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HAL JORDAN

Poltergeist

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1

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 15:23

Giftschlamm Ungarn

Das ähnelt an 1986 der Stadt Prypjat.
Vielleicht haben die Menschen mehr Glück um zurückzukehren
Geisterstadt Prypjat: Wer hinfährt, sollte Bilder von Innere der Hochhäuser machen (Räume, Treppenhaus, Aufzüge, usw.)
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2

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 16:02

Mhm interesanter Weise hab ich den Vergleich mit Prypjat auch schon in ner Zeitung gelsen.

Naja ich denke nicht das es sich so vergleichen lässt. Aus meherer Gründen, das fängt bei der Art des Unglücks an. Hier spielt ja nicht nur die Art der Kontemination eine Rolle sondern auch die Schwere des Unglücks. Eine Kernschmelze ist schon nochmal ein anderes Kaliber als Giftschlamm.

Auch die Regierung wird hier eine große Rolle spielen. Zur Zeiten des Kalten Krieges hatte die Russische Regierung natürlich alles darauf gesetzt den Imagsschaden mit allen Mitteln zu verhindenr. Der Regierung war es egal wie es den Menschen geht die umgesiedelt werden oder was aus diesen Schicksalen wird. Ich denke in Ungarn ist es da etwas anders. Man ist sicher um ein "ordentliches" Auftreten bemüht. Auch vor der Internationlaen öffentlichkeit.

Allein diese Punkte werden dazu führen das die Region so gut wie möglich gereinigt werden wird, allerdings glaube ich nicht das die Menschen dort wieder wohnen können, oder möchten. Weil selbst wenn der Giftschlamm entfernt wird sind Dinge wie Landwirtschaft etc. auf Jahrezehnte hin nicht möglich.

JE
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HAL JORDAN

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3

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 13:29

Aber Schlamm kann im Erdboden versickern, weil es sich um eine Flüssige Form handelt.
Da können auch Menschen erkranken.

Die Regierung von Ungarn, wird noch darüber verhandeln.

Den Boden auszutauschen, wird Mio. von Euro kosten.
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4

Freitag, 15. Oktober 2010, 15:02

Ich bin zwar kein studierter Bergbau Ingeneur oder Minenarbeiter.. Aber ich glaube nicht das sich das Gebiet über kurzfristige Sicht wieder nutzbar machen wird. Selbst wenn der Giftige Schlamm und die verseuchte obere Erdschicht abgetragen wird ist ja schon genug von der toxischen Flüssigkeit vom Grundwasser und entsprechend von der Vegetation aufgenommen worden.

Langfristig wird sich der Laugeanteil als nicht al zu schlimm erweisen und mit anderen Chemiecalien abbauen lassen. Vermutlich.

JE
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5

Donnerstag, 22. September 2011, 17:42

Is zwar ein Doppelpost aber... naja... Ich bin belehrungsressistent.

Ich hab grad n bischen Recharchiert ( also gegoogelt ). Und tatsächlich, bis auf einige wenige Gebiete, ist das Meiste der Katastrophe wieder bereinigt worden. Der Boden wurde großflächig abgetragen, Gebäude wurden abgerissen. Die Veggetation ist gestorben. ABER: das hatte Erfolg. Es wurden neue Häuser gebaut und der Boden wurde (und wird teilweise noch) mit ungiften Chemickalien gereinigt oder eben einfach ausgetauscht. Es leben sogar wieder Leute dort.

Ich denke es wird sich langfristig Zeigen das die Krebsrate steigen wird und sich Vererbbare Krankheiten vermehren werden. Aber sonst klingt das doch ganz gut oder nicht?
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6

Donnerstag, 22. September 2011, 19:46

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gift mit den erwähnten Massnahmen unschädlich gemacht worden ist. Vermutlich haben die ehemaligen Bewohner solange Druck gemacht, bis die Regierung das Gebiet wieder freigegeben hat. Oder aber die Regierung selbst hat da einiges vertuscht. Die Bekämpfungsmassnahmen machen für mich keinen grossen Sinn. Vermutlich ist das Leben dort immer noch gesundheitsschädigend und es wird später einmal eine solche Geschichte daraus geben, wie in den vielen strahlenverseuchten Gebieten, in denen immer noch (oder schon wieder) Menschen leben. Unser Atommüll wird schliesslich auch in russische Gebiete ausgesiedelt, wo dann die dortige Bevölkerung schauen darf, wie sie mit der Strahlenbelastung auskommen will.
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7

Donnerstag, 22. September 2011, 19:50

Ja, das denk ich auch.

Da lebten überwiegend Bauern und ich sag mal einfachere Bürger. Die ham sicher nicht so viel Ahnung von Chemie und Biologie. Wenn die Regierung da ein paar wochen ordentlichen Aufwand betrieben hat mit Baggern etc dann werden die schon geglaubt haben das alles wieder gut ist.

Ich denk das wir man erst in einigen Jahren sehen wie sich das entwickelt. Ich denk am warscheinlichsten sind da Spätfolgen und vielleicht sogar veränderung der DNS, also ungewollte Mutationen.
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