahren Kern der dann über sich rausgewachsen ist...trotzdem sehr coole Geschichte.

Hab jetzt noch ein wenig gegoogelt, konnte aber nix finden (ihr glaubt gar nicht wie oft man auf den "kleinen Vampir" kommt wenn man Suchbegriffe wie "sarg, versteckt, erschrecken" eingibt.) :mrgreen:

Lg
donnie
Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
"Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
"Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

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