Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: :: Paraportal.org :: Das Forum für Grenzwissenschaften. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

SoulWind

Ehrenmitglied

  • »SoulWind« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 541

Registrierungsdatum: 23. Februar 2004

Danksagungen: 2

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 11. Februar 2005, 07:21

Haben wir Gott als Alien verkleidet?

Der Mensch lebte und lebt in einer Welt, in der er nicht alles erklären kann. Selbst heute gibt es noch sehr viele Fragen die der Mensch nicht beantworten kann, und vermutlich wird es auch immer, aber zumindest sehr lange so bleiben.

Trotzdem steckt aber scheinbar irgendwas in uns, was den Drang hat für alles eine Erklärung haben zu wollen. Wäre dem nicht so, hätten wir uns vermutlich sehr viel langsamer entwickelt.

Aber wie gehen wir mit Dingen um, für die wir (noch) keine Erklärung haben?
Die Geschichte zeigt uns hier ein gutes Beispiel: Früher wurden viele Phänomene einem "Gott" oder "Göttern" zugeschrieben, übermächtigen oder allmächtigen Wesen die die Welt des Menschen steuern oder in sie von Zeit zu Zeit eingreifen.
Ist eine Ernte gut oder schlecht ausgefallen, steckte meisst ein Gott dahinter.
Hatte jemand eine unerklärliche Krankheit, war es auch oftmals ein Gott (oder ein Teufel, Dämon etc) der dahintersteckte.
Sind Dinge vom Himmel gefallen (z.B. Meteroiten), so war es ebenfalls ein Gott oder Teufel der als Erklärung herhalten musste.
Je aussergewöhnlicher und unerklärlicher etwas war, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen es über einen Gott erklärten.

Doch plötzlich wurden entscheidende Entdeckungen gemacht: Die Erde war nicht der Mittelpunkt der Welt, sondern die Sonne! Und so sollte es auch nicht lange bleiben. Die Sonne ist auch nicht der Mittelpunkt!
Unsere Heimat transformierte vom Mittelpunkt der Welt in einen kleinen, scheinbar unbedeutenden Planeten am Rande einer unvorstellbar grossen Galaxie mit einem Universum von unvorstellbarer Grösse und der Möglichkeit weit mehr als nur auf unseren Planeten Leben hervorgebracht zu haben.
Aber damit nicht genug: Zusätzlich entdeckte man, dass vieles was vorher von einem Gott gesteuert schien, scheinbar doch nur physkalischen Gesetzten zu folgen scheint.

Was machen wir nun mit unerklärlichen Sachen? Wir haben immer noch diesen Drang in uns, alles erklären zu wollen. Ausserdem fühlen wir uns unsicher: in dem neuentdeckten Weltbild sind wir kosmischen Gefahren ausgesetzt, und in diesem gigantischen Universum würde es nichtmal auffallen wenn wir nichtmehr sind.
Und was bedeuten all diese Entdeckungen? Gibt es doch keinen Gott? Ist er einfach nur anders als wir ihn uns bisher vorgestellt haben?
Wenn uns kein Gott erschaffen hat, was denn? Der Zufall? Kann dieser Zufall auch woanders im Universum stattgefunden haben?
Und wenn es doch einen Gott gibt, und dieser das Universum so schuf wie wir es jetzt kennen, warum? Damit er woanders auch Leben erschaffen kann?

Der Effekt ist tatsächlich der, dass immer weniger Leute an Gott glauben, oder zumindest auf eine andere Art, die ihn nichtmehr für alle unerklärlichen Phänomene verantwortlich macht. Im Gegenzug halten aber immer mehr Leute es für möglich, dass es ausserirdisches Leben gibt, sogar dass diese uns vielleicht besuchen oder besucht haben.

Wenn heutzutage ein unerklärliches Phänomen auftritt, dann sind für die heutigen Menschen häufiger ausserirdische dafür verantwortlich als Gott. Eine eigentlich sehr interessante Entwicklung in Einklang mit der Änderung des Weltbildes.

Die meissten Menschen die an den Besuch von Ausserirdischen glauben, halten diese für friedlich, uns geistig und technisch weit überlegen, uns gegenüber sogar wohlbesohnen oder wohlwollend. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass viele diese Ausserirdischen als eine Art Erlöser der Menschheit ansehen, oft aber auch als eine Art Beobachter der uns Babysitted und auf uns achtet.
Kurzum: Den Ausserirdischen werden die Funktionen zugeschrieben, die "damals" Gott zugeschrieben waren.

Was passiert hier? Tatsächlich ist es auch so, dass viele Menschen psychologisch so etwas brauchen. (Um den Rahmen nicht zu sprengen, lasse ich es hier erstmal bei dem Satz ohne ihn zu vertiefen, auch wenn es ohne Begründung gewagt aussieht)

Die Wandlung unseres Weltbildes hat erst vor kurzem begonnen, und die Auswirkungen werden uns erst nach und nach bewusst.
Aber was passiert dadurch in unseren Köpfen?
Wird Gott in unseren Köpfen "sterben", aber der Glaube an Ausserirdische die uns besuchen seine Rolle übernehmen?

Tina

Lebendes Mysterium

    Deutschland

Beiträge: 4 687

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2004

Wohnort: Mainz

Danksagungen: 824

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 11. Februar 2005, 08:40

Interessante Theorie und durchaus denkbar. Der Wandel wuerde sich natuerlich zuerst in Industrienationen vollziehen. Die Entfuehrungen durch Kobolde und Feen, die im Mittelalter ueblich waren, haben sich ja auch in Entfuehrungen durch Ausserirdische verwandelt.
Tina

Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!

Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

Beiträge: 1 760

Registrierungsdatum: 8. August 2004

Wohnort: Bensersil

Danksagungen: 3

  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 13. Februar 2005, 00:35

HI

Nun ich finde das Thema recht interessant und gehe nun mal von mir selbst aus was ich hier schreibe.
Also Gott: Ja ich glaube an Gott aber ich frage mich oft was er ist und darstellt. Also der Drang mehr danach zu forschen besteht noch heute bei mir. Nur nicht mehr so intensiv wie es vor ein paar Jahren war. Damals hatte ich ein Erlebnis was ich auf Gott bezog. Ohne zu wissen was Gott ist. Und ich forschte. Dieser Drang nicht aus meinem Kopf wollte.
Noch heute ab und zu denke war das Gott? Aber ich bin eher etwas von der These abgekommen denn viele Sachen sind eben nicht erklärbar.
Zu Soulwind´s Frage wie man damit umgeht was nicht erklärbar ist:
Hm ich weis nicht so genau wie ich das beschreiben soll.
Mal verdränge ich das erlebte also denke kaum mehr daran aber dann kommen Phasen, wo es in mir nagt und routiert.Ich habe Bücher gelesen etc..aber kam auf keinen Nenner.
Und immer wieder die Fragen kommen, wo ich keinerlei Erklärung finden kann und werde.
Also ich konnte nicht den geringsten Vergleich finden was dort geschrieben wurde was ich erlebt hatte damals*Darüber aber nicht sprechen will,habe das nur mit einer Person meines Vertrauens besprochen*
Naja wie gehe ich mit unerklärbarem um?
Mag blöd klingen aber ich werde, wenn es mich wieder ziemlich überkommt was zum Glück lange der Fall nicht war darüber sprechen.
Achja was Gott für mich bedeutet? Hm.. irgendetwas wunderschönes. Nur weis ich eben nicht was!

Hm das war mal mein Statement dazu und wenn ich nun auch das Thema verhauen habe...
Darf Soulwind mir auch ne 6 geben :oops:

^i^
Mehr als die Vergangenheit interessiert
mich die Zukunft,

denn in ihr gedenke ich zu leben.

*~'°*Albert Einstein*~'°*

Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel*
:roll:

Martouf

Spukhausbewohner

Beiträge: 256

Registrierungsdatum: 6. Januar 2005

Wohnort: NRW

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

4

Sonntag, 13. Februar 2005, 11:55

In der vergangenen Zeit (im archäologischen Sinne; Tausende von Jahren) haben wir Menschen - so lautet die gegenwärtige Theorie -, sofern wir von Aliens besucht worden waren, jene Besucher als Götter angesehen. Die damaligen Völker verstanden beispielsweise nur, woher diese Außerirdischen kamen, aber nicht, wie sie von dort kamen - so wird aus dem hypothetischen Fakt, dass einige "Aliens" mit einem Raumschiff die Erde besucht haben, die Legende einiger Götter, die vom Himmel kamen.
Diese Legenden wurden dann aufgeschrieben und von den Archäologen der heutigen Zeit teilweise gefunden, Tausende und Abertausende von Jahren später.

Heutzutage können wir, die wir in einer sogenannten "Wissensgesellschaft" leben, Über diese Gottes-Berichte nur müde lächeln. Wir finden sie interessant, archäologisch wertvoll, interpretieren sie als Aufzeichnung der aus unserer Perspektive relativ "dummen" Urahnen. Aber wir würden niemals glauben, was da steht: Wir würden niemals glauben, dass wirklich Götter vom Himmel kamen.
Wir verstecken uns zunehmend hinter den von uns erwiesenen "Fakten" und hinter unserem "Wissen". Wir denken, wir wären schlauer als jene Völker, die vor langer Zeit gelebt haben, und betrachten unsere Sichtweise als die einzig Richtige. Und die Masse der Bevölkerung zieht mit, denn sie denkt: "Wenn es anders wäre, hätten die Wissenschaftler es doch bereits herausgefunden!".
Das Problem ist einfach, dass wir den Spieß mittlerweile umgedreht haben. Das Wissen, das unseren Vorfahren fehlte, haben wir heute teilweise erlangt. Deshalb wird die Möglichkeit der Existenz von Außerirdischen zunehmend als wahrscheinlicher angesehen als die Existenz eines Gottes / einiger Götter. Es passt so wunderschön in unser heutiges Denkschema... .

Haben wir Gott als Alien verkleidet? - in meinen Augen: Ja. Zumindest die Meisten.
Wozu ich noch sagen möchte, dass ich persönlich nicht an Gott glaube, jedoch die Existenz von Außerirdischen nicht ausschließe. Bin ich ein Mitläufer der Gesellschaft?

-- Martouf
Alles Wissen, das wir haben können, ist vorläufig. (viator, Esoterikforum.at)

Tina

Lebendes Mysterium

    Deutschland

Beiträge: 4 687

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2004

Wohnort: Mainz

Danksagungen: 824

  • Private Nachricht senden

5

Sonntag, 13. Februar 2005, 12:05

Nach Deiner Erklaerung muesste der Thread doch genau andersherum heissen: Haben wir Aliens als Gott verkleidet!
Tina

Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!

Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

Martouf

Spukhausbewohner

Beiträge: 256

Registrierungsdatum: 6. Januar 2005

Wohnort: NRW

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

6

Sonntag, 13. Februar 2005, 14:02

Nee, so war das nicht gemeint :wink:
Ich hab damit nur versucht zu erklären, dass sich die Sichtweise der Menschen im Laufe der Jahrtausende genau umgedreht hat: Früher waren Aliens = Götter, heute denken wir immer mehr: Götter = Aliens!
Aber dabei wissen wir doch gar nicht, ob es die beiden genannten Gruppen überhaupt gibt. Wir denken, unsere heutigen Standpunkte seien richtig und hüllen uns in die Unwahrheiten unserer tollen "Wissensgesellschaft" ein.
Dabei ist das doch gar keine Wissensgesellschaft, eher eine Faktengesellschaft...was man nicht beweisen kann, existiert scheinbar nicht. Oder anders ausgedrückt: Versuch mal, mit deinen Eltern/Verwandten/Freunden über Aliens/Astralreisen/... zu diskutieren. Du hast meinen tiefsten Respekt, wenn sie dir glauben :mrgreen:

Ich hoffe, jetzt ist klarer geworden, was ich meinte.

-- Martouf
Alles Wissen, das wir haben können, ist vorläufig. (viator, Esoterikforum.at)

SoulWind

Ehrenmitglied

  • »SoulWind« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 541

Registrierungsdatum: 23. Februar 2004

Danksagungen: 2

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 14. Februar 2005, 19:10

In einem anderen Forum hat mal ein User namens "Fionn" dazu einen interessanten Beitrag gepostet, den ich hier mit seiner Erlaubnis hinkopieren darf:

------------------------------------------------

Interessant dabei ist, dass der vielbeschworene "Atheismus" der materialistischen Philosophie (Feuerbach, Marx) sich nicht lange halten konnte, nachdem die nonmetaphysischen Gesellschaftstheorien alias Ideologien nicht gezündet haben.
Das es nun Ausserirdische sind, zeigt das wissenschaftsGLÄUBIGE Weltbild unserer heutigen Weltgesellschaft; Aliens sind meist wissenschaftlich überlegen und der Hang zu Friedfertigkeit und unendlichem Wissen, beides wie oben schon genannt Ex-Attribute Gottes, kommen eher begründet durch den Fortschritt daher.
Ich sehe diese Phänomenologie, mal unabhäging von der ganzen UFOlogie (auch eine Ideologie, jaja :D), als ein Zeichen für den Hunger nach Metaphysik nach Kants Vernunftkritik: da man kein Wesen mehr unsichtbar im Sinne von immanent, also göttlich definieren kann, werden wissenschaftliche Erkenntnisse (wie in jedem anderen Zeitalter auch) ebenfalls mythologisiert. Hier greifen Aliens dann da ein, wo früher Gott eingegriffen hat. Wie so oft in der Geschichte lassen sich diese Tendenzen der "neoreligiösen Wissenschaftsbewegung" zuerst anhand der Literatur belegen; man sehe sich nur die Genres Science Fiction udn Cyberpunk und stellvertretende Autoren an, die bereits vor mehr als 30 Jahren aufbauend auf der Fantastik des 19. Jahrhunderts eine neue zukunftsorientierte (und damit auch ausser-irdisch orientierte; es war schliesslich die Zeit der ersten Mondlandung, also "the conquering of space") Kunst schufen.

Ich persönlich halte das ganze für ein typisches Zeichen des Übergangs von Moderne in Postmoderne; was vorher radikal war, wird heute kritisch, was vorher mittelbar genannt wurde, ist heute ideologisch - die postmoderne Zivilisation relativiert alles um es der Mode unterzuordnen...
Umso erstaunlicher, dass sich dieser Trend des "Alienglaubens" solange halten konnte...

[aus meinem Aufsatz über postmoderne Phänomenologie]


Fionn

U-Lee

Bermudadreieck-Umflieger

Beiträge: 120

Registrierungsdatum: 24. Oktober 2005

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 23. November 2005, 20:14

Re: Haben wir Gott als Alien verkleidet?

Zitat von »"SoulWind"«

Früher wurden viele Phänomene einem "Gott" oder "Göttern" zugeschrieben, übermächtigen oder allmächtigen Wesen die die Welt des Menschen steuern oder in sie von Zeit zu Zeit eingreifen.
Ist eine Ernte gut oder schlecht ausgefallen, steckte meisst ein Gott dahinter.
Hatte jemand eine unerklärliche Krankheit, war es auch oftmals ein Gott (oder ein Teufel, Dämon etc) der dahintersteckte.
Sind Dinge vom Himmel gefallen (z.B. Meteroiten), so war es ebenfalls ein Gott oder Teufel der als Erklärung herhalten musste.
Je aussergewöhnlicher und unerklärlicher etwas war, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen es über einen Gott erklärten.

Darum: Nicht "Gott hat die Menschen erschaffen", sondern "Menschen haben Gott erschaffen".
Ich mache es mir zwar leicht, einfach so einen alten Spruch zu zitieren. Der Spruch trifft meiner Meinung nach jedoch zumindest auf den Gott wie er heute in der Bibel oder anderen Schriften erwähnt wird (auch übertragbar auf vergangene und/oder polytheistische Religionen) zu.
Entweder "Gott" kam wirklich eines Tages oder im Lauf der Jahrtausende sogar mehrmals als Auserirdischer auf die Erde um Leben anzusiedeln und/oder dieses zu kultivieren.
Oder "Gott" ist dieses Phänomen, das in sonnenbestrahltem Salzwasser plötzlich wie aus dem Nichts ein Lebewesen entstehen lässt. Jenes Phenomen das auch dafür verantwortlich ist, dass ein lebloser Kern plötzlich Wurzeln schlägt und daraus ein gigantischer Baum entsteht.
Wieso einfach, wenn es auch umständlich geht?

wasserträger

Traumwanderer

Beiträge: 426

Registrierungsdatum: 8. August 2004

Wohnort: zürich

Danksagungen: 2

  • Private Nachricht senden

9

Samstag, 26. November 2005, 22:38

Re: Haben wir Gott als Alien verkleidet?

Zitat von »"SoulWind"«


Die Wandlung unseres Weltbildes hat erst vor kurzem begonnen, und die Auswirkungen werden uns erst nach und nach bewusst.
Aber was passiert dadurch in unseren Köpfen?
Wird Gott in unseren Köpfen "sterben", aber der Glaube an Ausserirdische die uns besuchen seine Rolle übernehmen?


Immer wieder stelle ich eingebildeter Grufti fest, dass gewisse Themen auch von sonst gut schreibenden Leuten gefliessentlich ausgeklammert werden. Neinein, das ist keine Kritik.
Kennen wir alle (Christen) das Erste der Zehn Gebote?
Du sollst nicht Töten ist es NICHT.
Kein Wunder - hat ER doch selbst kräftig abgeschlachtet. Etwa 70 (Siebzig) Völker und Völkergruppen, las ich in etwas Wissenschaftlichem.
:shock:
Was sagt der moderne (haha modern) Spiritismus über dieses Thema?
Sinngemäss: je mehr Menschen an ein bestimmtes Jenseits glauben, desto mehr stabilisiert sich dieses bestimmte Jenseits. Und - je mehr Gläubige an eine bestimmte Person glauben...

Seid fruchtbar und vermehred euch!

Wenn also dieser HERR mit Dönnergetöse, Feuer und Rauch herniederfährt, heisst das nicht zwingend dass es ein ET war.
Atlanter? Ameri... sorry. Die Venus (der Planet) hat hat als Ursprung von materiellen ET's definitiv ausgedient. Kein Problem. Wir wissen ja immer mehr über die Börse - äh - die Menschen. Da wird uns schon noch was einfallen. Was Vernünftiges natürlich.

Und was machen wir mit der Konkurrenz?
Mit den sanften Buddhas, Ramas, Krishnas? Sind sie nicht wunderschön?
Schaut euch mal Krishnas Frau an! Das ist keine Zynik. Es ist ganz einfach schööön. Ok, die haben auch geschlachtet.

Und nun?
Gibt es einen Gott?
Wie soll ICH das wissen? Bin doch nur ein Musikant...
Gut, da bin ich sicher: Musik ist etwas Göttliches.

Ohm! (der Wiederstand)

Rainer59
manchmal bin ich klug genug,
zu erkennen Selbstbetrug.

Zirron

Bermudadreieck-Umflieger

Beiträge: 118

Registrierungsdatum: 28. September 2005

Wohnort: hoher Norden

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 3. Dezember 2005, 19:13

Zu diesem Thema möchte ich folgenden Gedanken in den Raum stellen.

Der menschliche Geist verfügt über ein Potenzial das fast unermesslich zu sein scheint.

Es gibt so etwas wie eine Wissensblase oder Morphogenetisches Feld gennant. Alle Informationen der Menschheit sind in ihm enthalten, alle.
Und jeder hat mehr oder weniger Zugang zu diesem Feld.

So ist es nicht verwunderlich das Dichter, Denker, Schriftsteller etc. Dinge beschrieben und geschrieben haben die Jahrhunderte oder Jahrzehnte später Wirklichkeit bzw. Realität waren. Bewusst zähle ich diese Gruppen auf, da von "einfachen Leuten" umgangssprache, keine Aufzeichnungen vorliegen.

Was heute Since Fiction ist, ist möglicherweise in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten Realität. Was heißt möglicherweise, bestimmt sogar.
Die erforschung der Atomkraft wird der Raumfahrt neue Möglichkeiten bringen.

Und es ist nicht auszuschließen das wir dann in der Lage sind andere Planeten zu besuchen und zu erforschen. Und was wäre besser als genmanipulierte Lebewesen dort auszusetzen oder gefangende bzw. Menschen die sich dann anders entwickeln. Das könnte man beliebig weiter spinnen.............. dies dauert Jahrhunderte oder Jahrtausende von Jahren das ist klar. So wie andere Kuturen auch lange das Weltbild bestimmt haben.

Die Geister die ich rief, die Aliens die ich schuff.

Wir sind die Geister, wir sind die Aliens, wir sind Gott????????????????????
mögen unsere Herzen, sehen was unseren Augen verschlossen bleibt

Martouf

Spukhausbewohner

Beiträge: 256

Registrierungsdatum: 6. Januar 2005

Wohnort: NRW

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

11

Sonntag, 4. Dezember 2005, 01:52

Interessante Theorie, das mit der "Wissensblase" ist mir in diverser AKE-Literatur schon öfter begegnet und wird dort oft mit "M-Feld" bezeichnet - ich hätte nie gedacht, dass das für "Morphogenetisches Feld" stehen könnte; aber wie dem auch sei, dieses Feld scheint sich außerhalb von Raum und Zeit zu befinden, so dass wir tatsächlich unsere eigenen biologischen Körper, so, wie sie vielleicht in Zehntausend Jahren aussehen, heute als "Aliens" wahrnehmen können. Oder unsere Spezies in Hunderttausend Jahren gar keine Körper mehr besitzt und wir auch diesen Zustand wahrnehmen konnten, als "Gott".

-- Martouf
Alles Wissen, das wir haben können, ist vorläufig. (viator, Esoterikforum.at)

Zirron

Bermudadreieck-Umflieger

Beiträge: 118

Registrierungsdatum: 28. September 2005

Wohnort: hoher Norden

  • Private Nachricht senden

12

Sonntag, 4. Dezember 2005, 12:16

Das interessante daran ist, das nicht nur "menschliches" Wissen dort gespeichert liegt, sondern auch alles Wissen der Tiere.

So hat man auf einer Insel einen Affenstamm beobachtet, der über Generationen gelernt hatte Kokosnüsse zu öffnen. Auf einer Insel 500 Meilen entfernt pfanzten Menschen Palmen.
Die Affen dort haben sofort nach Reifung der Kokosnüsse, diese auf gleiche Art geöffnet wie ihre Artverwandten 500 Meilen entfernt. Muss mal sehen ob ich den Bericht noch finde. Poste ihn dann oder setzt einen Link.

Was noch Interessant ist, ist das alle neuen Varianten des Wissens die neu entstehen -besondere Ehrfahrungen, Erlebnisse etc. -auch in dies Feld eingehen und es bereichern sofern noch nicht vorhanden.
mögen unsere Herzen, sehen was unseren Augen verschlossen bleibt

Martouf

Spukhausbewohner

Beiträge: 256

Registrierungsdatum: 6. Januar 2005

Wohnort: NRW

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

13

Sonntag, 4. Dezember 2005, 13:20

Zitat von »"Zirron"«

Das interessante daran ist, das nicht nur "menschliches" Wissen dort gespeichert liegt, sondern auch alles Wissen der Tiere.


Selbstverständlich, denn da gibt es anscheinend gar keinen Unterschied; es handelt sich um dieselben Bewusstseine, nur in den Körpern unterschiedlicher Spezies!

Übrigens eine sehr interessante Beobachtung hinsichtlich der Affen; vielleicht kommt man damit der Theorie des M-Feldes in der Praxis ein wenig näher?

-- Martouf
Alles Wissen, das wir haben können, ist vorläufig. (viator, Esoterikforum.at)

Zirron

Bermudadreieck-Umflieger

Beiträge: 118

Registrierungsdatum: 28. September 2005

Wohnort: hoher Norden

  • Private Nachricht senden

14

Sonntag, 4. Dezember 2005, 13:39

Zu diesem Thema ein netter Bericht
Eines dieser Beweismittel war die Arbeit des Forschers William McDougall von der Harvard Universität, der in den 1920er Jahren die Fähigkeit von Ratten untersucht hatte, aus Labyrinthen herauszufinden. Er hatte herausgefunden, dass die Nachkommen von Ratten, die das Labyrinth kannten, schneller hindurch fanden; zuerst brauchten die Ratten 165 Fehlversuche, bevor sie jedes Mal ohne Fehler durch das Labyrinth fanden, aber nach einigen Generationen waren es nur noch 20 Fehlversuche. McDougall glaubte, dass der Grund dafür in einer Art von Lamarckschem Evolutionsprozess lag. Sheldrake hingegen sah darin den Beweis für die Existenz eines morphogenetischen Feldes. Die Ratten, welche das Labyrinth zuerst durchliefen, schufen nach seiner Ansicht ein Lernmuster innerhalb eines "Rattenfeldes", auf das die Nachkommen dieser Ratten zurückgreifen konnten. Mehrere Beispiele für diese Art "universellen Lernens" wurden angeboten.

Das andere Beweismittel kam aus der Chemie, in der sich ein anderes noch ungeklärtes "Lernverhalten" bei der Züchtung von Kristallen abspielte. Wenn eine neue chemische Verbindung erstmals hergestellt wird, geht der Kristallisationsprozess langsam vonstatten; wenn andere Forscher das Experiment wiederholen, stellen sie fest, dass der Prozess schneller abläuft. Chemiker schreiben dies der gestiegenen Qualität späterer Experimente zu; die Fehler der früheren Versuche waren schon dokumentiert und wurden nicht erneut begangen. Sheldrake hingegen glaubte, dass dies ein weiteres Beispiel für ein morphogenetisches Feld sei; die Kristalle, die bei den ersten Versuchen gezüchtet worden waren, hätten ein Feld erschaffen, auf das die Kristalle der später durchgeführten Experimente zurückgegriffen hätten.

Seit damals wurden eine Reihe von anderen Beispielen hinzugefügt; sowohl das Verhalten von Affen in Japan beim Putzen ihrer Nahrung als auch die Fähigkeit von europäischen Vögeln, zu lernen, wie man Milchflaschen öffnet, wurden als Beispiele einer "nichtlokalen" Kraft bei Verhalten und Lernfähigkeit angeboten.

Quelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Morphische_Felder
mögen unsere Herzen, sehen was unseren Augen verschlossen bleibt

Jabba

Verschwörungstheoretiker

Beiträge: 63

Registrierungsdatum: 28. Januar 2007

  • Private Nachricht senden

15

Montag, 29. Januar 2007, 17:31

mal eine frage??? ihr redet alle von aliens....aber warum erscheint euch ein allmächtiger Gott so unlogisch?....die pysikalischen gesetze??? der drang vielleicht neue "götter" zu finden??...ihr sucht alle nach alines....und ich sag ja auch nich das es diese nicht gibt...das will ich nicht behaupten...aber ich denke das es auch einen allmächtigen Gott gibt........der nichts mit aliens am hut hat ..außer insofern das es auch seine geschöpfe sind

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 1 830 | Hits gestern: 5 761 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 13 583 460 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03