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Yensaya

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Dienstag, 11. Dezember 2012, 08:55

Leopard tötet Affe und findet dann das Affenbaby....

Dieses Video hat mich doch sehr berührt (auch wenn ich den Redner nicht verstanden habe)... auch wenn ich nicht glaube das der kleine Affe es überlebt hat, so zeigt es doch die Vielfalt der tierischen Gefühlswelt.

http://www.liveleak.com/view?i=6ff_1355075890

Feynûri

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Dienstag, 11. Dezember 2012, 12:42

Daran sieht man doch nur einmal mehr, dass die Tierwelt selten grausam ist.
Das Töten selbst ist ein notwendiger Akt, um an Nahrung zu kommen, nicht mehr und nicht weniger.
Der Leopard hat sicher nicht den großen Affen getötet, damit das Baby alleine ist, sondern weil er auf Nahrungssuche war. Wie er dann mit dem kleinen Affen umgeht, ist fast schon niedlich.
"Wir ziehen in den Krieg. Die Elfen sind im Begriff unseren Wald zu verlassen. Und wir werden im Triumph heimkehren - oder gar nicht."

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Yensaya (11.12.2012)

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Donnerstag, 13. Dezember 2012, 23:25

Dieses Video hat mich doch sehr berührt (auch wenn ich den Redner nicht verstanden habe)... auch wenn ich nicht glaube das der kleine Affe es überlebt hat, so zeigt es doch die Vielfalt der tierischen Gefühlswelt.
Letzter Satz:"It was the cold, what finally made the baby baboon go quiet."
Heißt, der kleine Pavian ist durch die Kälte friedlich(?!) gestorben. Anscheinend noch in der Nacht.
Wobei ich jetzt mal vermute, dass nicht nur Kälte, sondern auch Stress eine entsprechende Rolle gespielt haben.

Übrigens gibt's solche "Adoptionen" öfter mal:
Hier eine Löwin, die sogar 2mal jeweils ein Oryx-Kalb adoptiert hat: Drück mich!
Dazu noch Youtube-Vids: nein, drück lieber mich!

Ich hab auch schon mal Filmaufnahmen gesehen, wo eine Löwin ein Warzenschweinferkel aufgenommen hat. Diese Aufnahmen wurden unter anderem für den Film "Pride" verwendet. Jedoch finde ich sie nicht mehr.

lg Davy
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Donnerstag, 13. Dezember 2012, 23:52

Hallo! :)

Adoptionen sind in der Regel nichts weiter als Verwechslungen. Im Falle einer Scheinschwangerschaft können entsprechende Hormone ausgeschüttet werden. Für die vorhandene Mutterliebe fehlt dann aber das entsprechende Kind und so wird sich genommen, was da ist, kaltherzig ausgedrückt.
Es macht evolutionstechnisch keinen Sinn, fremde Jungtiere großzuziehen.
Bei Bienen, Ameisen, Rabenvögeln und höheren Säugetieren kommt dies zwar vor, aber es handelt sich dabei stets um nahe Verwandte Jungtiere. Höhere Säugetiere "trainieren" hierbei quasi das Elternsein an ihren jüngeren Geschwistern. Somit hat dies einen Sinn.

Anders als bei gezeigtem Beispiel. Die Leopardin ist wahrscheinlich vollgepumpt mit Mutterliebe und ist auf diesem Tripp über ein Baby gestolpert, welches sie betüdeln konnte. ;)
"Animals like us" hat dazu eine gute Themendoku gemacht!

Das sehe ich genau wie du, Feynûri, in der Natur gibt es kein Gut oder Böse.

Die Löwin, die die Oryxbabys adoptiert hat, wurde Kamuniak genannt, was soviel heißt wie "die Gesegnete". :love:

Liebe Grüße, Sina
"Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."
-Edgar Allan Poe

"Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."
-Volker Pispers

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Yensaya

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Freitag, 14. Dezember 2012, 06:06

Tja warum soll es ihnen anders gehen als uns (Mutterliebe kann Berge versetzen, und dabei spielt es keine Rolle ob es das eigene Kind ist - kann da wirklich Seiten voll schreiben).
Ich habe mir gedacht, das das Affenbaby gestorben ist, alles wäre wirklich ein Wunder, allein der Ernährung wegen.
Das mit dem Löwen und dem Onyx Baby ist wirklich spannend und auch sehr schön.
Wisst ihr was aus den Beiden geworden ist, der Zeitungsbericht sagt ja aus, das sie sich um die Ernährung sorgen.

Würde gerne mehr von diesen Tier Adoptionen lesen... ich finde der heutigen Zeit in der es oft nur um Gewalt geht, so richtig beruhigend..

Grüße von Yen.

Davy Jones

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Freitag, 14. Dezember 2012, 10:51

Zitat

Tja warum soll es ihnen anders gehen als uns (Mutterliebe kann Berge versetzen, und dabei spielt es keine Rolle ob es das eigene Kind ist - kann da wirklich Seiten voll schreiben).
Naja, wie Corax schon erwähnte: Mutterliebe ist eigentlich nichts weiter als ein Hormon-Coctail, der bei der Schwangerschaft ausgeschüttet wird, damit die Mutter ihr Kind (welches ihr ja doch erhebliche Schmerzen und Probleme bereitet) nicht hasst und nach der Geburt frisst. Sorry, wenn ich das jetzt so unromantisch ausdrücke. ;)
Im Falle von Fehlgeburten und Scheinschwangerschaften wird das Hormon ja trotzdem ausgeschüttet, also versucht das Muttertier dies zu kompensieren.

Zitat

Würde gerne mehr von diesen Tier Adoptionen lesen...
Na, da hab ich noch einen besonderen Leckerbissen für dich:

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/…r-stillt-Ferkel
Ist natürlich ein fragwürdiges Experiment, aber das Bild ist verdammt knuffig! :love:
Übrigens ist dieses Experiment schon in die 2. Runde gagangen: http://tiere.t-online.de/tigermama-adopt…_21509202/index

Auch das Primaten von Raubtieren adoptiert werden kam schon öfter mal vor. Dazu haben wir sogar einen Thread im PP:
Wolfskinder ;)

lg Davy
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Yensaya

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Freitag, 14. Dezember 2012, 11:23

Das mit der Schwangerschaft ist ja interessant, ich weiß aber auch, das ein Hormoncocktail auch ohne Schwangerschaftshormone möglich ist... meine Tochter ist ja nicht meine leibliche und doch hatte ich während und nach der Schwangerschaft meiner Frau Milchbildung.
Ich denke bei Tieren ist das nicht viel anders.
Gerade in Elefantenherden ist es ja normal, das die Tanten sich an der Pflege der Jungen beteiligen.
Ich bin auf jeden Fall froh, das Mutterliebe nicht vererbbar ist....
Auch das Primaten von Raubtieren adoptiert werden kam schon öfter mal vor. Dazu haben wir sogar einen Thread im PP:
Wolfskinder
Das weiß ich doch Davy, ich habe da selbst mitgeschrieben ;)



Grüße von Yen.

Davy Jones

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Freitag, 14. Dezember 2012, 11:39

Zitat

Das mit der Schwangerschaft ist ja interessant, ich weiß aber auch, das ein Hormoncocktail auch ohne Schwangerschaftshormone möglich ist... meine Tochter ist ja nicht meine leibliche und doch hatte ich während und nach der Schwangerschaft meiner Frau Milchbildung.
Ich denke bei Tieren ist das nicht viel anders.
Gerade in Elefantenherden ist es ja normal, das die Tanten sich an der Pflege der Jungen beteiligen.
Dieses Verhalten ist wohl nur Tieren (Mensch ist ja auch ein Tier) mit einem gewissen Maß an Emphatie vorbehalten.

Zitat

Das weiß ich doch Davy, ich habe da selbst mitgeschrieben
Das war mir durchaus bewusst. Ich wollte nur auf die direkte Verbindung beider Themen hinweise. ;)

Und zu den Tigerferkeln sagst du nix?

lg Davy
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Freitag, 14. Dezember 2012, 11:47

doch doch... ich musste mich erst mal regenerieren. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, von solchen Versuchen...
Auf der einen Seite ist es süss und mich Mensch spricht es natürlich an. Auf der anderen Seite kann ich für den Tiger nur hoffen, das er nicht grunzt wie eine Wutz...
Angeblich ist er ja selbst von Schweinen aufgezogen worden.
Normal finde ich das nicht. Aber ich habe als ich auf deinem Link war, auch einen weiteren Link besucht, der ähnliches aussagte, da ging es um einen Löwen der von einem Menschen aufgezogen wurde, und der denkt er wäre ein Mensch....

So was kann ins Auge gehen, in jeder Hinsicht und für die Tiere kann das nicht Gesund sein, weder für die Schweine noch für den Tiger oder Löwen.
Und das große Problem das ich sehe, das Tier wird darunter leiden, wenn es dem Menschen nicht mehr gefällt...

Dir liebe Grüße von Yen.

Davy Jones

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Freitag, 14. Dezember 2012, 12:26

Deswegen schrieb ich ja auch "fragwürdiges Experiment". Auf der einen Seite natürlich eine nicht grade tiergerechte Aufzucht. Auf der anderen Seite aber gibt uns das einige neue Erkenntnisse über die Verhaltensmuster verschiedener Tiermütter..

lg Davy
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