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Irrwisch

Tückebothe

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Freitag, 30. August 2013, 07:40

Ist Deutschland rechtsradikal??

In letzter Zeit gibt es vermehrt Berichte über Diskriminierung von Minderheiten, Befürwortung von Einwanderungsbeschränkungen, Regulierung von finanziellen Auslandshilfen.

Wird Deutschland mal wieder "Rechts"? Oder wird Deutschland ins "rechte Licht" gerückt?

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichte…rt29854,2107840
Ok, weiße Schokolade darf nicht beworben werden. Wie sieht es mit brauner Schokolade aus?
Zigeunersoße existiert schon fast nicht mehr (Zigeunerschnitzel gibt es höchstens noch im tiefsten Bayern), und wer einen Negerkuss bestellt, der wird mittlerweile auch aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Der Sarotti-Mohr wurde bereits 2004 aus dem "Weg geschafft".

Geht's noch??

Aber Attacken auf diverse Wahlkampfstände sind kaum eine Erwähnung wert:
http://www.welt.de/politik/deutschland/a…izeischutz.html

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.…staerkt-werden/

http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius…cle1727871.html



Natürlich wird mein Posting hier vermutlich als Wahlwerbung angesehen. Aber man sollte sich mal alle Seiten in Europa ansehen, die momentan ANGST haben.
Es wurden in den letzten paar Jahren in allen europäischen Ländern die "Defence League" gegründet, aus Frankreich entwickelte sich die "Identitäre Bewegung", die es mittlerweile auch in ganz Europa gibt.

Wo bewegt sich Europa (und Deutschland) hin?

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Dirk

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Freitag, 30. August 2013, 08:54

Im Vergleich zu Ländern wie Ungarn, Rußland oder den USA ist Deutschland quasi ein Garten Eden für Immigranten, wer es bezweifelt möge sich informieren, es ist nicht wirklich schwer darüber Informationen zu erhalten.

Ich halte Deutschland nicht für rechtsradikal, halte aber die Art wie Deutschland mit den Themen Rechtsradikalismus, Ausländer- und Deutschlandfeindlichkeit verfährt für mehr als bedenklich.

Ich würde behaupten, daß jeder zweite Nazi in Deutschland "hausgemacht" ist, man sieht es ja an kleinen Beispielen, wenn jemand stolz ist auf Deutschland, so wird ihm gleich unterstellt ein Nazi zu sein, speziell die Antifa sowie die verblödeten Gutmenschen sind da ganz schnell mit Beleidigungen zur Stelle.

Dadurch daß ein "gesunder" bzw. "normaler" Nationalstolz von Politik und Gutmenschentum nicht zugelassen wird, werden einfache Patrioten gleich stimgatisiert und im Endeffekt radikalisiert. Es gehört zu einer Demokratie, daß man nicht nur Kritik an einem System oder Staat zuläßt, sondern auch Leuten ihren Stolz zugesteht, ob es Sinn mach, darauf stolz zu sein ist eine völlig andere Debatte.

Deutschland ist definitiv nicht rechtsradikal, genausowenig wie alle Muslime Islamisten sind.
Außerirdische mit Tentakelarmen haben es schwer, einen Lötkolben zu halten. (Professor Harald Lesch)

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Freitag, 30. August 2013, 12:13

Ich habe mich zwar bisher noch nicht mit der AfD beschäftigt. Aber dass es überhaupt zu solchen Ausschreitungen kommt, ist schon traurig genug und für ein demokratisches Land eine Schande. Egal, welchem Lager die angegriffene Partei angehört. I

Dass so etwas überhaupt möglich ist, liegt wohl daran, dass manche politisch nicht-genehme Einstellungen nicht offen ausgesprochen werden dürfen und den Sprecher ins gesellschaftliche Aus katapultieren (trotz der "Meinungsfreiheit"), während andererseits Gewalttätigkeiten anderer verharmlost werden, wenn sie sich gegen solche unliebsamen Leute richten oder "hehre Motive" als Begründung vorschieben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dietlinde« (30. August 2013, 12:19)


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Freitag, 30. August 2013, 16:21

Was ist den Deutschland in deinen/euren Augen? Deutschland ist die Bundesrepublik Deutschland ist keine Antwort, da Deutschland kein souveräner Staat ist. Wir haben keine Verfassung sondern nur ein mehr oder minder improvisiertes Grundgesetz!
Allein damit kann der "Staat Deutschland" schonmal nicht als rechtsradikaler angesehen werden, da er nicht existiert.

Viele Staaten in Europa haben eine rückwärts gerichtete Politik und Einstellung, was Einwanderung und Migranten angeht, weil die Befürchtung besteht, dass die nationale Identität verloren geht. Und dies geschieht punktuell auch (siehe Viertel und Städte, die teilweise eine Bevölkerung aufweisen, die die deutsche Sprache vielleicht zu 40% beherrscht). Die Franzosen haben da ganz besonders Angst und pochen darauf, dass sie ihre Identität bewahren müssen (diese Verbote für manche osteuropäischen Völker einzuwandern waren schon ziemlich harter Tobak).
Durch seine Historie in den letzten hundert Jahren bedingt, schreien viele auf, wenn ein deutscher Bürger sagt:"Ich möchte nicht, dass unsere Sprache und unsere Kultur verloren geht oder sich zu stark mit der mancher Einwanderer durchmischt." Sobald das von einem Deutschen kommt ist er Nazi, wenn ein Franzose/Engländer/Italiener das sagt wird verständnisvoll genickt.

Der Witz ist einfach, dass heute viele dieser Gutmenschen dann ankommen:"Ja wenn du von dem verlangst, dass er sich integriert, machs doch vor und lern Türkisch/Russisch/Albanisch/hier eine beliebige Sprache einfügen!". Nein, wieso? Wenn ich in die Türkei einwandere, lerne ich türkisch, dass ist einfach höflich und es hilft mir eben auch, weil ich mich mit der Bevölkerung verständigen kann und leichter einen Job finde. Hier wird dann alles in Bewegung gesetzt, dass der arme Immigrant auch ja alles beibehalten kann wie bei sich zuhause und sich nicht anpassen muss. Hey, wenn ich das nicht muss dann tu ichs nicht, ist eben so.

Aktuelles Beispiel: Ich habe einen Amerikaner getroffen, der hier in Deutschland seit 1,5 Jahren wohnt. Er spricht nur ganz wenig Deutsch und als ich gefragt habe warum das so ist hat er gelacht und gemeint, ist doch unnötig, die Sprache zu lernen, weil die ganzen Deutschen ja Englisch sprechen. Ich wär der Erste den das wundern würde, dass er kein Deutsch sprechen würde.

Für mich hat es nichts mit Nazi zu tun, wenn man sagt jemand der irgendwo lebt, sollte sich doch den Bedingungen soweit wie möglich anpassen. Wenn einem die Gegebenheiten nicht gefallen, sollte man überdenken ob es die richtige Entscheidung ist, dorthin auszuwandern. Du brauchst eine Moschee zum beten? Bitte die kannst du dir gerne bauen. Ich soll die bezahlen? Nein, dann komm ohne aus, bezahl es selber oder geh dahin wo eine steht. Ich kann ja heute auch nicht in ein Land einwandern, welches berühmt ist dafür, dass es nur Meeresfrüchte und Fische zu essen gibt, weils ein Inselstaat ist und dann verlangen, dass ich dort meinen Rinderbraten mit Klösen und Rotkraut bekomme.

Das lustige ist, dass viele heutigen "Problemmigranten" (bescheuertes Wort) Kinder von solchen sind, die eigentlich wunderbar angepasst an die Gesellschaft leben. Mein Vater war Bergmann, hatte einige Kollegen aus Italien und der Türkei. Wir waren öfter bei dem einen Türken zu besuch, es war eigentlich wie bei jedem anderen (ausser das es viel Tee gab und manche Speisen ein bisschen komisch waren für meinen Geschmack). Dessen Sohn ist heute ziemlich radikal was den Glauben angeht und bezeichnet andere gerne mal als "Drecksdeutsche". Keiner macht das Maul auf, weil wenn du was sagst bist du Nazi.

Ich bin 21 Jahre alt, was habe ich mit den Hirnverbrannten Ideen eines Österreichers und seiner Anhänger aus der Mitte des letzten Jahrhunderts zu tun? Rein überhaupt garnichts. Ich würde im Leben keine NPD wählen, aber muss ich mir deshalb alles gefallen lassen? Wohl kaum!
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

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Rodion

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Freitag, 30. August 2013, 17:32

Komisch, die Behauptung das Deutschland kein souveräner Staat sei ist doch eindeutig Teil rechter Propaganda und Verschwörungstheorien.

Zitat

Die selbsternannten Kommissarischen Reichsregierungen und andere, meist rechtsextreme Gruppierungen propagieren mit Verweis auf einige der oben beschriebenen Aspekte, das Deutsche Reich würde aus völkerrechtlicher Sicht immer noch bestehen und die Bundesrepublik Deutschland wäre ein illegitimes Regime. Hierzu zitieren sie einige – allerdings nur sehr ausgewählte Teile – der genannten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und wissenschaftliche Aufsätze, interpretieren diese jedoch auf eine allgemein nicht akzeptierte Weise bis ins Gegenteil. Insbesondere werden die räumliche Identität und die Identität als Völkerrechtssubjekt nicht voneinander getrennt: Die räumliche war 1973 unstrittig nicht gegeben. Aber als Völkerrechtssubjekt betrachtete sich die Bundesrepublik stets als identisch mit dem Deutschen Reich und ist somit quasi das Deutsche Reich, nur unter einem anderen Namen. Ebendies schreibt auch das BVerfG: „[…] als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘ […]“.
Die Ansichten dieser Personen und Gruppen sind für die Beurteilung der Rechtslage von keinerlei Bedeutung. Gerichtliche Entscheidungen bezeichnen sie als „ideologisch bedingte Wahnvorstellungen“, die „gemeinhin allenfalls von rechtsradikalen Agitatoren […] oder von Psychopathen vertreten“ würden.


Und was das Wort Gutmensch angeht, guckt Euch doch mal die Facebookseiten der NPD-Infiltrierten Initiative für Berlin Hellersdorf oder anderer rechter Gruppierungen an, da seid ihr mit der Wortwahl dann in guter Gesellschaft.

Zitat

Der Politikwissenschaftlerin Katrin Auer zufolge werden unter der Chiffre „pc“ (für engl. political correctness), für deren Aufkommen häufig „Gutmenschen“ verantwortlich gemacht würden, speziell in der politischen Rechten Themen benannt, über die man nicht mehr laut und öffentlich reden könne, ohne dem „Terror der Gutmenschen“ zum Opfer zu fallen. Die so ausgemachten „Gutmenschen“ würden dabei bildhaft oft keulenschwingend dargestellt. Die Rede sei von „Moralkeule“, „Rassismuskeule“, „Faschismuskeule“, „Auschwitzkeule“ und ähnlichem. So werde eine Feindbild- und eine Tabusituation geschaffen, in der insbesondere frauenfeindliche, rassistische und antisemitische Äußerungen als rebellisch und tabubrechend erscheinen. Der Begriff „Gutmensch“ wirke hier als Code, um in diesem Denkmuster sprechen zu können und verstanden zu werden, ohne die eigene Gesinnung deutlich formulieren zu müssen. Ein bekanntes Beispiel sei es, in antisemitischen Reden das Wort „Jude“ durch das Wort „Gutmensch“ zu ersetzen. Zuhörer, die sich gar nicht als Antisemiten verstünden, könnten diesen Reden bedenkenloser zustimmen.


(Beide Zitate aus Wikipedia und bevor jetzt jemand faselt das die Wikipedia ja auch nicht immer recht hat, bitte ich Gegenargumente mit Zitaten zu belegen die nicht von rechten Plattformen wie Infowars oder PI kommen)

Das Wort Gutmensch wird ja auch hier im Forum gern als Argument angeführt um die Meinung der Gegenpartei zu entwerten.
Ich habe noch nie die Forderung gehört, das irgendein hier lebender Deutscher türkisch lernen sollte, um die Integration dieser Bevölkerungsgruppen zu unterstützen, das ist doch ein vollkommen lächerliches Argument und ein absoluter Einzelfall wenn dem denn so wäre.

Und natürlich ist ein zumindest unterschwelliger Rassismus in unserer Mehrheitsgesellschaft vorhanden und wird von unserer Regierung zumindest toleriert.
Das ist hier so genau wie in Frankreich, Skandinavien und dem Rest Europas.
Es ist natürlich bequemer, wenn die einzelnen Bevölkerungsschichten jemanden haben, von dem sie sich abgrenzen und auf den sie herabblicken können.
Für die Arbeitnehmer und da vor allem die Geringverdiener sind das dann halt die Arbeitslosen und ALG2 Empfänger und die können sich dann immer noch von Ausländern im Allgemeinen und Asylbewerbern im Besonderen abheben.

Und von mir aus könnt ihr auch alle stolz auf Deutschland sein wie ihr wollt.
Stolz auf etwas, zu dem man selbst absolut nichts beigetragen hat, wie die eigenen Herkunft oder der Wohnort, ist allerdings meistens eher ein Zeichen dafür, das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann.
Rise like Lions after slumber
In unvanquishable number
Shake your chains to earth like dew
Which in sleep had fallen on you
Ye are many - they are few.

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Freitag, 30. August 2013, 17:47

Wie soll man denn sonst diese sinnentleerten blinden Menschen beschreiben, die nur einseitig sehen können, lieber Rodion? Ich bin garantiert nicht NPD-nah, ganz im Gegenteil, ich überlege sogar ernsthaft die Linke zu wählen dieses Jahr. Fakt ist aber, das Leute die nur einseitig denken oft als Gutmenschen bezeichnet werden. Interessant ist der Beitrag, denn ich neulich gepostet habe, in dem es nicht nur um Berlin Neukölln geht, in dem eine Türkin deutlich Stellung bezieht gegen muslimische Schläger und Fanatiker, aber das will natürlich ein GUTMENSCH (oh ja ich liebe dieses Wort, es klingt nämlich besser als Hirnamputierter), nicht sehen.
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Freitag, 30. August 2013, 18:28

Ganz ehrlich Rodion, ich weiß nicht in welchem Land du lebst, aber nach deinen Aussagen zu urteilen, kann es Deutschland nicht sein, oder du wohnst wohlbehützt zwischen Ärzten und Anwälten aus dem muslimischen Ausland. Spar es dir einfach, Deutsche als Nazis zu diffamieren.

Zum Thema Nationalstolz bzw. wieso man nicht stolz sein kann.

Hier ein paar Länder, die aufgrund ihrer Verbrechen nicht stolz sein dürften, aber es trotzdem sind:

USA - Haben ca. 19 Millionen Indianer abgeschlachtet

Frankreich - Haben in der Bartholomäusnacht ca. 200.000 Hugenotten getötet

Türkei - Haben Tausende von Armeniern getötet

England - Haben eigentlich so gut wie jeden abgeschlachtet fürs Empire

Israel - Terrorisiert Palästina seit Jahrzehnten und den Nahen Ost

USA - Haben Tausende von Afrikanern als Sklaven entführt

Sowejetunion - Haben Tausende in KZs getötet

etc.
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8

Freitag, 30. August 2013, 21:28

Hier noch eine Ergänzung aus einer Kolumne des Spiegel´s zu den Artikel von Irrwisch:

Nazi´s verpisst euch

Jack
Es gibt immer mehr Leute, die alles wissen ... vor allem alles besser !

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Freitag, 30. August 2013, 22:03

Rodion gut, dass ich die Tatsache das Deutschland kein souveräner Staat ist belegen kann.

Erstens: Zeige mir die deutsche Verfassung. Wir haben nur das provisorische Grundgesetz
Zweitens: Unser aktuelles Wahlrecht ist in dieser Form ungültig. Somit kann keine Demokratie formgerecht zustande kommen.

Somit sind bereits zwei Punkte, die im Grundgesetz festgelegt sind wiederlegt. Eigentlich hätte mit Anschluss der DDR eine Verfassung kommen MÜSSEN, doch dies ist ausgeblieben. Das Grundgesetz wurde von den Besatzungsmächten und der provisorischen deutschen Regierung nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet, schlicht weil man auf diesen Aspekt zu diesen zerrütteten Zeiten wenig Wert gelegt hat. Eine grundlegende Versorgung der Bevölkerung war wichtiger, danach der kalte Krieg und heute ist es einfach "Gewohnheit".

Zeige mir bitte, wo ich irgendwas von Deutschem Reich erzählt habe. Das Deutsche Reich gibt es nichtmehr, dass ist Bullshit erster Güte. Ausserdem verbitte ich mir, dass du mich mit irgendwelchen faschistischen Personen gleichstellst. Wenn du mal deinen eigenen Verstand ein bisschen einschaltest und nicht nur nachplapperst was du mal gehört hast (a la:"Alle die das sagen, sind Nazis!") dann kapierst du vielleicht, dass einige der Argumente hier einfach stichfest sind und mal zum denken anregen. Du hast lediglich versucht, die Worte so zu drehen wie sie dort eindeutig NICHT stehen.

Jude durch Gutmensch ersetzen, ganz klar, ersetze bitte in meinem Text jedes mal Gutmensch durch Jude und es wird verdammt viel Sinn ergeben (Ironie off). Gutmenschen sind einfach solche, die versuchen allen, die etwas direkt ansprechen den Mund zu verbieten, um sich nicht mit unangenehmen Themen beschäftigen zu müssen. Verschließe die Augen, sei zu jedem nett und freundlich und wenn jemand was sagt, verpass ihm eine Rüge. Zack du wirst irgendwann zum Gutmensch.

Gutmenschen erkennt man z.B. oftmals daran, dass sie sich in Gespräche einmischen und versuchen zu belehren ohne den Hintergrund zu kennen. Beispiel aus meinem Alltag. Ich habe einen Freund, der schwul und schwarz ist und dem man ansieht das er schwul ist. Wenn wir uns treffen kabbeln wir uns gerne, es kommen Sätze wie:"Na du schwarze Schwuggele? Gehst wieder auf die Suche nach den langen Stangen?". Dabei kommt es vor, dass irgendeiner dann mit hochrotem Kopf ankommt und mit erzählt, dass ich ja so nicht mit ihm reden kann, weil das ja wenn:"Starkpigmentierter Sexuelldifferenziert eingestellte Person" (und diesen Satz hat der Original rausgehauen) heißen würde. Meistens lachen wir die Person dann aus, einfach weil dieses um alles herumreden für denjenigen oftmals noch verletzender ist (weil er damit eben als "anders" bloßgestellt wird). Genauso ist es auch mit Behinderten. Einer aus meiner ehemaligen Klasse saß im Rollstuhl und wenn wir ihn einfach normal behandelt hatten mit Witzen über ihn, war es für ihn tausendmal leichter sich bei uns wohl zu fühlen, als wie manche Leute es machen, dann das Samtdeckchen draufzupacken. Da wird sich verarscht, es fliegen Dinger wie:"Wenn du stehen könntest, würd ich dich grad wieder zurück in den Rollstuhl prügeln!" und es kommen Sätze zurück:"Wenn ich stehen könnte, würdest du rennen bevor ich mich auch nur erhoben hätte!".

Also pack deine:"Uh ich hab euch als böse Nazis identifiziert!" Masche ein und bring sie woanders an. Weil alles was du in deinem Beitrag gebracht hast, von der Analyse durch Katrin Auer, bis hin zu deinem Geschwaffel über das deutsche Reich. Das Deutsche Reich hat aufgehört zu existieren, als der letzte deutsche Kaiser ins Exil ging. Danach kam die Weimarer Republik, dann das dritte Reich und dann eine mehr gebastelte Konstruktion, die endlich unter ein vernünftiges Dach kommen muss.


Für jeden der sich angegriffen fühlt, kann mir gerne per PM schreiben, wenns mir logisch vorkommt, entschuldige ich mich, aber das hier musste jetzt raus!

Ich als jemand, der das deutsche Schulsystem bis zum Abitur abgeschlossen hat, jeden morgen den Arsch aus dem Bett hebt und arbeiten geht, meine Steuern und meine Sozialabgaben zahle, kann ich sehr wohl stolz darauf sein, dass das Geld, welches ich Zahle in eine gute Infrastruktur und ein zumindest besser mittelmäßiges Schulsystem gesteckt wird.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

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Freitag, 30. August 2013, 22:55

Ähm... an der Grundschule meiner Tochter wollten sie auch türkisch anstatt englisch als Fach machen, damit die Schüler untereinander BESSER kommunizieren können. Aber das ist dann wohl die Ausnahme, hm? 8-)
Es ist besser auszubrennen, als langsam zu verblassen.
Kurt Cobain

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Freitag, 30. August 2013, 23:02

Die AfD dient wohl der Protestkanalisation und ist somit wohl von der Regierung in Leben gerufen.

Folgende Indizien die darauf hinweisen:

1. Sie hat erst an Bedeutung gewonnen seit dem ESM. Der ESM sorgt bei vielen Deutschen für Ãngste, diese sind noch gar nicht mal so unberechtigt. Damit besteht natürlich Gefahr das Extremistische Parteien Zulauf erhalten, die AfD bietet sich demnach an diesen Abzufangen.

2. Die AfD bietet zum Euro keine Alternative. Mal hört man was von zurück zur DM und dann kommt mal der "Nordeuro", letzteres klingt zunächst vernünftig, europapolitisch kaum durchführbar. Könnte man aus dem Euro so einfach raus, wäre Griechenland wahrscheinlich schon längst draussen.



Diskriminierungsfälle: Wieviele Fälle echt sind und wie oft da nur die ...Keule taktisch ausgepackt wird steht auf einem ganz anderen Blatt.

Das Zigeunerschnitzel: steht bei meiner Stammimbissbude immer noch auf der Karte (Inhaber griechisch). Stört keinen und es gibt auch kein Gesetz das eine Änderung vorschreibt. Große Firmen machen das nur aus Imagegründen.

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Freitag, 30. August 2013, 23:21

Sorry zu spät gelesen:

Gegen Türkischunterricht bin ich auch. Grund: völlig überflüssig. English hingegen ist sogar ne Weltsprache mittlerweile schon teilweise beruflich relevant. Damit ist englisch definitiv wichtiger als türkisch.

Eine weitere Fremdsprache ist nicht schlecht, sollte aber folgende Bedingungen haben.

1. kein Pflichtfach.

2. Die Sprache soll auswählbar sein. Theoretisch könnte auch portugiesisch wichtig sein, falls man wegen Jobs mal nach Angola oder Brasilien auswandern will.

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Freitag, 30. August 2013, 23:41

Hier ein paar Länder, die aufgrund ihrer Verbrechen nicht stolz sein dürften, aber es trotzdem sind:
Ist das deswegen in irgendeiner Form sinnvoll? Rodion hat schon Recht, Stolz ist man eher auf Geleistetes. Man könnte es eher so ausdrücken; ich bin dankbar bzw. erfreut an einem bestimmten Ort geboren zu sein, aber wieso soll ich stolz drauf sein Deutscher zu sein, mit der Begründung, dass die Amis Indianer abgeschlachtet haben? Das ist der Punkt, an dem Vergleiche ins Absurde abdriften.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

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Samstag, 31. August 2013, 00:16

Also reichen jetzt Worte wie "Gutmensch", oder irgendwelche Keulen um einen Nazi zu identifizieren?
Man darf wirklich nichts mehr sagen, darum halte ich mich aus politischen Diskussionen grundsätzlich raus.

Bin leider mobil online, zitieren funktioniert da nicht.
Aber auf die Frage ob schon mal ein deutscher türkisch lernen musste/sollte.

Ein Deutscher vielleicht noch nicht, aber in gewissen Kindergärten in Linz ist türkisch als Zweitsprache ein muss, für den "Erzieher" wohlgemerkt.

Ich lasse das einfach unkommentiert stehen da meine Meinung dazu vermutlich die Gutmenschen weinen lassen würde. ;)
Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

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Samstag, 31. August 2013, 01:19

Hi

@Rodion

Zitat

Komisch, die Behauptung das Deutschland kein souveräner Staat sei ist doch eindeutig Teil rechter Propaganda und Verschwörungstheorien.


Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob du einfach nur gerne rum provozierst oder einfach nur unglaublich dumm bist.
Das dein Textverständniss augenscheinlich bei Anderen ungefähr bei Null tendiert war mir ja schon bewußt, aber das du selbst bei deinen eigenen Beitägen überfordert bist zu verstehen was du da postest, ist neu.
Les dir mal den GANZEN Wiki Artikel durch , dann kommst du auch drauf was an deiner Aussage falsch ist.
Und Nein ich habe eben keine Lust dir das mit Zitaten etc zu belegen. Les einfach den Artikel !

Naja bei den Begriff Gutmenschen geb ich dir sogar Recht.

Zitat

Und von mir aus könnt ihr auch alle stolz auf Deutschland sein wie ihr wollt.
Stolz auf etwas, zu dem man selbst absolut nichts beigetragen hat, wie die eigenen Herkunft oder der Wohnort, ist allerdings meistens eher ein Zeichen dafür, das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann.


Hmm..Also irgendwie trägt Jeder von uns jeden Tag etwas zu unseren Staat bei. Wenn du ganz doll nachdenkst, dann kommst du selber drauf ;)

Zitat

das man sonst nichts geleistet hat worauf man stolz sein kann


Ernsthaft ?
Wollen wir mal ein bisschen Schwanzvergleich spielen und schauen wer was geleistet hat ?

Mal ehrlich, du warst damals schon jemand der nicht in der Lage war zu diskutieren und sich immer schön hinter seinen Mod Status verstecken konnte.
Kommst mit Wiki Zitaten an ohne den ganzen Artikel mal zu lesen etc.

Mit dir zu diskutieren ist wie Testspiele gegen 15 jährige, erst ganz witzig, dann langweilig und dann will man nur noch das es zu ende ist.Sorry aber dir fehlt wie bei dem Thema BRD oben einfach mal das Basis wissen, welches man zumindest haben sollte und dazu etwas zu schreiben.



Und ja man kann auch stolz auf nicht selbst geleistetes sein, das demonstrieren jedes Wochenende Hunderttausende beim Fußball.

....
But now the rains weep o'er his hall,
with no one there to hear.
Yes now the rains weep o'er his hall,
and not a soul to hear.

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