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Jagd Elite

Lord of War

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Donnerstag, 24. November 2011, 20:33

E-Books

Als Leseratte hab ich die letzen Wochen oft darüber nachgedacht ob ich mir son mega coolen "Kindle" von Amazon holen soll um von "harten, echten" Büchern auf E-Bücher um zu steigen.

Vorteile von E-Books sind einfach das man Bequem sehr viele Bücher ständig mit sich rum tragen kann und das man unter umständen irgendwie über downloads auf mehr oder weniger legalem weg an alle möglichen kostenlosen Bücher kommen kann. Auch ist es insgesamt glaub ich billiger.

ALLERDINGS mir persönlich würde es stinken wenn ich dann mal wieder so 20 oder 30 Bücher gelesen hab... hätte ich nix das ich repräsentativ in mein Regal stellen könnte.
Auch geht sowas mal schnell mal kaputt, Bücher machen mehr mit. Und wenn ich mal ein Buch in die Badewanne fallen las oder bei Regen in meinem Kampf-Rucksack hab dann is ein Buch im wert von 10 - 20 € hinüber und kein Kindle für 100 € mit 30 Büchern für je 5 € drauf.

Ein hin und wieder....

Was meint I :twisted:ihr? Was bevorzugt ihr so?
Hat einer von euch schon son schneidigen Kindle?
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Amalia

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Freitag, 25. November 2011, 15:51

Also ich persönlich konnte mich bis jetzt noch nicht für E-Books begeistern.
Zwar ist es schon praktisch, wenn man da so ein Gerät wie zum Beispiel den Kindle hat, wo man schon ne Menge Bücher draufbekommt, aber ich bevorzuge dann doch lieber richtige Bücher.
Ich lese sehr gerne, aber dabei immer nur auf einen Monitor starren ist nichts für mich. Außerdem möchte ich da schon etwas in der Hand haben und nicht so ein kleines Ding nur wo man dann ab und zu ne Taste drückt um auf die nächste Seite zu gelangen.
Außerdem ist ein volles Bücherregal doch ein echter Hingucker und ich finde das auch sehr wohnlich wenn viele Bücher rumstehen :D Das gefällt mir einfach. Da kann man sich auch mal ein Buch schnappen auf das man Lust hat, oder über das man mal wieder stolpert und muss nicht erst in dem kleinen Computer rumsuchen wo das Buch ist :?
Deswegen werde ich persönlich mir keinesfalls so einen E-Book-Reader kaufen.
Bin da eben etwas altmodisch :mrgreen:

LG
Amalia
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Rônin

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3

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19:29

Was ist denn grundsätzlich der Vorteil von so einem Kindle? Der Preis und der Platz, prinzipiell. Die normale Büchershopperei ist im Internetzeitalter mittlerweile ebenfalls sehr einfach; da könnte man also kaum sagen, dass ein Kindle-Download ungleich praktischer ist. Auch das mit dem Preis kommt sehr drauf an, wie man normalerweise seine Bücher kauft. Außerdem hat ein Kindle einen sehr hohen Startpreis.
Und ob das mit dem Platz tatsächlich ein Vorteil ist, ist fraglich. Man sieht ja an den obigen Beiträgen, dass viele Leute ihre vollen Bücherregale mögen.
Zum Transportieren ist ein Kindle einfacher; aber eben auch viel fragiler.
Beim Lesen kommts wieder auf den persönlichen Geschmack an. Ein Kindle zum Baden, an den Strand oder überhaupt irgendwohin mitzunehmen, ist weit riskanter als bei einem Buch. Da es teuer ist, wird es auch niemand einfach so liegen lassen. Wenn das Kindle weg ist, ist alles weg. Und da es ein technisches Gerät ist, geht es irgendwann unweigerlich kaputt. Praktisch nenne ich das nicht. Außerdem werden vom langen Starren auf Bildschirme die Augen müde, zumindest ist das bei vielen so.
Dass im Gegensatz zu einem griffigen Buch im Halbdunkeln die Atmosphäre vollständig flöten geht, würde ich ebenfalls bemängeln, aber das ist wie gesagt sehr meinungsabhängig und vermutlich auch gewöhnungsbedürftig.

Nichtsdestotrotz; nach dieser Auflistung wirkt es für mich eher so, als ob so ein Kindle viel mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt. Bücher sind einfach weitaus alltagstauglicher; während das E-Book-Zeug noch immer mehr wie ne teure Spielerei wirkt.
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mister x

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4

Freitag, 16. Dezember 2011, 02:59

Zitat

Man sieht ja an den obigen Beiträgen, dass viele Leute ihre vollen Bücherregale mögen.

genau

Zitat

Ein Kindle zum Baden, an den Strand oder überhaupt irgendwohin mitzunehmen, ist weit riskanter als bei einem Buch

richtig

Zitat

Also ich persönlich konnte mich bis jetzt noch nicht für E-Books begeistern.

ich auch nicht

Zitat

Außerdem ist ein volles Bücherregal doch ein echter Hingucker und ich finde das auch sehr wohnlich wenn viele Bücher rumstehen

Genau-das ist es

Zitat

Bin da eben etwas altmodisch

ich auch
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PoetAndMadman

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5

Samstag, 7. Januar 2012, 03:21

Was ist denn grundsätzlich der Vorteil von so einem Kindle? Der Preis und der Platz, prinzipiell. Die normale Büchershopperei ist im Internetzeitalter mittlerweile ebenfalls sehr einfach; da könnte man also kaum sagen, dass ein Kindle-Download ungleich praktischer ist. Auch das mit dem Preis kommt sehr drauf an, wie man normalerweise seine Bücher kauft. Außerdem hat ein Kindle einen sehr hohen Startpreis.
Und ob das mit dem Platz tatsächlich ein Vorteil ist, ist fraglich. Man sieht ja an den obigen Beiträgen, dass viele Leute ihre vollen Bücherregale mögen.

Ich mag meine vollen Bücherregale auch, aber da liegt auch das Problem. Sie sind voll und irgendwann ist eben auch die Bude voll. Das war für mich ein Grund mir einen Kindle zu kaufen.

Zitat

Außerdem werden vom langen Starren auf Bildschirme die Augen müde, zumindest ist das bei vielen so.

Sollte normalerweise nicht passieren. Und wenn sie es werden, werden sie es auch bei Büchern. Die meisten Reader verwenden E-Ink Technik: http://en.wikipedia.org/wiki/E_Ink
Da gibt es so gut wie keinen Unterschied zu einer Buchseite.

Zitat


Dass im Gegensatz zu einem griffigen Buch im Halbdunkeln die Atmosphäre vollständig flöten geht, würde ich ebenfalls bemängeln, aber das ist wie gesagt sehr meinungsabhängig und vermutlich auch gewöhnungsbedürftig.

Ist wohl in der Tat Geschmackssache. Wenn ich ein Buch lese und komplett eintauche ist es mir völlig egal ob ich ein echtes Buch in der Hand halte oder einen Reader. Merke ich dann sowieso nicht weil ich woanders bin.

Zitat

Nichtsdestotrotz; nach dieser Auflistung wirkt es für mich eher so, als ob so ein Kindle viel mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt. Bücher sind einfach weitaus alltagstauglicher; während das E-Book-Zeug noch immer mehr wie ne teure Spielerei wirkt.

Ich habe vor einiger Zeit ähnlich gedacht, bis ich mir mal einen Tag lang einen Reader ausgeliehen habe bei einem Bekannten. Es hat danach nicht lange gedauert bis der Kindle im Haus war. Und das war eine sehr gute Entscheidung. Möchte das Ding nicht mehr missen und werde in Zukunft verstärkt Ebooks kaufen. Hier und da wird sicher trotzdem ein richtiges Buch gekauft werden aber wesentlich seltener als früher. Der Reader hat für mich definitiv mehr Vor- als Nachteile.
Am liebsten wäre mir, wenn es zu jedem echten Buch einfach einen Downloadcode für das passende Ebook geben würde. Aber ich denke, bis das soweit ist oder überhaupt so kommt, wird es noch lange dauern.
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Rônin

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Montag, 9. Januar 2012, 21:09

Ah, endlich mal jemand von der "Gegenseite". :mrgreen: Immerhin gehen die Dinger ja weg; irgendjemand muss sie also kaufen.
War auch wie gesagt relativ klar, dass das alles auch Gewöhnungs- und Geschmackssache ist. Wenn in 200 Jahren überhaupt nichts mehr gedruckt wird, wird sich sowieso niemand mehr was anderes vorstellen können; auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie man in so ein hässliches kleines Dingens, wie du sagst, "eintauchen" soll. Schnell durchblättern und "querlesen" dürfte sich da auch kompliziert gestalten.
Problem ist halt nur, dass es erstmal überhaupt einen Beweggrund braucht das Ding zu kaufen - in diesem Fall müssten die Beweggründe logischerweise irgendwelche Probleme mit konventionellen Büchern sein. Bei dir war es scheinbar tatsächlich der Platzmangel. Wobei der schon erheblich sein muss - für die teilweise bis zu und über 150 Euro, die allein als Anschaffungspreis für nen nackten Reader draufgehen, kann ich mir in meinem lokalen Möbelladen zwei hübsche Zweimeterregale kaufen (in die neben die Bücher auch noch ein Haufen weiteres Zeug reinpasst); und dann noch nen fetten Stoß Bücher obendrauf.

Zitat

Der Reader hat für mich definitiv mehr Vor- als Nachteile.
Zähl doch mal ein paar auf; immerhin bist du hier im Thread scheinbar der einzige, der aktive Erfahrung mit so nem Teil hat. ;)
Was passiert denn, wenn einem der Reader runterfällt und kaputtgeht? Sind dann alle Bücher unrettbar weg; oder kann man die irgendwie auf nen neuen Reader transferieren? Verträgt das Ding auch was, oder muss man damit gesteigert vorsichtig umgehen?
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PoetAndMadman

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Montag, 9. Januar 2012, 23:18

Platzmangel ist in der Tat einer der Hauptgründe. Dazu kommt auch noch, daß ich schon seit ich lesen kann, es hasse wenn Bücher so dicke Wälzer sind die man nicht vernünftig halten kann.
Ich muss dazu schreiben, ich lese fast ausschließlich in liegender Position, wenn ich zu Hause bin jedenfalls. Es gibt nichts besseres als im Bett oder auf dem Sofa rumlungernd etwas zu lesen.
Nun haben dicke Bücher die schlechte Angewohnheit ein recht hohes Gewicht zu haben und nach einiger Zeit schlafen mir da die Arme ein und die Hände beginnen weh zu tun.
Der Kindle wiegt etwas mehr als eine Tafel Schokolade und lässt sich einhändig bedienen. Da muss nun nicht extra erwähnt werden was komfortabler ist. Außerdem tut es weniger weh wenn einem so ein Reader mal aus der Hand rutscht und auf die Nase fällt - weil man kopfüber gelesen hat - als der komplette "Herr der Ringe" - Zyklus. :mrgreen:

Zu den Vorteilen, die natürlich nur für mich gelten in diesem Fall:
- das angesprochene geringe Gewicht
- das Umblättern und lesen geht locker einhändig
- viele viele Bücher die man unterwegs dabei hat
- spart Platz
- es gibt haufenweise kostenlose Ebooks legal im Netz
- man kommt schnell und unkompliziert an neues Lesematerial heran (WLan sei dank)
- das E-Ink Display ist einfach unglaublich toll und es liest sich einfach gut


Noch kurz was zu den Kosten eines Readers. Auf den ersten Blick ist so ein Reader nicht ganz billig, aber eben nur auf den ersten Blick. Der Kindle z.B. kostet in der kleinen Version ca. 100€. Damit könnte man in der Tat viele neue Bücher kaufen.
Aber, dadurch, daß es im Netz haufenweise kostenlose Ebooks legal gibt, hat man die Kosten für das Gerät sehr schnell wieder drin. Man muss sich nur mal ansehen wieviele kostenlose Klassiker Amazon anbietet. Das sind hunderte von Büchern. Würde man einen Bruchteil davon kaufen wollen, wäre man locker jenseits der Anschaffungskosten eines Readers. Wenn man also will, kann man monatelang mit dem Reader lesen ohne auch nur ein Ebook gekauft zu haben.

Zitat


Was passiert denn, wenn einem der Reader runterfällt und kaputtgeht? Sind dann alle Bücher unrettbar weg; oder kann man die irgendwie auf nen neuen Reader transferieren?
Die Ebooks bleiben einem erhalten und man kann sie auf einen neuen Reader überspielen. Die bei Amazon gekauften Bücher sind sowieso auf dem eigenen Konto online abgespeichert, wo man jederzeit Zugriff darauf hat und sie auch immer wieder auf den Kindle laden kann wenn man sie da gelöscht hat. Andere Bücher, die man vielleicht woanders gekauft oder kostenlos heruntergeladen hat, sind ja sowieso erstmal auf dem PC drauf. Somit also auch nochmal gesichert bevor man sie dann auf den Reader überspielt. Ist also immer alles vorhanden was erworben wurde.

Zitat

Verträgt das Ding auch was, oder muss man damit gesteigert vorsichtig umgehen?

Also getestet habe ich das nun nicht, aber ich denke den ein oder anderen Sturz wird das Teil schon aushalten. Es ist jedenfalls recht gut und ordentlich verarbeitet und macht einen stabilen Eindruck. Ich gehe damit nun auch nicht um wie mit einem rohen Ei.
Bei ganz normalem Umgang, wie vielleicht auch mit einem Mobiltelefon oder einem Laptop, hat der Reader sicher eine ausreichend lange Lebenszeit.
Wenn man den Reader unterwegs dabei hat, sollte man sich sowieso eine Schutzhülle kaufen, dann passiert da eigentlich auch nichts.


Nachteile gibt es natürlich auch. Wobei die für mich eher bei den Ebooks liegen.
Erstmal nervt es doch, daß man sich bisher auf kein einheitliches Datenformat geeinigt hat. Amazon hat ein eigenes, die meisten anderen haben ihres usw usw. Ist schon etwas anstrengend wenn man sich andere Ebooks kauft, die es vielleicht in dem Format, welches man sonst benutzt, nicht gibt und die dann extra umwandeln muss. Das Umwandeln geht zwar ziemlich schnell und auch meistens unkompliziert aber es ist etwas, was man sich sparen wollen würde. Immerhin gibt es sehr gute kostenlose Software dafür.
Dann wäre da noch der Preis der Ebooks. Der ist meistens genauso hoch wie bei normalen Büchern. Was an der Buchpreisbindung in Deutschland liegt und die auch leider für Ebooks gilt. Denn die Herstellungs - und Lagerkosten für elektronische Bücher sind definitiv geringer als für gedruckte. Kann man nur hoffen, daß sich da in naher Zukunft etwas tut.
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