Du bist nicht angemeldet.

silvercloud

Meister des Paranormalen

    Deutschland

Beiträge: 2 406

Registrierungsdatum: 3. Januar 2008

Wohnort: Links von da wo die Sonne verstauben tut

Danksagungen: 1244

  • Private Nachricht senden

46

Mittwoch, 21. August 2013, 08:50

Ist mir gerade auf Grund des Postings von Konquistadore eingefallen. Der Mensch unterscheidet sich aber in einer Hinsicht von allen Lebewesen, die amphibisch leben. Unsere Haut ist nicht für einen längeren Aufenthalt im Wasser gemacht.
Sie entfettet und trocknet aus. Und das ist ein eindeutiges Indiz gegen die Water Ape Theorie. Denn die Haut geht kaputt, wenn sie immer im Wasser ist. Oder hat hier die evolutionäre Anpassung Pause gemacht?
Silver

Konquistadore

Geisterjäger

Beiträge: 822

Registrierungsdatum: 30. April 2013

Danksagungen: 447

  • Private Nachricht senden

47

Mittwoch, 21. August 2013, 09:15

Zitat

Amphibische Lebensweise heißt einfach, dass das Tier seinen Lebensraum über Wasser und Land ausbreitet. Dass kann sich auch auf die Uferregionen mit Hüfthohem Wasser beziehen.
Nebenbei gibts noch (wie schon mehrfach erwähnt) viele weitere Säugetiere, die eine Amphibische Lebensweise haben: Eisbären, Fischotter, Flusspferde, Japanmakaken.
Eisbären und Fischotter haben aber ein Fell und eine darunter liegende Fettschicht. Das ist für mich Äpfel mit Birnen vergleichen. Japanmakaken tun das ganze doch nur in heißen Quellen, eben weil es dort schön warm ist. Dieses andere Beispiel hier im Thread sehe ich eher als erlerntes Verhalten an. Man kann einfach nicht, nur weil es einzelne Beweise gibt sagen, dass dies für alle Tiere dieser Gattung ein typisches Verhalten ist. Flusspferde kenne ich ich mich nicht so mit aus, allerdings kann ich mit Vorstellen, dass sie eben schlicht gut in diese biologische Lücke gepasst haben.
Beispiel: Es gab keine großen Säuger im Wasser und das größte gefährliche Tier dort ist das Krokodil. Wie wir alle wissen sind Krokos keine Gefahr für ausgewachsene Nilpferde. Jetzt haben natürlich die Nilpferde, deren Genetik dem am meisten entgegen kam, sich am besten durchgesetzt. So sind die Nilpferde von heute entstanden, weil es eben keine Konkurrenz und keine Gefährdung gab. Dies alles trifft auf einen Menschen nicht zu, uns kann vieles was im Wasser lebt äusserst gefährlich werden.Nilpferde hätten an Land weit mehr Nahrungskonkurrenten gehabt. Somit war es für Nilpferde sinnvoll, sich an ein Leben im Wasser anzupassen.

Ich gehe mal dreist davon aus, dass wir hier von einer Zeit sprechen, in der die menschlichen Vorfahren noch in Afrika lebten.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister


Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor

Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

Davy Jones

mürrischer Meeresgeist

  • »Davy Jones« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 838

Registrierungsdatum: 25. November 2008

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Danksagungen: 1522

  • Private Nachricht senden

48

Freitag, 23. August 2013, 09:55

Zitat von »Silver«

Unsere Haut ist nicht für einen längeren Aufenthalt im Wasser gemacht.
Sie entfettet und trocknet aus. Und das ist ein eindeutiges Indiz gegen die Water Ape Theorie. Denn die Haut geht kaputt, wenn sie immer im Wasser ist.
Das ist in der Tat mal ein interessanter Ansatz!
Kannst du dazu vielleicht noch mehr sagen? Oder Quellen bringen? Beim Googlen lande ich immer bei Pfannen-Entfettern... :|

Wie sieht da die zeitliche Deadline aus, wie viel Zeit kann man im Wasser verbringen, bis es wirklich zu ernsteren Konsequenzen kommt?

Zitat von »Silver«

Oder hat hier die evolutionäre Anpassung Pause gemacht?
:taetschel:

Zitat von »Konquistadore«

Eisbären und Fischotter haben aber ein Fell und eine darunter liegende Fettschicht. Das ist für mich Äpfel mit Birnen vergleichen.
:wtf:
Ich vergleiche hier gar nicht! Ich habe dir lediglich beispiele für nicht amphibische aber amphibisch lebende Tiere gegeben, die du ja deinem letzten Post nach so nicht mit dem Wasser in Verbindung gebracht hast.

Zitat von »Konquistadore«

Nilpferde hätten an Land weit mehr Nahrungskonkurrenten gehabt. Somit
Hier hast du nen Fehler in deiner Theorie: Flusspferde fressen an Land. Und zwar nachts. Da grasen sie die umliegenden Landschaften ab. ;)

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

silvercloud

Meister des Paranormalen

    Deutschland

Beiträge: 2 406

Registrierungsdatum: 3. Januar 2008

Wohnort: Links von da wo die Sonne verstauben tut

Danksagungen: 1244

  • Private Nachricht senden

49

Freitag, 23. August 2013, 10:09

Silver

Dietlinde

Psiball-Erzeuger

Beiträge: 644

Registrierungsdatum: 28. November 2011

Danksagungen: 495

  • Private Nachricht senden

50

Freitag, 23. August 2013, 10:13

Es wäre natürlich denkbar, dass der Mensch das Wasser verlassen hat, weil seine Haut sich so verändert hat, dass er nicht mehr stundenlang im Wasser hocken konnte. Diejenigen, bei denen das so war, konnten sich vielleicht weiterentwickeln und die anderen starben möglicherweise aus.
Also: der jetzige Zustand der menschlichen Haut ist kein Gegenbeweis.

Davy Jones

mürrischer Meeresgeist

  • »Davy Jones« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 838

Registrierungsdatum: 25. November 2008

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Danksagungen: 1522

  • Private Nachricht senden

51

Freitag, 23. August 2013, 10:20

Interessanter Link, Danke.
Nur sagt der leider auch nichts über den Zeitraum aus.

Zitat

Bei längerem Wasserkontakt (Feuchtarbeit) kommt es zu einer Quellung der Hornschicht, wobei sich ihre physikalischen Eigenschaften drastisch ändern.
Was ist länger? Muss man sich schon sorgen machen, wenn man 2 Stunden lang schwimmt?

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

silvercloud

Meister des Paranormalen

    Deutschland

Beiträge: 2 406

Registrierungsdatum: 3. Januar 2008

Wohnort: Links von da wo die Sonne verstauben tut

Danksagungen: 1244

  • Private Nachricht senden

52

Freitag, 23. August 2013, 11:27

Hmm,

es geht weniger um den zeitlich dauerhaften Kontakt, als mehr um den wiederholten z.B. Ich habe ja lange in der Pflege gearbeitet, und da leidet deine Haut schon, wenn du dir oft am Tag die Hände wäscht. Frag mal deine Mutter, wie ihre Hände früher nach einem Waschtag aussahen. Oder deine Großmutter.

Wie schnell unsere Haut auf Wasser reagiert, sieht man schon daran, das man schrumpelt wenn man lange in der Badewanne war. Oder schwimmen. Deswegen soll man sich danach dann ja auch eincremen. Die Schrumpelfinger sin übrigends nicht aufgequollen, sondern da ist die Haut bereits geschrumpft.

Als Schlagwort zum Suchen "Mazeration" da ist eine Menge zu finden, wie die Haut bei anhaltender Befeuchtung reagiert. Sie verliert dann einfach ihre natürliche Barrierefunktion gegen Keime, insbesondere Bakterien und Pilze. Ein langer Aufenthalt im Wasser verändert auch den natürlichen PH Wert der Haut von 5,5. Wasser hat in der Regel einen PH Wert zwischen 7 und 8.
Silver

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Dirk (23.08.2013)

Davy Jones

mürrischer Meeresgeist

  • »Davy Jones« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 838

Registrierungsdatum: 25. November 2008

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Danksagungen: 1522

  • Private Nachricht senden

53

Freitag, 23. August 2013, 12:17

Zitat von »Silver«

Wie schnell unsere Haut auf Wasser reagiert, sieht man schon daran, das man schrumpelt wenn man lange in der Badewanne war. Oder schwimmen. Deswegen soll man sich danach dann ja auch eincremen. Die Schrumpelfinger sin übrigends nicht aufgequollen, sondern da ist die Haut bereits geschrumpft.
Na, zu dem Thema hatte doch Liliana oder Corax vor ein paar Seiten einen interessanten Link gepostet, dass die "Schrumpel" unsere Greif-Fähigkeit im Wasser verstärken. ;)

Zitat von »Silver«

es geht weniger um den zeitlich dauerhaften Kontakt, als mehr um den wiederholten z.B. Ich habe ja lange in der Pflege gearbeitet, und da leidet deine Haut schon, wenn du dir oft am Tag die Hände wäscht.
Spielt da nicht nur das Reinigungsmittel (Seife, Desinfizierer, etc.) eine Rolle?
Wenns jetzt um die Häufigkeit geht, dann überlege ich grade wie Hochleistungsschwimmer damit umgehen... :ratlos:

lg Davy
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

Konquistadore

Geisterjäger

Beiträge: 822

Registrierungsdatum: 30. April 2013

Danksagungen: 447

  • Private Nachricht senden

54

Freitag, 23. August 2013, 13:26

Nur rein an Seife und Reinigungsmittel kann es nicht legen, weil berichte aus früheren Zeiten vorlegen in dennen auch Walkerinen und Walker (also solche die Wolle gewalkt haben um sie dichter zu machen) genau die selben Probleme hatten.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

Walter Moers ~ Der Schrecksenmeister


Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor

Johann Wolfgang von Goethe ~ Faust, der Tragödie erster Teil

silvercloud

Meister des Paranormalen

    Deutschland

Beiträge: 2 406

Registrierungsdatum: 3. Januar 2008

Wohnort: Links von da wo die Sonne verstauben tut

Danksagungen: 1244

  • Private Nachricht senden

55

Freitag, 23. August 2013, 13:26

Wenn ich das richtig erinnere sind Hochleistungsschwimmer ja nie lange im Wasser. Ausdauerschwimmer haben Neoprenanzüge an oder schmieren sich dick mit Fett bzw. Talg ein.
Silver

Ähnliche Themen

Social Bookmarks

Counter:

Hits heute: 597 | Hits gestern: 2 688 | Hits Tagesrekord: 53 992 | Hits gesamt: 11 642 741 | Gezählt seit: 11. September 2011, 15:03