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Nobby

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16

Montag, 21. März 2011, 22:29

Zitat


Zitat von »Noppü«
Rhònin

Ist das nicht ne Figur aus WoW? :mrgreen:


Keine Ahnung :? .
Da find ich aber Dobby tausendmal besser :tempo:

Dobby

:mrgreen: ( sorry für´s o.t. )
Nobby
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Nobby

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17

Dienstag, 22. März 2011, 17:22

Zitat von »"Rônin"«

Außerdem kannst du sowas wie Kohlenstoff absolut nicht mit einem kompletten Einzeller vergleichen. Bei dem gibt es das Problem dass er überleben muss, bei irgendwelchen, auch komplexen, chemischen Verbindungen nicht.

Sag mal, hast du da was überlesen, oder etwas nicht verstanden ?
Genau das habe ich, natürlich mit anderen Worten, geschrieben ( ich zitiere mich selbst ) :

Zitat

Geht man davon aus, dass fertige Genstrukturen auf die Reise durch´s Universum geschickt wurden, dann betitele ich das auch als sehr unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unsinnig, denn fertige Strukturen müssen auf ein sehr spezielles Umfeld treffen, um sich entfalten, entwickeln zu können.
Wenn aber nur kleinste Bausteine, oder Bausteine für die Entstehung von Bausteinen auf die Reise geschickt werden, dann könnten sich diese, im gewissen Rahmen, individuell organisieren.

Na ? Und was ist Kohlenstoff nun einmal ? :roll:

Zitat von »"Rônin"«

... chemischen Verbindungen nicht. Die müssen einfach nur "ganz" bleiben, damit sie mit anderen Stoffen reagieren und sich ggf. verändern können.

Genau: "ganz einfach nur".
Du verteidigst mit deiner dir eigenen Art von Arroganz ( bitte nicht wieder mit Niveau verwechseln ) eine Sache die du selbst scheinbar nicht verstehst und schiebst andere Meinungen mit lapidaren Argumenten wie: "die müssen doch ganz einfach nur" weg.
Es gibt, ob du es nun glauben magst oder nicht, noch eine ganze Menge ungeklärter Fragen zur chemischen Evolution.
Hier nur mal einige grob angerissen:

Die Entstehung von Nucleosiden
Es ist völlig unklar, wie sich spontan einfache Nucleotide gebildet haben könnten:
Zur Bildung von Nucleosiden sind Zucker und Stickstoffbasen notwendig, die zusammengeführt werden müssen.
Unter Bedingungen der "Ursuppe" ein kaum wahrscheinlicher Vorgang, wenn man auch noch folgende (Ver)Hindernisse mit einbezieht:
Die Gegenwart von Wasser verhindert eine Glykosidierung, denn die Bindung kann sowohl am Zucker als auch an der Stickstoffbase an verschiedenen Stellen erfolgen.
Solche wirksamen Verbindungen ( biologisch ) setzen jedoch ganz spezifische Bindung voraus.

Die Entstehung von Nucleinsäuren
Die von dir postulierten Stickstoffbasen müßten in großer Reinheit vorgelegen haben, was ebenso unwahrscheinlich ist.
Polykondensationen erfordert einen extrem hohen Reinheitsgrad der Monomere.
Da das Vorhanden sein von monofunktionellen Molekülen sofort zum Kettenabbruch führt.

Weitere ungeklärte Fragen:
- Unklar ist, wie und in welcher Form die Phosphorsäure, die zur Ausbildung der Phosphorsäurediester-Brücke
notwendig ist, überhaupt herkam, bzw. entstehen konnte, um genau dann da zu sein, als sie gebraucht wurde ...
- Die aktivierten Monomere, die Nucleotide, müßten in genügender Konzentration und Reinheit zur
Verfügung stehen, um aktive Ketten überhaupt erst möglich zu machen.
- In heutigen Experimenten erfordert die Polykondensation zu einer linearen Kette, einen erheblichen technischen Aufwand.
- Das thermodynamische Gleichgewicht liegt in wässlrigem Medium ( Ursuppe ) auf der Seite der Monomeren, was die Bildung von Proteinen verhindert.
- Nucleotide und Oligonucleotide sind chemisch außerhalb lebender Zellen außerordentlich unbeständig ( das zum Thema: "die müssen doch ganz einfach nur so bleiben" ).
- Die Nucleinsäuren müßten vor energiereicher Strahlung geschützt werden, da sie sonst sehr schnell wieder zerfallen.
- Beim reproduzieren der Nucleinsäuren durften nur minimale Fehlerraten auftreten, da es praktisch keine Reparaturmechanismen, wie sie heute vorhanden, gab.

Nobby
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Rônin

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18

Dienstag, 22. März 2011, 18:35

Zitat

Es gibt, ob du es nun glauben magst oder nicht, noch eine ganze Menge ungeklärter Fragen zur chemischen Evolution.
Sag bloß. :mrgreen: Ich erwähnte schon, selbstverständlich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Theorie zur Enstehung des Lebens vollständig sein. Worauf ich im Eingangspost hingewisen habe, war nur die Tatsache, dass nach sämtlichen wissenschaftlichen Normen die chemische Evolution der Panspermie vorzuziehen ist. Denn zweitere ist nur noch bröseliger aufgebaut, und nach aktuellem Forschungsstand kann sie sowieso immer nur als Joker fungieren, da es keine sinnvollen Indizien für ihre Richtigkeit gibt. Und die Panspermie wird auch nicht wahrscheinlicher, wenn man in den Lücken der anderen Hypothesen rumbohrt.
Die Panspermie-Hypothese existiert wie schon erwähnt aus einem einzigen Grund, und zwar soll ja die Zeit auf der Erde zu kurz für die Entstehung des Lebens gewesen sein. Aber da sie selbst trotzdem nicht erklären kann, wie denn nun das Leben eigentlich entstanden ist, hat sie außer als Joker eben keinen großen Wert. Wenn Lücken in der chemischen Evolution gefunden werden, setzt man diesen Joker ein, um sie mal schnell vollständig zu stopfen. Das geht zwar schneller, und ist auch weitaus befriedigender als jahrzehntelange mühsame Forschung, bei der am Schluss vielleicht gar nichts rauskommt.
Aber allein schon die Tatsache, dass die chemische Evolution durch weitere Forschung verbesserbar ist, deutet doch stark darauf hin, dass wir damit zumindest auf der richtigen Spur sind. Die Panspermie hingegen hat sich in den letzten 30 Jahren kaum mehr verändert, eben weil es keinerlei Ergebnisse gibt, die sie unterstützen würden.

Zitat

Genau: "ganz einfach nur".
...und zwar in Relation zu besagten Mikroorganismen. Und ja, im Vergleich ist das tatsächlich "einfacher". Worum gehts dir, um meine Ausdrucksweise? Ich weise nochmal darauf hin, dass tatsächlich schon Meteoriten mit für die Erde typischen chemischen Verbindungen gefunden wurden.
Solche Meteoriteneinschläge waren übrigens schon länger Teil der Hypothese der chemischen Evolution, z.B. bei der Frage nach der Herkunft unseres Wassers. Und im Gegensatz zur Panspermie gibt es hierfür sogar sinnvolle Hinweise. Außerdem passen sich auch die neuerlichen Funde doch hübsch in einige der Lücken der chemischen Evolution ein, z.B. in die Frage nach der Entstehung der ersten Atmosphäre.
Für mich scheint das bisher alles schlüssig zu sein, und auch Sinn zu machen. Alles was wir bisher über das Thema wissen, fügt sich gut in die chemische Evolution ein. Nicht zuletzt, da sie natürlich permanent überarbeitet wird. Es gibt halt nur ein elementares Problem - wir wissen bei weitem noch nicht alles. Die chemische Evolution repräsentiert aber so ziemlichen den aktuellen Forschungsstand, während die Panspermie noch immer nur ein Joker ist.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Rônin« (22. März 2011, 18:43)


Andersich

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19

Mittwoch, 23. März 2011, 11:44

Ich werfe das hier mal noch mit ein:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo…beherbergt.html

Also gibt es noch jede mange erdähnliche planeten sogar in unserer milchstrasse. Das reicht doch, um davon auszugehen, dass es noch mehr leben da draussen gibt, von dem aminosäuren und co zu uns gelangt sein können.
Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...

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Zachael

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20

Mittwoch, 23. März 2011, 12:54

Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.
[In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
- H.P. Lovecraft "The Call of Cthulhu"

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-H.P. Lovecraft

Andersich

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21

Sonntag, 15. Mai 2011, 17:26

Wieder etwas neues herausgefunden haben wissenschaftler bei einem experiment. Sie haben einen asteroiden von allen organischen sustanzen befreit und haben mit der reinen ursubstanz, dem mineral experimentiert. Herausgekommen ist, dass unter bestimmten bedingungen aminosäuren im inneren des asteroiden selbst gebildet werden, sogar zuckervorläufer. Das ist doch mal interessant, oder? Da produzieren diese mineralienkolosse die aminosäuren selbst.... ich bin platt und freue mich, dass das nun rausgefunden worden ist...

Hier der beitrag dazu:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo…innern-von.html

Demnach gab es schon immer leben und wird es auch immer wieder geben, wenn ziemlich viele faktoren stimmen, jedenfalls sind die grundbausteine permanent vorrätig.
Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...

( A.E. Poe )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andersich« (15. Mai 2011, 17:32)


Andersich

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22

Samstag, 11. Juni 2011, 07:25

...Weitere hinweise zur Panspermie wurden auf anderen bzw. in anderen meteoriten gefunden:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo…n-weiterem.html

Liebe grüsse!
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Rônin

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23

Samstag, 26. Mai 2018, 19:48

Bizarre New Study Suggests Octopuses Came From Outer Space
https://9gag.com/gag/aR3zzjM
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