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Rônin

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Sonntag, 24. Juli 2011, 18:48

The 27 Club

Nachdem Amy Winehouse gestern gestorben ist, ist nun wieder überall der "27 Club" im Gespräch. Es handelt sich hierbei um eine Liste von Musikern, die alle im Alter von 27 Jahren gestorben sind - und das sind tatsächlich auffällig viele. Jimi Hendrix, Jim Morrison, Kurt Cobain, Brain Jones, James Joplin und noch einige weitere; im oben verlinkten Artikel findet sich eine Liste.
Was steckt hinter diesem "größten Mythos des Rock & Roll"?
Bei Winehouse wurde tatsächlich schon vor ihrem Tod spekuliert, ob sie im passenden Alter sterben wird - bei ihrem Lebensstil gib es wohl kaum jemanden, der von ihrem frühen Ableben überrascht ist. Auch wenn man ihren Musikstil nicht zu seinen Favoriten zählt, muss man anerkennen, dass sie wirklich außergewöhnlich begabt war. Nach ihrem frühen Tod wird sie natürlich zur Legende; das schicksalhafte Todesalter tut dabei sein übriges.
Es gibt Gerüchte, nach denen Kurt Cobain aus genau diesem Grund absichtlich sein Ableben herbeigeführt hat, obwohl zumindest die Selbstmordtheorie ja noch immer umstritten ist. Aber natürlich gibt es auch Möglichkeiten, sehr langsam auf seinen Tod hinzuarbeiten - fast allen Mitgliedern des 27 Club gemein ist nämlich zumindest ihre exzessive und öffentlich bekannte Drogensucht.
Aber auch wenn wir davon ausgehen, dass zumindest ein paar "Mitglieder" des 27 Club ihren Tod absichtlich herbeigeführt haben, bleibt noch immer eine große Anzahl übrig, bei denen das kaum wahrscheinlich ist. Ein Fluch? Gottes Versuch, sich eine phänomenale Band aufzubauen? Oder doch nur stinknormaler Zufall? Eine makabre Kuriosität ist es auf jeden Fall.

Umfangreichere Infos hier: http://the27club.the27s.com/Forever27.html
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Helix8

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Montag, 25. Juli 2011, 11:30

Ich denke da steckt absolut nichts dahinter. Wenn man jedes Todesalter von VIPs der letzten 50 Jahre analysieren wuerde dann koennte man auch nen Club 30 /33/40.....usw. aufmachen, denn wenn man sucht findet man fuer jeden "Club" genug "Mitglieder" :-)

LG

Rônin

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Montag, 25. Juli 2011, 14:11

Zitat

denn wenn man sucht findet man fuer jeden "Club" genug "Mitglieder" :-)
Möchte man meinen - aber im Bereich Musiker und Rockmusiker im Speziellen taucht dieses Todesalter tatsächlich häufiger auf als andere. Der Blogger "bwkeller" hat sich aufgrund der Wiki-Liste der von Drogen verursachten Toden die Mühe gemacht, auf seinem Blog ein paar Statistiken zu veröffentlichen; nach denen für drogensüchtige Musiker das Risiko, im Alter von 27 zu sterben, tatsächlich höher ist als bei anderen Promis. 27 ist hier sogar tatsächlich das durchschnittliche Sterbealter.
Andere Zahlen finden sich hier - ohne Drogen liegt das Durchschnittssterbealter (logischerweise) höher als mit; aber interessanter ist die Liste weiter unten mit den verfrühten Toden von Rockstars, in der die 27 wieder auffällig häufig vorkommt.
Wer ehrgeizig ist, kann sich ja mal selbst über die sehr umfangreiche Kategorie:Rockmusiker in der Wikipedia hermachen. :mrgreen:
Ich denke also schon dass da was dahintersteckt; aber eher nichts außergewöhnliches. Wie gesagt, Winehouses Tod wurde ja (morbider- aber auch verständlicherweise) schon länger erwartet - wer so viel Zeug in sich reinschmeißt, stirbt halt einfach sehr früh, da kann man nichts machen. Wenn nicht direkt an den Drogen, dann an nem Autounfall oder sowas. Außerdem ist die 27 mittlerweile eine langläufig bekannte, magische Zahl in der Branche. Es besteht das Risiko, dass die Zahl wie eine selbsterfüllende Prophezeiung auf den Musiker wirkt - oder er sich in dem Alter gar selbst umbringt, was auch einige Male vorkam.
Der Faktor Zufall kommt dann bei solchen hinzu, die in einem Überfall erschossen werden, oder bei einem Flugzeugabsturz sterben. Natürlich werden sich dann aber auch solche Fälle in der Liste widerfinden, und den Mythos weiter aufbauen. Die Zahl ist wohl tatsächlich ein Fluch - kein berühmter Musiker kann 28 Jahre alt werden, ohne dass irgendjemand den 27 Club erwähnt hat.
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Aragon70

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Mittwoch, 27. Juli 2011, 02:25

Die Frage ist was man daraus ableiten will?

Dteckt die Musikindustrie dahinter die speziell bei Musikern wo man erahnen kann das sie ihre Karriere gerade in den Sand setzen, "nachhilft" indem man sie durch den frühen Tod "unsterblich" macht. Klingt plausibel und würde bei Amy Whinehouse perfekt passen da sie diverse Konzert der letzten Jahre in den Sand gesetzt hat und damit eine Menge Fans verärgert.

Oder aber die Musiker selbst haben extra mit 27 Selbstmord begangen um in diesem Club aufgenommen zu werden. Es könnte sein das es anfangs tatsächlich zufall war wieviele mit 27 gestorben sind, es waren evtl. nicht mehr als mit 28. Als aber der legendäre Jimi Hendrix mit 27 gestorben ist könnte das der Auslöser dafür gewesen sein das man auf diese Zahl aufmerksam wurde.

Evtl. haben danach einige die schon länger geplant haben haben sich umzubringen das mit 27 gemacht um in einem Atemzug mit Jimi Hendrix genannt zu werden.

Ein Großteil aus dem Club sind ja auch tatsächlich Selbstmörder. Es sind noch verhältnissmäsisig viele Autounfälle darunter, ein Autounfall ist zum einen die perfekte Möglichkeit für einen geplanten Mord denn später keiner nachweisen kann, ebenso kann man damit nur schwer einen Selbstmord nachweisen.

Das mit dem Selbstmord erscheint mir am plausibelsten.

Schlüssel

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Montag, 24. Oktober 2011, 01:19

Mich wundert es, dass aufgrund der allgemeinen Tatsache des Bestehens des Clubs 27 auch niemand bei Winehouse "überirdische Mächte" am Werk sieht:

Zitat

The number of musicians who died at 27 is truly remarkable by any
standard. [Although] humans die regularly at all ages, there is a
statistical spike for musicians who die at 27.
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/27_Club

Viele (wenn es das denn gibt) "seriöse" Astrologen befassen sich mit der sogenannten "Saturnwiederkehr". Diese geschieht frühestens mit 27 - auch wenn eine Konjunktion zwischen Transit- und Geburtshoroskop hinsichtlich Saturn erst mit 28 Jahren astronomisch exakt ist, kann mit 27 Jahren die Wirkung des Planeten im Reifezyklus der entsprechenden Personen bereits als "astrologisch gültig" gelten.

Zitat

So trat 2007 die Astrological Lodge of London zusammen, um sich mit dem
Phänomen zu beschäftigen. Gemäß der Astrological Lodge ist der Planet
Saturn daran schuld. Er kehrt aller 28 Jahre zurück und sorgt bei den
Menschen für Depressionen und Lebenskrisen.
Quelle: http://www.news.de/medien/855205460/amy-…-zum-club-27/1/

Bevor diese Theorie in das Reich der Eso-Spinnereien verdammt wird, verweise ich auf andere philosophische Untersuchungen zu den zyklischen Wiederkehren der Planeten und deren Bedeutung, z. B. Tarnas: Cosmos and Psyche.
Ferner ist die Koinzidenz da: Mit 27 kehrt nun einmal (frühestens) bei jedem Menschen der Saturn wieder an die gleiche Stelle wie zur Geburt zurück (bei mir ist es gerade der Fall) und beendet den Zyklus, nachdem man nun einmal erwachsen geworden sein soll. Gerade Künstler wollen und können das vielleicht nicht.

Unter den okkulten Erklärungen ist es ferner mittlerweile Common Sense, dass der "Saturn Return", also das Ende des ersten Saturnzykluses mit 27, auch bei Amy Winehouse für ihr unkontrolliertes Ableben in Folge undisziplinierten Umganges mit Drogen verantwortlich war.

Eine Verschwörung der Musikindustrie halte ich dagegen für abwegig. Dafür gibt es keine Indizien.

Edit Dazee: Bild entfernt. Sieh bitte davon ab, die Threads mit unnötigen Bildern zuzuspammen.
Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

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Andersich (24.10.2011)

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Montag, 24. Oktober 2011, 08:09

Also ich beschäftige mich ja nun auch ein wenig mit astrologie und bin erstaunt, dass du das thema saturn hier anbringst. Ich denke aber nicht, dass viele wissen, was der saturn überhaupt in der astrologie bedeutet. Er ist meiner meinung nach der absolute lernplanet, einer, der alles langsamer und schwieriger sein lässt, ernster und voller wirklich gehaltvoller themen im leben sein lässt, er repräsentiert die verantwortung für sich und andere. Ich habe sehr viele saturntransite in meinem geburtshoroskop, die mich immer und immer wieder in die knie zwingen, ich glaube, das ist das richtige wort dafür und passt sehr gut zum saturn...;-) "back to the rutes..." sozusagen.

Künsler sind meiner meinung nach genauso extravagant, wie sie auch sensibel sind, nicht unbedingt mimosen, aber eben sehr empfängliche leute, die versuchen, ihr konflikte mit hilfe, ihrer instrumente...egal ob pastellkreide, gitarre, oder stimme auszudrücken versuchen. Ich beneide künstler, die ihre talente so einsetzen können. Musik zu machen, gibt ihnen kraft, denn sie haben nun ein medium gefunden, durch das sie sich ausdrücken können, das eine art heimat für sie beherbergt. Auf der anderen seite sind wir als publlikum dankbar für ihre arbeit, denn wir können uns mit ihren liedern identifizieren, denn sie singen ja von dingen, die jeden einmal bedrücken. Ich habe amy als eine person "erlebt", die voller emotionen war, die eben auch sehr anstrengend sind. Ich glaube, dass künstelr sich am intensivsten mit ihrern innerpsychologischen aspekten auseinander setzen und dass genau dieses, sie auch fertig macht. Sie sind mitten im strudel ihrer tiefsten seele und sowas zerrt ja auch, das ist anstrengend. Ich denke, man kann sagen, dass sie nicht nur druch drogen zeimlich "verlebt" war, sondern auch durch das,. was sie beseelt hat. Drogen sind doch nur mittel zum zweck, um von seelenqual wegzukommen, sich einmal besser zu fühlen, was natürlich süchtig macht.
Wenn man an diesert stelle den saturn mit einbezieht, ist das erstmal sehr oberflächlich, man müsste sich echt ihr genaues geburtshoroskop ansehen, in welcher art und weise, er einfluss nimmt, auf ihren seelenfreiden, es kann nämlich sein, dass er so beschieden steht, dass er erklärt, warum sie so oder so reagierte in ihrem leben. Wenn du aber sagst, dass er allgemein alle 27 jahre wieder am himmel auftaucht, dann werden alle themen, wieder zum vorschein gebracht, die zur geburt aktuell waren. Es ist sowas wie eine übergeordnete wiedergeburt und alles, wovor man sonst geflohen ist, tritt wieder ans tageslicht. Wie geht man damit um, sowas zu spüren??? Flüchtet man vermehrt in seine drogen, um es nicht zu spüren, oder bricht man eher innerlich zusammen, weil man etwas spürt, was doch längst verdammt werden sollte...künstler sind doch oft auch künstler, weil sie nicht wirklich erwachsen werden wollen. Auf der einen seite, sind sie schon sehr früh erwachsen und auf der anderen seite sind sie im erwachsenen alter, bzw. auf dem weg dorthin, wieder kind. Eine psychologin sagte einmal, dass menschen, die zu früh erwachsen waren in ihrem leben, nämlich schon im kindesalter, dass diese im erwachsenenalter zusammenbrehcen unter der last des wirklichen erwachsenenerlebens, denn sie waren zu früh verantwortlich für dinge, die sie ihrer kindheit beraubten. Vielleicht ist das ja auch ein thema vieler künstler. Ich denke, hier gäbe es dann genau diesen zusammenhang zum saturn, der nun wieder zeigt, woran sie täglich zerbrechen!!!

Saturn:

Saturn im Horoskop = Materie

" Der Saturn symbolisiert denjenigen Persönlichkeitsteil, der für
Sicherheit und Stabilität zuständig ist. Er ist unser Lehrer und
Erzieher; er zeigt uns, wo die Grenzen liegen, welche Ziele durchführbar
sind, und was wir als Utopie ablegen müssen. Saturn lässt sich nichts
vormachen; wo er auftritt, schlägt die Stunde der Wahrheit. Illusionen
lässt er wie Seifenblasen zerplatzen, dafür spornt er uns an, geduldig
und beharrlich auf ein Ziel hinzuarbeiten. Der Saturn ist der Realist in
uns. Er ist auch für die materielle Lebensgrundlage verantwortlich und
kann uns Sorgen und Ängste bereiten, wenn wir uns in unserer Existenz
bedroht fühlen. Gleichzeitig stellt der Planet Saturn auch unser
Gewissen dar. Er steht für Verantwortung, Gerechtigkeit, Fleiss und
Disziplin."
Es ist erstaunlich, dass der mensch nur hinter seiner maske er selbst ist...

( A.E. Poe )

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Fraggman

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Montag, 24. Oktober 2011, 13:02

Zitat

Mich wundert es, dass aufgrund der allgemeinen Tatsache des Bestehens des Clubs 27 auch niemand bei Winehouse "überirdische Mächte" am Werk sieht:


Zitat

Zitat

The number of musicians who died at 27 is truly remarkable by any
standard. [Although] humans die regularly at all ages, there is a
statistical spike for musicians who die at 27.


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/27_Club


Also... tut mir Leid, aber das ist kompletter Schwachsinn. :roll:

Ich zitiere mal einen Absatz aus dem deutschen Wikipedia (der im übrigen nicht als "streitbar" markiert ist - im Gegensatz zur englischen Quelle :> )

Zitat

Verschiedene Theorien und Spekulationen ranken sich um die Ursachen der frühen Tode und mögliche Zusammenhänge. Ein statistischer Beleg für die Behauptung, dass überdurchschnittlich viele Erfolgsmusiker mit 27 Jahren sterben, ist nicht bekannt.


Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Club_27
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Abendbrot gibt. Freiheit ist, wenn das Schaf eine Heckler&Koch hat.

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Schlüssel

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Montag, 24. Oktober 2011, 13:31

Nun kommt es darauf an, wie man eine Statistik anlegt. Betrachtet man nicht nur das Merkmal "Tod eines Musikers", sondern nimmt eine weitere qualitative Einschränkung vor, so dass man nur die "besonders bekannten und berühmten Rockstars" nimmt, so wird die Statistik tatsächlich signifikant.
Da auf Statistiken ohnehin wenig Verlass ist, rate ich dazu, auch seine gesunde Intuition zu schulen: Man "fühlt" es förmlich, dass gerade die außergewöhnlichsten und exzentrichsten Musiker diesem Club 27 angehören. Nun gut, zur Statistik:

Quelle: http://crispian-jago.blogspot.com/2011/0…ignificant.html

Man muss dazu sagen, dass es unwahrscheinlicher ist, so jung zu sterben, da das Lebenserwartungsalter wohl heute viel höher liegt.Aber das ist bei dem Lebensstil von "Rockstars" vielleicht auch nicht so hoch generell.

Eine weitere alternative Erklärung zum Saturnzyklus wäre der Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Todesjahr, wobei undiszipliniertes Verhalten wie Drogenkonsum und unvernünftigen Lebenswandel generell auch von einem verletzten Saturn stammen kann:


Quelle: http://bespokeblog.wordpress.com/2011/07…cs-the-27-club/

Allerdings ist hier der höchste Ausschlag des Histogramms erst bei 30 erreicht. Der Saturnzyklus erklärt also den Club 27 genauer.
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Fraggman

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Montag, 24. Oktober 2011, 13:57

Zitat

außergewöhnlichsten und exzentrichsten Musiker


Also dazu gehören für mich ganz andere Musiker, die nun wirklich überhaupt nichts mit dem Club 27 zu tun haben. Dieser "Club" ist einfach nur ein mediengemachter Hype, mehr nicht.

Und deine "Statistik" zeigt es sehr deutlich. Es gibt von den "TOP 100" 5 Musiker, die mit 27 gestorben sind. Das hat keinerlei Aussagekraft.
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Andersich

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Montag, 24. Oktober 2011, 14:00

Hmmm,

Du zählst die verstorbenen musiker auf, die an drogen gestorben sind, ok. Sie haben alle drogen genommen, doch einige vertragen sie besser als andere. Ich denke nicht, dass es um die drogen geht, die sind nur mittel zum zweck. Ich denke, man spürt, was man seinem körper antut und man weiss unbewusst auch, dass man sich zerstört!!! Wichtig ist für mich, zu wissen, dass ein selbstzerstörerischer aspekt in vielen der aufegzählten musiker in dieser statistik wohnt.
Ich denke, diese gruppe ist besonders gefährdet, anfällig für abhängigkeiten jeglicher art. Selbstzerstörung ist ein signifikates symptom der borderlinepersönlichkeitsstörung. Diese teilt sich in 2 gruppen, die imulsiven und die implodierenden. Ich denke, dass sehr viele hochbegabte menschen, besonders künstler anfälliger für solche art der persönlichkeitsstörung sind. Ohne es werten zu wollen, geht es glaube ich vielen so. Wenn man diese menschen verstehen will, muss man sich näher mit dem bild des borderliner auseinandersetzen. Was alle gemein haben, ist eben ihre tendenz zu abhängigkeiten, realitätsverlust, extreme gefühlsschwankungen und ein schwarz-weiss-denken. Sie tun alles in extremen...;-)
Ich glaube, dass die 27er, wenn man sie mal so nennen will, besonders gefährdet waren. Mehr kann ich deiner statistik nicht entnehmen.
Es gibt nämlich auch genügend musiker, die noch leben. Also ich begründe ihren frühen tod mal mit einer bewussten selbstzerstörungstendenz. Amy war ja auch magersüchtig, alkoholsüchtig und drogenabhängig, dazu extremen gefühlsschwankungen ausgeliefert. Ich erinnere mich an ein interview, in dem sie sagte, sie fühle sich trotz ihres ruhmes, klein und hässlich...selbst ihr erfolg und das populär-sein, haben ihr ihr tiefes minderwertigkeitsgefühl nicht nehmen können...;-(((

Das tut mir unendlich leid und fühle da mit ihr....
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Montag, 24. Oktober 2011, 17:11

Und deine "Statistik" zeigt es sehr deutlich. Es gibt von den "TOP 100" 5 Musiker, die mit 27 gestorben sind. Das hat keinerlei Aussagekraft.
Leider hat es doch "Aussagekraft". Schau genau hin: es waren 6 Musiker in der Statistik, nicht 5.
Aber selbst 5 Musiker wären nach dem T-Test bereits statistisch signifikant. Der T-Test vergleicht die Abweichung von Einzelfällen (hier: das Todesalter) vom Mittelwert dieses Merkmales. Ich bin gerade zu faul, den Mittelwert zu berechnen, da mir die Tabelle mit den Zahlen nicht vorliegt, aber er liegt wohl bei 3 ungefähr. Dann könnten 4 Musiker bereits signifikant sein, 5 oder 6 Musiker sind es aber mit Sicherheit. Auffällig ist, dass mit 27 nicht nur ein signifikantes Ergebnis nach z. B. einem T-Test herauskommt, sondern, dass mit 6 Musikern auch der absolute Höhepunkt diesen Club 27 markiert.

Anmerkung: Der T-Test ist ein einfacher statistischer Test der Signifikanz, der bei normalverteilten Stichproben Gruppen von Datenträgern vergleichen kann. Die Statistik ist nicht perfekt normalverteilt, aber annähernd. Der Peak bei 27 sticht im unteren Feld, wo wenige Fälle mortal sind, visuell heraus. Das obere Feld ist ebenfalls weniger mortal. Die signifiikanteste Abweichung liegt also bei 27 vor, welche durch eine rote Linie markiert ist. Ferner ist der T-Test eine Methode der empirischen Psychologieforschung.

A Alter
B Anzahl toter Rockstars aus den Top 100 (absolut)
C Mortalität der Normal-US-Bürger (prozentual)

A B C
33 4 0.001487
32 3 0.001428
31 2 0.001405
30 1 0.001388
29 3 0.001389
28 1 0.001412
27 6 0.001446
26 4 0.001487
25 3 0.001513
24 1 0.001493
23 1 0.001453
22 3 0.001412
21 1 0.001529

Beispiel eines Testes: Vergleich der Rockstars mit einer Normalgruppe
Signifikanz: p<0.001 (extrem signifikant)

P.S.: Sorry für Doppelpost, aber ich dachte ich muss noch ergänzen, dass die Analyse fruchtbarer wird mit einer Vergleichsgruppe. Deswegen gleich die Daten der Vergleichsgruppe und den Wahrscheinlichkeitswert eines signifikanten Unterschieds zwischen den Gruppen.
Noch ein letzter statistischer Test (möchte nur den Beweis erbringen bzw. eine wissenschaftliche Widerlegung und eine neue Berechnung widerlegt den Club 27 innerhalb der Altersgruppe von 21-33 Jahren: Die Formatierung hat so lange gedauert, sonst hätte ich alles aufeinmal gepostet. Ich hoffe, die Mühe wird nicht bestraft oder Bitte an die Mods, den Beitrag nicht zu löschen, sondern notfalls mit den anderen zusammenzufügen)

A Age
B Value
Z Significant Outlier?

A B Z

33 4. 0.94
32 3. 0.30
31 2. 0.35
30 1. 0.99
29 3. 0.30
28 1. 0.99
27. 6 2.22 Furthest from the rest, but not a significant outlier (P > 0.01).2
26 4. 0.94
25 3. 0.30
24 1. 0.99
23 1. 0.99
22 3. 0.30
21 1. 0.99
Der kritische Z- Wert wäre 2.46 gewesen, 2.22 ist daher knapp vorbei an einen Beweis
Demnach (p>0.01) ist davon auszugehen, dass der Wert bei der 27 Marke tatsächlich nicht statistisch relevant ist innerhalb ders ausgewählten Abschnittes aus der Hauptgrafik. Wir müssen also die Hypothese für die jungen Rockstars vorerst ablehnen, dass innerhalb der Gruppe der jungen Rockstars durch die Grafik tatsächlich bewiesen ist, dass das Alter von 27 ein besonderes Jahr ist, zumindest nach den obigen Daten, da dieses Jahr keinen statistischen Ausreißer oder Sonderfall innerhalb der Stichprobe von den Personen zwischen 33 und 21 Jahren darstellt.
Bemerkung: online basierte Berechnung des "Ausreißertests von Grubbs" auf http://www.graphpad.com/quickcalcs/Grubbs1.cfm bei einem Alpha-Fehler-Wert von 0,5 (standard) . Allerdings war der Test nur für das Alter von 33-21. Vermutlich wird in der Gesamtstatistik das Alter 27 relevant, jedoch liegt mir die Datenmatrix auf der Schnelle nicht vor. Das Ergebnis deutet daraufhin, dass Rockstars generell jung sterben. Diese Rechung beweist nicht, dass es den Club 27 nicht gibt.
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Fraggman

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Montag, 24. Oktober 2011, 23:54

Du hast natürlich Recht, es sind 6 Personen. Mein Fehler. Dennoch denke ich, dass in dieser Statistik die Umstände jener Musiker zu wenig (bzw. gar nicht) berücksichtig werden.

Anderes Beispiel: Wenn von 10 Personen (willkürlich festgelegt: zwei davon sind 23 Jahre alt, eine davon 28, eine davon 25, zwei 22 und die anderen vier sind 27 Jahre alt) zwei 27-jährige durch einen Autounfall ums Leben kommen und die anderen Beiden durch exzessiven Drogenkonsum, was sagt die Statistik dann? Da mag die Theorie sein, wie sie will (und ja: ehrlich gesagt, ist mir das dann für heute Abend etwas zu viel Theorie :mrgreen: )

Ich bin trotzdem auf deine Antwort gespannt.
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Dienstag, 25. Oktober 2011, 00:55

A Alter
B Anzahl Tote
Z Signficant Outlier?

A B Z
22 2 0.00
23 2 0.00
25 1 0.82
27 4 1.63 Furthest from the rest, but not a significant outlier (P > 0.05).
28 1 0.82
_______________
Total 10 Personen
Der kritische Z-Wert wäre 1.71, bei 6 Fällen toter 27-Jähriger wäre dein Fall ein Beispiel für einen statistischen Ausreißer

Anmerkung: Eine Statistik macht aber nur Sinn, wenn diese 10 Personen irgendwie zusammenhängen, also zu einer Gruppe gemeinsam gehören. Bei meiner obigen Statistik wäre das gegeben (alles Rockstars). Nun nehmen wir einmal an, diese Gruppe wären alles Universitätsstudenten und die Gruppengröße beträgt 12, wobei eben die Altersgruppen genauso oft sterben wie du es beschrieben hast, 6 Menschen sterben mit 27, die anderen sind zwei 22-Jährige, zwei 23-Jährige, ein 25-Jähriger und ein 28 Jähriger. Mathematisch lässt sich das Phänomen nicht erklären, warum die Gruppe der 27-Jährigen so hohe Mortalität aufweist. Es liegt ein unerklärliches Phänomen vor, das statistisch nachgewiesen ist, sofern eben die Gruppe zufällig ausgewählt wird (Bedingung I: Randomisierte Datenträgerauswahl aus der Grundgesamtheit) und eben ein spezifisches Merkmal hat (Bedingung II: es gibt überhaupt einen zusammenhängenden Datensatz und eine Grundgesamtheit), eben z. B. Student oder Rockstar zu sein.
3 der 27-Jährigen sterben an Autounfällen und 3 der 27-Jährigen sterben an Drogenkonsum. Eine plausible Erklärung wäre, dass Menschen, die Drogen konsumieren. nicht nur wegen exzessivem Überdosierung sterben, sondern auch häufiger Unfälle erleiden, weil ihre Reaktionsfähigkeit eingschränkt ist. Studenten nehmen eher Drogen und mit 27, so würde man annehmen, hätte der Drogenkonsum bei Studenten wohl einen Höhepunkt.
Wenn dagegen die Autounfälle nicht mit Drogenkonsum zusammenhängen, weil diese 3 Studenten zufälliger Weise Straighter Edger sind, so liegt hier schlicht ein unerklärliches Phänomen vor. Man muss die Fälle einzeln untersuchen und nach einer Gemeinsamkeit suchen. Eine Möglichkeit wäre es, den Jahrgang als Grundlage zu nehmen und zu sagen, das Horoskop, hier: die Saturn-Wiederkehr, hat auf die Gruppe 27-Jähriger Studenten oder um zurückzukommen auf unsere Fälle, auf die jungen Rockstars,einen erheblichen Einfluss.
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Dienstag, 25. Oktober 2011, 12:15

Also diese ganze Rechnerei mag ja durchaus schön anzuschauen sein und für eine Statistik Sinn machen, aber für mich ist das einfach nur Zufall. :mrgreen:
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Dienstag, 25. Oktober 2011, 16:39

Ich muss Fraggman zustimmen, man muss nicht aus jedem Thema eine Wissenschaft machen.
Trotzdem bemerkenswert was du dir mit deinen Berechnungen hier für eine Arbeit gemacht hast Schlüssel. :supergut:

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