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Corvus Corax

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1

Donnerstag, 20. Januar 2011, 12:32

Geklonte Mammuts

Hallo!

Es reißt einen zwar nicht vom Hocker, aber da es dieses Thema noch nicht gab, wollte ich es nicht unerwähnt lassen. ;)

http://www.dnews.de/nachrichten/wissensc…n-gewonnen.html
(Der Link ist übrigens nicht fehlerhaft, er läd nur sehr langsam)

Die DNS der Laufvögel Moa und Elefantenvogel wurde aus deren Eierschalen isoliert.
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

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Pain

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2

Donnerstag, 20. Januar 2011, 15:06

Anscheinend wird man schon bald in der Lage sein, ausgestorbene Tiere wieder zu beleben. Vor kurzem hieß es, dass die Japaner das Mammut klonen wollen. Jurassic Park wir kommen!

,,Nein... ich habe nicht die Absicht Spaß aus deinem Grund zum Kampf zu machen. Ich bin im gleichen Boot wie du. Der Grund für Krieg ist egal. Religion, Ideale, Ressourcen, Land, Groll, Liebe oder einfach so... . Egal, wie lächerlich der Grund, er wird zum Grund für Krieg. Die Kriege werden nicht aufhören. Der Grund kann danach kommen... . Der Instinkt fordert Kampf.’’

Pain zu Hidan

Rônin

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3

Donnerstag, 20. Januar 2011, 15:35

Das mit dem Mammut hatte ich auch schon gehört. Hier ein weiterer Bericht dazu.

Zitat

Jurassic Park wir kommen!
Ich hoffe, du meinst das nicht im Sinne der Katastrophenszenarien. ;) Michael Chrichton war ein bekannter Wissenschaftsskeptiker. Diese Spur zieht sich durch all seine Romane, die im Prinzip laienwissenschaftliche Abhandlungen, garniert mit etwas Story und flachen Figuren sind, und die sich dann nach kurzer Zeit zum Schlimmsten wenden, weil der Respekt vor der Natur etc. fehlt. (Unterhaltsam sind sie trotzdem, aber ich ziehe die Verfilmungen wegen des Hauchs an Tiefgang vor).
Dieses Vorhaben hier ist schlicht faszinierend, aber bis auf die Tatsache, dass wir ein paar Wissenslücken schließen können, recht sinnlos. Den größten Vorteil sehe ich darin, dass unser Wissen über Klonen extrem fortgeschritten sein muss, wenn es soweit kommt.
Die Tiere müssten dann aber tatsächlich in Gefangenschaft gehalten werden, da sie in unserer heutiges Ökosystem nicht mehr reinpassen würden. Ich bin gespannt, was daraus wird.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Zeitfenster

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4

Donnerstag, 20. Januar 2011, 21:46

Zitat

Die Tiere müssten dann aber tatsächlich in Gefangenschaft gehalten werden, da sie in unserer heutiges Ökosystem nicht mehr reinpassen würden.
Hätte der Mensch nicht seine Finger im Spiel gehabt, würden die Vögel wohl noch heute existieren. Die Natur selbst hätte sich in den letzten 500 Jahren auf den Inseln wohl nicht so drastisch verändert.
Möglicherweise wäre eine Neuansiedlung in ursprünglich gebliebenen Gebieten möglich.
Der Moa müßte nicht mal mehr seinen einzigen natürlichen Feind, den Haastadler, fürchten. Den hat der Mensch gleich mit um die Ecke gebracht...
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

Andersich

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5

Freitag, 21. Januar 2011, 11:48

Hallo,

ich finde das ganze thema des klonens grauenvoll. Die weltbevölkerung nimmt stetig zu, wozu klonen? Um urzeittiere wieder zum leben zu erwecken? Das finde ich verantwortungslos, gegenüber den tieren und uns. Man kann sich gar nicht vorstellen, was alles pasieren mag, diese tiere passen nicht mehr in unsere gesamtes system, mal davon abgesehen, dass ein geklontes wesen auch genug fehlerquellen beinhalten kann. Die wissenschaftler wissen doch noch nicht einmal genau, wie der mensch tatschlich funktioniert. Die dns ist hochkomliziert und anfällig für viele noxen innerhalb und ausserhalb des menschlichen systems. Wer kann garantieren, dass diese tiere nicht auch noch mutanten ihrer selbst sind, anfällig für krankheiten, da die heutigen erreger ihr immunsystem flachlegen würden. Ich denke, die dns eines wesens passt sich genau den temporären echtzeitumständen an, das ist evolutionär schon immer so gewesen. Also, um nur zu spielen, sollten sie keine urzeitwesen klonen und auch sonst nicht. Das klonen hat nichts mit natürlicher entwicklung zu tun. Wieder beeinflusst der mensch den lauf der natur und wieder wird er ein ungleichgewicht schaffen und mit der seele eines wesens spielt man nicht!
Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...

( A.E. Poe )


Rônin

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6

Freitag, 21. Januar 2011, 14:39

Zitat

Die weltbevölkerung nimmt stetig zu, wozu klonen?
Wir beherrschen das Klonen (wie es hier dargestellt ist) ja noch nichtmal richtig. Keine Sorge, niemand möchte den Planeten mit Mammuts besiedeln. Wir müssen diese Technik erstmal perfektionieren, bevor wir sie beiseite legen. Das ist der menschliche Forscherdrang. Genau wie die Vorstellung, ein lebendes Mammut vor sich zu sehen. Wir können nicht nur ausrotten, sondern haben auch schon vielfach neue Arten geschaffen.
Wenn wir das Klonen dann beherrschen, dann werden wir auch innere Organe und sowas ranzüchten können, und viele aktuell verheerenden Krankheiten einfachst beseitigen.
Übrigens sind auch eineiige Zwillinge Klone. ;)

Zitat

Wer kann garantieren, dass diese tiere nicht auch noch mutanten ihrer selbst sind, anfällig für krankheiten, da die heutigen erreger ihr immunsystem flachlegen würden.
Wie gesagt, es ist ein anderes Ökosystem. Für Sicherheit wird also von vornherein gesorgt sein.

Zitat

Wieder beeinflusst der mensch den lauf der natur und wieder wird er ein ungleichgewicht schaffen und mit der seele eines wesens spielt man nicht!
Nur so als Denkanstoß - jede Handlung eines Menschen ist logischerweise Teil der Natur. Wir haben das Hirn, also nutzen wir es. Mit der Ethik müssen wir den richtigen Mittelwert finden. Zu sagen "wir dürfen nicht mit Stammzellen hantieren, weil das gegen Gottes Wille ist" ist albern, und bremst die Forschung schon seit Jahren. Aber beim Umgang mit hochentwickelten Lebewesen braucht es natürlich ein gewisses Maß. Nach dem Menschen ist der Elefant vermutlich das intelligenteste Lebewesen auf der Erde. Mit Mammuts wird es ähnlich aussehen.
Aber was das Tolle an unserer Welt ist - es gibt für alles Gegenparteien. Wenn diese Experimente durchgeführt werden, werden zig Tierrechtsoranisationen ein Auge darauf haben, mit den grünen Politikern im Rücken.
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Andersich

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7

Freitag, 21. Januar 2011, 16:10

Hallo,

zu den organimplantationen:

Wenn unsere wissenschaftler bis heute noch keine möglichkeit gefunden haben, erbkrankheiten rechtzeitig zu erkennen, daran forschen sie nämlich noch, wäre die wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch das geklonte organ irgendwann mal erkrankt. Erbkrankheiten kommen oft erst nach 10-20 jahren zum vorschein, die ganze zeit schlummerte die krankmachende gensequenz irgendwo im dns-strang.

Keiner weiss, wo, wann, wie und was der auslöser ist. Es gibt so viele faktoren, die als auslöser in frage kommen. Dann sollten sie doch mehr im bereich stammzellen forschen, als neu kranke geklonte teile ranzuzüchten.

Wenn ich von einem ungleichgewicht spreche, dann meine ich ein gleichgewicht das uns mutter natur vorgibt. Die menschen sollten ihr gehirn dazu einsetzen, aus fehlern zu lernen und dazu gehört, dass ein ungleichgewicht seine folgen nach sich zieht und man dann nur noch darauf aus ist zu kompensieren.

Das ist im kleinsten so und trifft auch im gössten zu. Das hat nix mit religiösem geschwafel zu tun, sondern mit naturverständnis.
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res

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8

Freitag, 21. Januar 2011, 16:17

Aber es gibt auch sicher viele Organerkrankungen, die nicht wegen der Gene entstanden sind. Und lieber wäre mir ein genetisch gleiches Organ das vielleicht nur 20 Jahre hält, als von einem Unfallopfer, bei dem ich dann lebenslang starke Medikamente einnehmen muss, damit es nicht abgestoßen wird.
Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
Tötet alle Schmetterlinge!

Andersich

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9

Freitag, 21. Januar 2011, 16:27

Ok, wer kann sich das leisten und wie lange dauert es, dass mein geklontes organ heranwächst??? In deinem fall handelt es sich doch eher um notfall-ops. Andere erkrankte organe, wie eine niere ist meist erbkrank oder entzündet aufgrund autoimmunerkrankungen oder akuter infekte. Eine autoimmunerkrankung ist in seiner ursache kaum behandelbar und ein akut zerstörtes organ,muss gleich ersetzt werden.
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10

Freitag, 21. Januar 2011, 16:53

OK, ich muss zugeben, dass ich davon nur wenig Ahnung habe und werde nun nur noch den lesenden Part übernehmen.
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Rônin

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Freitag, 21. Januar 2011, 16:58

Zitat von »Andersich«

Ok, wer kann sich das leisten und wie lange dauert es, dass mein geklontes organ heranwächst???
Je weiter die Forschung ist, desto schneller und billiger, oder nicht? Jetzt im Moment versucht man sich aber eher an der zuverlässigen Herstellung von Knochen. Brauchbare Organe dauern schon noch ein bisschen.
Die werden dann selbstverständlich keine Erbkrankheiten tragen, da sie aus Stammzellen erschaffen werden. Jetzt aber genug off-Topic.

Weil mich grad jemand per PN auf meine Behauptung bezüglich der Intelligenz von Elefanten angesprochen hat, stelle ich meine Antwort grad auch noch hier rein:
Die englische Wikipedia hat sogar einen ganzen Artikel über die Intelligenz des Elefanten. Klick.. Sein Hirn ist gleich strukturiert wie unseres, und viel größer. Sein Hauptproblem gegenüber uns Menschenaffen ist vermutlich hauptsächlich das Fehlen von Händen und Fingern, sonst hätte er noch enormes ungenutztes Entwicklungspotential nach oben. Lernen kann er viel mehr und viel schneller als z.B. Delfine oder Affen. So intelligent sind die anderen Menschenaffen nämlich auch wieder nicht - Gorillas benutzen ja noch nichtmal Werkzeuge, oder nur sehr beschränkt. Klick. (Was nicht heißen soll, dass diese Tiere kein Potential haben. Wenn sie von Menschen gefördert werden, können einzelne Gorillas ja sogar die Zeichensprache lernen.)
Den Spiegeltest bestehen Elefanten auch. Klick.
Im Bezug auf Ethik ist die Intelligenz eines Tieres natürlich sehr wichtig, und Mammuts sind sehr nah an den heutigen Elefanten dran.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rônin« (21. Januar 2011, 17:03)


Der Beitrag von »Dazee« (Freitag, 21. Januar 2011, 18:12) wurde vom Benutzer »Rônin« gelöscht (Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:33).

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Freitag, 21. Januar 2011, 19:10

Zitat

diese tiere passen nicht mehr in unsere gesamtes system
Ich bitte darum, mir zu erklären, warum Tiere, die vor gerademal 500 Jahren von Menschenhand ausgerottet wurden, nicht mehr in ein Ökosystem passen, daß zumindest teilweise noch in seiner ursprünglichen Form existiert?
Wir sprechen doch nicht über Tiere aus der Urzeit.


Sorry, aber noch kurz zum Elefanten:

Zitat

Sein Hauptproblem gegenüber uns Menschenaffen ist vermutlich hauptsächlich das Fehlen von Händen und Fingern,
Der Elefant profitiert ebenso wie der Mensch davon, daß er die Welt "begreifen" kann.
Nur tut er das mit seinem Rüssel.
Damit kann er greifen, kleinste Unebenheiten ertasten, riechen, etc..
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

Rônin

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14

Freitag, 21. Januar 2011, 19:37

Schon klar, nur kann man mit einem Rüssel keine Werkzeuge bauen. Unsere Finger mit quergestelltem Daumen sind dagegen Präzisionsinstrumente. Wenn ein Elefant sowas hätte, dann könnte er auch viel mehr mit seiner Intelligenz anfangen.
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Der Beitrag von »Dazee« (Freitag, 21. Januar 2011, 20:45) wurde vom Benutzer »Rônin« gelöscht (Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:33).

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