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Jack Sperrow

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Montag, 24. März 2014, 21:45

Zitat von »"justbeinginterested"«

-long story short: Ich war früher auch glücklich ohne an Gott zu glauben, jetzt glaube ich an Gott und es macht mich sogar glücklicher als vorher

Wenn man sich einmal klar macht, dass ein einzelner Mensch auf der Erde, im Verhältnis zur Gesamtheit nur ein winziger Klecks ist, der hauptsächlich aus Wasser und Kohlenstoff besteht.
Wenn man sich einmal klar macht, dass die Erde im Verhältnis zum gesamten Sonnensystem auch nur ein kleiner Klecks einem riesigen Raum ist.
Wenn man sich einmal klar macht, dass unser Sonnensystem im Verhältnis zu unserer Galaxie, der Milchstraße, weniger ist als ein Schluck Wasser in einem gigantischen See.
Wenn man sich einmal klar macht, dass die Milchstraße im Verhältnis zum Universum wahrscheinlich dem eines Insektes auf der Erde enspricht.
Und vielleicht ist dieses Universum auch nur eines von unendlich vielen Universen.

Dann sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen, warum sich ein Wesen, ein Licht, ein was auch immer ... ein Gott, sich dafür interessieren sollte, wie es einem winzigen Menschlein auf der winzigen Erde, in dem winzigen Somnnensystem, am Rande der winzigen Milchstraße irgendwo im Universum, geht.

Aber wie du schon richtig sagtest:

Jedem das Seine ... und vielleicht baut man sich tatsächlich mit seinem ( zwar irrationalen aber dennoch ) Glauben sein eigenes "Himmelreich", wer weiß ...


Jack
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Joker

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Dienstag, 25. März 2014, 06:51

Also ich muss erstmal sagen dass ich zwar eine zeitlang gläubig war, es jetzt aber nicht mehr bin. Dies liegt aber auch daran dass die Religion viel zu viele fragen offen lässt, viel zu ungenau ist und mein Verlangen nach Wissen nicht befriedigen konnte. Ich verabscheue deswegen Religion und glaube keineswegs.

Also nun zu meiner Meinung. Ich finde das Religion früher sinnvoll war, die 10 Gebote brachten Zivilisation ein und ohne Religion hätte es viel mehr Verbrechen gegeben. Früher hatte Religion einen Sinn, man konnte Religion für alles was man nicht genau wusste einsetzen. Aber heute dagegen macht Religion keinen Sinn mehr. Es hindert uns lediglich daran wirklich Fortschritt zu machen. Heute weiß jeder ohne die Gebote zu lesen, was richtig und was falsch ist. Heute besitzt der Mensch viel mehr an wissen und kann sich viel mehr erklären und viel mehr erforschen. Heute ist Religion ein Hindernis. Religion löst heute Kriege aus, die gar nicht sein müssen. Heute gibt es keine richtige oder falsche Religion mehr. Heute wurden viele Thesen der Religion widerlegt. Das macht sie für mich unglaubwürdiger.

Ich respektiere dennoch jeden der gläubig ist. :)

MfG Joker
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Dienstag, 25. März 2014, 07:11

Zitat

Heute weiß jeder ohne die Gebote zu lesen, was richtig und was falsch ist


Das wussten die Leute frueher auch. Und wie heute hat es sie nicht davon abgehalten, trotzdem Verbrechen zu begehen. Nur waren die Leute frueher von der Androhung ewiger Qual in der Hoelle weit mehr eingeschuechtert als heute!
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Jack Sperrow

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Dienstag, 25. März 2014, 21:17

Zitat von »Jocker"«

Ich finde das Religion früher sinnvoll war, die 10 Gebote brachten Zivilisationgegeben.

Da muss ich dir leider widersprechen ;) .

Knapp die Hälfte der 10 Gebote sind egoistische Selbstbeweihräucherungen und Drohungen wie z.B. :
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
Du sollst dir kein Gottesbildnis machen.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
usw.
Die so gut wie nichts zu zusammen leben beisteuern.
Sie motivieren eher Menschen dazu sich zum Richter ( für seinen Gott ) für eventuelle Verfehlungen diesbezüglkich aufzuspielen.
Die letzten fünf Gebote, wie du sollst nicht stehlen, morden usw. machen Sinn, sind aber ganz normale humanistische Gebote, die es schon immer gab, wo Menschen zusammen lebten.

Seit ca. 200.000 Jahren gibt es den Menschen.
ca. 190.000 - 195.000 Jahre kamen die Menschen ohne Religion aus, bzw. beteten höchstens zu etwas sehr realem, wie z.B. Naturgewalten die als Götter verehrt wurden, mangels Wissen.
In der heutigen aufgeklärten Zeit weiß man, oder besser, sollte man wissen, dass ein Gott der streng darauf achtet, dass Ali kein Schweinefleisch isst und Johannes Sonntags zur Kirche geht, ziemlich unwahrscheinlich ist, um es höflich auszudrücken.

Zitat von »"Jocker"«

ohne Religion hätte es viel mehr Verbrechen gegeben

Sorry, aber das ist völlig falsch. Durch die Religionen gab es mehr Blutvergießen, als in fast allen anderen Kriegen zusammen.
Selbst heute werden noch fast täglich durch die Religion motiviert, genügend Menschen getötet, oder verletzt.

Jack
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Dienstag, 25. März 2014, 21:42

ca. 190.000 - 195.000 Jahre kamen die Menschen ohne Religion aus, bzw. beteten höchstens zu etwas sehr realem, wie z.B. Naturgewalten die als Götter verehrt wurden, mangels Wissen.
Du vertritts also die Meinung, dass Religion erst da anfängt, wo es einen Monotheistischen Gott gibt?
Soll ich gegenargumentieren, oder kommst du selbst drauf, dass du dich um mindestens 40.000 Jahre, wahrscheinlich aber eher um 115.000 Jahre verschätzt hast? ;)

lg Davy
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Dienstag, 25. März 2014, 22:59

Ob und was die Menschen vor Erfindung der Schrift geglaubt haben, weiß niemand und wird nie jemand nachvollziehen können. Die einzigen Anhaltspunkte aus dieser Zeit sind Gräber und Kunstwerke, und bei denen kann man nur interpretieren. So könnte eine steinzeitliche Figur eine Götterfigur sein, das Abbild eines lebenden Menschen (eine Art dreidimensionales Foto) oder eine Spielzeugfigur. Wie die Menschen damals dachten, weiß niemand. Es sei denn, es erfindet doch einmal jemand eine Zeitmaschine.

Was mich betrifft, war ich als Kind, auch ohne Indoktrinierung irgendwelcher Erwachsenen, sehr gläubig. Mich hat die Bibel allerdings eher abgeschreckt und zweifeln lassen, weil ich dachte, dass ein allmächtiger guter Gott unmöglich so bösartig, gewalttätig und empathielos sein könnte wie der, der in der Bibel geschrieben wird. Die Erklärung, dass die Leute, als die Bibel geschrieben wurde, eben noch anders und einfacher dachten, konnte mich auch nicht besonders beruhigen. Aber auch das oft sehr grausame wahre Leben selbst (mit furchtbaren Krankheiten und Naturkatastrophen) ließ mich an der Existenz eines liebevollen, allmächtigen Gottes zweifeln. Heute glaube ich zwar immer noch an eine Art Gott, aber er ist nicht mehr allmächtig und auch nicht von den Menschen unabhängig. Damit fühle ich mich persönlich am besten.

Und dass man es früher für nötig hielt und auch heute noch hält, Menschen mit übernatürlichen Strafen wie Folter im Jenseits oder einer Wiedergeburt als Ratte zu drohen (je nach vorherrschender Religion), um sie dazu zu bringen, sich anderen Menschen gegenüber anständig zu verhalten, ist schon ein Armutszeugnis.

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Mittwoch, 26. März 2014, 07:50

Zitat

Und dass man es früher für nötig hielt und auch heute noch hält, Menschen mit übernatürlichen Strafen wie Folter im Jenseits oder einer Wiedergeburt als Ratte zu drohen (je nach vorherrschender Religion), um sie dazu zu bringen, sich anderen Menschen gegenüber anständig zu verhalten, ist schon ein Armutszeugnis


Ich glaube das anstaendige Verhalten gegenueber anderen Menschen war nur ein Nebeneffekt. Der Hauptzweck war eher, die Menschen klein, dumm und gehorsam der Obrigkeit (sprich Kirche!) gegenueber zu halten!
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Mittwoch, 26. März 2014, 08:38

Es geht grad zwar etwas ins Offtopic, dennoch muss ich dazu noch was sagen.

@Davy und Jack:
Ich finde schon das Jack bis zu einem gewissen Punkt recht hat. Z.B. gibt es bei vielen Polytheistischen Religionen eben immer für einen Teilaspekt der Natur einen Gott (nehmen wir einfach mal griechische). Poseidon ist der Gott des Meeres, hat also mit allem zutun was irgendwie das Meer betrifft und wenn man sichere Überfahrt möchte, betet man zu Poseidon (und damit zum Meer), bringt Opfergaben etc. Damit personifiziert man doch einfach nur die Natur die man in diesem Moment anbetet.

Ich glaube es war Nero (oder Caligula) der Neptun den Krieg erklärt hat indem er seine Leute symbolisch ins Wasser stechen lies. War also defacto eine Kriegserklärung an das Meer! Bei Monotheistischen Religionen ist einer für alles zuständig und z.B. der christliche Gott wird nichtmehr als "das Meer"/"die Wüste"/"der Ackerbau"/"die Jagd" gehandelt. Somit muss ich Jack schon irgendwo recht geben auch wenn ich verstehe was Davy meint.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:09

wo sich bei mir die Frage stellt, was ist Religion. Religion bedeutet für mich nicht nur an einen dicken bärtigen Mann oder an ein Licht zu glauben. Sondern es ist auch eine Art Lebensstil. Klar gibt es auch ungläubige Menschen die (versuchen) nicht böses zu tun oder gutherzige Menschen sind.

Ich kann meine Ansicht ein bisschen schlecht erklären aber ich versuche es mal: ich finde für mich selber dass ich wenn ich etwas gutes oder schlechtes tue, alles auf mich zurück kommt. Also im positiven wie im negativen Sinne. Ich hab auch für mich selber herausgefunden dass Liebe der Sinn meines Lebens ist (vielleicht hat ja jeder einen anderen) und ja es mag sein dass es diesem etwas was sich Gott nennen mag, so ziemlich egal ist was wir tun oder denken oder an was wir glauben oder auch nicht. Religion bezieht sich aber mehr oder weniger auf das Gute, das Reine und Positive. Es ist egal in welcher Religion immer eine Art Aufruf Gutes zu tun. Oder hat euch einer schon mal gepredigt, ihr seid alle ein Stück Schei*e und sollt umbringen wen oder was ihr nur könnt? NÖ.

Es kann hier keiner beantworten, was dieser Gott oder was auch immer bewirken will oder was es ihn oder es kümmert, wenn wir die Liebe unseres Lebens finden oder mal beten. Klar, hört es sich logisch an, wen würde das schon kümmern in so einem riesigen Universum. Wer weiß, vielleicht sitzt ja eine Gruppe von Wasauchimmer vor Ihren Planeten oder Universen und spielt ein Brettspiel in dem Gott vielleicht nur eine Spielfigur ist. Wem sein Planet zuerst kaputt geht, hat verloren :D :D :D

Spaß beiseite, das war jetzt alles sehr durcheinander gewürfelt, aber als Schlusswort möchte ich noch anmerken, dass es doch hochinteressant ist, dass wir Menschen so wenig wissen vom Universum und alles nicht greifbare und auch nichts beweisen können von Engeln oder Dimensionen...ABER auf der ganzen Welt, in jedem Land auf dieser Erde, sind sich sehr sehr viele Menschen sicher, dass es Gott gibt obwohl es keiner beweisen kann und keiner etwas weiß über Energien, Geister, Götter, etc. etc.
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:22

Zitat von »Tina«

Das wussten die Leute frueher auch. Und wie heute hat es sie nicht davon abgehalten, trotzdem Verbrechen zu begehen. Nur waren die Leute frueher von der Androhung ewiger Qual in der Hoelle weit mehr eingeschuechtert als heute!

Na, da muss ich jetzt auch mal was zu schreiben. Prinzipiell werden Werte darüber, was richtig und falsch ist ja durch die Eltern und das Sozialisationsumfeld von einer Generation an die nächste weiter gegeben. In religiösen Sozialisationsumfeldern werden dann natürlich auch die religiösen Werte mit weitergegeben oder in Diskussionen oder Fragen bestimmte Werte oder Tabus durch die Religion begründet.

Schlussendlich ist unser Sozialisationsumfeld aber mittlerweile so "religionsfrei" hier in Europa/Deutschland, das es der Religion nicht mehr bedarf, um zu zeigen was richtig und falsch ist. Die Mehrzahl der Menschen wissen recht gut, was man tut und was man besser sein lässt um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Warum stammen Religionen aus dem Alter der eigentlichen Menschwerdung, das ist die interessante Frage. Religiöse Ansätze gab es schon immer, auch in der Vorzeit. Höhlenzeichnungen und Funde deuten darauf hin, das es vorher schon Jagdkulte und Mythen gab.
Aber umfassende religiöse Regelwerke entstanden erst, als sich größere Menschengruppen zusammenfanden und ihr Zusammenleben regeln mussten. Das "Volk" verlangte nach Antworten. Antworten die man ihnen nicht unbedingt geben konnte (aus Unwissen) oder wollte (um Machtgefüge zu erhalten). Dazu kam, das ein Großteil der Bevölkerung des Lesens und Schreibens noch nicht umfassend mächtig war, man musste also bestimmte Regeln oder moralische Vorgaben in Geschichten verpacken, die beim Erzählen einen AHA-Effekt erzeugten. Dazu zählen auch profane Regeln wie, was man essen kann und was man besser sein lässt. So geht es im alten Testament auch um viele Regeln des täglichen Lebens. Art des Essens und Zubereitung. Das man z.B. Milch nicht mit Fleisch zusammen zubereiten und essen soll liegt daran, das man mit Milch den Geruch von schlechtem Fleisch überdecken/neutralisieren kann.
Schweine hatten auch damals schon Trichinen, deswegen wurde ihr Verzehr ausgeschlossen, usw.
Das menstruierende Frauen z.B. separiert wurden und sich reinigen mussten hat etwas damit zu tun, das Männer den Geruch von Menstruationsblut wahrnehmen können. Erst nach einem rituellen Bad dürfen die Frauen wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:26

Zitat

Ich kann meine Ansicht ein bisschen schlecht erklären aber ich versuche es mal: ich finde für mich selber dass ich wenn ich etwas gutes oder schlechtes tue, alles auf mich zurück kommt. Also im positiven wie im negativen Sinne


Also Karma. :)

Zitat

Religion bezieht sich aber mehr oder weniger auf das Gute, das Reine und Positive. Es ist egal in welcher Religion immer eine Art Aufruf Gutes zu tun. Oder hat euch einer schon mal gepredigt, ihr seid alle ein Stück Schei*e und sollt umbringen wen oder was ihr nur könnt? NÖ.


Aeh, DOCH! :) Die Kreuzzuege sind Dir ein Begriff, oder? :) Nichts auf der Welt hat fuer so viel Blutvergiessen gesorgt wie die verschiedenen Religionen! Die Mehrzahl der grossen Konflikte auf dieser Welt waren und sind bis heute religioes motiviert! Das mag nicht der tatsaechliche Grundbegriff der jeweiligen Religion sein, aber die Menschheit interpretiert ja bekanntlich gewaltig.

Zitat

Aber umfassende religiöse Regelwerke entstanden erst, als sich größere Menschengruppen zusammenfanden und ihr Zusammenleben regeln mussten. Das "Volk" verlangte nach Antworten. Antworten die man ihnen nicht unbedingt geben konnte (aus Unwissen) oder wollte (um Machtgefüge zu erhalten). Dazu kam, das ein Großteil der Bevölkerung des Lesens und Schreibens noch nicht umfassend mächtig war, man musste also bestimmte Regeln oder moralische Vorgaben in Geschichten verpacken, die beim Erzählen einen AHA-Effekt erzeugten. Dazu zählen auch profane Regeln wie, was man essen kann und was man besser sein lässt. So geht es im alten Testament auch um viele Regeln des täglichen Lebens. Art des Essens und Zubereitung. Das man z.B. Milch nicht mit Fleisch zusammen zubereiten und essen soll liegt daran, das man mit Milch den Geruch von schlechtem Fleisch überdecken/neutralisieren kann.
Schweine hatten auch damals schon Trichinen, deswegen wurde ihr Verzehr ausgeschlossen, usw.


Das ist das, was ich immer sage - die Religionen beinhalten ein paar einfache, praktische Regeln des taeglichen Lebens, an die sich kein Aas halten wuerde, wenn man sie nicht in eine gar schreckliche goettliche Strafandrohung bei Nichtbeachtung verpacken wuerde.
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:33

Zitat von »Tina«

an die sich kein Aas halten wuerde, wenn man sie nicht in eine gar schreckliche goettliche Strafandrohung bei Nichtbeachtung verpacken wuerde.

Und das sehe ich anders. Ich denke die Mehrheit der Menschen versteht, das gewisse Regeln einfach sinnvoll sind. Heutzutage zieht doch diese Androhung nicht mehr wirklich. Deswegen lebt aber die Mehrzahl trotzdem friedfertig miteinander.
Natürlich waren die Androhungen einer Strafe verstärkend und mögen das bei einzelnen immer noch sein. Ich aber glaube das die Einsichtsfähigkeit des Menschen groß genug ist, auch ohne Strafe festzustellen, das man bestimmte Dinge besser lässt.

In unserer momentanen Zeit helfen Strafandrohungen oder Verschärfungen ja auch keine Verminderung der Verbrechensrate.
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:33

Hallo Tina,

bezeichne es meinetwegen als Karma. Es gibt für alles einen Begriff. Aber wie hier jemand schon richtig sagte, kann man sich selber raussuchen woran man glaubt und woran nicht. Welcher Teil der "Vorschriften" ich nachvollziehbar und gut finde und was nicht. Und welchen Teil aus welcher Religion ich so für mich übernehmen möchte.

In dem Fall verstehe ich auch nicht, wieso du das jetzt mit "Also Karma" kommentierst
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Mittwoch, 26. März 2014, 09:46

Hallo justbeinginterested,

Karma deswegen, weil du ja geschrieben hast, das dein Handeln oder Nicht-Handeln in direkter Linie wieder auf dich zurück fällt. Du dich also Verantworten musst, vor was oder wem auch immer. Und das nennt man Karma. Du sammelst quasi Gutes und Schlechtes und wirst am Ende dafür bewogen. Ähnlich dem Glauben der alten Ägypter. So sehr viel hat sich da gar nicht in all den Jahren getan.
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30

Mittwoch, 26. März 2014, 10:31

Zitat

Ich denke die Mehrheit der Menschen versteht, das gewisse Regeln einfach sinnvoll sind


Du gehst davon aus, dass die Mehrheit der Muslime weiss, warum das Schweinefleischverbot urspruenglich eingefuehrt wurde?

Zitat

Ich aber glaube das die Einsichtsfähigkeit des Menschen groß genug ist, auch ohne Strafe festzustellen, das man bestimmte Dinge besser lässt.


Natuerlich, aber es gibt auch genuegend Leute, die ohne Weiteres ein Verbrechen begehen wuerden, wenn sie sicher waeren, dass sie damit straffrei davon kaemen!

Zitat

In dem Fall verstehe ich auch nicht, wieso du das jetzt mit "Also Karma" kommentierst


Weil man diese Anschauungsweise eben so nennt! :)
Tina

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