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Samstag, 15. Februar 2014, 21:02

Unser Gehirn ein Quantencomputer

Hallo

Ich beziehe mich mal auf folgenden Artikel

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleEUHUP-1.101108

Finde es ehrlich gesagt sehr gut , das sich die wissenschaftliche Welt doch so ihre Gedanken macht , ob nicht doch unser Gehirn auf Quanten spezifische Merkmale zurückgreift.

Natürlich gibt es wie immer auch die Zweifler wie den Skeptiker Hepp der mit folgendem Zitat glänzt

Zitat

Das feuchte und warme Gehirn sei kaum der Ort, wo quantenmechanische Rechenprozesse ungestört ablaufen könnten. Im Übrigen sieht Hepp keine Notwendigkeit, die Quantentheorie zu bemühen, um die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Höhere Gehirnfunktionen wie Motorik oder Visualisierung liessen sich heute sehr gut mit konventionellen neuronalen Prozessen, also auf der Grundlage von Chemie und klassischer Physik, erklären. Und auch für das Bewusstsein gebe es inzwischen vielversprechende klassische Modelle.


Soweit so gut ... aber bei dem hier hab ich so meine Zweifel ob er weiß wie das mit den Quanten funktioniert.

Zitat

Den Skeptiker Hepp vermochte das allerdings nicht zu überzeugen. Bei den Verhältnissen im Gehirn müsse der Geist auf unvorstellbar kurzen Zeitskalen intervenieren, um einen Einfluss auf die Hirnfunktionen ausüben zu können. Das sei unrealistisch.


Soweit ich das mit der Verschränkung kapiert habe ( so wie der Zeilinger das erklärt) spielt Zeit und Geschwindigkeit Entfernung etc. bei einer Verschränkung gar keine Rolle. Die Information von einem Zum anderen Teilchen egal wie weit weg das ist wird ohne Informationsweg weitergegeben. Also gibt es keine Zeitskalen die irgendwie reagieren müssen. Es ist auch keine Überlicht Informationsübertragung im Spiel. Sollte der das als Physiker nicht auch wissen?
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Sonntag, 16. Februar 2014, 14:26

Hier kann ich zum Thema noch einen zweiten interessanten LInk empfehlen

http://www.focus.de/wissen/weltraum/oden…aid_327494.html

Genauso stelle ich mir das in etwas vor wie es funktioniert. Das würde doch dann mal die Frage aufwerfen Wer oder Was ist Gott. So wie die Religionen ihn beschreiben ganz sicher nicht.
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Dienstag, 18. Februar 2014, 19:19

Hm anscheinend sind die Beweise erdrückend oder es interessiert keinen :D


Kleine Aufgabe




Was ist das ?
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Dienstag, 18. Februar 2014, 21:05

Na keiner eine Vermutung ? Mögt ihr keine Rätsel ? Ist ja enttäuschend.....

soll ich es auflösen ? ;)
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Dienstag, 18. Februar 2014, 21:27

Na ich geh mal davon aus das es keiner weiß. Das Linke Bild zeigt das neuronale Netzwerk einer Maus. Das rechte die Materieverteilung einer ca 2 Milliarden Lichtjahre durch messende Region des Universums.

Absolut faszinierend diese Ähnlichkeit

Dazu sagt ESO

European Southern Observatory (ESO):

Zitat

"Alle aktuellen Computer-Simulationen des frühen Universums haben eines gemeinsam: Die ersten großangelegten Strukturen, die sich im jungen Universum geformt haben, sind lange Fäden, die in angeschlossenen Knoten enden. Diese Modelle sehen in der Regel aus wie ein dreidimensionales Spinnennetz und ähneln den neuronalen Strukturen des Gehirns."


Spielverderber :(
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Freitag, 21. Februar 2014, 16:28

Wir sind alle nur Hologramme möglicherweise .......

irgendwie spannend das ganze ....

Spoiler Spoiler

Vielleicht sind wir alle Hologramme, Projektionen aus einem höherdimensionalen Raum. Die These ist gewagt, doch inzwischen gibt es experimentelle Hinweise auf ein „holografisches Universum“.
Hologramme sind Aufnahmen eines Objekts, die meist mittels Laserlicht erzeugt werden. Der Laserstrahl tastet das Objekt ab, die gewonnene Information wird in Form eines Beugungsgitters auf einer zweidimensionalen Fläche gespeichert, etwa einer fotochemisch behandelten Glasplatte. Wird ein zweiter, gleichartiger Laserstrahl auf dieses Gitter gerichtet, entsteht ein dreidimensionales Abbild des Ursprungsgegenstandes.

Die Theorie vom holografischen Universum überträgt dieses Prinzip auf den ganzen Kosmos. Sie wurde unter anderem von dem gelähmten britischen Physiker Stephen Hawking entwickelt. Lassen sich Informationen aus höheren Dimensionen in Gebilden niedrigerer Dimension kodieren, argumentiert er, könnten auch wir Menschen vierdimensionale holografische Schatten sein, erzeugt durch das Geschehen in einer höherdimensionalen Welt.

Das Schwarze-Loch-Paradoxon

Abgeleitet wurde die Idee aus physikalischen Überlegungen, die Schwarze Löcher betreffen. Ihren Namen verdanken Sie dem Umstand, dass aufgrund ihrer starken Gravitation nichts aus ihnen entkommen kann – nicht einmal Licht. Einem Betrachter erschienen sie wie ein rabenschwarzer Kreis im All. Er stellt den sogenannten Ereignishorizont dar. Ab dieser Grenzfläche, hinter der sich das eigentliche Schwarze Loch verbirgt, kann ein außen stehender Beobachter keinerlei elektromagnetische Strahlung mehr wahrnehmen. Stellare Schwarze Löcher, die durch den Kollaps eines massereichen Sterns entstanden, sind nur wenige Kilometer groß. Hat dieser zehn Sonnenmassen, beträgt der Radius des Ereignishorizonts knapp 30 Kilometer; würde unsere Sonne zu einem Schwarzen Loch (tatsächlich ist sie dafür zu massearm), wären es 2,9 Kilometer.

In den 70er-Jahren fand Hawking jedoch heraus, dass die Schwerkraftmonster nicht total schwarz sind, sondern eine schwache Strahlung aussenden. Dadurch verlieren sie über die Äonen an Masse und verdampfen schließlich vollständig. Damit standen die Physiker jedoch vor einem Rätsel, denn der Theorie zufolge sollte diese sogenannte Hawking-Strahlung keinerlei Information über die Zustände im Innern des Schwarzen Lochs nach außen tragen. Wenn es verdampft ist und mit einem finalen Strahlenblitz aus dem Universum verschwindet, wäre somit jegliche Information über den kollabierten Stern, der das Loch hervorbrachte, verloren. Dies widerspricht aber dem physikalischen Prinzip, dass Information unzerstörbar ist (siehe auch die Kolumne „Ist Information eine fundamentale Größe?“). Die Forscher nannten dies das Schwarze-Loch-Paradoxon.

Hawking musste Wettschuld einlösen

Einen Schlüssel zu dessen Lösung lieferte der israelische Physiker Jacob Bekenstein von der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er entdeckte, dass die Entropie eines Schwarzen Lochs, die in diesem Fall mit seinem Informationsgehalt gleichzusetzen ist, zur Oberfläche der Kugel des Ereignishorizonts proportional ist. Je mehr Masse ein Schwarzes Loch besitzt, desto größer ist der Radius dieser einhüllenden Blase – und damit auch ihre Oberfläche. Später zogen andere theoretische Physiker die String-Theorie zu einer neuen Berechnung der Eigenschaften Schwarzer Löcher heran (siehe die Kolumne „Kann man die String-Theorie beweisen?“). Dabei fanden sie heraus, dass sich an der Oberfläche des Ereignishorizonts Quantenfluktuationen abspielen.

Diese Kräuselungen der Raumzeit werden jedoch von Abläufen und Zuständen innerhalb des Horizonts beeinflusst. Damit sind in ihnen Informationen über das Innere des Schwarzen Lochs kodiert. Information erwies sich somit als tatsächlich unzerstörbar, das Paradox war aufgelöst. Bei einer Aufsehen erregenden Konferenz über relativistische Physik im Juli 2004 gestand dies auch Stephen Hawking ein. Damit hatte er eine Wette verloren, die er 1997 mit seinem Kollegen Kip Thorne gegen den US-Physiker John Preskill abgeschlossen hatte. Hawking und Thorne behaupteten, dass Schwarze Löcher nichts wieder herausgeben, was sie sich einmal einverleibt haben – auch keine Information. Preskill hielt dagegen, der Quantentheorie zufolge müsste die Information, die ein Schwarzes Loch verschlingt, in irgendeiner Form erhalten bleiben. Ihm überreichten die Verlierer als Gewinn eine Enzyklopädie, weil „Informationen aus dieser Quelle ganz nach Wunsch wiedererlangt werden können.“

Gegen den gesunden Menschenverstand

Daraus erwuchs eine tiefe physikalische Einsicht: Die in drei Dimensionen vorliegende (Quanten-)Information über den Vorläuferstern eines Schwarzen Lochs kann offenbar auf der zweidimensionalen Kugelfläche des Ereignishorizonts kodiert werden – was der Speicherung von Information über ein 3-D-Objekt in einem 2-D-Hologramm entspricht. Diese Erkenntnis brachte den Stanford-Physiker Leonard Susskind und seinen niederländischen Kollegen Gerard t Hooft von der Universität Utrecht – er erhielt 1999 den Physik-Nobelpreis – auf die Idee, das holografische Prinzip auf das ganze Universum anzuwenden. Schließlich besitzt auch der Kosmos einen Horizont, nämlich jene Kugelschale, die das für uns sichtbare Universum begrenzt. Darüber hinaus können wir auch mit den besten Teleskopen grundsätzlich nicht schauen, denn das Licht aus dem dahinter liegenden Raum konnte uns in der seit dem Urknall vergangenen Zeit von 13,7 Milliarden Jahren noch nicht erreichen.

Theoretiker wie der Argentinier Juan Maldacena vom Institute for Advanced Study der Universität Princeton bestätigen, dass an der Idee etwas dran sein könnte, denn er kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Mit den Formeln der String-Theorie konnte er zeigen, dass die physikalischen Abläufe in einem fünfdimensionalen Universum, das eine sattelförmig geschwungene Form hat (ähnlich einem Kartoffelchip), denjenigen an seiner vierdimensionalen Grenzfläche entsprechen.


Träfe die Theorie zu, wären die Folgen recht befremdlich. Die Welt, die wir in unserem Alltag erleben, wäre dann nichts als die holografische Projektion physikalischer Prozesse, die sich weit entfernt an einer 2-D-Oberfläche abspielen. Wir stehen auf, duschen und lesen Zeitung – oder diesen Artikel –, weil am Rand des Universums irgendetwas geschieht. Dies ist nicht mit unserem Erleben im Einklang, und auch nicht mit dem gesunden Menschenverstand.
Was es für uns und unsere Welterkenntnis bedeuten würde, in einem Hologramm zu leben, weiß niemand. So könnte man die Idee getrost als eine der vielen wenig realistischen mathematischen Spielereien abtun, denen sich die theoretischen Physiker so gerne hingeben – wäre da nicht Craig Hogan. Er ist Direktor des Zentrums für Astroteilchenphysik am Fermi National Accelerator Laboratory sowie Astrophysik-Professor für Astronomie an der Universität von Chicago und gehörte einer der beiden Forschergruppen an, die 1998 die Dunkle Energie entdeckten.

In seiner Arbeit befasst sich Hogan mit der Welt der kleinsten Teilchen. Das aber hat Grenzen. Denn die wirklich fundamentalen Bausteine der Materie sind so winzig, dass sie mit heutigen Methoden nicht beobachtet werden können – auch nicht mit noch so großen Teilchenbeschleunigern. Eine der Theorien, die diese Welt der allerkleinsten Teilchen beschreibt, ist die Schleifen-Quantengravitation. Der Raum, so besagt sie, setzt sich aus winzigen Quanten zusammen. Er ist nicht mehr glatt und kontinuierlich, sondern gekörnt wie ein fotografischer Film. Diese Struktur sitzt nicht im Raum, sie ist der Raum.

Die Raumquanten haben einen Durchmesser von einer Planck-Länge. Es ist die kleinste im Universum mögliche Ausdehnung, sie beträgt 10-33 (ein billionstel trilliardstel) Zentimeter. Sie bilden stets neue Konfigurationen, und zwar im Rhythmus der Planck-Zeit als dem kürzestmöglichen Zeitintervall im Kosmos von 10-43 oder zehn trilliardstel trilliardstel Sekunden Dauer. Da die Raumquanten Träger einer Informationseinheit sind, können wir sie auch als Bits bezeichnen.

Auf der Jagd nach den kosmischen Körnchen

Kein Forscher glaubte ernsthaft, jemals bis zu den Planck-Größen vordringen zu können. Craig Hogan aber hatte eine Idee, wie dies doch gelingen könnte. Im Licht des holografischen Prinzips müssen wir uns das Universum als eine mit Raumquanten gefüllte Blase denken, deren Oberfläche ebenfalls dicht mit Raumquanten bepackt ist – und zwar mit der gleichen Menge, die im 3-D-Volumen des Kosmos enthalten ist. Dies ist eigentlich nicht möglich, denn im Innern der kosmischen Blase finden viel mehr Quanten Platz als auf ihrer Oberfläche. Die Zahlen stimmen somit nicht überein – es sei denn, die Quanten im Innern wären größer als eine Planck-Länge. Nach Hogans Berechnungen müssten sie 10-16 Zentimeter groß sein. Damit aber wären sie physikalischen Experimenten zugänglich.

Nun sann der US-Forscher darüber nach, wie sich die kosmischen Körnchen am besten aufspüren lassen – und wurde fündig. Er hatte erkannt, dass sich die zufälligen Fluktuationen der Raumquanten am ehesten auf die Laserstrahlen in den Gravitationswellen-Detektoren auswirken sollten, mit denen Astrophysiker den Schwingungen der Raumzeit nachspüren. Diese werden von Ereignissen im Kosmos ausgelöst, bei denen starke Schwerefelder im Spiel sind, etwa die Kollision Schwarzer Löcher oder der Gravitationskollaps extrem massereicher Sterne, die in titanischen Hypernova-Explosionen verglühen (siehe die Kolumne „Was verraten Gravitationswellen?“).

Weltweit gibt es fünf Gravitationswellen-Detektoren. Zur Überprüfung seiner These erschien Hogan die deutsche Anlage GEO600 bei Hannover am besten geeignet. Darin werden mittels einer Präzisionsoptik Laserstrahlen vermessen, die über Strecken von einigen Hundert Metern rechtwinklig zueinander verlaufen. Die von den Gravitationswellen ausgelösten Verzerrungen der Raumzeit sollten den Laufweg des Laserlichts beeinflussen und so messbar werden. Der Aufruhr der Raumquanten müsste sich durch ein „Rauschen“ in den Detektordaten bemerkbar machen – ähnlich wie das pixelige Rauschen im Fernsehbild bei gestörtem Empfang.

Im Juni 2008 übermittelte Hogan seine Prognose an die GEO600-Wissenschaftler. Zu seiner Überraschung musste er feststellen, dass diese den Effekt vielleicht längst gefunden haben, es aber nicht bemerkten. Schon seit Längerem ärgern sie sich über ein Störsignal, dessen Ursache sie nicht herausfinden konnten. Zwar ist dies noch kein Beweis für die Theorie vom holografischen Universum, denn das Rauschen kann auch ganz triviale Ursachen haben. So vermuteten die Hannoveraner Physiker zunächst, dass Temperaturunterschiede in den langen Lasertunneln das Rauschen auslösen könnte. Dann zeigte sich, dass dies den Störeffekt allenfalls zu einem Drittel erklären kann.

Dennoch sind die Forscher elektrisiert. In den kommenden Monaten wollen sie mit neuen Experimenten untersuchen, ob sich Hogans Vermutungen bestätigen lassen. Normalerweise sind die Detektoren so eingestellt, dass beste Chancen bestehen, explodierende Sterne oder verschmelzende Schwarze Löcher zu finden. Diesen Frequenzbereich wollen die GEO600-Forscher nun schrittweise hin zu immer kürzeren Wellenlängen verschieben, um zu sehen, wie sich das Störsignal verändert. „Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse wir über das mögliche holografische Rauschen erhalten werden“, sagt Projektleiter Karsten Danzmann vom Max-Planck-Institut für Gravitationsforschung in Golm bei Potsdam. „Wir befinden uns sozusagen im Mittelpunkt eines Wirbelsturms in der Grundlagenforschung.“

Beweis der Theorie wäre ein erster Schritt zur „Weltformel“

In gewisser Weise wäre es eine Ironie, würde ein Forschungsgerät, das den gewaltigsten Ereignissen im Kosmos nachspüren soll, die Körnigkeit der Raumzeit auf den kleinstmöglichen Skalen nachweisen. Immerhin wäre es eine Entdeckung von fundamentaler Bedeutung. Erstmals würden die Quanten von Raum und Zeit direkt beobachtet. Sie hängen über die Lichtgeschwindigkeit (c) zusammen, denn die Planck-Zeit ergibt sich aus Planck-Länge dividiert durch c. Schon gibt es unter den Physikern Ideen, den holografischen Effekt mit speziell entwickelten Experimenten näher zu untersuchen, etwa mit einem „Atom-Interferometer“, das anstelle von Laserstrahlen ultrakalte Atome nutzt. Sie haben viel kürzere Wellenlängen als Licht.

Was würde es bedeuten, wenn sich Hogans Theorie als wahr herausstellt und wir wirklich in einem holografischen Universum leben? Für unseren Alltag natürlich nichts. Dafür fänden physikalische Gedankengebäude wie bestimmte Versionen der String-Theorie eine erste Bestätigung. Daraus könnten die Physiker möglicherweise eine „Weltformel“ entwickeln, die Gravitations- und Quantentheorie vereint und das Universum so vollständig beschreiben kann. Ein eigenartiges Gefühl bliebe wohl dennoch, wenn unser Dasein nichts wäre als ein bewegtes Hologramm als Projektion physikalischer Prozesse, die sich am Rand des Universums abspielen. Dann stellt sich nämlich die Frage, wer der Puppenspieler ist, der dieses ganze kosmische Schattenspiel veranstaltet.


http://www.focus.de/wissen/weltraum/oden…aid_377693.html


Also wer ist dann wohl der Puppenspieler ? :mrgreen:
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Ist doch klar, Captain Picard!
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Freitag, 21. Februar 2014, 17:52

Danke Tina, dass du unseren Tak hier endlich von seinen Selbsgesprächen erlöst hast. :mrgreen:
Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
- Max Planck -

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Freitag, 21. Februar 2014, 21:57

Zitat

Danke Tina, dass du unseren Tak hier endlich von seinen Selbsgesprächen erlöst hast.


Naja schon richtig irgendwie :( aber he Selbstgespräche sind doch besser als gar keine .. Und da sowieso nicht zu erwarten ist das sich hier ein konstruktives Gespräch abzeichnet lasst mich ruhig wieder alleine hier . ;)
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Samstag, 22. Februar 2014, 01:20

Hallo Takwando,

selbstverständlich ist unser Gehirn ein wahnsinnig genialer Computer. Und natürlich sind unsere neuronalen Netzwerke in Verbindung mit den bioelektrischen und biochemischen Vorgängen eine Meisterleistung der Natur.
In den Forschungen, die bisher durchgeführt worden sind, kamen sensationelle Abläufe zum Vorschein.
Religiös aktive Menschen beanspruchen während ihrer Glaubensausübung ganz andere Hirnareale als ein Mathematiker, der gerade Gleichungen löst. Nur als Beispiel. Und wenn ich mir vorstelle, daß es irgendwann für uns Menschen möglich ist, all die verschiedenen Areale miteinander zu verknüpfen - wozu sind wir dann erst fähig?

Dank unserer modernen Untersuchungsmethoden kommen wir dem Geheimnis "Gehirn" langsam mehr und mehr auf die Spur.

Ja, in unserer Schädelkapsel verbirgt sich ein hochkomplexes Gebilde.

Danke für die Links!

LG
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Sonntag, 23. Februar 2014, 10:08

Zitat

Und natürlich sind unsere neuronalen Netzwerke in Verbindung mit den bioelektrischen und biochemischen Vorgängen eine Meisterleistung der Natur.


definiere mal Natur bitte . Was stellt ihr euch darunter vor ?
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Sonntag, 23. Februar 2014, 10:13

Zitat

Was stellt ihr euch darunter vor ?


Schau Dich um! Alles, was Du da siehst. Alles, was sich natuerlich entwickelt hat. Im Grunde ist alles Natur, auch wenn wir das Wort mittlerweile anders verwenden.
Tina

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Sonntag, 23. Februar 2014, 10:54

Das ist die Definition lt. Wikipedia

Zitat

Die wichtigsten Bedeutungen des Naturbegriffs sind "1. das Sein im Ganzen, der Kosmos, 2. ein Teil der Wirklichkeit, der mit einem nicht natürlichen Bereich – z. B. dem Göttlichen, Geistigen, Kulturellen, Künstlichen oder Technischen – kontrastiert ist, 3. eine Eigenschaft der Wirklichkeit bzw. eines Wirklichkeitsbereiches und 4. das Wesen eines Gegenstandes."[1]


Und wir sind Teil dieser Natur. also auch Teil des Seins des Kosmos. Denn ohne Kosmos gäbe es uns nicht. Das sind die Natur Wissenschaften. Würdest du behaupten wir haben die Wirkungsweise der Natur schon komplett verstanden ? Wie viel in Prozent ausgedrückt würdest du sagen haben wir verstanden vom Sein des Kosmos? Wo meinst du kommen die Baupläne der Lebewesen her , die in der DNA gespeichert ist ? Es gibt bis heute außer Ansätzen theoretischer Art keine Version die erklären kann wie es zu den Molekülketten gekommen sein soll. Alle experimentellen Versuche mit Ursuppen sind gescheitert. Auch Simulationen brachten nicht den gewünschten Effekt. Und wer oder was bearbeitet die Informationen die in der DNA liegen ? Wie lange probiert man rum bei Trilliarden von Möglichkeiten? Man kann es immer nur auf den Zufall schieben. Was ist aber wenn es kein Zufall ist.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Takwando« (23. Februar 2014, 11:03)


Tina

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Sonntag, 23. Februar 2014, 11:04

Zitat

Würdest du behaupten wir haben die Wirkungsweise der Natur schon komplett verstanden ? Wie viel in Prozent ausgedrückt würdest du sagen haben wir verstanden vom Sein des Kosmos?


Natuerlich haben wir die Wirkungsweise der Natur noch nicht komplett verstanden, und wir werden es vermutlich auch nie. Wieviel Prozent? Keine Ahnung. Meine Kenntnisse in Naturwissenschaft sind nicht gut genug um da auch nur zu spekulieren. Aber trotzdem halte ich mich eben bei solchen Dingen an die Erkenntnisse, die wir bereits haben, und fantasiere nicht wild in der Gegend herum.

Zitat

Wo meinst du kommen die Baupläne der Lebewesen her , die in der DNA gespeichert ist ? Es gibt bis heute außer Ansätzen theoretischer Art keine Version die erklären kann wie es zu den Molekülketten gekommen sein soll. Alle experimentellen Versuche mit Ursuppen sind gescheitert. Auch Simulationen brachten nicht den gewünschten Effekt. Und wer oder was bearbeitet die Informationen die in der DNA liegen ? Wie lange probiert man rum bei Trilliarden von Möglichkeiten? Man kann es immer nur auf den Zufall schieben. Was ist aber wenn es kein Zufall ist.


Ich gehe eben davon aus, dass eine chemische Reaktion losgetreten wurde durch irgendwelche zufaelligen Ereignisse, die dann zu einer Kettenreaktion und der entsprechenden Entwicklung gefuehrt hat. Wie lange man rumprobiert ist doch irrelevant, das Universum hatte genug Zufallsmoeglichkeiten und vor allen Dingen mehr als genug Zeit!

Und selbst wenn irgendwas oder irgendwer oder irgendeine Intelligenz dahinterstecken WUERDE hast Du das Problem doch nur verschoben. Denn wo kommt denn diese Intelligenz her?
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Sonntag, 23. Februar 2014, 12:13

Zitat

Und selbst wenn irgendwas oder irgendwer oder irgendeine Intelligenz dahinterstecken WUERDE hast Du das Problem doch nur verschoben. Denn wo kommt denn diese Intelligenz her?



Es gibt keine Intelligenz zu mindestens keine Außerirdischen oder sonstiges die dafür verantwortlich wären . Das würde in der Tat nur das Problem verschieben. Die Natur ist die Intelligenz , das Universum an sich . Guck doch auf die Bilder die Strukturen ähneln sich doch kolossal . Das ist kein Zufall. Das alles wurde mit dem Urknall bzw bei der Entstehung des Universums angelegt. Kein Zufall ! Die Evolutionslehre kann gar nichts erklären weil es sie gar nicht gibt. Natur = Evolution
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