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Jon Drebbin

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Sonntag, 10. Februar 2013, 18:37

Louisiana Sinkloch

Hallo

ich wollte mal auf ein Ereigniss aufmerksam machen, dass ich schon seit längerem verfolge.

Es begann am 30.Mai 2012 in der Nähe der Stadt Assumption Parish mit dem auftauchen von Blasen im Flussarm des Bayou Corne.
Zunächst hieß es, dass ein Gasleck gemeldet wurde und der Fall untersucht wird.
Doch seit dem auftauchen der Blasen meldeten sich immer mehr Bewohner bei der Polizei.
Viele berichteten, dass ihr Haus sich verändern würde, es würden Risse in der Wand und im Fundament entstehen
und das es sich bewegt und vibriert.

Nur kurze Zeit später entstand ein massives Sinkloch.

Quelle: abcnews.com

Experten nehmen an, dass ein Salzstock, der 30 Jahre als Kavernenspeicher für flüssiges Butan genutzt worden ist und 2011 stillgelegt wurde,
nun kollabiert und zu dem Sinkloch führte. Das Sinkloch hatte ein Durchmesser von 150 Metern und verschluckte sämtliche Bäume.
Es entstand an einer Stelle, an der früher von der Texas Brine Company nach Öl gebohrt wurde.
Später fand man heraus, dass eine Behörde der Company erlaubte heimlich radioaktiven Abfall in den Salzstock zu pumpen.
Man hat Messstationen am Sinkloch platziert um die Luft und die mögliche Explosionsgefahr zu messen.

Seitdem wächst das Sinkloch und gefährdet den mit 1,5 Millionen Barrel flüssigen Butan gefüllten und kollabierten Salzstock.
Hier einige Videos, die zeigen wie schnell es wächst:

04.08.2012

Spoiler Spoiler


27.12.2012

Spoiler Spoiler


31.01.2013

Spoiler Spoiler



Eine Katastrophe wird nicht mehr ausgeschlossen. Die Menge an Butan entspricht 5.8 Billionen BTU,
Hiroshima entsprach einer Explosionskraft von 60 Milliarden.

Hoffentlich bleibt den Leuten dort soetwas erspart. Ich werde es aufjedenfall weiter verfolgen.
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Niccolò Machiavelli

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Corvus Corax (11.02.2013)

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Sonntag, 10. Februar 2013, 19:00

Es gibt wohl einige Orte in Amerika die stillgelegt sind, weil sich unterirdische Feuer ausbreiten.
Durch den Bergbau wurde das Ganze noch begünstigt-
Das Sinkloch von dem du geschrieben hast, ist also keine Seltenheit.

Hier mal was zum Lesen:

http://einestages.spiegel.de/static/topi…s_pflaster.html
http://www.welt.de/wissenschaft/article6…S-Dorf-auf.html


Grüße von Yen.

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Jon Drebbin (10.02.2013)

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Sonntag, 10. Februar 2013, 22:24

Hallo Yen

natürlich hast du recht, Sinklöcher sind keine Seltenheit.
Doch dieses hier nähert sich einem Salzstock der mit flüssigem Botan und
radioaktivem Abfall gefüllt ist und so eine Kombination ist dann doch schon etwas seltener.

Die seismische Aktivität unter dem Salzstock hat zugenommen, es kommt häufiger zu Erschütterungen
und kleineren Beben. Sollte es stärker werden dann wird es ziemlich unangenehm.

Achja danke für die Links Centralia war mir schon bekannt, würde das gerne auch mal fotografieren.

gruß

Jon
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Montag, 11. Februar 2013, 02:44

Das Problem ist die Beseitigung des Abfalls.
Das bedeutet man lässt entweder das Butan kontrolliert entweichen oder man schüttet das Loch zu. Ich kenne mich damit nicht aus, aber viele Möglichkeiten wird es nicht geben..
Beides für die Umgebung Gift Pur.. also Katastrophal.

Gibt da schon Informationen wie man versucht damit umzugehen?

Grüße von Yen.

Jon Drebbin

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Montag, 11. Februar 2013, 18:40

Ich habe gelesen, dass man Bohrungen vorgenommen hat um den Druck zu verringern, doch einige
berichten das dies scheiterte, weil der Druck zu hoch war.

Irgendwie erhält man zu wenig Informationen darüber, in den Medien wird so gut wie gar nichts erwähnt.
Wenn man was erfahren möchte, dann sind es meißtens Informatioen von Bloggern oder Youtubevideos.
Selbst die Einwohner sind enttäuscht und wütend darüber, dass von den offizielen Stellen so wenig und selten
Informationen übermittelt werden.

Wenn dann mal eine Versammlung stattfindet um die Einwohner zu informieren,sind es meißtens Informationen
die schon längst bekannt sind. Die Einwohner werfen den offizielen Stellen vor, Informationen zurückzuhalten, vorallem
die Einwohner die ihr Haus verlassen mussten, wissen bis jetzt nicht wann sie wieder zurück können.
Jeder sieht, was du scheinst.
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Niccolò Machiavelli

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Montag, 11. Februar 2013, 18:49

In der letzten Minute wird dann ganz schnell gehandelt und die Leute evakuiert. Natürlich wird das Ganze vertuscht, aber das ist immer so, wenn es um Gifte und Co geht...
Warum sollte es in Amerika anders sein, ich hoffe nur die Anwohner sind vernünftig genug und lassen Haus und Hof zurück, ohne sich dagegen zu wehren...

Grüße von Yen.

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