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Tina

Lebendes Mysterium

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76

Mittwoch, 26. März 2014, 14:56

Das Mammut wuerde sich darueber keine Gedanken machen. Tiere denken nicht wie Menschen. Es wuerde die Situation als gegeben hinnehmen und es waere ihm schnurz. Das reale Leben ist nicht so wie Ice Age! ;) Mein Hund macht sich mit Sicherheit auch keine Gedanken warum er bei zwei Menschen lebt und nicht in einem Hunderudel!
Tina

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Corvus Corax (26.03.2014)

Menirules

Bermudadreieck-Umflieger

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77

Mittwoch, 26. März 2014, 16:52

Da fällt mir eine interessante sache aus dem Buch "vergessene Welt" ein (die meisten von euch kennen vermutlich nur den Film.

Es geht um eine Gruppe Raptoren, die sich nicht unter Kontrolle hat. Sie töten sich gegenseitig, kooperieren kaum (anders als im Film!) und sterben früh.
Das wird so erklärt, dass der Ursprung dieser Dinosaurier das Reagenzglas ist.
Die erste generation ist also ohne Muttertiere aufgewachsen und niemand konnte ihnen beibringen, was man als Raptor wissen muss.

Soll heissen, ein geklontes Mammut würde vermutlich nicht wissen, dass es sich die Stoßzähne abschürfen muss, dass es hin und wieder was anderes fressen muss als Gras, dass es seine Kinder beschützen muss usw.

Diese Theorie fine ich sehr interessant. Haben geklonte Tiere Urinstinkte, die ihnen sagen wie sie leben müssen? Hat man Urinstinkte in den Genen? Oder sind urinstinkte nicht eher Überlieferungen hunderter Generationen?
Diesen wichtigen Punkt sollte man beachten, bevor man ausgestorbene Tiere klont.

Tina

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78

Mittwoch, 26. März 2014, 18:25

Das muesste durch Beobachtung von Tieren, die in Gefangenschaft und ohne Artgenossen aufwachsen, eigentlich zu klaeren sein. Genauso muesste es dann bei dem geklonten Mammut laufen.
Tina

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Joker

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79

Mittwoch, 26. März 2014, 19:33

Ja eben, ist ja auch so dass der Mensch im Zoo z.B für die Tiger-Babys eine Mutterrolle spielt, ihnen teilweise grundlegendes bei bringt. Also jedenfalls habe ich mal davon gehört dass es so ist. Allerdings ist es schwierig die Mutterrolle zu spielen, wenn man ebenso wenig Ahnung von dem Tier hat, wie das Tier selbst.
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Nachdenker

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Donnerstag, 27. März 2014, 09:15

Es ist schon seit Jahren beobachtet daß die Tiere die in Gefangenschaft aufgewachsen sind auch noch ihre natürlichen Verhaltensweisen haben. Natürlich gibt es auch den gezähmten Tiger usw, aber im allgemeinen sind die meisten Zootiere noch "wild".

Auch in der Hobbyterraristik kann man das feststellen, vorausgesetzt man hält nicht unbedingt nur sowas wie "handzahme" Bartagamen oder Kornnattern.

Joker

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Donnerstag, 27. März 2014, 16:08

ja klar aber wer bringt ihnen bei dass sie z.B Jagen für ihr Essen? Tiermütter zeigen es ihren Säuglingen ja.
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Davy Jones

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Donnerstag, 27. März 2014, 17:08

Zitat von »Menirules«

Es geht um eine Gruppe Raptoren, die sich nicht unter Kontrolle hat. Sie töten sich gegenseitig, kooperieren kaum (anders als im Film!) und sterben früh.
Das wird so erklärt, dass der Ursprung dieser Dinosaurier das Reagenzglas ist.
Die erste generation ist also ohne Muttertiere aufgewachsen und niemand konnte ihnen beibringen, was man als Raptor wissen muss.
Nana, jetzt verschweigst du aber die Hälfte... :P
Der wesentliche Inhalt dieser Passage im Buch war, dass die Raptoren (als einzige Art der geklonten Tiere aus dem Park) ein solch komplexes Jagd- und Sozialverhalten hatten, dass dieses nicht in den Instinkten veranlagt war, sondern von Erlernt werden musste.

Bei heutigen Elefanten gibts auch solche Verhaltensmuster, die beziehen sich jedoch nicht auf das "was muss gemacht werden", sondern auf das "wie und wo am besten".

Um mal beim Thema Jagd zu bleiben (wie ihn Raptor und Tiger haben, das Mammut aber wohl weniger ;) )
Der Instinkt dazu ist da. Auch beim kuscheligsten handaufgezogenem Tiger. Siehe Siegfried und Roy. Der Tiger wird aber wohl nicht wissen, wie er der Gazelle am besten auflauert und wo die immer saufen geht. Das kommt durchs erlernen, kann sich aber im besten Falle auch selbst beigebracht werden. Der Instinkt "das da sieht schwach aus, ich sollte es fressen!" ist aber schon da, wenn auch unterdrückt...

Und noch ganz kurz zum Elefantenfriedhof:
Man nimmt an die Legenden dazu entstanden, weil alte Elefanten in bewaldeten Gebieten dazu neigen vor ihrem Tod die Herde zu verlassen und tiefer in die Wälder ziehen. So glaubte man irgendwo dort muss der Elefantenfriedhof sein.
Der Rüsselträger hat sich jedoch aus ganz anderen Gründen abgesetzt: Elefanten kriegen 3mal Neue Zähnen, danach ist schicht. Deswegen sterben sie (in der Regel) auch nicht an Altersschwäche, sondern verhungern, weil sie irgendwann halt nichts mehr kauen können. Daher wandert der alte Elefant in (teils sumpfige) Gebiete, wo die Pflanzen saftiger sind und sich besser kauen lassen.

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Joker

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83

Donnerstag, 27. März 2014, 19:48

Und da hätten wir auch das Problem bei geklonten Tieren, sie wüssten nicht wie genau sie ihre Beute abfangen könnten. Beim Mammut wäre dass vielleicht nicht so das Problem aber bei anderen Tieren die keine Mütter besäßen und damit niemanden der die Lebenserfahrung und Jagderfahrung teilen kann.
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84

Freitag, 28. März 2014, 07:41

Zitat

Und da hätten wir auch das Problem bei geklonten Tieren, sie wüssten nicht wie genau sie ihre Beute abfangen könnten


Stimmt pauschal nicht fuer jedes Tier! Chamaeleons bekommen ihre Mutter nie zu sehen und wissen trotzdem wie man jagt! Wie das jetzt bei anderen Tieren ist weiss ich nicht.
Tina

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Joker

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85

Freitag, 28. März 2014, 23:10

Mhm, klar aber Chamaeleons müssen auch nicht viel darüber wissen oder?
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Tina

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86

Samstag, 29. März 2014, 09:10

Na wie man's nimmt! Oder wuerdest Du einfach so drauf kommen, dass Du eine meterlange, klebrige Zunge hast, mit der Du auf Insekten zielen und sie so abschiessen musst? Woher "wissen" sie ueberhaupt, dass sie die irre schnellen Insekten fressen muessen und kauen nicht einfach die unbeweglichen Blaetter, die ueberall um sie herum sind? Du darfst tierische Instinkte nicht unterschaetzen!
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87

Samstag, 29. März 2014, 09:35

Ja klar aber ist es noch Instinkt wenn du weißt dass genau an DIESER einen Wasserquelle das Zebra ist, was dir schmeckt? Nein dies kannst du nicht wissen weil deren Wasserquelle ja auch wechselt. Natürlich sind Jagdinstinkte angeboren, aber über solch ein Wissen kann man nicht von Anfang an verfügen, oder?

MfG Joker
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Samstag, 29. März 2014, 13:49

Es gibt Instinkt und es gibt Erfahrung. Klar jagen aeltere Loewen durch Erfahrung ganz anders als junge Loewen, aber den Grundjagdinstinkt haben sie alle. Katzen, die mit der Flasche aufgezogen wurden und nur Kontakt zu Menschen haben jagen auch Maeuse ohne dass sie das bei anderen Katzen sehen muessen.
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Corvus Corax

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89

Samstag, 29. März 2014, 20:39

Ich gebe dir nur zum Teil recht, Tina.
Eine Katze jagt von klein auf erstmal alles, was schnell umherflitzt. Genau wie ein Hund. Dabei muss es sich nnicht zwangsläufig um eine Maus handeln.
Dies ist der Unterschied zwischen Veranlagung und Prägung. Das Hinterherlaufen steckt Beutegreifern im Blut, WEM sie letztendlich hinterherjagen ist Prägung. Und das macht auch Sinn, denn nicht in jedem Habitat gibt es die gleiche Beute. Eine gewisse Flexibilität muss immer vorhanden sein, darum lernen die Tiere auch erst mit der Zeit, was es in ihrem Revier alles zu jagen gibt.
Wie das Verhältnis von Instinkt und Prägung verteilt ist, ist bei allen Tieren sehr sehr unterschiedlich. Während ein junger Habicht z.B. erstmal instintiv ALLES anjagt und es dann nach den ersten fiesen Hasentritten, bei Kaninchen belässt, kann ein Falke erst einmal gar nichts und muss erst mehrere Wochen lang seine Eltern beobachten um zu verstehen wie und was er jagen kann (Beuteprägung). Dadurch ist er aber auch allgemein anpassungsfähiger, neuen Situationen gegenüber.

Ein Mammut lernt wahrscheinlich ähnlich wie ein junger Elefant, durch genaue Beobachtung seiner Herde (ähnlich dem Falken), daher sollte es kein Problem sein, ihm das Fressen von "heutigem" Futter anzugewöhnen.
Ich mache mir da eher Gedanken um die körperliche Verträglichkeit der "heutigen" Nahrung. Früher wuchsen andere Pflanzen auf die sich die Physiologie der Mammuts durch genetische Seletion ausgerichtet hat. Ich könnte mir vorstellen, dass heutige Pflanzen andere chemische Zusammensetzungen (inkl. Bitterstoffe oder dergleichen) haben und dem Tier evenntuell irgendwelche Enzyme fehlen um eben diese zu verdauen.
Das denkt ihr?

Liebe Grüße, Sina
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

Tina

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90

Sonntag, 30. März 2014, 20:02

Zitat

Ich mache mir da eher gedanken um die örperliche Verträglichkeit der "heutigen" Nahrung. Früher wuchsen andere Pflanzen auf die sich die Physiologie der Mammuts durch genetische Seletion ausgerichtet hat. Ich könnte mir vorstellen, dass heutige Pflanzen andere chemische Zusammensetzungen (inkl. Bitterstoffe oder dergleichen) haben und dem Tier evenntuell irgendwelche Enzyme fehlen um eben diese zu verdauen.



Hm, nee. Die kaemen zurecht.

Zitat

Einige der im sibirischen Permafrost entdeckten Mammutkadaver enthielten noch Mageninhalte, wie z. B. das Schandrin-Mammut oder das Berjosowka-Mammut, letzteres wies sogar noch Nahrungsreste auf der Zunge bzw. im Maul auf. Die Untersuchungen dieser Nahrungsreste bestätigten die anatomischen Hinweise. So überwiegen vor allem Gräser, wie Fuchsschwanzgräser, Gerste, Straußgräser, Salzschwaden und Seggen, darüber hinaus sind Hahnenfuß und Moose nachgewiesen. In geringerem Umfang kamen auch Reste von Weiden- und Lärchenzweigen vor, ebenso wie Teile von Weiden, Erlen und Kiefern.
Tina

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