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Tina

Lebendes Mysterium

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151

Donnerstag, 12. Juni 2014, 11:52

Zitat

Wirkt auf mich jetzt erstmal wie Fanfiction.


Mehr ist es auch nicht. Aber es hat offensichtlich gereicht, diese Maedchen so tief in eine Fantasie zu ziehen, dass sie jemanden umgebracht haben. Ein krasser Believer-Fall.
Tina

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silvercloud

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152

Freitag, 13. Juni 2014, 08:42

Nunja, bleibt die Frage, wie bestraft man Kinder in diesem Alter? Sind sie mit 12 reif genug, wirklich komplett zu hinterblicken und zu verstehen, was sie versucht haben zu tun? Oder ist alleine der Umstand das es auf dem "Slenderman" und seiner Mythologie beruht bereits Beweis genug, das es wirklich noch Kinder sind und man sie nicht für das verantwortlich machen kann?
Silver

Konquistadore

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153

Freitag, 13. Juni 2014, 09:05

Natürlich kann man 12 jährigen Kindern verständlich machen was sie getan haben. Sie bestrafen ist auch notwendig, da sie sonst vielleicht erkennen das ein anderer Mensch verletzt wurde, sie aber eventuell doch wirklich psychisch so abgestumpft sind, dass ihnen das es egal ist. Der Mensch erkennt oft erst was er getan hat, wenn er merkt das er nicht mit sowas ungeschoren davon kommt. Viele Tankstellenräuber bspw. überfallen immer wieder Tanken. Wenn sie mal erwischt werden liegt die Rückfallquote schon deutlich geringer, dass liegt aber daran das die Täter oftmals perspektivlos sind.

Ich würde die Kids nicht unbedingt in ein Gefängnis sperren, sondern sie zu Haue in dauerhaften Arrest stecken, überwacht von Eltern und regelmäßige Besuche von ausgebildeten Menschen die ihnen versuchen psychisch zu helfen. Reine Bestrafung würde wohl wenig bewirken, weil sie dann zwar erkennen:"Okay das war falsch!" aber damit lediglich das Symptom bekämpft wird, nicht aber der Grund warum etwas getan wird. Die Eltern, könnte ich mir denken sind damit überfordert (Ich wäre es in jedem Fall, da ich mich kaum in das Kind hinein versetzen könnte).
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Tina

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154

Freitag, 13. Juni 2014, 10:16

Zitat

Ich würde die Kids nicht unbedingt in ein Gefängnis sperren, sondern sie zu Haue in dauerhaften Arrest stecken, überwacht von Eltern und regelmäßige Besuche von ausgebildeten Menschen die ihnen versuchen psychisch zu helfen.


Wie soll das denn funktionieren? Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Elternteile berufstaetig sind, ist recht hoch. Also ist eine Ueberwachung rund um die Uhr durch die Eltern von vornherein unmoeglich, ganz davon abgesehen, dass sie mit der Situation wahrscheinlich ueberfordert waeren. Ich wuerde fuer eine stationaere Psychotherapie plaedieren. Erstmal muss ueberhaupt herausgefunden werden, ob die Maedchen begriffen haben, was sie da tun, und ob es ihnen egal oder die Sache eben wert war, oder ob sie die Tragweite ihrer Tat noch gar nicht verstehen konnten.

Zitat

Oder ist alleine der Umstand das es auf dem "Slenderman" und seiner Mythologie beruht bereits Beweis genug, das es wirklich noch Kinder sind und man sie nicht für das verantwortlich machen kann? Silver


Aeh, wohl kaum! Es gibt Erwachsene, die versuchen, Flugzeuge zum Absturz zu bringen, weil sie an Chemtrails glauben!
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155

Freitag, 13. Juni 2014, 10:40

Davon höre ich jetzt das 1. Mal, Terrormotive sind ausschließlich politisch, einschließlich die der Islamisten.

Tina

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156

Freitag, 13. Juni 2014, 13:22

Dann liess Dich mal in entsprechende Gruppen ein! Da wirst Du staunen, wie durchgedreht diese Leute eigentlich sind!
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katzekratz

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157

Sonntag, 15. Juni 2014, 10:28

Ein anderer Fall aus GB waere der Mary-Bell-Fall.

Habe gerade mal gegoogelt - das ist ja auch ein krasser Fall. :|



Zum eigentlichen Thema denke ich, dass 12-Jährige schon hätten wissen müssen, dass es falsch ist jemanden umzubringen.
Ich persönlich bin auch nicht überzeugt, dass man solche Störungen heilen kann, wenn jemand so "tickt".
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158

Sonntag, 15. Juni 2014, 23:19

Zitat

Ich persönlich bin auch nicht überzeugt, dass man solche Störungen heilen kann, wenn jemand so "tickt".


Doch, kann man. Gerade Mary Bell waere das beste Beispiel dafuer. Nach ihrer Entlassung ist sie nicht noch einmal straffaellig geworden.
Tina

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endercube

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Montag, 16. Juni 2014, 18:59

@Tina:
Zugegebenermaßen kenne ich Mary Bell nicht und weiß nicht, was Sie getan hat, aber ist es nicht vorstellbar, dass der immanente Hang zur Gewalt (egal ob physisch oder psychisch) nicht einfach unterdrückt statt besiegt wird? Ich muss da immer an Alkoholiker denken, die seit längerer Zeit "trocken" sind. Sie können lange Zeit gut damit leben, doch ein Tropfen Alkohol kann sie bereits wieder rückfällig werden lassen. Was meinst du, wäre das nicht denkbar auch bei Gewalttätern?

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160

Montag, 16. Juni 2014, 23:14

Der Alkoholiker hat eine Sucht, welche auch eine Biochemische Sache im Gehirn ist. Beim psychisch gestörten Gewalttäter liegt eine andere Ursache vor, daher nicht vergleichbar.

Konquistadore

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161

Dienstag, 17. Juni 2014, 09:00

Die Ursache ist eine andere ganz klar unterschiedlich, doch im Endergebnis finde ich die Überlegung nicht einmal schlecht.

Wenn jemand bereits starke körperliche oder psychische Gewalt mit "Erfolg" gegen jemanden angewendet hat, ohne dabei all zu viel Reue zu empfinden, wird er oder sie wohl viel eher in der Lage sein, dies noch einmal zu tun, als jemand der es nochnie getan hat. Bspw. kämpfen in diesen Privaten Söldnertruppen oft ehemalige Soldaten, die bereits auf andere Menschen geschossen haben. Für sie liegt die Hemmschwelle niedriger, als für dich oder mich, weil sie das ganze schon kennen.
Gleichzeitig denke ich wird jemand in einer Notsituation eher in sein altes Muster zurück fallen. Wenn jemand einen Raubmord begangen hat, hierdurch ein relatives Vermögen erhalten hat, dies auch ausgeben konnte und erst hinterher geschnappt wird, wird er wenn er bettelarm in der Gosse sitzt (und das geschieht wenn man jemanden aus eigensüchtigen Motiven ermordet hat, wer stellt schon jemand an der für Geld getötet hat), kann ich mir gut vorstellen das er das wieder tut.

Aber wir entfernen uns vom Thema, Tschuldigung.
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162

Donnerstag, 19. Juni 2014, 10:00

Zitat

Was meinst du, wäre das nicht denkbar auch bei Gewalttätern?


Natuerlich kann das in manchen Faellen der Fall sein, aber sicher nicht bei allen. Du kannst ein Kind, das in sehr jungem Alter eine Gewalttat begangen hat (im Falle Mary Bell waren das zwei aeusserst brutale Morde an Kleinkindern als sie elf Jahre alt war), nicht einfach auf Verdacht fuer alle Ewigkeit wegsperren. Das ist unverhaeltnismaessig. Gerade Mary Bell stammte aus sehr schwierigen Verhaeltnissen und hatte auf jeden Fall eine zweite Chance verdient.
Tina

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endercube

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163

Freitag, 20. Juni 2014, 19:32

@Tina:
Mir ging es vielmehr um die Frage, ob es überhaupt denkbar ist, dass zwischen Gewalttätern und Alkoholikern eine gewisse Verbindung/Ähnlichkeit besteht hinsichtlich der Wiederholungswahrscheinlichkeit. Die Art der Strafe (oder ob überhaupt - gerade bei einem elfjährigen Mädchen) stelle ich im Grunde gar nicht. Ich bin weder Pädgoge, Psychologe noch Richter und wage dazu keine vermeintlich fundierte Aussage, schon alleine deswegen, weil die Ursachen so schwer zu ermitteln sind. Danke aber für deine Antwort.

ender[ ]
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Tina

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164

Samstag, 21. Juni 2014, 08:54

Zitat

Mir ging es vielmehr um die Frage, ob es überhaupt denkbar ist, dass zwischen Gewalttätern und Alkoholikern eine gewisse Verbindung/Ähnlichkeit besteht hinsichtlich der Wiederholungswahrscheinlichkeit.


Ich wuerde mal sagen, dass das auf den individuellen Fall ankommt. Serienmoerder toeten meistens aus einem Trieb heraus. Da kann man dann eine Wiederholungswahrscheinlichkeit auf jeden Fall bejahen. Deshalb sind sie ja schliesslich Serienmoerder. Deshalb kommen sie auch in der Regel nicht mehr aus dem Knast. Wenn ein Kind toetet, geschieht das aber meistens aufgrund von anderen Motiven. Wie in diesem Fall - die Maedels wollten Gehilfen des Slenderman werden. Die Jungs, die James Bulger umgebracht haben, wollten sehen wie das ist, wenn jemand stirbt. Mary Bell war einfach extrem gestoert durch ihre Verhaeltnisse. Das ist krass und nicht normal, aber kann korrigiert werden.
Tina

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Ragnarsson

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165

Sonntag, 22. Juni 2014, 19:35

Ich finde da machst du es dir zu leicht Tina. Auch Kinder können bereits Soziopathen oder Psychopathen sein. Die Motive der Kinder die du nennst, sind sehr oberflächlich betrachtet. Natürlich muss ein Kind das ein anderes tötet KEIN Soziopath sein, kann es aber. Man muss da sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen schon sehr genau hinsehen und individuelle Betrachtungen heranziehen.
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

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