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Claxan

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16

Mittwoch, 28. November 2012, 15:50

Ahja und @mostwanted:

Und was soll mir dein Kommentar jetzt sagen?
Check nicht worauf du konkret hinauswillst...
Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.

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Corvus Corax

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17

Mittwoch, 28. November 2012, 15:54

Ich sehe es ähnlich wie Jagd Elite.
Wenn euch ein Tierleben wirklich so viel wert wäre wie ein Menschen leben, würdet ihr sie nicht essen.
Mit der Selbstverteidigung, zB. bei Mücken, Zecken, Bremsen, Laufliegen und wie sie alle heißen, kann ich das durchaus nachvollziehen.
Wenn wir das (überspitzt?) auf menschliche Verhältnisse übertragen, versteht da auch das Gesetz keinen Spaß. Eindringen in fremde Wohnungen und Körperverletzung. Auch da ist der Aspekt der Notwehr gegeben.
Ob es allerdings reicht um mit Mord vor gericht davon zu kommen ist allerdings fraglich, da in diesem Fall nicht unmittelbar das eigene Leben bedroht wird.


Fakt ist: ein Tierleben ist euch lediglich so viel wert, wie ein Mittagessen. Nicht mehr nicht weniger.
Und ist euch die Aufnahme von Fleisch doch derart wichtig, dass ihr dafür ein Leben fordert, dann müsstet ihr logischerweise auch rumgehen, Leute töten und Kannibalismus betreiben. Dann sollte es keine Rolle spielen, ob nun ein Mensch oder ein Tier dabei stirb.
Das ist jetzt keine Veganer-Propaganda, Provokation oder ähnliches. Es ist einfach eine logische Schlussfolgerung. Zu oft wird konsequentes Handeln, gerade im Bereich der Tierrechte, mit Radikalität verwechselt.

Und es ist doch auch nichts schlimmes, zu sagen, das Leben eines engen Verwandten ist einem mehr wert, als das eines Fremden. Aber das bedeutet doch nicht, dass einem das Leben eines fremden überhaupt nichts bedeutet.
So wie man auf der Straße Zivilcourage gegenüber fremden Mitmenschen leistet, so schaut man auch nicht zu, wenn einem Individuum einer fremden Spezies etwas zustößt.

Aber bitte erzählt nicht, dass euch fremde Spezies genauso viel bedeuten, denn das ist wahrlich schwer zu glauben.

Unfälle und Versehen, wie das Treten auf einen Käfer können passieren.
Diese passieren auch tagtäglich zwischen zwei Menschen. Aber es muss einem deswegen ja nicht egal sein. "Vermeide das Verrmeidbare" ist hier das Stichwort.

Warum sind Menschen nicht in deinem Beuteschema? Weil sie sich wehren können? Weil sie ein gesetzliches Recht auf Leben haben? Ich will dich nicht provozieren oder dich bloßstellen, ich verstehe nur nicht ganz, was du meinst. Schließlich liegen auch Spinnen, Elefanten und leguane nicht in deinem Beuteschema.
Also was macht ein Tier erst zu einem Opfer? Der Geschmack? Extreme Andersartigkeit (zB. bei Fischen, die nicht vor Schmerzen schreien können)? Allgemeine Unbeliebtheit?

Ich denke, es ist schlicht und ergreifend die Kultur in die wir hineingeboren werden. In China werden Katzen tagtäglich lebend flammbiert, hier geht dabei ein Aufschrei durch's Volk, in Südamerika frisst man Insekten, hier steht man schreiend auf dem Stuhl, wenn eine Spinne kommt, hier gibt es Vernichtungsmaschinerien für Kühe und in Indien gelten sie als Gottreinkarnationen. Wie man sich also gegenüber einer anderen Spezies verhält müssen wir letzendlich eigenständig entscheiden, da es keine klaren Richtlinien gibt.
Außer eine.
Was du nicht willst, das man dir tu - das füg auch keinem anderen zu.

Liebe Grüße, Sina
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18

Mittwoch, 28. November 2012, 16:06

Nene, ich weiß schon was du meinst. Fühl mich ja auch nicht bloßgestellt.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich Menschenfleisch nicht essen würde, wenn es legal beschaffbar und verzehrbar wäre.
z.B. wenn Leute sterben und ihr Fleisch als Nahrungsmittel verarbeitet werden würde.
Und das mein ich Todernst! ^^

Warum ich jetzt den Tod einer Kuh rechtfertige?
Ich denke weil es nix anderes ist als ein Beutetier.
Und würde ich das Fleisch nimmer im Supermarkt kaufen können, könnte ich mir ned vorstellen, dass ich mir bei uns im Garten ned Hühner halten würde um die zu schlachten.

Die Sache ist auch, dass ich z.B. Spinnen mit massiven Gewissensbissen nur töte.
Ich fühl mich ehrlich gesagt richtig scheiße dabei...krieg meine Angst aber einfach nicht in den Griff und kann dann ned anders.
Wenn das bigott klingt und man mich dafür verurteilt jetzt, dann versteh ich das vollkommen...weils gerechtfertigt ist.

Aber wenn man so in die Natur guckt, fressen sich viele Fleischfresser auch gegenseitig, es sei denn es gibt genug Beute in ihrem Jagdgebiet.
Ich will nichts umbringen ohne einen Sinn dahinter zu sehen.
Ich ess Fleisch und das beziehen und beschaffen von Tierfleisch ist nunmal in Ordnung bei uns. Und ich würd auch Meerschweinchen und Katze und Hund essen wenn ichs kriegen würde.
Ist mir doch egal wie süß das Tier ausgesehen haben mag...
Fleisch ist Fleisch...und da schließ ich Menschenfleisch ned aus.

Es ist ja nur die Moral der Gesellschaft die uns sowas verbietet.
Und ich sag ja nicht "Oh schade, dass Menschenmord für die Ernährung verboten ist."
Wär ja noch schöner wenn jeder hungrige dich mal eben an der Ecke abmurkst für sein Lunch! XD

Und uns fehlt es ja nicht an Alternativen...und wir können uns ja auch fleischlos ernähren.
Wären wir aber reine Carnivoren und gäbe es keine Tierzucht, würden sicher genug Menschen einander auffuttern.
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19

Mittwoch, 28. November 2012, 16:07

@Claxan

Niemand hat das Recht über das Leben anderer Wesen auf der Erde zu bestimmen. Es gehört zwar zur Natur, dass Tiere jagen und töten, wie auch Menschen früher, aber dass war und ist INSTIKTIV.

Du rechtfertigst das Töten indem du sagst, dass es manchmal nötig ist. Was ist aber nötig was nicht? Um zu überleben musst du keine Tiere töten, aber tust es trotzdem oder wärst zumindest bereit, Tiere zu töten. Für die Jugendlichen war ein solches Töten eventuel auch von Nöten? Deren Begründung kennst du ja schlussendlich nicht.

Das Hitler-Beispiel habe ich genommen, weil Hitler auch eine Begründung gehabt hat, um Millionen zu töten, was wir heute als eine schlecht durchdachte oder moralisch nicht vertretbare Begründung akzeptiert haben.
„Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“

„Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“

„Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“

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20

Mittwoch, 28. November 2012, 16:14

Sorry aber was ist das für ein dummes Argument?

Ich hab im ersten Posting schon geschrieben, dass ich auf Fleischkost bestehe und damit (auf mein Denken bezogen) akzeptieren muss, dass ich nun für den Mord an einem Tier mitschuldig bin.
Vegetarismus ist für mich vollkommen in Ordnung und finds schön wenn Leute sich fleischlos ernähren. Aber es ist ein Luxus den wir uns aufgrund unseres Reichtums leisten können...

Was für einen Sinn hat das Töten der Katze denn in deinen Augen? Die lachen sich einen ab und haben Spaß dabei...
Da brauch ich keine Begründung um zu sehen, dass das eine unnötige Aktion.
Und nicht nur, dass ich das Töten der Katze ansich unnötig fand, (weil die haben sie mit 100% Sicherheit nicht getötet um sie zu essen. Ich finds auch absolut falsch, dass man ein Lebewesen so leiden lässt, während man es tötet.
Glaubst du ich würd ne Kuh die ich schlachte, so qualvoll und langsam töten?


Ja schon klar, dass du DAS gemeint hast mit dem Hitlerkommentar. Aber auf meine Aussagen bezogen ist das irgendwie....fehl am Platz?
Das war ein politischer Genozid. Ein unnötiger Tod...
Unnötiger Mord ist doch etwas, das ich schon die ganze Zeit anprangere.
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Mittwoch, 28. November 2012, 16:19

Hallo

@mostwanted

Ich werde mich jetzt bemühen so höflich wie möglich zu antworten.


Zitat

Wir leben im Kapitalismus, da gehört Mord, Rassismus und Speziesismus einfach dazu. Der stärkere ist mehr Wert. Punkt.



Jeder, der das System akzeptiert, hat mit deren Folgen auch zu leben.
Was hat der Kapitalismus bitte mit den abfackeln eines Katzenbabys zu tun?
Oder Rassismus? Was zum Henker ist das für eine Argumentationslinie?

Zitat

Hitler sah die Tötung von 6 Millionen Juden auch als nötig.
Oder Hitler?

Zitat

Für die Jugendlichen war ein solches Töten eventuel auch von Nöten? Deren Begründung kennst du ja schlussendlich nicht.
:wut:



..........
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22

Mittwoch, 28. November 2012, 16:20

Claxan, ich sehe schon auf was du hinaus willst. Du hast meinen Beitrag zu ernst genommen.

Ich esse gerne Tiere.
Warum? Weil ich's kann. Weil so sooo verdammt lecker sind. Weil Tiere auch mich essen würden, wenn ich ihnen die Chance geben würden.

Aber ich finde es bitter das mich mostwanted deswegen in einen Topf mit Hitler steckt. Das kann man absolut nicht vergleichen und ich hab auch keine Lust das hier wieder so eine sau unnötige Diskussion entsteht wie Veganer (die guten Menschen) gegen Fleisch Esser (die so sind wie Hitler).

Menschen sind mehr Wert wie Tiere!!!!!
Und um das zu beweisen sollten wir eben genannte nicht (unnötig) foltern un quälen.
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23

Mittwoch, 28. November 2012, 16:29

Naja unnötig ist der Mord für Fleischproduktion auch, mal ganz vorsichtig gesagt.

Ich finde, Speiesismus ist nur eine weitere Form der Unterdrückung. Nichts anderes? Warum sie nicht zu Rassismus, Sexismus, Homophobie passt? Weil es der einzige grund für Mord an Schwächeren ist, der weltweit noch heute tolleriert wird.
Ich bin gespannt, ob es irgendwann Nürnberger Prozesse für Schlachter gibt. Immerhin konnte sich damals auch keiner vorstellen, dass Farbige irgendwann ein Recht auf Leben erhalten. Wenn es irgendwann (und sei es in 200 Jahren) soweit ist, werden sich viele viele Menschen rechtfertigen müssen. Und im Gegensatz zu anderen Unterdrückungen der Weltgeschichte kann keiner sagen, er hätte davon nichts gewusst.

http://3.bp.blogspot.com/_FGX5eZtTE4I/TG…1600/racism.jpg

@ Claxan: ich denke, es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir uns nicht gegenseitig auffuttern. Kannibalen sagen aus, Menschenfleisch würde nicht sonderlich gut schmecken. Ein wenig nach Hühnchen, aber nicht so gut, und sie hätten es eher zum Lustgewinn gegessen. Das könnte daran liegen, dass die Aufnahme von Fleisch der gleichen Spezies Krankheiten fördern kann. Gleichzeitig riecht ja auch Menschenkacke für uns schlimmer als Tierkacke. Auch diese Empfindung soll verhindern, dass wir mit Krankheitserregern in Kontakt kommen, die uns selbst schaden können.
Nur wenige Erreger sind von Speies zu Spezies übertragbar (sogenannte Zoonosen), alle anderen Erreger suchen sich bestimmte Spezies als Hauptwirt aus. Je ähnlicher der Organismus, desto leichter fällt es zB. einem Virus, sich daran anzupassen. Fangen wir jetzt an Menschenfleisch zu essen, verbreiten sich auch Krankheiten rasend schnell. Es ist also diesbezüglich nicht klug, einander aufzuessen. ^^
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24

Mittwoch, 28. November 2012, 16:32

Dürfte ich anmerken das es für die meisten Menschen ein klitzekleiner Unterschied ist, ob ich Fleisch esse oder Tiere zum Spaß quäle oder töte?
Also mein Metzger zündet seine Kühe nicht vorher an weil er das lustig findet. Genauso wenig würde ich aus Spaß durch den Wald hüpfen um aus "Sport" Bambi abknallen...


Zitat

Menschen sind mehr Wert wie Tiere!!!!!
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25

Mittwoch, 28. November 2012, 16:32

Und ich sehs halt bissl anders.

Für mich ist ein Mensch halt nicht mehr wert. Und daher kommt auch meine Aussage zu deiner Erfahrung im Krieg.
Wenn neben mir Menschen sterben würden wegen so einer unnötigen Scheiße wie Krieg und ich selber Menschen töten muss, obwohl ich mir dann im Hinterkopf ständig denken würde "Wenn wir ein bisschen klüger wären, wäre das alles nicht nötig!".
Aber die Erfahrung hab ich halt nicht, darum denk ich wahrscheinlich auch anders als du in der Hinsicht.
Ist doch vollkommen ok. Find deine Meinung ja nicht falsch. Ich denk halt nur anders.

Finds auch dumm mit Hitler verglichen zu werden...aber meingot...das sind Argumente die ich ned ernst nehme.

Mein Punkt ist und bleibt halt nur, dass ich Tiere esse weil ich Fleisch esse. Aber was für ein Fleisch das ist, ist mir wurscht. Auch wenns Menschenfleisch wäre.


Weißt...die Sache bei Menschen ist halt auch, dass im Gegensatz zu nem Huhn, Menschen doch (zum Teil ;) ) zu großartigen Leistungen fähig sind. Wenn ich ein Huhn töte, ändere ich die Welt damit nicht.
Töte ich einen Menschen, töte ich 80 Jahre uneinschätzbares Potential. Vielleicht hätte ich dann gerade den Menschen gefressen der ein Mittel gegen Krebs entdeckt hätte.
Das ist sicher auch so ein Faktor, warum dem Mensch (begründet) mehr Wert zugeteilt wird als dem Tier. Und den Punkt versteh ich auch, und da hab ich auch kein Gegenargument. Wie auch? Stimmt ja 100%
Aber Leben ist Leben...und nur auf den Faktor "Beenden eines Lebens" hab ich meine Argumente bezogen.
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Mittwoch, 28. November 2012, 16:35

Ach Corax, einfühlsam wie ein besoffener Elefantenbulle in der Musth...

Zitat

Das ist jetzt keine Veganer-Propaganda, Provokation oder ähnliches.
Doch, das ist es. Zumindest wird es so wahrgenommen. Der Ton macht nämlich die Musik, bzw (da wir uns im Internet befinden) die Ausdrucksweise.
Wenn du hier direkt mit "euch" das Forum ansprichst, dann hat das einen herablassenden Fingerzeig-Charakter. Da müsst ihr euch nicht wundern, wenn man euch ständig vorwirft, ihr haltet euch für was besseres.
Les dir am besten mal deinen Beitrag durch: jegliche Formulierung ist (ob nun absichtlich oder nicht) darauf ausgelegt Fleischesser ins schlechte Licht zu Rücken:
"Euch ist ein leben lediglich wert, ..."
"Euch ist Fleisch derart wichtig, dass ihr ein Leben fordert..."
Wahrscheinlich würdest du mehr Menschen erreichen, wenn sie nicht beim Lesen deiner Post's das Gefühl bekommen würden minderwertig zu sein. ;)

Zitat

Auch da ist der Aspekt der Notwehr gegeben.
Ob es allerdings reicht um mit Mord vor gericht davon zu kommen ist allerdings fraglich, da in diesem Fall nicht unmittelbar das eigene Leben bedroht wird.
Es gibt keinen Mord aus Notwehr. Das wäre dann Totschlag...

Zitat

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27

Mittwoch, 28. November 2012, 16:35

Naja unnötig ist der Mord für Fleischproduktion auch, mal ganz vorsichtig gesagt.


@ Claxan: ich denke, es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir uns nicht gegenseitig auffuttern. Kannibalen sagen aus, Menschenfleisch würde nicht sonderlich gut schmecken. Ein wenig nach Hühnchen, aber nicht so gut, und sie hätten es eher zum Lustgewinn gegessen. Das könnte daran liegen, dass die Aufnahme von Fleisch der gleichen Spezies Krankheiten fördern kann. Gleichzeitig riecht ja auch Menschenkacke für uns schlimmer als Tierkacke. Auch diese Empfindung soll verhindern, dass wir mit Krankheitserregern in Kontakt kommen, die uns selbst schaden können.
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Jo, das ergibt durchaus Sinn :mrgreen:
Und ich denke auch, dass dadurch, dass unser Hunger eh gestillt ist und der Arterhaltungstrieb in uns ist, der normale Mensch keinen anderen essen würde.
Aber rein vom Denken her seh ich ein Menschensteak als nix anderes an als ein Rindersteak. Fleisch halt...
Wenns schon tot ist, was soll ich dann noch dran ändern? Und wenn ich den Menschen essen würde, dann hätte es wenigstens einen Sinn gehabt, dass er stirbt.
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Mittwoch, 28. November 2012, 16:49

Ach, CSI-Davy hat wieder genau aufgepasst, dass hier kein Veganer Fuß fasst. :roll:
Aber zu deinem bitterlichen Entsetzen kann ich an meinem Post nichts falsches finden.
Die Anrede "Ihr" ist, meiner Meinung nach, angebracht bei durchschnittlich 93% Fleischessern.
Wer Tiere isst, muss auch dazu stehen und nicht immer in die Opferrolle schlüpfen. "Ja, ich esse Tiere und ich tu es gern!", wäre in diesem Fall ein angemessenes Statement.
Natürlich will ich hier keinen sinnlos runtermachen, das nützt niemandem etwas. Ich fühl mich beschissen, die Leute fühlen sich beschissen und keinem ist geholfen. Aber man muss die Sache doch beim Namen nennen dürfen!

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Mittwoch, 28. November 2012, 17:01

Ich esse Tiere und ich tus gerne. ;)

Und ich weiß, dass ich ein Leben beende.
Müsste ich selbst für mein Fleisch am Teller sorgen müssen, könnte ich es.
Vielleicht wär ich dann auch zu faul und würd Vegetarier werden.
Aber Skrupel hab ich jetzt ned so...hab ja wiegesagt schon Hühner geschlachtet.
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30

Mittwoch, 28. November 2012, 17:07

Also ich glaub ich hab das in dem zusammenhang schon mal gesagt: Verdammt, aber ich liebe es Fleisch zu essen.

UND JETZT HÖRT AUF HIER EINE VEGANER / FLEISCHESSER DISSKUSION DRAUS ZU MACHEN! *Kasernenhofton*

@ Claxan:
Klar steh ich dem Tod von Menschen näher wie der durchschnits Deutsche (oder Österreicher). Einfach weil ich mir darüber Job-mäßig gedanken machen muss. Aber gerade deswegen halte ich Menschenleben einfach für viel Hochwertiger wie Tierleben. Ich finde übrigens dein Beispiel mit dem Potential sehr gut! Das werd ich wohl in Zukunft auch ab und an verwenden, wenn ich darf.

@ Valten:
Warum? Weil wir uns mit maximaler Gerissenheit und größtem Hinterhalt gegenseitig in allen erdenklichen Weisen umbringen?
Dann siehst du aber nur das schlechte im Mensch. Es gibt auch Doktoren, Dichter, Künstler und Nutten. Das sind die guten Seiten am Mensch (unter anderem). Man darf das nicht alles so schwarz sehen. Ich weiß wie schlecht der Mensch sein kann. Im großen und ganzen ist das Leben aber gut und die meisten Menschen sind nicht von Grund auf verdorben.
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