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convex

Novize

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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 05:01

Lizenzfrei Bilder gesucht / Kulturhistorische Anomalien

Hallo Zusammen,
ich wollte mal in die Runde fragen, ob einige von Euch aus dem Urlaub oder aus Studienreisen Fotos von Tempelanlagen, Wandreliefs oder sonstigen antiken Kunstgegenständen vorliegen habt, die ihr uns frei zur Verfügung stellen würdet. Zwecks Forschungsarbeiten bezüglich kulturhistorischer Anomalien. Momentan forschen in wir alle Richtungen und versuchen Übereinstimmungen in den veschiedenensten Kulturen zu finden, die über archetpyische Vorstellungen hinaus gehen und einen Zufall ausschliessen.

Was wir momentan ganz negativ erfahren ist, dass viele interessante Bilder unter einer kommerziellen Lizenz stehen. Als Anhänger für freien Wissenszugriff, empfinde ich diesen Umstand als großes Übel. Oftmals werden Bilder dargeboten, die vor Ort sowieso jeder hätte frei sehen können. Da aber derlei Motive je nachdem im Netz immer noch selten zu finden sind, ist man fast gezwungen zu bezahlen. Was wir aber tunlichst vermeiden wollen. Aber vielleicht kann man auf diesem Wege was erreichen. Bei Interesse könnten wir von unserer Seite aus auch Bilder zur freien Verwendung anbieten. Es handelt sich dabei um eine Auswahl verschiedenster Bilder, die in Nepal
und Kambodscha bzw. Angkor Wat entstanden sind.

Wir sind momentan dabei die Arbeiten auf verschiedene Symbolmotive zu konzentrieren. Hier haben wir bereits einige erstaunliche Entdeckungen machen können, die teilweise nirgendswo im Internet zu finden sind oder nur sehr wenigen aufgefallen sind. Auf jeden Fall wollen diese Arbeiten fortsetzen und intensivieren. Hilfe können wir immer gebrauchen. Natürlich möchte ich mal einen kleinen Auszug dieser Arbeiten präsentieren:

Die folgende Abbildung zeigt gleiche Symbolreihen, die aus zwei verschiedenen Kulturkreisen entstammen, die nach gegenwärtiger Lehrmeinung, zu keiner Zeit Kontakt zueinander hatten:



Das obere Bild stammt aus einer babylonischen Steintafel.
Das untere von einer Tempelfassade aus der Ruinenstätte Labna in Mexiko
Inzwischen konnten wir bei Internet-Recherchen herausfinden, dass wohl auch andere diese Übereinstimmung bemerkt hatten. Trotzdem gut, dass unabhängig davon, wir zu der selben Einsicht gekommen sind.

Das nächste Bild zeigt erstaunliche Übereinstimmungen in der Darstellung verschiedener antiker Figuren, nachdem
wir uns auf sogenannte Wetter/Donnergötter konzentriert hatten.



Dies ist beispielsweise noch nirgendwo im Internet registriert worden. Zur näheren Erläuterung:
Bild 1: Maya Regengottheit Chaac.
Bild 2: Indische Wassergott Varuna auf seinem Krokodilartigen Reittier.
Bild 3: Maya Jaguargott aus einem krokodiartigen Wesen. Auch der Jaguargott verfügt über Naturkräfte wie Regen, Blitz und Donner.
Bild 4: Flussgöttin Ganga auf ihrem kokodilartigen Reittier.
Bild 5: Taishkuten (abgeleitet vom Regengott Indra) auf seinem Reittier (hier transformiert zum Elefanten).

Interessante Details sind beispielsweise die Gemeinsamkeiten bei den mythischen Reittieren und das abgewinkelte Bein beim den aufsitzenden Gottheiten.

Interessant sind aber auch die Übereinstimmungen bzgl. verschiedener mythischer Tierwiesen:



Links:
Darstellung des Gottheit Chaac als menschenfressendes krokodialartiges Wesen mit gebogener Nase
Rechts:
Darstellungen von sogenannten Makaras aus verschiedenen Teilen Asiens, die ebenfall die gleichen körperlichen Attribute teilen und im Maul ebenfalls menschliche Wesen zeigen. Makaras entstammen ursprünglich aus dem hinduistischen Kulturkreis und werden oftmals mit krokodilartigen Körper dargestellt. Charakteristisch ist seine stark gebogene Nase, weswegen einige Abwandlungen dieser Figur in anderen Kulturen, zu späterer Zeit, in Richtung Elefant transformierte (siehe Taishakuten in Japan).

Soviel erstmal dazu. Das ist natürlich noch viel komplexer in den Details, als ich es hier dargestellt habe, aber ich wollte hiermit erstmal nur das allgemeine Interesse wecken und zeigen, das wir es Ernst meinen. Wir sind über jede Hilfe dankbar!

Viele Grüße
Die Zeit ist eine gute Lehrmeisterin. Schade nur, dass sie alle ihre Lehrlinge umbringt.

Animus

it was Aliens

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2

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 13:11

Ich hätte hier ein paar Fragen....

Wer ist denn bitte "Wir" ? Handelt es sich bei euch um eine Gruppierung oder anderweitige Gemeinschaft ?

Was erwartet ihr euch von diesen "Untersuchungen", was sollen diese "Anomalien" beweisen ?

Abgesehen davon reichen Bilder sicherlich nicht aus um eure Beweisführung zu untermauern, Forschung findet direkt an eben jenen Orten statt.
Die Krux der Fotografie ist dass nur ein Teil des ganzen dargestellt wird, nur auf deren Basis kann also keine allgemeingültige Aussage getroffen werden.
"That is not dead which can eternal lie.
And with strange aeons even death may die."

convex

Novize

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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 15:16

Grüß dich Animus!

> "Wer ist denn bitte "Wir" ? Handelt es sich bei euch um eine Gruppierung oder anderweitige Gemeinschaft?"
Bei dem "wir" handelt es sich um eine Gruppe von momentan 6 Leuten, die sich aus gemeinsamen Interesse zusammengefunden haben. Thematisch geht es um Anomalien jeglicher Art. Dabei bewegen wir uns mehrheitlich im Bereich der Grenzwissenschaften. Wir sind kein eingetragener Verein, sondern viel mehr ein Freundeskreis. Das würde das ganze besser beschreiben.

>"Was erwartet ihr euch von diesen "Untersuchungen", was sollen diese "Anomalien" beweisen ?"
Das Interesse an kulturhistorischen Anomalien, hatte sich unter anderem daraus ergeben, dass ich vor einigen Jahren mit einem Studenten über sein Studium der Archäologie gesprochen hatte und über diverse problematische Gegebenheiten, die einem Beruftsätigen in diesem Bereich gegenüber steht. So riskiert schnell seinen akademischen Ruf, wenn man in den althergebrachten Strukuren mit zu neuen Ideen aufwartet. Dabei sprachen wir auch über Gemeinsamkeiten zwischen sehr weit auseinanderliegenden Kulturgruppen. Mit seinen Kommolitonnen hatte er einen privaten kleinen Arbeitskreis gegründet, um über neue Ansätze in der Forschung zu sprechen. Allerdings wurde ihm und seinen Kommolitonnen klar, das trotz Konsens in Gruppe, viele Ideen niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Diese und andere Gegebenheiten haben mir zu denken gegeben und mich zu dem Standpunkt gebracht, dass unser Wissen über unsere kulturelle Entwicklung nicht nur unvollständig ist, sondern in einigen Bereichen auch zurecht gebogen, damit sie konform gehen mit einer sehr konventionellen Denkweise.

Eine unserer Vermutungen ist, dass der Polytheimus, den man in verschiedenen antiken Hochkulturen findet, sich nicht unabhängig voneinander entwickelt hat, sondern möglicherweise einen gemeinsamen Ursprung hatte. Was dies letztendlich bedeutet, möchte ich hier erstmal offen lassen. Dafür eigenen sich wahrscheinlich andere Threads in den jeweiligen Themenforen hier.

>"Abgesehen davon reichen Bilder sicherlich nicht aus um eure Beweisführung zu untermauern. Forschung findet direkt an eben jenen Orten statt."
Absolut richtig Animus. Aber im Grunde geht es darum, das eigene Interesse zu befriedigen. Wir möchten keine dogmatischen Lehren verbreiten, sondern nur das Maximum an Möglichkeiten ausnutzen und gelegentlich einen Fingerzeig auf bestimmte Details geben. Die Forschung soll zunächst uns selber helfen, Dinge besser bewerten und Zusammenhänge erkennen zu können. Diese Forschung kann natürlich auch zuhause stattfinden. Welchen Wert diese haben, dass liegt im Auge des Betrachters. Wir könnten auch unsere Hände in den Schoss legen und alles für gegeben hinnehmen, aber wir müsen nicht zwangsläufig vor Ort sein, um bestimmte Askpekte zu klären. Um überhaupt Antworten zu finden, tun wir einfach das, was uns an Möglichkeiten zur Verfügung steht. Für uns selber reicht dies völlig aus.

>"Die Krux der Fotografie ist dass nur ein Teil des ganzen dargestellt wird, nur auf deren Basis kann also keine allgemeingültige Aussage getroffen werden."
Wenn dich weitere Details und Bilder interessieren, kann ich gerne weiteres Material nachliefern. Die hier gezeigten Beispiele sind nur Auszüge unsere Recherchen. Für meine ursprüngliche Anfrage musste halt ich nur einen ersten Ansatzpunkt finden und dafür einiges weglassen. Wir können uns gerne eigehend über die jeweiligen Anomalien unterhalten. Ich hoffe zunächst einfach nur Leute zu finden, die ebenfalls neuen Ideen und Theorien zunächst offen gegenüberstehen und die Möglichkeiten in Betracht ziehen, dass die gängigen Lehrmeinungen nicht immer die richtigen sein müssen. Damit schliesse ich eine ganze Palette paranormaler Aspekte mit ein und was ist besser geeignet als ein Forum über paranomale Gegebenheiten. Kritik und Zweifel sind stets angebracht und betrachte ich als konstruktiven Beitrag. Wenn tatsächlich Interesse besteht, dann bin ich gerne bereit hier weitere Thread mit dieser Thematik zu erstellen.

In diesem Thread wollte ich mich jedoch erstmal nach entsprechend freiem Bildmaterial erkundigen. Die Wikimedia Foundation war für unsere Zwecke schonmal eine erste gute Anlaufstelle. Natürlich gibt es auch die Bildersuch-Funktion der jeweiligen Suchmaschinen, aber da stossen wir halt schnell wieder auf Copyright- und Lizenzfragen. Die können wir zwar für eigene Recherechen auch verwenden, aber die werden dann nicht den Weg auf eine Webseite finden können. Aber vielleicht hat hier jemand noch eine guten Tipp parat, aus welchen Quellen im Internet man sich noch bedienen kann oder hat selber in seinem persönlichen Fundus interessante Bilder.

Vielen Dank soweit.
Die Zeit ist eine gute Lehrmeisterin. Schade nur, dass sie alle ihre Lehrlinge umbringt.

Ragnarsson

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4

Freitag, 23. Dezember 2011, 09:40

Na wenn ich das richtig verstanden habe, geht es euch ja im Grunde nur darum, Informationen und "Forschung" für euch zu betreiben. Ergo wo liegt das Problem mit dem Copyright? Sebst wenn ihr es auf einer Website benutzen wollt, könnt ihr dies tun, sofern ihr angebt wem das Bild gehört etc. Was ihr nicht dürft, ist es als eure Bilder ausgeben oder Geld damit verdienen. Ausserdem steht es euch ja auch frei, den Besitzer der Bilder zu kontaktieren, oder da die meisten eurer Forschungsobjekte kein Privateigentum sind, sondern teile von Sehenswürdigkeiten, kann man da auch an die entsprechende Stelle herantreten und Bildmaterial anfragen. Eine weitere Quelle sind Bücher. Einfach mal in die örtliche (oder nächste städtische) Bücherei gehen und nachfragen/nachschauen. Wenn man ein wenig im Internet recherchiert, findet man auch schnell Bücher und die meisten Büchereien bestellen die Bücher dann.

Wenn du allerdings einfach nur zu Hause sitzen willst und per Suchmaschine wie google Bilder finden willst, schaut es schlecht aus. Zumal Bildersuchen auch immer mit Vorsicht zu geniessen sind, da man teilweise wenig bis keine Hintergrundinformationen bekommt und wenn man wirklich forschen möchte, sollte man ganz genau Wissen: Wann, wo und von Wem sind die Kunstwerke/Inschriften/Fresken/Bilder erschaffen und wo genau befinden sie sich. Und die wenigstens Bildersuchen oder Plattformen bieten dir das an und gerade wenn du die Kultur mit einbeziehen möchtest, sind das sehr sehr wichtige Informationen die nicht fehlen dürfen.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

convex

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5

Freitag, 23. Dezember 2011, 13:50

Hi Ragnarsson, ein Bilderarchiv nur für die eigenen Zwecke anzulegen ist in der Tat kein Problem. Bis zu diesem Punkt läuft auch alles wunderbar. Aber mit der Zeit, will man auch Ergebnisse nach aussen tragen, Feedback erfahren, weitere Leute für ein bestimmtes Projekt interessieren und so weiter und sofort.

Bei der Veröffentlichung auf einer Webseite bin ich mir nicht immer so sicher, ob das Erwähnen des Bilderstellers in wirklich jedem einzelnen Fall ausreicht. Selbst wenn es zunächst nur um Veröffentlichung auf einer privat geführten Webseite handelt. Ich möchte hier nicht ausschliessen, dass sich dieser Status ändert. Bei der Menge an Bildern die zusammenkommen, würde es schon einen nicht unerheblichen Aufwand kosten, bei den unterschiedlichen Erstellern nachzufragen. Und dies alles in Abhängigkeit davon, ob die Gegenseite überhaupt gewillt ist zu antworten (und sich ggf. dann viel später doch melden, nur um eine Unterlassung zu bewirken. Wieder Andere verlangen unter Umständen, dass eine Veröffentlichung nur unter bestimmten Auflagen vorgenommen werden kann. In einem anderen Fall hatten wir eine chinesische Bildquelle aufgetan, aber da versucht man gar nicht erst nachzufragen, wenn nirgendwo auch nur ein einziges Indiz dafür vorhanden ist, dass die jeweilige Person Englisch versteht. Auf die Fähigkeiten des Google-Übersetzers würde ich nicht setzen wollen.

All dies sind Aufwände und Einschränkungen, die wir einfach vermeiden wollen. Wenn nun mittelfristig kein anderer Weg dran vorbei führt, dann werden wir natürlich dass auch so machen müssen, aber ich glaube hier sind längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Die Bildarchive von Wikimedia stellen hierbei den ersten Lösungsansatz dar. Am unproblematischsten sind Bildquellen, die explizit als gemeinfrei gekennzeichnet sind, wie beispielsweise mit Kennzeichnungen wie Creative Commons (CC) oder die GFDL (GNU Lizenz für freie Dokumentation). Das wäre bei Bildarchiven innerhalb von Wikimedia fast durchgehend der Fall. Hier ist es auch kein Problem, wenn die Bilder nachbearbeitet werden, zurechtgeschnitten oder eine Collage mit andern Bildern erstellt wird. Einfach wunderbar. Das ist im Grunde der Idealzustand den wir benötigen.

Ein anderer Weg, ist ein "Spenden"-Aufruf wie dieser. Die Beiträge sind zwar noch recht übersichtlich, aber es funktioniert im Prinzip.

Bibliotheken als arbeits-interne Quellen haben wir bereits abgedeckt. In diesen Fällen hilft uns eine Bibliothekswissenschaftlerin entsprechendes Material aufzufinden und auch dabei mit den Aspekten des Katalogisierens zurecht zu kommen.

Ich muss allerdings noch erwähnen, dass das Prozedere des "Bilder-Sammelns" hier wohl missverständlich und womöglich ziemlich banal rüber kommt. Das ist alledings nicht der Fall. Natürlich sind auch die Metadaten zu den jeweiligen Bildern elementarer Bestandteil. Ziemlich häufig bleibt es an uns hängen, diese Informationen zu ermitteln. In solchen Fällen ist es schon ärgerlich, wenn wir auf interessantes Bildmaterial, das ohne irgendwelche Hintergrund Informationen daher kommt und wieder Zeit für umfassende Recherchen darauf geht. Oftmals haben wir schon festgestellt, dass diverse Ausstellungsstücke den falschen Museen, Kulturgruppen und Zeiten zugeordnet wurde. Das ist nun leider ein Checkup, den wir aufgrund dieser Erfahrungen immer wieder durchführen müssen.

Am Ende bleibt dann noch das Vorhaben, mit einem guten Beispiel voran zu gehen und selber Bildmaterial zur freien Verfügung zu stellen, die dann privat oder auch kommerziell genutzt werden dürfen und keinen Auflagen unterliegen, sprich Nachbearbeitung ist erlaubt und es bleibt jedem selbst überlassen, ob man den Bildersteller nennen will oder nicht.
Die Zeit ist eine gute Lehrmeisterin. Schade nur, dass sie alle ihre Lehrlinge umbringt.

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