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Gamma

Traumwanderer

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Mittwoch, 2. Juni 2010, 22:14

Der YOGTZE-Fall

Hallo zusammen!

Ich habe die Suchfunktion benutzt und mit Erstaunen festgestellt, dass ausgerechnet in einem Forum wie dem Paraportal nichts zu dem mysteriösesten Kriminalfall zu finden ist, von dem ich jemals gehört habe. Der Fall ist derart abstrus, dass man meinen könnte, er wäre der Feder eines Drehbuchautoren von Akte X entsprungen.

Der merkwürdige Threadtitel rührt übrigens daher, dass das spätere Mordopfer Günther Stoll wenige Stunden vor seinem Tod die Buchstaben YOG´TZE (sic!) auf ein Blatt Papier gekritzelt und danach gleich wieder durchgestrichen hat. Die Bedeutung konnte bis heute nicht geklärt werden. Allerdings haben die Ermittler herausgefunden, dass ein solches Wort weltweit in keiner einzigen Sprache existiert.

Aber das ist nicht die einzige Merkwürdigkeit:
Der schwer verletzte Günther Stoll wurde völlig nackt in seinem verunfallten Golf aufgefunden und ist kurz danach, auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Bei der nachfolgenden Obduktion wurde aber festgestellt, dass die tödlichen Verletzungen nicht von dem Unfall stammten. Vielmehr wurde er bereits vorher von einem anderen PKW überrolllt und erst im Nachhinein in seinem eigenen Wagen an die Unfallstelle transportiert. Ausserdem konnte festgestellt werden, dass er bereits zu dem Zeitpunkt an dem er überfahren wurde nackt war!
Darüberhinaus hatte er schon lange vor seinem Tod immer wieder angedeutet, dass er Angst davor habe, ermordet zu werden. Etwas Konkretes war allerdings nie zu erfahren. Besonders schlimm waren seine Befürchtungen aber ausgerechnet an dem Tag, an dem er tatsächlich eines gewaltsamen Todes starb.
Und das ist noch lange nicht alles.

Meine Informationen stammen übrigens nicht, wie leider viel zu oft bei solchen Themen, aus irgendwelchen fragwürdigen Quellen, sondern aus der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" vom 12.04.1985:





Weitere Infos findet man in Wikipedia und in der Fan-Wiki zu Aktenzeichen XY.

Ich bin heute Mittag in der Arbeit zufällig auf den Fall gestossen. Seitdem zerbreche ich mir den Kopf darüber, was YOG´TZE wohl bedeuten mag. Mir sind da auch schon einige Sachen eingefallen, aber ich möchte erstmal eure Meinung dazu hören.

"Für sachdienliche Hinweise in diesem Fall, wenden sie sich bitte an ihre örtliche Polizeiinspektion oder an eines unserer Aufnahmestudios." ;)

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Kefrens

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Donnerstag, 3. Juni 2010, 08:51

Hmm klingt interessant, habe vorher noch nie was davon gehört bzw gelesen.

Dachte zuerst an ein Anagramm..... aber ergibt irgendwie keinen sinn, vielleicht auch nur der anfang eines anagrammes.

Leider erfährt man wenig über sein soziales umfeld, hatte er vielleicht schulden und irgendwelche geldeintreiber waren hinter ihm her und wollten ihm eine lektion erteilen die dummerweise nach hinten losging.
Nahm er drogen, hatte er psychische probleme usw.....

Wie gesagt, kann vieles sein, die buchstaben kombination kann zufällig sein, eine abkürzung oder eben auch ein hinweis.

Interessant, bin gespannt wer noch was dazu sagen kann.

Gruss

Kefrens :winks:

Gamma

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Freitag, 4. Juni 2010, 18:28

Zitat von »Kefrens«

Leider erfährt man wenig über sein soziales umfeld, hatte er vielleicht schulden und irgendwelche geldeintreiber waren hinter ihm her und wollten ihm eine lektion erteilen die dummerweise nach hinten losging.
Nahm er drogen, hatte er psychische probleme usw.....


Da das alles ermittlungstechnisch sehr wichtige Punkte wären, aber davon nichts in Aktenzeichen XY erwähnt wird, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass sie allesamt nicht zutreffend sind. Ebenso, wie andernorts vermutet, eine Verbindung zum Stricher-oder Schwulenmilieu.
Warum sollte man Dinge verschweigen, die zweifellos zur Lösung des Falls beitragen würden, sobald sie mögliche Zeugen erfahren? In diesem Fall könnte man sich die XY-Sendung auch gleich sparen.

Es könnte aber natürlich auch sein, dass die Macher des Films nur Rücksicht auf die Gefühle der Angehörigen nehmen wollten und/oder aus ermittlungstaktischen Gründen solche kompromittierenden Details bewusst verschwiegen. Allerdings hatten sie ja auch keine Probleme damit, über mögliche Verbindungen zur holländischen Drogenszene Mutmassungen anzustellen. Ausserdem wurden auch in anderen Sendungen durchaus "homophile Neigungen" von Mordopfern erwähnt.
So war übrigens die Formulierung in den Achtzigern. In den Siebzigern hiess es z.B. noch "Er konnte mit Frauen wenig anfangen" oder so. ;)

Deshalb gehe ich davon aus, dass das Mordopfer weder schwul war, noch Drogen nahm. Bei den Schulden und der psychischen Erkrankung bin ich mir nicht sicher.

Auf dieser Karte in Google-Maps sind alle relevanten Orte eingetragen:
http://maps.google.com/maps?f=q&hl=de&ge…46,1.782532&z=9

Zuletzt wurde er gegen 1 Uhr nachts von Frau Hellfritz in Haiger-Seelbach gesehen.
Schwer verletzt aufgefunden wurde er gegen 3 Uhr, also ca. 2 Stunden später, an der Ausfahrt Hagen-Süd.

Hab mal die Route Haigerseelbach bis Kattenohler Straße berechnen lassen:
Distanz: ca. 94,8 km
Fahrtdauer: ca. 54 Minuten
Zur Tatbegehung war also ca. 1 Stunde Zeit.

Von der Kneipe Papillon in Wilnsdorf bis nach Haigerseelbach sind es übrigens nur 9,6 km ( ca. 8 min Fahrzeit ). Was Stoll in den knappen 2 Stunden nach dem Verlassen des Papillon bis zum Besuch bei der alten Dame gemacht hat ist unbekannt.

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein Fan von Columbo bin? :mrgreen:

Zensur

Böser, fieser Chauvi

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Samstag, 5. Juni 2010, 14:00

So rätselhaft finde ich den Fall auf den ersten Blick gar nicht.

Die einzigen Tatsachen (die nicht von Stoll selbst zu dem Fall beigetragen wurden) sind doch:
- Stoll litt lange Zeit unter Verfolgungsparanoia.
- Stoll wurde von einem Fahrzeug überfahren, dessen Fahrer sich nicht ermitteln ließ.
- Stoll wurde nackt in seinem eigenen Auto gefunden.


Stoll kritzelte Buchstaben (oder möglicherweise auch Zahlen) auf einen Notizzettel und strich das Ganze wieder durch.
Nun ist meine Vermutung, dass dieses Wort "YOGTZE" (selbst wenn es noch so rätselhaft anmutet und faszinierend ist) NICHTS bedeutet, bzw zu dem Fall beitragen kann. Warum? Naja, in erster Linie sollte man davon ausgehen, dass man in einer vergleichbaren Situation versucht etwas hilfreiches aufzuschreiben. Zum Beispiel "Drei Männer in einem schwarzen Käfer verfolgen mich seit Tagen. ich fürchte um mein Leben. Das Nummernschild beginnt mit ... - Einer der Männer trägt einen Bart und humpelt."
Stoll war halb wahnsinnig vor Angst ( - begründet oder unbegründet). Er sitzt in seinem Zimmer, die Wände kommen immer näher. Vielleicht wartet er darauf, dass seine Kneipe endlich auf macht.
Dabei können ihm tausende Sachen durch den Kopf gegangen sein. Ein Codewort? Eine Abkürzung für einen Satz? Ein selbst erdachtes Wort?

Stoll könnte tatsächlich eine Notiz hinterlassen haben, auf der er die potentiellen Mörder beschreibt, etc, und diese sind später bei ihm eingestiegen und haben sich die Beweise geschnappt. Warum sollte dann dieser Zettel (YOGTZE) liegen bleiben, wenn er in irgendeiner Weise einen Hinweis gibt?



Aus den verlinkten Texten (die "gestellte" Version bei Youtube habe ich mir gespart) geht nicht hervor, ob Stoll seinen Wagen nicht selbst zum Unfallort gesteuert haben könnte.

Nehme man folgenden Hergang an:
Stoll schläft wenig. Immer ist er in Gedanken auf der Flucht. Er fühlt sich unwohl - er hat Angst.
In seiner Kneipe ist er nicht mal mehr so sehr auf der Höhe, dass er das Gleichgewicht halten kann und kippt vom Hocker, obwohl er kaum etwas getrunken hat.
Seine Todesbefürchtungen sind für den heutigen Tag besonders stark. Er ist verzweifelt und klammert sich an Hoffnungen. So besucht er die religiöse Frau, die er seit seiner Kindheit kennt. Bei der er sich wahrscheinlich Geborgenheit und vielleicht göttlichen Schutz erhofft ... und wird abgewiesen.
Der letzte Strohhalm, den er sieht, schwimmt von ihm fort.
Tiefe Depressionsanfälle wechseln mit Panikattacken. Plötzlich ist alles um ihn herum gefährlich, in jeder Sekunde könnte der Tod ihn treffen ...

... und genau da passiert es. Er wird von einem Wagen erfasst und überrollt.
Der Fahrer hat es mit Sicherheit bemerkt, doch wie häufig kommt es in Deutschland und überall auf der Welt, dass Unfallflucht begangen wird? Vielleicht war es ein junges Mädchen, dass sich den Wagen ihrer Eltern nur geliehen hatte und sich vor Strafe entsetzlich fürchtete. Vielleicht war es ein gut situierter Manager, der den Präsidiumsposten anstrebt und einen Prozess wegen Trunkenheit am Steuer in Kombination mit einem Tötungsdelikt im Straßenverkehr gerade überhaupt nicht gebrauchen kann ...
Wer es auch gewesen sein mag (was im Grunde auch jemanden einschließt, der Stoll tatsächlich hätte töten wollen) - es ist doch sehr wahrscheinlich, dass der Unfallfahrer danach das Weite suchte.
Auch Mörder würden den Verunfallten doch eher in ihren eigenen Kofferraum legen, als dass sie ihn nackt ausziehen, sich zu viert (Plus Stoll) in den kleinen Wagen quetschen, um dann in Richtung Hagen davon zu brausen.
Dies würde übrigens voraussetzen, dass es sich um eine Fünfergruppe (oder noch mehr) gehandelt hätte, denn es würde noch weniger Sinn machen, den eigenen Unfallwagen stehen zu lassen und dann komplett in den Wagen des Unfallopfers umzuziehen und diesen dann auch noch (nackt) mitzunehmen.


Erscheint es da nicht doch als wahrscheinlicher, dass Stoll (nach dem Unfall geistig vollkommen aus dem Ruder) sich selbst entkleidet hat? Eventuell sogar schon vor seinem Unfall.
Ist es nicht eine durchaus mögliche These, dass sich Stoll zu seinem Auto schleppte und los zu fahren begann? Vielleicht hatte er eine schwere Kopfverletzung und ist "automatisch" den vertrautesten Weg gefahren. Durchaus möglich, dass ihm unter Schock einerseits die Beherrschung des Autos gelang und ihm andererseits seine eigenen Verletzungen überhaupt nicht bewusst waren.


Die LKW-Fahrer, die den Notruf alarmierten, sahen EINEN Mann ums Auto gehen, den sie zudem auch noch für verletzt hielten.
Es spricht doch im Grunde eher dafür, dass Stoll sich vom Fahrersitz befreite und sich auf die Rückbank legte. Weiß der Geier warum auf die Rückbank und nicht auf den Seitenstreifen. Vielleicht war es Ende Oktober einfach zu kalt dafür. Wer weiß das schon?

Die Theorie wäre also, dass Stoll zu großen Teilen selbst für das verantwortlich ist, was einer Mörderbande zugeschoben wird, für deren Handeln es keine Beweise ausser der Aussage eines verwirrten (und später sterbenden) Mannes gab/gibt.



Lassen sich Teile der gerade vorgestellten Theorie (oder gleich die Ganze) durch Beweismaterial im Falle YOGTZE widerlegen?
"Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."

"Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

Melly

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Samstag, 5. Juni 2010, 14:21

Ich habe mal ein bisschen das Wort "YOG'TZE" gegoogelt und bin auf ein anderes Forum gestoßen.

"Um 23 Uhr im ERSTEN (ARD) lief der Wirtschaftskrimi Schwarz Rot Gold (Erstausstrahlung 1982) und zwar die Folge ALLES IN BUTTER
Alle Folgen basieren auf authentischen Fällen und sorgten schon bei ihrer Erstausstrahlung in den 80ern(1982!!!) und 90ern für Unterlassungsklagen und Skandale. Die Filme gibt es bei Amazon als DVD http://www.amazon.de/Schwarz-Rot-Gold-Fo…6/dp/B001UG4VSA

Inhalt ALLES IN BUTTER: Die Butterschmelze von Lohse sen. steht vor der Pleite. Arbeitsplätze und auch der gute Name des Unternehmens sind gefährdet. Lohse jun. hat den rettenden Einfall: Die Butterschmelze verschmilzt Butter, die im Rahmen der Entwicklungshilfe an die Dritte Welt verschenkt wird, zu reinem Butteröl. Lohse jun. entwickelt nun mit zwei Mitarbeitern ein Verfahren, der Butter Palmfett beizumischen, ohne dass dieser Betrug bei Kontrollproben festgestellt werden kann. Die so eingesparte Butter wird in der Ladenkette von Lohse sen. gewinnbringend verkauft. Innerhalb von drei Jahren floriert die Firma wieder. Allerdings bekommt die Zollfahndung einen Tipp von der Konkurrenz - die Lohses unterbieten jeden vernünftigen Preis. Die Zollfahnder Zaluskowski und Hobel stehen vor einem Fall, der nicht nur herkömmlichen kriminalistischen Spürsinn erfordert, sondern auch die Kenntnis der EG-Wirtschaftsgesetzgebung…

Verbindungen zum YOG´TZE-Fall: Lebensmitteltechniker, Butterskandal (vor 1982), TZE, einige Beteiligte waren wohl schon seit der Erstausstrahlung 1982 nervös,

Aus einem früheren Posting:
TZE = (2-(4-METHYL-THIAZOL-5-YL)-ETHANOL) oder auch Sulfurol ist ein naturid. Aromastoff

TZE kann und wird sicher auch Yoghurt (warum auf Englisch) oder Butter, Speisefetten zugesetzt werden (als Aroma oder Verdickungsmittel?)

Zum Schluss Gedanken, Anregungen aus einem neueren Butter-Skandal mit Mafia-Verbindung:
Anfang des Jahrtausends wurde ein Butterskandal aufgedeckt, dessen Profiteur letztendlich auch wieder der „Clan der Casalesi“ gewesen sein dürfte. Es wurde minderwertige „Butter“, die zu über 30% aus Abfallprodukten der Petrochemie, Kosmetikzusätzen und Rindertalg bestand, erzeugt und zum einen als Industriebutter weiterverkauft bzw. in das östliche Europa exportiert. In beiden Fällen wurden, da das Erzeugnis als reines Kuhderivat ausgegeben wurde, seitens der EU Subventionen gezahlt, die in vorliegenden Fall geschätzte 239 Millionen Euro betrugen. Und diese „Butter“ wurde auch bei einigen Großbäckereien und Eisherstellern in Deutschland verarbeitet. "

Quelle: (da ich nicht weiß ob es erlaubt ist diese Seite zu "verlinken", gebe ich diese auf Anfrage raus)
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Der kleine Prinz

Gamma

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Mittwoch, 9. Juni 2010, 22:03

@Zensur
Ich hab mit meiner eigenen Theorie bisher noch hinterm Berg gehalten, weil ich erst eure Meinungen dazu hören und euch nicht beeinflussen wollte.

Ich glaube auch dass YOG'TZE gar nichts bedeutet, weil Günther Stoll meiner Meinung nach unter einer Psychose mit paranoiden Wahnvorstellungen litt.

Ich denke bei einer solchen Erkrankung, kann es schon mal vorkommen, dass man irgendeinen Unsinn aufschreibt. Es ist nur komisch, dass davon in der Sendung nichts erwähnt wurde. Eine psychische Erkrankung hätte doch auch die Polizei in Erwägung ziehen müssen. Aber vielleicht wollten sie nicht ausschließen, dass YOG'TZE vielleicht doch eine Bedeutung hat. Wenn sie dann gesagt hätten, dass Stoll wahrscheinlich nicht ganz richtig im Kopf war, hätte wohl keiner der Zuschauer noch irgendeinen Gedanken über YOG'TZE verschwendet und keiner hätte mehr einen Hinweis dazu abgeliefert.
Ich glaube nicht, dass Stoll das Wort als Tip für jemand anderen aufgeschrieben hat und auch nicht, dass der Zettel als Gedächnisstütze für ihn selber gedacht war (Sonst hätte er es ja nicht gleich wieder durchgestrichen.) Ich glaube, dass ihm das Wort im Kopf herumgegeistert ist und er nur mal sehen wollte, wie das eigentlich in geschriebener Form aussieht.
Aber wie schon gesagt. Ich messe dem Wort ohnehin keine Bedeutung bei, ausser vielleicht der, dass es die Theorie einer psychischen Erkrankung noch plausibler macht.

Zitat von »Zensur«

... und genau da passiert es. Er wird von einem Wagen erfasst und überrollt.
Der Fahrer hat es mit Sicherheit bemerkt, doch wie häufig kommt es in Deutschland und überall auf der Welt, dass Unfallflucht begangen wird? Vielleicht war es ein junges Mädchen, dass sich den Wagen ihrer Eltern nur geliehen hatte und sich vor Strafe entsetzlich fürchtete. Vielleicht war es ein gut situierter Manager, der den Präsidiumsposten anstrebt und einen Prozess wegen Trunkenheit am Steuer in Kombination mit einem Tötungsdelikt im Straßenverkehr gerade überhaupt nicht gebrauchen kann ...
Wer es auch gewesen sein mag (was im Grunde auch jemanden einschließt, der Stoll tatsächlich hätte töten wollen) - es ist doch sehr wahrscheinlich, dass der Unfallfahrer danach das Weite suchte.
Auch Mörder würden den Verunfallten doch eher in ihren eigenen Kofferraum legen, als dass sie ihn nackt ausziehen, sich zu viert (Plus Stoll) in den kleinen Wagen quetschen, um dann in Richtung Hagen davon zu brausen.
Dies würde übrigens voraussetzen, dass es sich um eine Fünfergruppe (oder noch mehr) gehandelt hätte, denn es würde noch weniger Sinn machen, den eigenen Unfallwagen stehen zu lassen und dann komplett in den Wagen des Unfallopfers umzuziehen und diesen dann auch noch (nackt) mitzunehmen.

Sehr richtig erkannt! In diesen Punkten bin ich mit dir völlig einer Meinung.
Vor allem:
Ein betrunkener Fahrer, dem Stoll möglicherweise in seinem Wahn vors Auto gerannt ist, hätte ihn höchstwahrscheinlich einfach liegen lassen.

Zitat von »Zensur«

Lassen sich Teile der gerade vorgestellten Theorie (oder gleich die Ganze) durch Beweismaterial im Falle YOGTZE widerlegen?

Ja, zum Teil schon:

Zitat von »Zensur«

Erscheint es da nicht doch als wahrscheinlicher, dass Stoll (nach dem Unfall geistig vollkommen aus dem Ruder) sich selbst entkleidet hat? Eventuell sogar schon vor seinem Unfall.

Das verstehe ich nicht ganz. Da es zwei Unfälle gab, weiss ich gerade nicht, welchen von den beiden du meinst.

Aber vielleicht hast du da ja etwas durcheinandergebracht.
Fakt ist, dass Stoll von einem anderen Fahrzeug überfahren wurde, d.h. nicht von seinem eigenen Wagen.
Und genau so sicher ist es, dass er zu dem Zeitpunkt an dem er überfahren wurde, bereits nackt war! Der zweite Unfall geschah erst später und da war er dann logischerweise immer noch nackt.

Zitat von »Zensur«

Die LKW-Fahrer, die den Notruf alarmierten, sahen EINEN Mann ums Auto gehen, den sie zudem auch noch für verletzt hielten.
Es spricht doch im Grunde eher dafür, dass Stoll sich vom Fahrersitz befreite und sich auf die Rückbank legte.

Im Film saß er nicht auf der Rückbank, sondern auf dem Beifahrersitz. Aber das ist nicht so wichtig.

Wenn beide LKW-Fahrer sehen konnten, dass die Person verletzt war, die ums Auto ging, dann müssten sie doch auch bemerkt haben, ob die gleiche Person bekleidet oder nackt war. Sowas müsste doch auch nachts sofort auffallen.

Vom Haus der alten Dame bis zum Auffindeort sind es knappe 100km. Natürlich kann sich der erste Unfall bei dem Stoll nackt überfahren wurde, auch erst kurz vor Hagen ereignet haben. Trotzdem glaube ich nicht, dass Stoll mit seinen schweren Verletzungen überhaupt noch in der Lage war ein Auto zu steuern.

Zitat aus dem Film: "Der rechte Arm ist ganz kaputt, hängt nur noch dran."

Und natürlich dürfte das wohl kaum die einzige Verletzung gewesen sein. Schließlich ist er ja bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.
Dass er schwer verletzt noch Auto gefahren ist, halte ich deswegen für sehr, sehr unwahrscheinlich. Wie soll das gehen mit nur einem Arm?

Ich fasse mal kurz zusammen, welche Annahmen für mich am plausibelsten sind:
-Jürgen Stoll war geisteskrank.
-Daraus kann man schlussfolgern, dass YOG'TZE gar keine besondere Bedeutung hat bzw. nicht zur Aufklärung des Falls beiträgt.
-Stoll hat sich in seinem Wahn splitterfasernackt ausgezogen und wurde in diesem Zustand von einem zufällig vorbeikommenden Wagen erfasst.
-Daraufhin wurde er in seinem eigenen Auto zum späteren Auffindeort transportiert, wo sich ein zweiter Unfall ereignet hat. Der kann unbeabsichtigt geschehen sein oder er wurde bewusst herbeigeführt. Letzteres halte ich aber für äußerst unwahrscheinlich.

Aber irgendwie passt das alles trotzdem noch nicht.
Woher sollte jemand, dem gerade ein nackter Geisteskranker vors Auto gesprungen ist wissen, wo dessen Wagen steht? Warum sollte er überhaupt annehmen, dass die Person mit dem Auto unterwegs ist?
Dazu gäbe es folgende Erklärungsmöglichkeiten:
-Stoll hat sein Auto am Strassenrand geparkt und sich ausgezogen. Irgendwann hat er dann einfach die Tür aufgemacht und ist auf die Strasse gesprungen und wurde an Ort und Stelle überfahren.
-Er hat sein Auto weiter weg geparkt, hatte aber noch den Autoschlüssel in der Hand. Der Fahrer des Unfallwagens hat den Schlüssel gefunden und daraufhin einfach nach einem Wagen passenden Typs in der Umgebung gesucht.
-Stoll hat es ihm einfach gesagt. Aber nicht auf Nachfrage, weil das völlig unlogisch wäre. Warum sollte man in so einer Situation danach fragen, wo ein überfahrener Fussgänger sein Auto geparkt hat (siehe oben)? Aber vielleicht hat Stoll auch nur geröchelt: "Da drüben ist mein Wagen. Bitte bringen sie mich da hin. Der Schlüssel steckt noch."

Das wären ein paar Erklärungsmöglichkeiten.

Aber warum sollte der Unfallverursacher mit einen nackten Schwerverletzten auf dem Beifahrersitz und darüberhinaus im Wagen des Opfers durch die Gegend kutschieren?

Für mich bietet sich da nur ein einziger, plausibler Lösungsansatz an:

Der geisteskranke Günter Stoll läuft nackt vor das Auto eines Betrunkenen. Irgendwie erfährt dieser, wo das Unfallopfer sein Auto geparkt hat. Einerseits will er dem Opfer helfen, aber andererseits will er auch nicht mit der Polizei in Konflikt kommen. Also beschließt er den Verletzten in ein Krankenhaus nach Hagen zu bringen. Um nicht erkannt zu werden, benutzt er dazu nicht seinen eigenen, sondern den Wagen von Günther Stoll. Sein vager Plan besteht darin, den Schwerverletzten irgendwo bei der Notaufnahme abzuladen und dann schnell wieder zu verschwinden. Kurz vor Hagen greift ihm der völlig verwirrte Stoll ins Lenkrad, das Fahrzeug kommt von der Strasse ab und es passiert ein erneuter Unfall. Noch viel wahrscheinlicher ist es aber, dass der Fahrer einfach ein zweites Mal unter Alkoholeinfluss und in Verbindung mit der hohen emotionalen Anspannung, selbst den zweiten Unfall verursacht hat. Daraufhin verliert der betrunkene Fahrer dann vollständig die Nerven und haut einfach ab.


Das einzige was mich an diesem Lösungsansatz stört, ist die Tatsache, dass dazu eine schwere psychische Erkrankung bei Günther Stoll zwingende Vorraussetzung ist. Das anzunehmen ist zwar durchaus naheliegend. Es gibt dafür aber keinen einzigen, echten Beleg. Ob er wirklich unter einer Psychose litt, ist deshalb reine Spekulation!

Zensur

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Freitag, 11. Juni 2010, 12:56

@Zensur
Ich hab mit meiner eigenen Theorie bisher noch hinterm Berg gehalten, weil ich erst eure Meinungen dazu hören und euch nicht beeinflussen wollte.
Moin Gamma,
mir gefällt deine Theorie, da sie nichts mit Verschwörung und Mörderkomplott zu tun hat, wobei der Knackpunkt an der Theorie der Unfallwagen (1. Unfall) ist. Den hätte der Fahrer dann nämlich zurück lassen müssen.
Sehr richtig erkannt! In diesen Punkten bin ich mit dir völlig einer Meinung.
Vor allem:
Ein betrunkener Fahrer, dem Stoll möglicherweise in seinem Wahn vors Auto gerannt ist, hätte ihn höchstwahrscheinlich einfach liegen lassen.
Wobei dies ja eher dafür spräche, dass es eben kein betrunkener Fahrer gewesen war, oder dass Stoll nach dem Unfall selbst zum Krankenhaus fahren wollte.
Aber vielleicht hast du da ja etwas durcheinandergebracht.
Fakt ist, dass Stoll von einem anderen Fahrzeug überfahren wurde, d.h. nicht von seinem eigenen Wagen.
Und genau so sicher ist es, dass er zu dem Zeitpunkt an dem er überfahren wurde, bereits nackt war! Der zweite Unfall geschah erst später und da war er dann logischerweise immer noch nackt.
Doch, doch. Das hatte ich schon so verstanden und auch so geschrieben. Die Passage die dich da in meinen Überlegungen wohl irritiert hat, sollte lediglich anmerken, dass Stolls Nacktheit verschiedentlich zu erklären wäre (und es eben auch möglich gewesen wäre, dass er sich erst nach dem Unfall entkleidet hat) :
a) Stoll irrt deprimiert und enttäuscht durch die Straßen, zieht sich (warum auch immer) aus und läuft vor ein Auto. (VOR dem Unfall)
b) Stoll wird von einem Auto angefahren und zieht sich (warum auch immer) anschließend aus. (NACH)
c) Stoll wird angefahren und danach von einer zweiten Person entkleidet - sei es weil geholfen werden soll, sei es aus einem anderen Grund. (NACH)

Betrachtet man diese Möglichkeiten, dann scheidet für mich Antwort C im Grunde aus, denn ein Ersthelfer (oder jemand, der sich nur von der Schwere der Verletzungen überzeugen will) würde einen Verunfallten überhaupt nicht so weit entkleiden. Möglichkeit B scheidet nicht direkt aus, ist aber unwahrscheinlicher als Antwort A, denn zu diesem Zeitpunkt würde das Ablegen der Kleidungsstücke wohl starke Schmerzen verursachen, die Stoll wohl eher davon abgebracht hätten.
Antwort A erscheint also allein vom Ablauf her am wahrscheinlichsten, insbesondere da vollständige Nacktheit ebenfalls eher darauf hinweisen, dass sich jemand selbst(!) entkleidet hat und sich durch eine Obduktion zusätzliche Beweise hierfür hätten finden lassen (Kleidungspartikel, die durch den Unfall unter die Haut und in den Körper gepresst werden).
Da du ja auch sagst, er sei VOR dem Unfall nackt gewesen, lässt es kaum einen anderen Schluss zu, als dass sich Stoll selbst ausgezogen hat und nicht nachträglich von jemandem entkleidet wurde.
Wenn beide LKW-Fahrer sehen konnten, dass die Person verletzt war, die ums Auto ging, dann müssten sie doch auch bemerkt haben, ob die gleiche Person bekleidet oder nackt war. Sowas müsste doch auch nachts sofort auffallen.
Schwer zu sagen. Stell dir einen Nackten vor, den du bei Dunkelheit am Straßenrand siehst, der neben einem Auto steht, so dass nur ein Teil seiner Schulter und des Rückens zu erkennen sind.
Deine erste Annahme wäre doch wohl, dass er helle Kleidung trägt und nicht dass er nackt am Straßenrand steht.
Nehmen wir an, der LKW ist 80 Km/h gefahren und er hätte 1 Kilometer lang Einsicht auf den entsprechenden Bereich gehabt, dann hätten die Brummifahrer etwa 40 Sekunden Zeit gehabt, die Szene näher zu betrachten.
Möglicherweise waren sie schneller und sehr wahrscheinlich hatten sie nur einige hundert Meter Zeit die Szene zu beobachten. Das Auto lenkt den ersten Blick auf sich, danach erst fokusiert man auf die Details (gerade Männer!). Zudem war es Dunkel. Was auch noch mit einspielt: Die LKW-Fahrer konnten sobald sie den Unfallwagen passiert hatten nur noch per Rückspiegel weiter beobachten und nicht wie bei einem PKW durch die Heckscheibe sehen. Ich würde die Zeit in der sie Stoll (bzw die Person am Wagen) sehen konnten auf einige Sekunden schätzen.
Das sind alles einschränkende Umstände, die keineswegs beweisen, dass die Brummifahrer es nicht hätten erkennen können oder müssen. Es sind nur meine Überlegungen, die mich selbst auf die Frage "Könnten die LKW-Fahrer anhand der Bewegungen und der Körperhaltung einen Menschen neben einem Unfallwagen für verletzt halten, ohne dass sie sicher erkennen können ob er nackt ist?" mit "Ich halte es für möglich" antworten lassen.
Im Film saß er nicht auf der Rückbank, sondern auf dem Beifahrersitz. Aber das ist nicht so wichtig.
Im Grunde schon, denn das verweist noch einmal darauf, dass Stoll (wenn er denn Fahrer gewesen ist) tatsächlich um das Auto herum gehen musste und nicht einfach nur die Tür hinter der Fahrertür nehmen konnte.

Vom Haus der alten Dame bis zum Auffindeort sind es knappe 100km. Natürlich kann sich der erste Unfall bei dem Stoll nackt überfahren wurde, auch erst kurz vor Hagen ereignet haben. Trotzdem glaube ich nicht, dass Stoll mit seinen schweren Verletzungen überhaupt noch in der Lage war ein Auto zu steuern.
(...)
Zitat aus dem Film: "Der rechte Arm ist ganz kaputt, hängt nur noch dran."
(...)
Und natürlich dürfte das wohl kaum die einzige Verletzung gewesen sein. Schließlich ist er ja bereits auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.
Dass er schwer verletzt noch Auto gefahren ist, halte ich deswegen für sehr, sehr unwahrscheinlich. Wie soll das gehen mit nur einem Arm?
Die Antwort nun ist rein spekulativ.
Mein Bruder hat den alten Golf meines Vaters schon dazu gebracht im vierten Gang am Berg anzufahren. Hat tierisch nach "Getriebe" gestunken, aber er hat es geschafft (war beabsichtigt).
Vielleicht war Stoll wirklich nur im zweiten Gang unterwegs. Das reicht zum Anfahren und über die Autobahn schleichen. Vielleicht hat er auf der Autobahn neben sich gegriffen und einen Gang höher geschaltet, so dass er mit etwas mehr Tempo weiterkam und als er es erneut versuchte die Kontrolle über den Wagen verloren.
Im Grunde ist es weit hergeholt und abhängig von der Schwere der Verletzungen. Ein schwer verletzter rechter Arm wäre ein großes Hinderniss in einem Schaltwagen ... aber es ist (für mich) nicht auszuschließen, dass er selbst den Wagen steuerte.
Der geisteskranke Günter Stoll läuft nackt vor das Auto eines Betrunkenen. Irgendwie erfährt dieser, wo das Unfallopfer sein Auto geparkt hat. Einerseits will er dem Opfer helfen, aber andererseits will er auch nicht mit der Polizei in Konflikt kommen. Also beschließt er den Verletzten in ein Krankenhaus nach Hagen zu bringen. Um nicht erkannt zu werden, benutzt er dazu nicht seinen eigenen, sondern den Wagen von Günther Stoll. Sein vager Plan besteht darin, den Schwerverletzten irgendwo bei der Notaufnahme abzuladen und dann schnell wieder zu verschwinden. Kurz vor Hagen greift ihm der völlig verwirrte Stoll ins Lenkrad, das Fahrzeug kommt von der Strasse ab und es passiert ein erneuter Unfall. Noch viel wahrscheinlicher ist es aber, dass der Fahrer einfach ein zweites Mal unter Alkoholeinfluss und in Verbindung mit der hohen emotionalen Anspannung, selbst den zweiten Unfall verursacht hat. Daraufhin verliert der betrunkene Fahrer dann vollständig die Nerven und haut einfach ab.
(...)
Das einzige was mich an diesem Lösungsansatz stört, ist die Tatsache, dass dazu eine schwere psychische Erkrankung bei Günther Stoll zwingende Vorraussetzung ist. Das anzunehmen ist zwar durchaus naheliegend. Es gibt dafür aber keinen einzigen, echten Beleg. Ob er wirklich unter einer Psychose litt, ist deshalb reine Spekulation!
Dies ist deine Theorie und sie ist mindestens genauso wahrscheinlich wie meine.
Sie setzt jedoch nicht zwingend eine (schwere) Psychose voraus. Das Verhalten Stolls ließe sich auch durch akute Angstzustände und Schock durch den Unfall erklären und dass Stoll unter Todesängsten litt, war ja durch Zeugen gesichert bestätigt.

Gruß,
:censored:
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Freitag, 11. Juni 2010, 20:30

Hallo Zensur!

Zitat von »Zensur«

Doch, doch. Das hatte ich schon so verstanden und auch so geschrieben.

Tut mir leid, aber ich glaube wohl eher nicht. :roll:

Zitat von »Zensur«

Die Passage die dich da in meinen Überlegungen wohl irritiert hat, sollte lediglich anmerken, dass Stolls Nacktheit verschiedentlich zu erklären wäre (und es eben auch möglich gewesen wäre, dass er sich erst nach dem Unfall entkleidet hat) :
a) Stoll irrt deprimiert und enttäuscht durch die Straßen, zieht sich (warum auch immer) aus und läuft vor ein Auto. (VOR dem Unfall)
b) Stoll wird von einem Auto angefahren und zieht sich (warum auch immer) anschließend aus. (NACH)
c) Stoll wird angefahren und danach von einer zweiten Person entkleidet - sei es weil geholfen werden soll, sei es aus einem anderen Grund. (NACH)

Sorry, aber da hast du wohl immer noch was falsch verstanden. Der Grund für Stolls Nackheit ist sicherlich unterschiedlich zu erklären, aber er war bereits eindeutig vor seinem ersten Unfall nackt! Falls du es nicht schon getan hast, schau dir bitte nochmal das zweite Video an. Von ca. 1:50 bis 2:23!

Da erfährt man, was Oberkomissar Läppler von der Kripo Hagen (Ich liebe diesen XY-typischen O-Ton. :mrgreen: ) zu dem Fall zu sagen hat:

Zitat von »Oberkomissar Läppler von der Kripo Hagen «

Die Verletzungen an denen Günther Stoll gestorben ist, besagen nämlich eindeutig, dass er von einem fremden Auto überfahren worden ist. Und zwar, das gibt der Sache noch eine mysteriösere Note, in völlig unbekleideten Zustand. Erst danach ist der schwerverletzte Mann in seinen eigenen Wagen geladen und (wie wissen wir nicht) zum späteren Fundort gebracht worden. Die Beschädigungen an seinem blauen Golf stammen vom Aufprall neben der Autobahn.

Keine Ahnung, wie das im Einzelnem nachgewiesen wurde. Aber wenn der Schnauzbart von der Polizei das sagt, gehe ich schon davon aus, dass das wohl so stimmen wird. Zur Erinnerung: Wir befinden uns in den Achtzigern. Da gab es noch keine gescripteten Dokusoaps.

Zitat von »Zensur«

Dies ist deine Theorie und sie ist mindestens genauso wahrscheinlich wie meine.
Sie setzt jedoch nicht zwingend eine (schwere) Psychose voraus.

Na gut, vielleicht nicht zwingend. Aber es ist trotzdem sehr naheliegend:
Falls man sich auf die polizeilichen und gerichtsmedizinischen Ermittlungen verlässt, kommt neben einer Psychose höchstens noch die "Befriedigung des Geschlechtstriebes" (übrigens eine weitere typische XY-Formulierung :mrgreen: ) als Motiv in Frage, warum sich Günther Stoll splitterfasernackt ausgezogen haben sollte oder vielleicht auch ausgezogen wurde. Aus welchen anderen Gründen sollte man sonst, mitten in der Nacht, nackt durch die Gegend laufen?

Dazu kommen noch die Vorahnungen Stolls über seinen baldigen Tod, ohne dass er dazu etwas konkretes geäußert hat, der Sturz vom Barhocker in nüchternem Zustand, der Besuch bei der alten Frau Hellfritz mitten in der Nacht, obwohl seine Eltern um die Ecke wohnten und nicht zuletzt das äußerst merkwürdige YOG'TZE.

Zensur

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9

Samstag, 12. Juni 2010, 03:04

@Gamma,

ich habe bereits zwei mal in meinen Postings deutlich gemacht, dass ich überzeugt bin, dass Stoll bereits VOR seinem ersten Unfall nackt war. Und ich habe versucht für jedermann deutlich zu machen, warum es plausibel ist, dass er vor seinem ersten Unfall nackt war.

Bitte lies meine Beiträge und dann reden wir hier weiter.

Solange du meine Beiträge nicht liest und dir Mühe gibst zu verstehen was ich schreibe (und ganz ehrlich, das ist nicht schwer - ich versuche es sehr allgemein verständlich auszudrücken), habe ich kein Interesse hier weiter zu schreiben. - Besonders, weil wir fast der gleichen Meinung sind.
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10

Samstag, 12. Juni 2010, 04:26

Hi Zensur,
nicht gleich einschnappen! Dazu gibt es keinen Grund.

Zitat

Bitte lies meine Beiträge und dann reden wir hier weiter.

Kein Problem, ich hab mir alles nochmal aufmerksam durchgelesen.

Zitat von »Zensur«

Die einzigen Tatsachen (die nicht von Stoll selbst zu dem Fall beigetragen wurden) sind doch:
- Stoll litt lange Zeit unter Verfolgungsparanoia.
- Stoll wurde von einem Fahrzeug überfahren, dessen Fahrer sich nicht ermitteln ließ.
- Stoll wurde nackt in seinem eigenen Auto gefunden.
Ja das stimmt alles. Nur fehlt da noch die Tatsache, dass Stoll bereits nackt war, als er überfahren wurde. ;)

Dadurch erübrigen sich auch folgende Spekulationen:

Zitat von »Zensur«

Auch Mörder würden den Verunfallten doch eher in ihren eigenen Kofferraum legen, als dass sie ihn nackt ausziehen, sich zu viert (Plus Stoll) in den kleinen Wagen quetschen, um dann in Richtung Hagen davon zu brausen.

Zitat von »Zensur«

Erscheint es da nicht doch als wahrscheinlicher, dass Stoll (nach dem Unfall geistig vollkommen aus dem Ruder) sich selbst entkleidet hat? Eventuell sogar schon vor seinem Unfall.

Aber das verbuch ich mal wohlwollend unter rhetorische Fragen. Schließlich war das ja noch aus deinem ersten Beitrag.

Zu deinem zweiten Post:
Okay, jetzt kapier ich es. So wie ich das jetzt verstehe, wolltest du nur nochmal alle Möglichkeiten rekapitulieren. Richtig?
Mich hat nur irritiert, dass du da nochmal so ausführlich auf Dinge eingegangen bist, die man aufgrund der Sachlage bereits ausschließen konnte.

Tina

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11

Montag, 14. Juni 2010, 13:14

Zitat

mir gefällt deine Theorie, da sie nichts mit Verschwörung und Mörderkomplott zu tun hat, wobei der Knackpunkt an der Theorie der Unfallwagen (1. Unfall) ist. Den hätte der Fahrer dann nämlich zurück lassen müssen.
Nicht, wenn zwei Leute im Wagen gesessen haetten, der Stoll ueberfahren hat! Zwei Kumpels im Auto unterwegs, ein Paerchen.....einer faehrt Stoll in seinem Auto weg, will ihn vielleicht auch vor einem Krankenhaus abstellen, die zweite Person faehrt im Unfallwagen hinterher und nimmt den Unfallfahrer nach dem zweiten Unfall wieder mit.
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12

Montag, 14. Juni 2010, 13:44

@Gamma,

schon ok. Der Post war recht spät in der Nacht und ich habe mich durchaus ein wenig im Ton vergriffen. Entschuldige bitte.


@Tina,

das wäre eine Möglichkeit, aber nach meiner Einschätzung weniger wahrscheinlich, da der Aufwand zu groß ist.
1. Einer der beiden MUSS mit Stoll gesprochen haben, denn sonst hätte er weder erfahren wo der Wagen steht, noch wo sich die Schlüssel befanden (es sei denn Stoll hätte sie in der Hand mit sich herum getragen und zufällig gerade neben seinem eigenen Wagen gelegen).
2. Eine Fahrt über fast hundert Kilometer mit zwei Wagen, nur damit Stoll in ein Krankenhaus kommt? Und eine dann doch urplötzliche Flucht nach einem zweiten Unfall?

Möglich, natürlich ... aber wer so einen Aufwand betreibt und bei einer Strecke von hundert Kilometern (für die man durchaus eine Dreiviertelstunde unterwegs ist) mit einem Verletzten im Wagen riskiert entdeckt zu werden, der würde auch am Tatort sofort die Polizei rufen. (Oder müsste reichlich dämlich oder reichlich betrunken sein).

Wie dem auch sei, die Option weiter zu fahren und einfach von der nächsten Telefonzelle den Krankenwagen zu rufen, erscheint mir persönlich als die wahrscheinlichste Wahl, wenn einen doch die Gewissensbisse plagen, man sich der Verantwortung aber nicht stellen möchte.


Mich hat noch nichts wirklich überzeugt, dass (ab Zeitpunkt des 1. Unfalls) mehr Personen als Stoll in den Hergang verwickelt sein müssen.
Anders ausgedrückt: Ich gehe immer noch davon aus, dass sich Stoll selbst zu seinem Wagen schleppte, losfuhr (eventuell nichtmal mit dem Ziel Krankenhaus. Möglicherweise war er so verwirrt, dass er es für einen guten Einfall hielt, seine seit 20 Jahren verstorbene Großmutter in Hamburg zum Tee zu besuchen) und dabei verunglückte.
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Montag, 14. Juni 2010, 15:17

Zitat

Ich gehe immer noch davon aus, dass sich Stoll selbst zu seinem Wagen schleppte, losfuhr (eventuell nichtmal mit dem Ziel Krankenhaus. Möglicherweise war er so verwirrt, dass er es für einen guten Einfall hielt, seine seit 20 Jahren verstorbene Großmutter in Hamburg zum Tee zu besuchen) und dabei verunglückte.

Also ich halte das fuer nicht moeglich, wenn sein Arm wirklich so kaputt war, wie es oben heisst, es sei denn, er fuhr ein Auto mit Automatikschaltung. Ansonsten ist es noch unwahrscheinlicher als zwei Personen, die 100 km fahren! :)


Zitat


Einer der beiden MUSS mit Stoll gesprochen haben, denn sonst hätte er weder erfahren wo der Wagen steht, noch wo sich die Schlüssel befanden (es sei denn Stoll hätte sie in der Hand mit sich herum getragen und zufällig gerade neben seinem eigenen Wagen gelegen).
Was waere, wenn sie gar keine 100 km gefahren waeren, sondern wenn Stoll selbst noch heil einen Grossteil des Weges zurueckgelegt haette? Wenn er vielleicht sogar selbst mit seinem Auto dort verunglueckt ist und dann von seinem Auto aus auf die Strasse gelaufen ist und dort ueberfahren wurde? Die Person, die gefahren ist, haette ihn dann aufsammeln und in sein Auto legen koennen, das Auto waere ja dann sichtbar gewesen von der Strasse aus, oder?
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Dienstag, 4. Dezember 2012, 20:09

na wenn man das mal zusammenfasst was man aus der XY-sendung raushören kann:

- bereits einige zeit vor dem vorfall äussert er ängste
- am tatabend äussert er verstärkt ängste : "die sind alle gegen mich" <------ lässt den schluss zu, dass er vor mehreren menschen angst hatte
- seine frau lässt er im unklaren
- von einer psychischen störung ist zumindest in der sendung keinerlei rede <-------sollte eine solche bestanden haben, denke ich wäre sie erwähnt worden.
- während einer fernsehsendung schreibt er "yog`tze" auf einen zettel mit der bemerkung, dass ihm jetzt etwas klarer sei und streicht das anschliessend durch<------aus der XY-sendung geht nicht hervor, dass das "yog`tze" in bezug auf seine ängste war.
- gegen 23 uhr verlässt er die wohnung. seiner frau sagt er " ich MUSS nochmal weg" und das er angst hat umgebracht zu werden.

bis hierhin klingt das für mich nicht zwangsläufig nach einer psychischen erkrankung, sondern eher nach dem bewussten verschweigen von etwas, bzw. da er nur andeutungen macht, nach dem versuch sich seiner frau mitzuteilen (aber eben nur begrenzt)

- gegen 23 uhr taucht er in der kneipe auf, setzt sich an den tresen und während der wirt ein bier zapft fällt er ohne ersichtlichen grund vom hocker und verletzt sich. 2 anwesende helfen ihm auf ,der wirt gibt ihm nen schnaps, verarztet ihn. Kurz darauf verlässt er die kneipe ohne sein bier getrunken zu haben, steigt ins auto und fährt davon. das müsste dann so ca. gegen 23.15 / 23.30uhr gewesen sein.

- gegen 1uhr nachts taucht er dann im ort seiner eltern (nicht sein wohnort) auf, um bei einer älteren frau die er kennt zu klingeln und sie zu einem gespräch zu drängen indem er seine ängste vor fürchterlichen ereignissen zum ausdruck bringt. zu diesem zeitpunkt ist er bekleidet, wirkt aber wirr auf die alte frau. die frau schickt ihn weg.

- gegen 3uhr wird er knapp 100 km weiter an der autobahn gefunden. nackt schwer verletzt in seinem wagen.




der schlüssel zu alledem liegt in den jeweils 2 h die er irgendwo gewesen sein muss. da er beim besuch der älteren dame noch angezogen war, ist er also unmittelbar danach in die situation geraten in der er entkleidet wurde/ oder sich selbst entkleidet hat und von einem anderen als dem eignen fahrzeug überfahren wurde<------das müsste zwischen dem ort der alten frau und dem auffindeort gewesen sein.

da er arbeitslos war, waere demnach interessant womit er die tage verbracht hat. zu wem hatte er kontakt etc.

da dürfte die polizei vermutlich mehr wissen als in xy bekannt gegeben wurde.

merkwürdig eher: warum ist er in den ersten 2h nirgendwo gesehen worden? <----lässt den schluss zu, dass er da u.u. bereits den kontakt zu den tätern hatte bzw. zu jemand der nicht möchte dass er damit in verbindung gebracht wird.
oder: er ist 2h ziellos(?) durch die gegend gefahren .

einfach mal 2 varianten:

erste variante:

der herr hat eine bereits bestehende oder sich anbahnende psychische störung (psychose, depression, schizophrenie) . er ist arbeitslos, die decke fällt ihm auf den kopf, er hat (anfangs) undefinierbare ängste - später dann speziell vor dem tod. eventuell hört er stimmen und/oder nimmt dinge wahr die nicht real sind. aus unsicherheit spricht er mit seiner frau nur in andeutungen darüber. im gegensatz zu einer neurose, weiss bei einer psychose der betroffene meist nicht, dass er eine ebensolche hat. ------> getrübte wahrnehmung?
an einem abend wird der leidensdruck so groß, bzw hat er große innere unruhe, dass er nochmal die wohnung verlässt um sich in der kneipe abzulenken bzw. raus aus den 4 wänden in denen er seit seiner arbeitslosigkeit hockt.
in der kneipe hat er eine art panikattacke o.ä. und kippt vom barhocker (verletzt sich dabei), vielleicht durch den anblick des eignen blutes , vielleicht aber auch nur durch den schreck des vorfalls verstärkt sich seine panik und er sucht das weite. er fährt wahl-und ziellos durch die gegend, was seinen zustand eher verstärkt als vermindert. er trägt sich u.u. mit suizidgedanken. in seiner not fällt ihm die ältere dame im wohnort seiner eltern ein, die den ruf geniesst eine warmherzige zuhörerin zu sein. er beschliesst bei ihr vorbeizuschauen. aufgrund der uhrzeit weisst ihn die dame ab. erneut "ausgegrenzt" und in dem hilflosem gefühl von keinem ernstgenommen zu werden fährt er erneut durch die gegend. bei dieser fahr verstärkt sich sein suizidwunsch und er beschliesst es zu tun. er überlegt sich, sich von einem fahrzeug überfahren zu lassen. in seinem verwirrten zustand zieht er sich nackt aus und springt vor ein fahrzeug. (wäre u.u. gar nicht sooo ungewöhnlich, es gibt auch brückenspringer die sich entkleiden und ihre sachen ordentlich zusammengelegt zurücklassen)
der suizidversuch geht schief , der herr wird "nur" schwer verletzt. das beteiligte fahrzeug bzw. die insassen beschliessen ihn in ein krankenhaus zu fahren. da sie eine mögliche konsequenz des verkehrsunfalls fürchten fahren sie mit dem fahrzeug des "opfers". auf dem weg zum kh passiert eneut ein unfall....wieso weshalb warum......nunja.....

variante 2:

der gute mann hat sich schon vor einiger zeit etwas zuschulden kommen lassen oder war zeuge von etwas. vielleicht eventuell ein unfall o.ä.! die möglichkeiten sind da verdammt weit gefächert. eventuell hat er auch ein schlechtes gewissen. in jedem falle wissen von dem vorfall/der tat mehrere personen . er sagt ja auch "DIE sind ALLE gegen mich"
er wird erpresst oder unter druck gesetzt und/oder er sieht sich einem rachevorhaben von "denen allen" ausgesetzt.
drüber reden mag er nicht, zu peinlich ist ihm das alles. auf jeden fall hat er angst umgebracht zu werden - das könnte ihm auch angedroht worden sein.
bei einer gelegenheit an dem besagten abend, oder auch schon tage zuvor wird er angewiesen seine "schuld" gut zu machen, eventuell mit geld.
er hat keines. in den 2h nach dem kneipenbesuch bekommt er es mit den tätern zu tun. eine letzte chance geld aufzutreiben. er versucht es bei der alten dame. ergebnislos.
ab dann nehmen die dinge ihren lauf....im sinne von gedemütigt mittels entkleidung, überrollt mit dem pkw (ob nun absichtlich oder nicht) und der versuch ihn mit seinem eignen pkw verschwinden zu lassen. (im sinne von fingierter unfall)
etc.

n paar interessante fragen:

- warum gibt es keine zeugen für den unfall auf der autobahn, und das obwohl eine angeblich stark befahrene strecke?
- was ist mit dem "vorleben" des herrn .....also die wochen(monate) vor der tatnacht? was hat er den ganzen tag in seiner arbeitslosigkeit getan?
- wer ist gemeint mit "DIE haben alle was gegen mich" ? ehemalige arbeitskollegen? kneipenfreunde? der satz: "die sind alle gegen mich" oder so ähnlich hört sich eher nach näherem umfeld an.
- ist die gegend dort so menschenleer, dass ein nackter nicht auffällt bzw. dass ein nackter überfahren wird ? waldweg o.ä.?
- jeweils 2h wird weder der mann noch der blaue golf gesehen?
- als er die dame aufsuchte ist er von niemand weiter gesehen worden?

was das "wort" YOG`TZE betrifft. ganz ehrlich. das kann alles und nichts sein. da es kein nachvollziehbares wort ist sondern wohl eher eine aus dem speziellen augenblick/wissen des opfers zusammengestellte buchstabenkombination wird wohl nicht wirklich zu ergründen sein was es heisst, es sei denn der fall wird gelöst ohne die beachtung des "wortes" YOG`TZE.
anderenfalls wäre ja inzwischen rausgekommen was es bedeuten soll, oder?

just my 50 cent

Rattlesnake

unregistriert

15

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 13:53

Bin jetzt auf diesen Thread gestossen, nachdem narkose ihn wieder hervorgeholt hat...

Allerdings sind mir zwei ziemlich grobe Schnitzer aufgefallen, falls ich mich nicht irre.

1.) Das Wort "YOG`TZE wurde zu keiner Zeit wieder durchgestrichen! (Wie im Eingangsthread behauptet. Zumindest habe ich darauf keinen Hinweis finden können.

und 2.) Hierzu muss man auch noch klar sagen, dass dieser Zettel im Haus des Opfers gefunden worden ist. Das heißt, bevor das Opfer sein Haus verließ, hat er diese Notiz gemacht! (Auch das wird hier ein wenig verwirrend widergegeben, klingt es doch so, als hätte das Opfer diese Buchstabenkombi im Angesicht des Todes geschrieben...)

LG Rattlesnake

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