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Rônin

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1

Sonntag, 9. Oktober 2011, 19:04

Krzywy Las, der krumme Wald

Krzywy Las, der krumme Wald, ist ein Wald in Westpolen, der vor allem durch die außergewöhnliche Form seiner Bäume bekannt geworden ist.



Die ca. 400 Kiefern weisen 20cm über dem Boden eine fast 90%ige-Krümmung auf und sind alle nach Norden gebogen. Umgeben ist der krumme Wald von normalen Bäumen. Da die Bäume 70 - 80 Jahre alt sein sollen, müssen sie um 1930 gepflanzt worden sein - damals lag die Gegend noch im deutschen Pommern.
Warum sind die Bäume krumm? Es wird davon ausgegangen, dass die Bäume in einem jungen Wachstumsstadium mithilfe irgendwelcher Werkzeuge in diese Form gezüchtet wurden. Wie genau das gemacht wurde, und vor allem warum, weiß keiner. Die verbreitetste Theorie ist, dass die Bäume für verschiedene Tischlerarbeiten so gezogen wurden - gebogenes Holz kann man schließlich zu vielen Gelegenheiten brauchen.

Mehr Infos und Bilder gibts z.B. auf DiscoveryNews.

Was meint ihr, wie kamen die Bäume in ihre Form und warum?
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

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jonas (27.04.2013)

Ragnarsson

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2

Montag, 10. Oktober 2011, 09:09

Sieht schon wirklich sehr interessant aus. Wir hatten mal einen Kaktus der hatte nen Knick. Meine Grossmutter hatte ihn mal auf den Dachboden gestellt und der Blumentopf ist umgekippt. Nach nem Monat hat sie ihn dann wieder gefunden und er hatte auch nen ca 90% "Knick" drinnen. Da er aber viel flexibler als ein alter Baum ist, wurde er wieder hingestellt und hat sich dann wieder regeneriert.

Das mit dem gekrümmten Holz kann ich mir für Tischler/Holzbau natürlich gut vorstellen, vielleicht wollte man aber auch etwas "erforschen", Beispielweise ob man Bäume in bestimmte Formen wachsen lassen kann oder dergleichen. Ist auf jedenfall sehr interessant anzusehen.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

Teufelchen

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3

Dienstag, 2. April 2013, 18:54

Hm, erinnert mich irgendwie an die Süntelbuche oder auch Teufelsbuchen genannt...

Wer weiß, vielleicht wurden diese Bäume auch für diverse Foltermethoden gezüchtet? :| Schon eigenartig...

Davy Jones

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4

Mittwoch, 3. April 2013, 11:00

Zitat

Wer weiß, vielleicht wurden diese Bäume auch für diverse Foltermethoden gezüchtet? Schon eigenartig...
?( Was für ne Foltermethode denn; bzw. wie kommst du darauf?!

Zitat

Es wird davon ausgegangen, dass die Bäume in einem jungen Wachstumsstadium mithilfe irgendwelcher Werkzeuge in diese Form gezüchtet wurden. Wie genau das gemacht wurde,
Das "wie" dürfte doch gar nicht so schwer sein, oder?
Dafür durfte doch einfach eine banale Platte reichen, die man über dem jungen Trieb auf gewünschter Höhe anbringt. Um an besseres Licht zu kommen streckt sich der Baum dann erstmal zur Seite weg. Sobald er dann das Licht erreicht hat wächst er wieder schnurrstracks nach oben.

Wir haben sowas damals experimentell im Bio-Unterricht mit (ich glaub) Buchen gemacht: wir haben den Keimen und später auch Setzlichen sprichwörtlich und buchstäblich Steine in den Weg gelegt. Die sind dann immer akkurat drum herumgewachsen um ja schön im Licht zu stehen...

Meine Zimmerpalme muss ich auch immer einmal pro Monat drehen, da sie sich immer Richtung Fenster streckt und nicht gerade nach oben wächst (auch der Stamm, nicht nur die Blätter!)

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Teufelchen

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5

Mittwoch, 3. April 2013, 14:17

Zitat
Wer weiß, vielleicht wurden diese Bäume auch für diverse Foltermethoden gezüchtet? Schon eigenartig...
Was für ne Foltermethode denn; bzw. wie kommst du darauf?!


Ja keine Ahnung, vielleicht irgendeine spezielle Foltermethode. :) Die wir nicht kennen. Manche Polen waren schon sehr grausam und brutal. Die Frau meines Schwagers ist Polin und die hat mir oft Dinge erzählt, davon hat die Menschheit noch nicht gehört. :shock: Z.B. wurden im 2. WK die Gliedmaßen (Hände und Beine) gefesselt und an Pferde angebunden, wenn dann also die Pferde wegrannten rissen sich alle Gliedmaßen vom Leib. :shock:
Mir war danach echt übel... :(

Oder in irgendeinem Asiatischen Land (frag mich jetzt bitte nicht wo genau, weiß ich nicht, habe das irgendwo mal aufgeschnappt) wurden bestimmte Bambussträucher gezüchtet da sie sehr schnell wachsen. Männer die eine schlimme Tat begingen wurden an einem Baum nackt gefesselt und darunter wuchs eine Bambusart die direkt in den After des Menschen durchwachste und beim Mund wieder raus kam. Somit ist derjenige innerlich verblutet und starb.

:keks:

Daher kann ich mir gut vorstellen das diese Bäume vielleicht so gezüchtet wurden um den Kopf abzutrennen oder was auch immer... ?(

Davy Jones

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6

Mittwoch, 3. April 2013, 14:28

Du hast ein lebhafte Fantasie, das geht ja auch keine Kuhhaut! :D
Du siehst nen krummen Baum und denkst dir, damit wurden Menschen gefolter! Warum? Keine Ahnung. Wie? Keine Ahnung.

Die Bäume stehen da erst sein 80 Jahren. Das ist nicht mehr das Dunkle Mittelalter. ;)

Und nebenbei zu deinen Foltermetoden:
Das Vierteilen durch Pferde war keine rein polnische Spezialität, sondern wurde auch in Deutschland und vermutlich überall anders praktiziert.

Und das mit dem Bambus war China. Der spezielle Bambus wächst, soweit ich mich erinnere bis zu einem Meter pro Tag. die Folterung mit dem After ist mir neu. Aber ich weiß von der Foltermethode, dass der Bamubs unter dem Kinn angesetzt wurde und so langsam hoch wuchs...
Aber was Chinesische Foltermethoden mit krummen polnischen Buchen zu tun haben ist mir schleierhaft. ;)

Zitat

Daher kann ich mir gut vorstellen das diese Bäume vielleicht so gezüchtet wurden um den Kopf abzutrennen oder was auch immer
Wie? Wie wird damit ein Kopf abgetrennt?

lg Davy
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Teufelchen

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7

Mittwoch, 3. April 2013, 14:42

Du hast ein lebhafte Fantasie, das geht ja auch keine Kuhhaut!
Du siehst nen krummen Baum und denkst dir, damit wurden Menschen gefolter! Warum? Keine Ahnung. Wie? Keine Ahnung.


Hahahaha... :mrgreen: Eine lebhafte Fantasie hatte ich immer schon. Aber kann man es wirklich ausschließen das es nicht zur Foltermethode diente? :) Wer weiß das so genau?

Und nebenbei zu deinen Foltermetoden:
Das Vierteilen durch Pferde war keine rein polnische Spezialität, sondern wurde auch in Deutschland und vermutlich überall anders praktiziert.


Hm, das ist mir neu. Wusste nicht das es auch in anderen Ländern praktiziert wurde. :shock: Egal wo es geschah grausam und brutal ist es! *kotz*


Zitat
Daher kann ich mir gut vorstellen das diese Bäume vielleicht so gezüchtet wurden um den Kopf abzutrennen oder was auch immer
Wie? Wie wird damit ein Kopf abgetrennt?


Ich kann es mir nur so vorstellen:

Die Person lag der Länge nach und wurde wahrscheinlich festgehalten oder gefesselt. Und zack einer haut hat ihm den Schädel weg.

Oder so:

Die Person musste knien wurde wahrscheinlich wie beim 1. Bild festgehalten oder gefesselt und zack er ist geköpft.

Makaber, ich weiß... :mrgreen:

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8

Mittwoch, 3. April 2013, 16:29

Ein bisschen viel Aufwand für eine Foltermethode....
Da hatte man genug andere Möglichkeiten, Rädern, Vierteilen, die ganzen Gerätschaften die man aus den Folterkammern kennt.....
Um jemanden zu köpfen brauche ich doch nicht so aufwendig rund gewachsene Baumstämme :-?
Egoismus ist der Ursprung allen Übels.

Davy Jones

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9

Mittwoch, 3. April 2013, 16:35

Zitat

Um jemanden zu köpfen brauche ich doch nicht so aufwendig rund gewachsene Baumstämme :-?
Genau. Dafür reicht ein banaler Hauklotz, gefertigt aus einem gerade gewachsenen Baumstamm.

Außerdem muss man ja auch sehen, dass die Baumstämme ja noch nicht lange in dieser Dimension dort stehen. Vielleicht 30 Jahre. Vorher dürften die Zu dünn gewesen sein, um sie irgendie zu nutzen...

Zitat

Da hatte man genug andere Möglichkeiten, Rädern, Vierteilen, die ganzen Gerätschaften die man aus den Folterkammern kennt.....
Vergiss nicht die Zieg und das Salz... :censored:

lg Davy
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Animus

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Mittwoch, 3. April 2013, 16:47

Diese Bäume als freistehende Folterkammern zu nutzen macht wirklich wenig Sinn.
Wie Davy schon sagte ist auch die Technik derartige Verformungen in der Wachstumsphase zu erreichen nicht unbedingt kompliziert.

Eine weitere recht nette Deformierung:



Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

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Teufelchen

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11

Mittwoch, 3. April 2013, 20:46

Ein bisschen viel Aufwand für eine Foltermethode....
Da hatte man genug andere Möglichkeiten, Rädern, Vierteilen, die ganzen Gerätschaften die man aus den Folterkammern kennt.....
Um jemanden zu köpfen brauche ich doch nicht so aufwendig rund gewachsene Baumstämme :-?


Ja aber warum sollten sie die sonst so gezüchtet haben? Ich werd mal die Frau meines Schwagers fragen, vielleicht weiß sie was darüber. :)

Außerdem muss man ja auch sehen, dass die Baumstämme ja noch nicht lange in dieser Dimension dort stehen. Vielleicht 30 Jahre. Vorher dürften die Zu dünn gewesen sein, um sie irgendie zu nutzen...


Hm... Ok... Jetzt hab ich mich wohl lächerlich gemacht. :mrgreen: Egal, trotzdem gute Vorstellung, oder? :mrgreen: :oops:

Süß, die Deformierungen gefallen mir. :D Sehr einfallsreich finde ich. :)

Davy Jones

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12

Mittwoch, 3. April 2013, 21:04

Ja aber warum sollten sie die sonst so gezüchtet haben?
Vielleicht war es ein Experiment? Ein Praxistest, wie weit man das Wachstum von Kiefern beeinflussen kann.
Vielleicht waren es auch nur Schüler, die das getestet haben... ;)

lg Davy
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13

Freitag, 5. April 2013, 18:43

Und eine sehr gute und einleuchtende Erklärung findet sich hier: http://der-schwarze-planet.de/krummer-wald-polen/

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Samstag, 27. April 2013, 03:55

Ist ja wirklich lustig anzusehen, dieser krumme Wald. Ein interessantes Foto. Aber mir ist dabei was aufgefallen.
Also wenn die Bäume 1934 in Pommern gepflanzt worden sind, ist es durchaus möglich das sie damals noch von deutschen Besitzern noch gepflanzt wurden.
(Vielleicht ist da ja ein Gut in der Nähe?)
Womöglich sind sie von ihnen selbst zum Kriegsende 1945 mit dieser Methode beschnitten worden, weil die Hölzer für die Flucht gebraucht wurden.
Damals sind ja Tausende aus Ostpreussen und Pommern vertrieben oder zwangsumgesiedelt worden. Natürlich dachten sie irgendwann zurückzukehren
und haben deshalb nicht den ganzen Baum umgelegt, sondern nur kräftige Stangen gebraucht, mit denen man vielleicht schnell einen Pferdewagen bauen kann.
Andersrum soll das auch ein außergewöhnlich harter Winter gewesen sein. Vielleicht waren es auch einfach Leute die sich im Wald versteckt haben.
Ich denke das passt recht gut in die Zeiten damals.

silvercloud

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Sonntag, 28. April 2013, 01:24

Jonas, wo ist da die Logik? Ein Pferdefuhrwerk wird nicht aus Stangen, sondern aus stabilen Balken und Hölzern gefertigt. Dazu muss man einen Baum fällen und bearbeiten. Diese Bäume würden aber nicht gefällt, sondern sind alle eine Zeitlang einfach quer gewachsen.

Du verküpfst hier wieder Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.
Silver

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