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Nachdenker

Geisterjäger

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Sonntag, 30. März 2014, 20:39

Die pflanzliche Kost wird sich von der heutigen nicht unterschieden haben, es leben ja auch noch einige Herbivoren die auch früher mit den Mammut gelebt haben. Wisent, Elch, Wildpferd sowie der restliche Teil des heutigen Wild.
Was die Vielfalt an Großsäugern betrifft, hatten wir hier zur Zeit des Mammuts afrikanische Verhältnisse bzg große Herden von Herbivoren und auch dementsprechend Raubtiere, wie Höhlenbär-/Löwe/-Hyäne, Die Säbelzahnkatze Machairodus (richtig geschrieben) es gab soweit ich mal vernommen habe auch hier Leoparden usw.

Joker

Verschwörungstheoretiker

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Montag, 31. März 2014, 15:09

Ja sie leben noch, wahrscheinlich weil sie sich weiter entwickelt haben, oder?
Mit der Schwerkraft verhält es sich wie mit dem Wahnsinn. Manchmal reicht schon ein kleiner Schubser!

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Corvus Corax (31.03.2014)

Menirules

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93

Montag, 31. März 2014, 15:37

Ein Kuschel-Zoo-Tiger mag seine Instinkte haben, aber diese Tiere haben auch in der Regel die Elterntiere um sich. Jedenfalls haben sie auf jeden Fall Eltern, auch wenn diese aus welchem Grund auch immer nach der Geburt weg sind und von menschen aufgezogen werden.
Instinkte sind nunmal da, ein geklonter Mensch hätte auch einen Sexualtrieb und hunger.
Aber sprechen könnten wir nicht. Wir könnten vermutlich gar nicht miteinander kommunizieren. Wenn dann nur sehr rudimentär, weniger als Affen.
Wir würden nicht wissen, dass wir von Fliegenpilzen abkratzen und wir würden auch nicht wissen, dass man nicht 1:1 gegen einen Hund kämpfen sollte.
Wir würden sehr vieles nicht wissen, würden wir geklont und in einem Käfig aufwachsen.

Und so würde es vermutlich auch dem Mammuth gehen. Natürlich könnte man alles so homogen einrichten wie möglich, dass das Mammuth nix fressen kann, das ihm nicht gut tut und dass es nicht mit anderen (gefährlichen) Tieren in Kontakt kommt.
Aber würden diese Mammuths sich fortpflanzen können? Also würden sie wissen, was sie zu tun haben? Und wenn sie es wüssten, könnten sie sich um ihren Nachwuchs kümmern?
Das ist denke ich alles nicht so einfach zu beantworten. Wie war das denn damals mit diesem Klon-Schaf? Dolly oder wie das hieß?

Konquistadore

Geisterjäger

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Montag, 31. März 2014, 15:49

Doch wir könnten kommunizieren. Zeichensprache versteht so ziemlicher jeder, egal aus welchem Ecken der Welt. Wenn du eine Essbewegung machst und dir den Bauch reibst und dabei etwas zu essen hochhälst weiß der:"Jo is mjami, kann man futtern!". An Fliegenpilzen stirbt man zudem nicht, vorher wird dir mal richtig übel und du kotzt, ausser wenn dein Immunsystem schwach ist. Ein Durchschnittsmann kann es mit so ziemlich jedem Hund aufnehmen, aussgenommen natürlich solchen die auf Aufgaben wie Bärenjagd oder auch Menschenjagd spezialisiert sind. Ein Wolf ist leichter in die Flucht zu schlagen wenn er allein ist als ein Mastiff.
Klar würden wir vieles nicht wissen, aber rudimentär würdest du alles können. Du wüsstest bpsw. das Fäkalien nicht essbar sind (das sagt dir allein der Geruch schonmal ebenso wie die Farbe). Zudem würdest du zuerst rote Früchte essen, weil diese Farbe im menschlichen Gehirn für reif, süß und lecker steht. Deshalb essen auch viele Kinder gern Erdbeeren und Himbeeren.

Fortpflanzen kriegen die Tiere auch so hin. Bei deinem ersten Mal hat dir auch keiner gezeigt wies geht, sondern du hast durch probieren und eine ungefähre Vorstellung rausgefunden wie das geht. Diese ungefähre Vorstellung hat man oftmals schon vor der Pubertät, dass geht also schon. Das lange muss ins löchrige kriegt jeder gebacken auch Tiere. Das mit dem Nachwuchs ist eventuell ein Argument, aber bis es geschlechtsreif ist hätte das Mammut wohl genug Erfahrung gesammelt um diese weitergeben zu können.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
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Corvus Corax

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Dienstag, 1. April 2014, 17:44

Zitat von »Nachdenker«

Die pflanzliche Kost wird sich von der heutigen nicht unterschieden
haben, es leben ja auch noch einige Herbivoren die auch früher mit den
Mammut gelebt haben. Wisent, Elch, Wildpferd sowie der restliche Teil
des heutigen Wild.

Ich denke nicht, dass das Aussehen eines Tieres zwangsläufig etwas mit seiner "inneren Entwicklung" zu tun hat. In der Zeit, in der Mammuts lebten, waren wir auch noch nicht in der Lage, Milch zu verdauen. Heute behalten wir die Laktase-Enzyme welche wir als Kind zum Trinken von Muttermilch benötigen auch bis ins Erwachsenenalter um Milch fremder Spezies als weitere Nahrungsquelle nutzen zu können. Es hat sich also viel getan in dieser Zeit. Und an unserem Aussehen hat sich seitdem nicht viel verändert.

Zitat von »Konquistadore«

Ein Wolf ist leichter in die Flucht zu schlagen wenn er allein ist als ein Mastiff.
Diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen. :D
Molosser sind, wie alle anderen Hunde auch, abhängig von Prägung. Sie haben verschiedene körperliche Veranlagungen, die ihnen bei einem Angiff evtl. Vorteile verschaffen können (insbesondere, was das Gewicht und die auf reativ kleinem Raum komprimierte Masse angeht, die ihren Schwerpunkt stabilisiert), dies sagt aber noch rein gar nichts darüber aus, was sich in ihrem Kopf abspielt. Molosser sind - obwohl sie einst als Kriegshunde eingesetzt wurden - doch eher die ruhige Variante Hund. Ich schätze das Wesen kleiner Jagdterrier viel gefährlicher ein, denn diese geben nicht auf, selbst wenn ihnen schon die Eingeweide aus dem Körper hängt.
Das alles ist mit dem Wolf nicht zu vergleichen, denn er ist ein Wildtier. Wäre er von Menschenhand aufgezogen, könnte er ebenso gefährlich werden!
Einen wilden gesunden Wolf wirst du in aller Regel nicht zu Gesicht bekommen, da er bereits abhaut, bevor du auftauchst. Ein Verscheuchen ist nicht nötig. ;)

Ich sehe auf die Beteiligten des Mammutprojektes (was ein Wort :D) folgendes Problem zukommen:
Wenn man das Überleben dieses Tieres sicherstellen möchte (man bedenke die rasche Veränderung von Bakterien- und Virenstämmen!), müsste man es isoliert unter geschützten Bedigungen aufwachsen lassen, ähnlich wie Versuchstiere in SPF-Haltung. Darunter wird allerdings die Psyche und Entwicklung des Tieres enorm leiden und es wird stereotypes Verhalten auftreten. Das Tier wäre dann völlig ungeeignet zur Erforschung des natürlichen Verhaltens von Mammuts.

Gruß, Sina
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

Joker

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96

Dienstag, 1. April 2014, 19:48

Zitat

Ich denke nicht, dass das Aussehen eines Tieres zwangsläufig etwas mit
seiner "inneren Entwicklung" zu tun hat. In der Zeit, in der Mammuts
lebten, waren wir auch noch nicht in der Lage, Milch zu verdauen. Heute
behalten wir die Laktase-Enzyme welche wir als Kind zum Trinken von
Muttermilch benötigen auch bis ins Erwachsenenalter um Milch fremder
Spezies als weitere Nahrungsquelle nutzen zu können. Es hat sich also
viel getan in dieser Zeit. Und an unserem Aussehen hat sich seitdem
nicht viel verändert.
Wie kam es dazu dass wir diese Enzyme behalten haben?

Zitat

Ich sehe auf die Beteiligten des Mammutprojektes (was ein Wort :D) folgendes Problem zukommen:

Wenn man das Überleben dieses Tieres sicherstellen möchte (man bedenke
die rasche Veränderung von Bakterien- und Virenstämmen!), müsste man es
isoliert unter geschützten Bedigungen aufwachsen lassen, ähnlich wie
Versuchstiere in SPF-Haltung. Darunter wird allerdings die Psyche und
Entwicklung des Tieres enorm leiden und es wird stereotypes Verhalten
auftreten. Das Tier wäre dann völlig ungeeignet zur Erforschung des
natürlichen Verhaltens von Mammuts.

Könnte man das Mammut dann nicht einfach impfen? Beziehungsweise wie kann es sonst dagegen Imun werden denn immerhin würden die Bakterien das Mammut töten bevor es sich fortpflanzen kann und man müsste dann immer wieder bei 0 anfangen. Oder kann man die Weiterentwicklung des Imunsystems irgrendwie beschleunigen?
Mit der Schwerkraft verhält es sich wie mit dem Wahnsinn. Manchmal reicht schon ein kleiner Schubser!

Corvus Corax

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97

Dienstag, 1. April 2014, 20:44

Zitat von »Joker«

Wie kam es dazu dass wir diese Enzyme behalten haben?

Man nimmt an, dass in großen Hungerperioden Milch aufgrund ihres hohen Fett- und Proteingehalts vielen Menschen das Leben rettete (vorausgesetzt, sie vertrugen sie einigermaßen) welche sich somit weiterhin fortpflanzten und ihre ungewöhnlich lange vorhandenen Laktase-Enzyme weitervererbten.
Manche nehmen an, dass sie dadurch gesündere Zähne bekamen, und somit attrativer wirkten als andere, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, da Milch zwar viel Calcium und Eisen enthält, dieses vom Körper aber nicht aufgenommen werden kann aufgrund des ebenfalls sehr hohen Proteingehalts. Eher wird dem Körper Eisen und Calcium entzogen. Daran kann es also nicht liegen.

Zitat von »Joker«

Könnte man das Mammut dann nicht einfach impfen? Beziehungsweise wie
kann es sonst dagegen Imun werden denn immerhin würden die Bakterien das
Mammut töten bevor es sich fortpflanzen kann und man müsste dann immer
wieder bei 0 anfangen. Oder kann man die Weiterentwicklung des
Imunsystems irgrendwie beschleunigen?


Ich bin kein Experte was das angeht, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Impfen viele dieser Probleme lösen würde. Ich weiß aber nicht, ob es für alle relevanten Krankheiten, mit denen sich Elefanten infizieren können, Impfstoffe gibt. Ich schätze nicht... =/
Wenn das kleine Mammut Glück hat, darf es noch die Kolostralmilch seiner "Mutter" trinken, diese enthält bereits viele Abwehrstoffe, die Neugeborene für diese Welt wappnen.

Liebe Grüße, Sina
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Joker (02.04.2014)

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Mittwoch, 2. April 2014, 19:37

Zitat

Ich bin kein Experte was das angeht, könnte mir aber durchaus
vorstellen, dass das Impfen viele dieser Probleme lösen würde. Ich weiß
aber nicht, ob es für alle relevanten Krankheiten, mit denen sich
Elefanten infizieren können, Impfstoffe gibt. Ich schätze nicht... =/

Wenn das kleine Mammut Glück hat, darf es noch die Kolostralmilch seiner
"Mutter" trinken, diese enthält bereits viele Abwehrstoffe, die
Neugeborene für diese Welt wappnen.



Liebe Grüße, Sina
Dann frage ich mich ob die selben Probleme auftreten könnten, wie bei Hühnern dass sich ein "Super-Virus" oder wie man es auch nennt bildet?
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Mittwoch, 2. April 2014, 22:15

Auch eine interessante Frage wäre die ob eine Elefanten Dame als unfreiwillige Leihmutter auch ein Mammut als Kind anerkennen würde, oder ob sie es verstoßen würde. Wäre das der Fall müsste es von Hand und mit Flasche aufgezogen werden. Zweites Problem Bisher sterben Klone recht zeitig. Daher sollte man auch die Frage der Überlebens Fähigkeit stellen. Und drittens Der Schritt vom Klonen eines Mammuts hin zum Menschen klonen dürfte bemerkenswert kurz werden. Die Hemmschwelle dürfte kleiner werden. Am Ende klonen sie noch den Ötzi ^^ , wobei ich ehrlich zugebe das mich das sehr neugierig macht das ganze. Wie würde sich so ein Mensch verhalten?
Verlass dich nicht auf die Meinung anderer und suche keinen übermäßigen Ruhm Sieh besser genau hin und bilde dir dein eigenes Urteil

Timor Domini principium sapientiae.

Joker

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Mittwoch, 2. April 2014, 22:35

Interessante Frage wobei ich zugeben muss dass die Hemmschwelle viel größer ist als man vermutet. Immerhin ist der Mensch Intelligent und besitzt ein Einschätzungsvermögen. Einen Mensch zu klonen ist etwas komplizierteres als man denkt. Es ist nicht nur ethisch unkorrekt sondern er würde natürlich einige Fragen stellen wie z.B warum ausgerechnet er ein Klon ist. Ob er dann überhaupt noch individuell sein könnte. Ob er nicht sogar schon eine bestimmte Zukunft hat (wie z.B im Alter von 56 Jahren Krebs erleiden)

Zitat

Zweites Problem Bisher sterben Klone recht zeitig. Daher sollte man auch die Frage der Überlebens Fähigkeit stellen.
Haben wir ja bereits besprochen, das Mammut würde allein schon an den heutigen Bakterien krepieren. Es sei denn man findet eine Lösung dafür.
Mit der Schwerkraft verhält es sich wie mit dem Wahnsinn. Manchmal reicht schon ein kleiner Schubser!

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101

Mittwoch, 2. April 2014, 22:49

Zitat

Einen Mensch zu klonen ist etwas komplizierteres als man denkt


Nö nicht mehr.

http://www.welt.de/gesundheit/article116…ches-Leben.html

Selbst Erbkrankheiten können vor der Geburt entfernt werden.

Zitat

Immerhin ist der Mensch Intelligent und besitzt ein Einschätzungsvermögen


Einspruch! Es gibt durchaus auch Wissenschaftler die sich aus ethischen Fragen rein gar nix machen. Die machen das aus Neugierde und manche gehen auch über Leichen sozusagen.
Verlass dich nicht auf die Meinung anderer und suche keinen übermäßigen Ruhm Sieh besser genau hin und bilde dir dein eigenes Urteil

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102

Donnerstag, 3. April 2014, 07:58

Zitat

Auch eine interessante Frage wäre die ob eine Elefanten Dame als unfreiwillige Leihmutter auch ein Mammut als Kind anerkennen würde, oder ob sie es verstoßen würde.


Es gibt Katzen, die Entenkueken adoptieren. Wenn die Elefantenmutter das Mammut ablehnt, dann sicher nicht, weil es ein Mammut ist. Dann haette sie auch ein Elefantenkalb abgelehnt.

Zitat

Wie würde sich so ein Mensch verhalten?


Das kaeme ganz auf seine Erziehung an.
Tina

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103

Donnerstag, 3. April 2014, 20:43

Zitat



Nö nicht mehr.



http://www.welt.de/gesundheit/article116…ches-Leben.html



Selbst Erbkrankheiten können vor der Geburt entfernt werden.
Ich meinte damit von der Ethik her. Klonen ist vielleicht nicht mehr schwierig, aber die Frage wie die Menschen auf 100 Klone oder mehr reagieren würden, schon.

Zitat

Einspruch! Es gibt durchaus auch Wissenschaftler die sich aus ethischen
Fragen rein gar nix machen. Die machen das aus Neugierde und manche
gehen auch über Leichen sozusagen.
Vereinzelt. Aber wie würde dass die breite Masse sehen? Wie würde es aussehen wenn man 100 vielleicht sogar 10000 mal den selben Menschen klonen würde?
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Corvus Corax

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104

Donnerstag, 3. April 2014, 22:09

Zitat von »Joker«

Vereinzelt. Aber wie würde dass die breite Masse sehen? Wie würde es
aussehen wenn man 100 vielleicht sogar 10000 mal den selben Menschen
klonen würde

Den gleichen, nicht den selben. ;)
In der Pflanzenzucht ist klonen völlig normal. Ich klone regelmäßig meine fleischfressenden Pflanzen per Steclingsvermehrung. Die Jungpflanzen sind genetisch gesehen exakt die gleichen, wie die Mutterpflanze und dennoch sehen sie alle anders aus. Ich nehme an, völlige Gleichheit ist in der Natur nicht vorgesehen. Chaostheorie?

Die Zucht von Elefanten in meschlicher Obhut gestaltet sich immer noch schwierig, gerade wenn die Mütter erstgebährend sind! In den ersten Minuten nach der Geburt sind diese verwirrt, wissen nicht was passiert ist und versuchen oft ihr Junges zu töten. In der Natur halten die anderen Familienmitglieder die Mutter davon ab. In der Zootierhatung wird die Mutter dagegen isoliert und festgebunden, was zwar im ersten Moment das Leben des Jungtieres rettet, jedoch auf lange Sicht ein tiefsitzendes Trauma bei der Mutter auslösen kann.
Ideal wäre es natürlich für diese enorm wichtige Geburt ein Umfeld wählen, das den natürlichen Struturen am nächsten kommt und gleichzeitig kontrollierbar bleibt. Eventuell in einer stabilen Elefantenherde in Hands-off-Haltung jedoch mit Möglichkeit zum schnellen Eingreifen, wenn dem Jungtier etwas passiert oder sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Die könnte durch veersenkte Schiebegitter geschehen.

Ob ein Elefant ein Mammut aufzieht? Ich denke schon. Elefanten sind sehr sanftmütig und sensibel. Adoptieren auch oft die Kinder anderer Herdenmitglieder. Solange der Gruppengeruch vorhanden ist, ist alles in Ordnung. =)

Liebe Grüße,
Sina
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Freitag, 4. April 2014, 18:51

Kannst du mir die Chaostheorie mal erläutern? :D

Zitat



Die Zucht von Elefanten in meschlicher Obhut gestaltet sich immer noch
schwierig, gerade wenn die Mütter erstgebährend sind! In den ersten
Minuten nach der Geburt sind diese verwirrt, wissen nicht was passiert
ist und versuchen oft ihr Junges zu töten. In der Natur halten die
anderen Familienmitglieder die Mutter davon ab. In der Zootierhatung
wird die Mutter dagegen isoliert und festgebunden, was zwar im ersten
Moment das Leben des Jungtieres rettet, jedoch auf lange Sicht ein
tiefsitzendes Trauma bei der Mutter auslösen kann.
Was willst du damit sagen? Meinst du damit dass Mammuts eventuell genaus reagieren würden und dann ihr Junges töten?

MfG Joker
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