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Samstag, 12. Oktober 2013, 00:41

Ich kenne sehr viele Rumänen und die sind froh darüber dass sie jetzt das Arbeitsrecht und Aufenthaltsrecht unkompliziert bekommen/haben.


erklar das mal einem arbeitslosen Bauarbeiter hier. Ich glaube mit dem Spruch wirst du wenig Verständnis ernten. Diese Länder sind einfach zu früh aufgenommen wurden und die EU kann es nicht lassen wie man an Kroatien sieht. Die EU ist auch nicht für die Bevölkerung gemacht sondern dient einzig nur (noch) dem Zweck Konzernen unkompliziert Zugang zu billigen Arbeitskräften zu verschaffen.
Verlass dich nicht auf die Meinung anderer und suche keinen übermäßigen Ruhm Sieh besser genau hin und bilde dir dein eigenes Urteil

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Samstag, 12. Oktober 2013, 01:07

Wenn das so weiter geht werde ich wohl echt bei der nächsten Wahl die Bayernpartei wählen die dafür stehen dass sich Bayern von Deutschland und Europa lossagt.

Dann würde ich aber illegal einwandern ;).

Sprichst du jetzt von Einwanderern oder von dem Großteil der Jugendlichen Bevölkerung? Von denen erwarte ich nämlich auch nicht mehr sonderlich viel.

Das sind zwei verschiedene Themen, es geht mir hier nicht um Pro und Contra Einwanderung. Dieses Urteil wird gezielt Leute anziehen, sofern es das Bundessozialgericht nicht einkassiert. Darum geht es mir. Und auf jeden der aus diesen Gründen kommen würde, kann ich persönlich gerne verzichten.

Bist du in deinem Leben auch nur einem Menschen mit Hartz4 begegnet? Dann würdest du es nicht wagen, das "Vollpension" zu nennen.

Doch, sehr vielen sogar. Den einen ging es schlecht damit, den anderen ganz gut (Schwarzarbeit z.B., oder Kinder im Haushalt - ist aber ein anderes Thema). Das Level Hartz4 ist für unsere Verhältnisse sicherlich sehr wenig, für jemanden aus Rumänien, Bulgarien etc. aber sehr viel.
Eine Familie mit 6 Kindern bekommt (inklusive Kindergeld) 2.852,42€. Quelle: http://biallo.sueddeutsche.de/tz/sueddeu…LG2rechner.php#
Das ist für jede Familie aus dem Südosten Europas ein königliches Einkommen, wohlgemerkt: ohne zu arbeiten.

Ich fühle mich inzwischen durch die Entscheidungen in dieser ehemals guten Republik zwangsradikalisiert. Und dagegen habe ich etwas. Ein wirtschaftlich soziales System funktioniert nicht länderübergreifend. Es sei denn alle Staaten hätten den gleichen Standard und das ist Utopie. Aber wenn wir so weitermachen vieleicht auch nicht, dann ist es überall gleichsam Scheiße.

LG
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Samstag, 12. Oktober 2013, 10:16

Der Post den ich jetzt schreibe hätte auch genau so gut in alle anderen Threads gepasst, die wir zur Zeit zum Thema Einwanderer, Asylrechte, Rechtsradikalismus etc. haben, aber ich setze ihn mal hier rein, (da das Resümee des Ganzen dann gut hier rein paßt) also nicht wundern, wenn er etwas ausführlicher wird, er gilt mehr oder weniger "Themenumgreifend" da ich nur einmal etwas zum Thema sagen will. ;)

Zuerst etwas allgemeines:

Jedem sollte klar sein, daß wir, sobald wir von Ausländern reden, nicht nur Türken oder Rumänen damit meinen, sondern alle Menschen die in unserem Land leben, aber ursprünglich nicht von hier sind.
Sprich: auch der Italiener um die Ecke oder nette Franzose mit seinem kleinen Laden sind Ausländer und fallen bei allen Diskussionen die wir hier führen unter das "Einwanderergesetz" oder unsere "Sozialleistungen für Einwanderer".
Das wollte ich nur erwähnen, denn es fällt auf, daß wenn es um ausländische Mitbürger geht, sofort geschrien wird, wenn es Türken, Rumänen oder auch Russen betrifft.
Alle anderen stören anscheinend nicht oder man denkt nicht daran, daß auch sie unter die Kategorie "Ausländer" fallen. Da das einen sehr negativen Beigeschmack für mich hat, was all diese Diskussionen betrifft, wollte ich das nur mal anfügen, denn es ist schon eine gewisse "Hasstendez" auf bestimmte Länder festzustellen.......oft ungerechterweise, dazu gleich mehr.... ;)

Habe ich also ein Problem mit ausländischen Mitbürgern und habe ich ein Problem damit, daß Einwanderer nach Deutschland kommen?
- Nein. Gar nicht! :)

Ich gehe gern italienisch oder chinesisch Essen. Ich mag das türkische Restaurant bei uns, wo ich immer Döner hole.
Generell finde ich Multikulti nicht schlimm sondern sogar interessant. Wenn man Leute verschiedenster Herkunft kennt und sich mit denen öfter unterhält, kann man sogar etwas über deren Land und deren Kultur lernen.
Finde ich gut! :D

Mich stört es ehrlich gesagt auch nicht, wenn Moslems, die bei uns leben sich Moscheen bauen. Wenn sie den Drang haben mehrmals am Tag dort zu beten, sollen sie das tun. Ist deren private sache , nicht meine.
Es stört mich auch nicht, wenn der Bantu nebenan Abends im Garten ums Lagerfeuer seinen Stammestanz aufführt.
Das sind Dinge die mich nicht im geringsten Interessieren. Leben und Leben lassen ist meine Devise.

Solange diese Mitbürger hier ordentlich mit uns deutschen zusammenleben, ist doch alles gut. ;)
(Nun noch mal auf den Punkt oben zurückführend:)

Es fällt auf, daß gerade was das Zusammenleben betrifft sehr viel auf die Türken geschimpft wird, was ich so nicht nachvollziehen kann.
Die türkischen Familien die bei uns (also in meinem Umfeld) leben, sind weder aggressiv, noch kriminell tätig, noch sondern sie sich ab....
Bei einem Schulfest hat eine türkische Mama sogar mal türkisches Essen für alle gekocht (war lecker) und die Türken, die zu uns in den Laden kommen sagen alle "Grüß Gott", was laut dem Koran wahrscheinlich Hochverrat wäre im religiösen Sinne, aber sie tun es trotzdem, weil sie in Bayern leben und sich auch unseren Gepflogenheiten eben angepasst haben.
Darum hasse ich es, wenn immer alle über einen Kamm geschert werden.

Natürlich gibt es auch andere Türken, aber es gibt auch andere Deutsche.
Also Vorsicht mit Verallgemeinerungen!

Nun ein paar Worte meiner persönlichen Meinung zu Einwanderen.
Ich habe, wie gesagt, überhaupt kein Problem damit, solange die neuen Mitbürger versuchen hier ernsthaft Fuß zu fassen (sprich sich soweit integrieren, wie es ihnen möglich ist, sich Arbeit suchen und nicht negativ auffallen - im strafrechtlichen Sinne). Jederzeit gern und jeder ist willkommen, egal wo er herkommt.

Aber da liegt der Hund begraben:
alles wäre im Prinzip so einfach - man könnte sich alle Diskussionen um Einwanderergesetze und Sozialzahlungen an Einwanderer sparen, wenn man nur 2 Punkte beachten und durchziehen würde:

1. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte ab einer gewissen Zeit in der Lage sein sich selbst zu versorgen.
Ist in anderen Ländern ja auch so. Wenn ich z.b. nach Australien gehe und mir geht nach ein paar Wochen das Geld aus und ich kann keine Arbeit vorweisen, sitze ich mit einem freundlichen "Aufwiedersehen" im nächsten Flieger nach Deutschland. Keine sozialen Leistungen, nichts.
Deshalb sollte das in Deutschland auch so sein. Weder Hartz4, noch Kindergeld, noch Arbeitslosenhilfe, noch Begrüßungsgeld.....nichtsdergleichen sollte ausbezahlt werden. Erstmal sollten alle versuchen selbst auf die Beine zu kommen.

2. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte sich an unsere Gesetze halten.
Wer hier straffällig wird, sollte ohne Wenn und Aber in sein Heimatland zurückgeschickt werden. Punkt.

Diese 2 Punkte wenn umgesetzt würden, hätten wir viel weniger Sozialschmarotzer die aus anderen Ländern nur zu uns wegen des Geldes kommen. Und die Kriminalitätsrate bei ausländischen Mitbürgern würde auch schnell sinken.

So einfach wäre das ganze Ding. Nur die deutsche Politik ist ja selbst bei einfachen Dingen nicht fähig sie umzusetzen und das wird langfristig gesehen Deutschland noch Kopf und Kragen kosten!

Lg Ricya
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Dirk

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Samstag, 12. Oktober 2013, 10:50

Es geht hier um Wirtschaftsflüchtlinge in erster Linie Ricya und das ist eine ganz andere Geschichte, als der Türke mit seinem Restaurant um die Ecke oder der Italiener mit seiner Pizzeria, usw.

Die Qualifikation vieler dieser Wirtschaftsflüchtlinge ist äußerst gering, d. h. es ist vorprogrammiert, daß sie dem Staat auf der Tasche liegen, was mich echt ankotzt, denn diese Menschen haben keinen einzigen Cent in unsere Sozialkassen eingezahlt. Wenn sie hier arbeiten, sofern kein deutscher Arbeiter dafür qualifiziert ist (bevor hier wieder mit Nazi usw rumgeworfen wird, in den USA ist es genau so, stehe gerne für Fragen diesbezüglich bereit), habe ich nichts dagegen.

Selbstverständlich ist mir jeder Ausländer ungeachtet seiner Herkunft willkommen, solange er einer Arbeit nachgeht und nicht als Wirtschaftsflüchtling hierherkommt, um uns auf der Tasche zu liegen. Wer hier seit Jahren lebt und eingezahlt, der soll natürlich auch vom Sozialsystem profitieren wie jeder Deutsche.
Außerirdische mit Tentakelarmen haben es schwer, einen Lötkolben zu halten. (Professor Harald Lesch)

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20

Samstag, 12. Oktober 2013, 12:24

Es geht hier um Wirtschaftsflüchtlinge in erster Linie


ja, in diesem Thread, ist mir schon klar, aber deshalb habe ich ja auch gesagt, daß meine Meinung hier generell für alle Threads zum Thema gilt, weil ich nicht überall das Gleiche fünfmal schreiben will. ;)
Deshalb ist meine Aussage auch etwas allgemeiner gemünzt.

Die Qualifikation vieler dieser Wirtschaftsflüchtlinge ist äußerst gering, d. h. es ist vorprogrammiert, daß sie dem Staat auf der Tasche liegen,


Nicht zwangsweise. Auch da kann man sich etwas bemühen sich selbst auf die Füße zu stellen.
Ich hätte z.b. gar nichts dagegen wenn Flüchtlingen ein Deutschkurs bezahlt wird. Erstmal die Sprache kennen, dann kann man sich durchaus auch selbst bemühen um sich z.b. zusammen mit dem Sozialamt/Arbeitsamt einen künftigen Weg zu erarbeiten. Von den Deutschen werden ja auch 1 Euro-Jobs verlangt.......solche Jobs sind auch für Flüchtlinge leicht zu schaffen. ;)

Um zu Putzen, LKW zu fahren, zu kellnern, als Bauhelfer etc. zu arbeiten brauche ich keine großartigen Qualifikationen.
Und das wäre für mich die Alternative. Anstatt sofort wieder mit Sozialgeldern um sich zu werfen sollte eher gefördert werden, daß diese Menschen vom ersten Tag an in der Lage sind sich selbst zu helfen. Da hätte ich nicht mal etwas dagegen wenn etwas Gelder in solche Förderprogramme fließen würden.

Nur reinkommen und ohne Wenn und Aber gleich Leistungen zu bekommen, die nicht mal jeder deutsche Staatsbürger so einfach bekommt, das geht nicht. Dieser Schuß wird nach hinten losgehen.
Ich kann nicht mehr Geld ausgeben als ich einnehme......das ist in der Staatswirtschaft nicht anders als beim privaten Mann. Und das muß unsere Politik endlich begreifen, daß sowas nicht ewig gutgehen kann. ;)

Lg Ricya
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Samstag, 12. Oktober 2013, 14:23

1. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte ab einer gewissen Zeit in der Lage sein sich selbst zu versorgen.
Ist in anderen Ländern ja auch so. Wenn ich z.b. nach Australien gehe und mir geht nach ein paar Wochen das Geld aus und ich kann keine Arbeit vorweisen, sitze ich mit einem freundlichen "Aufwiedersehen" im nächsten Flieger nach Deutschland. Keine sozialen Leistungen, nichts.
Deshalb sollte das in Deutschland auch so sein. Weder Hartz4, noch Kindergeld, noch Arbeitslosenhilfe, noch Begrüßungsgeld.....nichtsdergleichen sollte ausbezahlt werden. Erstmal sollten alle versuchen selbst auf die Beine zu kommen.

2. Jeder der nach Deutschland kommt und hier leben will, sollte sich an unsere Gesetze halten.
Wer hier straffällig wird, sollte ohne Wenn und Aber in sein Heimatland zurückgeschickt werden. Punkt.

Diese 2 Punkte wenn umgesetzt würden, hätten wir viel weniger Sozialschmarotzer die aus anderen Ländern nur zu uns wegen des Geldes kommen. Und die Kriminalitätsrate bei ausländischen Mitbürgern würde auch schnell sinken.
Um das geht es. Und gerade Roma und Sinti bräuchten nicht mal wirklich Grips haben, um ein Einkommen zu erzielen. Sie bräuchten nur eine "Zigeunerbude" aufmachen. Dort gibt es dann Zigeunerschnitzel, Zigeunergeschnetzeltes, etc. . Ich mag Zigeunerschnitzel. Würde dort sogar essen gehen (was ich auch bei Dönerbuden mache).



Es fällt auf, daß gerade was das Zusammenleben betrifft sehr viel auf die Türken geschimpft wird, was ich so nicht nachvollziehen kann.
Nun ja, die erste Generation hat sich integriert. Aber wir sind jetzt bereits in der dritten Generation, die unseren Kindern "Türksprech" beibringen. Ich erwähne nur mal eine Lehrerin, die auch Deutsch unterrichtet (!). Deren Tochter sagt auch nur "Ich geh Disco." .


Da Du auch andere Ausländer erwähntest, wie Chinesen, Thailänder, Italiener, etc., und auch einen Portugiesen kenne ich. Die fallen nun mal nicht mit Gewalt auf.
Auch ein Libanese ist ein guter Kumpel, der hat eine Russin geheiratet (und er hat noch 5 DVDs von mir :? ). Er ist in Ordnung. Sein Cousin, der auch hier lebt ist allerdings nicht so in Ordnung, da er auch eher dem Koran beipflichtet (hat die Nichte meines Arbeitgebers mit dem Tode bedroht).
Es geht also grob gesagt nicht um die Menschen, sondern um die Ideologie.
Eine ehemalige Arbeitskollegin ist von Ludwigshafen nach Berlin gezogen, weil .... tadah .... sie mit ihrem Freund schluss gemacht hat. Wer errät, welcher Ideologie er zuzurechnen ist?


Wenn sie sich integrieren würden, wäre alles in Ordnung. (zweimal Konjunktiv in einem Satz; daran muss ich echt arbeiten ;) )






Nur reinkommen und ohne Wenn und Aber gleich Leistungen zu bekommen, die nicht mal jeder deutsche Staatsbürger so einfach bekommt, das geht nicht. Dieser Schuß wird nach hinten losgehen.
Ich kann nicht mehr Geld ausgeben als ich einnehme......das ist in der Staatswirtschaft nicht anders als beim privaten Mann. Und das muß unsere Politik endlich begreifen, daß sowas nicht ewig gutgehen kann.
Ja. Und da Du Australien erwähnt hattest: Dort kannst du nur studieren, wenn du vorher einen Obolus geleistet hast. Und der ist happig.
Australien hat den Vorteil, dass die Grenzen nicht offen sind. Alles Wasser.
Aber hier kommen und gehen sie ohne Passkontrolle.

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Samstag, 12. Oktober 2013, 15:28

Allerdings ist der Arbeitsmarkt in D nachwievor so bescheiden, daß wir für qualifizierte und arbeitswillige Einwanderer kaum noch atraktiv sein können (vorausgesetzt die werden nicht mehr mit hohlen Versprechungen hergelockt nur um billige Arbeitskräfte zu bekommen).

Was passiert wenn die einfach gezwungen werden geringfügige Beschäftigung anzunehmen?

Richtig die nehmen dann wieder Jobs weg.

Gastronomiebetriebe: Viele wissen aber auch nicht, daß ein Großteil nur noch deshalb gut läuft, weil es reine Geldwaschanlagen sind.

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23

Samstag, 12. Oktober 2013, 17:42

Gastronomiebetriebe: Viele wissen aber auch nicht, daß ein Großteil nur noch deshalb gut läuft, weil es reine Geldwaschanlagen sind.
Ich glaube, das wissen alle. Nur niemand will es aussprechen. Auch jede Spielothek ist eine Wäscherei. ;)

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 01:50

Diese 2 Punkte wenn umgesetzt würden, hätten wir viel weniger Sozialschmarotzer die aus anderen Ländern nur zu uns wegen des Geldes kommen. Und die Kriminalitätsrate bei ausländischen Mitbürgern würde auch schnell sinken.

Diese 2 Punkte sollten als Dogma der Einwanderungspolitik gelten. Schön auf den Punkt gebracht, Danke!

Wenn sie hier arbeiten, sofern kein deutscher Arbeiter dafür qualifiziert ist (bevor hier wieder mit Nazi usw rumgeworfen wird, in den USA ist es genau so, stehe gerne für Fragen diesbezüglich bereit)

Das sehe ich etwas anders, viele qualifizierte Deutsche sind nicht bereit zu arbeiten. Es muß dringend ein Mindestlohn her. Und was die USA betriftt, die Regelung ist voller Löcher. Ich hab 6 Monate in den USA gearbeitet (länger ging nicht wg. Visum), war aber komplett offiziell. Keine Entsendung, bezahlt von einem US-Unternehmen.

Von den Deutschen werden ja auch 1 Euro-Jobs verlangt.......solche Jobs sind auch für Flüchtlinge leicht zu schaffen. ;)

Das sind aber Hartz4 Empfänger, genau deswegen schwillt mir ja alles auf. Oder meinst Du, man sollte ihnen die Möglichkeit geben, abseits der Hartz4-Regelung für 1,- EUR zu arbeiten, einfach um Fuß zu fassen. Da wäre ich ganz nah bei Dir. Muß aber offiziell laufen, sonst hat man einen neuen Billiglohn-Sektor.

Wenn sie sich integrieren würden, wäre alles in Ordnung. (zweimal Konjunktiv in einem Satz; daran muss ich echt arbeiten ;) )

Zweimal Konjunktiv ist schon ok, sagt viel über das Problem aus. Die Doppelverweigerung vieler Einwanderer (Sprache und Kultur annehmen).

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 20:28

Zitat von »Takwando«

erklar das mal einem arbeitslosen Bauarbeiter hier. Ich glaube mit dem Spruch wirst du wenig Verständnis ernten.
War klar das dieser Satz kommt. :roll:

Da in Ö seit "eigentlich schon ewig" fast kein Österreicher mehr am Bau arbeiten will ist es ganz normal das in einer Truppe praktisch nur Polen, Tschechen, Ex-Jugoslawen und auch Deutsche (meist über Leasing weil besser bezahlt) arbeiten.

Einen Österreicher findest eher als Vorarbeiter/Polier/Baumeister/Ingeneur oder als Lehrling.

Lehrlinge finden ist auch schon schwer und da wird dann oft ein Hilfsmaurer (der eigentlich nicht schlecht verdient) angelernt der dann nach ein paar Jahren ein vollwertiger Maurer ist.

Welchen Job nehme ich da denn weg?

Bei euch in DE ist das alles ein bisschen anders wie mir scheint, sowohl was Löhne betrifft als auch Zeitarbeit.
1€-Jobs gibt es bei uns nicht und wenn es vom Arbeitsamt (AMS) Maßnahmen gibt dann ist das eine Win-Win-Situation.
Denn der Arbeiter bekommt arbeit, die Firma zahlt einen Teil und das AMS zahlt einen Teil.
Wenn sich der Arbeiter bewährt gibts ne fixe Anstellung.

Bei uns gibts Fachkräftemangel in praktisch allen Bereichen, aber richtig arbeiten will niemand, vor allem nicht für 1400-1600€ netto (als Hilfskraft ohne Zulagen) am Bau, ist ja echt ein Hungerlohn, vor allem wenn man es mit einem ausgelernten Einzelhändler vergleicht (1100€ maximum frisch ausgelernt). :roll:
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Montag, 14. Oktober 2013, 15:43

Zitat von »Nachdenker«

Allerdings ist der Arbeitsmarkt in D nachwievor so bescheiden, daß wir für qualifizierte und arbeitswillige Einwanderer kaum noch atraktiv sein können (vorausgesetzt die werden nicht mehr mit hohlen Versprechungen hergelockt nur um billige Arbeitskräfte zu bekommen).

Tut mir Leid, aber das stimmt doch hinten und vorne nicht. Hochqualifizierte Arbeitskräfte werden gesucht. Dafür sind jede Menge offene Stellen vorhanden. Alleine im Großraum Rhein Ruhr sind in meinem Bereich z.B. rund 1000 Stellen permanent unbesetzt.

Das Problem der Unattraktivität bei äusländischen Arbeitnehmern besteht in den hohen bürokratischen Hürden und der mangelnden Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Ein Ingenieur oder Arzt aus Indien braucht z.B. ewig bis seine Studien hier anerkannt werden.

Der Arbeitsmarkt hier ist halt nur für schwach bis garnicht qualifizierte Arbeitskräfte bescheiden bis nicht vorhanden. Das ist aber erstens mittlerweile in ganz Europa so und wird sich auch nicht mehr ändern. Das heißt aber auch, das schwachqualifizierte Armutseinwanderer hier kaum eine Stelle finden werden. Sie nehmen auch den schwachqualifizierten inländischen Arbeitsuchenden keine Stellen weg. Wo es nichts wegzunehmen gibt, kann man auch nix wegnehmen.

Das man den oft zitierten Rumänen einen Hartz4 Satz auszahlt halte ich für unproblematisch. Wir geben Milliarden für Unsinn aus, da sollten die paar Millionen uns doch unsere Menschlichkeit wert sein. Oder gilt unsere Menschlichkeit und die Menschenrechte nur für die, die einen deutschen Ausweis haben?
Tut mir Leid, aber wir leben in einem Luxusstaat, keiner muss persönlich zurückstecken, weil arme Menschen unterstützt werden. Was soll also die Diskussion?
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Montag, 14. Oktober 2013, 18:30

Hi,

sorry, aber der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist eine Lüge. Der einzige Fachkräftemangel herrscht in der Politik.

Ich habe studiert, anschließend promoviert und insgesamt 5 Jahre gearbeitet, anschließend war ich zwei Jahre arbeitslos. Dann bin ich durch Glück an eine Stelle über die Bürgerarbeit gekommen. Leider wurde das Projekt Bürgerarbeit bei uns wieder eingestellt, und so bin ich nach einem Jahr wieder direkt bei H4 gelandet.
Ich habe Bio studiert, der Schwerpunkt ist zwar auf Zoologie, aber ich habe auch "attraktive" Teile wie Genetik, Tierphysiologie und Zellbiologie dabei. Ich habe vor meiner Arbeitslosigkeit zwei Jahre international Kunden auch aus der Pharmabranche beraten und betreut, und die zwei Jahre vor der Bürgerarbeit habe ich nicht auf dem Arsch gesessen, sondern arbeite seither auch ehrenamtlich.

Ich halte mich durchaus für qualifiziert, und ich habe nach insgesamt 300 Bewerbungen aufgehört zu zählen. Wenn ich nicht die nächsten zwei Monate eine Stelle finde, ist die Chance wieder rum, denn nach drei Monaten Arbeitslosigkeit gucken einen die Personaler nicht mehr mit dem Hintern an.

Und jedes Mal, wenn ich lese, dass Fachkräftemangel herrscht, geht mir der Hut hoch. Ansonsten stimme ich dir zu, Silver. Es wird mir nicht schlechter gehen, weil einem anderem Menschen die Existenz gesichert wird. Im Gegenteil, Hilfe gehört für mich zu einen guten Leben dazu. Der Stand einer Gesellschaft zeigt sich darin, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.

Grüße,

DocMaT
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28

Montag, 14. Oktober 2013, 20:03

Dann unterscheiden sich deine und meine Definition von Fachkraft.

Zitat von »Wiki«

Eine Fachkraft ist allgemein eine Person, die eine gewerbliche, kaufmännische oder sonstige Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat. Personen mit akademischem Grad werden seltener als Fachkraft bezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkraft

Das ist für mich die Definition einer Fachkraft, zb. KFZ-Techniker, Mauer, Technischer Zeichner, usw.
Und da fehlt es an allen Ecken und Enden, egal in welcher Branche.
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29

Montag, 14. Oktober 2013, 20:37

Wir geben Milliarden für Unsinn aus,

extra nur den Teil zitiert :) . Nur weil wir ein paar Milliarden für Unsinn ausgeben, heißt das doch nicht das wir weiter so verfahren sollten.
Natürlich misst man Menschlichkeit nicht am Willen oder Unwillen Geld auszugeben damit es anderen besser geht.

Dennoch halte auch ich es für Problematisch, wenn wir wieder ein Feld eröffnen in welchem das Geld zum größten Teil ungenutzt verschwinden wird. Wir haben schon soviel Unsinn mit finanziert, sei es der werte Herr Pfarrer mit seiner 40 Millionen Villa, oder der Flughafen Berlin Tempelhof oder was weiß ich was. Geld wird in unserem Land inflationär in der Gegend rumgeworfen. Es gibt für fast nichts Kontrollinstanzen, seltsamerweise (und dieser Eindruck mag meinerseits durchaus subjektiv sein) immer bei so riesen Projekten wie Flughäfen, Bahnhöfen, Braunkohletagebau oder sonst was.

Von daher halte ich es nicht für sinnvoll auch noch eine Art Willkommensprämie auszuzahlen, bei Leuten bei denen überhaupt nicht abzuschätzen ist ob es sich lohnt. Ja, das sage ich bewusst so. Denn wenn es nicht kontrolliert wird, wovon ich ausgehe, verschwindet diese ganze Kohle wieder im Nichts und man muss nicht allzu schlau sein, um dann die Folgen abzusehen. Auf lange Sicht verschwindet etliches an Kohle, schwächt dadurch den Staat nochmehr und irgendwann können auch wir uns bei der EU pleite melden. Das halte ich nicht für ein erstrebenswertes Ziel...

Nur weil es uns gerade gut geht, brauchen wir die Kohle nicht mit Schubkarren zum Fenster hinauswerfen, sonst ist unser vermeintlicher Wohlstand alsbald aufgebraucht.
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Montag, 14. Oktober 2013, 21:05

Hallo Wissbegierig,

ich kann deine Sorgen durchaus verstehen. Aber eben das ist doch das beste Zeichen dafür, wie gut es uns geht. Denn nur wenn ich Angst habe etwas zu verlieren, sorge ich mich auch darum. Ich kann deine Ängste durchaus verstehen, aber sind diese unspezifischen Ängste denn wirklich reell? Selbst als Deutschland in der Rezession war, hat hier keiner gehungert.
Die Lebensumstände haben sich für alle Menschen bei uns in den letzten Jahrzehnten massiv und enorm verbessert.
Jetzt Ängste zu schüren vor einer unspezifizierten Gefahr uns könnte es bald schlechter gehen oder wir würden von einer Flüchtlingswelle überrannt werden, spielt nur Extremisten in die Hände, die solche Ängste noch zusätzlich schüren.

Zitat

...bei Leuten bei denen überhaupt nicht abzuschätzen ist ob es sich lohnt

Das verstehe ich dann so, das du nur bei den Menschen human handeln würdest, bei denen du im Nachhinein Vorteile für dich erwartest? Das ist eine sehr fatalistische Einstellung. Wenn man diesen Gedanken weiter spinnt, dann nutzen mir Senioren in Pflegeheimen oder Behinderte auch recht wenig. Sie verursachen nur Kosten und bringen uns keinen Nutzen. Zumindest keinen, der zu beziffern wäre.
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