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Minga78

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Freitag, 16. Januar 2009, 12:51

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Zum Thema: "Der Mensch ein rein hormongesteuertes Individuum" gibt es unterschiedliche Meinungen.

Prof. John-Dylan Haynes hat in einem Experiment untersucht, ob menschliche Entscheidungen bewusst
oder unbewusst gefällt werden. Seine Studie liefert allerdings keinen endgültigen Beweis dafür, dass
unsere Entscheidungen unbewusst getroffen werden. Zitat von Haynes: "Nach unseren Erkenntnissen werden
Entscheidungen im Gehirn zwar unbewusst vorbereitet, wir wissen aber nicht, wo sie endgültig getroffen werden
und ob man sich entgegen einer vorgebahnten Entscheidung des Gehirns auch anders entscheiden kann."
Quelle BNN aus dem Jahr 2008
Die Quote einer unbewussten Entscheidung in seiner Studie betrug 60 % bei 14 Testpersonen.
Bei 14 Probanden zu 6 Mrd. Einwohner auf der Erde und bei einer Quote von 60 % bleibt ein endgültiger Beweis nach
wie vor aus, dass wir ausschließlich unbewusst handeln.

Hier noch ein Zitat von Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Leiter der Abteilung für Umweltphysiologie und Balneologie
der Medizinischen Universität Wien: "Wir sind nicht Sklaven unserer Hormone, unser Verhalten wird von uns selbst
bestimmt." Quelle www.aerztewoche.at
Ein kleiner Auszug aus dem Artikel:
Gefühle im Spiegel der Hormone - Hormone wirken einerseits auf Emotionen, werden aber auch durch sie beeinflusst.
Hormone können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein bestimmtes Verhaltensmuster auftritt, sie können aber
selbst kein Verhalten auslösen.
Die Voraussetzung für eine Interaktion zwischen Hormonen und Gefühl, eine direkte
zentralnervöse Wirkung also, ist die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke. „Dies ist nur lipidlöslichen Hormonen möglich“,
erklärte Marktl. Dazu gehören unter anderem die Steroidhormone Testosteron und Cortisol.
Testosteron wirkt sich im Gehirn teilweise direkt, teilweise über die Umwandlung zu Östradiol aus. Marktl: „Das bewirkt
das teilweise bessere räumliche Vorstellungsvermögen und die weniger stark ausgeprägte Verbalfunktion von Männern.
Viele Studien zeigen auch einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Testosteron-Plasmakonzentration und
aggressivem Verhalten bei Männern.“ Klar ist jedoch, wird Testosteron an gesunde Männer verabreicht, kommt es zu
einer Zunahme von sexuellen Phantasien, sexueller Erregung, spontanen nächtlichen und morgendlichen Erektionen,
Ejakulationen und sexuellen Aktivitäten. „Handelsübliche Testosterongaben führen zudem zu einer vorübergehenden
Verbesserung der kognitiven Leistungen“, so Marktl. ... usw.

Ist ein Thema, welches so unterschiedliche Meinungen hervorbringt. Sicherlich beeinflussen uns die Hormone, aber dass
der Mensch ein komplett von Hormonen gesteuertes Individuum sei, steht dahin. Wie gesagt, ein 100 %-iger Beweis
bleibt nach wie vor aus.

elperdido

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Mittwoch, 21. Januar 2009, 07:02

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo Minga78

Danke für die tollen Artikel , wobei ich sagen muss, dass Prof.Dr W.Marktl einiges nicht berücksichtigte ...

so kommen die neueren Forschungen zu Testosteron , das eben nicht allein die Höhe des Testosteronspiegels bestimmend ist, sondern auch die Andockmöglichkeiten für diese , bei ihm gar nicht zur Sprache ...

und natürlich besteht immer eine Wechselwirkung :winks: und wir sind sicher keine absoluten hormonellen Marionetten , sie erzeugen und beeinträchtigen aber entscheidend unsere Gefühlswelt und damit unsere entscheidungen , die ja auch von unserer Umwelt beeinträchtigt werden
und das Hormone verhaltensbestimmend wirken , kann man bei vielen anderen lebensformen direkt nachweisen (beim Menschen steht sich bei der Erfoschung immer der Mensch selbst im Weg und sein intellekt)

http://www.orn.mpg.de/gahr/gahrproj5.html
http://www.ethlife.ethz.ch/archive_artic…iumGlueck/index
http://www.175jahre.uzh.ch/ausstellungen…1/gefuehle.html
http://www.3sat.de/3sat.php?[url=http://…ndex.html[/url]
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
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waytowostok

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Samstag, 24. Januar 2009, 00:29

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Ookay, jetzt habe ich mal wieder Zeit ein bisschen was zu schreiben.
@elperdido, dein post von letzter Woche:
Zum Thema Hormone: Ich finde eigentlich überhaupt nicht, dass du da mir widersprichst. Zumindest sprechen deine Beispiele und die Artikel, die du zitierst, so wie ich das sehe kein bisschen gegen meine Thesen.

Zitat

...ohne Oxitocin, ist es zb auch Essig mit Mutterliebe und soziales Bindungsvermögen, da kann Gehirn und Vernunft machen was will ... ohne Energiequelle ,kein elektrisch Licht ...ohne Sexualhormone auch keinsexuelles interesse etc
Das ist mir vollkommen klar und das fechte ich auch nicht an. Ich sag' ja, Hormone sind das Mittel, mit dem Gefühle ausgelöst werden und ohne dieses Mittel läuft da nix. Aber welche Reize die Ausschüttung welcher Hormone auslösen, ist ja dadurch nicht geklärt. Das wird durch Prägung u.ä. festgelegt. Sexualhormone sind ein gutes Beispiel, es ist ja bekannt, dass Schönheitsideale sich im Laufe der Zeit verändert haben und auch heute noch zwischen Kulturen, die sich genetisch nur minimal unterscheiden variieren kann. Hormone legen nur fest, wie es passiert, nicht wann!
Ich habe das Gefühl, wir reden in dem Punkt ein bisschen aneinander vorbei.

Zum Thema angeborenes Verhalten: Gibt es ganz sicher, auch wenn ich da einen Unterschied mache zwischen genetischen Veranlagerungen und Instinkten. Letzteres sind simple, mechanische Verhaltensmuster, wie dein Beispiel mit dem Kuckuck, bei denen kein Zweifel daran besteht, dass sie angeboren sind. Bei komplexeren Sachen, ist es nicht immer einfach, zu beurteilen, ob sie erlernt oder angeboren sind. Ist jemand z.B. ein guter Schneider, weil sein Vater ein Schneider war und er die genetischen Veranlagungen zum schneidern geerbt hat? Oder weil er die prägenden ersten Jahre seines Lebens in einer Schneiderfamilie verbracht hat, wo sich alles um Schneidern drehte?
Daran ist teilweise auch die gegenseitige Ignoranz zwischen Soziologie und Biologie schuld, die in dem Artikel angesprochen wird, den du da verlinkt hast, auch wenn ich das Problem durchaus auch auf der Seite der Naturwissenschaftler sehe, die schon Probleme haben, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass Tiere sowas wie Gedanken und Gefühle haben können und mit einer ähnlichen materialistischen Einstellung dann auch an Menschen ran gehen. Ein Soziologe oder Psychologe wird sich eine Begabung immer mit einer frühkindlichen Prägung erklären, ein Naturwissenschaftler mit einer angeborenen Eigenschaft und solange da nicht richtig zusammengearbeitet wird, wird das auch nie richtig geklärt.

Zum Thema Schimpanse, Speer: Kann man nicht sagen, weil Schimpansen nie in die Lage gekommen sind, von der Erfindung eines Speers abhängig zu sein, so wie unsere Vorfahren. Die haben genug zu Essen an den Bäumen hängen, und jedes potenzielle Beutetier lässt sich allein mit Muskelkraft überwinden. Nur weil sie es nicht tun heißt das nicht, dass sie es nicht können.

Zitat

wird der Sohn später aggressiv, weil er vom Vater geschlagen wurde, oder weil er dessen gewalttätigen Charakter geerbt hat, alle neueren forschungen weisen oftmals auf letzteres hin ...

Die meisten, die ich gelesen habe merkwürdigerweise nicht ...

@Minga78:
Das Dickgedruckte ist genau das, was ich meine!

@elperdido, dein Post von dieser Woche:

Zitat

und natürlich besteht immer eine Wechselwirkung
Absolut!

Zitat

und das Hormone verhaltensbestimmend wirken , kann man bei vielen anderen lebensformen direkt nachweisen

Ich sehe das immer ein bisschen kritisch. Wir können nicht genau wissen, was in den Köpfen der Tiere vorgeht, darum sind Wissenschaftler geneigt, das auf rein biologistische Weise zu erklären. Aber auch Tiere haben eine Psychologie!

elperdido

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Montag, 2. Februar 2009, 07:34

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo waytowostok

Zitat

Ist jemand z.B. ein guter Schneider, weil sein Vater ein Schneider war und er die genetischen Veranlagungen zum schneidern geerbt hat? Oder weil er die prägenden ersten Jahre seines Lebens in einer Schneiderfamilie verbracht hat, wo sich alles um Schneidern drehte?
dazu gab es interessante Zwillingsstudien, bei denen zb Kinder musisch begabter Eltern früh in Pflegefamillien aufwuchsen

www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/628951/

wobei man da auch sehr vorsichtig sein muss, denn auch da wird mitunter sicher sehr getürkt ,um zu beweisen, was man beweisen will

Zitat

Aber welche Reize die Ausschüttung welcher Hormone auslösen, ist ja dadurch nicht geklärt. Das wird durch Prägung u.ä. festgelegt. Sexualhormone sind ein gutes Beispiel, es ist ja bekannt, dass Schönheitsideale sich im Laufe der Zeit verändert haben und auch heute noch zwischen Kulturen, die sich genetisch nur minimal unterscheiden variieren kann. Hormone legen nur fest, wie es passiert, nicht wann!
Ich habe das Gefühl, wir reden in dem Punkt ein bisschen aneinander vorbei.
allerdings machen diese Schönheitsidelae schon einen Sinn...in Hungerszeiten gelten üppige Frauen als Schön(gute Versorgung ,gute Chancen für Mutter und kind) ,in anderen übermässigen zeiten wieder umgekehrt ,aber das normale Mittelmass bleibt immer attraktiv, auch das betonen der natürlichen erotischen Zonen ist in allen Kulturen und Zeiten nachzuvollziehen ,also so große Variationen gibt es da eigentlich gar nicht ...nach deienr Theorie wäre zb Homosexualität dann eine prägung ,was ja in der Psychologie lange auch so galt , heute weiss man es besser, das es eine hormonell genetische Veranlagung ist .

Zitat

wird der Sohn später aggressiv, weil er vom Vater geschlagen wurde, oder weil er dessen gewalttätigen Charakter geerbt hat, alle neueren forschungen weisen oftmals auf letzteres hin ...

Die meisten, die ich gelesen habe merkwürdigerweise nicht ...


www.focus.de/gesundheit/news/med ... 41303.html
web4health.info/de/answers/child ... -cause.htm
www.stern.de/wissenschaft/mensch ... 37373.html
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20

Montag, 2. Februar 2009, 08:11

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Zitat

wird der Sohn später aggressiv, weil er vom Vater geschlagen wurde, oder weil er dessen gewalttätigen Charakter geerbt hat, alle neueren forschungen weisen oftmals auf letzteres hin ...

Die meisten, die ich gelesen habe merkwürdigerweise nicht ...
wobei diese Forschungen sehr kritikwürdig sind, weil eben NUR Straftäter dabei Berücksichtigung fanden , und bei diesen antrülich ein genau so hoher anteil einst Gewalt erlebte, wie beim nicht straffälligen Bevölkerungsanteil, die aber nicht brücksichtigt wurden ...egnauso gut hätte man untersuchen können , ob Straftäter schon mal Coca Cola getrunken hätten, und daraus folgern könnnen, Colca Cola mache aggressiv ...neuere objetive Untersuchungen zb aus Australien zeigen deutlich, das Gewalttäter nicht öfter das Opfer von Gewalt ind er Kindheit wurden, als ind er übrigen Bevölkerung, geschlechtspezifisch sogar weniger ...da die Täter zu 90 % männlich sind , die Opfer von gewalt in Kindheit und Jugend aber zu 90 % weiblich, aber nur 10 % an Täterinnen stellen
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21

Montag, 2. Februar 2009, 11:53

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Zitat

Aber welche Reize die Ausschüttung welcher Hormone auslösen, ist ja dadurch nicht geklärt. Das wird durch Prägung u.ä. festgelegt. Sexualhormone sind ein gutes Beispiel, es ist ja bekannt, dass Schönheitsideale sich im Laufe der Zeit verändert haben und auch heute noch zwischen Kulturen, die sich genetisch nur minimal unterscheiden variieren kann.
Nochmal dazu :winks: ich denke, da überschätzt du teilweise gewaltig die Prägung :lol: ...denn nie rennen alle einem Schönheitsideal hinterher , auch wenn gerade üppige Frauen in sind, gibt es immer einen genausogroßen Teil von Männern ,die schlanke mögen ,und umgekehrt ...nur das der Anteil ,dem der derzeitige Schönheitshype gerade nicht entspricht, nicht so in Erscheinung tritt , mir selbst sind bisher sämtliche Schönheitsideale ziemlich schnurzpipegal gewesen , und meien Hormone lassen sich durch Medienhypes nicht beeinflussen ...
man kann eher davon ausgehen, dass die Hormone beeinflussen ,was jemand als sexuell erotisch empfindet, und je nach der gesellschaftlichen sozialen Stellung ,hat dieser/diese Gruppe dann die Macht ein Schönheitsideal festzulegen , das aber nicht allen entspricht sondern immer nur temporär der momentan in dem Bezug gesellschaftlich aktivsten formenden Gruppe ,die sich dann immer wieder ablösen, denn interessant ist immer, was nicht der Masse entspricht ...
wie bei dem Zebrafinken (was wiederum eben nicht geprägt ist, sondern ein allgemeingültiges biologisches Programm )


www.physiologus.de/zebraf.htm

auch wenn zb enthaarte Frauen gerade in sidn, gibt es weiterhin einen riesigen anteil Männer , die das gar nicht gefällt, auch wenn einige gerade Blondinen hypen, gibt es genauso viele Männer die nur auf Brünette fliegen , egal was die Mode sagt , ein schönheitsideal ist immer nur EIN gerade besonders aktiv nach aussen gehyptes Modell, während alle anderen trotzdem weiterexistieren , bis sie gehypt werden .
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Freitag, 6. Februar 2009, 20:09

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hi elperdido!
So, erstmal zum Thema Zwillingsstudien: Ich zweifele ja, wie gesagt, nicht daran dass es erblich bedingtes Verhalten gibt. Ich behaupte nur, dass das ganze nicht so einfach zu trennen und festzustellen ist, wie die Naturwissenschaftler, auf die du dich berufst, sich das vorstellen. Das hat vor allem etwas mit seleketiver Wahrnehmung zu tun. Ein Genetiker wird genauso für jedes Problem genetische Lösungen suchen, wie ein Psychologe psychologische und neigt eventuell dazu, andere Lösungsansätze zu übersehen, v.a. weil er nicht darauf geschult ist. Darum ist die starke Trennung, die zwischen den Wisschenschaften besteht, nicht immer sinnvoll.
Beispiel Zwillinge: Für mich ist auch auf keinen Fall eindeutig bewiesen, dass z.b. eine musikalische Begabung genetisch vererbt wird, nur weil sie von zwei eineiigen Zwillingen, die von verschiedenen Familien aufgezogen wurden, geteilt wird. Dieser Schluß übersieht verschiedene Faktoren: Zum Bespiel werden Kinder, die gleich aussehen, auch von ähnlichen Umwelten ähnlich behandelt werden. Kinder, die z.b. erblich bedingt ein eher schmächtiges, zartes Aussehen haben, werden von ihrer Umwelt bestimmt eher zum Geigenspielen als zum Fussballspielen ermutigt. Ich will nicht behaupten, dass es grundsätzlich keine genetisch bedingte musikalische Begabung gibt. Nur, dass sich das auch nicht durch Zwillingsstudien oder ähnliches eindeutig nachweisen lässt, weil kein Mensch außerhalb sozialer Umwelten aufwächst und die auch dazu neigen, auf bestimmte äußerliche Merkmale auf bestimmte Weise zu reagieren, was sich auch auf die Persönlichkeitsbildung und das Selbstbild der Zwillinge auswirken wird.

Zum Thema Schönheitsideale:
Und ich glaube, du unterschätzt gewaltig die Prägung, vor allem auch, was die Prägung alles ist.
Zuerst mal gibt es nicht die Gesellschaft und das Schönheitsideal, sondern Dutzende von Subgesellschaften mit zum Teil eigenen Schönheitsidealen. Wobei wir auch selten nur einer bestimmten dieser Subgesellschaften angehören, sondern meistens mehreren zum Teil.
In diesem Sinne, nur weil du nicht das Schönheitsideal der dominanten Gesellschaft vertritts, heißt das noch lange nicht, dass du nicht auf eines geprägt wurdest. Es wird nur jeder anders geprägt, weil jeder in anderen Umständen lebt. Gerade die Heterogenität dieser Ideale spricht doch gegen ihre genetische Determination. Und das, das von der Mehrheit vertreten wird, ist ja meistens das, das am seltensten ist. In fetten Jahre stehen die Leute eher auf die schlanken, in dünnen Jahren auf die dicken. In Gesellschaften, in denen die Frauen verschleiert werden, ist schon das Haar eine erotische Zone. In denen, in denen Frauen barbusig rumlaufen, wird sich kein Mann durch den Anblick nackter Brüste aufgeilen können. Das ist Prägung!

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Montag, 9. Februar 2009, 07:06

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo waytowostok

stimme dir in dem emsten vollkommen zu :winks: , da kann nur interdiziplinäre Forschung Licht ins Dunkel bringen

Zitat

Zum Thema Schönheitsideale:
Und ich glaube, du unterschätzt gewaltig die Prägung, vor allem auch, was die Prägung alles ist.
Zuerst mal gibt es nicht die Gesellschaft und das Schönheitsideal, sondern Dutzende von Subgesellschaften mit zum Teil eigenen Schönheitsidealen. Wobei wir auch selten nur einer bestimmten dieser Subgesellschaften angehören, sondern meistens mehreren zum Teil.
In diesem Sinne, nur weil du nicht das Schönheitsideal der dominanten Gesellschaft vertritts, heißt das noch lange nicht, dass du nicht auf eines geprägt wurdest. Es wird nur jeder anders geprägt, weil jeder in anderen Umständen lebt. Gerade die Heterogenität dieser Ideale spricht doch gegen ihre genetische Determination. Und das, das von der Mehrheit vertreten wird, ist ja meistens das, das am seltensten ist. In fetten Jahre stehen die Leute eher auf die schlanken, in dünnen Jahren auf die dicken. In Gesellschaften, in denen die Frauen verschleiert werden, ist schon das Haar eine erotische Zone. In denen, in denen Frauen barbusig rumlaufen, wird sich kein Mann durch den Anblick nackter Brüste aufgeilen können. Das ist Prägung!


Da sehe ich aber eher ein evolutionäres Programm, als ein wirkliche dauerhafte gesellschaftlcihe Prägung? (oder vieleicht liegt da mein Irrtum, da ich bei Prägung eher an eine dauerhafte und nicht eher temporäre Einwirkungdenke ?), denn dieses ist im tierreich nicht anders ,anderseits kann man auch sagen , das evolutionäre Programm ermöglicht erst die Prägung !
aber auch wo Frauen barbusig herumlaufen , ist hat die Brust trotzdem eine erotische Wirkung , nur weil ich an den FKK Strand gehe und Nacktheit für mich etwas nprmales natürliches ist , hat einen nackte Frau keine Wirkung auf mich ?! ..nein , dass funktioniert nicht so :lol: bei mir selbst wüsste ich jetzt nicht, wer mich in sachen Schönheitsempfinden geprägt hätte ? Mode war in der DDR kein Thema , zu Jungs und Männern hatte ich in der Kindheit keinerlei privaten Kontakte ,in der Jugend war ich auch ein absoluter Einzelgänger ?! aber veielicht ist das ja gerade die Prägung, dass ich dadurch nicht durch künstliche Modewellen beeinflussbar bin? oder es liegt an der individuellen Gentischen ,biochemischen Chrakterveranlagung, wodurch und in wieweit man geprägt werden kann ?
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Montag, 9. Februar 2009, 08:34

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

...und langes Haar galt in allen kulturen als erotisch, spricht es doch für Gesundheit und gute gene :winks:
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Montag, 9. Februar 2009, 10:01

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Zitat

Zum Bespiel werden Kinder, die gleich aussehen, auch von ähnlichen Umwelten ähnlich behandelt werden. Kinder, die z.b. erblich bedingt ein eher schmächtiges, zartes Aussehen haben, werden von ihrer Umwelt bestimmt eher zum Geigenspielen als zum Fussballspielen ermutigt.
Da hast du Recht :winks: aber neimand kann sie zwingen ,dieses auch zu mögen :winks: ...ich habe Erfahrung damit , wie man versuchte zu prägen :twisted: , muss ich wohl etwas zu mir erzählen ......von staat und sozialem Umfeld aus...Mathematik habe ich gehasst,Staatsbürgerkunde einfach fürchterlich , russisch auch, auch Musik lag mir gar nicht ,und Sport udn Fussball war und ist für mich Horror udn mit Autos konnte ich nie was anfangen ...da konnte mich weder Zuckerbrot noch Peitsche zu bringen ..dagegen hat mich biologie und Naturwissenschaften gleich faziniert , obwohl ich da keiner Prägung erfahren habe , da meine Großmutter bei der ich von Babyalter (8Monate) an , in völliger sozialer Isolation aufwuchs (kein Kindergarten, keine Besuche,kein Freundeskreis ,nach der Schule sofort nach hause udn dort keienrlei Kontakte ausser meienr Großmutter , die damit gar nichts am Hut hatte und sich eigentlich gar nicht mit mir beschäftigte , sondern mir einfach nur die Bücher kaufte, die ich haben mochte .

Mit 16 war ich gezwungernermassen ,das erste Mal von zu Hause über Nacht weg und das gleich eine Woche im Zivilverteidigungslager von der Lehre aus, aber auch da , schottete ich mich total von anderen ab , machte zwar tagsüber die Pflichtübungen mit, aber sowie die vorbei waren verzog ich mich allein auf die Stube , erst mit 20 hatte ich dann die ersten Freunde ,mit denen ich auch Privat Umgang pflegte. Habe mich auch sehr früh zeichnerisch und künstlerisch betätigt , auch etwas , was meine Oma gar nicht konnte , aber meine Mutter war wohl früher sehr künstlerisch begabt ?! bevor sie , schon lange vor meiner Geburt ,ihr Leben mit Alkohol ruinierte , mit meinem leiblichen Vater habe ich im Leben nur ein guten tag /auf wiedersehen gewechselt ,wenn meine Oma das Kindergeld abholte ,er wollte nichts von mir wissen .Mit 14 wurde vom Jugendamt dann angeordnet , das ich den nachmittagshort nachd er Schule besuchen sollte , da man befürchtete , dass ich soziale Defizite entwickeln könnte oder entwicklungsmässig zurückbliebe (nach gängiger psychologischer Doktrin) ,aber mit 3 Jahre jüngeren , dei mir sowohl in der persönlichen Entwicklung (die ja trotzdem stattfand) ,als auch in der Wissensmässigen (die in manchen Bereichen selbst die der Lehrer übertraf) konnte ich natürlich gar nichts anfangen :shock:
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Donnerstag, 19. Februar 2009, 02:44

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

So, auch mal wieder:
@elperdido (Wen auch sonst ;) )
Erstmal grundsätzlich:
Prägung ist natürlich ein evolutionäres Programm und braucht genetische Vorvoraussetzungen, damit es funktioniert. Und es gibt natürlich auch bei Tieren die Prägung, keine Frage. Es ist im Grunde das für das Individuum in der Gesellschaft, was die Evolution für die Spezies ist.
Insofern ist es auch Blödsinn, zu glauben, man könnte der Prägung irgendwie entgehen, sie ist absolut. Prägung ist nicht bloß die bewußte Erziehung durch Eltern und staatliche Institutionen, sondern eine Person wird von allen anderen Personen und Institutionen geprägt, mit denen sie in Kontakt kommt. Manchmal bewußt und absichtlich, meistens aber unbewußt und unabsichtlich. Alle ihre Verwandte, ihre Freunde, auch ihre Haustiere, Leute, mit denen sie nur formal oder nur vom sehen her kennt, jeder Fernsehsender und Gemüsehändler macht irgendeinen Eindruck auf eine Person und die Gesamtheit dieser Eindrücke ist dann die Prägung.
Ist ja nett, dass du mich hier an deinen Lebenslauf, aber ich kann dazu natürlich nicht viel sagen.
Nur soviel: Es gibt natürlich auch indirekte und "negative" Prägung:
Dein Interesse für Naturwissenschaften kann auch darauf begründet sein, dass du bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel damit zu tun hattest und es dir daher wie etwas völlig neues und daher interessant vorkam. Und vielleicht hat deine Abneigung gegen Mathe, Russisch und den anderen Kram gerade etwas damit zu tun, dass es dir so wehement aufgeschwatzt wurde (zumindest hab ich das so verstanden)?
Wie gesagt, was weiß ich? Die Prägung ist ein so komplizierter und unübersichtlicher Vorgang, dass ihn kein Mensch vollkommen überblicken kann. Und wenn einer überhaupt die leiseste Ahnung haben kann, dann der Betroffene selber. Und so arbeiten auch alle guten Psychoanalytiker/-therapeuten: Mit dem Patienten über sein eigenes Leben reden und ihn dazu bringen, es zu reflektieren und dann die "richtigen" Fragen stellen, damit er selbst darauf kommt. Und dann mit dem Doktor zusammen die Mittel zur Lösung finden.

Und nochmal zu der Sache mit den Brüsten:
FKK-Strand ist ein schlechtes Beispiel, weil das nur ein kleiner Teil des Lebens ist. Ich meinte eher (Südsee-)Kulturen, in dem der Busen generell nicht bedeckt wird. Glaube kaum, dass da ein Mann wuschig bei dem Anblick von nackten Brüsten wird.

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Donnerstag, 19. Februar 2009, 07:19

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo waytowostok

Stimme dir zu, so ganz kann man der Prägung nicht entgehen ...wie sehr man dann ,und in welchen Bereichen wiederum prägbar ist , liegt dann wiederum an der individuellen Veranlagung und den natürlich vorhandenen Begabungen die wiederum genetisch bedingt sind...

www.dr-gumpert.de/html/ursachen_ ... abung.html
www.scinexx.de/dossier-detail-178-5.html
www.familienhandbuch.de/cmain/f_ ... s_752.html

so ,wie mein Gehirn eben keinerlei mathematische Begabung aufweist , und mein Gehirn zb eine starke Rechtsdominanz aufweist (macht sich zb beim schnelltippen mit zwei Fingern bemerkbar , wo dann die Eingabe von Buchstaben die früher gedacht, aber mit dem linken Finger eingegeben werden trotzdem erst erfolgt , wenn der Rechte Finger mit der Eingabe zu Ende ist .

Zitat

Dein Interesse für Naturwissenschaften kann auch darauf begründet sein, dass du bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel damit zu tun hattest und es dir daher wie etwas völlig neues und daher interessant vorkam.
Da ich ,als ich mich für Naturwissenschaften zu interessieren ebgann, ca 8 jahre war, habe ich wirklich nichts vorher davon gewusst :winks: ..und was Mathematik und russisch angeht, so blieb dieses einfach nicht bei mir haften ,mein Gehirn konnte damit nichts richtiges anfangen , da mein Gehirn sehr bildhaft arbeitet

www.tk-logo.de/aktuelles/thema-d ... mathe.html

Abstraktion ist für mein Gehirn nicht sehr zugänglich ,das wichtigste in mathematik konnte man mir zwar vermitteln, aber ab einer gewissen Grenze machte mein Gehirn zu ...zu Zahlenkolonnen fielen mir keien Bilder ein...ein Buchstabe zu einem Wort gebildet ,erzeugt bei mir eine bildhafte Vorstellung , ein kyrillischer Text (der mir zu fremd war) oder eine Zahl nicht , dagegen konnte ich englisch einigermassen im Selbststudium erlernen ,auch anderes ,was Jungs normal interessiert , war für mich völlig uninteressant (Autos,Sport,Konkurrenz und wettkampfsverhalten) , dafür war mein Gehirn mehr künstlerisch -kreativ gestrickt


Zitat

Und nochmal zu der Sache mit den Brüsten:
FKK-Strand ist ein schlechtes Beispiel, weil das nur ein kleiner Teil des Lebens ist. Ich meinte eher (Südsee-)Kulturen, in dem der Busen generell nicht bedeckt wird. Glaube kaum, dass da ein Mann wuschig bei dem Anblick von nackten Brüsten wird.
:winks: Wird er bestimmt auch :D , schon in den urzeitlichen kulturen , wo die Brüste unbedeckt gelassen wurden , wurden diese ja ,wie auch die Vulva, immer wieder abgebildet , das verhüllen förderte nur noch diese stimulation (bzw das dadurch notwendige enthüllen :winks: derselben Partien) ...aber natürlich wirkt ein nackter Körper nicht ständig stimulierend , sondern erst im Verbund mit stimme, Pheromonausstoss ,Körpersprache,Gestik und Mimik ,aber dann sind es bestimmte Körperbereiche,die uns besonders fesseln , wenn ich satt bin, kann auch das saftigste Hähnchen nicht meinen speichelfluss in gang setzen ...udn schon Pawlows Hunde reagierten ja nicht immer auf die Klingel(weil diese ab und zu defekt war) sondern dann auf deie Mimik und Erwartungshaltung der Tester =Tester erwartet etwas!?=wenn ich seine erwartung erfülle, bekomme ich eine Belohnung=speichelfluss
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Donnerstag, 19. Februar 2009, 15:29

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo elperdido

Zitat von »"elperdido"«


Stimme dir zu, so ganz kann man der Prägung nicht entgehen ...wie sehr man dann ,und in welchen Bereichen wiederum prägbar ist , liegt dann wiederum an der individuellen Veranlagung und den natürlich vorhandenen Begabungen die wiederum genetisch bedingt sind...

Auf jeden Fall sind sie das, gar keine Frage, aber ich habe das Gefühl, dass du deren Einfluß da etwas überbewertest.
Nicht, das Gehirne nicht verschieden arbeiten würden, aber das menschliche Gehirn an sich ist meiner Meinung nach flexibler als du es ihm zumutest. Ich persönlich habe im Laufe meiner Schulzeit meine Interessen und Lieblingsfächer komplett verschoben - ganz einfach weil ich einen völlig anderen Blick auf die Fächer gewonnen habe. Ich habe z.b. Geschichte zuerst als furchtbar abstraktes Lernen von Zeitdaten, Namen von Epochen und "bedeutenden" Personen angesehen, bis ich irgendwann gelernt habe, das große Ganze zu betrachten und die Zusammenhänge zwischen diesen Ereignissen und den Leben des Einzelnen zu begreifen. Ganz zufällig kurz nachdem ich agefangen habe, Tolkiens Bücher zu lesen ;)
Die Sichtweise auf die Dinge bestimmt auch die Herangehensweise, mit der man an Sachen arbeitet und diese Sichtweise wird von der Umwelt geprägt. Und solche Sachen wie Mathematik oder Sprache sind nicht von sich aus auf bestimmte Denkmuster festgelegt sondern werden von den Menschen zugeordnet. Wenn man sich erstmal für ein Thema interessiert, dann findet man auch eine Technik, mit der man es angehen kann. Wenn alle Menschen von Natur auf bestimmte Bereiche festgelegt wäre, dann wären wir viel zu unflexibel, um überhaupt so lange überlebt zu haben, denk ich mal.

Das mit den Brüsten überzeugt mich nicht. Nur, weil irgendwelche lang ausgestorbenen Kulturen irgendwo Brüste abbilden, sagt das uns nicht, wie sie sie sahen. Nur, dass sie irgendwie wichtig waren und das sind sie so und so (spätesten für die Babys, ne?)

elperdido

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29

Freitag, 20. Februar 2009, 06:43

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Hallo waytowostok :winks:

Da hast du völlig Recht , volle Punktzahl für dich , denn wäre ich in Russland geboren worden, hätte ich betsimmt keienrlei Schwierigkeiten mit russisch gehabt :mrgreen: da von kleinster Kindheit ständig geprägt .Geschichte habe ich auch ind er schule nicht gemocht , jetzt bin ich ein richtige Geschichtsfreak, als ich ebmerkte ,dass Geschichte nicht nur Zahlen, sodnern Schicksale und dynamische Entwicklung voller toller Storys ist :mrgreen: ,bei mir waren es dann ein paar Bücher über antike Waffen die sogar nicht mit den Hollywood Wild West zusammenpassten,die mich dann auf die Geschichtsschiene brachten .Wer weiss, hätte ich eien russische Freundin gahabt oder ein Mathematikbegeisterte, wäre ich auch an diese Fächer völlig anders herangegangen :winks:

Zitat

Das mit den Brüsten überzeugt mich nicht. Nur, weil irgendwelche lang ausgestorbenen Kulturen irgendwo Brüste abbilden, sagt das uns nicht, wie sie sie sahen. Nur, dass sie irgendwie wichtig waren und das sind sie so und so (spätesten für die Babys, ne?)
Stimmt allerdings auch :winks: ,und für mich persönlich sind Brüste nur soweit wichtig, das da ein paar zum knuddeln da sein sollten , aber Form und Größe ?! ist mir eigentlich schnurzegal ,solange es harmonisch aussieht udn zum gesamtbild passt (90-60-90 sieht bei 1,50 m Körpergröße zeimlich S*** aus :P ). vorallem sind sie ja ein Symbol für Fruchtbarkeit ,und so ja auch in unseren genetischen programmen abgespeichert ...schöne gesunde Brüste=gleich gute Versorgung der eigenen Gene=sexy, was dann die Mode draus machte ist sicher etwas ganz anderes ,und die wichtigsten Parameter für die Partnerwahl sind ja imemr noch Hormone ,die gesamte Optik( harmonisches äusseres ,gesund aussehend ) Stimme und Gesicht , weil Mimik ..ein Brust kann weder lachen noch weinen :winks: ,ich denke, Brüste sind als Merkmal nur für Männer dann interessant,wenn diese an der person als solches nicht interessiert sind , den anderen nur als "Paarungs-Objekt" sehen und deshalb natürlich auch an Mimik oder Gefühlen nicht interessiert sind ,bzw nicht in der Lage sind überhaupt soziale Emotionen zu empfinden ,weil völlig emphatielos veranlagt , also auch hier Punkt für dich ! :winks: ...
Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

Buh

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30

Freitag, 20. Februar 2009, 09:27

Re: Psychotherapie und –analyse: zwischen Ersatzreligion ,Missbr

Achtung, Zwei-Satz-Posting und Off-Topic:
Schön, wie ihr zwei von Psychotherapien zu Brüsten kommt. Freud hätte seine helle Freude....
Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
Zitieren? Is nich.
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