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Registrierungsdatum: 24. September 2009
Wohnort: Der Schelmen geheimer Sündenpfuhl
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Puh ... ehrlich gesagt finde ich, ist dies ein sehr sehr schwieriger Punkt, denn nach meinem Dafürhalten sind dies zwei unterschiedliche Punkte. Natürlich wird durch den Kampf gegen die Piraterie das Urheberrecht geschützt - keine Frage, jedoch sehe ich (persönlich) eine URHEBERRECHTSVERLETZUNG dann als gegeben, wenn jemand unberechtigter Weise behauptet etwas erstellt zu haben, das die Leistung eines anderen ist. Mit anderen Worten: Wer ein Lied eines anderen als Grundlage für ein eigenes Lied benützt, der begeht eine Urheberrechtsverletzung, da er sich der Idee und der Arbeit eines anderen bedient. Piraterie ist jedoch "nur" das Weiterverbreiten ohne Genehmigung. Insofern schützen die aufgezählten Instanzen, Abkommen und Entwürfe nicht die Urheberschaft der Künstler, sondern die wirtschaftliche Vermarktung.Gemein haben diese Entwürfe und Abkommen alle, dass sie das Urheberrecht schützen und Piraterie bekämpfen sollen.
Interessanter Punkt. Aktuelles Beispiel Megaupload. Zigtausende User (ob Up- oder Downloader) verfolgen die Schlagzeilen und schauen täglich in den Briefkasten, ob sie ein Abmahnschreiben erhalten.Man muss nun aber kein fanatischer VTler sein, um zu bemerken, was für theoretische Möglichkeiten im Bezug auf die staatliche und wirtschaftliche Kontrolle des Internets weiterhin da drin stecken.
Ehrliche (und persönliche) Meinung? Ich verstehe zwar das Bestreben, aber halte persönlich nichts davon. Wer einen Film im Internet guckt, würde ihn zu 90% nicht im Kino sehen - maximal in der Videothek ausleihen und davon hat Hollywood, bzw die vertreibende Firma, NULL.Was haltet ihr denn von den derzeitigen energischen Versuchen, Piraterie zu bekämpfen?
Alberne Frage. Warum sollte sich diese Aktion gegen das Internet richten? Das Internet ist ein Suchtmittel, dem viele (ich eingeschlossen) derart verfallen sind, dass sie einen Großteil der Zeit davor verbringen. Niemals erreicht man so viele Leute und kann sie in eine derartige Abhängigkeitshaltung zwingen. Das Internet zu "vernichten" wäre die dümmste Idee, die die Wirtschaft haben könnte. Schließlich besteht die Wirtschaft nicht nur aus Film und Musikindustrie ...Sind die Proteste gerechtfertigt, und die Stimmen, die von einem neuerlichen Vernichtungskrieg der Regierungen gegen das Internet sprechen?
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Da hast du sicherlich recht; aber ganz nebenbei ist das Internet auch noch eine Diskussions- und Informationsplattform. Es ist nicht an der westlichen Politik vorübergegangen, dass das Internet für die Erfolge des arabischen Frühlings maßgeblich ist und war. Das verursacht natürlich Fracksausen; genau wie Wikileaks, Anonymous, Occupy...
Zitat von »Zensur«
Alberne Frage. Warum sollte sich diese Aktion gegen das Internet richten? Das Internet ist ein Suchtmittel, dem viele (ich eingeschlossen) derart verfallen sind, dass sie einen Großteil der Zeit davor verbringen. Niemals erreicht man so viele Leute und kann sie in eine derartige Abhängigkeitshaltung zwingen.
Wäre meines Wissens nach mit SOPA problemlos möglich. Zumindest im Bereich "Nachrichten und Politik", ney? Und die verschiedenen Konzerne werden die Möglichkeit sicher auch mehr als gerne ergreifen. Google protestiert ja, weil Google eine Internetfirma ist. Die Wikipedia fühlt sich ebenfalls ernsthaft bedroht, wie auch unzählige Humorseiten, die mit Anspielungen auf geschütztes Material arbeiten. Es geht einfach darum, dass alles, was im Internet geschieht, unter der Flagge der Gerechtigkeit kontrolliert werden kann.
Zitat
Wieso zum Beispiel wird Youtube nicht vom Netz genommen?
Zitat
[b]Schlussfolgerung
Zitat
Die öffentliche Meinungsbildung und damit eine Demokratie
kann nur funktioneren, wenn die durchaus interessierte Öffentlichkeit über
genügend Informationen verfügt. Werden diese der Bevölkerung vorenthalten, wird
die öffentliche Meinungsbildung massiv behindert und damit einer demokratischen
Gesellschaftsordnung das Wasser abgegraben.