Du bist nicht angemeldet.

Tibetfee

Bermudadreieck-Umflieger

  • »Tibetfee« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 111

Registrierungsdatum: 4. Juli 2006

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 12. September 2007, 23:40

Grigori Rasputin

Zitat von »"Child Of The Corn"«



Also ich fürchte mich irgendwie zur Zeit vor Rasputin, ich bekomme immer irgendwelche zeichen, die auf ihn hindeuten. Am meisten macht mir sein Blick zu schaffen, er ist gruselig! :crazy:




Was macht dir Angst an Rasputin, er war ein Heiler seiner Zeit in Rusland. Und Rasputin hat kontackt zum Zaren Hof. Er behandelte den Sohn des Zaren, dieser war Bluter. Es gab viele Müsteriöse Geschichten über Rasputin. was genau macht dir den Angst?

L.G. Tibetfee

2

Sonntag, 13. Februar 2011, 15:11

Ein Toter lotst den Flieger heim

1943 soll der erfahrene Flugkapitän Dan Perrone in einem Consolidated-B-24->>Liberator<<-Bomber Bomben über Frankfurt abwerfen. In Begleitung eines neuen Ersatzpiloten (einem unerfahrenen Mann), kommen sie am Zielort an und werfen ihre tödliche Fracht ab. Kaum ist dies getan, wird die Maschine schon in einen Kugelhagel eingehüllt. Auch Perrone selbst treffen zum Entsetzen seines Kopiloten einige Geschosse. Blutüberströmt hängt Dan in seinem Gurt. Als der Ersatzpilot anfängt, in Panik zu verfallen (er wusste nicht, wie er zurückkommen sollte), hört er plötzlich die Stimme des Piloten, die ihn zum Weitermachen auffordert. Obwohl der junge Mann den Kapitän drängt, sich auszuruhen, lotst ihn jener sicher zur englischen Heimatbasis zurück. Nach 75 Minuten des Redens, sinkt Dans Körper in den Sitz und der Kontakt zur Basis wird hergestellt. Der junge Ersatz fordert Ambulanz für den Kapitän an.
Wieder am Boden, wird der jungenhafte Pilot für seine Leistung, die schrottplatzreife Maschine allein nach Hause zurückgebracht zu haben, beglückwünscht. Während der junge Flieger von Perrones Anteil an der Mission berichtet (er erzählte, wie der Kapitän ihn nach Hause lotste), erscheint der Arzt und erklärt ihm, dass Dan Perrone schon nach dem Angriff augenblicklich tot gewesen sein musste.


Was war passiert? Hat sich der unerfahrene Kopilot etwas eingebildet und den Flieger selbst gesteuert oder half ihm doch der Geist des toten Dan Perrone? Das der Mensch in Notsituationen zu unglaublichem Fähig ist, dürfte bekannt sein. Ein schlafender Arbeiter überlebte auf einem Förderband, das in Richtung einer Schlucht lief, weil jenes als es eingeschaltet wurde in die entgegengesetzte Richtung lief. Der dämonische Mönch Rasputin war fast nicht tot zu kriegen. Ein Mann erfror in einem ausgeschalteten Kühlwagen und zwei Chemiearbeiter verätzten sich schwer mit Wasser, obwohl sie dachten, dass sie eine gefährliche Chemikalie abbekommen hätten. Was denkt Ihr von dieser Kriegsgeschichte? Ich will auf jeden Fall erst Beweise sehen.


Informationen entnommen aus :lookthere: : Rätselhafte Wirklichkeiten: Aus den Archiven des Unerklärlichen, Seite 159-162

Thema zum Kühlwagenfall :lookthere: : http://paraportal.de/index.php?page=Thread&threadID=16515&

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pain« (13. Februar 2011, 15:16)


Zeitfenster

Traumwanderer

Beiträge: 453

Registrierungsdatum: 19. Februar 2008

Wohnort: Bremen

Danksagungen: 83

  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 13. Februar 2011, 23:50

Zitat

Was denkt Ihr von dieser Kriegsgeschichte? Ich will auf jeden Fall erst Beweise sehen.
Woher sollen denn diese Beweise kommen?
Der Co-Pilot ist wahrscheinlich schon tot - und wenn nicht, so wird er nur das wiederholen können, was er schon 1943 gesagt hat.
Niemand kann da irgendwas beweisen, es wird eine nette Geschichte bleiben.
Falls sie stimmen sollte, ist der junge Mann über sich hinausgewachsen oder der Arzt hat sich geirrt und der erfahrene Pilot hat doch länger überlebt.
Auf der Heckscheibe meines Ferraris steht: "Hauptschule 1982"

Tina

Lebendes Mysterium

    Deutschland

Beiträge: 4 688

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2004

Wohnort: Mainz

Danksagungen: 824

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 14. Februar 2011, 07:29

Koennte genausogut eine Halluzination wie ein Irrtum des Arztes - oder halt einfach eine Geschichte ohne jeden Wahrheitsgehalt sein.
Tina

Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!

Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

Zensur

Böser, fieser Chauvi

Beiträge: 852

Registrierungsdatum: 17. August 2008

Wohnort: Kiel

Danksagungen: 21

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 14. Februar 2011, 13:36

Moin Pain,

Beweise Für oder Wider diese Geschichte kann ich dir leider nicht liefern, da ich heute zum ersten Mal von diesem Fall gehört habe, aber Google liefert (wie du sicherlich selbst schon herausgefunden hast) keinerlei Einträge zu einem "Dan/Daniel Perrone" in Kombination mit der Jahreszahl oder mit "pilot".

Dennoch würde ich gerne meinen Senf und meine Einschätzung dazu abgeben, denn ich halte die Geschichte grundsätzlich für wahrscheinlich, wenn ich auch Abstand davon nehmen würde, dass der Pilot als Toter den Lotsen abgegeben hat.

Witzigerweise gibt die Geschichte ausreichend Anhaltspunkte für eine grundlegende Recherche, geizt dann aber an anderer Stelle wieder mit Details, wie dem Namen des Copiloten oder der genauen Angabe der Heimatbasis.
Wir besitzen also folgende Informationen:

- 1943 wurde Frankfurt durch Lufteinheiten mit Bomben angegriffen.

Zitat

Am späten Vormittag des 4. Oktober 1943 attackierten amerikanische Verbände die Heddernheimer Kupferwerke, und um 20.59 Uhr heulten erneut die Sirenen. Von 21.30 bis 22.00 Uhr detonierten 650 Luftminen, fielen 217.000 Stabbrandbomben und 16.000 Flüssigkeitsbrandbomben aus über dreihundert britischen Flugzeugen.

http://www.historicum.net/themen/bombenk…?tx_mediadb_pi1[maxItems]=6

- Die meisten Luftangriffe wurden (meines Wissens nach) von britischem Boden aus gestartet.
Der Consolidated B-24 fliegt mit etwa 480 Stundenkilometern; die Distanz zwischen Frankfurt (aM) und (willkürlich gewählt) London beträgt 480 Meilen (also grob über den Daumen 750 Kilometer) und wäre für den C B-24 in eineinhalb Stunden zu erreichen, wozu auch die Angabe in der Geschichte passt, der Kontakt zur Heimatbasis habe nach 75 Minuten wieder hergestellt werden können. Zu dem Zeitpunkt dürfte sich das Flugzeug also über der "Street of Dover" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_von_Dover ) befunden haben.

- Der Todeszeitpunkt lässt sich anhand unterschiedlicher Merkmale recht genau bestimmen (auch ohne Autopsie), jedoch sollte nicht vergessen werden, dass es sich nicht um eine Leiche in einem durchschnittlich beheizten Wohnraum gehandelt hat, sondern um die Leiche eines Piloten, der mit fast 500 Stundenkilometern in einer Höhe von (sehr wahrscheinlich) über 10.000 Metern (um weiterem FlAK-Feuer zu entgehen) und in einem nicht mehr ganz "dichten" Cockpit (Einschusslöcher, die sich auf den Innendruck auswirken könnten) saß ...

Zitat

Totenstarre und Leichenflecken.
Wenn die Leichstarre eintrit, ist die Leiche schon mehr als eine Stunde Tot. Die Totenstarre beginnt bei Zimmertemperatur nach etwa 1 bis 2 Stunden an den Augenlidern, Kaumuskeln (2 bis 4 Stunden) und kleinen Gelenken

http://www.cosmiq.de/qa/show/2677106/Rec…egrenzt-werden/

- Ein "Frischling" war Copilot.
Aber wie lange dauert eigentlich eine Ausbildung zum Copiloten, bevor man in einen Feindeinsatz geschickt wird? Die Recherche dazu sagt nichts wirklich eindeutiges, insbesondere da man bedenken muss, dass die Nazis 1943 noch ziemlich stark auf dem Vormarsch waren und ihre Feinde im Krieg unter enormen Druck standen.
Aber um einen gewissen Einblick aus dem Jahr 1941 zu haben:

Zitat

As an indication, my father was a Beaufighter pilot, and joined up in early 1941. He did 5 weeks in Cornwall on classroom theory, then went to Meir, in Stoke on Trent, for EFTS on Miles Magisters, which took some 100+ hours. After that was Little Rissington (operating from a satellite airstrip at Windrush) for c 200 hours on Oxfords, after which he was awarded his wings.

http://www.pprune.org/aviation-history-n…s-training.html
(Grobe) Übersetzung von Zensur: Um einen Hinweis/Vergleich zu haben: Mein Vater war ein Beaufighter Pilot und trat Anfang 1941 (in die Armee) ein. Er bekam 5 Wochen theoretischen Unterricht in einem Klassenraum in Cornwall und ging dann nach Meir, Stole on Trent (Örtlickeit), um seinen "Miles Magister" als EFTS (weiterführende Ausbildung in der RAF, http://aviation-safety.net/wikibase/dblist.php?AcType=MAGI) zu machen, was einige hundert Stunden Unterricht ausmachte. Danach kam "Little Rissington" (~quasi die Arbeiten auf einem großen Flugfeld in "Windrush" bei Oxford) für weitere ca 200 Stunden, wonach er dann seine "Flügel" verliehen bekam.



Ein Frischling ist selbst zu Kriegszeiten nicht vollkommen dilletantisch. Die Royal Air Force hatte gar nicht genügend Flugzeuge, um sie mit Idioten vollzustopfen, womit man mal einfach davon ausgehen kann und darf, dass selbst ein unerfahrener Pilot weiß wohin er fliegen muss, solange der Kompass noch funktioniert.
Bei einem der ersten Kampfeinsätze in einem Flugzeug über einer verdunkelten Stadt zu sitzen, zu wissen dass man im Verband den Menschen dort unten fast 250.000 Sprengkörper auf die Mütze wirft, die Angespanntheit seine Ziele auszumachen und der blitzende Widerschein auf den Wolken, wenn um einen herum die FlugAbwehrKanonen losballern. Plötzlich wird man getroffen und es ist nicht nur das Flugzeug, das schwer beschädigt wird, sondern der eigentliche Pilot gleich mit.
Könnte man dann derart aufgekratzt und nahe am Kollaps sein, dass man in Panik verfällt und TROTZDEM das Richtige tut? Dass man sich nachträglich kaum noch an sein eigenes Handeln erinnern kann und eine Begründung sucht, wie etwa, dass man vom Piloten angeleitet wurde (da man eventuell gar nicht weiß, dass dieser tot ist)? Oder dass man sich urplötzlich derart verloren und alleingelassen fühlt, dass man aus Angst heraus eine tröstende Stimme erfindet, vielleicht gerade von demjenigen von dem man sich die Anerkennung wünscht?
Und wäre es möglich, dass die veränderten Luftdruckbedingungen im Cockpit dafür gesorgt haben, dass der Todeszeitpunkt nicht exakt bestimmt werden kann?

Meiner Meinung nach kann man das Ganze mit "Ja" beantworten. Aber von einem Spuk würde ich nun dennoch nicht sprechen.


Edit: Ein Nachtrag noch dazu.
Dass Rasputin so "unglaublich schwer totzukriegen" war ist übrigens meines Wissens nach eine arge Übertreibung. Er soll vergiftet, erstochen, erschossen und ertränkt worden sein - aber zumindest so wie ich es gelesen habe, fanden sich in seinem Magen weder Kuchenreste noch in seiner Lunge Wasser, was bedeutet dass er nicht vergiftet wurde und als man ihn ins Wasser schmiss er schon tot war. Es ist ein Mythos, der sich um ihn herum aufgebaut hat. (Hier findet sich einiges an Informationen dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Jef…ord_an_Rasputin)
Und dass sich jemand aus reinem Glauben an Wasser verätzt ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Irrglaube. Soweit ich weiß kann der Mensch bei flüchtigem Kontakt mit eiskaltem Wasser nicht unterscheiden, ob das Wasser kalt oder heiß ist, wodurch sich selbst "Brandblasen" bilden können (wobei ich selbst dafür keinen Beleg finde).
Die Geschichte mit dem Kühlwagen hatten wir hier im Forum schon einmal ausführlich besprochen: http://paraportal.de/index.php?page=Thread&threadID=16515
Bei einem Kühlwagen macht eine vernünftige Abdichtung Sinn. Geht man von diesen Exemplaren aus (http://www.getraenke-gotta.de/kuehlwagen.html) dann kann man der Rechnung 14 Kubikmeter Volumen zu Grunde legen. Laut Wikipedia beträgt das Lungenvolumen bei der Atmung 120-170 Liter pro Minute (http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenvolumen).
Ein Kubikmeter sind 1.000 Liter, womit wir bei niedrigem Rechnen auf 14.000 : 100 = 140 Minuten kommen. Da nicht bei jedem Atemzug der vollständige Sauerstoff verbraucht wird, kann man den Wert ruhig vervierfachen ... aber dann ist auch irgendwann Ende. Der Mann sollte nach spätestens 10-12 Stunden erstickt sein ... und das bei einer "niedrig" angelegten Rechnung. Selbst in einem größeren Kühlwagen sollte er nicht länger überlebt haben.
"Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."

"Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Zensur« (15. Februar 2011, 02:27)


Rônin

Shinjidai

    Deutschland

Beiträge: 3 195

Registrierungsdatum: 24. September 2009

Wohnort: NRW

Danksagungen: 871

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 28. Mai 2018, 16:18

So notorisch unsterbliche Mordopfer sind schon interessant. Jeder "weiß", dass Rasputin Aufschlitzung, Vergiftung, Erschießung, Erwürgung, Erschießung, Erschießung, Erschießung, Erschlagung, Kastration und Erfrierung überlebt hat, bevor er ersoffen ist, wogegen er sich auch unnormal lange gewehrt hatte. Außerdem war sein Schwanz 30 Zentimeter lang - und das wissen wir tatsächlich genau, da er sich momentan in St. Petersburg in nem Glas befindet.
http://www.weirdworm.com/grigori-rasputi…rder-and-penis/

Hab neulich von Junku Furuta gelesen, ner japanischen 17-Jährigen, die über deutlich längere Zeit noch deutlich Erstaunlicheres überlebt hat, bevor sie erledigt wurde.
Eineinhalb Wochen nach Start einer der übelsten aufgezeichneten Fälle von Folter: On 4 January 1989, the four boys challenged Furuta to a game of Mahjong, which she is said to have won.
https://en.wikipedia.org/wiki/Murder_of_Junko_Furuta
Ich weise btw darauf hin, dass Leute beim Lesen dieses rein enzyklopädischen Artikels schon gekotzt haben, und nicht weil sie Dramaqueens waren.
"This world can just crumble for all I care! It's time to start the biggest war of the century!"

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 2 922 | Hits gestern: 8 258 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 12 277 627 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03