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Konquistadore

Geisterjäger

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16

Montag, 10. Februar 2014, 23:30

Gründe doch deine eigene Partei und lass dich wählen. Steht dir vollkommen frei das zu tun und wenn du ja Deutschland in so eine leuchtende Zukunft führen kannst wie du es darstellst würde ich dir das empfehlen. Hey vielleicht wähl ich dich ja wenn der Quantenspeicher mir die Eingebung gibt. Und ja ich war 1999 schon auf der Welt, aber ich verstehe vollkommen das du mit solchen Sprüchen kommen musst, da Argumente für dich scheinbar alles sind, was irgendwie andere angreift. Gibt doch Null Eins die Hand und gründet die Zukunft Deutschlands.

Die "Ganoven" von Rot, Schwarz und Gelb sorgen übrigens dafür, dass du hier nicht in Zuständen lebst wie z.B. in China, Vietnam oder auch einigen Südamerikanischen Ländern. Müssen richtig harte Gangster sein, wo sie dir doch sowas antun, dass du Leben kannst ohne Angst haben zu müssen das dich einer einfach erschießt oder das du morgen Verhungerst oder Obdachlos bist.
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
'Du meinst die Löcher im Himmel? Die hat der Mann im Mond mit seiner Mondnadel reingepiekst, damit die Sonne durchscheinen kann, die dahinter schläft.'

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Claxan

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Dienstag, 11. Februar 2014, 00:41

Naja ich frag mich wie die Schweizer das jetzt durchbringen wollen.

EU-technisch haperts da gewaltig mit ihren Handelsverträgen, da die genauso auf den vier Säulen aufbauen.
Entweder stellen sie sich komplett quer der EU gegenüber, aber dann schauts finanziell, besonders im Binnenhandel ziemlich düster aus.
Oder sie machen es EU-Konform, dann können sie ned sonderlich viel ändern.

Fragt sich nur wie sie die Kontingente füllen die massiv auf migrierte Arbeiter beruhen. Und zwar nicht das Bauwesen, sondern speziell Krankenhäuser und Krankenpflege.
Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.

~~~

Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

Vivajohn

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18

Dienstag, 11. Februar 2014, 00:46

Geht ja hier richtig zur Sache...

Zitat

Wie bei allen wichtigen Fragen hilft auch hier nur Die Partei(sie ist sehr gut).
Die Grafik ist irreführend... Wie gesagt: Die Schweiz war und ist nicht Teil der EU! Wir sind kein Mitgliedsstaat und wollen das auch in absehbarer Zeit nicht sein! Für das schweizer Stimmvolk ist Integration nur unter Wahrung der Souveränität vorzustellen, die EU stellt sich aber in vielerlei Hinsicht quer: Ganz oder gar nicht, alles andere sei "Rosinenpickerei". "Rosinenpickerei" ist aber auch, wer in DE wohnt, DE Lebenskosten hat, dafür aber CH-Lohnniveau(so von wegen Grenzgängern). Wobei vorallem das Tessin mit italienischen Grenzgängern zu kämpfen hat... Das System EU hat keine Lösung, um eine halbdirekte oder direkte Demokratie einzubinden... Ein grundlegender Fehlschuss der EU!

Man verwechsle Übrigens folgendes nicht:

Konkurrenzdemokratie <> Konkordanzdemokratie

Bei der Konkordanzdemokratie ist der entstehende Konsens im demokratischen Prozess wichtig! Ziel soll es sein, einen für alle Parteien gangbaren Weg zu finden! In der Konkurrenzdemokratie darf die Regierungspartei entscheiden und die Opposition ist im Zwang zu verhindern... Beide Systeme haben Vor- und Nachteile!

und

Repräsentative Demokratie <> Direkte Demokratie

Etwas genauer ist die Schweiz eine halbdirekte Demokratie, da nicht durchwegs alles direkt abgestimmt wird: Das "normale" Regierungsgeschäft wird durch das Parlament(Ständerat und Nationalrat) sichergestellt... Kommt es zu einem prekären Entscheid, steht es jedem frei, ein Referendum einzulegen (Voraussetzung: 100'000 beglaubigte U'schriften). Bei gewissen Entscheidungen(Beispiel Verfassungsänderungen) ist der Weg vors Volk unumgänglich! Vorteil hat die halbdirekte Demokratie dadurch, dass bestimmte Entscheide "direkt" gefällt werden können, ohne dass ich dadurch eine bestimmte Partei wählen muss --> Ich kann ja durchaus EU-Kritisch eingestellt sein, ohne direkt eine Partei aus dem rechten Flügel wählen zu müssen, bei welcher mir in anderen politischen Entscheidungen unbehaglich wird... Das System macht ja durchaus Sinn, es gibt übrigens auch deutsche Politiker, welche durchaus wieder "Volksentscheide" einführen möchten... Das kommt jedoch bei euch nicht durch, da die Politiker lieber unabhängig vom Volkswillen entscheiden möchten (Sie haben dadurch mehr Macht während ihrer Regierungszeit).

Zitat

1.) Eine Demokratie bedeutet nicht, dass sobald einer was nicht will das auch nicht gemacht wird. Ebensowenig bedeutet es, dass nur weil knapp über 50% was wollen das auch so gemacht werden sollte. Genau aus diesem Grund gibt es hier eine Opposition und es kann nur gravierend gewirkt werden, wenn über 75% des Bundestages dafür sind. Dafür muss das Gesetz z.B. aber so geschaffen sein, dass nicht nur etwa CDU/CSU das gut finden, sondern auch zumindest Teile der Linken, Grünen und SPD. Hierdurch wird ein Gleichgewicht gehalten, das bei deiner Schweizer Demokratie fehlt. Wenn jetzt wirklich 50,3% dafür waren, waren im Umkehrschluss 49,7% dagegen. Auf deren Meinung gibst du dann einen feuchten Kehricht was? Na herzlichen Glückwunsch, dass ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur einer nur geringfügig Größeren Mehrheit.
Welches Gewicht jetzt in der Schweiz genau fehlt, habe ich nicht ganz begriffen: siehe oben Konkordanzdemokratie vs. Konkurrenzdemokratie! Und du beachtest auch einige Fakten nicht: Für einen solchen Entscheid ist das doppelte Mehr nötig in der Schweiz. Will heissen: Die Mehrheit der Stände (Kantone) und die Mehrheit des Volkes muss es wollen... So werden die bevölkerungsärmeren und meist finanziell schlechter gestellten Landkantone nicht benachteiligt! Das Widerspricht deiner Haltung, dass die Schweiz durch eine "geringfügige Mehrheit" diktiert wird. Und irgendwo muss dann auch eine Linie gezogen werden. UND: Die Initiative ist recht schwammig formuliert, es liegt nun an Parlament und Bundesrat diese Initiative dem Volkswillen entsprechend umzusetzen. Das es ein knappes Mehr war wird dabei mitberücksichtigt!

mfg Vivajohn

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Dienstag, 11. Februar 2014, 07:07

Ich für meinen Teil finde es unpassend wenn sich über die Schweizer aufgeregt wird und solche Kommentare hier einflattern. Im Gegensatz zu uns hier , müssen Politiker dort ihre Versprechen einhalten. Das das manchem nicht passt ist eigentlich ebenso nachvollziehbar wie die Tatsache das die letzte Wahl eine Personen Wahl war. Es wurde Merkel gewählt. Ohne Merkel sähe es für die Union recht düster aus. Und das unsere Wahlversprechen hier , nicht das Papier wert sind auf dem sie stehen sieht man eigentlich alle 4 Jahre wieder. Die Schweiz (älteste Demokratie Europas) als Diktatur zu bezeichnen zeugt von recht geringem Sachverstand. Das das einigen hierzulande nicht passt , war schon vorher abzusehen. Dementsprechend fällt auch auch das Gezeter aus.

Zitat

Das kommt jedoch bei euch nicht durch, da die Politiker lieber unabhängig vom Volkswillen entscheiden möchten (Sie haben dadurch mehr Macht während ihrer Regierungszeit).


Genauso ist das. Hätte es Volksentscheide zu bestimmten Themen der EU und des Euro gegeben, glaube ich nicht das wir den Euro heute hätten.
Verlass dich nicht auf die Meinung anderer und suche keinen übermäßigen Ruhm Sieh besser genau hin und bilde dir dein eigenes Urteil

Timor Domini principium sapientiae.

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20

Dienstag, 11. Februar 2014, 09:58

Etwas OT

... aber es passt irgendwie zum Thema.

Wenn es um direkte Demokratie durch Volksabstimmungen geht, höre und lese ich immer wieder, dass man ja dann "Bildlesern" direkte Mitbestimmung gäbe. Es wird also angezweifelt, ob der Bildungsstand des "Volkes" für derartige Entscheidungsfreiheit ausreiche. Zu leicht seien die Massen manipulierbar.

Nun, wenn dem so sei, dann besteht dringenster Handlungsbedarf. Wenn auch nur der geringste Zweifel besteht, dass der Souverän des Staates über die notwendigen Informationen verfügt, müssen diese Informationen zur Verfügung gestellt werden. Sprich: Der "Bildleser" muss aus seinem Zustand des "Stimmviehs" durch verbesserte Bildung und frei zugängliche nicht manipulierte Information befreit werden. Auch wenn das ein langer Weg ist. Es geht nicht an, dass man die Dummheit eines ganzen Volkes als Argument einsetzt, eben diesem Volk die Entscheidungsfähigkeit abzusprechen, ohne den Zustand ändern zu wollen. Dann ist dieser Zustand nämlich gewollt.

Das waren meine Gedanken am Morgen dazu.

Grüße,
DocMaT
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Dienstag, 11. Februar 2014, 09:59

Sorry, aber darauf muss ich dann mal antworten, auch wenn ich nicht angesprochen war.

1.) Eine Demokratie bedeutet nicht, dass sobald einer was nicht will das auch nicht gemacht wird. Ebensowenig bedeutet es, dass nur weil knapp über 50% was wollen das auch so gemacht werden sollte. Genau aus diesem Grund gibt es hier eine Opposition und es kann nur gravierend gewirkt werden, wenn über 75% des Bundestages dafür sind. Dafür muss das Gesetz z.B. aber so geschaffen sein, dass nicht nur etwa CDU/CSU das gut finden, sondern auch zumindest Teile der Linken, Grünen und SPD. Hierdurch wird ein Gleichgewicht gehalten, das bei deiner Schweizer Demokratie fehlt. Wenn jetzt wirklich 50,3% dafür waren, waren im Umkehrschluss 49,7% dagegen. Auf deren Meinung gibst du dann einen feuchten Kehricht was? Na herzlichen Glückwunsch, dass ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur einer nur geringfügig Größeren Mehrheit.

Was nun aber, wenn -wie in Deutschland- die Parteien sich so dermaßen ähneln, dass sie eh das selbe Zeil verfolgen?
Und wenn es wirklich so einfach ist, dass es mindestens 75% der Abgeordneten braucht um "gravierend zu wirken", wie konnte dann das Betreuungsgeld eingeführt werden, das fast die Hälfte des Bundestages abgelehnt hat?

2.) Ohja, Deutschland ist natürlich dazu verpflichtet den verschuldeten EU-Staaten zu helfen. Das macht man nicht weil man hofft hierdurch die Wirtschaft inner- und außereuropäisch wieder zu stärken sondern weil ääähm eine unsichtbare Macht befiehlt das es so zu sein hat! Vllt der magische Quantenspeicher!

Du denkst wirklich, dass eine Billion Euro verballert wird um "die Wirtschaft zu stärken"?
Um das mal zu erklären: Die Kohle aus den Rettungsfonds kommt weder bei den Bürgern noch bei "der Wirtschaft" an. Das Geld kommt bei den Gläubigern an, also bei den Multimilliardären der Welt. Der Rettungsschirm ist ein Durchlauferhitzer, der das Geld von unten nach oben verteilt und somit Kontraproduktiv!

3.)Gut, gut, wenn du das mit dem souveränen Land so sehen möchtest. Wenn die Schweizer beschließen, dass alle Touristen hemmungslos verprügelt werden dürfen und du durch Zufall auf die Idee kommst grade dort im Urlaub zu sein, komm ja nicht her und jammer! Das haben die souveränen Schweizer beschlossen, also dürfen die dich verdreschen wie sie lustig sind.

Das willst du tatsächlich so vergleichen?

Was genau läuft bei dir falsch? Wenn die Schweizer nicht möchten, dass dort arbeitswillige Menschen einwandern, dann sollte man ihnen auch alles Geld wegnehmen das irgendwem gehört ausser den Schweizern. Und ihnen verbieten hier ihre Banken zu eröffnen. Was meinst du wie schnell die ihre Grenzen wieder aufmachen weil sie merken:"Oha, ohne die anderen läufts doch eher mäßig!"

Ach, die Schweiz hat einen kompletten Zuwanderungsstopp beschlossen? Wann war das? Heute nacht? Habe ich nicht mitbekommen.
Die Schweiz hat beschlossen, die jährliche Zuwanderung nach oben zu deckeln.

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22

Dienstag, 11. Februar 2014, 10:46

Klar will ich das vergleichen. Warum nicht? Hat ein souveränes Land beschlossen, ist hier das Totschlagargument, ich benutze es genauso, sie tun in ihrem Land was sie möchten, da darf keiner reinreden, alles klar. Das ihr nicht kapiert das dieses Prinzip ein Schwert ohne Heft ist...

Die Parteien ähneln sich garnicht sosehr, nur wählt eben jeder die großen Volksparteien und das die ähnliche Ziele haben ist jawohl logisch. Du kannst auch kleinere Parteien wählen und wenn andere das genauso sehen und einigermaßen klug sind, werden sie es genauso tun. Aber das macht keiner, weil große Umstöße eben auch Unannehmlichkeiten mit sich bringen und solange man hier doch angenehm leben kann, warum etwas anderes wählen.

Natürlich existiert der Rettungsschirm um die Wirtschaft zu stärken bzw den Euro zu sichern. Ich weiß, wenn man sich garnicht informiert und nur das Gespräch:"Das Geld kriegen eh nur die ganzen Reichen, sau unfair find ich das!" imitiert, leuchtet einem das nicht ein. Aber was ist eine Währung wert, in der 30% der Staaten in dennen diese Währung gilt komplett pleite sind und deshalb Wirtschaftlich garnichtmehr konkurrenzfähig?

Die Schweiz hat damit beschlossen, dass der Mittelstand bzw. die Unterschicht nichtmehr in ihrem Land leben kann, bzw. sich dort eine Existenz aufbauen. Klar, die reichen Jungs die eh schon Kohle haben dürfen kommen und dort leben und auch Steuern sparen, die bringen Geld ins Land. Oder glaubst du dass diese "Decklung" der Zuwanderung so aussieht:"Okay, wer sich zuerst anstellt, darf zuerst rein?" Nee nee, dass sieht eher so aus, es gibt einen Haupteingang für die Reichen die dem Land direkt aktiv was bringen und einen Hintereingang, wo man dann mal von Zeit zu Zeit einen durchschmuggelt. Jeder der das nicht sehen will, verschließt nur die Augen vor der Wirklichkeit
'Sag mal, was meinst du, wie weit die Sterne da oben von uns entfernt sind? Sind sie genauso weit weg wie der Mond, oder sind sie uns näher?'
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Vivajohn

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23

Dienstag, 11. Februar 2014, 14:59

Zitat

Klar will ich das vergleichen. Warum nicht?
Weil der Vergleich hinkt.. Dein Beispiel verstösst gegen Völkerrecht, während eine Einwanderungsschraube in jedem "modernen" Staat vorhanden ist...

Zitat

Die Schweiz hat damit beschlossen, dass der Mittelstand bzw. die Unterschicht nichtmehr in ihrem Land leben kann, bzw. sich dort eine Existenz aufbauen. Klar, die reichen Jungs die eh schon Kohle haben dürfen kommen und dort leben und auch Steuern sparen, die bringen Geld ins Land. Oder glaubst du dass diese "Decklung" der Zuwanderung so aussieht:"Okay, wer sich zuerst anstellt, darf zuerst rein?" Nee nee, dass sieht eher so aus, es gibt einen Haupteingang für die Reichen die dem Land direkt aktiv was bringen und einen Hintereingang, wo man dann mal von Zeit zu Zeit einen durchschmuggelt. Jeder der das nicht sehen will, verschließt nur die Augen vor der Wirklichkeit
Das verzerrst du aber ganz arg! Arbeitsmigration soll dort bestehen, wo ein wirtschaftlicher Bedarf entsteht: Im Bauwesen, im Gesundheitswesen, in der IT, etc.. Funktionierende Branchen sollen geschützt werden! Mit Reichen hat das nichts zu tun, die sind ja schliesslich immer und überall willkommen! War das Malta, welches EU-Pässe an Wohlhabende "verkauft"?


Hab übrigens noch was Interessantes gefunden, was mir bis vor Kurzem nicht bekannt war:

Deutschland und Frankreich wollen strengere Regeln für Einwanderung


Frei nach dem Motto: Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Vivajohn

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24

Dienstag, 11. Februar 2014, 15:12

Zitat

Naja ich frag mich wie die Schweizer das jetzt durchbringen wollen.
Da bin ich auch gespannt! Wobei die Welt (also die EU) nach den Wahlen im Mai auch wieder eine ganz andere sein wird ;)

Zitat

EU-technisch haperts da gewaltig mit ihren Handelsverträgen, da die genauso auf den vier Säulen aufbauen.
Nicht ganz.. das Freihandelsabkommen von industriellen Gütern stammt aus dem Jahre 1972 und ist unabhängig von den bilateralen Verträgen. Einzig die Vereinbarungen über landwirtschaftliche Güter ist Bestandteil der Bilateralen.

Zitat

Fragt sich nur wie sie die Kontingente füllen die massiv auf migrierte Arbeiter beruhen. Und zwar nicht das Bauwesen, sondern speziell Krankenhäuser und Krankenpflege.
Hmm... die Kontingente sind ja da, die Migration zu bremsen.. Insofern versteh ich jetzt nicht, wie darauf kommst, dass die Kontingente nicht gefüllt werden können?

Menirules

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25

Dienstag, 11. Februar 2014, 15:16

Der Vergleich ist deswegen Unsinn, weil in Deinem Beispiel Bürgern körperlicher Schaden zugefügt werden würde und sie ihrer minimalen Grundrechte beraut werden würden. Das wäre ein Fall für den Sicherheitsrat, die UN...

Und ich habe eine kleine Partei gewählt. Leider ist sie knapp am Bundestag gescheitert.

Zitat

Natürlich existiert der Rettungsschirm um die Wirtschaft zu stärken bzw den Euro zu sichern. Ich weiß, wenn man sich garnicht informiert und nur das Gespräch:"Das Geld kriegen eh nur die ganzen Reichen, sau unfair find ich das!" imitiert, leuchtet einem das nicht ein. Aber was ist eine Währung wert, in der 30% der Staaten in dennen diese Währung gilt komplett pleite sind und deshalb Wirtschaftlich garnichtmehr konkurrenzfähig?

Und was ist eine Währung wert, in der 90% der Staaten total bankrott sind und von 1-2 Staaten künstlich mit selbst erschaffenem Geld am Leben erhalten werden? [Anmerkung: Die BRD hat über 2 Billionen Euro Schulden.]
Die Erfahrung hat mich übrigens gelehrt, wenn ein Gesprächspartner einem vorwirft sich null informiert zu haben und Parolen plappert, dass eben dieser Gesprächspartner selbst übehaupt nix weiß und nicht die eigene, sondern eine fremde Meinung weitergibt.

Aber zurück zum Thema: Ist Griechenland durch die Rettungsschirme "wirtschaftlich konurrenzfähiger" geworden? Oder Spanien mit 50% Arbeitslosigkeit bei den unter 30 jährigen? Oder Portugal? Nein. Keiner dieser Staaten ist konkurrenzfähiger geworden, denn diese Staaten konnten keinen Microcent dieser "Hilfspakete" investieren.

Und der Rest zur Schweiz ist -nimm es mir bitte nicht übel- Schwachsinn. Anders als bei uns wandern in die Schweiz keine unterqualifizierten Leute ein sondern großteils die Hochqualifizierten, die die Schnauze voll haben von den Repressalien ihrer Länder. In erster Linie richtet sich dieser Beschluss gegen quaifizierte Einwanderung aus Deutschland, denn diese Arbeiter nehmen den Schweizern -so deren Meinung, ich wage das nicht zu beurteilen- die guten Jobs weg.

Zitat

Nee nee, dass sieht eher so aus, es gibt einen Haupteingang für die Reichen die dem Land direkt aktiv was bringen und einen Hintereingang, wo man dann mal von Zeit zu Zeit einen durchschmuggelt. Jeder der das nicht sehen will, verschließt nur die Augen vor der Wirklichkeit

Das wäre das einzig richtige! Einwandern sollte nur dürfen, wer dem aufnehmenden Land auch was nützt. Und das sind im Normalfall nicht die Reichen, sondern die die reich werden wollen! Die arbeiten und was leisten wollen! Warum sollte die Schweiz denn politisch gezwungen werden, Einwanderung zu forcieren, die ihnen nix bringt?
das ist der fehlgeleitete Gedanke, jeder müsse überall hin dürfen und keiner müsse sich an Grenzen halten.

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Takwando (11.02.2014)

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Montag, 17. Februar 2014, 14:32

Vielen Dank an alle, die den Rassismus salonfähig gemacht haben und nun unter dem Deckmantel einer "Demokratie" ihren braunen Hintergrund Schritt für Schritt zu zeigen trauen. Und peinlich für jene, die sich mit diesem rassistischen Entscheid solidarisieren und sympathisieren und insgeheim wünschen, ihr Land wäre auch "so demokratisch", um dem Rassismus in der Heimat ein Plätzchen zu geben.

Auch sieht man, wie wichtig es ist, alles braune (auch wenn nur befleckt) zu bekämpfen. Sobald man dies nicht tut (siehe Schweiz), wird es schwierig den Rassismus aus den kleinen Köpfen der Menschen rauszudrücken.
„Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“

„Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“

„Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“

Erich Fromm

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Montag, 17. Februar 2014, 14:49

also ich bin Schweizer und habe Ja gestimmt...
Was waren die Gründe dies zu tun?
Ich habe nichts gegen Ausländer, wenn jemand in die Schweiz kommt, sich anpassen möchte
hier arbeiten möchte, habe ich nichts dagegen. Bloss es kommen ja nur etwa 30% zum Arbeiten
der Rest kommt einfach so... und wer rechnen kann, der merkt das wenn immer mehr kommen, die nicht Arbeiten,
wie solche die Abreiten, ist es nur eine Frage der Zeit bis das ganze System kaputt geht.

Dann ist es so, das eine Mehrheit entscheidet! 50.3% Sind die Mehrheit, und was das schöne ist an einem Volksentscheid
gegenüber einem Bundestag oder der Bundesregierung. Du kannst nicht schnell ein paar Millionen Bürger kaufen.
Politiker kaufen kannst du sehr wohl! Das heisst du versprichst einem Grünen irgend etwas, und er wählt wie die CDU das möchte.
Wo soll da bitteschön ein Gleichgewicht sein?

Und mit Nazi hat das schon mal gar nichts zu tun! Wir verbennen unsere Ausländer nicht, und stecken sie auch nicht in KZ!
Sondern wir sagen einfach, wenn ihr nicht hier her kommt zum Arbeiten und euch nicht anpasst, dann müsst ihr gar nicht erst kommen!
Was passiert in einem Forum, wenn ich mich wie ein Arsch verhalte, und mich nicht an die Regeln halte? Fliege ich doch auch raus!
Ist das rassiesmus? Nein, jeder der sich anpasst und sich an die Regeln hällt, ist herzlich Wilkommen!
Bloss kommen eben die Menschen, die im eigenen land schon überall ärger haben! Und dort nicht wirklich gut angesehen sind!

Mein bester Freund ist ein Kroate. Mit 16 Habe ich ihn kennen gelernt.
Als ich ihn Fragte, willst du nicht hier bleiben wenn der Krieg in Jugoslawien vorbei ist, sagte er zu mir,
Sicher nicht, ich bin Kroate, mein Land braucht mich, ich muss da arbeiten gehen und helfen das Land wieder aufzubauen.
Und er mochte viele Kroaten nicht, die in der Schweiz waren, er sagte immer zu mir
das sind jene, die in Kroatien Schläge von uns bekommen, weil sie faul sind, nie arbeiten und immer nur Bullshitt anstellen.
Und ihr hier in der Schweiz, gebt denen ein Zuhause? Gebt ihnen noch Geld?, ihr seid ein dummes Volk!
Das waren seine Worte! Ich habe sehr viel von ihm gelernt. Er ist jetzt wieder in Kroatien, mein Freund wird er immer bleiben!
Aber ich habe auch von ihm gelernt, das man nicht zu jedem Bullshit ja sagen muss!
die Geister die ich rief, werde ich nun nicht mehr los 8-)

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Montag, 17. Februar 2014, 15:17

loss es kommen ja nur etwa 30% zum Arbeiten
der Rest kommt einfach so..

Quelle? Statistik? Einfach so?
wer rechnen kann, der merkt das wenn immer mehr kommen, die nicht Arbeiten
wie solche die Abreiten, ist es nur eine Frage der Zeit bis das ganze System kaputt geht.


Ach ja, das System geht wegen den bösen Ausländern kaputt, nicht etwa weil wir ein auf Wachstum basierendes Wirtschaftssystem haben.

50.3% Sind die Mehrheit

Es gibt ca. 4 Mio Stimmberechtigte, davon waren ca. nur 2 Mio wählen, wobei etwa 50% 1 Mio Schweizer und Schweizerinnen ausmacht.

1 Mio von 8 Mio haben für die Initiative gestimmt.

Und mit Nazi hat das schon mal gar nichts zu tun! Wir verbennen unsere Ausländer nicht, und stecken sie auch nicht in KZ!


Man kann auch gedanklich ein Nationalist sein. Und das sogar unabhängig von der Nation. Geil was?


Zum Rest gehe ich mal nicht ein.
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29

Montag, 17. Februar 2014, 15:58

die Schweizer die NICHT stimmen gehen, sind selber Schuld! aber Demokratie bedeutet eben auch das Recht zu sagen, interessiert mich nicht!
Das ist eben auch Demokratie!

Und nein das System geht nicht wegen den bösen Ausländern kaputt! Weil kein Ausländer böse ist, aber jeder braucht eine Wohnung und platz zum Leben!
also in der Schweiz werden jedes Jahr 80 000 neue Schweizer Geboren, wenn das jetzt jedes Jahr um 80 000 Steigen würde also 2014 160 000 Geburten und so weiter
dann müsste man auch etwas dagegen tun. Auch wenn es Schweizer wären. Es geht nicht um Ausländer oder Schweizer, sondern um Menschen die einfach zu viel sind für ein Land! Wenn du eine 5 Zimmer Wohnung hast und jedes Jahr zieht ein neuer Mitbewohner ein, und keiner zieht aus, dann machst du auch etwas dagegen!
Wenn nicht, dann bist du sorry wenn ich das sagen muss, nicht gerade kluge! Irgendwann ist das Mass einfach Voll!
Du sitzt ja nicht im Zug wenn du nach Hause fährst und musst stehen, weil du keinen Sitzplatz mehr hast! Weil einfach zu viele Menschen da sind!
Und bei uns ist das im Moment so. Wenn man nach Hause fährt in der Stosszeit hat man einfach 3 Stunden, wo man sonst 40 Minuten hat, weil so viele Menschen nach Hause Fahren! Und die Landschaft roden, nur damit mehr Menschen platzt haben, das finde ich auch nicht sinnvoll! Klar euch ist das egal, ist ja nicht euer Land das verbaut wird und kaputt geht! Aber mir nicht, da es meine Heimat ist! Und ich die auch noch in 150 Jahren so haben möchte, wie sie heute da steht!
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30

Montag, 17. Februar 2014, 16:13

Du scheinst unsere Wirtschaft nicht zu begreifen. Diese basiert nämlich auf Schulden. Deswegen muss eine Wirtschaft wachsen. Auch unsere (ich beziehe mich auf die CH). Die Schweiz muss sich quasi ca. alle 25 Jahre verdoppeln, um überhaupt in dieser globalisierten Welt mithalten zu können.

Wenn du das nicht begreifst, bist du auch nicht gerade klug. Aber du hast recht, irgendwann ist das Mass einfach voll! Wirtschaftssystem überdenken? Vielleicht.

Wenn zuviele Menschen in einem Zug sind, dann könnte man einen zusätzlichen Wagon anmachen, was aber zu höheren Kosten bzw. höheren Schulden führen würde und das hiesse dann wieder mehr Wachstum und das wiederum mehr Menschen! Siehst du den Widerspruch dieser Wirtschaftsordnung?

Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Wohlstand durch weniger Menschen aufrechterhalten bleiben kann. In einem kapitalistischen Staat sicher nicht!

Na, geht das in dein Köpfchen? Oder sind die Zusammenhänge zu komplex um sie zu verstehen? Ich weiss ja, dass Fahne wedeln durchaus einfacher ist als sich solche Gedanken zu machen.
„Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“

„Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“

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