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Tina

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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 12:11

Zitat

Könnte man (zumindest theoretisch in ferner Zukunft) einen Computer mit dem DNS-Code füttern, und eine Software erstellt dann ein Phantombild des Täters?!


Bei den ganzen Krimiserien machen die das doch jetzt schon fast! :D

Ich denke, wenn man tatsaechlich die komplette DNS entschluesseln koennte, waere das rein theoretisch moeglich, praktisch aber wohl doch nicht umsetzbar, weil man dennoch nie Millimetergenau bestimmen koennen wird, wie sich nun genau das Gesicht formt...ich denke, dafuer ist diese Information, die in der DNS gespeichert wird, viel zu komplex. Aber ich denke schon, dass man in jedem Fall wird sagen koennen, welche Augen- und Haarfarbe die Person hat und wie gross sie ist.
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:03

Im Körper gibt es eine unendlich große Menge an Botenstoffen, mit denen die Zellen einander ganz individuelle und spezifische Botschaften zuschicken können, nicht nur an Nachbarzellen, sondern auch über viele Zentimeter hinweg. Eine dieser Botschaften könnte lauten: "Du musst Magensaft produzieren", eine andere: "Du sollst von nun an Sauerstoff transportieren", eine dritte könnte in der Embryonalzeit (und nur dann) sagen, in welche Richtung sich die Zelle weiter entwickeln soll. Dabei kann jede Zelle nur die Botschaften empfangen, die für sie von Interesse sind. Es ist also nichts weiter, als dass die Zelle bestimmte Dinge tut, sobald sie dazu angestoßen wird. Einige dieser Botenstoffe sind bekannt, andere nicht.

Das alles per Computer zu simulieren, wäre vielleicht möglich, wenn:
a) alle Gene und ihre genaue Funktion bekannt sind
b) alle Umweltbedingungen bekannt sind, die einen Einfluss haben könnten
c) diese Umweltfaktoren in beliebiger Zahl kombiniert werden können
d) die Leistung des Rechners ins Unendliche geht

Mit anderen Worten: theoretisch ja, praktisch wohl nie. Dafür ist die Welt zu komplex.

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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:22

Eines Tages, vor zig hunderttausend Jahren, vielleicht sogar Jahrmillionen, ist im Lebensbereich der Giraffe etwas ungewoehnliches passiert. Vielleicht gab es eine Klimaveraenderung, und andere Tierarten sind eingewandert. Die anderen Tierarten haben der Giraffe alles Futter, was es unterhalb der Baumkronen gab, weggefressen. Nun gab es aber bei den Giraffen schon immer ein paar Exemplare, deren Haelse laenger waren als die der anderen - wahrscheinlich, weil es da eine relativ haeufig vorkommende Genmutation gab, die diesen langen Hals verursachte. Jetzt gab es kein Futter mehr unterhalb der Baumkronen - ergo: alle kurzhalsigen Giraffen sind verhungert, und nur noch die langhalsigen Giraffen haben sich miteinander gepaart. Deshalb hat sich der lange Hals durchgesetzt.

Sehr vereinfachtes Beispiel, aber genau so musst Du es Dir vorstellen! Es setzt sich das durch, was sich als praktisch, als ueberlebensfaehig erweist!


Nicht ganz .. Es gab keine Giraffen mit langen Hälsen sondern diese haben sich im Lauf der Evolution gebildet aufgrund des weniger werdenden Angebots an Nahrung. Die langen Hälse haben sich also erst während der Evolution gebildet und da muss es etwas geben was die Notwendigkeit einer Umstrukturierung in die Wege geleitet hat. Ergo muss das im Bauplan verändert wurden sein. Und ja das geht nicht von heute auf morgen , sondern dauert ein paar Millionen Jahre was eine spontane Klimaveränderung als Grund eigentlich ausschließt.

Zitat

Bereits vor einigen Millionen Jahren lebten Giraffen in ganz Europa, Asien und Afrika. Sie hatten ihre Blütezeit im Tertiär. Die Vorfahren der Giraffe hatten kurze Hälse, wie das Okapi noch heute. Erst im Laufe der Evolution, wo lange Hälse in der Steppe bei der Nahrungsaufnahme immer mehr von Vorteil gerieten, bildete sich der extrem lange Hals der Langhalsgiraffe heraus.


Es muss also sozusagen ein Input erfolgen dem dem dann der Output folgt. Nichts anderes machen wir heute . Wir analysieren , restrukturieren und schließlich wird das Produkt verbessert. Alles was wir sind was wir erreicht haben ist ausschließlich aus dem System Natur abgekupfert. Und das wird auch noch so weiter gehen. Das beweist das dieses System über alle Maßen erfolgreich war und ist. Und jetzt kann man fragen Zufall oder nicht ? Stellen wir unsere Sachen auch per Zufall her ?
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Takwando« (18. Dezember 2013, 14:29)


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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:42

Takwando du hast ne flasche Vorstellung von Evolution. Es gibt immer gewisse Unterschiede innerhalb einer Art, so bin ich bspw. ziemlich groß während andere klein sind. Sollte meine Größe mir jetzt in der Natur einen direkt Vorteil bieten, dann werde ich eher überleben und mich fortpflanzen als andere. Wenn aber kleinere Menschen bessere Überlebenschancen hätten, dann werden die überleben und sich fortpflanzen. Somit wird das Gen, welches diese Menschen klein macht bevorzugt, während das Gen für große Körpergröße weniger wird.

Ein Beispiel zur Veranschaulichuung: Wir nehmen einen See, in dem viele Fische leben. Fisch A, B und C sind von der gleichen Art, Fisch D,E und F ebenso, mit steigender Nummerierung sind die Fische auch größer. Fisch A ist kleiner als D, E und F, Fisch B und C sind genausogroß. Fisch A wird gefressen, Fisch B und C vermehren sich, ergo ist ihre Größe ein Vorteil. Somit werden große Fische sich eher vermehren und große Fischkinder kriegen.
Anderes Beispiel: Fisch A ist der kleinste, B und C sind größer. Fisch D, E und F jagen A B und C, C ist zu groß um sich in einer Erdspalte zu verstecken in die A und B reinpassen, damit überleben die kleinen und geben ihre Gene weiter.

Das ganze ist die Selektion. Dort hinein spielen dann noch Mutation und Evolution und damit hast du das Prinzip recht simpel erklärt.
Mutation geschieht zufällig und ist oftmals ein Defekt der schnell zum Tod führt und diese Mutation wieder verschwinden lässt. Manchmal aber auch ein Segen, weil es etwa bessere Tarnung bietet oder sonstiges.

Und ja, das ist alles Zufall. Genmutation 1-1492 sind nicht Lebensfähig, weil sie nur Nachteile mit sich bringen, Genmutation 1493 ist auf einmal lebensfähig und bringt Vorteile mit sich. Somit paart sich das Tier mit Genmutation 1493 und hat Nachkommen, die im besten Fall ebenfalls diese Genmutation haben und dadurch entstehen dann über einige Generationen eben Eigenschaften die als "typisch" für eine Art anerkannt sind, weil sie sich durch den Vorteil durchgesetzt haben in der Fortpflanzungs und Überlebensreihe.
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20

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:45

Du kapierst noch nicht einmal, dass das, was Du da schreibst, genau das ist, was ich Dir erklaert habe!

Zitat

Die langen Hälse haben sich also erst während der Evolution gebildet und da muss es etwas geben was die Notwendigkeit einer Umstrukturierung in die Wege geleitet hat.


Ja, genau, naemlich das Futterangebot, das sich veraendert hat!

Zitat

Ergo muss das im Bauplan verändert wurden sein.


Im Bauplan hat sich gar nichts veraendert. Es hatten nur manche eben laengere Haelse als andere. Und die mit den laengeren Haelsen haben mehr Futter bekommen, haben sich deshalb besser vermehrt, die Langhals-Gene wurden dominant kombiniert und die Haelse wurden laenger. Und zwar LANGSAM! Nicht BUMM, gestern kurz, morgen lang!

Zitat

Und ja das geht nicht von heute auf morgen , sondern dauert ein paar Millionen Jahre was eine spontane Klimaveränderung als Grund eigentlich ausschließt.


Jaaa, eben! Merkst Du was? :) Deshalb gibt es ja auch keine Bauplanveraenderung, sondern eine natuerliche Auslese, bei der sich die besser ueberlebensfaehige Variante langsam durchsetzt!
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21

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:46

Zitat

Ein Beispiel zur Veranschaulichuung: Wir nehmen einen See, in dem viele Fische leben. Fisch A, B und C sind von der gleichen Art, Fisch D,E und F ebenso, mit steigender Nummerierung sind die Fische auch größer. Fisch A ist kleiner als D, E und F, Fisch B und C sind genausogroß. Fisch A wird gefressen, Fisch B und C vermehren sich, ergo ist ihre Größe ein Vorteil. Somit werden große Fische sich eher vermehren und große Fischkinder kriegen.
Anderes Beispiel: Fisch A ist der kleinste, B und C sind größer. Fisch D, E und F jagen A B und C, C ist zu groß um sich in einer Erdspalte zu verstecken in die A und B reinpassen, damit überleben die kleinen und geben ihre Gene weiter.


Glaubst Du echt, dass er's mit fuenf verschiedenen Fischen kapiert, wenn es nichtmal mit bloss zwei Arten von Giraffen einleuchtend war? :P
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:56

Es hatten nur manche eben laengere Haelse als andere

Tja die Sache mit dem lesen ....So richtig scheinst du das nicht zu verstehen

Vielleicht jetzt nochmal ?

Zitat

Bereits vor einigen Millionen Jahren lebten Giraffen in ganz Europa, Asien und Afrika. Sie hatten ihre Blütezeit im Tertiär. Die Vorfahren der Giraffe hatten kurze Hälse, wie das Okapi noch heute. Erst im Laufe der Evolution, wo lange Hälse in der Steppe bei der Nahrungsaufnahme immer mehr von Vorteil gerieten, bildete sich der extrem lange Hals der Langhalsgiraffe heraus.


Es gab keine Art die sich durchgesetzt hat . Je nach Zone bildeten sich unterschiedliche Arten aus einer Art. Wobei es kurzhalsige Vertreter auch noch heute gibt. :nerd:


Zitat

Im Bauplan hat sich gar nichts veraendert.
Aha wenn dein Daumen das doppelte an Größe erreicht gibt es also keine Veränderung in den Informationen der DNA ?
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23

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14:59

Zitat

Es gab keine Art die sich durchgesetzt hat . Je nach Zone bildeten sich unterschiedliche Arten aus einer Art.


Kopf - Tisch. Das sage ich die ganze Zeit!!!
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24

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:00

Kopf - Tisch. Das sage ich die ganze Zeit!!!

Tja offensichtlich haben wir hier ein Problem . Wenn das alles ist was du zu bieten hast dann lass es mal lieber
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25

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:04

Das Problem, das wir haben, ist offensichtlich, dass Du nicht verstehst, was ich Dir zu erklaeren versuche! Komisch nur, das alle anderen es zu kapieren scheinen! Ich habe jetzt die Erklaerung wirklich so einfach formuliert wie es nur ging, also wo genau haengt es jetzt? Was ist nicht verstaendlich?
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:07

Takwando ich versteh dein Problem nicht... Ich hab dir das doch schön aufgelistet

Evolution = Mutation und Selektion
Die Selektion ist nichts zufälliges, das geschieht, weil Tiere instinktiv wissen, welche Partner am besten zur Paarung geeignet sind. Menschen wissen das auch instinktiv, doch wir ignorieren das doch gern mal und grade wegen unserem ausgeprägeten Sozialleben.

Mutation geschieht tatsächlich zufällig. Hierdurch können Behinderungen entstehen, aber auch Vorteile. Heute sind viele dieser Genmutationen der Grund für Behinderungen und heute überleben diese Menschen weil wir in einem sozialen System leben, in dem diese ebensoviel Wert sind wie jeder andere. Früher allerdings, bzw. in der Tierwelt heute noch, bleiben diese zurück, sterben und sorgen so dafür, dass ihre zufällige Genmutation aus dem Genpool verschwindet.
Geschieht in dieser Zeit ein Umschwung im Biotop (wie etwa Wald wird zu Steppe oder es wird deutlich kälter/wärmer) können diese Mutationen in diesem Moment für das Tier einen Vorteil bedeuten, wo sie vorher ein Nachteil waren, oder aber keinerlei Vorteil geboten haben.
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27

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:08

Zitat

Aha wenn dein Daumen das doppelte an Größe erreicht gibt es also keine Veränderung in den Informationen der DNA ?


Hoechstens wenn er ploetzlich im Alter von 30 Jahren ohne krankhaften Grund zu wachsen anfaengt! Aber wenn die DNA von meinen Eltern so an mich weitergegeben wurde, dann gibt es keine Veraenderung in den Informationen meiner DNA, nein! :)
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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:17

Das Problem, das wir haben, ist offensichtlich, dass Du nicht verstehst, was ich Dir zu erklaeren versuche! Komisch nur, das alle anderen es zu kapieren scheinen! Ich habe jetzt die Erklaerung wirklich so einfach formuliert wie es nur ging, also wo genau haengt es jetzt? Was ist nicht verstaendlich?


Ich würde eher darauf tippen das du das nicht kapierst :mrgreen:

Zitat

Zitat
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Kopf - Tisch. Das sage ich die ganze Zeit!!!


Nein sagst du nicht :idea:

Du sagst

Zitat

Im Bauplan hat sich gar nichts veraendert. Es hatten nur manche eben laengere Haelse als andere.


oder

Zitat

Nun gab es aber bei den Giraffen schon immer ein paar Exemplare, deren Haelse laenger waren als die der anderen


Und genau das stimmt nicht :mrgreen:

sondern

Zitat

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Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:22

Takwando langsam nur für dich.

Okapi 1 hat nen 30 CM hals, wenn er sich streckt kann er Blättert in bis zu 2 Metern Höhe erreichen (als Beispiel). Okapi 2 hat nen 40 cm Hals, kann also alle Blätter erreichen die das erste kriegt+10cm. Okapi 3 hat sogar einen 45 cm Hals. Während Nummer eins eventuell verhungert, kriegen 2 und 3 noch etwas mehr Futter und überstehn das ganze. Somit können nur die sich fortpflanzen, ihre Filialgeneration hat also Hälse zwischen 40 und 45 cm. Das ganze führt sich fort, wenn jetzt ihr einer Nachkomme 44 cm hat und auf einen trifft mit 48 cm und sich fortpflanzt kann es leicht sein das deren Nachkomme 47 cm erreicht. Dadurch wächst die Halslänge beständig an, bis es keine Vorteile mehr bringt (was will das Viech mit nem 20 Meter hals, wenn die Bäume ja nur 10 Meter hoch sind). So pendelt sich das ein.

Jetzt verstanden?
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30

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:25

Zitat

Okapi 1 hat nen 30 CM hals, wenn er sich streckt kann er Blättert in bis zu 2 Metern Höhe erreichen (als Beispiel). Okapi 2 hat nen 40 cm Hals, kann also alle Blätter erreichen die das erste kriegt+10cm. Okapi 3 hat sogar einen 45 cm Hals. Während Nummer eins eventuell verhungert, kriegen 2 und 3 noch etwas mehr Futter und überstehn das ganze. Somit können nur die sich fortpflanzen, ihre Filialgeneration hat also Hälse zwischen 40 und 45 cm. Das ganze führt sich fort, wenn jetzt ihr einer Nachkomme 44 cm hat und auf einen trifft mit 48 cm und sich fortpflanzt kann es leicht sein das deren Nachkomme 47 cm erreicht. Dadurch wächst die Halslänge beständig an, bis es keine Vorteile mehr bringt (was will das Viech mit nem 20 Meter hals, wenn die Bäume ja nur 10 Meter hoch sind). So pendelt sich das ein.


Danke. Danke. Danke!

Jetzt kapiert, lieber Takwando? Es entstanden nicht gleichzeitig Okapis und Giraffen! Der Okapihals ist langsam gewachsen und hat sich zur Giraffe entwickelt! (Sinnbildlich gesprochen!! Bitte nicht woertlich nehmen!!)
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