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Tina

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16

Donnerstag, 23. Januar 2014, 09:19

Zitat

Wieso eigentlich jehova. Ist das nicht eigentlich ein jüdischer Gott


Es gibt nur einen juedischen Gott, und das ist derselbe, an den auch die Christen und eben die Zeugen Jehovas glauben.
Tina

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Valmont

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17

Donnerstag, 23. Januar 2014, 09:35

@ Takwando

Jehova = jüdischer Gott = jein...

Die jüdisch/christlichen Gottesnamen Jahwe/Jehova(Iehowa) gehen auf das hebräische Tetragrammaton "JHWH" zurück, da die Vokale "je nachdem" anders ausgefüllt wurden.

@ Ricya

In wenigen Kleinigkeiten kenne ich den Inhalt von "meinem" Zeugen Jehovas anders, ansonsten kann ich sagen: Nichts hinzuzufügen!

@ both and all

Dass jeder glauben darf und sich spirituell entwickeln darf, wie er will, ist klar und mir auch wichtig. Dass dieser nahestehende Mensch seine Ansichten bei jeder "unglücklichen" Gelegenheit "an den Mann bringen" will ist nervig, aber zu verknusen. Schmerzlich ist, dass er diesen "Mist" selber glaubt, etwa das jeder (Bekannte und Verwandte) vernichtet wird, der diesen Quadderkram NICHT glaubt!!!

Mit Detailargumenten, wie von Ricya genannt, sind Z.J. Tatsächlich nicht abzubringen.

Wenn, eben, ist eine Bombe hochgehen zu lassen, die das Fundament in Stücke reißt. Und auf solche Vorschläge warte ich...
:twisted: :twisted: PLUS CHAUD ET LE RESTE DE L'ANCIEN REGIME :twisted: :twisted:

Tina

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18

Donnerstag, 23. Januar 2014, 09:41

Zitat

Wenn, eben, ist eine Bombe hochgehen zu lassen, die das Fundament in Stücke reißt. Und auf solche Vorschläge warte ich...


So etwas gibt es nicht. Oder wieviele Kreationisten kennst Du, die sich von wissenschaftlichen Ideen zur Schoepfung beeindrucken lassen? Du koenntest es ihnen als Beweis auf den Tisch legen und die wuerden das nicht glauben! Echter Glaube ist unzerstoerbar!
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19

Donnerstag, 23. Januar 2014, 09:44

Hab doch schon versucht dir zu erklären das jeder an etwas glaubt. Die einen an gott die anderen nicht . Wieder andere an Zufälle andere wieder nicht. Jeder mensch hat einen glauben. Bekehrungsversuche dienen lediglich dazu andere von seinem eigenen glauben zu überzeugen.
Verlass dich nicht auf die Meinung anderer und suche keinen übermäßigen Ruhm Sieh besser genau hin und bilde dir dein eigenes Urteil

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+BlackDragon+

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20

Freitag, 18. September 2015, 11:30

Das Thema ist zwar schon etwas veraltet, jedoch möchte ich ein kurzes Statement dazu abgeben:

- Erstens frage ich mich die ganze Zeit, warum man überhaupt versucht, einen Menschen verzweifelt zu "bekehren". Jeder hat seine mehr oder weniger eigene Denkweise, Meinung und Glauben - solange dieser mir damit nicht auf die Nerven geht, ist mir egal, an was jemand glaubt/nicht glaubt. Für mich haben Menschen, die glauben eigentlich nur einen riesigen Vorteil - sie haben tatsächlich Hoffnung auf einen zukünftigen bessern Zustand/Leben...what ever

- Ich selbst bin zu 100% als Zeugin Jehovas aufgewachsen. Meine Eltern haben mir ihre Werte/Glauben vermittelt, mich aber nie zu etwas gezwungen. Mussten sie auch nicht, als Kind macht man brav bei allem mit, auch wenn man früh erkennt, das einem das überhaupt nicht passt. Im nachhinein empfinde ich das schon als eine versteckte unbewusste Gehirnwäsche. Tja, dann kommt die Pupertät, man wird neugierig, möchte Neues ausprobieren, fängt an, sich selbst zu hinterfragen - und plötzlich erscheint alles nicht mehr ganz so sonnenklar und unumstößlich, wie es einem immer vermittelt wurde.
Tatsächlich stand ich kurz vor der Taufe (die Idee kam von mir - warum? weil gerade junge Leute sehr umschmeichelt wurden, als sie sich zu diesem Schritt entschieden haben) - doch "gottseidank" 8-) fing ich meine Situation kurz zuvor zu hinterfragen an "warum will ich das überhaupt? Nur um auch mehr dazuzugehören? Der völlig falsche Beweggrund. Ergo, Taufvorbereitungsgespräche abgesagt, mich vor meinen Eltern geoutet, dass ich keinen Tag länger dabei bleiben möchten (meine Eltern haben ohne Gegenrede sofort akzeptiert und nie wieder versucht, mich zu bekehren - dafür bin ich ihnen mehr als dankbar!!) und raus war ich.
Wenn man 17 Jahre immer nur eine Richtung belehrt wurde ist es ein lebenslanger Kampf mit sich selbst, sein Gedankengut neu zu ordnen - aber um so mehr Zeit vergeht, umso freier wird man.
Ich verachte die Zeugen Jehovas nicht, überall gibt es Extremisten und Scheinheilige - ich lasse mir aber auch nie wieder meine Gedanken und meine persönliche Meinung dermaßen zensieren.

Und an alle, die es nervt, von einem Freund mit der "Wahrheit" genervt zu werden: sagt, dass ihr kein Interesse habt - ein ECHTER Freund wird euch in Ruhe lassen - wenn nicht, dann ist es kein echter Freund!

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Tina (18.09.2015)

Estebenjo

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21

Freitag, 18. September 2015, 16:09

Aber man darf einem echten Freund auch seine echte Meinung sagen.
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


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Rônin

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22

Freitag, 18. September 2015, 16:32

Grundsätzlich ist es auch durchaus legitim, falschen Aussagen mit Fakten zu begegnen. Glauben ist schön und gut, aber diverse Punkte, die die Zeugen machen, sind sachlich schlicht falsch. Wenn es als Bekehrung gilt, das aufzuklären - traurig.
"I knew this day would come. Now that it's here, it seems so sudden, and at the same time as if it took forever.
I know this opponent well..."

+BlackDragon+

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23

Samstag, 19. September 2015, 10:49

Aber man darf einem echten Freund auch seine echte Meinung sagen.
Korrekt - Wenn dieser aber fanatisch auf seine Meinung besteht und andere gar nicht akzeptiert - tja, dann ist sowas auch kein echter Freund.

Estebenjo

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24

Samstag, 19. September 2015, 11:40

Naja, wenn mir ein guter Freund sagen würde, dass z.B. Globuli gegen Krebs helfen, dann würde ich auch fanatisch auf meine Meinung bestehen, dass so etwas nicht funktioniert. Wäre ich dann ein schlechter Freund?
"Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens


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Ragnarsson

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25

Samstag, 19. September 2015, 17:06

Wenn du nur auf deiner Meinung bestehst und versuchst deine Meinung durchzudrücken ohne jede Rücksicht auf die Meinung Anderer ihre Meinung ignorierst und versucht ihnen Meinung aufzuzwingen, dann ist das in der Tat nicht das unbedingt beste Verhalten für einen Freund (obwohl natürlich deine Intention eine absolut gute ist)
Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

+BlackDragon+

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26

Samstag, 19. September 2015, 17:32

@Estebenjo: Ragnarsson hat das, was ich eigentlich ausdrücken wollte, gerade richtig beschrieben - so meinte ich es auch. Ein guter Freund wird das beste für mich wollen, mich aber nicht nur noch damit nerven, wenn er merkt, dass ich das gar nicht hören will.
Aber egal ob Zeuge Jehovas, Buddhist, Moslem, Wicca....what ever - jeder Mensch soll glauben was er möchte, solange er damit nicht anderen schadet. Wenn die Zeugen Jehovas daran glauben, dass sie einen Verstorbenen eventuell im Paradies wiedersehen, dann haben sie zumindest eine schöne Hoffnung, an die sie sich festklammern können. Und so lange sie mein Klingelverbot an meiner Tür akzeptieren ist alles gut. Andere Thematiken wie Ablehnung einer Bluttransfusion sind ein ganz anderes Kaliber (wenn es nicht um sich selbst geht ).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »+BlackDragon+« (19. September 2015, 17:39)


Rônin

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27

Samstag, 19. September 2015, 17:33

In seinem Beispiel gings jedoch an keiner Stelle um ne Meinung, sondern schlicht um ne Tatsache. "Ich mag den Geruch von Rosen" ist ne Meinung. "Rosen sind Pflanzen" ist ne Tatsache.
Jemandes "Rosen stinken" zu korrigieren mit "Nein, sie riechen gut" ist das Aufdrängen der eigenen Meinung. Jemandes "Rosen sind verkleidete Echsenmenschen vom Uranus" zu korrigieren mit "Nein, sie sind Pflanzen" ist schlicht korrekt.
Klar, wenn man das jemandem drölfmal sagen muss, ist man irgendwann selbst schuld, wenn man sich nicht einfach zielbringenderen Dingen zuwendet.
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Estebenjo

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28

Samstag, 19. September 2015, 20:43

Ich verstehe was ihr meint, trotzdem gibt es Dinge wo man besonders als Freund seine Meinung durchsetzen sollte, weil sie dem Freund mehr schaden als nützen oder ihn vielleicht sogar auf sehr gefährliche Art und Weise bedrohen. Für Zeugen Jehovas zählt das vielleicht nicht, aber bei extremeren Sachen schon.
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Ragnarsson

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29

Sonntag, 20. September 2015, 14:14

Naja sehe ich nicht so, denn abgesehen von Tatsachen (die man beweisen kann) gibt es eigentlich nichts, bei dennen ich meine Meinung als wichtiger hinstelle bzw fest davon überzeugt bin, dass meine Meinung richtig ist und die von Anderen falsch. Es gibt nur sehr wenige Dinge bei dennen es in meinen Augen legitim ist die Meinung "durchzusetzen" und das ist nur bei wirklich grosser Gefahr so. Wenn ein Freund von mir seine Partnerin bescheisst, dann hab ich nicht das Recht mich einzumischen und ihn von irgendwas zu überzeugen. Wenn es mir nicht passt dass er das tut, kann ich das äussern und wenn er es nicht ändern will, dann muss ich mich entweder damit arrangieren oder ich muss mir eben einen neuen Freund suchen. Aber ich kann und darf meine Meinung nicht über seine Stellen.
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30

Sonntag, 20. September 2015, 17:23

Es geht mir ja auch net darum, dass ein guter Freund seine Partnerin bescheißt, sondern z.B. Dinge wie Drogen oder wenn er sich einer wirklich gefährlichen Sekte anschließen wollen würde.
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